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koch dafür noch nicht die Vorrechte einer Frau I gen 9b eingetanscht. Ich finde diesen Zustand gerader konnte

er haben. Sie aber wurde Frau vou

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, Anita schwieg und blickte zum Fenster hinaus m die reizlose Landschaft. Ihre Begleiterin sagte gnindsätzlich nichts. Konversation zu machen, war sie auch nicht mitgenommen. Der gute Ton verlangte es.

Plötzlich wendete sich Fräulein Le Bis6 kurz zu ihrem Verlobten und sagte:

Im Gegensatz zu deutschen Mädchen finde ich den Brautstand schrecklich. Man ist nicht Fisch, nicht Vogel. Eigentlich nicht mehr Mädchen, hat man schon die goldene Freiheit aufgegeben und

ja nur durch den Verstand und die Vorteile zm sammengeführt, welche eine Ehe ihnen brachte, s Er brauchte eine reiche Frau, um seinen kostspieü< "" Neigungen nachgehen zu können. Wohl, dal'

rauch» Zinn« , Blei, sowie ideru. Betten, :r Art. :tS zu (10229 indler;

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Di« i Fleiß

essisch' i» » nnl lasset,

Erscheint wöchentlich sieben mal.

Druck und Berlag- Jo-. Aug. Soch, UmverfttötS-vuchdruckerei 41.

Marbmg, Markt 21. Telephon 55.

Marburg

Mittwoch, 24. Januar 1906.

sehr taktlos und unhöflich. Ging übrigens dies demonstrative Fernbleiben gegen mich oder gegen Dich?" Du sprachst kein Wort mit chr, ich bemerkte das wohl."

_ »Zufall," erwiderte Egon achselzuckend.Ich möchte annehmen, sie ist von der langen Pflege meines Vaters so angegriffen, daß ihre Kraft und Nerven versagen. Sie hat ihn mrfopfernd gepflegt."

Möglich," meinte Anita kurz,wenn auch nicht sehr einleuchtend. Uebrigens ist es mir vollkommen gleichgiltig, ab Ihr Euch einmal für einander interessiert habt."

Aber ich bitte Dich, Anita, welche Idee. Ich kenne sie kaum. Me oft habe ich sie denn ge- sehen?"

Nun, nun, mein Freund, nicht heftig wer« den," erwiderte sie überlegen lächelnd.Wer heftig wird, sucht eine Schuld zu verbergen."

Ich habe nichts zu verbergen."

Es wäre mir Mich vollständig gleichgiltig, wie ich wiederhole."

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gut» ährten

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain.

' SonntaqsbeUager Jllustrirtes Ssnntaasölatt.

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Uhr:

(Nachdruck verbaten.).

Die Brücke.

Roman von Willy Scharla«.

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Ich wäre auch lieber verheiratet, liebe Anita," erwiderte er.

Sie warf einen Blick auf ihre Trauerkleidung und ihr Blick verfinsterte sich.

Soll etwa deshalb Me Hochzeit hmausgescho. ben werden?" fragte sie in scharfem Tone.Man

Neueste Telegramme.

Perlt«, 22. Jan. Im Reichstage teilte Präsident Graf Ballestrem mit, daß der Ab­geordnete SartoriuS sein Mandat niederlegte.

Berlin, 23. Jan. Dem Reichstage ist der deutsch-äthiopische Handelsvertrag zugegangen.

Rom, 23. Januar. Gestern begann da« 400jührige Jubiläum der am 22. Januar 1506 von Julius II. begründeten päpstlichen Schweizer- aarde, zu dem viele Besucher der Schweiz in Rom eingetroffrn sind.

Petersburg, 22. Jan. Nach einer Mel­dung aus Teheran verließen etwa 1000 Tehe­raner Kaufleute und Mullahs, um gegen die Regierung des Schahs zu protestieren, die Stadt Und zogen nach der Ortschaft Schabdullasima. Da der Schah Ruhestörungen und Blutvergießen vermeiden wollte kam eine Versöhnung zustande unter der Bedingung, daß eine Versammlung gewählter Vertreter der Geistlichkeit, der Kauf­mannschaft und der Grundbesitzer unter dem Vorsitz des Schahs einberufen werde. Diese Versammlung wirdHau? der Gerechtigkeit" genannt und übt eine DerwaltungStStigkeit und gesetzgeberische Tätigkeit auS. ES wird die Gleichheit aller vor dem Gesetz proklamiert und das GHnsilingswesen abgeschafft werden. Der unpopuläre Gouverneur von Teheran hat seine Entlastung eingereicht. Man befürchtet, daß die Volksvertreter die Entfernung der belgischen Zollbeamten und deS Ministers der Zölle und Posten No-S verlangen werden.

Loudon, 22. Jan. (W. B.) Nach den bis ;;:m 22. Januar abends 9.45 Uhr eilige» gangenen Wahlergebnissen wurden gewählt: 274 Liberale, 35 Angehörige der Arbeiterpartei, 115 Unionisten und 79 Nationalisten. Die Liberalen gewannen bisher 144, die Arbeiter­partei 28, die Unionisten 9 und die Nationa­listen 2 Sitze.

Rio de Janeiro, 22. Jan. Auf dem brasilianischen PanzerschiffAquidaban" ex­plodierte laut Telegramm derFrkf. Ztg." in der vergangenen Nacht, al» das Schiff sich in der Bucht von Jacuecanga südlich von Jlha Grande befand, die Pulverkammer. Die Ad­mirale Noronha Barreto und Brazil Gliedes sowie 800 Mann der Besatzung wurden getötet. Nur ein Offizier soll gerettet worden sein.

Tokio, 22. Jan. (Reuter.) Das Budget für das kommende Rechnungsjahr sieht eine Gesamtausgabe von 1030 Millionen Yen vor, in welcher die Summe für die ordentlichen Ausgaben von 230 Millionen enthalten ist, denen 240 Millionen Den ordentlicher Einnahmen gegenüberstehen. Der Fehlbetrag vom 790 Millionen soll durch Kriegssteuern und Ver-

IFeinde? Ich hasse niemand, und ich I möchte keinen Feind haben."

IMarga, ich tat in der Erregung, int Taumel, I was ich nicht tun durfte. Sei mir nicht bös«. I Gieb mir die Hand darauf, daß Du--*

I Er trat an sie heran und hielt ihr die Hand I hin. Sie tat, als sähe sie seine Bewegung nicht. I Nie konnte, nie würde sie vergessen, was er I ihr getan. Und zwei Tag« später verlobte er I sich mit jener dort.

Mit einer brüsken Bewegung wendete sie sich ab und ging hinaus.

Egon biß sich auf die Lippen.

Die mußte die Millionen der anderen haben, dann hätte er sich gern den Luxus einer Liebes­heirat geleistet.

Marga aber lief hinauf in ihr Zimmer und schloß sich ein.

Jetzt erst war ihr, als lag« der ganze Traum ihres Lebens, ihr ganzes Glück endgittig in Scher- I ben vor ihren Füßen.

Wie unnütz war sie jetzt. Der Bruder be­durfte ihrer nicht mehr, er hatte seine Frau, jene kluge, gewandte Frau, von der sie, das kleine, dumme Mädchen, so sehr in den Schatten gestellt wurde. Der alte, liebe Herr lag draußen in der kühlen Erde, und der, von dem sie sich geliebt wähnte, er gehörte einer anderen.

Jetzt war sie ganz allein, ihr Leben erschien so zwecklos.

Und wie schön war es noch vor kurzer Zeit. In Potsdam die .Lehrerinnen und Freundinnen, in Friedenau der Bruder, hier der liebe, alte Herr, auch für sie der gütige Vater, und mm nichts, gar nichts. Ihr Schmerz machte sich in heißen Tränen Lust.

Als Fräulein Anita Abschied nahm, um mit ihrer Begleiterin und Egon nach Hanwurg zurück- zureisen, blieb Marga unsichtbar.

Weshflb sagte mir das Mädchen nicht 1 Adieu?" fragte Anita ihren Verlobten, al» sie unterwegs waren.Ich finde dies Benehmen 1

hat hier in Deutschland so lächerliche bereitete Ideen. Als ob der Tod des einen das Glück des anderen aufhalten dürfte. Uebrigens wüßte ich auch in der Tat nicht, wie eine Aenderung der schon getroffenen Dispositionen vorgenomm« werden könnte. Papa ist daS heiße Klima st gewöhnt, daß er nur im Sommer nach Deutsch llmd kommen kann, und ohne ihn"

Der Ton ihrer Stimme wurde eigentümlich scharf, so daß eS Egon für geraten hielt, ihr rasch in das Wort zu fallen.

Wer spricht denn von Aenderungen, Liebe?* erklärte er.Ich bin fest überzeugt, daß Papa ganz Deine Meinung teilen würde, wenn er noch sprechen könnte. Einigen Widerstand meine« Schwester werden wir natürlich noch zu über­winden haben, und die Gesellschaft wird schließ­lich auch nicht ganz damit einverstanden Jein, daß wir das sogenannte Trauerjahr nicht inne­halten, aber--'

Mr sind andere Leute stets gleichgiltig mein Freund," erklärte sie,aber es ist mir nicht unlie,b daß Du meiner Ansicht bist. Schließlich werden wir uns über die fehlende Zustimmung Deiner Frau Schwester zu trösten wissen,"

Sie sah ihn lächelnd mit einem Blick an, bei ihm sagte, sie verstände seine Beweggründe seh« genau und durchschaute ihn.

Und sie lachte leicht auf. Sie beide wurden

Die revolutionäre Bewegung itr Rußland

Die deutsche HilsStäfigkeit. . t

Auch in Petersburg hat sich ein HUW auSschuß gebildet, der für die baltischen Provft^ zen arbeitet. In diesen selbst ist die Unterstütze ungstätigkeft in einem baltischen Zentral-Nav standskomitee in Riga zentralisiert worden, wo­durch die arbeit sich sehr viel wirkungsvoller ge­staltet. Von einer Beunruhigung des flachat Landes kann bis jetzt noch gar nicht die Rede fetn^ und die Städte sind von Flüchtlinge« denenalleMittelfürdenUnterhalL fehlen, überfüllt. Von der Erfiäruntz des Ministers des Innern im Preußischen Abgo- ordnetenhause, daß sämtliche Oberpräst, deuten angewiesen seien, Rückwand derer» aus Rußland die Än f 8fftg machung in Deutschland möalichK zu Erleichtern, hat die Oeffentlichkett fl< Deutschland mit nicht minderer Befriedigung! Kenntnis genommen als die Abgeordneten, bst den Minister zu diesen Aeußerrmgen veranlaßt« und ihnen zustimmten.

An Geldspenden sind beim Hilfsausichuß bst zum 17. Januar 133 687,19 Mark eingelaufen.

Der Hilfsausschuß bittet herzlich für nach, stehende Personen um Beschäftig« u n g , welche bisher nicht haben unter gebracht werden können: 1. Aerzte, Chemiker, Ingenieur^ Landwirte, Pastoren (Lehrer), Techniker. 2. Er. zieherinnen, Gesellschafterinnen, Zeichen-, Mcck- und Sprachlehrerinnen.

Die Gesinnung der russischen Demokraten geg«k Deutschland

geht aus folgender Petersburger Meldung der Voss. Ztg." für alle, die sie bisher nicht kann­ten, mit Deutlichkeit hervor. ,

Auf dem Kongreß derkonstitutionellen D» mofraten" in Petersburg antwortete Roditsck^» (Twer) auf den gegen die Partei erhobenen Vor. Wurf, daß sie sich zur Regierungsgewalt dränge, die Partei sei berechtigt, die Regierung zu über, nehmen, da die augenblickliche international« Lage gerade diese Partei zu der einzig regierungs­fähigen mache. Bei einem etwaigen Krieg« Deutschland gegen Frankreich fet die heutige russische Regierung auß« stände, ihre Pflichten als Bundesge­nosse Frankreichs zu erfüllen, denn es würde hinter dem Rücken einer in Preu­ßen einmarschierenden russischen Armee ein polni­scher Aufstand aufflammen. Da nun die fonftt. tutionell-demokratiscl>e Partei, als einzige Grupp« der russischen Gesellschaft, die Grundlage für eine polnisch-russische Verständigung gefunden habe, fei sie auch allein befähigt, diejenige Regierung zu bilden, die, ohne einen Polenaufstand befürch­ten zu muffen, Frankreich gegen Deutschland unterstützen könne, -y* Wir in Deutschland haben also allen Grund, die Auftechterhaltung der Monarchie in Rußland zu wünschen und zu fördern.

(Fortsetzung.)

Sie war ihm stets ausgewichen ober hatte « io crnzurichten gewußt, daß stets ein dritter zu- gegen war.

Jetzt traf er sie im Speisezimmer, wo sie dem saueriutz drem miauenden Franz einen Auftuag erteilte. ö

ftuv die Gegenwart deS Offiziers schien den dem jungen Mädchen, toudjes nicht mehr im Auftrage Seiner Erzellenz spiaa,, etwas zu erwidern. Jedenfalls ließ er ^ur zum Anrichteraum sehr unverschämt hin- an cm* 117 005 Schloß fallen, so daß Egon zu Marga tagte:

toeri* km Burschen seinen Standpunkt ^rundlich klar machen. Noch steht er hier sichen."" ' 11X11,1 n ai,d) bie Absicht hat, fortzu- 'vEe rasch das Speisezimmer der- 'Xmmn Öe?-rat t6c aber den Weg und sagte mit Suiammengebufenen Zähnen:

Dich gekränkt, Marga - aber - ' Sri »tfJabe Dich nicht beleidigen wollen." au?mnA^te ben ioenigen Porten Ihre rinerÖT>?VrV0-nncn?" antwortete sie nach 4;«' ihm endlos erschien.

ScHgi fci bJle überlegte, ob es nicht am Zimmer so rasch wie möglich m - f,e6 brennende Gefühl für hilflosen' Zbtzt in seiner Blässe, seinem tin'.-.mm;T7?1er^ doppelt reizende Geschöpf von . Was ö n^Entarer Gewalt in ihm auf. j £: würde bw da im Salon an?

Aber bietier trQflen' lwitw nilöt8- k wNn'-^ glaube ich nicht", sagte er.Aber

JW' daß wir als Feinde scheiden." 1

Lingen, Gattin eines Offiziers, vollberechtigteO Mitglied eines Gesellschaftskreises, welcher ihh der Tochter des südamerikanischen Emporkömu»' lings, bislang verschlossen war. i

(Fortsetzung feTgt.)' :

vierteljährlicher Bezugspreis: der oe» Erpchitisa 2 ML, / 4Q bet allen Postämtern 2,25 ML Bestellgeld).

InserttonSgebühr: die gespaltene Zeile oder deren Raum 10 Psg.

Neclanien: die Zeile 25 Psa.

äußer an g überschüssiger Kriegsbestände soweit I erkannt: die übrigen, unter ihnen John Burns, gedeckt werden, daß noch ein Fehlbetrag von I gelten als Liberale. Trotzdem wird sich die Ar- 430 Millionen verbleibt, der durch eine Anleihe I beiterpartei und mit ihr der englische Sozialis- zu decken wäre. Im Hinblick auf gewiffe finan- ums bedeutender Erfolge rühmon dürfen: ihre zielle Arrangements wird indeffen der Gesamt- Öffnung ober in den bevorstehenden politischen betrag der aufzunehmenden Anleihe sich nur 1 ttn 38096 9U toer^en'

auf etwa 200 Millionen belaufen. I toirb fld> md)t erfirIIm-

Die P-rlam-ntswahlm in England. ,®k flonfeteni te ?I«ecm

I AlgeerraS, 22. Jan. Heute vormtttag

Der bisherige Verlauf der englischen Paria- I 10 Uhr begann die offizielle Plenarsitzung der mentSwahlen läßt es fast als getoiß erscheinen, | Konferenz. Zur Beratung stehen bte Kom- bab die liberale Partei kraft ihrer eigenen Stärke Missions-Vorschläge für die Unterdrückung deS über eine hinreichende Mehrheit verfügen wird, Waff-nschmuaael« um bei der Durchftihrmig ihres politischen Pro- ^n-ngg.nuggeie.

gramms die Unterstützung anderer Parteien ent- I AlgecrraS, 22. Jan. (W.B.) Nachdem bohren zu können. Und dieser llmitanb dürste die Sitzung gegen 1 Uhr geschloffen worden

von nicht zu unterschätzender Bedeutung für daS I war, wurde den Vertretern der Preffe durch Kabinett Eampbell-Bannerman werden, denn der I den zweiten spanischen Delegierten Perez Eabal- einzige Bundesgenosse, mit dem Me Liberalen I lero eine Mitteilung über den Verlauf der geredjnet hatten, die englische Arbriterpariei, heutigen Sitzung zugestellt. Danach hat die scheint sich polittsch ganz auf eigene Füße stellen Konferenz u. a. beschlossen, daß die Sekretäre ruwollen. Wenigstens hat der Sekretär des re- nnb Attaches der verschiedenen Delegationen usschusses der Arbeltnpariei, I berechtigt sein sollen, den Sitzungen beizuwohnen. SSJ? Shä SE - Mr die u bers tzung der Reden des marok. gewonnen hat, gesprächsweise erklärt, daß ferne I

Partei für eine bestimmte, auf gewisse Anschau- I "a,t!t^en Delegierten Jcoujrt ist eine Kom ungen und Abmachungen festgelegte KoalittonS- I wission ernannt worden. In der nächsten Politik nicht zu faben fern werde. Für die Ar- Sitzung am Mittwoch werden die Vorschläge beiterpartei werde eS in Zukunft glejdygiltig sein, I betr. Unterdrückung des Waffenschmuggels ob ein konservatives oder rin liberales Ministe- I weiterberaten worden.

^Ee der Regierung besorge denn Algeciras, 22. Jan. (HavaS). Seit imh Astern abend ist, eine verdoppelte Tätigkeit der

Kapttal und Arbeit sich auf euren unparteiischen I <^orr.«. n.

Standpunkt stellen. Allerdings könne eine freund- I "Inferenz Delegierten bemerkbar, sie treten schaftliche Haltung gegenüber der liberalen Partei I i1*®.01, untereinander in Berührung,

in Aussicht gestellt werden, solange diese bereit I El Mokhr» ist heute vormittag au» Tanger sei, das Verlangen nach sozialen Reformen zu zurückgekehrt; er erledigte dort private Ange- untersstitzen. So könnte die Arbeiterpartei mit I legenheiten und schickte einen Kurier nach Fez den Liberalen sehr wohl Zusammengehen in der I zum Sultan. Wahrscheinlich wird die marok- Frage der Agrargesetzgebung, wenn diese in der I konische Mission in der nächsten Woche durch Weise gestaltet würde, wie der Premierminister einen marokkanischen Minister verstärkt.

m feiner Rede in der Londoner Albert-Hall in I ~ ... .....

Aussicht gestellt habe. Ebenso dürften die irf- I ^,an" .®.e5

scheu Nattonalisten in der Homenile Frage auf ungarische Botschafter in Madrid Graf Welfer«, die Unterstützung der Arbeiterpartei rechnen, es I hennb betonte gegenüber dem Korrespondenten sei dies eine Art von Gegenleistung für die I derKöln. Ztg." in AlgeciraS: Oesterreich- Spmpathien, die die Mehrheit der irischen Partei I Ungarns Interessen in Marokko seien durchaus den sozialen Minschen der Arbeiterpartei ent- I keine Quan*it6 n6gligeable; zu ihrem Schutze gegenbringe. I sei die offene Tür ohne Monopole notwendig.

Ohne Antagonismus gegenüber der einen I Der Wunsch Oesterreich-UngarnS sei eS, neben ober der anderen Partei will also die Arbeiter- I der Wahrung seiner stetig steigenden HandelS- parieidas Gute" nehmen, woher sie es befom- I intereffen die Ausgleichung der Gegensätze. Er men kann, und nur in dem Falle Verpflichtungen sei bester, sich über daS EraebniS der Konferenz eingehen, ivenn dabei ein Vorteil für sieflselbst I keinen überschwenglichen Hoffnungen hinzugeben;

t I ei" Land wie Marokko laste sich nicht von heute iung dieses Unabhangigkeltsstandpunktes wird I sich erst feststellen lassen, wenn das vollständige ®e*

Wahlergebnis vorliegt und loenn die Partei in I Btnn ^ei, Verhandlungen gezeigte (Entgegen« ihrer neuen Gestalt sich konstituiert hat. Denn | kommen laste einen guten Fortgang der Kon- von den 37 bisher geivählten Vertretern der La- I lerenz erhoffen.

bour Party sind bisher nur 21 vom Parteivor. I . 1

stand ausdrücklich als Mitglieder der Partei an- I

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