Erscheint wöchentlich sieben mal.
Druck und Verlag' Joh. Ang. Koch, llmvcrsttätS-Buchdruckerci 41. Jahrg.
Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Marburg
Mittwoch. 4. April 1906.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.
Sonntagsbeilage: Jllnttvirtes SonnkaasSlatt.
Vierteljährlicher Bezugspreis: btt oti Expchition 2 Mk^
*/• irq bet allen Postämtern 2,25 Mr. <ejcu Bestellgeld).
v'S» • " ZnserttonSgebühr: die gespaltene Zelle oder deren Raum 10 Pfg.
Reclamcn: die Reile 25 Pfg.
Zweites Blatt.
Bestellungen
für das zweite Quartal 1906 auf die „Oberhefsische Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition fMartt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern entgegengenommen.
Kreistag für den Kms Marburg
i Schluß.)
Der Kreisbahn-Voranschlag für dieses Jahr wurde wie folgt genehmigt:
Betriebs-Einnahmen.
Aus dem Personen- und Eepäckverkehr 30 700 <44, aus dem Güterverkehr 21 400 JA, für lleberlasfung von Bahnanlagen und für Leistungen zu Gunsten Dritter 600 <44, Erträge und Leräußerungen 100 <44, verschieden Einnahmen 800 JA., insgesamt 53 600 <44.
Betriebs - Ausgaben.
. Persönliche Ausgaben: Besoldungen (Gehälter) Wohnungsgeldzuschüsse, Stellen- und andere persönliche Zulagen 14 900 <44, Bezüge und Löhne der nicht etatsmätziaen Beamten und Bediensteten sowie der Arbeiter 6 000 <44, Tagegelder, Reise- und Ilmzugskosten sowie Nebenbezüge 2 300 <44, für Wohlfahrtszwecke 1600 <41. Sächliche Ausgaben: Für Unterhaltung und Ergänzung der Ausftattungsgegen- ftände, sowie für Beschaffung der Betriebsmaterialien 12 800 <41, für Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung der baulichen Anlagen 3300 <44, für Unterhaltung, Erneuerung und Ergänzung der Betriebsmittel und der maschinellen Anlagen 3100 <41, für Benutzungen fremder Bahnanlagen und für Dienstleistungen fremder Beamten 300 <44, verschiedene Ausgaben 4 000 <44, insgesamt 48 300 <41.
Es verbleibt demnach ein Ueberschuh von 5300 <44, hiervon gehen 4200 <44 für den Erneuerungsfonds ab, sodaß noch 1100 <44 verbleiben. Durch Kreissteuern müssen noch 26 002 <41 gedeckt werden. Die Baukommission schlägt nun vor, die Grunderwerbszinsen so lange zurück zu stellen, bis der Erunderwerb vollständig erledigt ist. Dem Voranschlag der Kreisbahn wurde in dieser Form zugestimmt. Der Vorsitzende macht im Hinblick darauf, daß die Kreissteuern sich auf 56 000 <44 erhöht haben, einige Mitteilungen aus dem demnächst zur Einführung gelangenden neuen Provinzialabgaben-Eesetz. Es könnten dann im Kreise auch, ebenso wie in der Stadt, indirekte Steuern, z. B. Abgaben für Erteilung von Schankkonzessionen, Umsatzsteuer bei Verkauf von Grundstücken usw. erhoben werden. Kreistagsmitglied Oberbürgermeister Schüler macht die Aeußerung Wert zuwachs st euer und Kreistagsmitglied Forstmeister Wolff - Wetter, der schon früher einmal eine Kreishunde- steuer angeregt hatte, bringt diese in Erinnerung. Daß man an Stelle der Grundsteuer diejenige des gemeinen Werts treten laste, hält der Vorsitzende im Hinblick auf diehiesigen Verhältnisse nicht für angehend. Die Kreistagsmitglieder Ruth-Bellnhausen und Breitstadt-Hasten- hausen bemängeln, daß viele Jagdpächter von anderen Kreisen , die im hiesigen Kreise Jagdgebiet hätten, hier nicht die Jagdscheine, sondern an ihrem Wohnort nähmen. Nachdem man hierüber kurz debattiert, wurde der Etat in Einnahme und Ausgabe laut bereits mitgeteiltem Voranschlag mit 1 914 075 JA. genehmigt.
10. Ordnung für die Verwaltung der Marburger Kreisbahn.
Diese Ordnung wurde unter Hinzufügung eines kleinen Zusatzes genehmigt.
11. Wahl von 4 Mitgliedern und 2 Stellvertretern der Kreisbahn-Kommission sowie Bestimmung des Mitgliedes, welches den Vorsitzenden im Verhinderungsfall zu vertreten hat.
Für den letzteren wurde Regierungsbaumeister Sardemann bestimmt, ferner wählte man in die Kommission die Kreistagsmitglieder Hoffmann-Marburg, Bürgermeister Pitz-Schön- ftadt und Bürgermeister Rauch-Wittelsberg. Stellvertreter wurden Kreistagsmitglied Bürgermeister a. D. Ruth-Bellnhausen und Runkel- Marburg.
12. Neuwahl eines Schiedsmanns-Stelloertre- ters in dem Schiedsmannsbezirk Caldern mit Kernbach, Michelbach und Marbach.
An Stells des verstorbenen Bürgermeisters Herbener Marbach wurde Bürgermeister Schlos- dortselbst gewählt.
13. Wahl der Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöffen und Geschworenen für das Jahr 1907.
14. Wahl der Zivilmitglieder der Ersatzkommission und deren Stellvertreter.
15. Wahl von 3 Taxatoren und deren Stellvertreter für die Pferdeaushebungs - Kommission auf die Zeit vom 1. April 1906 bis dahin 1912.
Diese Wahlen, bei denen es sich um eine ganze Anzahl Personen handelte, wurden dem Vorschläge gemäß erledigt.
16. Regelmäßige Ergänzung des Kreisaus- schustes.
Die Amtszeit der Kreisausschußmitglreder Regierungsbaumsister Sardemann-Marburg und Bürgermeister a. D. Ruth-Bellnhausen läuft Ende März 1906 ab. Cie wurden beide wiedergewählt.
17. Wahl eines Mitgliedes zur Landwirtschaftskammer für den Regierungsbezirk Castet.
Der Gutsbesitzer C. Klingelhöfer-Hof Fortbach hat bekanntlich auch sein Amt als Mitglied der Landwirtschaftskammer niedergelegt. Als fein Nachfolger wurde Gutsbesitzer Georg Kaiser- Cyriaxweimar gewählt.
Hiermit war die Tagesordnung erledigt.
17 Veitreter-Ve jammlunf des Kieis - Kneger - Verbandes
Mach?rrq.
§ Marburg, 1. April.
Unter dem Vorsitze des Landrats v. Negelein fand heute Mittag im Restaurant Freidhof die 17. Vertretor-Versammlung des Kreis-Krieger- Verbandes Marburg statt. Der Vorsitzende gab zunächst seiner Freude über das zahlreiche Erscheinen der alten Krieger Ausdruck und gedachte dann der Bestrebungen unsevcs Kaisers. Deutschland den Frieden zu erhalten. Gerade im letzten Jahre habe es nmnchmal recht bedenklich ausgesehen, jetzt hätte man aber die erfreuliche Aussicht, daß für längere Zeit unserem Volke der Frieden erhalten bliebe, denn die Marokkokonferenz habe sich in allen Punkten geeinigt. Der Redner brachte zum Schluß rin begeistert aufgenommenes Hoch auf Seine Majestät den Kaiser aus. Die Feststellung der Anwesenheitsliste ergab, das; die 45 Verbandsvereine 58 Vertreter entsendet hatten. Aus dem durch Herrn Wirges erstatteten Generalrapport ist zu crlvähnen, daß der Verband jetzt 45 Vereine mit 2217 Mitgliedern zählt, darunter 116 Ehrenmitglieder, sodaß noch 2101 ordentliche Mitglieder verbleiben. Unter den letzteren sind 326 Kriegsveteranen, von denen etwa 30—40 die Veteranenunterstützung empfangen. Der Derbandsreudant Doering erstattete mmmehr einen ausführlichen Verwaltringsbericht.
Einnahme 1192 Posten):
Kafsenbestand aus 1904 37,87 JL
Sparkasfenanlage 1360,74 JL
ordentliche Einnahme 2414.31 JL
Summa 3812,92 M
Ausgabe (172 Posten):
Kassenbestand aus 1905 106,67 J.l
Sparkassenanlage 1603,31 J,t
ordentliche Ausgabe 2102,94 Jl
Summa 3812,92 Jl
Verbands - Vermögen am 1. Januar 1906 1709,98 JL
Der sorgfältig ausgearbeitcte Gefcksiiftsbe- richt ergab folgendes: Der Kyffhäuserbund, zu dem alle deutsche Kriegerveeine gehören, zählte schon 1904 25 257 Vereine mit 2 159 611 Mitgliedern. Der Kurhessische Kriegerbund, mit dem der Kreiskriegerverband in nächster Geschäftsverbindung steht, zählt 20 Krüsverbände mir 627 Vereine und 34 929 Mitglieder, hat ein Vermögen von 35 563 JL und leistete 9734 JL an Unterstützungen an bedürftige Mitglieder und Wittven der Kreisverbände. Der Kreiskriegerverband Marburg zählte am 1. Januar 1906 45 Vereine mit 2217 Mitgliedern, darunter 326 Kriegsveteranen , von denen 40 die Jnvaliden- pension mit 120 JL erhalten. An Jahresbeiträgen zählte der Verband 1096,70 JL Entnommen wurden 53 Parole, 1548 Jahrbücher und 561 Lose der Gesellschafts-Lotterie. Das Vermögen der 45 Verbandsvereine beträgt 35190 Jl. wozu noch 11235 Jl an Inventar kommen. Die Vereine zahlten aus ihre Kasse 925 JL Unterstützung, 503 Jl Sterbegeld und 467 Jl Begräbniskosten. Aus den Unterstützungskassen der oberen Verbünde erhielten noch 35 bedürftige Mitglieder
und Witwen 577 Jl sodaß int Ganzen 2472 Jl an Unterstützungen im Jahre 1905 an bedürftige Mitglieder, Witwen und Waisen misbezahlt wurden.
Aus der Mitte der Versammlung wurde angeregt, sich bei passender Gelegenheit fleißig der Krieger-Postkarten zu bedienen, der Reinertrag würde ebenfalls zu wohltätigem Zwecken verwendet. Herr Wirges gab ferner ausführlichen Bericht über den Abgeordnetentag des hessischen Kriegerbundes in Cassel am 9. Juli 1905, den .Landrat v. Ngelein ergänzte und insbesondere die damals in Cassel abgehaltene Parade der alten Krieger der Versammlung i n lebhafter Schilderung vor Augen führte. Der Vertreter von Niederweimar berichtete über das dort int vorigen Jahre abgehaltene Verbandsfest. Bsrireten untren 32 Vereine mit 420 Mitgliedern. Die Einnahmen betrugen 566,50 Mk., die Ausgaben 471,74 Mark, Uebersckmß 94,76 Mk. Herr Blencke machte anschließend Mitteilungen über die in Niederweimar abgehaltene Vevtretervorsamirckung. Betreffs des diesjährigen Verbaudsfestes waren Meldungen eingeigangeit von Hachborn und Ockershausen. In letzterem Orte begeht der Krieger- und Landwehrverein in diesem Jahre sein 25jähriges Stiftungsfest. Der Vertreter de? genannten Vereins machte die Miticilimg, daß sein Verein das Fest allein übernehme, die dortige Ki.'iegerkcuneradsck-aft aber selbstredend wie jeden anderen Verein zur Beteiligung cinladen würde. Aus der Mitte der Versammlung wurde gewünscht, daß die beiden Vereine das Fest gemeinschaftlich übernehmen möchten, dies mache einen besseren Eindruck. Nachdem man hierüber längere Zeit eskaliert und der Vertreter von Hachborn auch seinen Ort für das Fest empfohlen hatte, fam man zur Abstimmung. Gewählt wurde Ockershausen und zwar wird der Krieger- und Landwehrverein das Fest allein übernehmen: dasselbe soll am 1. Juli stattfinden. Ferner wurde mitgeteilt, daß der Kriegervercin zu Kirchners im Juni sein Fahneuweihfest feiert. Auf eine Anregung bin, erinnerte der Vorsitzende noch daran, daß die Feste möglichst rechtzeitig beim Vorstände angemeldet würden, im übrigen seien ja die alljährlichen Verbandsfeste dazu da, die einzelnen Verein zufammen zu führen, zu viele Feste zu feiern, schädige das Kriegervereinswesen. Zum Schluß wurde noch mitgeteilt, daß der Vorsitzende des kurhessischen Kriegerbundes, Generalleutnant Harnickel sein Amt abgegeben habe. Der diesjährige Abgeordnetentag des kurhessifchen Kriegerbundes findet am 1. Juni in Hofgeismar statt.
$*£.:•**
Eine „schlimme Geschichte" erzählt eine „trostlose Braut" int Briefkasten eines Frauenblattes mit dec kläglichen Frage an die Berliner Hausfrauen: Was soll ich armes Mädchen tun? „Er" scheint ja allerdings ein Schwerenotskerl zu sein, denn die „trostlose Braut" berichtet: „Ich habe recht gut situierte Eltern; trotzdem (!) hat bei mir erst int etwas vorgerückten Alter, wie der Berliner jagt, „einer angebissen!" Mein — wenn ich so sagen darf — Bräutigam ist Inspektor und als solcher Wochentags für mich garnicht und Sonntags nur abends sichtbar. Nun kommt der Konflikt: „Er weigert sich, noch ferner zu mir zu kommen mit der Motivierung, der kalte Abendtisch und dünne Tee behage und bekomme ihm nicht! Tee zumal sei ohne Num für ihn ungenießbar. Auch fühle er sich unglücklich weil er bei unsnicht rauchen dürfe. Er gibt mir anheim, mit ibm ins Wirtshaus zu gehen. Das will ich aber nicht, weil ich kein größeres Vergnügen kenne, als mich am Sonntage der Behaglichkeit meines Heims hinzugeben. Meine Eltern, welche trotz ihres Reichtums sehr einfach in ihren Gewohnheiten sind, erklären entrüstet, sie dächten nicht daran, wegen des jungen Windhundes ihre alten Sitten zu ändern. Wenn der junge Mann ohne Braten, Bier und Tabak nicht auskäme, solle er dahin gehen, wo der Pfeffer wächst. Mein Bräutigam erklärt nun kategorisch, wenn meine reichen Eltern derart gnictschig wären, könnte das ja für die Zukunft herrliche Aussichten geben, und er würde unter diesen Umständen lieber ganz verzichten! Was soll ich armes Mädchen tun? Aussichten auf ein anderes Liebesglück habe ich nicht; mein Bräutigam aber ist ein Tickkopf, dec nicht nach- gcben wird. Asio bitte, bitte, Berliner Hausfrauen, was würden Sie tun? — Diese Frage ist doch wahrlich leicht beantwortet. Hat der „glückliche" Brautvater denn nicht so diel Courage, den biedern Inspektor einfach vor die Tür zu setzen?
Ein neuer Enoch Arden. Aus Paris wird eine Tragödie berichtet, die mit dem traurigen Motiv von Tennysons berühmtem Gedichte „Enoch Arden" viel Aehnlichkeit hat. Wie der unglückliche Enoch Arden traf auch hier ein wicderkehrendcr Gatte seine Frau mit einem anderen Manne verheiratet an. Aber Schuld und Sühne waren titel enger und viel weniger sentimental miteinander verknüpft. Vor drei Jahren war ein gewißer Jacques Lriffet mit einer Variete»
sängerin nach Belgien entflohen; er hatte seine grau und zwei Kinder mittellos zurückgelajsen und 2000 JA, die seinem Arbeitgeber gehörten, mitgenommen. Vor einem Jahr etwa erfuhr nun seine Frau aus glaubwürdiger Quelle, daß ihr Mann an der belgischen Grenze in der Nähe von Lille mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden worden sei, ja sogar seine Papiere und sein Paß wurden ihr eingehändigt. Bald danach hielt eia Nachbar Courty, der die brave Frau schon lange in fein Herz geschlossen hatte, um sie an, die beiden heirateten sich und lebten glücklich miteinander. Als Eourty am vorigen Montag ausgegangen war, klopfte es an die Tür des Hauses, und als die nunmehrige Mine. Eourty.öffnete, stand ein hagerer blasser Mann mit fast weißen Haaren vor ihr. Er fiel bei ihrem Anblick vor ihr nieder und bat sie mit zitternder Stimme um Verzeihung. Da sie ihn erschreckt fragte, was er wolle, brachte er mit mühsamer Stimme hervor, daß er ihr Mann sei. Dann erzählte er ihr von dem Unglück, das ihn nach seiner Flucht von ihr fort getroffen habe, wie er von dem Weibe, dem er gefolgt, gepeinigt, später von Dieben ausgeraubt worden sei. Er befand sich in der höchsten Not und hatte seit zwei Tagen nichts gcgesten. Tie Frau, tient Mitleid überwältigt, nahm ihn herein, setzte ihm zunächst etwas zum Esten vor und begann nun auch von ihrem Leben zu berichten. Sie erzählte von der Nachricht seines Todes und bann auch von ihrer Wiederverheiratung. Bei diesen Worten zuckte Beisset krampfhaft zusammen und stürzte wie vom Blitz getroffen zu ihren Füßen. Er war tot. Nach der Beerdigung ihres ersten Gatten wird sich Mme. Courty mit ihrem zweiten Manne noch einmal trauen lassen.
Ueberlastete Beamte. Jrn Postsparkastenamt in Wien mußte die Nettungsgesellschaft 18 Beamten Hilfe leisten, die von Aufregungszuständen, Ohnmächten und Krämpfen befallen waren. Die Kranken sagten ans, daß sie infolge Ueberbürdung in 10—11« stündigem Dienst in diese Zustände geraten seien. Außerdem wurden noch fünf Personen von Aufreg« ungszustäirden und " Weinkrämpfen befallen.
Ein 50-Pfund Rekrut. Beim Musternngsgeschäft stellte sich in Deggendorf in Niederbayern ein Rekrut, der 50 Pfund wog und 1,14 Meter groß ist. Da- Männchen wird noch viele Knödel und Gselchtes offen müssen, ehe es zu einer zünftigen Schwere kommt.
-----
Allen Frauen als
Stärkung* empfohlen?
Sprendlingen CRr. Offenbach a. Mck, 13. 9. 05, Wingertstraße 22. »Kann Ihnen erfreut mitteilen, daß mir Jh Biolon einen sehr guten Dienst erwiesen hat, nachdem ich ichon fett zwei Jahren an Neurasthenie und Biutarrn-rt gelitten habe und geradezu alle inöc’ lichen edikamente genommen bade, welche mir aber - mit Ausnahme Ihres geschätzten Bwson — nicht get ollen haben Dieses Bwwn bat eine große Lett» derung meines Zustandes herbeigelührt. Ich bin wirklich glück ick, endlich einmal mein Leiden schwinden zu leben unö mich der Angst um meinen Gesundheitszustand enthoben zu sehen. Auch mein Maaen wird sich nickt minder treuen, wenn derselbe n-cht mit allen Arzneien überladen wird, denn derselbe war der reinste Med-zindebölter Ich bin Ihnen deshalb su großem Danke verpflichtet und werde auch nicht ver'rlilen, Sie mit Ihrem Biolon überall werter zu empfehlen. <58 würde mich selr freuen, wenn Sie mir eine Ptobestndurtg für mein Kind zuschicken werden, wofür ick Ihnen lehr dankbar wäre Bestens hoffend, bof; Biolon noch lehr vielen Leibenben bie Delunddeit wwber gibt, zeichnet Helene Stroh/ Unt-Erift beglaubigt Großherzogl. Bürgermeisterei Sprendlingen: Dreinch.
Biolon ist erhältlich in Apotheken. Drogerien rc. das halbe Kilo-Paket zu drei Marl: mit Bouillon» extrakt oder mit Cocw, ersteres zur SuppLnbereitung, «rhieres als Morgengetränk Man verlange vom Dtolonwei! Bensheim bte Broschüre mit den Berichte« über bte von ben Professoren, Aerzten unb in (tränten- Häusern rc erzielten Erfolge
BüchhnifLrei u. Einrahmung v, Bildern
♦♦ 3ar f üsserstr ässe 2> ♦♦
J. Schulz.
GejLäMillre Etteiinng.
Feines Schuhzeug behandle man mit dem vor« züglichen LederglanzcrSme „Nigrin". Wer dieses beste Präparat längere Zeit in Gebrauch hat, wird nichts anderes mehr kaufen. „'Jhgnn" ist äußerst einfach in der Anwendung, man spart Niel Zeit und Mühe. Das Leder wird im Moment spiegelblank. Der Glanz halt sich auch bei nassem Wetter und das Leder wird durch die Behänd» hing mit „Nigrin" weich und wasserdicht. „Nigrin" färbt auch nicht ab und es ist nicht nötig, daß man jeden Tag wieder Creme aufträgt, es genügt alle 3 bis 4 Tage.
_ „Nigri n" ist fast in allen Material- und Spezereigeschäften zu haben.
Rotattonsdr u cl.
Veraulwortuch für die Reüaklwn:
Dr. Doerkes-Boppard in Marburg.