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Zeitung in Marburg
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Sonntag, den 3. Dezember
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Landwirtschaftliches.
zusammen zu Halmfrüchten be
währt.
erfordert jetzt auf häufigere
Die Jauchegrube
ganz besondere Sorgfalt in bezug Entleerung. In dieser Jahreszeit
1905
nissrs des Bodens zuläßt. Als Versuchsfrucht ist Hafer gewählt. Der Amneldetermin läuft zwar bis zum 1. Februar, es ist aber wünschenswert, wenn nicht allgemein bi- zum äußersten Termin gewartet wird. Näheres über das Preisausschreiben bringt die Bekanntmachung in Nr. 36 des Amtsblattes, wettere Auskunft erteilt gern die Landwirtschaftskammer.
Hoffentlich folgen viele Landwirte der Aufforderung ihrer Vertretung und unterstützen durch ihre Teilnahme die Bestrebungen der Landwirt- schaftskammer zur Förderung der Landeskultur in Hessen. Dr. H a s e l h o f.
haben wir in ganz Deutschland besonders viel Regen. Dieser nimmt das beste aus dem Stalldünger mit und löst viele Nährstoffe auf. Man kann jetzt, fast Tag für Tag Jauche fahren. Am besten bringt man dieselbe auf Wiesen, Weiden oder auf umgevflückten Acker: nicht etwa auf die Saat oder Gninbrache. Die Saat hat zwar von den Nährstoffen der Jauche große Vorteile doch ländert sie durch die Jauche fast ganz au§. Auch ist es für Felder, die schon im Herbst und Winter für die Sommersaat tief gepflügt sind, nicht emp- fehlenswert, Jauche zu geben. Dagegen sind Schläge die nächstes Jahr Rüben oder Kartoffeln tragen sollen, besonders dankbar für die Jauche. Auch Rotklee verträgt Jauche nicht.
Geflügelzucht.
Für die Gänsemast
sind besonders rohe Möhren zu empfehlen. Die Gänse nehmen dabei tüchtig zu: doch wird dev Geschmack besser, wenn in den letzten Tagen garu zer Hafer gefüttert wird.
Mitteilungen der landwirtschaftlichen
Versuchsstation in Marburg.
20. Prämierung der Feldbüngungsversuche.
Die bisherigen Düngungsversuche der Land- wirtschaftskarnmer haben nach 3 Richtungen hin günstig gewirkt, einmal, indem sie bei den Land- wirten die Ueberzeugung hervorgerufen haben, daß durch die Beigabe künMcher Düngemittel die Erträge erheblich gesteigert werden können, so- dann dadurch, daß sie die Richttgkeit der Ansicht erwiesen habim, daß eine Rente nur dann durch 'die Anwendung künstlicher Düngemittel erzielt werden kann, wenn die künstlichen Düngemittel richtig ausgewählt, d. h. den Boden- und Kultur- Verhältnissen angepaßt werden und schließlich haben die bisherigen Versuche erwiesen, daß der Versuch den besten Auffchluß über das Düngungsbedürfnis des Bodens gibt.
Die Folge dieser Erkenntnis tft gewesen, daß heute die Anlvendung der künstlichen Düngemittel tagtäglich zunimmt. Darin liegt aber zugleich auch die Gefahr, daß man glauben könnte, daß die Erträge durch die Anwendung möglichst großer Mengen künstlicher Düngemittel immerfort zu steigern seien. Leider ist das nicht der Fall und deshalb ist bei der Anwendung der künstlichen Düngemittel Maßhalten das vornehmste Gebot, wenn eine Rente erzielt werden soll. Wie unsere bisherigen Versuche ergeben haben, kann hierbei nur der Düngungsversuch den richtigen Weg zeigen.
Die bisherigen Versuche konnten aus mancherlei Gründen nicht in dem Maße durchgeführt werden, wie eS im Interesse unserer Landeskultur wün- schenswert gewesen wäre; einer dieser Gründe war der Mangel an geeigneten Versuchsanstellern, indem vielfach die Mühe, die die Durchführung folcher Versuche macht, überschätzt wurde und da- bei der direkte Nutzen der Versuche nicht immer sogleich sich zeigte. Es kam auch hinzu, daß die Ernteberichte sich infolge der säumigen Berichterstattung einiger Versuchsansteller verzögerten, sodaß die Nutzanwendung für die Allgemeinheit ebenfalls für das erste Jahr verloren ging. Durch Vermeidung dieser Mängel, besonders aber durch die möglichst Ivette Ausdehnung der Vorsuckie über den ganzen Bezirk kann ein noch besserer Nutze,i wie bisher für die Allgemeinheit erwartet werden und dieses Ziel erscheint durch die Prämiierung 'der Versuche erreichbar.
Dadurch, daß den Versuchsanftellern für die fachgemäße Ausfführung der Versuche Geldprämien in Aussicht stehen, die die äufgewandte Mühe überreich lohnen, glauben wir auch solche Landwirte für die Versuchsausführung zu gewinnen, welche sich bisher nicht dazu haben entschließen können. Daß die bisherigen Versuchsansteller, welche feit Jahren die Bedeutung der Versuche haben erkennen können, sich auch weiter an diesen Versuchen beteiligen, bei denen ihnen noch mehr Vorteile wie bisher Winken, nämlich ein direkter Geldgewinn, steht wohl außer Frage.
Eine der hauptsächlichsten Schwierigkeiten bot bisher die Ernte; hierin gewähren die Bestirn- mungen für die Ausführung der Versuche eine wesentliche Erleichterung, indem die Parzellen- größe auf 2 Ar verringert und aus einer Mittelernte der Ertrag der ganzen Parzelle ermittelt wird. Durch diese kleineren Parzellen wird zugleich die ganze Durchführung der Versuche eine bessere und damit auch ber Nutzen derselben ein größerer.
Diese Prämiierung der Versuche hat sich anderwärts sehr bewährt. Sie ist zuerst in Weimar und Altenburg auf Anregung von Professor Pfeiffer durchgeführt worden. Neuerdings hat auch Geheimrat Kirchner in Sachsen ähnliche Ver- suche ansgefiihrt. Die Versuche haben allgemein Anklang gesunden, und daraus, daß z. B. in Sachsen die Anzahl der angemeldeten Tettnehmer so groß geivesen fft, daß nicht alle Meldungen ha- bett berücksichtigt werden können, kann man am besten schließen, wie sehr sich die Ueberzeugung von dem Werte dieser Versuche Bahn gebrochen Hal. Das Ziel, ivelches mit diesen Versuchen verfolgt worden ist, nämlich nachzuweisen, daß sich fefbü unter ungünstigen Verhältnissen solche Ver- »ua,e mit Erfolg durchführen lassen, daß dieses W). in kleinen bäuerlichen Wirtschaften möglich tft ferner das Interesse für die Prüfung des Düngungsbedürfnisfes des Bodens für die einzel. gen Nährstoffe zu wecken, zu zeigen, tote die Nährstoffe in den verschiedenen Düngemitteln wirken ftnd welche Erfolge gesteigerte Nährstoffgaben ♦ringen, dieses Ziel ist nach den vorliegenden Berichten in vollem Maße erreicht worden. Natur- tzemäß können alle diese Fragen nur nach und tach geprüft werden und müssen sich die zu seilenden Aufgaben den lokalen Verhältnissen inpaffen.
.Wir haben geglaubt, für den ersten Versuch «eser Art im kommenden Jahr einen Dersuchs- aa» wählen zu sollen, der sich möglichst dem bis. tertgen Versuchsplan anschließt und dabei doch ßue vielseitige Prüfung des Dültgungsbedürf-
Der Komposthaufen
wird nicht mit Unrecht die Sparbüchse des Landwirtes genannt. Soll er jedoch einen sehr gut wirkenden Dünger liefern, so ist fleißige Bear- bei tun g unbedingt nötig. Die beste Zeit zur Bereitung und zum Abfahren ist der Vorwinter. Wenn erst der Frost einsetzt, wird die Arbeit unmöglich. Man hilft sich nicht selten durch Bedecken mit Stroh oder langem Mist. Der Kompost ist der denkbar beste Mist für die Wiese. Jetzt aufgebracht und gespreitet, läßt man ihn über Winter durchfrieren und eggt ihn irn zeitigen Frühjahre mit der Reisigegge auseinander.
bleibt um 75 000 000 bis 100 000 000 BusheE (2 040 750 000 bis 2 721 000 000 kg) hinter der amtlichenSchätzung um volle 100 000 000 BrffhelZ (2 271 000 ;000 kg) um die von andere« privaten Seiten veröffentlichten Zahlen zurck.
Obst- und Gartenbau.
I Herbst- und Winterarbeiten an unseren
I Obstbäumen.
I Wiederum haben uns die Obstbäume ihre I Früchte geschenkt, und wenn auch in diesem Jahre I in vielen Gegenden die Obsternte nur eine ge- I ringe war, so müssen wir Obstzüchter doch sofort I nach der Ernte wieder an die Pflege und War- I tung unserer Bäume denken, wenn wir auf einen I Ertrag im nächsten Jahre hoffen wollen. Die I Herbstarbeiten, welche vor Eintritt des Frostes in Obstbaumpflanzungen haupffächlich vorgenom- men werden müssen, bestehen im Ausputzen und Reinigen der Bäume, Kalkanstrich, Anlegen von Jnsettenfanggürteln und einer gründlichen Düngung.
Das Ausputzen geschieht am besten im frühen Herbste, bald nach dem Einernten der Früchte, weil der belaubte Baum die kranken und abgestorbenen Aeste und Zweige viel leichter erkennen läßt, als er das im winterlichen Schmucke tut. Es darf sich indessen beim Ausputzen des Obst- baunws nicht blos um die Entfernung des toten Holzes handeln, sondern es sind auch außer die« 1 fen und den Wasserschossen alle Aeste zu entfernen, die zu dicht stehen und den regelmäßigen Ausbau der Krone hemmen, ebenso aber auch diejenigen Aeste, welche sich kreuzen und reiben, denn durch solche Reibungen entstehen Schäden, die zum Absterben der Aeste führen. Ferner find auch alle Aeste zu entfernen, die zu weit herunterhängen und dadurch hinderlich werden. Jeder zu entfernende Ast muß an seiner Balls in der Weise abgesägt werden, daß fein Ansatz stehen bleibt und seine Schnittfläche schräg nach oben läuft. Wird der Ansatz mit entfernt, so entsteht eine zu große Wunde, die nur schwer wieder vernarbt und heilt, schneidet man dagegen den Ast über seiner Achsel ab, so entsteht ein Stumpf, der abstirbt, vermo- dort, und bald bewirkt, daß der Ast ober der Stamm kernfaul und hohl wird. Die Schnittfläche soll schräg nach oben zeigen, damit das Wasser alsbald von ihr ablaufen kann. Die größeren Wunden sind mit Baumwachs oder Teer zu verstreichen, bei kleineren Wunden ist dies nicht nötig, denn das lleberstreichen der Wunde begünstigt nicht, wie irrtümlich vielfach angeuom- men wird, die Heilung, sondern schützt das Holz nur vor einem Eindringen von Feuchtigkeit und damit vor einem Faulwerdeu. Dabei muß man sich jedoch hüten, die Rinde mit dem Teer tit Berührung zu bringen, weil diese dadurch abstirbt
Husten bei Schweinen.
Husten tritt bei den Schweinen haupffächlich in zwei Leiden auf, nämlich 1. nach Erkältungen der Luftwege und 2. bei der Schweineseuche. Di- kleinen Ferkel der feineren Raffe sind sehr emp« findlich gegen Nüsse und Zugluft. Läßt der Stall in" dieser Beziehung zu wünschen übrig, ist vor allen Dingen das Lager zu kalt ober naß, bann müssen sich die jungen Tiere erkälten; sis bekommen Luftröhrenkatarrh, Lungenkatarrh odep selbst Lungenentzündung. Das Kennzeichen die« fer Krankheit ist dann ber Husten. Liegt dies« Ursache vor, so muß dafür gesorgt werden, daß bi« Ferkel eine warme und trockene und vor Zugluft geschützte Lagerstätte bekommen. Um den Husten« reiz zu mildern, nehme man Salmiak und rechd dicken Honig, rühre beides zu einem dicken Brei zusammen und streiche von diesem mit Hülfe eines dünnen Holzspanes jedem Ferkel täglich einmal so viel etwa, wie in einen Teelöffel geht, hinten auf die Zunge. Das Eingeben von Salmiakhonig geht auf diese Weise sehr leicht. Mit der linken Hand öffnet man das Maul bet Ferkel, indem man sie von oben auf den Rüssel legt und die Finger den Tieren ins Maul schiebt, mit der rechten Hand streicht man den Brei auf den Grund der Zunge.
Ferner ist der Husten häufig das erste Zeichen von dem Auftreten der Schweineseuche in einem Bestände. Es wird sich bann im weiteren Verlaufe zeigen, ob Seuche vorliegt. Fangen bte Ferkel an zu kümmern, bekommen sie Durchfall, ein glanzloses struppiges Haupt, ein altes Gesicht, einen schwärzlichen Ausschlag, und gehen mehrere ein, so ist Seucheverdacht naheliegend. In diesem Falle erscheint die tierärztliche Untersuchung ber krepierten Ferkel, sowie die Impfung des Bestandes mit polyvalentem Schtoeineseuchesermn angezeigt.
Zur Herbstdnngung
gibt man an KunstdüngermittÄln die Phosphorsäure in Form von Thomasschlacke. Kali und Kalisalz soll man stets im Herbst geben, ebenso schwefelsaures Ammoniak. Chili gibt man halb im Herbst u. die andere Hälfte im Frühjahr. Kalk im Spätherbst zu geben empfiehlt sich nicht. Man darf nicht alle Kunstdünger miteinander mffchen. Kalk darf niemals zu irgend einem Kunstdünger gemischt werden. Auch bringe man nie Kalk und Stallmist zusammen. Thomas- schlacke darf nur mit Chili zusammen gestreut werden. Mischt man Thomasmehl mit Kalisalz, so muß dasselbe sofort gestreut werden. Dagegen dürfen alle anderen Stoffe, wie Silpcrphosphat, Ammoniak, Stallmist, Latrine usw. ohne wetteres
miteinander gemischt werden. Als ganz besonders wirksam hat sich in diesem Jahre Thomasschlacke und Stallmist
Dr. N ö r n e r, Ravensburg.
Viehzucht.
Tas Ergebnis ber Weidewirtschaft im Jahre 1905.
Wenn die Herbststürme durchs Land wehen, wird gewöhnlich das Weidevieh, was noch nicht vom Metzger abgenommen ist, für kurze Zeit in die Ställe gebracht. Mit dem diesjährigen Ergebnis werden die Landwirte, die wegen Mangel ! an geeignetem Gesinde ober aus anderen Gründen zur Weidewirtschaft über gegangen sind, zufrieden fein. In diesem günstigen Futterjahre haben sie einen Test des Gewinnes mit erhalten, der ihnen im vergangenen trockenen Jahre entgangen fft; allerdings dürsten die Landwirte, ivelche im Frühjahre im voraus gegen einen vereinbarten Preis ihr Fettvieh von der Weide an Metzger verkauft haben, keinen Gewinn aus den höheren V lobpreisen dieses Jahres erzielen; dieses können nur die Landwirte einstecken, Ivelche nach dem Tagespreis nach und nach vertäust haben. Die Zahl der Landwirte, welche zur Weidewirtschaft übergeben, wird im niederrheinisch-toest- fälischen Jndustriebezirk von Jahr zu Jahr größer; hauptsächlich toerben sie zu dieser veränderten Wirtschaftsweise durch den Mangel an Dienstpersonal und durch die gestiegenen Löhne veranlaßt. Aber auch in anderen Gegenden, so im Sauerlande und im Ravensbergischen, gehen immer mehr Landwirte, wenn auch nicht ganz, so doch teilweise zur Weidewirtschaft über. Der Grund zu dieser Veränderung ist hauptsächlich darin zu suchen, daß die Absatzverhältniffe für Milch und Butter zu schwierig und verhältnis- mäßig zu unlohnend sind. Es gibt in den sauer- ländischen Bergen noch Molkereien, welche 6y2 bis 7 F pro Liter bei Rückgabe der Magermilch zahlen; bei einem solchen Preise ist die Weidewirtschaft, wenn auch nicht vorteilhafec, doch bequemer.
Ernteergebnisse in den Bereinigten Staaten von Amerika.
Der Kaiserliche Konsul in St. Paul berichtet unterm 31. August d. I.: Von zuverlässiger Seite toirb das Ergebnis der diesjährigen (Sommer- weizenernte in den drei nordwestlichen Staaten, wie folgt, geschätzt: Minnesota 67 000 (XX) Bushels (1 823 070 000 kg), Süd-Dakota 33 000 000 Bushels (897 930 000 kg), Nord- Dakota 66 000 000 Bushels (1795 860 000 kg). Zu diesen insgesamt 166 000 000 Bushels (4 516 860 000 kg) treten nach derselben Schätzung noch weitere 8 000 000 Bushels (217 680 000 kg) Makkaroni- ober Durumweizen hinzu, sobaß die Gesamternte sich auf 174 000 000 Bushels (4 734 540 000 kg) belaufen würde. Damit würde sie die befriedigende Ernte des Vorjahres um etwa ein Fünftel übersteigen.
Die seit Anfang d. I. herrschende, für die Ernte ungünstige Witterung hat bem zerstörenden Wert des Rostes Vorschub geleistet und den Verlust von etwa 30 000 000 Bushels (816 300 000 kg) Weizen zur Folge gehabt. Der Halm starb, bevor er ausgereift war, ab, worauf die Krankheit die Aehre unmtttelbar angriff und die Körner zum Schrumpfen brachte. Auch Mehltau befiel das Getreide, und zwar in höherem Grade als während der letzten Jahre. Der Umfang des Schadens ist in den einzelnen Distrikten verfchie- deu. Die südlichen Grafschaften von Süd-Dakota und die mittleren Grafschaften von Minnesota lttteu schwerer als die mehr nördlichen und nordwestlichen Graffchaften von Süd-Dakota; noch härter wurden die an den Red River-Distrikt grenzenden Graffchaften von Minnesota und Nord-Dakota mitgenommen. >
Die Beschaffenheit der nordwesttichen Ernte ist besser als im vergangenen Jahre, nur der Mak- karoniweizen befriedigt nicht. Er hat vielfach schwer durch Mehltau und Rost gelitten und da. durch gezeigt, daß die Annahme, er fei für die I beiden Krankheiten empfänglich, nicht zutrifft. |
Auch über den Winter- und Sommertoeizen- ertrag ber gesamten Vereinigten Staaten liegen zuverläffige Privatschätzungeu vor. Danach würde der Mntertveizen 370 000 000 (10 067 700 000 Kilogramm), der Sommerweizen 242 000 000 (6 584 820 000 kg) und der Makkaronitoeizen I 12 000 000 Bushels (326 520 000 kg) ergeben. I Die gesamte Weizenproduktion der Vereinigten | Staaten würde sich also auf 624 000 000 Bushels I £16 979 040 000 kg) stellen. Diese Schätzung |
Landwirtschaftliche Ausstellung.
Für die 20. Wanderausstellung der Deutschen Landwirtschasts-Gesellschast, die in den Tagen vom 21. bis 26. Juni 1906 auf einem in der Nähe des Wannseebahnhofes bei Friedenau gelegenen, von ber Stadt Schöneberg zur Verfügung gestellten Gelände ftattfinben toirb, ist die Schauordnung erschienen, auf Grund bereit die Anmeldungen auszuführen sind und die alle für die Schau geltenden Bestimmungen enthält. Sie kann mit den Anmeldescheinen von der Haupfftelle der Deutschen Landwirffchasts-Gesellschaft, $8er« [in SW. 11, Dessauer Straße 14, bezogen toerben. Zur Ausstellung kommen Pferde, Rinder, -Schweine, Schafe, Ziegen, Geflügel, Kaninchen, Fische, landwirtschaftliche Maschinen und Geräte aller Art und landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Sämereien, Gebrauchsgetrnde und Hackfrüchte, Handelsgewächse, Futtergewächse, Erzeugnisse der Moorkultur, Erzeugnisse des Obst- tmd Weinbaues, Erzeugnisse ber landwirtschaftlichen 97eben= gernerbe, Erzeugnisse der Nienentoirtschast, Dauerwaren für In. und Ausland und Gegenstände, die mit der Düngerwirtschast in Verbindung stellen. Von diesen Erzeugnissen stehen unter Preisbewerb das Saatgut, Brau- und Brenngerste, Brenn- weizen, Kartoffeln, Hopfen, Flachs, Hanf, Erzeugnisse der Weidenkultur, frisches Obst, Obstwein, frisches Gemüse, Butter tmd Käse, die Erzeugnisse ber Bienenwirtschaft und die Dauerwaren. Außerdem sind besondere Gruppen für landwirtschaftliche Hilfsstoffe und Httfsmittel und für wissenschaftliche Darstellungen gebildet.