mit gemischten Gefühlen diese Einladung als an sie gerichtet betrachten.
Typaldos bei Salamis.
Du erklommst den Feldherrnsockel
Dreist mit einem Leutnantsfluch
Dort, wo einstmals Themistockel Echlangenschlau die Schiffsschlacht schlach.
Was die Zeit verstlngt. du merkst es.
Wurdest Kommandeur zur See
Und bekämpftest . . . nicht den Terxes, Sondern bloß di« Landarme«.
Als dein Wink im Heldenstreite
Die Torpttws feuern hieß. Da erlebte man die zweite Eriechenschlacht bei Salamies.
Lange lebst du. junger Seeheld, Einst im Sang, im Volksgedi^.
Daß dir oben etwas fehelt, Ist so unwahrscheinlich nicht.
Gottlieb.
Frauenverein, dem Verein .Frauenbildung— Frauenstudium-, der Gesellschaft zur Verbreitung guter Jugendschriften, dem Kathol. Gesellenverei«, dem Lehrerverein und dem Verein gegen den Miß- brauch geistiger Getränke empfohlen. Nähere« wird morgen durch Inserat bekannt gegeben werden. Da das Programm außerordentlich tatet* essante Nummern enthält, wird gebeten, de« Sonntag abend zum Besuche unserer Veranstak- tung frei zu halten.
* FrauenbUdimg-Fraueustudiu«. Wir verweisen auf das Inserat hinsichtlich des Geschichtskursus, der schon morgen beginnen wird, da sich erfreulicherweise über 50 Teilnehmerinnen gemeldet haben.
* Marburger Konzert-Verein. Unter günstigen Auspizien eröffnete der M. K. V. gestern abend in den Stadtsälen die für den kommenden Winter vorgesehenen musikalischen Veranstaltungen. Das Haus war gefüllt und das Programm nach Inhalt und Form der Darbietun- j gen interessant. Hayden mit seiner Londoner ] Symphonie bildete den Eingang. Und das mit I
Köln, 1. NO». Für Hache «acht ist eine Fahrt sämtlicher drei Militärluftschfte in den südlichen Teil der Rheinprovtaz auf Koblenz beabsichtigt. Der Aufstieg ist gegen Mitternacht in Aussicht genommen. „P 3" wird sich von Leichlingen aus an der Fahrt beteiligen.
Münster, 2. Nov. Zwei Strolche, di« die Zett benutzten, während der sich der Landwirt Terhan aus Everswinkel im Gottesdienst befand, um bei diesem einzubrechen, verletzten die sich entgegen- stellende Frau und Magd des Landwirts tödlich.
Herdecke, 2. Nov. Schlimme Erfahrungen «achte ein hiesiger Bierverleger, der sich $n einer Kolonne Erdarbeiter begab, um für geliefertes Bier sein Geld zu holen. Statt das Geld zu erhalten, bedrohte man chn mit Prügel, und als er sich damit nicht zufrichen gebet wollte, wurde et mit Halsabschneiden bedroht. Er zog es nun vor, die Hilfe der Behörden in Anspruch zu «hüten. Wahrscheinlich wird die Sache noch ein gerichtliches Nachspiel haben.
Königsberg i. Pr., 2. Nov. In Andreischken tat Kreise Niederung find bei einer weiteren Person Cholerabazillen festgestellt worden. Ferner wurde in Skierwietell tat Kreise Hehdekrug bei zwei weiteren Personen die Cholera bafterio- logisch festgestellt. Die Fälle stehen in engem Zusammenhang mit den bereits gemeldeten Er- krankimgen.
Madrid, 2. Nov. Auch tat östlichen Teile Spaniens richtete das Unwetter großen Schaden an, namentlich in den Gegenden von Barcelona, Reuo Tarragona und Castellon. Tie Ueberschwemmun- gen vernichteten an vielen Orten die Ernte und unterbrachen die Schienenwege. Viele Gebäude drohen einzustürzen.
Letzte Nachrichten.
Berkin, 2. Nov. Eine zwette Gasexplosion entstand gestern dadurch, daß eine Frau beim Ab- nehmen der Gaskrone ta der Wohnung, aus der ste auszog, die Leitung nicht verschloß. Der Ver- watter des Hauses trug, als er abends mtt einem Streichholz in das Zimmer drang, bei der starken Explosion, durch welche die Fenster zertrümmert und ein Teil der Decke heruntergerissen wurde, schwere Brandwunden davon.
Ftekbttts. 2. Nov. Weil fte zum Verwässern btt Milch Wasser ans der Kanalisationsanlage
dem Fiskus einen Weg zu bauen, (wer dahin fah. ren will, kommt eben auch hin, ob etwas früher oder später) und noch di« Hälfte zur Unterhaltung hergeben, ähnlich wie die Ortenbergstraße, welche die Stadt 40 000 JA kostete, und di« der Fiskus hätte machen müssen.
Recht. Ist er doch für das Orchester der Bahnbrecher einer neuen Zeit geworden, der das für die modernen Instrumentalformen wesentliche Prinzip der thematischen Arbeit ausbildete, »re einzelnen Instrument« zu individualifierten Organen, zu sprechenden Trägern des Ausdrucks machte und der Symvhonie eine einheitliche Fassung gab. Das obengenannte Werk zeigte, mit welcher Vollendung der Meister innerhalb der Grenzen seiner persönlichen Ausdrucksmöglichkeit den neuentwickelten Stil handhabte und welch köstliches musikalisches Leben et ihm «inzuhauchen wußte. Die mit feinem, eindringlichem Verständnis nachschaffende Leitung unseres Universttäts-Mustkdirektors gestaltete die Ausführung zu einem Genuß. Das Orchester, aus der Kapelle des 167. Jnf^Regts. atü) des hiesigen Iägerbataillons zusammengesetzt, war feiner Aufgabe gewachsen und zeigte sich auf einer verhältnismäßig sehr respektablen Höhe. Tadellos im Zusammenspiel, klangschön und ftisch brachte es das machtvoll einsetzende Ada- 2o, das lebendige Allegro, das seelenvolle An- nte, das zierliche, schwungkräftige Menuetto und das geistfprüheitde Allegro spiritoso heraus, alle, Leistungen wie aus einem Guß, bis ins Einzelne sorgfältig nuanciert. Was das heißt, wird er ermessen können, der die besonderen Voraussetzungen unserer Orchesteraufführungen kennt. Er wird auch die rastlose Arbeit des I Dirigenten und die schaffensfreudige Hingabe des trefflichen, an seinen Aufgaben gewachsenen Orchesters zu würdigen wissen. Schade nur, daß die Bläserstellen durch die zu niedrige Stim- I mnng der Oboe etwas beeinträchtigt wurden. I Das Publikum bekundete seinen Dank durch star- I ken Beifall. Dann erschien die Solistin des I Abends. Fräulein Stefi Geyer aus Budapest. | Die jugendliche Künstlerin spielte, vom Orchester I
Verzeichnis
der tat Winter-Semester 1909/10 an der Universität Marburg neu immatrikulierten Studierenden.
368. Siebert, Hermann, Wahnhausen, n. Phil., Reut- hofitrahe 30
369. Becker, Ludwig, Lasse!, a. Phil., Ketzerbach 46
170. Haftenpflug, Ariedr., Marburg, n. Phil., Schul
straße 10
17f. Siebert, Wilh., «asiel, Rat., llniverfitätSstr. 21
172. Stiller, Paul, Berlin, -n. Phil., Kappelerstr. 18
178. Limbera, Wilh., Ummeln (Wests.), Theol., Weidenhausen 48
174. Brolund, Herrn., Flensburg, Jur., Lahntor 5
176. Burger, Jak., Mergentheim (Burtt), «. Phil*
Steinweg 6 ;
176. Holffchmidt, Wilh., Hagen, e. Phil., Wilhelm« •
177. Krähmer, Bruno, Elberfeld u. Phil., Grün 81
178. TaSvar, Adelheid. Berlin. » SßleL* L-UüatN Ü
von Dtazart. Wir haben hier im Lauf« des Jahres^ schon bedeutende Geigerinnen gehört, so die Ioachimschülerin Fräulein Wietrowetz und die mit hinreißender Verve spielende Frau Irma Sänger-Seth«. Ihnen reiht sich Fräulein Geyer würdig an. Ihre Technik ist gencke- zn vollendet, ihre Tonbildung von bestrickender Schönheit und selbst bei schwierigen Passagen (7 Doppelgriffen) absolut rein, seelenvoll und schmelzend weich. Ihre Vogenführung war ein Genuß für sich. In dem melodiösen Adagio, die- . - - -
sem Prüfstein der künstlerischen Eigenart, trat Syrern Lande zugesiigt haben. Bismarck." Ihre zarte, innige und doch wieder energische Diese beiden Briefe dürften wohl kaum in Auffassung besonders hervor. Noch mehr Gele- bcm vielbändigen Werke des ruhmredigen Ex- genheit zur Entfaltung ihrer Vorzüge fand die | Ministers Napoleons Platz finden.
Künstlerin bei der Wiedergabe der Bachschen Chaconne für Violine allein, an die sich wegen der außerordentlichen, hart die Grenzen des technisch Möglichen streifenden Schwierigkeit nur Geiger allerersten Ranges heranwagen dürfen. Frl. Geyer bot eine phänomenale Leistung. Die oft vierstimmigen Akkorde, welche die aus freier Imitation herauswachsenden Themen wie feines Rankwerk umrahmen, gelangen mit prächtiger Reinheit und Weichheit, ohne die Hauptmelodie zu verdecken. Wundervoll war bei aller Schwierigkeit di« Nuancierung, bald ein Pianiffimo wie fern verklingender Nachtiaallenfang, umflossen von Quellenmurmeln und Zevbyrsäuseln, bald ein machtvoll ad schwellendes, choralartiges Forte. Als die Künstlerin geendet hatte, durchbraust« ein Beifall von seltener Stärke das Haus, und immer wieder mußte sie sich den freudig bewegten Hörern zeigen. Einen bedeutsamen Schluß erhielt das Konzert durch Aufführung der 1. Symphonie von Beethoven. Berät das Werk in seiner äußeren Anlage noch Haydens Einfluß, so kündet sich doch in der inneren Gestaltung schon der gewaltige Meister der 5. und 9. Symphonie an, wenn auch nur wie kn gelegentlichem, dem Eewittersturm voraus- gehenden, fernem Wetterleuchten. Aus einigen I ner, dem die Situation' bekannt ist, schlottert: Stellen, z. V. dem wundervoll kontrapnnktieren- I „Ohne Messer?" Der reißende Andalusier wirft den, melodiegesättigten Andante cantabile tönt I ihm einen Blick zu. Nun also, der schlotternde die hinreißende Herzensfprache des großen Tee- I Kellner bringt den Schinken. Der Andalusier lenkänders heraus, ganz verschieden von Hay- I zieht «in Dolchmesser heraus — grand comme dens Art. Das Orchester klang voll und frisch I ca (so groß!) — heißt auf spanisch „Mata- nnd bot unter berufener Führung eine prächtige, I suegra", Schwiegermuttertöter — läßt es auf- eindrucksvolle Leistung. Starker, wiederholter I springen — cela faisait trrrrr (das machte Beifall bekundete am Schluß des wohlgelunge- I trrrrr) — und zerteilte dann, ohne eine Miene nen Konzertes den Dank und di« Anerkennung I zu verziehen, das Fleisch. Die kleine Soubrette des Publikums. H. $ß. I war einer Ohnmacht nahe. Da ruft auf ein-
* Das Brüsseler Streich-Quartett ist für das I m<xI der Redakteur: „Kellner!" Der Kellner, zweite Konzert unseres Konzerwereins gewonnen im großen Vogen um den Andalusier, schlottert worden. Diese berühmte Vereinigung, die wir im I aP Trsch .EineFlasche ^"sijb^öner! aber stoaX» x>»i „„a KÄrXor. I ohne Korkzieher!" Wie man die Flasche bringt, Voffahre zum ersten Male bet uns horten, wird I ^kst der Redakteur einen Revolver heraus, jtoei große Streich-Quartette bei uns spielen, I Spannt ihn; ga faisait tsic! Und schießt, den- das vorletzte von Beethoven (in 7 Sätzen) und I Jen Sie, mit tödlicher Sicherheit den Pfropfen das 4. von Glazounow, dem Altmeister der neu- I der Flasche ab. Das ganze Lokal schreit Bravo! russischen Musik. Da die Künstler einen späteren I Der reißende Andalusier mit dem Schwieger- Termta leider nicht mehr frei hatten, mußten sie I muttertöter verduftet — comme par enchan- m»ch für diese Woche engagiert werden, und zwar | Zement (wie durch Zauber). Der Redakteur für Freitag, den 5. November. I (Slafer voll.
I 6hl böser Druckfehler ist einer Heilbronner
~ = I Zeitung passiert. I» den amtlichen Einladungen
llNpoMsche Tagesnachrichten. zu den Weinversteigerungen in HeWronn^ .aJT. „ m ' _. . , ., I Neckarsulm und Weinsberg laßt sie di« .^Herren
. «erlm. 2. Nov. Die durch die Gasexplosion I gßeintäufet zu zahlreichem Besuch einladen." ” ber Wohnung des Rektors Stettin schwer vPk- Die Weinhäivdler, di« Hauptabnehmer des »ramtte grau Trettin erlag ihren Verletzrmgen. i Weine, taf diesen Versteuerungen, werden wer
entnommen hatte, wurde hier eine Milchhänd- lettn zu drei Monaten Gefängnis und 300 Jl Geldstrafe verurteilt.
Köln, 3. Nao. ,.M 3" landete gegen 8 Uhr, „P 1" gegen 8.15 Uhr vor der Ballonhalle in Dickendorf.
Neuwied, 2. Nov. Aus der Pfarrkirche zu Rübenach wurden seftene und kostbare Meßgeräte tat Wette von 25 000 Jl, darunter eine Monstranz tat Werte von 22 000 Jl, geraubt ’
Dresden, 2. Nov. Bei den heute zur zweiten Städtekammer stattgehabten Stichwahlen wurden gewählt: io Konservative, 1 Bund der Land-! Witte, 1 Mittelstandspattei, 13 Nationalliberale, 6 Freisinnige und 5 Sozialdemokraten. Insgesamt sind nunmehr 80 Abgeordnete gewählt, und zwar 24 Konservative, 1 Bund der Land-! tohrte; 1 Mittelstandspattei, 24 Nationalliberale,! 8 Freisinnige, 22 Sozialdemokraten. Die letzten erforderlichen Endstichwahlen finden morgen und übermorgen statt. Daran sind beteiligt 5 Konser-
o . vafive, 1 Bund der Landwirte, 6 Rationalliberal«
Mmellungen aus dem Seferfretfe. und IO Sozialdemokraten.
Unter dieser Rubrik veröffentlicht die Redaktion I Fiume, 2. Nov. Bleriot gedenkt anfangs In- Stimmen aus ihrem Leserkreis. Für die hierin aus- I nuar von Abbazzia und von Fiume aus Flüg« gesprochenen Ansichten und Tendenzen übernimmt die I über den Quarnere zu veranstalten Redaktion «außer der preßgesetzlichen) keine Ber« I LaurencoS MaraueS 9 ginb Di- anttoortung, diese Bleibt vielmehr dem Sin- . iaurcncos Marques, 2. Rov. Die Versuche,
sender überlassen. I den bei Zavora gestrandeten Dampfer .Gouver-
Spiegelslustmeg. I nein“ wieder flott zu machen, find erfolglos ge-
Mit den Ansichten des Einsendes in Nr. 258 I blieben. Man fürchtet, daß der Dampfer ganz d. Ztg. bin ich vollkommen einverstanden. Spie- I verloren geht.
Selslust hat seine Glanzperiode gehabt, und zwar I Petersburg, 2. Nov. Die ta der Nähe des ± auf dem unteren Ptatz Kaukasus ansässigen Stämme der Schahsewennen
^ch besand. Wer sich I und Karadschadagen beschlossen, für den frühereir 1 ernbildet. da oben einen Luftkurort anzulegen, I «77 ? ,' ' ‘ 7 ..i,
-er irrt sich gründlich. Den Herren, welche belagern gegenwärtig ,
glauben, durch einen Fahrweg Spiegelslust zu I ,®a durch diese Tatsachen dem russischeg ,(
heben, mögen ihren eigenen Beutel I «rzekonsulat und den dottigen russischen Unter» —
, auftun, wie ehedem Herr von Spiegel, der I tauen zweifellos Gefahr droht, andererseits die
Vermachtes. I -ie ganzen unteren Anlagen gemacht hat und I aus Täbris und Teheran entsandten persischen
Bismarck und Oliviet Der französisch« Mi- I 6is *u reinem Tode um die Mitte der sechziger I Truppen nicht sobald dott eintreffen, beschloß die
nisterpräsident von 1870, Emile Olivier/ der ?^e aus seinen eigenen Mitteln unterhalten russische Regierung unverzüglich, die Schutzwache
damals erklärte, daß er „mit leichtem Herzen" I Wenn man den 6400^0^61 mit 32 000 Jl I des Vizekonsulats in Ardebil zu verstärken, und die Verantwortung für den Krieg mit Preußen- I ,ft,nen! !"hrlrchen Zuschuß für Unterhaltung I zwar durch einen Truppenteil aus dem angrenzen- übernehme, veröffentlicht gegen- I ihoo j/ XaXX saA s,, I Militärbezirk des Kaukasus, nicht ober durch
»artig seine Lebenserinnerungen, in denen er I ei ? « I einen Teil des in Kaswin oder Täbris flattonier-
L «L- rLZbk zu A »» i” kl1“” e&njow "»*» SS* “* ™ 8e"
leaener Zeit veröffentlich nun der Kri he I benutzen wird. In diesem Jahr hat man eine I 6ern toflrbe.
Paris" folgende zwei bisher unveröffentlicht Wasserleitung auf Spiegelslust gemacht, die Odessa, 2. Nov. Der Aeronaut Hilbert unter-
I 6000 JA. kostete, und dem Wirt schentt man die I nahm eine Probefahrt, um seinen Flug über das
Zu Beginn des deutsch-französischen Krieges I ^in« Rechnung finmnt. I Schwarze Meer vorzubereiten. Er landete, nachschrieb Emile Olivi« an dÄ König von «m 1. April k. I. hört der sog. Fleifchheller dem er ca. 300 Kilometer in 10 Stunden durch-
Preußen: 9 auf. wo di« Stadt 32 000^ wenige einnimmt, flogen hatte, unweit der runtänffchen Grenze.
„Sire! Ich hab« an dem gegenwärtigen | l5j»Eden die Steuern wieder ^^ht werden I New-Yark, 2. Rov. Nach einem dem hiesigen Kriege großen Anteil genommen und kann es E«n. Meses I Konsul von Nicaragua ^gegangenen Telegramm
•w »enn -,Mb sich-U- -In., B-, ”4 »•« »t«M »°b-n «.
ÄlSe,'ä«ra“.?teÄ’ ™ K Ä A ÄVÄÄ «Upp-- d-n R»-lu«°n-,°» bd Sm ipivnc, wm । glaube an Gott und da Gott stets ^rankreicü I teueren Zeiten, wo dem Staat und den Städten I eine schwere Niederlage hergebracht.
urttt woioti s*/- I ^uird §rankreich tttuinp^WTn. ■ hm\ «mamm «*•««• I m»T4 2. Nov. Der Vizekanzler bet Ui*
1>nn ST?nirtr+ m‘,r r- ° Emile Olivier." I Projekte nicht aushecken und lieber, wenn man I versttst erhielt von H. F. Tjarks, Teilhaber der
Einin- Tnm» hnrrtitf I ‘tof dem Rathause Geld übrig hat, in der I Firma Schröder & Co., einen Bttef, in welchem
den Brief 9 f * inneren Stadt das Pflaster machen lassen, wie dieser mitteilt, er stifte der Universität, um das
w.in Vprr! niAt 1 ®k e»f ^offtabt und noch ta anbwen Studium des Deutschen zu fördern, 5000 Pfund s
„Mein Herr! Der König hat den Bries nicht I Straßen. Es wäre wahrlich an der Zeit, daß I
erhalten den Sie an ihn richteten; ich glaub« eine öfftntliche Bürgerversammlung «inberufen I
Ihnen aber antworten zu können, daß, da Sie I würde, di« da sagt«- Bis hierher unb nicht wei» I Schülerstipendien. Diese Stiftung soll zum An- •
an Sott glauben, Ihr ganzes Leden, das Ihnen ter, dazu haben wir unser« Vertreter nicht gs- I ®n ben Spenders den Namen
noch vorbehalten i|t, nicht genügen wird, um sich I wählt daß sie dafür stimmen, nach Epiegelslust I German Scolarships tragen.
vor ihm auf die Knie zu werfen und ihn um I dem Fiskus einen Weg zu bauen (wer dahin fah. | Patts, 2. Nov. Da die Leitung eines großen Verzeihung zu bitten für das Unheil, das Sie | Ttn will, kommt eben auch hin,' ob etwas früher I Bazars ta der Rue de Rivoli den Ladenschluß auf
V/z Uhr, statt wie bisher auf 7 Uhr festgesetzt hatte, wurden gestern abend vor dem Warenhause Kundgebungen veranstaltet. Mehrere Trupps be- - . , . . । -------- ---------------------------- । setzten unter dem Gesang der internationale di«
<7 tttt® ^*5• I I Verkaufsräume und forberten die Angestellten auf,
«e ^.Eegenüber den Ausführungen im gestrigen ihre Posten zu verlassen. Die Polizei räumte das
Verlag in Berlin) schließt Julius Meier-Graefe Eingesandt über den projektierten Weg noch I Warenhaus und terftreute die Manifttianten.
fein »spanisches Tagebuch« ab und notiert in Spiegelslust wird zur Richttgftellung bemerft, I “f on
diesem Abschnitt folgendes nette Geschichtchen: I daß der Kostenanschlag für denselben nicht I ^000 geschätzt wird. Es wur-
Die berühmte Raffles-Truppe - immer die- 32 000, sondern nur die Hälfte, 16000 Jl, be° ben Verhaftungen borgenommen.
selbe — gab auch tm Theater von Granada meh- I trägt wovon die Stadt die Hälfte zu überneh- I Patts, 3. Nov. Der Sonderbettchterstatter bei rere Vorstellungen. Eine der Schauspielerinnen, men hat, demgegenüber aber durch langfristige I »Matta' meldet aus Athen, der König.habe er. offenbar die Soubrette, hatte von früher her ein I Verträge mit zweifellos leistungsfähigen In- I flätt, daß er, solange man verfassungsmäßig vor- Verhältnis mit einem Andalusier von niedriger teressenten sowohl die Verzinsung wie die Un- I gehe, bleiben werde. Im übrigen scheine jeder-
Herkunft, der inzwischen Granada verlassen I terhaltungskosten durch Mehreinnahmen und I mann das Verbleiben des Königs zu wünschen,
« ls r±cn ,un« I Pacht gesichert ist, gleich wie solches bezüglich I da sonst die ohnehin arg verwickelte Lage geradezu
stattlichen Redakteur der „Neuesten Nachna-ten" be5 Hallenbaues der Fall ist, sodaß her Stadt I unentwirrbar wäre
oon Granada. Eines Abends sitzen sie zusammen I mit diesen Anlagen keinerlei Belastung erwächst. I
IP? Da kommt plötzlich der Andalusier. Daß der Bau eines die Entfernung auf I
Die Soubrette erbleicht und ^schwort ihren weniger wie die Hälfte verkürzenden Fahrweges, I w „
Redakteur, das Lokal zu verlassen. Pepe sei I auf dem auch Fußaänaer Festzüae usw Svie- I Frankfurt a. M., 3. Nov. In der ein reißendes Untier und habe ihr versprochen, oelsluit a!f beauemste Weift in Mrzester Zett des israelitischen Friedhofs fand heute
ihr die Ohren des Menschen zu verehren, der I erreichen können nicht zur Hebung dä Besuches I vormittag die Trauerfeier für Leopold Sonne- sie zu einer Untreu verleiten würde. Der Re- beitragen soll, dürfte durch die Tatsache wider- I mann, den Begründer der „Frankfurter Zeitung^ dakteur denkt nicht daran. .Laß ihn mal kom- legt werden daß das Publikum die ÄS statt.
men! Ich werde es ihm besorgen" Der reißende Teit bequemer Zugangswege und guter Witt- W. Bruchköbel 3. Nov. Ein Jagdauf- Andalusier setzt sich an einen Nebentisch. Der I schaftsverhältnisse, namentlich auch bezüglich I fester schoß heute morgen auf feinen Kollegen, den 'norWnhliMR» Befehlen. Schutz und Aussicht bietender Unterfunftsräume I. er für einen Wilddieb hielt und verletzte ihn durch
Der Andalusier bestellt sich eine Pottion «chin- 3U Mtzen weiß, wie sich solches an dem Besuch I einen Schuft in die Leber schwer ken, aber ausdrücklich: ohne Messer.! Der Kell- | J«r'fianMJulJ «nb L'Frauenberg zeigt'^ w «6HHMe^l. ÄT«uf dem
körper fand man heute morgen den blutigen Leich-
Kenntnis der tatsächlichen Unterlagen (tufbducii) I j . Mannes. Der Kopf
und so di« Utteilsfähigkeit und Eewissenhafttg- I toar bom Rumpf getrennt. Aus den vorlmn- feit der städtischen Vertretung in Frage stellen, I benen Bttefen und Photographien konnte fest- rorsichtiger fein, wie denn auch solche Fragen I gestellt werden, daß eS sich um einen Mann na* nicht ausschließlich vom Geldstandpunkt aus, der I mens Chttstian ans Dortmund handelt. Uhr und ja auch die Stadtväter in gleicher Weise tot« I Pottemommie fehlten. Ob Selbstmord, Ber- jeden anderen Einwohner berühtt, sondern auch I brechen ober Unglücksfall vorliegt, muß die nähere von der Seite beurteilt werden müssen, ob die- I Untersuchung ergeben.
selben nicht auch durch Schaffung van weiteren 1
Annehmlichkeiten neue Anziehungspunkte bieten. die auch nach außen mitten und so einen günstigen Einfluß auf die weitere Entwickelung der Stadt ausüben können.