Einzelbild herunterladen
 

X

mit dem Kreisdlatt für die Kreise Marburg und Kirchtzain

Sonntagsbeilage: Illustrirtes Sonntaasblatt. *

i> v 1 * 1

68

Vierteljährlicher Bezugspreis btt oer ExpLition 2 Mk., bet allen Postätntrrn 2,25 Mk. Bestellgeld).

ZnserttonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 1v Pfg.

Ncclamen: die Zeile 25 Pfg.

Marburg

Donnerstag, 22. März 1906.

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Verlag' Jol>. Ang. Koch, UntversttStS-Buchdruckem 41. Zahrg.

Marburg, Markt 21. Telephon ob.

Erstes Blatt.

Die neue preußische Wahlrechts- Vorlage.

Am Montag hat die Negierung, wie schon « gemeldet worden ist, dem Abgeordnetenhause eine Vorlage zugehen lassen, die eine Vermehrung der Zahl der Abgeordneten sowie eine Aenderung der Wahlbezirke und -Orte und des Wahlverfah­rens bezweckt.

Da die von verschiedenen Seiten in der letzten Zeit gebrachten Meldungen über eine geplante Aenderung des Landtagswahlrechtes noch kürzlich dementiert wurden, kam diese Vorlage sehr über- raschend. Sie enthält jedoch keine Umgestaltung des Wahlrechts von tiefgehender Bedeutung, son­dern bringt nur einige Erweiterungen und Er­leichterungen formaler Natur. Die gesamte Linke macht denn auch aus ihrer großen Enttäuschung kein Hehl. Die Vorlage bestimmt folgendes:

Durch den Entwurf soll die Zahl der Land- 'tagsabgeordneten von 433 auf 443 erhöht wer­den. Zu diesem Zwecke sollen einige große Wahl­kreise geteilt werden, auch werden einige Verein­fachungen des Wahlverfahrens vorgeschlagen. An dem Dreiklassenwahlsystem selbst wird nichts geändert. Bei der Teilung von Wahlkreisen sind Berlin und Charlottenburg-Schöneberg-Rir- dorf in erster Reihe berücksichtigt. Berlin soll, statt wie bisher in vier Wahlkreisen neun Abge- odnete, fortan in zwölf Wahlkreisen je einen, zu­sammen also zwölf Abgeordnete wählen. Char- lottenburg erhält einen, . Schöneberg-Rixdorf gleichfalls einen Abgeordneten, während der Rest des jetzigen Wahlkveises Potsdam neun, also Tel- tow-Beeskow-Storkow fortan allein die bisherigen tzwei Abgeordneten wählen soll.

Ferner sollen nach § 3 in einigen Bezirken die Wahlorte verlegt werden. Unser Bezirk wird weder buch die erstgenannte noch durch die letztere Bestimmung berührt. § 4 des Entwurfes be- sagt: Die Garnison von Mainz wird von Koblenz 8 abgetrennt und Wiesbaden 9 zugeteilt. § 5 lautet: Dieses Gesetz findet zuerst bei der ersten nach seinem Inkrafttreten stattfindenden Neuwahl Anwendung.

Ein zweiter Gesetzentwurf bringt sodann eine Reihe von Aenderungen des Wahlverfahrens in Vorschlag, um die Umständlichkeit des bisherigen Systems in wichtigen Punkten zu beseiftgert. So sollen die Protokollführer und die Besitzer für den Wahlvorstand bei der Wahl der Abgeordneten fortan durch den Wahlkommissarius aus der Mitte der Wählmänner ernannt werden, während sie bisher von der Versammlung der Wahlmänner gewählt wurden. Von Belang ist ferner folgende Bestimmung des § 3:

(Nachdruck verboten.)

r n der d Mischen Grenze.

Roman von Dietrich Theben.

1. Kapitel.

bas wahr ist, daß der Hof von dem Sven Stur der größte und beste hier bei uns herum ist?" fragte Johanna Dierken, die junge Wirt- schafterin vom Hoyerhof, den neben ihr in der Hoftür stehenden Vorknecht Ehristiait Hagen.

Das kann wohl sein," wurde ihr zur Antwort. ^Wenn ich ba der Herr wär, könntest Du als Mamsell zu mir ziehen.«

So, meinst Du?" fragte sie spitzig.

Ja, Du nicht?«

<Nee."

Darum denn nicht?«

Mach keine Faxen.« verwies sie.

Na, ich mein ja auch man bloß," lenkte er ein. ...J? feflnfe s'ch Mgen einen der großen zurück- Bewogenen Torflügel, vergrub die Hände in die Vwwtaschcn und sah schveigend in das -^endliche Zwielicht, daß die berftreuten Häuser in der kbeiien Landschaft bereits mit dunklen Schatten Umriß, während, es den Horizont noch mit leb- haften Tonen in Schwarzblau, Lila, Rot und lciic^ini>6ni iibcnnnltc.

Ich möchte auf dem Stürhofe nicht hausen,« vemerkte die Mamsell wieder

weswegen nicht?« fragte Hagen nach «ner Weile, in der er vergebens über die Be. »rundung ihrer Ansicht nachgedacht hatte.

Sie blickte in die Weite.

W.Mr können die See nicht sehen, ober der TW. Aber das rote und selbe Feuer beim

In Gemeinden, deren Zivllbevölkerung nach der letzten Volkszählung mindestens 50 000 be­trägt, findet die Abstimmung bei der Wahl der Wahlmänner in einer nach Anfangs- und End­termin feftzusetzenden Absttmmungsfrist (Frist­wahl) an Stelle der Abstimmung in gemeinschast- lieber Versammlung der Urwähler zu bestimmter Stunde (Terminswahl) statt. Abteilungen, die 500 oder mehr Wähler wählen, können in Ab­ffimmun gsgruppen geteilt werden. Auf den An. trag des Gemeindevorstandes kann der Minister des Innern anordnen, daß bei der Wahl der Wahlmänner die Absfimmung auch in Gemeinden mit 50 000 oder mehr Einwohnern in der Form der Terminswahl oder in Gemeinden mit gerin­gerer Einwohnerzahl in der Form der Fristwahl vorzunehmen ist.

Der Minister des Innern soll ferner anorb- nen können, daß in Wahlbezirken, in welchen die Wahlmänner 600 oder mehr beträgt, die Wahl der Abgeordneten in Gruppen der Wählmänner bor- zunehmen ist. An Stelle dieser Bestimmungen kann unter der gleichen Voraussetzung bom Mi- nister auch angeordnet werden, daß in Wahlbe­zirken die Abstimmung bei der Wahl der Abge­ordneten in der Form der Fristwahl stattfindet. Ueber die Gültigkeit der Wahlmännerwahleii, welche der Wahlkommissarius für ungültig er­achtet hat, und über die Ausschließung der Wahl- männer, deren Wahl für ungültig erkannt wird, entscheidet, wo Gruppen der Wahlmänner oe- bildet sind, die Gruppe. zu welcher der Wahlmann gehört, dessen Wahl beanstandet ist, wo Fristwahl stattfindet, der Wahlborstand mit Stimmenmehr­heit. Bei Sttmmengleichheit ist der Wahlmann zur Wahl der Abgeordneten zuzulassen.

Der Verordnung bom 30. Mai 1849 soll fol­gende Vorschrift hinzugefügt werden:

Die Urwähler sind verpflichtet, das Ehren­amt des Wahlvorstchers, des Protokollführers oder eines Beisitzers im Wahlborstande bei der Wahl der Wählmänner, die Wahlmünner sind berpflichtet, das Ehrenamt des Protokollführers oder eines Beisitzers im Wahlborstande bei der Wahl der Abgeordneten zu übernehmen. Zur Ab­lehnung ist berechtigt, wer das 65. Lebensjahr überschritten hat oder durch Krankheit, Abwesen­heit in dringenden Privatgeschäften, durch Dienst­geschäfte eines öffentlichen Amtes oder durch son- ftige besondere Verhältnisse, welche nach billigem Ermessen eine genügende Entschuldigung begrün, den, an der Wahrnehmung der in Absatz 1 bezeich­neten Ehrenämter verhindert ist. Wer die lieber- nähme dieser Obliegenheiten ohne zulässigen Grund ablehnt oder sich ihrer Wahrnehmung ohne ausreichende Entschuldigung entzieht, kann mit einer Ornungsstrafe bis zu 800 M belegt werden. Wird nachträglich eine genügende Ent- schüldigung geltend gemailt, so kann die verhängte Strafe ganz oder teilweise zurückgenommen wer­den. Tie Festsetzung und Zurücknahme der Strafe

Sonnenuntergang, das leuchtet uns in die Fen­ster. und dem ist da der Deich in die Augen gebaut, daß er nichts gewahr wird, als den alten Erddamm, der höher ist als sein Haus."

Was daran schon zu sehen fein sollte; dachte Hagen.

Daran wird ihm wohl auch nicht viel liegen, mein' ich"

Ja, mancher läuft zeitlebens stockblind her. um," versetzte sie.Du. Und der vielleicht auch. Unser Bauer nicht."

Nee," pflichtete er bei.Der nicht. Der der ist überhaupt anders als die anderen. Hier paßt er schon gar nicht her."

Nicht?" fragte sie wieder etwas spitz.

Er hätte lieber zu Hause bleiben sollen," be­harrte er und meinte mit demzu Hause" die enge holsteinische Heimat des Bauern um Plön herum, die auch die seine und die des Mädchens war, und die er an der fremden Nordküste nicht vergessen konnte. Er wurde lebhafter, wie immer, wenn ihn das Heimweh packte, und dann sogar seiner verkrüppelten Phantasie ein paar kleine, dürre Flügel anklebte.Da ist heute in Schwid- deddei Tanz, Du na, heute oder nächsten Sonn­tag weißt ja: immer alle vierzehn Tage. Na, und das fit doch etwas. Aber hier in der verdaimn. ten nassen Ecke, wo man nichts hat als Himmel und Wasser und Wind, da kommt man sich ja rein wie verloren vor. Nicht einmal ins Wirts­haus von dem Jebsen kann man gehen, weil der auch so'n verschrobener Dänendickkopf ist wie der Sven Sttir ober der Jasper Türks, na, und an­dere auch noch. Und das liegt einem vor der Nase, und der Rodänuskrug von dem Jittens, der ft 'ne Meile wett weg und kost immer 'n Paar

steht in Landkreisen dem Landrat, in Stadtkreisen dem Bürgermeister zu. Gegen seine Verfügung ist binnen zwei Wachen nach der Zustellung Be­schwerde an den Regierungspräsidenten und gegen dessen Bescheid binnen gleicher Frist Be­schwerde an den Oberpräsidenten zulässig.

Die Konferenz in Algeciras.

DieNorddeutsche Allgem. Zeitung" schreibt: DerTemps" will in seinem gestrigen Leitartikel zur Marokkofrage die Tatsache abstreiten, daß der Ministerwechsel in Frankreich auf die Konferenz­arbeit in Algeciras verzögernd eingewirkt hat und ereifert sich gegen die angeblich deutscheObsiruk- tion". Dieser Vorwurf ist für jeden ruhigen Be­urteiler unhaltbar. Wir möchten fesfitellen, daß am vorigen Sonnabend an den deutschen Dele­gierten von Radowitz eine Mitteilung des Herrn Revofl gelangt ist, aus der über den General- inspekteur der Polizei ein den Fortgang der Kon­ferenzarbeit ermöglichendes Zugeständnis Frank­reichs zu entnehmen war. Auf dieser Grundlage muß weiter verhandelt werden; überstürzen läßt sich die Entscheidung nicht. Die deutsche Presse hat den Aufschub, der durch den französischen Ministerwechsel herbeigeführt wurde, ohne Tadel und Unmut angenommen; sie ist sogar den schwie­rigen Umständen, unter denen Herr Bourgeois die Weiterführung der französischen Marokko- Politik übernommen hat, in unparteiischer Weise gerecht geworden und hat damit demTemps" ein nachahmenswertes Beispiel gegeben.

Paris, 21. März. Die Pariser Abendblät­ter, darunter auch derTemps", bringen alar­mier'nde Telegramme über neue van deutscher Seite erhobene Schwierigkeiten auf der Konferenz von Algeciras. Im Ministerium des Aeußeren werden diese Informationen dementiert und der Temps" selbst läßt in seiner Abendausgabe duichblicken daß es sich um in Algeciras verbrei­tete übertriebene Gerüchte handelt. Wahr ist in diesem Augenblicke nur, daß man von verschiede­nen Seiten auf ein Kompromiß hinarbeitet, daß der Konferenz einen möglichst schnellen Abschluß gestatten mürbe.

Lonboii, 21. März. DenEvening News" Zufolge sind Frankreich und Deutschland in Algeciras zu einer UcbercinFunft gelangt; alle Gficchr eines Zwistes sei nun vorüber.

Das GrudemmMck in Courrwres

Lens, 19. März. Zu heute Abend hatte das Bergarletersyndikat eine Versammlung einbe- rufen. Bei der Wahl des Bureaus kam es zu einer stürmischen Szene, indem der Kassierer des Syndikats von der Tribüne herunter geworfen wurde. Durch Vermittlung des überwachenden Beamten wurde die Ruhe wieder hergestellt. Ein

Sfiefelsohlen extra. Und ist bann auch noch zum Auswachwn, toeil man keinen Menschen nicht kennt und die einen anglotzen, als toenn man 'n Spitzbub wär' und sie bloß die Zafdjen zuhalten müßten."

Das Mädchen hatte ihn nicht unterbrochen, ober auch kaum ziigehört. Sie wies auf den farbenleuchtenden Horizont.

Ist das nicht wie ein goldener Vorhang, den die Sonne eben vor ihr Schlafzimmer gezogen hat?« fragte sie schwärmend.

Die und ein Schlafzimmerl" brummte er unwirsch.

Sie wandte sich von ihm ab und ging ein paar Schritte ins Hans; aber auf der im Dunkel gäh. nenden Diele machte sie wieder Halt und kehrte langsam in das Tämmergrau der Toreinfahrt zurück.

So kommt nun die Nacht," sagte sie nachdenk, lich,und wir kriechen in die Kammern. Wir nicht," berichtigte sie gewissenhaft,weil wir noch auf den Bauern warten müssen. Aber die an­deren. Und für die ist es dann, als wenn der Tod gekommen wär' und so'n großes Tuch ausgebreitet hätt' und die Häuser und Erde damit zugedeckt. Und fit doch nicht, was so scheint. Oder glaubst Du, daß alles schnarcht, toenn bloß noch die Sterne blicken und vom Deiche her der Wind ins Land geht? Die See schläft nicht, die wogt und braust. Und in den Lüften ziehen die Wildenten, und um die Häuser flattern die Fledermäuse. Und hinter den Scheunen, da werden die Igel lebendig, und auf den Dächern die Marder, und auf den Fel- öern, da schleichen die Füchse."

Jawohl, und ins Stroh auf dem Boden, da rascheln die Mause,« spottete er,und da

Vertreter der Bergarbeiter hielt bann eine Siebet, in der er sich für die Fortsetzung des Ausstandes aussprach. Der gegenwärtige Augenblick sei gibt* füg, da die Bergwerksgesellschaft keine Kohlen- Vorräte besäße. Man könne sogar auf einen in­ternationalen Ausstand hoffen, da auch die bel­gischen Bergarbeiter Lohnforderungen zu stellen hätten, .:nd da die amerikanischen Bergarbeiter im Begriff ständen, neue Vereinbarungen mit den Gesellschaften zu treffen. Die Versammlung faßte einen Beschluß zugunsten des achtstündigen Ar- lwitstages und löste sich bann ohne weitere Zwi­schenfälle auf.

Lens, 20. März. Die Zahl der cnisstän- bigen Bergarbeiter im Departement Pas be Calais beträgt jetzt 51 376. Im allgemeinen herrscht Ruhe. An einigen Stellen wurden Ar. beitswillige von Streikenden beläsfigt. Der Kongreß der Bergarbeiter wird heute Nachmit­tag 2 Uhr zusammentreten. Man glaubt, daß er die ^uoingungen der Arbeitgeber ablehnen und darüber durch Abstimmung der gesamten Berg­arbeiter entscheiden lassen wird. Die Inge- nieurkommission teilte mit, daß man in der ver­gangenen Nacht bis auf 8 Meter an das Feuer herangekommen ist. Die Länge der gelegten Röh- ten beträgt 300 Meter. Die Erneuerung des Schachtholzes schreitet fort, und so wird man das Feuer gefahrlos mit dem Spritzenrohr bekämpfen können.

Lens, 20. März. (W. B.) Heute Nach- mittag wurde nach einer Versammlung von Aus- ständigen, ine dem der Conföderation du Travail« angeglieberten Syndikate Broutchoux angehören, ein Umzug veranstaltet, als Kundgebung gegen das Syndikat, dessen Präsident der Deputierte Basly ist. Als der Zug einer Abteilung Gen­darmen begegnete, schlug der Träger der Fahne mit dieser auf die Gendarmen und ihre Pferd» ein. Die Fahne wurde dem Träger von dem Do- pufierten Basly und einigen Gendarmen entrissen und es kam zu einem Handgemenge, bei dem fünf Personen, unter ihnen Broutchoux, verhaftet wurden. Später versammelten sich die Ausstän­digen mit zwei roten Fahnen auf dem Stadthaus- Platze und ein Trompeter, der sich bei ihnen be­fand, gab wiederholt erfolglos das Signal zum Angriff gegen die Bürgermeisterei. Der Präfekt hat angeorbnet, daß die Bürgermeisterei, wo der Kongreß der Bergarbeiter tagt, durch Gendar­merie bewacht wird.

Paris, 21. März. Die in Lens versam­melten Vertreter der Arbeiter des Minenbezirks haben einstimmig die Vorschläge der Gesellschaften abgelehnt. Dagegen hat die Versammlung auch die Afttatton der revolutionären Minderhett gefabelt.

Pa ris, 20. März. (W. B.) DemFigaro« zufolge wird die westfälische Rettungsmannschaft morgen aus Eourrieres auf Einladung der Pari, ser Volksuniverfität nach Paris kommen. Ein

kommt der gelbe Kater mit den grünen Augen und frißt sie. Jatvohl." Er gähnte ungeniert. Wenn der Bauer zurück wär', ich würd' mich auch gern aufs Ohr legen. Aber wenn der in Ton- dern ist, da reicht ihm der Tag immer so lang, bis dem andern schon der neue anfängt.«

Sag's ihm doch."

Na, die Zunge verbrenn' ich mir nicht.« Hat er hier etwa Freunde?«

91ee

Soll er vielleicht nach dem Stürhofe gehen?« Nuna«

Tie Karen Sttir würd' mir schon ge­fallen"

Ja, Dir! Das Milchgesicht! Die mit ihrem Strohkopf."

Hm . . Fein ist sie aber doch.«

Was Tu davon verstehst! Meinst Du, wegen dem bißchen Staat?"

Sie horchte.

Du hörst Du nichts?"

Sie lauschten beide.

Nee."

Ist das nicht toie Wagenrollen?"

Ich hör gar nichts."

Doch! Ich gaube, der Dauer kommt all.«

Das wär 'n Wunder. Der ist doch bet dem Doktor, und wenn die zwischen die Politik kom­men, dann sinden sie doch kein Ende.«

Sei mal still. Du«

Wieder Horchen.

Nee, von 'n Wagen ist das nicht," murmelt» er.

Doch«

Ne . . . Weißt Du, tval das ist?«

Na?«