mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain'
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Berlage."
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Die „Gbrrhesstschr Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt vierteljährlich durch die Bolt.bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen unö der Expedition (Markt 21j) 2 Mk.
Marburg
Freitag. 1. Oktober 1909.
Die Insertionsgebühr beträgt für bte 7 gespaltene Zelle oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Unioersttätsbuchdruckerei Jnbaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
44. Jahrg.
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(Nachdruck verboten.)
hat gegen den Abg. Kulerski eine Beschwerde an die Fraktion gerichtet, weil er die Versammlung mit Uebergehung der dazu befugten Instanzen ernberufen und den Frieden unter den Berliner Polen gestört habe.
Zum Unfall der „Stepubfique".
Paris, 29. Sept. Die gesamte Presse berichtet über den ergreifenden Verlauf des Lei- chenbegängniffes der Opfer der Katastrophe des Ballons „La Mpublique". Die konservativen heben als sehr bemerkenswert hervor, daß die Minister auch der kirchlichen Feier beigewohnt haben. In dankbaren Worten weisen die Blätter insbesondere auf die Beileidskundgebung und die Kranzspende Kaiser Wilhelms hin. Die „Rchmbligue Fran^aise" schreibt: „Der deutsch« Kaiser hat sich mit einer edlen Gebärde bei allgemeinen Trauer angeschloffen. Alle Fran, zosen werden den hohen Wert dieser Kundgebung würdigen. Auch für die anderen Sym- pathiebewei,se, welche uns bei dieser Gelegenheit entgegengebracht worden sind, müssen wir den Soldaten der verunglückten „Räpublique" danken. Ehre ihrem Andenken!"
I lich" pries, ertönten Zwischenrufe: „Fahr' nach I Kaufe, alter Schwindler!", „Wann fliegst Du I wieder mit Zeppelin?", „Sing' lieber gleich I Deutschland, Deutschland über alles!" — Die I Freunde Kulerski behielten aber die Oberhand, I sie schrien jeden Redner, der gegen die Fraktion I sprach, einfach nieder. Die Redakteure der pol- I Nischen Oppositionsblätter, darunter auch des I „Dziennik Berlinski" wurden als „Schmierfin- I ken" bezeichnet, die „nur im Trüben fischen woll- I ten. Das Berliner Politische Polenkomitee
Stolz um Stolz.
Roman aus dem Leben von O. Elster.
k Fortsetzung.)
„Sie kennen mich?" fragte Mary erschrocken.
„Rur vom Ansehen, gnädiges Fräulein," entgegnete er lächelnd. „Aber ich weih doch, was ich einer Dame schuldig bin. Bitte, legen Sie Ihr Pelzjackett ab, nehmen Sie Platz."
Er nahm Ihr das Jackett ab und führte Sie zu dem Sofa. Willenlos sank sie darauf nieder.. Er setzte sich ihr gegenüber, so daß sich der Tisch zwischen ihnen befand.
Sein Benehmen war so tadellos und zuvorkommend, dah ihre Aengstlichkeit immer mehr schwand.
Als der Kellner mit einer Flasche Champagner erschien und zwei Dutzend köstlicher frischer Austern auf den Tisch stellte, da huschte ein Lächeln über ihr blaffes, pikantes Gesicht.
„Ist das eine kleine Erfrischung, Herr Baron?" fragte sie schelmisch.
Er verbeugte sich lächelnd.
„Ich habe gefunden," sagte er, ,chah Champagner und Austern die Lebensgeister am schnellsten wieder auffrischen. Ich bitte Sie, meine Gnädige, greifen Eie zu. Darf ich Ihnen ein Glas, Champagner einschenken?"
Die Situation belustigte Mary.
„Mein Gott," dachte sie, „wie lange ist es her, dah ich Austern gegeffen und Champagner getrunken habe!" — Und die Austern waren so I köstlich frisch — und der Champagner schäumte I so prickelnd und perlend in den geschliffenen I Kelchen — und Baron Grimberg plaudert« ss I
Waldschutz.
Es ist eine längst anerkannte Tatsache, dah durch die unverantwortliche Wälderverwüskung orJjamentlidj im vorigen Jahrhundert durch Abholzung in fast allen Ländern der alten und neuen Welt betrieben worden ist, dem allgemeinen Volkswohl in wirtschaftlicher und gesundheitlicher Beziehung große Wunden geschla- gen worden sind, ganz abgesehen davon, daß zum Beispiel mit dem Schwinden der Wälder auch eines der besten Bollwerke gegen die Ueber- fchwemmungsgefahr verschwindet und der Land- wirtjchaft dadurch oft ein unersetzbarer Schaden zugegugt wird. Die Schneemaffen, die sich im Winter auf den Berghöhen angehäuft haben und tm ^rut>gahr wieder als Schmelzwasser zu Tal gehen, werden sich langsamer auflösen und all- mahlich verlaufen, wenn sie vor den Sonnenstrahlen, durch Baum und Strauch geschützt sind. Von unschätzbarem Werte jedoch sind die Wälder sur das Wohlbefinden der Bevölkerung als „Lungen der Städte". Die beste Erholungsstätte für den in schwerer, stickiger Stadtlust arbeiten- den Menschen ist die würzige und ozonreiche Waldluft. Deshalb nimmt auch in allen Städten und namentlich in unseren Großstädten, das Bestreben, die Waldungen um die städtischen Weichbildgrenzen zu erhalten, immer dringendere Formen an.
Deutsches Reich.
— Der Reichskanzler. Berlin, 29. Sept. Der „Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" zufolge gedenkt der Reichskanzler v. Dcthmann Hollweg am Freitag Vormittag nach Berlin zurückzukehren.
— Graf ». Hohenthal und Bergen, der aus den fächsischen Wahlkämpfen bekannte sächsische Staats- Minister, ist gestern Abend gestorben.
— Gustav Adolf-Verein. Bielefeld, 29. Sept. Aus Rominten ist auf das Huldigungstelegramm der Hauptversammlung des Gustav Adolf Vereins an seine Majestät den Kaiser von diesem folgende Antwort eingetroffen: „Ich spreche der 61. Hauptversammlung des Gustav Adolf-Vereins für den freundlichen Gruß und die treuen Segenswünsche meinen wärnisten Dank aus. Eingedenk der wertvollen Stütze, welche die Arbeit der Gustav Adolf- Vereine durch Betätigung evangelischen Glaubens und christlicher Nächstenliebe für die Landeskirche wie für das Vaterland bildet, wünsche ich den dortigen Beratungen Gottes reichsten Segen. Wilhelm I. R."
— Die Rachversteuerung der vorzeitig ausge, gebenen Cewinnanteilscheinen und Zinsbogen ist, wie der „Köln. Ztg." mitgeteilt wird, bereit« von drei Fünftel der in Betracht kommenden Gesellschaften angenommen worden.
— Bom Norddeutschen Loyd. Bremen, 29. Sept. In der heutigen Anfsichtsratssitzung bei Norddeutschen Lloyd wurde über daS Geschäft-- resultat der ersten sechs Monate berichtet, daß die Betriebsüberschüsse nach Abzug der Generalunkosten und Zinsen ca. 7 Millionen Jt betragen gegenüber einem Betriebsverlust von ca. 7 Mill. M in dem besonders ungünstigen vorigen Jahren Die Besserung von rund 12 Millionen M ist hauptsächlich eine Folge der erhöhten Einnahmen tm nordamerikanischen Geschäft, speziell hat der Zwi-, schendecksverkehr zugenommen, der 68 664 gegen 17 730 Personen in der gleichen Zeit des Vor»
In richtiger Erkenntnis der gezeichneten Gefahren, welche der Waldschwund in sich birgt rollte die konservative Partei die Waldschutz-' frage in der letzten Session des Abgeordneten- Mluies auf und hatte die Genugtuung, bei ihren Bestrebungen die Unterstützung der anderen Parteien des Hauses zu finden, sowie einem verständnisvollen Entgegenkommen für ihre Anregungen und Anträge bei der Regierung zu begegnen. Der Abgeordnete Dr. v. Heydebrandt ber Lase richtete an die Negierung das ernste Ersuchen, der Frage näher zu treten, wie der fortgesetzt zunehmenden Entwaldung des Landes zu begegnen fei und wie namentlich der Privatbesitz angehalten werden könne, den Abholzungen auch wieder eine entsprechende Auf- forstung folgen zu lassen. Wenn das alt« Wald- schutzgesetz der Regierung nicht mehr die nötig« Handhabe gebe, um der zunehmenden Wälder- verwüstung Einhalt zu gebieten, so müßte ein Gesetz geschaffen werden, das für den notwen- x. digen Waldschutz Garantie biete und das auch
Mau vergesse nicht
so schnell als möglich noch auf die Küerhesflsche Zeitung zu abonnieren.
Bestelluuge«
für das vierte Quartal 1909 werden von »mserer Expedition (Markt 21), unseren Ausgabestellen ir, Kirchhain, Neustadt und Wetter sowie von allen Postanstalten und Landbrief- träg<rn entgegengenommen.
Politische Umschau.
। Die Rangerhöhung
des Erbprinzen von Sachsen-Meiningen.
l Der Kriegerverein von Themar hatte dem Erbprinzen zu seiner Beförderung zum Feld- marschall ein Glückwunschtelegramm gesandt. Darauf folgte ein Schreiben des Erbprinzen: „Dem Kriegerverein Themar danke ich für seine angenehm und lustig — die Freude am Leben Überkam sie wieder und sie gab sich dem Reiz des Augenblicks ganz hin.
Vergessen war die trübselige Stimmung in ihrem väterlichen Heim. Vergessen die sauertöpfische Frau Ritter, vergessen der mürrische kranke Vater — und vergessen auch die ernsten mahnenen Worte Weras, der fleißigen Studentin, die unter Not und Sorge, unter Hunger und Kummer ihr Ziel verfolgte, sich eine selbstständige Existenz zu schaffen.
Es leb« das Leben! — Man ist ja nur einmal jung!
15.
Wieder war es Frühling geworden.
Die Rasenflächen und das Unterholz im Tiergarten waren bereits mit frischem Grün überwachsen und die Buchen, Birken und Eicken zeigten die ersten frischen Blätter. In den breiten Alleen flutete der Strom der Spaziergänger auf und nieder' auf den Reitwegen galoppierten Reiter und Reiterinnen dahin, auf den Sandhaufen der Spielplätze tummelten sich Scharen lachender, spielender Kinder und in den einsamen Laubgängen schritten langsam und eng aneinander geschmiegt junge Pärchen dahin in deren Herzen der Frühling der Liebe blühte und Vüht».
Die Vögel zwitscherten und jubilierten; sie pjiften und sangen ihre schönsten Lieder und ließen sich nicht im geringsten durch den Lärm der vorubersausenden Autos, der Omnibusse der Straßenbahnwagen und anderer Fahrzeug« stören, gerade wie der menschliche Eroßstadtbe- wohner, der auch den betäubenden Straßenlärm nicht mehr hört, sondern dem all« einzelnen Töne
in einem großen, dumpfen Sausen und Brausen I ist. Aber Dir scheint es gut zu gehen? Ich freu« untergehen. I mich darüber. Und nun laß Dich durch mich
Auch der einsame, alte Herr, der dort auf der I nicht länger aufhalten. ..."
Bank im Schatten einer mächtigen Eiche saß unö I „Ich habe durchaus nichts zu versäumen und mit mürrischer Miene dem Spiel der Kinder zu- I wenn Du erlaubst, lieber Onkel, dann leiste ich
schaute, schien den Lärm nicht mehr zu hören. I Dir ein Stündchen Gesellschaft. Oder erwartest
Seine Blicke richteten sich vielmehr ab und zu I Du jenmand? Vielleicht Mary — oder — oder empor, um nach einer Amsel zu sehen, die auf I Walter?" setzte sie zögernd hinzu.
der höchsten Spitze der Eiche saß und ihr Lied in I Der Alte lachte ingrimmig.
die klare Frühlingsluft hinaussang. I „Die beiden werden sich hüten, einem kranken
Aber das lustige Lied der Amsel konnte auf Mann Gesellschaft zu leisten. Sie gehen beide
dem vergrämten Gesicht des Alten ebensowenig I ihre eigenen Wege."
«in Lächeln Hervorrufen, wie das fröhliche Spiel I „Ich hörte, daß Walter in Hamburg sei?" der Kinder. Ihm schien beides bald überdrüssig „Richt mehr. Die Stellung sagte ihm nicht zu werden. Mühsam erhob er sich, auf zwei I zu. Da meldete er sich zur Schutztruppe in Süd- Stocke mit silbernen Krücken sich stützend, und westafrika — Du weißt, er war Reserveoffizier wollte davonschleichen, als plötzlich ein Ausruf I — er wurde angenommen, und jetzt ist «r drü- aus dem Munde ber jungen Dame, die vor ihm ben — im Kampf mit den Hottentotten. Na, es stehen blieb, ihn festhielt. I geht ihm übrigens gut und er wenigstens vergißt
„Onkel Hildebrandt — bist Du es wirklichI mich nicht. Er teilt redlich mit mir — nicht so, kam es von den Lippen Brunhildens, während I wie die Mary ..." ,
sie dem alten Herrn beide Hände entgegenstreckw. I „Was ist's mit ihr?"
„Freilich bin ich's," knurrte der Kommerzien- „Da wir uns nun einmal getroffen haben, rat, indem eine fluchtige Note fein blasses, lei- I Brunhilde, so laß uns hier noch eine Weile Platz benb ausiehendes Gesicht iiberflammte. „Aber nehmen. Das Stehen wird mir schwer. So, ich kann Dir die Hände nicht reichen; wenn ich I setze Dich neben mich. Da hast Du auch meine meine Stocke loslasse, falle ich zusammen." I Hand — ich freue mich wirklich von Herzen, Dein
„Armer Onkel," sprach Brunhilde und legte I liebes Gesicht wieder einmal zu sehen. Du ihm die Hand auf den Arm. „Soll ich Dich I brauchst nicht rot zu werden, Brunhilde; mit Lützen? Willst Du meinen Arm nehmen?" I den früheren dummen Gedanken ist's vorbei.
„Ich würde Dir ein bißchen schwer werden, I Hast Du mir denn verziehen?"
Brunhilde. Auch will ich Dich nicht aufhalten; I Brunhilde drückte sanft seine abgezehrt«, ich kann jetzt nur noch kriechen wie eine Schnecke. durchsichtige Hand, die sie in der ihrigen hielt, ^a, ja, Brunhilde, die Zeiten haben sich geän- I sFortietzuna iolatI
dert! Ich bin jetzt ein kranker, armer Mann, —____toonjeguiig Mgt./
der auf di« Hilfe fremder Menschen angewiesen j
unter bestimmten Voraussetzungen die Möglich- I mich erfreuenden Glückwünsche, muß jedoch be- keit gebe, in die Eigentumsverhältnisse der Pri- I merken, daß er sich in einem Irrtum befindet, vatdesttzer einzugreifen, und so «ine Aufforstung I wenn er annimmt, daß ich zum Feldmarschall «r- ???.!.^r8rotJ}9en- Ilm jeben Schatten einer unzu- I nannt sei. Ich habe nur, zum Grade des lässigen Bevormundung des Privatbesitzes zu be- I Generalobersten, den Rang eines Feldmarschall fettigen, könne man das Eingreifen des Staates I erhalten, was nicht einmal eine Aenderung der von der Zustimmung der Selbstverwaltung und I Dienstabzeichen mit sich bringt. Daraus geht der Landschaften abhängig machen. — Diese An- schon hervor, daß die Nachricht, ich sei zum Feld- regung sand bei allen Parteien des Hauses leb- I marschall ernannt worden, unrichtig Ist, da der haften Widerhall und nötigte dem Minister das I Feldmarschall zwei gekreuzte Marschallstäbe auf Versprechen ab, nach einem Wege zu suchen, der den Epaulettes resp. Achselstücken trägt. Es tut bie vorgebrachten Wünsche zum Ziele führen I mir leid, daß durch das Mißverständnis der rou*vi‘ art I Zeitungen diese falsch« Nachricht überall verbrei-
Der Abgeordnete v. Brandenstein betonte I tet worden ist. Dennoch bin ich herzlich dankbar, ebenfalls, ba6 man sich mit dem Verkauf von I daß der Verein meiner freundlich gedacht. Bern- Forstgrundstucken seitens der Regierung durch- I Hard, Erbprinz von S.-Meiningen." aus einverstanden erklären könne. Es sei nicht “ . _
nur bas gute Recht, sondern auch die Pflicht ber Die Hudson Feier.
Regierung, die außerordentlich kostbaren Län- I Das 300jährige Bestehen Newyorks wird z. Zt. dereien in der Umgebung großer Städte, deren von ben Amerikanern festlich begangen. Auch .xTt™ *n SOr keinem Verhält- I Deutschland hat bekanntlich in ber Person des
verkaufen und dadurch I Großadmirals von Köster zu der Feier einen Ver- nack Aufforstung in etthptpir QflnhMtoifoTi m I treter entsandt. Vor 300 Jahren entdeckte der befriedigen. Der Bedarf an Ho^z roer^e immS fische Seefahrer Henry Hudson, der mit seinem großer, deshalb sei die Aufforstungsfrage im In- Schiff und 10 Matrosen bte sogenannte Nord- tereffe ber Handelspolitik beizeiten richtig zu Passage finden wollte, zufällig den Riesenfluß, der losen. Anderseits sei es aber auch nicht wün- I seinen Namen trägt und auch die Manhattaninsel schenswert und sogar in höchstem Grade zu be- I auf der heute Newyork steht. Hudson, der in Dien- klagen, wenn solche vom Forstfiskus verkauften I sten der Holländisch-Ostindischen Compagnie stand, Waldparzellen lediglich zu Bebauungszwecken veranlaßte die Holländer die Insel zu kolonisieren, benutzt und deshalb abgeholzt werden. Es müßte Die Stadt hieß ursprünglich New-Amsterdam bis S me-le*h sie 1664 von den Engländern erobert wurde und
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nicht an einzelne Personen, an Bauunternehmer Ja-ob II den heutigen Namen erhielt,
zu verkaufen, sondern an Gemeinden, die dafür ~Q§ Schicksal des Entdeckers war tragisch. Im Garantie leisten müßten, daß sie die gekauften I 3ftüre 1610 trat er mit einem englischen Schisse Gelände als Wald erhalten wollen. Auf diese I seine letzte Reise an, auf der er die Hudsonstratze Weise konnte den Wünschen auf Erhaltung von | und Hudsonbai fand. In Labrador überwinterte Erholungsstätten in der Nähe großer Städte I er. Seine Matrosen wurden durch die langen Ent- Rechnung getragen werden. — Der konservative I behrungen widerwillig und bemächtigten sich eines gLrWin’im! VS roeitere" ®.uf b.’€ I Nachts seiner mit seinem Sohne und 8 Anhängern.
S’Ä“ wu,d-„ In Sch-lupp- °»n- Wn„.«
daß ber Hauptbestandteil bes Grunewaldes, die- I un? ®C^fC "usge,etzt und den Wellen preisge- ser notwendigen Erholungsstätte für die Reichs- ßebetL 9Wan &at me wieder eine Spur von ihnen Hauptstadt und ihre Vorortgemeinden erhalten I gefunden.
bleiben und überhaupt nicht vom Fiskus ver- I Polen unter sich.
kauft werden solle. Es wurde schließlich ein An- I Die erste Polenversammlung, die seit Jn- trag des Redners angenommen, wonach der Fis- I trafttreteh bes neuen Reichsvereinsgesetzes in rus gehalten sein soll, bei allen Waldverkäufen I Berlin stattfand, und mit Rücksicht auf die be- bes feen-- und flußreichen Geländes zwischen I vorstehenden Lanbtagsersatzwahlen polizeilich Berlin und Potsdam einen Waldstreifen an den I genehmigt werden mußte, führte, wie die „Post" Ufern vom Verkauf auszuschließen, der genügend I meldet, zu stürmischen Auseinandersetzungen Platz für öffentliche Waldpromenaben biete. — I zwischen ben Anhängern unb Gegnern bes Ver- Hoffentlich gibt der Antrag v. Brandenstein her I haltens ber polnischen Reichstagsfraktion bei Regierung Veranlassung, weitere Maßnahmen der Reichsfinanzreform. Als ber Reichstagsabge- zur Erhaltung des großstädtischen Waldbesitzes I ordnete Kulerski die Haltung ber Fraktion ver- | ZU treffen. I teibtgte unb sie als „wahrhaft arbeiterfreund-