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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: »Flach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) undLandwirtschaftliche Beilage."

Hfl QAA Sonn- und Feiertage. e/l=. övv jährlich durch die Poj

Marburg

Donnerstag. 23, Dezember 1909.

Di«Gberhrsstfche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der ~ ' Der Bezugspreis beträgt viertel-

____,____, ... Jo ft bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Spedition (Markt 21,) 2 Mk.

Die JnsertionSgebühr beträgt fllr bte 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniverfitatSbuchdruckeret - Inhaber Dr. T. Hrtzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Zweites Blatt.

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Brief aus der Schule.

Wenn ich Sie, verehrte Eltem unserer Schul- Ander, heute um Ihre geneigte Aufmerksam bitte, so tue ich das im vertrauenden Hinblick auf daS gemeinsame Interesse, das wir an der lieben Ju­gend haben. Wie Ihnen wohl bekannt sein wird, ist hier vor kurzem auf eine Anregung der Stadtver­waltung hin die Schulfparkafle eingeführt worden, und die Zeitung brachten auch schon Notizen über die Höhe der eingegangenen Beträge. Trotzdem daraus auf eine ziemliche Beteiligung geschlossen werden kann, stehen meines Erachtens doch noch weite Kreise dieser segensreichen Einrichtung gleichgilttg oder gar mit Vorurteilen gegenüber. Ich entnehme das einigen Aeußemngen, die ich aus Kindermunde hörte. Das abwartende Ver­halten gegen Neuerungen kann niemanden übel ge­nommen werden. Mögen doch manche Kinder durch unrichtige Wiedergabe der in der Schule er­haltenen einfachen und kurzen Belehrung in den Familen Mißverständnisse hervorgenifen haben. Damm gerade sehe ich mich veranlaßt, diesen di­rekten Weg zu Ihnen einzuschlagen und Ihnen mitzuteilen, was für Sie in dieser Sache von Interesse sein könnte. Selbstverständlich liegt es der Schule durchaus fern, mit dem Sparsvstem in private Verhältnisse hineinreaieren und der freien Entschließung der Eltern und Kinder vorgreifen zu wollen. Wir glauben nur, aus erziehlichen Gründen die Beteiligung empfehlen zu müssen, trotzdem wir persönlich davon nichts als eine Mehrarbeit haben, die wir aber für unsere Kinder gern übernehmen. Vielleicht denken manche von Ihnen: was in aller Welt hat denn die Schulspar­kasse mit der Erziehung zu tun? Ich glaube doch ziemlich viel. In unserer leichtlebigen und genuß­süchtigen Zeit muß auf die Bildung und Stärkung des Willens, der sittlichen Energie, ein besonderes Gewicht gelegt werden. Wie ein König soll der Wille herrschen über Lust und Launen. Haben Sie nicht schon manchmal erfahren, tote armselig und unglücklich selbst begabte Menschen werden können, denen die nötige Charakterstärke und sttt- Nche Kraft fehlt? Wie jede Anlage, so wächst auch der Wille durch die rechte Betätigung und Uebung. Unterweisungen und Belehrungen allein tun's nicht. Zwar hat es schon Pädagogen gegeben, welche behaupteten, der Weg zum Willen führe einzig durch den Verstand, und die rechte Erkennt­nis sei stets vom rechten Wollen begleitet. Dann aber müßten die intelligentesten Menschen immer auch die besten sein, was noch lange nicht der Fall ist. Der Wille ist eben eine selbständige Kraft, welche einer diretten Uebung bedarf. Und eine hervorragende Gelegenheit zu einer solchen haben

wir, wenn wir das Kind zum Sparen anleiten. Denken Sie einmal, ein Kind habe einen kleinen Geldbetrag zur freien Verfügung in der Hand. Es überlegt, wie es ihn verwenden soll. Da lockt der Automat mit allerhand Süßigkeften, da reizen hübsch ausgestattete Läden mit mancherlei Ge­nüssen und Spielereien, da winkt der Kinemato- graph mit seinen lustigen und gruseligen, nicht im­mer einwandfreien Bildern. Wenn das Kind trotz­dem sein Geld an all diesen Klippen vorbei zur Schulsparkasse trägt, dann hat es einen nicht zu unterschätzenden Sieg über sich selbst, über seine Genußsurft errungen. Die Niederkämpfung der Begierde ist jedesmal eine Gymnastik des Charak­ters, ein Akt der Selbstzucht und stählt die Energie. Je früher das geordnete Willensleben im jungen Menschen einsetzt, desto besser für ihn; denn um so eher und sicherer erlangt in ihm der Geist die so notwendige Herrschaft über die Materie. Ein Kind, welches sich fo an das Sparen geivöhnt, wird diese Uebung für das Leben beibehalten und leichter wie manches andere den Lockungen der Genußsucht widerstehen Daß unsere Schulspar­kasse tatsächlich nach dieser Richtung wirkt, erfuhr ich na-b nensicb sagte ein Schüler ganz spontan aus stch selbst mit ein-m aevckssen freudigen Stolz: Früher hab ich manchmal aeschnuckt; jetzt tu ich's nicht mehr." Die soziale Perspekttve brauche ich wohl nur anzudeuten.

Sie könnten mir entgegenhalten, dasselbe ver­möchte mrch die private Sparsamkeit zu leisten. In ganz vereinzelten Fällen gewiß. Doch sind die da­bei notwendigen Vatbe^ingunaen selten gegeben. Nehmen wir an, das Kind habe zu Hause eine Sparbüchse. Zum ersten geben ihm da dir Zinsen verloren welche die der städtischen Sparkasse an- gealiederte Schuliparkasse mich für die kleinsten Be­träge zahlt. Nun, der Verlust wäre gering und ließe sich verschmerzen. Aber bei der ersten Geld­verlegenheit oder einem momentanen Mangel an Kleingeld werden die Ersvarniffe der Kinder oft verbraucht oder auch von diesen selbst recht bald verausgabt. Bei der Sckmlsyarkasse aber sind Rück- fälle letzterer Art. die bei her Unberechenbarkeit der Kindesnatur trotz der besten Vorsätze Vorkommen könnten, gänzlich ausgeschlossen. Die Spartätigkeit in der Familie führt selten zu einem dauernden, areifbcu'on <n«fnrMf 'Tur* Mckmlfvarkasse aber sind Rückfälle letzterer Art. die bei der Unberechen­barkeit der Kindesnatur trotz der besten Vorsätze Vorkommen könnten, gänzlich ausgeschlossen. Die Spartätigkeit in der Familie führt selten zu einem dauernden, greifbaren Resultat. Durch die Schul­sparkasse aber wird dem Kind einmal die erfah­rungsgemäße und darum festhastende Ueberzeug- unq vom Nutzen des Sparens mit ins Leben ge­geben. Wenn ihm gegen Schluß der Schulzeit oder auf Wunsch an einem früheren Termine die Summe der Einzelbeträge nebst Zinsen ausgehän­

digt wird, dann geftoltet sich in ihm die Wahrheit, daß aus Kleinem durch Sparsamkeit Großes wird, zur inneren Anschauung und unvergeßlichen Le- denserfahrung. Und damst ist viel erreicht. Ich hege auch die seste Ueberzeugung, daß durch die Schulsparkasse der Spareifer viel stärker angeregt wird als durch das Einzelverfahren, die Gemein­samkeit des Strebens ist besonders bei Kindern ein mächtiger Beweggrund. Selbst der Gleichgil- tigste wird durch das Beispiel der andern mitge­rissen und bekommt einen Eifer, den er für sich allein nie entwickelt hätte, besonders nicht in der Ueberwindung der oben gekennzeichneten kind­lichen Genußsucht. Ein weiteres in die Wagschale fallendes Motiv ist die Kontrolle des Lehrers, un­ter dessen Augen sich das Sparen vollzieht. Seine Anerkennung, ein fteundlicher Blick, ein ermuntern­des Wort ist bei dem unverdorbenen Kindesgemüt« immer noch eine Macht, wie sie gerade in diesrm Falle der Familie nicht immer zu Gebote steht. Diese freudig gehobene Stimmung oder die Er­innerung daran Hilst den Schülern materiellen Lockungen leichter zu widerstehen.

Run sagt man fteiltch, durch die Sparkasse werde die Jugend habsüchtig und geizig, ja die Gefahr des Betrugs und Diebstahls sei nicht ausgeschlossen. Die Prattiker der Schulsparkasse lehnen auf Grund ihrer Erfahrung diese Einsprüche ab. Das Kind wird leichter durch die verlockenden Auslagen der Zuckerläden und den Automaten zum Diebe, als durch die Sparkasse. Es sucht sich mit dem unred­lich Erworbenen jedesmal einen Genuß zu ver­schaffen, und den bietet die Sparkasse nicht. Das hier eingeführte, ausgezeichnete System ermöglicht den Eltern eine genaue Kontrolle, ja, nöttgt sie so­gar dazu. Nach je vier Einlagen muß das Kind die Sparkarte mit nach Hause nehmen und mit der Unterschrift des Vaters oder der Mutter am fol­gende Tage wieder zurückbringen. Da sehen die Eltern ja ganz genau die Höhe der Einlage von der Hand des Lehrers verzeichnet, der sie außerdem noch in eine Gesamtliste einzutragen hat. Würde einmal ein Kind einen Teil des Geldes, daS es zur Schule mitbekommt, uMerwegs in Süßigkeiten um» setzen, so könnten die Eltern sofort nachprüfen und den Betrug feftstellen. Doch ein solcher Fall ist we­gen der Offenkundigkeit und Uebersichtlichkeit un­seres Systems gar nicht zu befürchten. Man be­gegnet auch dem Einwurf, daß die eigentlichen Spa­rer die Eltem seien. Das trifft in vielen Fällen nicht zu. Vor Ostem schon stellte ich in meiner Klasse fest, daß von 35 Kindern, welche überhaupt kleinere Erspamisse gemacht hatten, 30 sich das Geld durch regelmäßige oder gelegentliche Besorg­ungen verschiedenster Art erworben batten. An­dere wieder hatten daS Geld gleich ausgegeben und zwar damals größtenteils zum Kinemawgraphen getragen, in welchem der billigste Platz 15 Pfen­nige kostete. Manche kannten jede Bilderserie. Den

u Jahrg.

Etrslitß derartiger Zustände zu untersuchen, lief nicht tu der Richtung unserer heuttgen Unterhal­tung Jedenfalls aber erkennen Sie aus dem Ge- fagteil, daß hier In Marburg ein starker Prozentsatz der Schuljugend Geld in die Hand bekommt uni auch wieder auSglbt. Wieviel in Süßigkeiten und Spielereien aller Art, z. B. die in letzter Zeit sehr beliebten Knallblättchen umgesetzt wird, mtzieht - sich meiner Kenntnis. Ich vermute aber auf ®runb verschiedener Beobachtungen, daß das verhältnis­mäßig viel ist. Sollen nun aber diejenigen Kinder, welche nicht durch eigne Leistungen kleine Beträge erwerben, vom Sparen ausgeschlossen werden? Mit Nichten. Es ist besser, wenn sie die Tugend früh üben lernen; denn später beim Beginn deS regelrechten eignen Erwerbs ist eine Erziehung ost nicht mehr gut möglich. Wenn ich Ihnen daher raten dürste, so lassen Sie Ihre Kinder an unserer Schulsparkasse tellnehmen. Falls sie für ihre Dienste nichts in die Hand bekommen, dann geben Sie ihnen doch jede Woche eine Klelnigkett mit, auf die Höhe des Betrags kommt es gar nicht an. Sie werden es sicherlich nicht zu betetten haben. Viel­leicht denkt da aber jemand von Ihnen:Ich kann meinen Kindern nicht viel mitgeben. Ehe sie dann hinter andere zurückstehen und sich schämen sollen, laß ich'« lieber ganz." Ich kann Ihnen die Ver­sicherung geben, daß diese Befürchtung nach allem, was ich beobachtet habe, durchaus gmndloS ist. Wenn das Sparsvstem soziale Klüfte aufrisse, würde es kein vemünstiger Mensch empfehlen. Glauben Sie, daß wir so etwas mit herzlichem Wohlwollen, das wir für alle unsere Kinder hegen, vereinbaren könnten? ES ist aber noch keinem Kinde einge­fallen, von der Höhe der Svaretnlagm Rückschlüsse auf die Vermögenslage seiner Kameradm zu ma­chen, und dir setzt hat noch keines, daS nut wenig« Pfennig« hatte, gezögert, st« mit zu geben. Im Gegenteil, was ste haben, «S fei viel oder wenig, bringen ste alle mit derselben Freude und Selbst- verständlichkett, und ein herzliches Wort deS Leh­rers läßt auch daS Ang« deS ärmsten aufleuAten. ES kommt ganz darauf an. in welchem Geist« man di« Sach« handhabt. Außerdem habe ich mich schon im stillen darüber gewundert, wie manche minder­bemittelte Kinder relattv oder gar postttv mehr bringen als ihre glücklicheren Kameraden. Dadurch aber, daß di« kleinsten Beträge angenommen und gebucht werden, bekommt dgS Kind den nöttgen Refpest vor dem Pfennig«, der unserm Volk« ver­loren zu gehen drohte.

Mtt dem Gesagten hoffe ich Sie einigermaßen in das Wesen, die Vorzüge und den Zweck unserer Sctnllsparkasse einoeführt und die ihr entgegen* stehenden Bedenken zerstreut zu haben. Zum Schluß darf ich Ihnen wohl noch mitteilen, daß die Schnlsparkasse in beri<*kbenen Gegenden unse­res Vaterlandes, z. B. Rheinland und Westfalen, Braunschweig, Hannover. Meiningen. Schlesien

Egaaaaasas» 21 ' 1

Gute billige Junendscbriften.

Der Jugendfchriften-AuSfchuß deS Marburger Bc- zirks-Lehrervereins schreibt unS:

Bücher find' und bleiben die beliebtesten Weih« nachtsaef-benke. Jeder hat naturgemäß den Wunsch, nur wirklich gute Bücher zu verschenken. Bei der un- gebeifen he- mtt den Markt geworfenen Schrif­ten ist die Auswahl sehr schwierig. In fünfzehn­jähriger mühevoller Arbeit haben dieBereinigten Deutschen Jugendschriften-Ausschüsse" ein Verzeichnis guter Bstcher aufammengefteHt, aus dem wir nach- fkbend eine kleine Auswahl von Werken veröffent- lichcn, "** sich durch ibre Billiakeit besonders emvfeh- len. Wir bitten die Eltern, Onkel. Tanten, Freunde und Bekannten, beim Ankauf von Weibnachtsaefchenken die antaeführten Bücher in erster Linie berückstchttgen zu wollen.

1. r d ie Kleinen.

(1. Schickiahr und früher. 7. Klasse und früher.)

Das deutsche Bilderbuch (Scholz, Mainz. 1 «ck. a) Diez, Dornröschen; b) Lefler und Urban, Marien- kind: ei Münzer. Aschenputtel; d) SckmidHammer, Rotkäppchen; e) Kunz, Frau Solle. Jedes dieser Grimmschen Märchen mit 8 großen farbigen Bildern. Hey-Sveckter. An Gewählte stab tn (Janssen, Ham­burg). 50 X- Kleine Gedichte mit Bildern von O Sveckter. Pietsch, Gute strenndschaft (Loewe, Stuttgart). 90 X.. 21 Schwarzbruckbilder mit kurzen Tertworten. Für Mädchen besonders geeignet. Ludwig - Richter - Gabe (Dürr, Leipzig). 1 M. 16 Bilder ohne Tert. Sveckter, Brüderchen und Schwe­sterchen (Jenffen, Hamburg). 1 M. Ein Märchen von Grimm, mit 12 Bildern von Otto Sveckter. W-lgast, Schöne alte .Kinderreime (Jugendblatter, München). 15 X-

2. Vom 8. Jahre an.

2. und 3. Schuljahr. 6. und 5. Klaffe.)

Brüder Grimm, Märchen. ES gibt viele Ausgaben mit verändertem Text und schlechten Bildern. Wir empfehlen folgende Ausgaben: aj Grimm, Märchen (Janssen, Hamburg). 3 Bände i 40 X- Mit Bildern Hon Hermann. In jedem Buch sind etwa 15 Märchen, b) Grimm, 50 Märchen (Reclam, Leipzig). 80 X- Mit 12 Bildern von Ludwig Richter. Kreidols, Bln- »enmärchen (Schasfftein, Köln). % <41. Konewka, Met und Tiere (Callweh, München). 1 M.

Konewka, Schattenbilder lCallwey, München). 1 4t. 20 Schattenbilder mit Gedichten. Sveckter, Vogel­buch (Janssen, Hamburg). 1 <41. Speckttr, Katzen - buch (Janssen, Hamburg). 50 X- Mit Gedichten von Gustav Falke. Scharrelmann, Aus Heimat und Kindqeit und glückicher Zeit (Janssen, Hamburg).

1.50 <41. Erzählungen aus dem Tier- und Menschen­leben, Kindheitserinnerungen und märchenhafte Ge­schichten. Sveckter, Der gestiefelte Kater (Callwey, München). 60 4- Ein Märchen, neu erzählt von F. Avenarius zu 12 Bildern von O. Speckter. Tier­märchen (Wunderlich, Leipzig). 60 X- Märchen aus dem Tierleben.

3. Vom 10. Jahre an.

(4. und 5. Schuljahr. 4. und 3. Klaffe.)

, Falke-Loewenberg. Steht aus Ihr lieben Kinder­lein (Schaffstein, Köln). 2 <41. Eine Gedichtsamm­lung, die alte und neue deutsche Gedichte enthält. Andersen, Märchen (Mecklenburg, Berlin). 1 <41. Eine Auswahl von 21 Märchen, mit 10 Bildern von O. Sveckter. Cooper, Lederftrumvfgeschichten, bearb. von Höcker. (Union Stuttgart.) 2 Teile, ä 1,50 <41. Grimm, Deutsche Sagen. Auswahl (Jugend­blätter, München). 20 X- Hauff. Zaubermärchen: Kalif Storch, Der kleine Muck, Zwerg Nase (Jugend­blätter, München). 20 X- Hebel, Drollige Ge­schichten (Jugendblätter, München). 20 X- Richter, Götter und Helden (Brandstätter, Leipzig). 3 Teile 4.80 <41. 1. Teil: Griechische Sagen, 1,55 <4t\ 2. Teil: Nordische Sagen, 1,35 <41; 3. Teil: Nibelungen, Gudrun, Roland, 1,75 <41. Till Eulenspiegel a) far­big illustriert (Gerlach & Wiedling, Wien), 1,50 <41; b) Schaffstem, Köln), 1,30 <41.

4. SBom 13. Jahre an.

(6. und 7. Schuljahr. 2. und 1. Klasse.)

Beecher - Stowe, Onkel Toms Hütte, bearb. von Zimmermann (Spamer, Leipzig). 1,75 <41. Bürger, Des Freiberrn von Münchhausen Abenteuer (Hendel, Halle). 60 X - ungeb. 25 X- Spaßige Lügengeschichten. DaS Nibelungenlied, Bericht von Ludtv. Uhland und 6 Abenteuer, überseht von K. Simrock (Jugendblätter, München). 20 X- Ebner-Eschenbach, Aus meinen Schriften (Paetri, Berlin). 1 <41. Erckmann-Tha- trian, Geschichte eines Rekruten von 1813 (Hendel, »85 X. ungeb. 50 X- Erlebnisse eines fran- n Rekruten. Ewald, Ausgewählte Märchen (Leipz. Buchdruckerei). 1,50 '<41. Märchen aus dem

Tier- und Pflanzenleben. Frenssen, Peter Moors Fahrt nach Südwest (Grote, Stettin). Geheftet 2 <41, geb. 3 <41. Erzählung aus den Kämpfen in Deutsch- Südwestafrika. Goethe, Hermann und Dorothea, mit Bildern von L. Richter (G. Wigand, Leipzig). 80 X-- Ein erzählendes Gedicht. Brüder Grimm, Märchen (Hesse, Leipzig). 2 <41. Enthält alle Mär­chen der Brüder Grimm auf 900 Setten. Hauff, Lichtenstein (Mbl. Inst., Leipzig). 90 X- Hendel. Halle.) 1,10 <41, ungeb. 75 X- Roman aus den Kämpfen der Reformattonszeit zwischen dem Würt­temberger Adel und seinem Herzog. Hauff, Mär­chen (Hendel, Halle). 1.10 M. (Reclam, Leipzig.)

1 M, ungeb. 60 X- Ein großer Teil sind morgen« ländische Märchen. Hauff, Sittenmärchen: Das kalte Herz, Der junge Engländer (Jugendblätter, München). 20 X- Hertz, Unser Elternhaus (Jan­ßen, Hamburg.) 50 X- Hertz, Urgroßeltern Beets (Janßen, Hamburg). 50 X- Aus dem Leben einer alten hamburgischen Familie. Höller, Bon losen und einfältigen Leuten (Schaffstein, Köln). 1,50 M. Kinderwelt (Wunderlich, Leipzig). 60 X- Durch­weg ernste Erzählungen. Kovifch, Gedichte (Kellerer, München). 50 X- Vielfach luftig und märchenhaft. Liliencron, Kriegsnovellen (Schuster & Löfflet, Berlin). 1 <41. KtiegSscbildetungen aus den Iahten 1866 und 1870/71. Prell, Erinnerungen aus der stranzosenzeit in Hamburg 1806/14 (Herold, Ham­burg) . 1,25 M. Potget, Moderne erzählende Prosa (Velhagen, Meiefeld). 1 <41. Bd. 1 Erzählungen von Ebner-Eschenbach, Rosegger, Liliencron u. a. Raabe, Deutsche Not und Deutsches Ringen (Hafserbutg, Braunschweig). 90 X- Drei geschichtliche Erzählungen. Rink, Kajakmänner (Janßen, Hamburg). 1 M. Er­lebnisse grönländischer Seehundsfänger, von ihnen selbst dargestellt. Rosegger, Als ich noch der Wald- bauetnbub wat (Staakmann, Leipzig). 3 Teile ä 70 und 90 X- Erzählungen aus des Dichters Jugend in den Alpen. Schmitchenner, Aus Geschichte und Le­ben (ßJtunoto, Leipzig). 1,50 <41. Geschichtliche Er­zählungen und Kindergeschichten. Schwab, Die Schildbürger (Schaffstein, Köln). 1 'M. (Jugend­blätter, München). 20 X- Lustige Torheiten und Streiche der Schildbürger. Storm, Pole Poppen- spälet (Westermann, Braunschweig). 50 X- Erzähl­ung. Tiergeschichten (Wunderlich, Leipzig). 60 X- tthland, Gedichte (Hendel, Halle). 60 X» ungeb.

X- Thompson, Jochen Bär und andere Tier­

geschichten (KoSmoS, Stuttgart). 1,40 M. Schicksale einzelner Tiere; mit charakteristischen Randzeichnun­gen. Zahn, Vier Erzählungen ausHelden des All­tags" (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart). 90 X- Heldentum einfacher Menschen in ihrem tägl. Leben.

5. Für die reifere Jugend.

(7 u. 8. Schulj. u. später. 1. Kl., Selekta u. später.), Da» deutsche Jahr im Bilde (Georg Hirth, Mün­chen). Geb. 1,50 M. Alexis, Die Hosen des Herrn von Bredow (Hamburgische Hausbibliothek, Janß-n, Hamburg). 1,25 M. Roman aus der Zeit bet Raub­ritter. Eyth, Der blinde Passagier (Deutsche Dich- tet-Gedächtnis-Stiftung, Hamburg). 20 X. geb. 60 X- Geschichte von einem, der umsonst nach England fuhr. Kleist, Michael Kob (Haas (Hendel, Halle). 60 X- Deutsche Dichter-GebächtniS-Sttstung, Damba.). 90 X- Von einem, bet zum Räuber wird, weil er fein gütet Recht nicht finbet. Mgelgen, Juaenderinnerungen eines alten Mannes (Reclam, Leipzig). 1,50 M. Löwenbetg, VoVm goldenen Uebetfluß (Voigtländer. Leipzig). 1,80 <41. Gedichte aus 8 Jahrhunderten. Potget, Moderne erzählende Prosa (Velhagen, Biele­feld). Bd. 2. 1,20 M. Novellen von Storm, K. I. Mevet, Raabe, Stern., Schillerbuch (Deutsche Dich- ter-Äedächtnis-Stistung). 1 <4t. Enthält sämckich« Balladen des Dichters undWilhelm Tell". Schil­ler, Wilhelm Teil (Jugendblätter, München). 20 X-

Belehrende Büchet sind:

Bölsche, Im Steinkoblenwald (Kosmos". Stutt­gart). 1 M. Wie es auf der Erde aussah, bevor die Menschen lebten. Ktaepelin, Naturstudien (Teub­ner. Leipzig). 1 M. Naturwissenschaftliche Betrach­tungen in Gesprächsform. Mevet, Vom Himmel und von bet Erde (Kosmos", Stuttgart). 1 <41. Eblers, Samoa, bie Perle bet Südsee. Im Osten Astens (H. Paetel, Berlin). 1,25 M. Zwei Reise­beschreibungen. Fontane, Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Auswahl. (Cotta, Stuttgart.) 1,50 <4L Stanley, Wie ich Livingstone sand (Reclam, Leipzig.) 1,50 <44. Gefahren und Abenteuer an den Flüssen Mittelafrikas. Capelle, Die Befreiungs­kriege von 1813/15 (H. Paetel, Berlin). 2 Bände, ä 1,50 c41. M Rochlitz, Tage der Gefahr (Köhler, Lc'pzig). 75 X-- Tagebuchanfzeichnungen. von der Schlacht bei Leipzig. Vollmer, Der deutsch-franzö­sische Krieg (H. Paetel, Berlin). Teil 1: Der Krieg mit dem Kaisertum, 1,50 M: Teil 2: Der Krieg eit der Republik, 8 M.