MchM Zeitung
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Beilage."
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Die „Gbrrhesstschr Zeitung" erscheint täglich nut Ausnahme der I Sonn« und Feiertage. — Der Bez u a spreis beträgt viertel« I jährlich durch die Post bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei I unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21,) 2 Mk. |
Marburg
Sonntag, 12. Dezember 1909.
Die JnsertionSgebüyr beträgt für die 7aespaltene Zelle oder deren Rau« 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — Druck und Verlag: Joh. Äug. Koch, llnioersttätsbuchdruckerei Inhaber Dr. 6. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
U. Jahrg^
Drittes Blatt.
Die Weltpolitik des Deutschen Reiches.
Nächst Nordamerika ist England für uns po« littsch am wichtigsten. England ist seit den Tagen der Sympathiekundgebungen für die Buren verstimmt gegen uns und hat wiederholt in seinen - keilenden Blättern klar seine Abneigung, mit uns gemeinsam politische Ziele zu verfolgen, zu erkennen gegeben. Es wäre aber bei dem britischen Nationalcharakter durchaus verfehlt, wenn wir in unseren Zeitungen die Ueberzeugung erkennen ließen, daß wir nicht ohne England leben können. Deutschland braucht jetzt ebenso wenig wie zu Bis- inarcks Zeiten jemand nachzulaufen und kann ruhig abwarten, ob England uns wieder einmal braucht. In den britischen Kolonien beginnt es jetzt zu gären, insbesondere in Indien, wo sich die Einflüsse der japanischen Kriegserfolge gellend zu machen beginnen, welche zum ersten Male in der Weltgeschichte den gelben Rassen gezeigt haben, daß die Weißen nicht unüberwindlich sind.
Bismarck hat in seinen „Gedanken und Erinnerungen' gelegentlich, darauf hingewiesen, daß die englische Politik immer eine starke, befreundete Kontinentalmacht nötig hat, und dieses Bedürfnis haben Pitt Vater und Sohn zugunsten Preußens, später Oesterreichs und Clarendon zugunsten Frankreichs gepflegt. Im Jahre 1870 übernahm man in London die Vertretungen Frankreichs in Norddeutschland, und während des Krieges hat man sich niemals zu unseren Gunsten so weit kompromittiert, daß nicht die französische Freundschaft bewahrt worden wäre.
So sehen wir auch jetzt, wie Englands Regierung — und nur diese ist im letzten Grunde für Krieg und Frieden maßgebend — bestrebt ist, es mit keiner Macht zu verderben. König Eduard tut nur das, was die englische Regierung stets und , zu allen Zeiten getan hat. und sein offizieller Besuch im vergangenen Winter am Kaiserhofe in Berlin, bei dem er sich in den leitenden Kreisen die wärmsten Sympathien erwerben konnte, hat den besten Beweis dafür geliefert, daß er auf Deutschlands Freundschaft nicht geringeren Wert legt., als auf die Ententen mit Rußland und Frankreich. In dieser Beziehung ist die Ansicht, die vor kurzem in der „Continental Korrespondenz' ausgesprochen wurde, richttg, daß es nämlich eine viel beffere Friedensgarantie a" eine deutsch englische Entente sein würde, wenn nicht nur die Staatsmänner, sondern auch die Preffe und die Völker Deutschlands sowohl wie Englands sich von der Ueberzeugung durchdringen ließen, daß jedes Land daS
Stammverse.
Von L. MM«.
(Fortsetzung.)
Die folgenden Stammverse sind auf lose Blätter mit Eoldschrift und je einer bunten Landschaft geschrieben und gehören einem anderen Stammbuch an.
„Wer Gott und ein schönes Mädchen liebt Doch beides wie er soll. Der lebt hier zeitlich recht vergnügt. Dort geht's ihm ewig wohl."
Zum Andenken an Ihren Fremü»
E. Heidelbach. Göttingen, den 28. April 1810.
I
„Nie schenken Stand, nie schenken Güter Dem Menschen Zufriedenheit.
Die wahre Ruhe der Gemüter ;! V;-. . Ist Tugend und Genügsamkeit!"
Darin« von Berlepsch. Berlepsch im August 1810.
„Unsre Freuden, unsre Leiden, Alles, alles ist ein Traum, Alles flieht empfunden kaum. Drum sei keine Lust vermißt Jedes schöne Kind geküßt, Und es seufze nur der Tor, Daß er seinen Tag verlor!"
Vivat Mamsell!
Vivat der Doctor!
Denke hierbei zuweilen an Deinen Freuich T. Schweppe, stud. jur., aus Göttingen.
Georgia Augusta, den 16. August 1800.
Flüstert die schmerzend« Sehnsucht Dich wach, Kimm Dir ein Blümchen vom murmelnden Bach, 6tos ist sein Schimmer, so freundlich und licht, Eiebe, sie nennt es Vergißmeinnicht!"
Deine Freundin Christine Theiß. Wetter, den 8. August 1830.
andere respektieren und keines dem anderen etwas Böses zufügen will.
Die beste Basis für diefe in der Zukunft zu erhoffende Verständigung bildet der Dreibund. Welche Friedensgarantien sein Bestehen fiir Europa bildet, hat sich wieder aufs klarste im vergangenen Frühling gezeigt, wo durch ihn allein verhindert wurde, daß die Balkanwirren zum Weltkriege fühtten. Man kann darüber stteiten, ob Graf Aehrenthal den Augenblick für die defini- ttve Einverleibung Bosniens und der Herzegowina glücklich gewählt hatte, aber es ist doch er« freulich, daß am Ballhausplatz jetzt ein fester Wille regiert. Das Axiom, daß in der großen Polittk auf die Dauer nur der Glück hat, der ein festes Ziel unbeirrt verfolgt, und nicht auf halbem Wege wieder umkehtt, wird durch den ganzen Gang der Weltgeschichte bewiesen. Ein Glück, daß es jetzt endlich von unserem Bundesgenoffen an der Donau in ter Praxis angewendet wird! Weshalb soll nicht das mächttge Oesterreich-Ungarn auch einmal in einer großen auswärttgen Frage die Jnitiattve ergreifen? Als unmittelbarer Nachbar der Türkei hat es jedenfalls sein gutes Recht, sich um die Balkanhändel zu kümmern. Es ist gar nicht auszusagen, was es für die ruhige Entwicklung Europas bedeutet, daß die Zentralmächte Schulter an Schulter stehen und sich unbedingt aufeinander verlaffen können. Es ist gewiß schwer, über einen Thronfolger ein richttges Urteti zu fällen,, aber soviel wissen wir doch vom Erzherzog Franz Ferdinand, daß er ein selten begabter und energischer Prinz ist, der seine Aufgabe ernst nimmt und alle Kräfte in den Dienst seines Vaterlandes stellt. Wenn nicht alle Zeichen trügen, wird auch unter seiner Regierung Oesterreich- Ungarn uns immer ein guter Alliierter bleiben.
Deutsches Reich.
— Ordensniederlaffungen in Deutschland. Das soeben erschienene „Kirchliche Jahrbuch' von H.A. Krose macht folgende Angaben über das Ordenswesen in Deutschland: Es gibt in Preußen bei Millionen Katholiken 2113 Ordensniederlaffungen mit 30 825 Ordensleuten, es kommt also auf je 437 Katholiken eine Ordensperson. Ein Jahr vorher, nämlich 1908, war das Verhältnis 1 zu 448; es hat sich also inzwischen etwas zu gunsten der Orden verschoben. In Bayern kommt schon auf 299 tholiken eine Ordensperson; dir Zahl der Niederlassungen beträgt hier 1219, die der Ordensangehörigen 15 412. Die Diözesen Straßburg und Metz umfaffen 392 Ordensniederlassungen, wozu 520 Filialen der Sttaßburger Diözese kommen; in Elsaß-Lochringen kommt bei 7676 auf 168 Katholiken ein Ordensangehöriger.
„Heute rötet Freude unsre Wangen, Morgen scheint der Mond auf unser Grab, llnd doch locket dieses fpapnentange Erdenleben uns viel Tränen ab."
Ihre aufrichtige Freundin . . . .
E. Kübler. Göttingen, den 17. August 1810.
„Tanz mit Rossen, spiel auf Flöten, Habe Moses und die Propheten." Symbol: Schwarzbrot und Freiheit. Von Ihrem Freund Neuhaus.
Göttingen, den 4. August 1810.
„Verbanne, vertreibe, verjage die Sorgen, Sei fröhlich am Abend und heiter am Morgen, Und denke zuweilen mit freundlichem Blick An Deine Dich liebende Freundin zurück." Symbol: Glaube, Liebe, Hoffnung.
Karoline Kompe. Wetter, im Apttl 1834.
„Die Liebe gibt Freude, die Tugend gibt Ruh, Drum wähle sie beide und glücklich bist Du." Zur Erinnerung an Ihren Freuiü»
Aug. Hatenclitz. Göttingen, 4. August 1810.
O, nicht bloß für dieses Leben, Diesen schnellen Augenblick War die Freundschaft uns gegeben. Stein! sie wächst tem reinen Glück, Einer besieren Welt entgegen. Und hi« lieblich aufgeblüht, Trägt sie dort erst Frucht und Segen. Wo d« Trennung Sturm entflieht." Symbol: Es lebe alle Schönen, der Wein und ter fange Dreidrähtige.
Roch öfters, als Du mein Bester, diese wenigen Zeilen liest, erinnere Dich unser« vergnügten Zeit und Deines treuen Freundes und akad. Brüters
I. Stock aus Fnmensteinan, wett«, den 10. Deymtet 1810,
In Hessen existieren 112 Niederlassungen mit 1048 Personen. Baden hat 3275, Württemberg 2273 Ordensleute, je eine kleinere Anzahl wirken in verschiedenen norddeutschen Kleinstaaten. Alles in allem wird in ganz Deutschland die Summe der Niederlaffungen 6000, die der Ordensleute 65 000 betragen.
— Ausschmückung deS Reichstags. Berlin, 10. Dez. Die Ausschmückungskommission des Reichstages beschloß den Ankauf des Lenbachschen Bismarckgemäldes.
— Polnischer Reichstagseifer. Die polnische Presse entrüstet sich darüber, daß die Polen bei der Schriftführerwahl im Reichstage durchgefallen sind. Es ist tntereffant, dabei festzustellen, daß bei dieser Abstimmung von den 20 polnischen Abgeordneten 7, also ein volles Drittel der Fraktton, gar nicht da gewesen sind.
— Ein bedauerlicher Formfehl«. Während man in den Kreisen der Kriegsveteranen mit Recht gehofft hatte, in nächster Zeit in den Genuß der Veteranenbeihilfe zu kommen, die der Reichstag ihnen durch die Annahme eines Gesetzes vom 13. IM 1909 zugestchert hatte, wird jetzt bekannt, daß der Entwurf vom Bundesrat nicht angenommen werden kann, weil im Entwürfe des Reichstags, der aus einem Initiativantrag hervorgegangen war, ein Formfehler — die Bestimmung des Inkrafttretens ist fottgesaffen worden — unterlaufen sein soll. Aus diesem Grunde ist auch die konservative Interpellation, die sich mit dieser Materie beschäfttgte. vorläufig zurückgezogen worden. Sollte sich diese Meldung bestätigen, so wäre das für die Veteranen allerdings eine wenig angenehme Weihnachtsüberraschung. Es wird dann wohl nichts weiter übrig bleiben, als durch eine Novelle das Inkrafttreten des Veteranengesetzes zu bestimmen. Diejenigen bedürftigen Kriegsveteranen, die nicht »zu betteln verstehen', können also vorläufig heimlich weiter hungern.
Ausland.
** Zur Krankheit König Leopolds. München, 10. Dez. Prinz und Prinzessin Albert von Belgien sind heute früh nach Brüffel abgereist. (Prinz Alberi ist der Thronfolger.)
** Die Kretafrage. Petersburg, 10. Dez. Der Minister des Aeußern übergab dem türkischen Botschafter eine schriftliche Antwort auf die Zirkularnote der Pforte an die vier Schutzmächte Kretas, worin die ottomanische Regierung ihre Ansicht dahin ausgedrückt hatte, daß es wünschenswert sei, jetzt zur endgültigen Lösung der Kretafrage zu schreiten. In feiner Antwort äußerte sich der Minister nach einer Verständigung mit den Kabinetten in Paris, London und Rom dahin, die vier Schuhmächte könnten zu ihrem Bedauern die Ansicht der
„Verwelkt und bleich sinkt sie am Abend nieder. Die Rose, die uns früh entzückt.
So welkt auch einst, und niemals kehtt sie wieder Die Schönheit, die die Jugend schmückt."
Nur um die schlafende Erinnerung zu wecken nicht aber als Denkmal der Freundschaft schrieb ich diese Zeilen.
Symbol: Freundschaft und Liebe.
N. Sievers.
Göttingen, 12. Dezember 1810.
„Wir ändern nichts — das Schicksal mag erscheinen,
In Lichtgestalt sich mit dem Dunkel einen.
Die Zukunft enthüll gemach die Lose, Im Schutz des Dorns entfaltet sich die Rose."
Daß dieses Blatt dazu dient, in Ihnen von Zeit zu Zeit das Andenken an mich zu erneuern, darum bittet Ihr Sie stets schätzender Freund L. C. Raven, Eandidat.
Berlepsch, den 8. Oktober 1810.
„Harmonie ist die schönste Säule im Tempel der Freundschaft, das Leben eilt dahin, es stürzen die flüchtigen Stunden auf Flügel der Ewigkeit zu, kein Tag wird noch einmal jung und keine Trän« ter Reue weint ungenossen« Freute zurück."
Zum freundlichen Andenken von Dein« wahren Freundin *
W. v. Minnigerode.
Böckelhagen, den 25. April 1811.
,/Der Mensch gleicht ein« Münze Freund, Ist « von gutem Korn und scheint
Dir echt sein Schlag und ist noch scharf sein
Rand, Dann «ich' ihm unv«weitt die Hand.
Griff aber schon die Welt zu sehr ihn ab, So mindert das den Wert, den di« Natur ihm gab.
Doch hat ihn gar die Kunst beschnitten:
Dann Freund! magst Du Dich vor ihm hüten."
ottomanischen Regierung nicht teilen, daß der Beginn diplomMscher Verhandlungen zur endgültigen Gestattung Kretas gegenwärtig angezeigt sei. Die Verhältnisse auf der Insel seit der Abberufung der ausländischen Truppenabteilungen feien nicht verändert Im Falle einer Verletzung des status quo werde dieser unverzüglich wiederhergestellt . werden. Die Sicherheit der Mohammedaner auf* der Insel fei während dieser Zeit durch nichts bedroht gewesen. Die ottomanische Regierung brauche nicht daran zu zweifeln, daß, falls irgendwelche neue Verletzungen dem status quo drohen sollten energische Anstrengungen von den vier Schutzmächten gemacht würden um den Verletzungen vorzubeugen. Die Schutzmächte nähmen in Bezug auf die Souveränität des Sultans auf. der Insel Kreta nach wie vor den von ihnen schon früher festgelegten Standpunkt ein. Daher fänden sie gegenwärtig keinen Grund, um Verhandlungen zu beginnen, welche eine Erregung der Gemüt« sowohl in der Türkei als auch in den anderen Staaten des Orients Hervorrufen würden und dadurch ftatt der dort herrschenden Ruhe den Frieden bedrohende Verwicklungen erzeugen könnten.
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nut mit der deutlichen Ouellenangab« .Oberheff. Zig.' gestattet.)
Marburg, 11. Dez.
• Hessischer Geschichtsverein. In der Sitzung vom 7. Dez. teilte ter Vorsitzende Archivar Dr. Rosenfeld den Eintritt zweier neuer Mitglieder, des Herrn Dr. Deutsch, Volontairs an der Universitätsbibliothek, und des Reftors Hentze mit und forderte bann Herrn Referendar Dr. F r z. V a r» rentrapp, der vor einigen Monaten u. d. T. -®ie hessische Markgenossenschaft des späteren Mittelalters' den ersten Teil feiner „Rechts- geschichte und Recht der gemeinen Marken in Hessen' (Marburg, Elwert 1909) veröffentlicht hat. auf, aus der Fortsetzung feiner Studien den angekündigten Vortrag .Landesherrfchafl und Markgenofsenfchast in fceffen' zu halten. Der Vortragende ging aus von der steigenden volkswirtschaftlichen Bedeutung deS Waldes, die, besonders bedeutsam für das waldreiche Hessen, die Markgenossenschaften dem Interesse des Forschers empfiehlt. Sie leben noch heut« fort in den Verbänden der .Gemeindenutzens Ein- toartSberecbtigten* und .Interessenten'. Einleitend wurde berüorgeboben. wie der landesherrliche Waldbesitz der älteren Zeit entftanb aus Grundberrschaften des Landesherren und au8 .Forsten', vom König, später auch vom Landesherrn, „eingeforfteten* großen Waldgebieten (z. B. Reinhardswald), Gebieten, die großenteils vorder .herrenlos' oder nur vorübergehend von einem Markverband genutzt worden waren. Außerdem stand im Mittelalter der hessische Landgraf in den verschiedensten Beziehungen zu den eigentlichen Marken seines Landes, besonders als Obermärker, Markschirmvogt und Stadtherr. Auch die ersten Anfänge geradezu landesherrlicher Verfügung übet
Dies« wenigen Zeilen, lieber Butterweck, mögen dazu dienen. Dich in Zeiten, wo Du Dich vergessen konntest an die vergnügten Tage und desto mehr an die vergnügten Abende, die wir verlebt, zu erinnern.
H. Meyer aus Bardowick. Göttingen, den 29. Juli 1811.
Auf Wiedersehen in Leipzig!
„Im Eli-ck nicht jubeln und im Sturm nicht zagen, Das Unvermeidliche mit Würde stets erttagen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen. Das Leben lieben unt den Tod nicht scheuen. Und fest an Eott und tess'te Zukunft glauben. Heißt leben und dem Tod se'n Bitt'res tauben."
Empfangen Sie gütigst diese Zeilen zur Erinnerung von Ihrer Sie achtenden Freundin Sophie Neuschäf«.
Battenberg, 6. Mai 1819.
„Ach alles, was der Mond bescheint. Was lächelt und was Tränen weiitt Und einet Mutter Schoß gebar, Was welkt und altert immerdar. Nur Eines, Eines altert nicht. Das Band, das uns, o Freund, umflicht,. Das Band der Treue alt're nicht."
Symbol: Treue, Beharrlichkeit.
Zum Denkmal geschrieben von Ihrem treue» Freunde I. Biskamp.
Marburg, im Mai 181L <
„Der Mensch ist mehr als Tier, sein Ettenleben, Nur Uebergang vom Nichts zum wahren Sei». Das Freund, das präge fest Dir «in.
llnd immer sei Dein Streben
Der Menschenwürde wert zu sein."
Erinnere Dich beim Lesen Deines auftichtt-eU Freunde» ,ä
August Plitt aus Hetnianrote, . Göttingen, den 5. August 1810,