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(Nachdruck verboten.)

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Die Insertionsqebühr beträgt für die 7 gespaltene Zeile »der deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 3D Pfennig. Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Unioersitätsbuchoruckerel Inhaber Dr. T. H itzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Politische Umschau.

Eine Mahnung!

Zu dem Ausfälle der badischen Landtagsstich- Wahlen schreibt das nationalliberale Hauptorgan, dieNationalzeitung":

Für die nationalliberale Partei bedeutet der Wahlausfall in Baden einen Pyrrhussieg, um nicht zu sagen eine Niederlage. Um diese Er­kenntnis soll man sich mit beschönigenden Worten

gemalte, mythologische Landschaft. Die inner« Einrichtung der Zimmer entsprach dem edlen, vornehmen Aeußeren des Hauses.

Paula Hardenberg stammte aus einer alten, reichen Patrizierfamilie. Sie war schon ver» waist, als sie Hardenbergs Gattin wurde, und brachte ihrem Manne außer großer Schönheit und Herzensgute aucy einen großen Reichtum mit in die Ehe. Hardenberg war selbst ein ver» mögender Mann und erwählte seine Lebensge» fährtin aus reiner Liebe. Die Ehe gestaltet« sich zu einer wundervollen Harmonie, der nur der Kindersegen fehlte. Aber gerade deshalb suchte einer dem anderen alles zu sein.

Und nun hatte das Schicksal grausam die festen, beglückenden Bande zerriffen. Paula war wie zu Boden geschmettert, als sie das Furcht­bare begriff, das ihr drohte. Aber Hardenberg war ein Mann in des Wortes schönster und edelster Bedeutung. Selbst angesichts des Todei verließ ihn die klare Ruhe nicht, die sein Wese» immer auszeichnete. All seine Gedanken gehör, ten der geliebten Frau, um die er sorgte ü6et seinen Tod hinaus. Unvergeßliche trostreich« , Worte sagte er ihr und suchte sie aufzurichten aus ihrem Schmerz. Sie mußte ihm versprechen, für ihr Leben einen neuen Wert, einen neuen Inhalt zu suchen, sich nicht trostlos ihrem , Schmerz hinzugeben.

Unsere Seelen bleiben vereint, mein ge« j liebtes Weib, vergiß das nie," hatte er ihr ge­sagt und seine fetzten Worte, ehe er verschied, waren:Richt verzweifeln nicht verzweifeln, , mein geliebtes Weib." i

Paula war trotzdem im ersten heißeste» Schmerz haltlos und verzweifelt zufammenge- j brachen. Aber nun hatte ste stch aufgerafst, de» . Gatten Wunsch zu erfüllen, tn seinem Stinte weiterzuleben!",.. . LForH, folgt.) u

nicht herumdrücken. Der Einfluß der extremen Linken wurde durch das Großblockabkommen ge­stärkt, aber nur zum Schaden der nationalliberalen Partei. Ein materieller und ein moralischer Scha­den, deffen Größe und Folgen sich noch nicht über­sehen lasten. Für die Lage ist schon der eine Um­stand bezeichnend, daß es dem Zentrum gelungen ist, die Wahl seines hartbedr.ngten Führers Fehrenbach doch noch durchzusetzen, während der nationalliberale Parteiführer Obkircher unterlegen ist, zudem mich noch gegenüber einem Sozialdemo­kraten. Zeichen der Zeit!"

Ferner schreibt der nationalliberaleMann­heimer Generalanzeiger":

Vor vier Jahren mochte für die Partei noch der Schein des Rechts bestanden haben; damals konnte in der Tat eine klerikalkonservative Mehr­heit über Baden hereinbrechen, wenn nicht das Ausfluchtsmittel des Großblockabkommens beliebt worden wäre, bei den diesmaligen Stichwahlen aber war die Gefahr einer solchen Mehrheit völlig ausgeschlossen, und nur die Rücksicht auf den Marwatsgewinn bestimmte die liberalen Parteien, bestimmte den Nationalliberalismus, ein erneutes Abkommen mit der Sozialdemokratie abzuschlie­ßen. Also nicht grundsätzliche, sondern Geschästs- polftik war das Agens der diesmaligen Stich­wahlkonstellation. Im Zeichen des Großblocks aber wurde der Niedergang der nationalliberalen Partei besiegelt."

Nach diesen Sttmmen steht zu hoffen, daß der Einfluß derLinksdränger" in der nationallibe­ralen Partei etwas abnimmt im Interesse der Partei selbst.

I 68 515 M. und im Jahre 1908 sogar 103 420 <M, d. h. 14% Pfg. pro Kopf gespendet wotden. Diese Entwickelung verdiene noch gefördert zu werden. Von weittragender Bedeutung für die deutsch« evangelische Mission sei die kürzlich erfolgte Er­öffnung des deutschen Instituts für ärztliche Mission in Tübingen, welcher er (Redner) als Vertreter beigewohnt hätte. Durch dieses vor­züglich ausgestattete Institut sei ein Mittelpunkt für missionsärztliche Tätigkeit geschaffen worden. Es sollten dort Aerzte ausgebildet werden, welche nach beendetem Studium sich nicht in Deutsch­land niederlaßen, sondern in die Missions­stationen gehen, um dort im Dienste der Mission als Krankenärzte bei den Eingeborenen zu wir.

| ten und dadurch das Vertrauen zu den Missions- stationen fördern zu Helsen. Während ihrer Studienzeit an der Tübinger Universität weiden die Aerzte in dem neuen Institut mit den Mist sicnsbestrebungen bekannt gemacht und erhalten auch zugleich eine sorgfältig« Ausbildung in der Samaritertätigkeit. Ebenso würden dort auch die Frauen, welche in die Missionen gehen, zur Wöchnerinnenpflege und als Krankenschwestern ausgebildet. Es bestehe die bestimmte Hoffnung, daß durch diese neue Einrichtung, als desten Hauptförderer und Geldgeber sich ein Laie, der Stuttgarter Großindustrielle Karl Lechner aus­gezeichnet hätte, der Mission sehr genützt würde. Bei der Eröffnungsfeier, zu der auch das Königs­paar erschienen sei, habe man Lechner das Di­plom als Ehrendoktor überreicht. Das Institut in Tübingen bedeute den größeren Zusammen­halt der deutschen evangelischen Missionsgesell­schaften. Leider sei auch auf dem Gebiete der Mission eine unerfreuliche Mitieilung zu machen. Die älteste deutsche Missionsgesellschaft, dir Herrenhuter Brüdergemeinde müste ihr Werk etwas einschränken, weil eg >hr an Mitteln fehle. Die evangelische Christenheit habe es in der Haitt», Hilfe zu leisten.

Missionsdirektor D. v. Schwartz-Leipzig hielt dann einen fast ein! rndkgen Vortrag überDi« Entstehung und Eigenart der Leipziger Mist

Zu den Stichwahlen in Sachsen.

Die Resultate der Stichwahlen in den einzelnen Kreisen tragen in derFrkf. Ztg." öfter die Be­merkung:die Freisinnigen geben den Ausschlag für den Sozialdemokraten", so auch in Löbau-Zit­tau sogar gegen einen Nationalliberalen. In einer Schlußnotiz stellt das Blatt mit Behagen fest: Die Freisinnigen scheinen die von dem Vorsitzenden des --.«andesvereins der Freisinnigen Volkspartei, dem EMhg. Günther, gegebene Wahlparole, stets für den - ^nationalen Kandidaten" zu stimmen, im Allge­meinen nicht befolgt zu haben." So hat der Frei­sinn in der Tat gegen die nationalen Kandidaten gearbeitet, gleichwohl hat er sich die Unterstützung von deren Parteien ruhig gefallen lasten, und die­selbe Frankfurter Zeitung stellt befriedigt fest, daß die Freisinnigen ihre 8 Kreise in den Stichwahlen erhalten haben, sodaß dieentschiedene Linke" jetzt stärker sein werde als jede andere Partei. Sie redet den Genossen auch freundschaftlichst zu, frei­sinnige Politik zu machen:Unter diesen Umstän­den hat es besonders die Sozialdemokratie l n d e r H a n d, ob sie in Zukunft in der Zweiten Kammer und damit in der sächsischen Politik eine, wenn auch keineswegs bestimmende, so doch wich­tige Rolle spielen will. Sie kann das, wenn sie es über sich gewinnt, mit der bürgerlichen Linken, der sie eine Anzahl Mandate verdankt, praktische Politik zu treiben. Sie könnte damtt der politischen und sozialen Entwicklung in Sachsen gute Dunste leisten und ebenso sich selbst und den Arbeitern. Versteht ste stch nicht dazu und bemißt sie ihre Forderungen ohne Rüchsicht auf das zunächst praktisch Erreichbare, so wird die Sozialdemokratie leicht das Land um die Früchte dieser Wahl bringen. Sie würde dann in allen wichtigen Fragen Rational- liberale und Konservative zusammenschmieden, die mit ihren 58 Mandaten eine sichere Mehrheit haben" usw. DieserGeist" verdient niedriger ge­hängt zu werden.

Zur Sache selbst ist aber zu bemerken, daß bei künftigen Wahlen die bürgerlichen Parteien alle Ursache haben, Freisinnige von entschiedener Stel­lung gegen die Sozialdemokratie von solchen, die im Geiste desBerliner Tageblatt" und derFrkft. Ztg." Politik machen, zu scheiden, und die Unter­stützungsmöglichkeit der letzteren etwas genauer zu prüfen.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) undLandwirtschaftilche Berlage

Marburg

Freitag. 5. November 1909.

Deutsches Reich.

Staatsbürgerlicher Unterricht in Sachsen. Dresden, 3. Nov. Das amtlicheDresdner Jour­nal" bringt Mitteilungen über die Einführung und Durchführung des staatsbürgerlichen Unterrichtes in den sächsischen Schulen. Dieser Unterricht hat neuerdings den Gegenstand eingehender Erwäg­ung der sächsischen Unterrichtsverwaltting gebildet. In den höheren Schulen ist die Einführung eines besonderen Unterrichtes in Staats- und Bürger- ftmde zurzeit nicht beabsichtigt. Die Aufgabe soll vielmehr im Nahmen der bestehenden Lehrpläne gelöst werden. In erster Linie soll der Geschichts­unterricht für eine zusammenhängende Behand­lung der Staats- und Bürgerkunde Raum gewäh­ren, aber auch der Unterricht in der Heimats- und Erdkunde, in der delttschen und in den fremden sprachen soll Gelegenheit bieten, die Schüler mit staatswirtschaftlichen Gedankengängen vertraut zu machen. Auch in den Fortbildungsschulen soll die Bürgerkunde nicht als besonderes Fach auftreten. Sie soll aber im Zusammenhänge des ganzen Un­terrichtes eingehender behandelt werden. Die er­forderliche Zeit soll durch entsprechende Gliederung des Stundenplanes gewonnen werden.

Ja, er kommt, nicht wahr, Herr von Roden- fels?"

IWenn ich Urlaub bekomme und vor I allem, wenn Sie es erlauben."

IJa, ja! Ach, Sie ahnen ja nicht, welche I Wohltat es für mich sein wird, zu Weihnachten Menschen um mich haben zu dürfen und für dies lrebe, kleine Geschöpf sorgen zu können. Kom­men Sw, so oft es Ihnen möglich ist, damit sich Eva nicht nach Ihnen bangt."

Er küßte ihr die Hand.

Gnädige Frau, - Ihre Güte ist zu groß, als daß ich ^hnen genügend danken könnte."

Sie brauchen mir nicht zu danken," sagte sie ernst.Was Sie mir geben, ist größer, wert­voller. als was ich für Eva tun werde. Glauben Sie mir!"---

Georg war mit Eva und Frau Professor

I Hardenberg in Villa Waldfrieden eingetroffen. Diese Villa lag wie ein Märchenschloß mitten im Walde, weit genug von der Verkehrsstraße entfernt, um vor allem störenden Lärm geschützt zu sein. Sie war bis in die kleinsten Details nach Angaben des Professor Hardenberg erbaut worden. Vor zehn Jahren hatte er seine junge Frau in dieses mit feinem Kunstverständnis ge­schmückte Heim geführt. Im Stil der italieni­schen Hoch-Renaissance erbaut, zeigte die Villa eine herrliche Fassade. Das ganze Gebäude war in den edelsten, vornehmsten Verhältnissen ge­halten. Es lag in einem großen, parkähnli^n Garten, der von dem ihn umgebenden Wald durch «in kunstvolles Eisengitter getrennt war. Vor der Einfahrt ruhte auf schlanken Korinthi­schen Säulen ein gewölbtes Dach. Im Vestibül führten teppichbelegt« Marmortreppen mit ver­goldetem Gitter empor. Sie teilten sich auf einem Podest, dessen Rückwand ein großes, herr­liche» Gemälde zeigte. Es wu eine wn Preller

Ausland.

** Zum Marineputsch in Griechenland. Athen, 3. Roo. In der vergangenen Nacht verhafteten Gendarmen in Kakolesi bei Chalkis vier mit Typaldos geflüchtete Marine-Offiziere, als diese unter einem Baum schliefen. Jetzt find alle Teilnehmer der Revolte bis auf Typaldos und dem nächst ihm am meisten tätig gewesenen Marineoffizier Domesulica festgenommen.

** Abessynie». Rom, 3. Nov.Agenzia Stefani" meldet aus Adis Abeba: Am 30. Okto­ber wurde in Gegenwart aller Häuptlinge eine Proklamation des Kaisers Menelik verlesen, in der dieser unter Hinweis auf die Eintracht zwi­schen ihm und seinem Volke, die stets geherrscht und die die Stärke Aethiopiens ausgemacht habe, die Untertanen auffordert, einmütig und treu zu dem von . ihm ernannten Nachfolger Lidj Jeussa zu stehen und jeden anderen Thron- prätendenten zurückzuweisen. Er flehe den Fluch des Himmels herab auf jeden, der sich sei­nem Willen widersetze. Ras Tesamamma wurde als Vormund des Nachfolgers des Meneliks be­stätigt. Die Proklamation ist ein untrüglicher Beweis für den ernsten, besorgniserregenden Gesundheitszustand des Negus. Adis Abeba, 3. Nov. Im Befinden des Kaisers Menelik ist gestern eine leichte Besserung eingetreten, ob­wohl die unmittelbare Todesgefahr nicht aus­geschlossen ist. Die Vehördc x haben seit langem die nötigen Maßnahmen getroffen, um die Ord­nung aufrecht zu erhalten. Die Botschaft Mene­liks zu Gunsten der Nachfolge Lidj wurde im Lande mit Ruhe ausgenommen.

** Die Spanier in Marokko. Madrid, 3. Nov. Gin amtliches Telegramm des Generals Marina berichtet über die Rückkehr mehrerer Truppen­kontingente, dieSeluan und Nader besetzt hatten, nach Melilla, llebermorgen soll die Räumung dieser Stellungen ihren Fortgang nehmen Es werden insbesondere dazu instgniett« Truppen dort verbleiben.

Mas Golt zufarnmengeMgt.

Roman von H. Eourths-Mahler.

(Fortsetzung.)

Sind wir uns wirklich so fremd? Mir scheint, als habe uns gleiches Unglück fester an­einander gebunden, als jahrelange Bekannt­schaft. Und Sie und Ihr Schwesterchen find mir sympathisch. Ich will Ihnen ganz offen gestehen, daß ich Ihnen meine Bitte nicht vorgetragen hätte, wenn die kleine Eva mir mißfallen hätte. Das Kind, dem ich Mutter sein will, muß ich lieben können und ich glaube, das wird mir bei Eva nicht schwer fallen."

Das betrachte iq als ein großes Glück, gnädige Frau. Und Evas Herz ist weich und bildungsfähig, sie hat bisher mit ihrem Liebes­reichtum nicht recht gewußt, wohin. Ich will ganz offen zu Ihnen sein wie zu einem Freunde. Meine Eltern lebten in keinem guten Verhältnis zu einander und schon ich habe als Knabe unter der Herzenskälte gelitten, die, viel­leicht ungewollt, von meinen Eltern ausströmt«. Und Eva" er zog das Kind, das mit großen, bangen Augen und nur halbem Verständnis zu­hörte, in seine Arme und streichelte zärtlich ihr Haar. Der Anblick hatte etwas Rührendes und Paula bekam feuchte Augen. Georg fuhr fort:

Sie hat bisher am zärtlichsten an mir ge­nügen, trotzdem ick selten zu Hause war. E» ^lrd Ihnen nicht schwer werden, das kleine Herz «anz zu erobern mit ein wenig Lieb« und Ver- andnis."

Paula beugte sich impulsiv vor und hielt >wa die Hand entgegen.

»Willst Du mit mir gehen, kleine Eva, im- *er bei mir bleiben?«

Das Kind schmiegt sich fest an den Bruder und sah zu ihm auf. Dann blickte sie zagend in die traurigen, gütigen Frauenaugen und legte langsam ihre Hand in die Paulus.

Wirst Du erlauben, daß mich Georg immer besucht, wenn er Urlaub hat?" sagte sie beklom­men.

Paula lächelte gerührt und hielt die kleine, warme Kinderhand fest.

®D$en« oft er kommen kann und will, soll er uns besuchen."

Auch Weihnachten?"

Ganz gewiß."

Da löste sich Eva aus des Bruders Armen

,,^ch habe ihn sehr lieb, meinen Bruder Georg," sagte filr mit großer Innigkeit, die er­greifend aus dem Kindermunde klang.

In die Augen der blassen Frau stiegen große Tränen. Ob das kleine Mädchen wohl auch ernst zu ihr sagen würde:Ich hab Dich sehr lieb?"

Eva sah die Tränen in den dunklen Frauen­augen und schnell legte sie beide Hände an die Wangen der Einsamen.

Richt weinen, sei nicht traurig, ich gehe mit Dir, sagte sie leise tröstend und schmiegte sich in Paulas Arme.

Diese zuckte leise zusammen. Die Berührung der weichen Kinderhände, das Anschmiegen des kleinen, lebenswqrmen Körpers lösten «in wohliges Gefühl fn ihrer Seel« aus. Sie zog Eva fest an sich.

Willst Du mein kleines Kind sein?"

Die klaren blauen Kinderaugen sagten ja und das goldgelockte Köpfchen nickte energisch die Bestätigung dazu.

Aber Georg muß Weihnachten kommen," stellte sie, nach Kinderart ihren BorteU aus« nützend, als BÄingung auf, \ . I

®ieGbrrhesstsche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel- jährlich durch die Post bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Marti 21',) 2 Mk.

_ I ston". Er schilderte die Kämpfe und Schwierig.

Mllsions-Konferenz für Kurüessen keilen, welche d'ese seit 1833 bestehende Missions.

' m \ * 1 " Gesellschaft i: ihr.-m Arbeitsgebiete, welches

il Marburg, 3. November. I hauptsächlich in Indien liegt, zu überwinden 3u der heute im kleinen Stadtsaal hier ab- I hatte und betonte auch, tri: gerade diese Mist gehaltenen Missionskonferenz für Kurhessen I sions-Gesellschaft es erstrebt, die lutherischen batten sich wieder zahlreiche Geistliche und son- I Christen im In- und Auslände für die Mission jttge Freunde der evangelischen Mission einge- I zu einigen. Zum Teil se' dies auch gelungen sundeii. Die Verhandlungen, welche der Leitung I und die Erfolge seien nicht nusgeblieben. Der des Vorsitzenden der Missionskonferenz, Konsi- I Redner schilderte auch die Schwierigkeiten der storialrat Prof. D. Mirbt, unterstanden, be- I Mission in Indien, die das Kastenwesen bereite gönnen um 11% Uhr mit dem Gesänge eines I und die Stellung, welche der Missionar zu den Choraw und einer erbaulichen Ansprache des I jeweiligen Volksfitten einehmen müsse.

Geh. Konsistortalrats Vrof. D. Achelis, der an I An die Dankesworte des Vorsitzenden schloß Stelle des verhinderten Superintendenten Hocke- I fick eine rege Diskussion, bei welcher Herr von Eschwege getreten war. Es folgte eine An- I Schwartz auch noch eine ganze Reihe' an ihn spräche des Vorsitzenden, der u. a. auch die Grüße I gestellte Fragen beantwortete.

entbot. Er gab dann einen I Pfarrer Heußner-Eensungen erstattete dann Ruablick auf die Geschichte und sie aufsteigende I den Rechnungs richt. Einschließlich der Ein» Entwickelung der Missionsfreudigkeit in den I nahmen von 206 Jt bei der vorjährigen Mis- nirhespschen Landen. Im Konsistorialbezirk I sionskonferenz betrugen die Gesamteinnahmen Cassel leien z. B. im Jahre 1898 für die evan- j 1029,21 M, di« Ausgaben 690,45 Bestand gelische Mission 41000 M, d. h. 6% Pfg. pro 338,76 M.

Äopf der Bevölkerung, im Jahre 1903 schon I Nachdem noch die vom Superintendenten