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Erstes Blatt

ihren

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Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern ent­gegengenommen.

Der Arbeitsmarkt im März 19 06.

Die Beobachtung des Arbeitsmarktes im Mär;; 1906 bot. wie dasReichs-Arbeitsblatt" in einem Vorwort zu seiner in dem soeben er­schienenen Aprilheft zusammengestellten März­statistik ausführt, besonderes Interesse, da am 1. März der neue Zolltarif ebenso wie die neuen Handelsverträge mit einer Reihe von Staaten in Kraft getreten waren und die Industrie sich somit veränderten Verhältnissen gegenüber be­fand. Wiewohl in den Monaten Januar und Februar in einer Reihe von Industrien ein nicht unerheblicher Vorexport stattgefunden hatte, ist ein erheblicher Rückschlag in der Be­schäftigung im Laufe des März 1906, soweit es sich beurteilen läßt, im ganzen ausgeblteben. Die allgemeine Gestaltung des Arbeitsmarktes war vielmehr auch im März eine ungewöhnlich gün­stige, eine Tatsache, die auch in den heftigen Streikperioden in einer Reihe von Industrien, Metallindustrie, Textilindustrie, Braunkohlen

tigen zur Benutzung aller Züge, b) Vorort- und Stadttarife für Berlin und Hamburg (unver­ändert.) c) Ermässigte Preise für Kinder und für Monats-, Schüler- und Arbeiterkarten, d) Sonntagskarten, e) Die Fahrpreisermässi­gungen in den Zusatzbestimmungen IV B und 0, V und VI des deutschen Eisenbahn-Personen- und Eepäcktarifs, Teil I, zu P 11 der Eisenbahn- verkebrsordnung. f) Fahrpreisermässigungen für Sonderzüge, insbesondere Feriensonderzüge.

Hiernach fallen fort: die Ermässigung für Rückfahrkarten, die Eepäckfreiheit, die beson­deren Zuschläge für I)-Züge. Die Eepäckftacht wird gegenüber den bisherigen süddeutschen Sätzen erheblich ermässigt. Am 24. b. M wird eine Konferenz von Vertretern der Eisenbahn­direktionen in Stuttgart zusammentreten, die noch einige sachliche Fragen zu erledigen hat. Unterdessen beginnen bereits die eigentlichen sehr umfangreichen Arbeiten der Eisenbahn- direktionen, die in der Hauptsache in der Be­rechnung der Tarife für alle Stationen und Klassen bestehen. Sobald diese vollendet ist, soll mit der Drucklegung der neuen Fahrkarten be­gonnen werden. Die Eisenbahndirektion Berlin ist vom preussischen Minister der öffentlichen Ar­beiten beauftragt, die erforderliche Umarbeitung des Teils I des deutschen Personen- und Eepäck- tarifes durch die ständige Tarifkommission der deutschen Eisenbabnen bewirken zu lassen, sodass das Ergebnis dieser Umarbeitung der alljährlich im Dezember tagenden Generalkonferenz der deutschen Eisenbahnen zur Beschlussfassung vor­gelegt werden kann. Die Einführung des neuen Tarifs ist daher vor den 1. April 1907 nicht zu erwarten.

Diese Zusammenstellung entspricht im allge­meinen den bisher bekannt gewordenen Einzel­heiten der Reform. Fraglich bleibt aber noch immer, auf welche Schnellzüge die festen Zu­schläge erhoben werden sollen.

britannien selbst handle nach demselben Prinzip. Aber natürlich sei es klar, dass, wenn man ge­zwungen werde, zum Kriege zu schreiten, der Handel jeder Nation der britischen Flotte preis­gegeben sein werde, die nicht stark genug sei, es mit dieser aufzunehmen. Die deutsche Admirali­tät scheine sich auch in dieser Beziehung keinen Illusionen hinzugeben. Das berühmte Wort Unsere Zukunft liegt auf dem Wasser" sei zwei­fellos richtig, und man könne auch so weit gehen, zuzugeben, dass, wie es in der Marinevorlage des Jahres 1900 geheissen habe, die deutsche Flotte so stark sein müsse, dass sie es mit der stärksten Seemacht aufnehmen könne. Vielleicht sei das nicht ganz glücklich ausgedrückt, aber richtig sei das Prinzip deswegen doch. Kein ver­nünftiger Engländer könne daran etwas finden. Aber auf der anderen Seite wisse auch jeder, dass England nicht leichtsinnig einen Krieg be­ginnen werde. Nur müsse man hier eben sehen, dass die britische Flotte immer so stark sei, dass ihre Uebermacht nicht bedroht werden könne. Von diesem Gesichtspunkt aus betrachtet, brauche man keine Sorge über das Wack>sen der deutschen Flotte oder des deutschen Seehandels zu emp­finden. Sicherlich werde das den üblichen Einfluss auf die Verstärkung der britischen Flotte nicht verfehlen, das sei eine zwar bedauerliche, aber nicht zu ändernde Tatsache. Erohbritannien habe offiziell erklärt, es sei bereit abzurüsten, wenn andere Mächte das Gleiche täten, und die­ses Angebot bestehe auch heute noch, aber bisher habe man damit keinen Anklang gefunden. Der deutsche Seehandel wachse riesig, nichtsdesto­weniger würde er durch einen Seekrieg in die grösste Gefahr geraten und Deutschland müsse entscheiden, ob eine solche Lage für den Krieg oder den Frieden spreche. Das Wachsen der deut­schen Seeinteressen bilde von Jahr zu Jahr eine grössere Garantie für die Erhaltung des Friedens."

Der internationale Bergarbeiter, Kongress

findet in diesem Jahre am 5. Juni in London statt. In einer Vorbesprechung des Komitees, die am 14. d. M. in Aachen abgehalten wurde, stellten die Engländer ihre alten Anträge wie- bei; bie Belgier beantragten die Regelung bet Produktion in allen Ländern; von den deutschen Anträgen sind die bemerkenswertesten: landes- gesetzliche Einführung der achtstündigen Schicht inklusive Ein- und Ausfahrt: Festsetzung eines Minimallohnes durch tarifliche Vereinbarung mit den Grubenbesitzern; gänzliches Verbot bet Beschäftigung weiblicher Arbeiter, sowie vor Kindern unter vierzehn Jahren in der Berg- werksindustrie, Verbot der unterirdischen Be- schäftigung Jugendlicher; Ausbau bei Aibeitei- versicherung beigestalt, bass den invaliben Ar­beitern unb ben Hinterbliebenen verstorben« Arbeiter eine auskömmliche Rente gesichert wird; Einführung von Arbeiterkontrolleuren, bie von ben Arbeitern aus ihrer Mitte zu wählen unb vom Staate zu besolben sinb.

Ausland.

Schweiz. Der Bunbesrat erliess eine Bot­schaft an die Bunbesversammlung bett. Ein-

Marburg

Sonntag. 29. April 1906.

Bestellungen für bie Monate Mai unb Juni auf bie .Oberhessische Zeitung" nebst

nach Leben und ein schüttelndes Ekeln davor zugeilch.

Ein Mondstrahl siel durch das Fenster und zeichnete einen weißen Streifen auf die getünchte Wand.

Das Mädchen starrte auf das grelle Licht, reckte sich langsam vom Bettrand auf, schob sich an das Fenster und stierte in das magische We­ben der Mondnacht. Sie fühlte r A "1: ?um Ersticken beengt, bückte sich, als fühle sie die Decke auf sich herabstürzen und zerrte hastig und mit zitternden Fingern an den Riegeln zwischen den blinkenden Scheiben. Licht! Luft! In der Weite war es draussen, zum Greifen vor ihr und hinter ihr drohendes Dunkel, lauern­des, tödliches Unheil.

Die Fensterflügel gingen knarrend auf, sie stieg mühsam auf einen Stuhl und kletterte un­beholfen hinaus. Mit einem dumpfen Ruck fiel sie auf den Erdboden, brach unter der eigenen Last in bie Knies, erhob sich roieber, irrte ziellos durch ben Garten, fand sich an den Fahrweg und ging erst langsam, dann eilig, als würde sie ver­folgt, davon.

Der Vorknecht Hagen fuhr wieder aus seinem Dämmerschlafe auf und lauschte angestrengt. Plumps! wie ein draussen hingeworfener schwerer Sack mit Getreide. Er sprang ans Fen­ster und rieb sich die Augen, um so besser sehen zu können. Da! eine weibliche Figur die Mamsell...

Er schlüpfte in die Kleider, stülpte die Mütze auf ben Kopf und klapperte in den Holzpantinen über die Diele. Schon vom Hoftor aus sah er dasMädchen auf dem Fahrwege.

Er stiess einen Ruf der Ueberraschung aus, eilte fliegend in die Kammer zurück, um die Pantoffel mit Stiefeln zu vertauschen, unb folgte in hastigem Laufe.

Sie war schon ein paar hundert Schritte vor­aus; er keuchte von der ungewohnten <iii|iren= gung und fühlte den Schweiß davon hervor­brechen, aber trotzdem wollte sich die Zwischen­distanz nicht merklich verringerns .

(Nachdruck verboten.)

An der dänischen Grenze.

Roman von Dietrich Theben.

v mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

Sonntagsbeilage: MuttrirteS

Er fand neue Kräfte, stürmte ihr näher und näher unb sah sie auf einmal lang hinschla- gen, eine dunkle Masse auf dem mondbeschiene» nen Wege.

He! Du, Du! Was machst Du!" ries « schon von ferne, und wiederholte fast bie gleichen Worte, als er neben ihr ftanb.

Sie antwortete nicht und gab kein Lebens­zeichen.

Er hob ben schweren Körper auf.

Johanna! Hanna! Seern! Mein Gott, tot?" stammelte er.

Aber nein bie Brust hob sich, wenn auch die Arme schlaff und kraftlos hingen.

Er schleppte sich mühsam mit ihr vorwärts. Nicht weit vor ihm lag der Krug von Avetost, da wollte er um Hilfe klopfen.

Der furie Weg erlkbien ihm endlos lang] aber seine Kräfte reichten.

Sanft bettete er die Ohnmächtige vor dem dunklen Hause hin. Ein Pochen an die Fenster, ein Widerhallen in der lautlosen Nackt. Wied« Klopfen, lauter, dringlicher. Ein Rasseln der Haustür von innen und gleich darauf in ihrem Rahmen eine Mannesgestalt. Ein erstaunter Fragen . . .

Was, sind Sie bas vom Hoyerhof? Der

Vorknecht Hagen?" ,

Christian Hagen hatte wohl selten so be-l rebt gesprochen. Die Situation würbe bemj

Krugwirt schnell klar. i

Ja, natürlich,ne Kranke bas versteht' sich. Bleiben Sie bei ihr. Ich lasse gleich bet Wagen zurecht machen." , >

Was es kost ich bezahl es." ».

Das kost nichts, Christian."

In wenigen Minuten war Leben im Hause, Lichter flammten auf, ein Wagen wurde auf ben Hof geschoben unb Pferbehufe schlugen auf ba$ Steinpflaster. Der Wirt kam Hagen zu Hilfe, unb weich wurde die Ohnmächtige auf eine dicke Schicht Stroh gebettet. t

(Fortsetzung folgt.)' *

Bei dem Anwesen von Iebsen blieb bas Mädchen stehen, schlich um das Haus, gewahrte bei der Umkehr an den Landweg die dunkle Ge­stalt des sich nähernden Verfolgers, stutzte sekun­denlang und flog dann auch ihrerseits im Lauf­schritt den Weg entlang.

Hagen fühlte sich von einer unheimlichen Furcht gevackt. Was hieß das, daß sie so vor ihm flüchtete? War sie auf verbrecherischen Wegen? Oder hatte sie ihn nicht erkannt und wurde von der Angst gejagt? Aber Angst vor wem?

Ich bins! Ich bins!" schrie er ihr nach.

Sie hörte nicht auf den Ruf, ihr Fuß stockte nicht; sie flüchtete geradeaus, und die Entfer­nung war bald so groß, daß ihre Umrisse ver­schwommen und sie nur noch an einer Wege- biegung plötzlich seinen Blicken ganz fern wie ein Schatten vor ihm hinglitt. Und dann war sie entschwunden.

Er hielt inne, um Atem zu schöpfen und zu überlegen. Einer der Knechte hatte am Nach­mittag etwas von Behrend und Karen Stür, und daß nun wohl bald eine Bäuerin auf ben Hof kommen würbe, geraunt. Er hatte ben Klatschsüchtigen angefahren. Aber wie ein Hellsehen zuckte es in ihm auf--sollte bas

mehr wie Klatsch gewesen sein? Und sollte die da vor ihm noch mehr wissen? Ah, und sollte ihr das zu Kopfe gestiegen sein?

Er eilte ihr wieder nach, so rasch ihn seine Füße tragen wollten. Rechts und links tauchte hin und wieder ein dunkles Gehöft auf, mit toten, lichtlosen Fenstern. Zuweilen eine Katze auf dem Weg, ein paarmal ein Hundebellen oder ein Eulenruf sonst alles grabesftill. Eine Sternschnuppe zog seitlich einen bläulichenLicht- ftieifen durch die Lust sonst Himmel und Erde reglos im kalten, fahlen Mondlichte. Und keine Spur von der Flüchtenden.

Erst kurz vor Avetost tauchte sie wieder vor ihm auf. Er starrte nach ihr hin. Sie lief nicht mehr, sie ging langsam unb sonderbar wankend unb schlingernd.

Die Persünentanfrefmm

e5er d-e am 2. und 3. April in der Berliner Konferenz der Vertreter sämtlicher deutschen Staatsbahnverwaltungen gefassten Besckliisie werden jetzt endlich halbamtlich genauere Mit- ren^nnt^bliZiert. Danach ssnd in der Kon- £nikr« der Vorschläge des preußischen ffiri öffentlichen Arbeiten folgende

Erundzüge ftir die Reform der deutschen Per- sonen-^und Eepäcktarife angenommen worden: für 1 sür Personenzüge. Einheitssatz

ter E'/ometer: erster Klasse 7 zwei-

3 *

KilomNr°^^'^^/chläge. Für 1 bis 75 juwmeter 0,50 M in erster unb zweiter Klasse meter l 1( inÄ füir 76 6is 150 Kilo- - erffer nndzweiter Klasse, 1 M in dritter Klasse Zone ®26abi5O50 V5 25 Kilometer'

oune i Dis oO Kilometer, Zone II 51 bis inri HI 101' h- 150 Kll-M.E HE B bis x um je 50 Kilometer steigend 3one XI 501 bis 600 Kilometer Hone vrr nni 1.5 70° Mk-m°,, 3,e xm 701 615 800 s. m und Zine XIV über 800 Kilometer Die ©epadfraibten werden berechnet für Sendungen Laich ' von je 25 Kilogramm, g £ für 1 bS 75 Al^ramm, 26 bis 50 Kilogramm 51 7!?.. Kilogramm usrv. bis 200 Sifoornm» Zur höhere Gewichte ist die Bestimmung L Gebühr noch vorbehalten.) Der Torik findet Fabttar?/" Re!?' gleichzeitiger Lösung eine!

der Gebühr für höheres ^arte aufgekn

4. Als Abweichungen bleiben belieben- Q) sammenstellbare Fahrscheinbeste Für diese wer- setztEilt? Einheitssätze festge-

setzt Erste Klasse 7,3 Vj, zweite K lalle 4R 9 3.2 .j. Di-s'-hLLL 4tti:

Umschau.

Die Notwendigkeit und Bedeutung derdeutschenFlotte

anerkennen die sonst wenig deutschfreundlich ge­sinntenTimes" jetzt sehr verständig:

Der Seehandel des Deutschen Reiches wachse mächtig, so lange der Frieden erhalten bleibe, und es sei durchaus notwendig, daß Deutschland sich eine starke Kriegsflotte schaffe, wenn es nicht diese Entwicklung des Handels zerstören und sich damit selbst ruinieren wolle. Darauf könne es kein deutscher Staatsmann ankommen lassen. Das werde gewöhnlich von denjenigen Leuten überleben, die immer wieder behaupteten, daß der Bau der deutschen Flotte einzig und allein aus Feindschaft gegen England geschehe. Ein Seehandel macht eine starke Kriegsflotte not­wendig. Das fei ein Prinzip, das man in Eng­lund am allerwenigsten leugnen könne. Eroß-

usw., ihren deutlichen Ausdruck fand. Im Sinn« einer Steigerung der Beschäftigung machte sich im März überdies wie alljährlich die Wieder­aufnahme der Bautätigkeit in vollem Umfange geltend. Im einzelnen war der Kohlenbergbau bei steigenden Löhnen gut beschäftigt und ebenso bot in der Metall- und Maschinenindustrie die Eesamtlage auch weiter ein durchaus günstiges Bild. Starke Preisschwankungen der Rohstoffe blieben in der Textilindustrie auf die Beschäf­tigung der Arbeiter im wesentlichen ohne Ein­fluss und ebenso waren in der elektrischen In­dustrie und in der chemischen Industrie bisher Aenderungen in der günstigen Konjunktur der letzten Zeit nicht wahrzunehmen. Abgesehen von dem Baugewerbe, machte sich die Frühjahrsbe­lebung in einer Reihe anderer Saifongemerbe geltend, insbesondere in der Konfektionsindu­strie. Das Gesamtergebnis war im allgemeinen ein recht günstiges. Diese Anschauung findet ihre Bestätigung in den Ziffern der Arbeits» losigkeit in deutschen Fachverbänden. Von rund 1V4 Millionen organisierter Arbeiter, deren Arbeitslosigkeit vom Kaiserlichen Statistischen Amt periodisch kontrolliert wird, waren am 31. März 1906 bei ihren Verbänden nur 1,1 Prozent als arbeitslos gemeldet. Die Beschäf- tigungsziffer der berichtenden Krankenkassen stieg vom 1. März Bis zum 1. April um 74 790 Personen. Die Zahlenangaben und Berichte der Arbeitsnachweise ergaben ebenfalls, soweit aus ihnen eine Beurteilung möglich ist, ein im ganzen günstiges Bild des deutschen Arbeits­marktes.

Vierteljährlicher Bezugspreis: btt oer Expedition 2 Mk., IB'o QQ bei allen Postämtern 2,25 M. <ejci. Bestellgeld).

wl "" JnsertionSgebühi: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Neclamcn: die Zeile 25 Pfg.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck mtb Verlag' Joh. Aug. Koch, UmvcrsitStS-Buchdruckerei 41. Jahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon o5.

(Fortsetzung.)

SaS'au®""5* fitI

denn nu mit Dir los?" forschte er e verschloß ihr Geheimnis mit sich in die Kammer, saß auf dem Bettrande und verlor sich "i weiteres Phantasieren.

-er will bloss das Mädchen! Früher, hatte sie geglaubt, dass er sie zurücksetzte, weil sie' arm h'Ä* »Ich Und 'd-r böse E-ni fsogar den Gedanken mögen las- [ 5e.n= dm Reich,um uemichtm, wie fi dm

£ k ,-,s,ön lönnte.

nun mar m x5 oT,"e Zutun gekommen, SiS &lnbe,aU£^ nichts als sie selbst - nrr cr bocVu 'hl, 6ot er sich ihr selbst was er hatte! Sie konnte fort- und dör a^^erem Herzen und leeren Händen, bas Gefi0r±tXfteI a,Ifes ~ Liebe unb ,Sut! 6ie3aber ^Lat^en lebenslangen | .sie? ZurückAusgestossene, wohin sollte die kalte FreL? " amen ^ten? Weiter in halbem Schlafe^gi^g^hrer A^Ät nack a.u! den Bauern, dem sie nu^i?ä ±"b "iied ne°n?a®IÜtf5empfinben aus ben

Bei dem Besuch des Pastors stand sie hor­chend, und die volle Gewißheit jagte ihr die fiebernden Pulse.

1 Und wieder ein Abend und ein Alleinsein in oer engen Kammer. Und ein erneutes, rnar- l- i^rnbes Vorsickbinbrüten ein Flammen des Sasics gegen die Siegreiche, ein wildes Aufbäu- F .95?en die Entsagung, ein Wünschen zur "ernichtung gegen die Rivalin, gegen den Bau» .ern, gegen sich selbst ein glühendes Begehren