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tt Jahr«. üagaaüii

DieGberhesstsche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der ' ~ spreis beträgt viertel-

Marburg

Sonntag. 19. Dezember 1909.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und »Landwirtschaftliche Beilage."

Die IusertionSgebühr beträgt für du 7gespalten: Zeile ober deren Raum 15 Psennig, für Reklamen 30 Pfennig. Druck und Verlag: J»h. Äug. Kach, llnioersitätsbu hdruckerei Inhaber Dr. $. Hitzer oth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

X! Sonn-, und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel-

w'=. I ' jährlich durch die Post bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 2!,) 2 Mk.

Drittes Blatt.

Der Köniq der Belgier.

Ein Charakterbild von Alfred Körner, hochgewachsene, schlanke Gestalt, mit energischem Kopf, mit großer, unter der breite« Stirn scharf hervorspringender Nase, einen «roße»,, etwas boshaften Mund und den weißen Datriarchenbart daritnier das war König Leopold II. von Belgien. So konnte man ihn in lastende auf de» Promenaden erblicken, wo er oft, freilich ein wenig gebückt, sich auf den Stock stützend, den einen Fuß etwas nachschleppend, spazieren ging. Wer in Gesichtern zu lesen ver­steht. konnte aus dem energischen Mund und den nicht gerade schön zu nennenden Zügen aus Tat­kraft gepaart mit Harte schließen; wer aber Ge- kegenhett gtr einem unerwarteten Gespräch mit König Leopold hatte was nicht gerade selten vorkam lernte in ihm eine Mischung von Bourgois und geistreichen Parisien kennen.

König Leopold ist oft genug verlästert wor­den. Was aber die öffentlichen Meinungen von ihm sagten, er ging seinen eigenen Weg weiter, ohne auf sie zu hören. Er war in der Tat kein königlicher König, sondern näherte sich dem . Typus des Geschäftsmannes: hätte ihn das Schicksal nicht auf den Thron gesetzt, so wäre er ohne Zweifel einer der größten Kaufleute der Welt geworden. Man hat von ihm gesagt, er sei ein richtiger Vufineßman, in desien Augen alle Menschen entweder Käufer oder Verkäufer Men.. Darin liegt etwas Wahres. Zweifellos wr er ein Finanzgenie, und das ist wohl zu glauben, daß er durch geschickte Börsenspekula­tionen sein Vermögen vervielfacht, wenn auch nicht gerade verhundertfacht habe. Sei.re größte Finauzoperati.on. die Begründung des Konqo- staates. der jetzt belgisches Nationaleigentum ist, spricht beredt für seine große kaufmännische Begabung, wie man auch sonst hierüber denken mag. Ein belgischer Minister sott sogar einmal gesagt haben, er wünsche, seinen König zum Finanzminister zu bähen? Die Schattenseite der kaufmännischen Begabung aber ist der Geiz, und es scheint, als oh König Leopold davon nicht frei gewesen sei. Auf einer Reise in Skan­dinavien soll er in dem einzigen Hotel von Stavanger durch seine Einkehr nicht geringe Unruhe verursacht haben; alle anderen Touri­sten mußten seinetwegen auf das Mittagessen warten, und das ganze Hotel verfolgte nur das eine Ziel, den König der Belgier zur Zufrieden­heit zu bewirten. Bei feiner Abreise aber über­gab König Leopold zur Bezahlung de» Coupon 'einer großen Reiseagentur, und das Personal soll von ihm nicht einen einzigen Pfennig Trink­geld erhalten haben.

Die vielen Reisen, die König Leopold ge­macht bat, haben natürlich sein Auge für Fi­nanzwesen und Politik sehr gestärkt. Er war in der Türkei, in Spanien, in Marokko, in

; Stammverse.

I , ' Von L. Mittler.

lstortfetzung.«

Dir wMsch ich den Teufel weit hinter de« Rücken,

Dich treffe der Blitz nur von lieblichen Blicken, Der Donner zerschlage der Mißgunst die Bein, Daß Dich nur die Sonne der Wohlfahrt be­schein.«

Zum Andenken an

I. I. Hassencamp, Chasseur-Carabiniere in der Westfalen-Armee. Göttingen, den 17. April 1810.

Richt eher bis das Gras den Hammer wird ertragen,

Sollst Du. geliebter Freund, von einer Falschheit sagen."

Dieses zur freundlich:» Erinnerung an Ihren aufrichtigen Freund

Chr. Ludwig Müller.

Göttingen, den 12. August 1810.

Vieles wünscht sich der Mensch, und doch be­darf er nur wenig, denn die Tage sind kurz und beschränkt die menschlichen Schicksale.«

C. Göthe.

, Berlepsch, im Oktober 1810.

Der ist der Lorbeer« wert, Der ewig Lastern feind, Die Tugend stets verehrt Hnb edler denkt als scheint."

Aum Andenken an Ihren wahren und auf­richtigen Freund

S. L. von Berlepsch.

Berlepsch, den 1. September 1810.

Wer Aepfel schält und sie nicht ißt. Bei Mädchen fitzt und ste nicht küßt.

Aegypten, in Kleinasien, in Indien, ja, im fern­ste,, Osten Apens, und hat dabei eine erstaun­liche Fülle von Kenntnissen gesammelt. So kann man verstehen, wie er bereits vor beinahe fünf Jahrzehnten ziemlich genau voraussagen konnte, welche Rolle China und Japan heute überneh­men würden.

Natürlich reiste König Leopold nicht bloß aus Vergnügen am Reisen, sondern es war ihm um die Erweiterung seiner Kenntnisse zu tun. Für alle Wissenschafter, namentlich aber für die Geographie, hatte er großes Interesse, und seine Bibliothek spricht dafür: auf dem Gebiete moderner Reisewerke gehört sie zu den umfang­reichsten ihrer Art. Es war überhaupt Königs Leopolds Eigenart, alles, was et in Angriff nahm, gründlich zu treiben. Viele Gelehrte, deren Vorträge er hörte, sind durch seine sach­kundigen Fragen in Erstaunen gesetzt, an die sich oft stundenlange Gespräche anknüpften.

~ Für die Kunst war ihm das Verständnis ziemlich versagt, wenn man von der Baukunst absieht. Seine ausgesprochene Vorliebe für das Baue» und Rekonstruieren von Schlössern hat ihm bei den Belgiern den Spitznamen desBau­meister-Königs" eingetragen. und die pflegten von ihm sogar zu behaupten, et sei mit Zieael« steinen im Leib und mit Flügeln an den Füßen geboten. Det Spitzname abet ist durchaus nicht abfällig gemeint, die Belgier erkennen bereit­willig an, was sie ihremBaumeister-König" verdanken. Es sei nur an die Koekelbergsche Basilika erinnert, dere nBau übet 30 Millionen gekostet haben soll.

Außer dem Bauen hatte König Leopold noch andere Liebhabereien, ohne deren Erwähnung sein Bild unvollständig bliebe: das Neistn das gute Essen und den Gartenbau. Außer seinen außereuropäischen Reisen ist Leopold IT. in Europa soviel umbergereist, daß man feine An­wesenheit in Brüssel vlg Seltenbeit betrachtete. An vielen seiner Lieblingsorte hatte et eigene Schlösset und Villen erbaut, io daß eine Lieb­haberei der anderen die fianb reichte. Seht häufig wat König Leopold in Varis zu East, nicht nut wegen feinet FinanEvekulation. son­dern weil ihm das geistige Klima von Paris besonders zusagte . wo er als bloßer Citonen leben konnte. Die Liebhaberei für autes Essen ging so weit, daß et sich nicht scheute, den Pariser Jockeyklub um seinen Koch zu bringen; war König Leopold an fremden fiöfe» zu East, so machte er sich zuweilen unangenehm bemerk­bar: et ließ sich oft übet alle Gerichte des Menus genaue Auskunft erteilen, und nahm nut von dem. was seiner verwöhnten Zunge zusagte. Dabei pflegte et übrigens so schnell zu essen, daß niemand mit ihm Schritt halten konnte, selbst, rote sich im Oktober 1903 bei seinem Aufenthalt in Wien herausfteTtte. schnellet als Kaiser Franz Joseph, der als schneller Esset bekannt ist. Für seine Liebe zu den Pflanzen sprechen die herr­lichen Gewächshäuser in Laeken, in denen et sich stundenlang beschäftigen konnte, und für die ihm keine Summe zu groß wat. Soll er doch einmal

Beim toten Wein und schenkt nicht ein, Das muß bei Gott te5« Walter fein."

Zur Erinnerung an Ihren Sie liebenden Freund

L. Walter aus Langensalza. Göttingen, den 26. Januar 1810.

Ein Mädchen, das sehr schön, der nichts an Tugend fehlt, Das 50000 Gulden Geld und achtzehn Jahre zählt."

Dieses wünscht Ihnen Ihr treuer Freund und Bruder

Carl Hofmann. Marburg, im April 1811.

Wttr der Weise ist stark genug, der Stunde, vor der auch Helden zittern, mutig entgegen zu gehen."

Denkmal aufrichtiger Freundschaft von Deinem Freund

G. M. Winneberger. Wetter, den 18. Juni 1811.

Schön find vereint in Lieb und Recht, Der ganzen Welt Gewimmel, Wir find ja eines Staubs Geschlecht, Bedeckt von einem Himmel.

Wir spielen all' im Sonnenschein Vergnügt gemeiner Gabe.

Wir rufen und steigen groß und klein - Gestärkt in unser Grabe.«

Erinnere Dich nicht selten Deines Freundes F. v. Fock.

Recht glücklich sein und glücklich werden Ist dieses Lebens Lofungswott, Die Hoffnung gab uns Gott auf (Erben, v Die Seligkeit versprach et dort.

Wenn den beschräntten Geist hinniedeu Kein irdisch Glück zuftieden stellt, Sei. was allein gewährt ihm Friede«, Dec »lick in eine bess're Welt«

wegen.einer einzigen Pflanze, die et erwerbe::, wollte, nach Italien gefahren fein!

r König Leopolds Familienleben ist wenig glücklich gewesen; aber ihn dafür allein verant­wortlich zu machen, wäre unbillig, denn nie­mand weiß, was von allen Gerüchten und Skandalgsschichten wahr, was falsch ist, ebenso wenig, rote man weiß, rote viel ober wie wenig von feinen galanten Abenteuern wahr ist, zu deren Held die Pariser Boulevardblätter ihn stempelten. Seiner unglücklichen Schwester, der geisteskranken Charlotte von Mexiko, wat er sehr zugetan. Vor Jahren empfing sie ihn ein­mal im Schlosse Boufchout, indem sie zum Kla­vier schritt und die belgische Nationalhymne, die Btobanconne, spielte. Das erschütterte den König so, daß er sofort bas Gemach verließ. Draußen brach er ohnmächtig zusammen.

Fremben, besonders solchen gegenüber, mit bett er durch einen Zufall in ein Gespräch ver­wickelt war, was namentlich in Ostenbe nicht selten wat, zeigte er sich gern als bas, was der Pariser alshon gargon« nennt. Er ließ auch ruhig geschehen, baß sich auf bet Promenade junge Engländerinnen ober Amerikanerinnen mit ihrem Kobax um ihn drängten, ja, er blieb wohl hinter einem Herrn ,ber lesend auf einer Rank saß, stehen, las in dessen Buche mit, wenn es ihm aefiel und wechselte bann, wenn der Seiende ihn bemerkte, ein paar humorvolle Worte mit ihm. Sein Sinn für Humor war überhaupt stark ausgeprägt; dafür sprechen viele Anekdoten,. die von ihm im Umlaufe sind. Auch Karrikaturen auf seine eioene Person, die Lieblingsthema der Pariser Wiüblätter war, pflegte et vorurteilsfrei und lächelnd zu be- ttaihten, und einmal soll et gesagt haben, et be­greife nicht, warum die fierten Zeichner eigent­lich Herrn Fouret verspotteten. Herr Fouret aber, der Leiter des Pariser Verlages Hachette, ist ein Doppelgänger Königs Leopolds.

König Leopold kann .msammengefaßt-als ein sehr begabter, aber wenig glücklicher Herrscher gekennzeichnet werden. Obwohl bas Lanb, über das er herrschte, zu ben kleinsten gehört, war sein König doch bet Mentor Europas. Die in den Augen bet Welt schlechten Eigenschaften hat er nie geleugnet: obwohl et auf bem Throne saß hatte et ben Mut, sich so zu geben wie er wat, und datum durfte er, als von sozialistischen Un­ruhen ernster Natur die Rede wat, das selbst­bewußte Wort sprechen:Cela. mest bien W

Politische Umschau.

Die Obstruktion im östetteich. Abgeordnetenhaus.

Wien, 17. Dez. Der Abgeordnete Stdinke erftnrte in seinem in tschechischer Sprache gehalte­nen Scklußwott. daß die Regierung und das Prä­sidium des Hauses, nicht aber die Slavifche Union an den gegenwärtigen Vorgängen schuld seien, behandelte dann eingehend das Verhältnis zwi­schen Rübenbauern und Zuckettndustriellen und

Erinnern Sie sich bisweilen Ihrer auftich- ttgen Freundin

Caroline Gunste, geb. Follenius.

Bei unserer bevorstehenden Trennung wünsche ich 3bnen ein Mädchen gut und schön wie ein Engel mit schwarzen ober braunen Haaren, welche Ihnen am besten gefallen, eine Handlung, die jährlich 10000 fL Ueberschuß hat, dauerhafte Gesundheit und muntere Laune.«

Symbol: Immer vorwärts.

Ihr Freund Cat! Strotzet.

Nichts trenne unsren Freundschaftsbund, Kein Schicksal, keine Zeit.

So fest wie Deutschland'!, Berge stehn,

Steh er, bis wir zu Grabe gehn.

Sein Ziel fei Ewigkeit?"

Lieber Butterweck, erinnere Dich zuweilen Deines steten Freundes

Magnus Reng aus Neuhof b. Fulda.

Den 18. März 1825.

Unsere Zeit vergeht geschwind, Nimm die Stunden wie ste find, Sind sie bös, laß ste vorüber, Sind sie gut, so freu Dich drüber.«

Zum Andenken an Deine Schwester

I. Plitt.

Hermenrode, den 6. September 1810.

Gott fet Dein schönes Los auf Erden, O Freund! um nur beglückt zu werden, Braucht wenig nur Zufriedenheit?

Dies fet Dein Teil, durchlebe Tage

Voll Seligkett, die keine Plage

Des finst'ren Grams diese entweiht.«

Mit biäfe« Zeiten empfiehlt sich Ihnen Ihr Freund

H. Hornkoht aus Wertheim. SMttnfen, ben 12. Ronembere 1800.

erbat und erhielt um 5 Uhr eine Pause. Rach stebenstündiger Rede schloß der Abgeordnete um 7 Uhr abends. Die - Dringlichkeit des Antrages wurde abgelehnt. Hieraus begründete Chaloupka den nächsten Dringlichkeitsantrag, der die Auf­hebung aller Jndustriezölle besonders der Eisen- Zölle betrifft. Um 12 Uhr mittags beendete Rych- tera seine Rede jui Begründung seines Antrages nach dem gleichen Vorgänge wie bei den bisheri- gen Dringlichkeitsanträgen. Sodann wurde die Debatte geschlossen. Srdinke nahm bann das Schlußwort. Der gestern eingebrachte Dringlich­keitsantrag Krek wurde in veränderter Form von dem Abgeordneten Kramarz und Udrzal den ein­zelnen Klubs mitgeteilt. Die arbeitswilligen Par­teien scheinen nicht abgeneigt zu fein, der Frage der Geschäftsordnungsänderung näher zu treten, sie stellen jedoch die Bedingung, daß sämttiche Dring­lichkeitsanträge zurückgezogen und das Budgetpro­visorium und das Ermächtigungsgesetz bis zum 23. Dezember von dem Abgeordnetenhaus« erledigt werden. Am Nachmittage wird eine Obmänner­konferenz zur Erledigung dieser Frage abgehalten werde».

W i e n, 17. Dez. Die Obmännerkonferenz der arbeitswilligen Patteien betraute einen Fünfer­ausschuß, bestehend aus den Abgeordneten Syl­vester, Glombinstt, Gaßmann, Conci und Adler, mit den Obstruktionsparteien wegen des Anttages Krek-Kramarz in Verhandlung zu treten. Um 3% Uhr spricht Srdinke noch fort.

Deutsches Reich.

Polnische Schulagitation. Zoppot, 13. Dezember. Ein hiesiger Pensionsinhaber hat, wie der EraudenzerGes." berichtet, ohne Ge­nehmigung der Behörde an 50 Schulkinder pol­nischen Lese- und Gesangsunterricht bei ver­schlossenen Türen erteilt. Bei einer von der Polizei angestellten Nachforschung wurde im Unterrichtslokal das Licht verloscht und die Lehrbücher versteckt. Der Beamte mußte sich gewaltsam Eingang verschaffen und Licht an- zünden, um die im Finstern durcheinander- schreienden Kinder zu beruhigen. Das Weitere wird durch die Behörde klargestellt werden.

Die Bünde wachsen nur so aus der Erde. Hansabund, Bauernbund, Bund der Festbe- foldeten und jetzt soll, wie dieDeutsche Kohlen­zeitung" mitteilt, beabsichtigt sein, dem Bunde der Festbesoldeten einen Bund der Selbständigen entgegenzttstellen, zum mindesten soll eine Kontrollstelle gegründet werden, die vielleicht alspolitisches Schutzbureau für selbständige Risiken und Besitz" bezeichnet werden könne.

Liberale Parole für den Sozialdemo­kraten. Für die am 17. September stattfindende Landtagsstichwahl in Berga-Elster gaben die vereinigten Liberalen die Parole gegen den nattonrfliberalen Reichstagsabgeordneten Paul Lehman» aus. Leisten die Wähler der Parole

Tanz, Musik und Malerei

Und dann die schönen Kinder,

Wer das nicht liebt, der ist von Blei,

Wer tröst mich armen Sünder!"

Zum Andenken an Ihren Freund

Fr. Bannemann.

Adelebsen, den 23. August 1810.

An eines schönen Mädchens Seite,

Das tugendhaft erzogen ist,

Sei voll von Zärtlichkeit und Freude, Dein ganzes Leben hoch versüßt, Von ihrem schönen Arm umwunden. Von ihrer zarten Hand gedrückt, Das Freund, das sind die schönen Stunden, Wo man des Lebens Wett erblickt." (Erinnern Sie sich beim Lesen dieser Zeilen Ihres Freundes_ -

C. Schlagler.

Göttingen, den 4. Januar 1810.

Es lebe, der da denkt, Und der im Denken dentt, Daß der, an den et denkt,

-- Auch wieder an ihn denkt."

Auf diese Weise erinnern Sie sich stets Ihres aufrichtigen Freundes m

C. Rohling.

Göttingen, den 8. August 1810.

Wo Mädchen schäckern küssen, Sich mit dem Lehnhard lustig machen. ..

Da ist es gut!

Doch wo sie zu den Muttern eilen, Bald lästern und andächtig heulen.

Wo ist mein Hut?

Dein Dich nie vergessender Freund und Lehnhard

H. Christiansen.

Hamburg, den 27. September 1809.

(Fortsetzung folgt.)