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^blendet uitD eilte dem Inge «er die HattesteSe fcafen hinaus entgegen. Unweit deS Ernfabrt- Ünals bei Saasen nach Reiskirchen z« wurde daS per vom Auge erfaßt und zur Serie gEeul«t. Ws war sofort tot. Der Zug fuhr nach 10 Mr» mrten Aufenthalt weiter. (Greß. Anz.). i e»OtMt 7 März. Der Stadtverordnetenver­sammlung wird in den nächsten Tagen eine Vor. wae zugehen, in der zwecks Beschaffung von Ge- Kc3für ein neues städtisches Krankenhaus die vewilliguug von 500 000 Mark gefordert wird. fTaSM 6. März. In der Nachmittags- kidung der Zweiten Kammer erklärte Minister Vraun, die Schürfversuche am Vogelsberge zet- iiflhn das Ergebnis, daß dort in absehbarer Leit ganz erhebliche Kalilager erschlossen werden konnten. t,,

Wiesbaden, 7. März. Infolge der lebhaften «nd öffentlichen Proteste der Konsumenten ist die zum 1. März angekündigt gewesene Verteuerung Ker Milch von 20 auf 22 Pfennige nicht durch- tzeführt worden. Tie geharnischten Vorankün­digungen schienen darauf berechnet, beim Publr- knm die irrige Meinung zu erzeugen, daß es sich einem geschlossenen Lieferantenring fügen müsse. Wer aber die Mehrforderungen direkt ablehut vder stillschlveigsird ignoriert, bekommt die Milch nach wie vor zum alten Preis.

Hochschulnachrichten.

Straßburg: Als Nachfolger Theodor Nöl- bekes, der, wie bereits gemeldet, in den Ruhestand tritt, Dr. Enno Littmann, zuletzt an der Princeton- Univerfität in Amerika, hierher berufen worden.

Der diesjährige Chirurgenkongreß xnter dem Vorsitze der Berliner Chirurgen Werner Körte findet vom 4. bis 7. April statt und wird als Hauptverhandlungsgegenstände bringen: 1) Kriegs, chirurgische Fragen nach den Erfahrungen im russisch, japanischen Kriege, 2) über die chirurgische Behand­lung der Magengeschwüre, 3) über die weitere Ent­wickelung der Operation hochfitzender Mastdarmkrebse Und 4) einen Meinungsaustausch über die Biersche ktauungsbehandlung bei frischen Entzündungen.

Eine mehrmonatige geologische Forschungsreise nach den Canarifchen Inseln unternimmt dieser Tage Dr. W. v. Knebel Merlins. Der Zweck der Reise bildet die Fortsetzung seiner Studien über die Wirkungen des Vulkanismus, Vie er bereits in verschiedenen Vulkangebieten Deutsch, lands, sowie im vergangenen Sommer auf Island durchgesührt hat.

, Vermischtes.

Berlin, den 7. März. In einem Abteil des vanzigerSchnellzuges wurde gestern abend der 63 Jahre eite Kammerherr von Zitzewitz-Zezenow, Mitglied des Herrenhauses, zwischen den Stationen Biesenthal und Kernau von einem jungen Manne durch fünf Revolver- schüsse schwer verletzt. Die beabsichtigte Beraubung Mißlang. Als von Zitzewitz die Notleine zog und der Zug langsamer fuhr, sprang der Verbrecher aus dem Zuge und verschwand im nahen Walde.

Schrimm, 6. März- In das Schlafzimmer der Grundbesitzer Hossaschcn Eheleute im benachbarten pawcze wurde eine mit Steinen und Pulver gefüllte jlnd mit einer Zündschnur versehene Bombe geworfen. Frau Hoffa ist schwer verletzt. Das «Schlafzimmer ist demoliert. Als der Tat verdächtig wurde ein Arbeiter verhaftet. Man vermutet einen Racheakt.

®1 Mann mit drei Frauen. Aus Sittard bei Maastricht (Provinz Limburgs wird geschrie­ben: Vor etwa zehn Tagen kam hier ein elegant gekleideter 30jähriger Deutscher, der sich Götze nannte, mit einem Gespann, vor dem sich ein Rennpferd befand, und einem Reitknecht hier an. Eine elegant gekleidete Dame, die er für seine Frau ausgab, begleitete ihn. Er logierte sich in dem in der Nähe des Stadthauses belegenen Gast­hof von H. Kallen ein, lebte aus noblem Fuß und war reichlich mit Geld versehen, das er bei dem Wettrennen in Spa gewonnen haben wollte. Nach einigen Tagen erschien eine zweite Dame, wäh­rend die erste verschwand. Dasselbe Schauspiel wiederholte sich am letzten Freitag. Die dritte Dame war eine bildhübsche Blondine. Aus die Frage des verwunderten Wirts gab Götze die Antwort:Oh, ich habe 6 oder 7 solcherFrauen" die eine immer hüb'cher als die andere." Er wurde nun veranlaßt, schleunigst das Hotel zu verlassen, und fuhr mit seinem Gespann und der drittenFrau", nachdem er alles bezahlt^ was er verzehrt, angeblich nach Maastricht. Am Sams, tag erhielt der Bürgermeister von Sittard von der Polizei in Düsseldorf ein Telegramm, worin er erfudit wurde, einen in Kallens Gasthof logie­renden Deutschen namens Götze sofort zu ver­haften,^ da dieser großer in Deutschland begange­ner Diebstähle beschuldigt wurde. In Mastricht wurden vergeblich sämtliche Hotels nach Götze ab- gesncht. Am Samstag Abend gelang es, ihn auf­zuspüren, und in der darauffolgenden Nacht, ihn zu verhaften. Es tvurdeil nur noch 600 Mark in deutschen Banknote» und einiges kleines Geld bei dem Verhafteten vorgefunden. Die blonde Schöne mußte mit ihm ins Gefängnis von Sit­tard wandern. Die Auslieferungsverhandlungen sind jetzt im Gange. Wie die Polizei vermutet, hat die erste oder zweiteFrau" aus Eifersucht die deutsche Polizei auf die Spur des Diebs ge­bracht.

Letzte Nachrichten.

Berlin, 8. März. Der Landrat des Kreises Neidenbnrg, Geheimrat Schulz, hat, wie die ,Tägl. Rundschau" bestätigt, seinen Abschied erhalten. Er hatte in einer Versammlung des Ostmarkenvereins einen ihm befreundeten Guts­besitzer in Schutz genommen, der sein Rittergut cn einen Polen verkaufte. Hierdurch hat sich der Landrat nach Ansicht seiner vorgesetzten Behörde als politischer Beamter in einen der­artigen Gegensatz zu den Anschauungen der Negierung gesetzt, daß seine Stellung unhaltbar geworden war.

Berlin, 7. März. Die Befreiung der Bundes- und Landesfürsten und sonstiger fürst­licher Persona» von der Erbschaftssteuer wurde von der Steuerkommission des Reichstages abgelehnt.

Berlin, 8. März. Gegenüber den neuen Meldungen über den Zeitpunkt der Zusammen­kunst Kaiser Wilhelms mit dem König Eduard von England ist zu wiederhohlen, daß noch

nichts darüber bestimmt ist. Neber »ins ÄtÖtfr meeriahrt dr? Kaiser» steht noch nicht« fist.

NöM, 8. März. Im Vatikan wird Bischof Bonomclli's Romreise ungern gesehen. Li« jetzt ist ihm die Erlaubnis für ein Shibiena beim Papst verweigert worden. Das Staatsfekretariat wünscht vorher die löbliche Unterwerfung, doch ist Bonomelli nicht geneigt, irgend etwas zurück­zunehmen. Augenblicklich versucht Kardinal Agliardi zu vermitteln.

Paris, 7. März., Obgleich die Stellung des Kabinetts schon feit einiger Zeit als er­schüttert galt, rief sein Sturz in Kammerkreisen gleichwohl lebhafte Erregung hervor, um so mehr als kurz vorher die Affichierung der Rede des Ministers des Innern Dubief beschlossen worden war. Die Abstimmung selbst bietet keinerlei Anhaltspunkte für die künftige Ka­binettsbildung, da die Mehrheit bunt aus Ultra- radikalen, Sozialisten. Gemäßigt-Republikanern, Konservativen und Nationalisten zusammengesetzt ist. Man spricht von Millerand als eventuellem Ministerpräsidenten. Dersebe würde Rouvier ersuchen, das Portefeuille des Aeußern zu behalten.

Gcireide - Wochenbericht der Preikberichtstelle des Deutschen Landwirt- schastsrats vom 27. Februar bis 5. März 1906.

Tie reiche Versorgung des deutschen Kon- . sums versagt den am 1. März in Kraft getretenen geänderten Zollverhältnissen vorerst jeden Ein­fluß auf das deutsche Preisniveau. Die durch das Ausscheiden Deutschlands als Käufer am Weltmarkt verursachte schwächere Sümung läßt eine Milderung des Zollunterschiedes ev.varten, während die Verwendbarkeit von Zollquittungen geeignet erscheint, die Schuhkraft der neuen Zölle um etwa 10 Mark herabzusetzen. Die fernere Entwicklung wird indeß zum großen Teil von den jetzt entsetzenden Witterungseinflüssen ab- hängen. Aber überall wirkt der schwierige Absatz von Mehl lähmend auf die Kauflust. In Deutsch­land war das Wetter vorwiegend milde bei zahl­reichen Niederschlägen. Das Getreidegeschäft ist nahezu auf sämtlichen deutschen Märkten zum Stillstand gekommen. Bemerkenswert ist in der abgelaufenen Woche eigentlich nur die 'Herab­setzung der Forderungen für Transitoware an den deutschen Hafenplätzen. Das inländische Angebot fdwint die fernere Entwicklung abwar. len zu wollen und zeigt wenig Neigung, die fehlende Unternehmungslust durch Preiszuge­ständnisse zu beleben. Die mindere Beschaffenheit inländischen Getreides kann die mit schwierigem Mehlabsatz kämpfenden Mihlen um so weniger zu neuen Erwerbungen anregen, als die ankom. menden Qualitäten selbst die bescheidensten Er­wartungen enttänfchen. Dieser Umstand dient den um ca. 10 bis 15 Mark über Landung sauge- bot notierenden Lieferungspreisen für Brotge­treide als kräftige Stütze und bot dem stockenden Berliner Getreideverkchr vorübergehend dankens- toerte Anregungen. Das 'Hafergeschäft präsentiert sich vergleichstveise vortellbafter, weil das Inland

Frankfurt a.M. 187

172

174

178

172

192

163

167

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160

(-) (-1) (-) (4-21 (4-2) (4-D

Berlin Leipzig Hamburg Hannover Köln Mannheim

Weizen

175 (-1)

(-2*/,) 163 (-) 172'/,(-) 162'/, (-) ,

169 (-1) 177/4 (4-5)

titien feine Forderungen hoch hält, während fii verzollte AuSlandvxwe höhere Preise verlang werden. Die Mai-preisr haben ihren vorwöchent lichen Stand trotz bedeutender Zufuhren gut be

hauptet, well der Bedarf hierfür andauernd sehr aufnahmefähig bleibt.

68 stellten sich heute He Setreidepreise in Mars So 1000 Kilogr. an den nachgenanntrn Orten, wobei 8 Mehr (4-) bezw. Weniger () gegenüber der Boo Woche in ÄlammernJ) beigefügt ist, wie folgt:

Roggen Hafer ( 1'/,) 168/, (-) (-) 173 (-)

(2) (-) 185 (-)

Marktberichte.

Cassel, 7« März. Besuch gut, Tendenz ab­wartend, Umsatz gering.

Wir notieren: Weizen 17,5017,65 Mk., Rogge» 16,40-16,60 Mk., Hafer 16,00 bis 18,00 Mk , «erste 00,00-00,00 Mk. Alles per ICO Kilo ab ober Parität hier für Ladungen von 10000 Kilo 1

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Geschäftliche Mitteilung.

In der am 5. Mär» zusammengetretenen ordent­lichen Generalversammlung der Kalibohrgesellfchast Dortmund waren 821 Anteile vertreten. Anstelle der ausgeschiebenen Vorstandsmitglieder W. Deilmann und I. Duhme wurden Bankier PampuS in Düssel­dorf und Hermann Wertheim in Marburg in den Vorstand gewählt. Durch Zuwahl vom Bankier Müller und Rechtsanwalt Dalberg in Northeim wurde der Vorstand auf sieben Mitglieder erhöht. Aus dem Geschäftsbericht ergibt sich, daß die erste Bohrung biS auf 900 Meter abgeschlossen und daS Bohrloch wieder gefüllt ist. In einer Teufe von 571576,5 Meter wurde ein Lager erbohrt, daS wegen feines hohen Gehaltes an Chlorealium schon an und für sich zur Anlage eines Bergwerkes berechtige. In etwa 1012 Tagen werde das zweite Bohrloch begonnen. Dieses dient hauptsächlich als Schacht. Der Kassenbericht weist Einnahmen von Mk. 188512. und Ausgabe« von Mk. 184971. auf. Bisher find alS Zubuße« Mk. 180 pro Anteil eingezogen worden. Der Vor­sitzende bemerkte, daß die Aussichten ber Bohrgesell­schaft gut feien. I« einer außerordentlichen General- Versammlung soll demnächst die Umwandlung in eine Gewerkschaft vorgenommen werden. (Ohne Gewähr.)

Verantwortlich für die Redaktion: Dr. Doerkes-Bovpard in Marburg.

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tz. 30 Stück Fichten - Stämme von 1024 Mtr. Länge, von 14-21 cm Durchmesser.

4. 963 Stück Fichten-Stangen 1. 2 3 XII.

5. 2459" Stück Fichten-Stangen 4, 5. u. 6. Kl.

Das Eiche» Bau- «. Nutz­holz kommt am Dienstag den 13. Mürz zum Verkauf, wo die Zusammenkunft Morgens 9 Uhr am Distrikt Wolfsgraben 14 a an den Flachsrosen stattfindet.

Am Mittwoch den 14. Mörz die Fichte« > Stämme «nd -Staagk«, wo die Zusammen­kunft Morgens 9 Uhr im Distr. TeufelsheegelLd amJtzbrunnen stattfindet. (2053

Bei ungünstiger Witterung in der Gastwirtschaft des Friedrich Schick dahier.

Mardorf den 7. März. 1906 Der Waldvorftaud:

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