Einzelbild herunterladen
 

..........

' * 1 * * * * * * *

Sl F

Erstes Blatt

I

k

r

<

i

>

i

>

! f

t t l

t L

) t

deutschen und

Schiffsmateri il näher zu be*

t

:

l l

t

8

t

3

c l l

suche, ein Gleichwertigkeit der französischen Flotte, was das betrifft, herauszurechnen, noch leuchten.

Die deutsche Baumwollindustrie und unsere Kolonialpolitil.

Die deutsche Baumwollindustrie gehört be­kanntlich mit zu den bedeutendsten der Welt, sie nimmt nach England und Amerika die dritte Stelle ein. 1900 wurde das im Zusammenhang mit dieser Industrie in Deutschland beschäs. tigte Arbeiterheer auf etwa 600 000 Köpfe an­genommen und rechnet man hierzu noch die An­

der Maischbottichsteuer in Höhe von 2 Mill. Mk. nicht für die Einzelstaaten zur Beifügung ge­wesen wäre, so hätten sich bei den Ueberwei- sungssteuern die Einzelstaaten ohne lex Stenge" diesmal um etwa 57 Mill. Mark besser ge­standen.

Indessen geht ihnen diese Summe auch jetz nicht verloren. Bekanntlich ist vorgesehen, daß die 1904 und 1905 gestundeten und noch nicht rückerstatteten Matrikularumlagen auch aus den Mehreinnahmen der Reichskasse gedeckt wer­den sollen. 1904 waren etwa 16y2 Mill. Marl! gestundet, und, wie schon oben ausgeführt, 0,7 Mill. Mark gedeckt, so daß noch rund 16 Mill. Mark verblieben. Für 1905 beläuft sich die Summe der gestundeten Matrikularumlagen gedeckt werden können. Ob die Mehrerträge aus den lleberweisungssteuern und die Ueber- schüsse der Reichskasse, die ja nicht allein von den Einnahmen der Zölle, sondern auch von denen anderer Quellen, vor allem aber auch von den Ausgaben abhängen, zusammen diese Summe erreichen werden, ist noch nicht gewiß. Ziemlich sicher ist aber jetzt schon, daß der aller­größte Teil gedeckt werden wird. Aber auch wenn die gesamten gestundeten Matrikularum­lagen aus Reichsmitteln aufgebracht würden, würden sich die Einzelstaaten für 1905 immer noch nicht in einem günstigen finanziellen Ver­hältnis zum Reiche befinden, weil sie trotzdem die im Etat vorgesehenen ungedeckten Matriku­larumlagen von 24 Millionen Mark zu zahlen hätten.

Die Belebung des Spürsinnes.

Der Reichsverband der deutschen landwirt­schaftlichen Genossenschaften zu Darmstadt hat durch seinen Generalsekretär Dr. Erabein vier Preisarbeiten veröffentlichen lassen über die in­teressante Frage:Durch welche Mittel läßt sich die Belebung des Sparsinns bei der ländlichen Bevölkerung und die Forderung des Sparbetrie­bes unserer Spar- und Darlehnskassen am zweck­mäßigsten und wirksamsten ausgestalten?" Zu­nächst werden in diesen Arbeiten die mannig­fachen Hindernisse der Spartätigkeit zusammen­gestellt, unter denen als das entscheidendste die weitgehende Genußsucht unserer Zeit erscheint. Der Wunsch, den augenblicklichen Genuß zu be­friedigen, läßt die weise Sorge um die Zukunft zurücktreten, und so werden oft relativ große Summen der Befriedigung flüchtiger, nicht sel­ten schädlicher Genüsse geopfert. Bei den Män­nern ist es meistens Trunk und Spiel, bei den Frauen Putz rc., wofür das Geld ausgegeben wird. Bezeichnend dafür, wie sehr besonders die Ausgaben für alkoholische Getränke das Budget des kleinen Mannes belasten, sind die neuerlichen Erhebungen des badischen Fabrik­inspektors Dr. Fuchs. In 17 von ihm unter­suchten Landgemeinden konnte er feststellen, daß

Umschau.

Die Kriegsflotten Frankreichs und Deutschlands.

Bei der Beratung des französischen Flotten­programms in der Deputiertenkammer wurde von dem Marineminister erklärt, der oberste

Marinerat habe besonders anerkannt, daß die deutsche Flotte mehr große Panzerschiffe habe, als die französische.

Diese Annahme ist falsch; Deutschland steht in dieser Beziehung bedeutend hinter Frank­reich zurück. Rach der auf amtlichem Material beruhenden Zusammenstellung überDie Ent-' Wicklung der deutschen Seeinteressen im letzten Jahrzehnt" ist der Bestand an Linienschiffen, die im Jahre 1881 und später vom Stapel ge­laufen sind, und an Großen Kreuzern, die im Jahre 1886 und später vom Stapel gelaufen sind und einen Tonnengehalt von mindestens 5000 haben, einschließlich der im Bau befind­lichen bei Frankreich 34 bezw. 30, bei Deutsch- land 25 bezw. 14. Unter den Großen Kreuzern befinden sich bei Frankreich 20, bei Deutschland 8 Panzerkreuzer, sodaß ersteres insgesamt über 54, letzteres über 33 Panzerschiffe verfügt mit einem Cesamttonnengehalt von 576 000 bezw. 372 000. Wollen wir den BegriffGroßes Panzerschiff" etwas enger begrenzen, so ergeben sich folgende Zahlen: a) bei einem Mindest­deplacement von 10000 Tonnen: Frankreich 24 Linienschiffe und 12 Panzerkreuzer 36, Deutschland 24 Linienschiffe und ' 3 Panzer­kreuzer = 27; b) bei einem Mindestdeplace­ment von 12 000 Tonnen bei Linienschiffen und 10 000 Tonnen bei Panzerkreuzern: Frankreich 11 Linienschiffe und 12 Panzerkreuzer = 23, Deutschland 10 Linienschiffe und 3 Panzer­kreuzer = 13; c) bei einem Mindestdeplace­ment von 12 000 Tonnen bei Linienschiffen und Panzerkreuzern: Frankreich 11 Linienschiffe und 7 Panzerkreuzer = 18, Deutschland 10 Linienschiffe und keinen Panzerkreuzer = 10. Legen wir endlich dem Vergleich ein Mindest- deplacement von 14 000 Tonnen zugrunde, ss verbleiben als lleberfchuß für Frankreich 6 Linienschiffe und 2 Panzerkreuzer, für Deutsch­land nichts. So sieht es in Wirklichkeit um das Stärkeverhaltnis hinsichtlich derGroßen Panzerschiffe" zwischen Frankreich und Deutsch­land aus. Hiernach erübrigt es sich, die auch in einem Teil der deutschen Presse gemachten Ver-

Erscheint wSchentllch sieben mal.

Druck und Verlag' Joj. Ang. Koch, UmverfitätS-vuchdruckerek 41.

Marburg, Markt 2L Telephon 55. h

Reichsfinanzen und Matrikular- Umlagen.

Mit dem 31. März ist das Finanzjahr 1905 zu Ende gegangen. Die Ergebnisse der haupt­sächlichsten Reichseinnahmen dürften in etwa drei Wochen, der Finalabschluß der Reichshaupt­kasse erst gegen Ende August veröffentlicht wer­den, aber jetzt schon läßt sich übersehen, daß das finanzielle Verhältnis der Einzelstaaten zum Reiche sich für das Finanzjahr 1905 nicht so schlecht gestalten wird, als bei der Etatsauf­stellung angenommen wurde.

Rach der lex Stengel, die nunmehr das zweite Volljahr in Wirkung gewesen ist, werden den Einzelstaaten die beiden Branntweinsteuern und die Reichsstempelabgaben überwiesen. Die Jahreseinnahme aus der Vranntweinsver- brauchsabgabe wird nun zwar hinter dem Etatsvoranschlage beträchtlich zurückbleiben. Man kann das Weniger bei ihr auf etwa 10 Millionen Mark veranschlagen, dafür aber dürften die beiden anderen Ueberweisungs- fteuern Ueberschüsse aufzuweisen haben. Die Maischbottichsteuer, die lange Zeit hindurch hin­ter dem Etat zurückgeblieben war, verspricht 1005 ein Mehr in Höhe von 2 Millionen Mark abzuwerfen, die Reichsstempelabgaben aber dürften namentlich infolge der guten Einnah­men bei der Börsensteuer ein Mehr von 12% Mill. Mark ergeben. Sonach würden den Ein- zclstaaten an lleberweisungssteuern für 1905 etwa 4% Mill. Mark mehr zugeführt werden können, als im Etat in Aussicht genommen war.

Auch diesmal hat sich die lex Stengel also bewährt. Man wird sich erinnern, daß dieses Gesetz im Jahre 1904 den Einzelstaaten ein Mehr an lleberweisungssteuern von 0,7 Mill. Mark brachte und verhinderte, daß ihnen diese Steuern infolge der Mindereinnahmen bei den Zöllen um 17,3 Mill. Mark verkürzt wurden, daß sich die finanzielle Stellung der Einzel­staaten zum Reiche also um 18 Mill. Mark ver­besserte. Für 1905 ist nun infolge der vor dem 1. März 1906 erfolgten Mehreinfuhr ein lleberfchuß der Zolleinnahmen über den Etats- änschlag zu erwarten. Wie groß er sein wird, ist noch nicht genau zu schätzen, da man die Märzeinnahme noch nicht kennt. Selbst wenn diese aber nur den Durchschnitt der ersten 11 Monate entspräche, wäre eine Jahreseinnahme von rund 595 Mill. Mark oder 59 Mill. Mark mehr, als im Etat angenommen war, einge­kommen. llm diese Summe hätte sich also ohne lex Stengel der Betrag der Ueberweisungs- steuern vermehrt, und da dann nur das Mehr

Marburg

ennntaR. 15. April 1WS.

dort ansässige Industriearbeiter - Familien im Durchschnitt für geistige Getränke 219 Mark im Jahr ausgeben, gleich 21,50 Proz. der etwa 1021 Mark betragenden Gesamtausgaben für Rahrungs- und Eenußmittel. Und hierbei sind die Sontagsausgaben noch gar nicht einmal er­faßt. Auch die Verbreitung des Lotteriespiel» trägt nicht wenig zur Verminderung des Spar­sinns bei. Namentlich verderblich wirkt hier das System der Vertreibung der Lose durch sog. Kol­lekteure, das sich eigentlich nur bei dem preu­ßischen System der amtlich bestellten Lotterie­einnehmer, denen jegliche Propaganda und je­des persönliche Bereden der Spieler untersagt ist, als weniger schädlich erweist. Diese Erfahr­ung hat man neuerdings auch in Mecklenburg gemacht, wo der Absatz der Lose nach Einführung der preußischen Lotterie weit hinter den Berech­nungen, die auf Grund des bisherioen Absatzes aufgestellt waren, zurückblieb. Weiter muß eine hinreichende Aufklärung über die Bedeutung des Sparens gefordert wer­den. Auf diesem Gebiete kann vor allen Din­gen durch die Mitarbeit von Schule, Geistlichen und Arbeitgebern viel Segen gestiftet werden. Ebenso dürften Belehrungen in Vereinen und öffentlichen Versammlungen, durch volkstüm­liche Schriften und Flugblätter nicht ohne Er­folg bleiben. Dagegen will uns die Aufhän­gung von Plakaten ufw. in öffentlichen Räumen, Wirtshäusern rc., wie z. B. in England, auf denen zugleich durch bildliche Darstellung auf den Beschauer abschreckend und erzieherisch ein­gewirkt werden soll, als dem deutschen Volks­charakter nicht entsprechend erscheinen. Hier­durch würde vielmehr der guten Sache, indem man sie in den Augen des Volkes lächerlich macht, nur geschadet werden. Schon die Kin­der müssen zum Sparen angehalten werden. Hier wirken die Schulsparkassen außerordentlich segensreich und erzieherisch. Wer in der Jugend das Sparen lernt, der wird es auch später be­tätigen. Es würde zu weit führen, wollten wir auch auf die in banktechnischer Hinsicht aufge­worfenen Fragen, ob Sparmarken, oder Spar­karten, ob Abholen von Spareinlagen oder An­nahmestellen, ob jederzeit Annahme usw., hier näher eingehen. Rur das wollen wir noch her­vorheben, daß dem persönlichen Auftreten des Rendanten oder Kassierers nicht ohne weiteres jeder Wert für die Belebung des Spürsinnes im Volke abgesprochen werden kann, denn ge­rade auf diesem Gebiete ist freundlich zuvor­kommende Behandlung, vielleicht auch ein Wort der Anerkennung, gar oft von der größten Be­deutung.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

SonntagsbeUaaer Alluttrirtes SonnEaasblntt.

Nein, soweit bin ich nicht; denn ich will niemand verdächtigen, so lange ich nicht gewisse Aussicht habe, daß ich auch auf den Rechten weise. So viel dürfte feststehen: Der Wicht hat gewußt, daß ich an den beiden Tieren hing, und der nichtswürdige Streich gilt mir, mir persön­lich sein Urheber ist ein mir feindlich Ge­sinnter. Daran mag es nicht fehlen. Der poli­tische Hader züchtet ja die unerfreulichen Gegen­sätze und fördert die Scheelsucht. Aber er allein reicht für die Tat wohl nicht aus. Die ist das Werk eines gehässigen und zugleich niedrigen

Charakters oder eines Unzurechnungsfähigen,

eines Saufboldes. Und da sucht meine Logik nach

Boden . . ."

Kammerich!" fuhr es Ocko durch den Sinn, ohne daß er seinen Verdacht auszusprechen wagte.

Es hängt vom Befund des Tierarztes ab fuhr Lehrend fort,wo einzusetzen ist. Ich habe angeordnet, daß die Wassereimer und Futter­krippen nicht berührt werden dürfen, und Christian wird aufpassen. Aber ich glaube nicht, daß eins der üblichen Mittel der feigen Heim­tücke angewendet worden ist. Also keine ins Fut­ter gestreuten Angeln oder Nägeln und auch kein dem Wasser beigemischter Zement. Die bei« den ersten Mittel sind doch nicht unbedingt zu­verlässig, und der Zement wirkt schon nach einem ersten Male schädlich und nach Wiederholungen tödlich, aber fchwerlich so rapide in einer ein­zigen Nacht. Ich habe auch die Eimer durchsucht und finde keine Spuren darin und in einer Handvoll des Krippenfutters auch nicht."

Auch keine Nadeln oder? fragte Tofohr.

Auch nicht, weder ganze noch zerhackte. Jib denke an ein Gift, an ein geruchloses; denn ge­

rade die Pferde haben ein gutes Eeruchsver- mögen, und wäre da irgend was Störendes, Fremdes gewesen sie hätten geschnuppert, die Nüstern aufgeblasen, aber wohl kaum das ver-

in seiner amtlichen Eigenschaft zugegen, und der Deezbüller Tierarzt wurde erwartet.

Behrend hatte die erste Aufregung abgeschüt­telt, aber der Vorknecht Christian Hagen hockte noch auf einem umgestülpten Kornmaß in der Stalltür und konnte den Blick nicht von den tückisch gefällten Lieblingen abwenden.

Ich weiß das," sagte er in einem würgen­den Tonfalle zu dem jungen Stürhofer,daß ihnen gestern abend noch nichts fehlte. Denen hat noch nie was gefehlt. Und wenn eins krank geworden wäre das wär ja möalich gewesen das kann ja mal vorkommen. Aber gleich in einer einzigen Nacht und gleich alle beide ah, nein, das ist nicht natürlich zugegangen. Kann es gar nicht. Und wenn da einer was gemacht hat, dann sollte man den hernehmen und auch mit ihm gleich ausmachen. Das ist ja kein Mensch mehr, das ist ja ein--

Sein Kraftausdruck verlor sich in ein unver­ständliches Murmeln.

Die Tiere lagen mit aufgeblähten Leibern, eines halb auf dem Rücken mit den Hufen gegen die Wand. In den Lehmbewurf der Mauer hatte das Tier im Todeskampf handgroße Löcher eingeschlagen.

Ocko Stür wandte sich ob und suchte Behrend in der Wohnstube.

.Ja, lieber Stür," sagte der Hoyerhofer auf seine Anrede hin,das ist nun nicht mehr zu ändern, und das Klagen kann deshalb unter­bleiben. Jetzt heißt es nur noch: Den fassen! Und wir müssen ihm auf die Spur kommen und ihn unschädlich machen, sonst das ist meine U.eberzeugung passiert noch mehr. Vielleicht nicht gleich. So nach 'ner Pause. Aber viel­leicht auch früher, als man denkt. Ich hab schon so meine Gedanken, wo der Wicht zu suchen

,,Ja, dann sagen Sie es!" ersuchte der Een- darin. -

21 (Nachdruck verboten.)

An der dänischen Grenze.

Roman Von Dietrich Theben.

lFortsetzung.)

Auf dem Hoyerhof ist ein Bubenstück voll­fuhrt worden, Ocko", sagte Jens Frederiksen in nachklingender Entrüstung.

Nanu?"

Du kennst die beiden Braunen, die Veh- reno mit auf den Hof gebracht hat mit die flinksten und besten Tiere in der ganzen Strand- Marsch

Ja--und?"

Die beiden sind ihm in der vorigen Nacht verendet--- sind ihm vernichtet worden."

Was? Ein Schandwerk! Aber wahr, Jens, wahr?"

1 ,.Ja, leider," bestätigte Frederiksen bebau«

i drnd.Behrend war bet uns vorhin. Den ^Geldverlust ja, den kann er ja ertragen; aber idic schönen Tiere! Eine Schmach"

i hätte an der Botschaft gezweifelt, wenn sie tljtn von anderer Seite gekommen wäre.

»6a> und wer kann das gewesen sein?" fragte er.Vom Hoyerhof doch wohl keiner"

Das nimmt Behrend auch an. "

iJa, wer denn? Den Schurken müssen wir herausbekommen. Der kann noch weiter gehen De* muß unschädlich gemacht werden. Kann ich eine von Deinen Springstangen nehmen? Ich will gleich mal hinüber."

Er begrüßte Wiebke und bat um Entschul- tdigung, daß er sie das eine Mal allein nach dem kleinen Eotteshause gehen lassen müsse.

!, ..Im hol Dich ober ab, Lieb; das werde ich -so einrichten. "

' Aber sie wollte nun auch zu Hause bleiben.

t Ocko eilte über die Aecker und traf eben nach bcm Gendarm ein, der von Deezbüll herüber- DehoN worden war. Auch Jürs Tofohr war

dächtige Futter oder Wasser angerührt. Was ist?"

Der nach Deezbüll gesandte Knecht kam allein zurück und meldete, der Tierarzt sei über Land, nach Humtrup oder Braderup, geholt worden und dürste vor dem Nachmittage nicht zurück "ein; dann werde er aber wohl glci-* kommen, 'abe die Frau gesagt.

Es ist gut," antwortete Behrend, und der "Zote verschwand.

Der Gendarm mochte seinen Pflichteifer zei­gen wollen.

Haben Sie nicht Verdacht auf einen Ihrer Leute?" fragte er.

Behrend verneinte kurz.

Für so niedrig halte ich keinen."

Er lud die Herren ein, zum Mittag dazu« bleiben und den Tierarzt abzuwarten.

Stür zögerte.

Ja, bei Ihnen ist das was anderes, lieber Ocko," sagte Behrend lächelnd.Wo so ein Lieb wartet, da ist mehr Anziehung. Aber gegen de« Abend, nicht wahr, da sehen wir Sie unb Wiebke doch bei Jürs?"

Natürlich

Na, dann find Sie in Gnaden entlassen, Ocko. Das heißt, eine Zigarre dürfen Sie wenig­stens nicht verschmähen. Mit Dampf geht sich» besser."

Die nahm Stür dankend an.

Gleich nach Tisch kam der Tierarzt an, ei« schon bejahrter, korpulenter, jovialer Herr.

Was, ein Revolutiönchen in Heaebüll?* fragte er scherzend.Und justemang auf dem soliden Hoyerhof? Na, dann weihen Sich mich einmal ein."

Die beiden Tiere sah er nur flüchtig an.

Prachtstücke. So'n Lümmel* knurrte et und untersuchte die Krippen. i

(Fortsetzung folgt) .

Vierteljährlicher Bezugspreis bet oet Expedition 2 Mk, »q* ljQ bet allen Postämtern 2,25 Mk. <ejtU Bestellgeld).

ÖO JnsertlonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Pfg.

Reclamm: die Zeile 25 Via.