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44. Jahrg.
Di- Insertionsgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätSbuchdruckerei Inhaber Dr. C. Hrtzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain W undden Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Berlage."
Marburg
Mittwoch, 22. September 1909.
Bez u g s preis beträgt viertel- . , , „ : 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei
unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21,) 2 Mk.
ID le „Gderhesstsche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der f " jährlich durch die Post bezogen
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nach Düsseldorf ein. Das Wetter ist reg-
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unterlassen, darauf hinzuweisen, daß auch meiner Ansicht nach nicht völlig schuldlos an der Haltung, wie sie in der Frage der neren Kolonisation in letzter Zeit von
Müller Krupp. Verden nerisch.
Sie sind in- der Sie den
Steh schon
giums den Ausführungen des Herrn Major Endell und des Herrn von Unruh entgegenzutreten. Sie haben die Verteidigung der eigentlich bäuerlichen Jntereffen Herrn Professor Gering überlassen. Ich glaube auch nicht fehl zu gehen in der Annahme, daß auch Sie sich an der Deputation zum Reichskanzler beteiligt haben. Unberechtigt würden deshalb die von mir erhobenen Vorwürfe gegen den Bund der Landwirte selbst dann nicht sein, wenn ich Sie direkt dafür mitverantwortlich gemacht hätte. Aus der bereits vor Empfang Ihres Schreibens erschienenen Nummer der Korrespondenz mögen Sie aber erkennen, daß Sie garnicht damit gemeint waren.
Esse», 20. Sept. In der Festversammlung wurde folgendes, von Oberbürgermeister Holle vorgeschlagene elegramm an den Grafen Zeppelin abgesandt: Graf Zeppelin, Friedrichshafen. Ueberwältigt von dem erhebenden Anblick des Luftschiffes, begeistert von der genialen Schöpfertat, die es erstehen lieh, huldigen dem Bezwinger der Lüfte die Hunderttausende, die auf Effens Fluren des kühnen Seglers Flug und glückliche Landung mit unendlichem Jubel begrüßten. Ein tausendfaches „Glück auf!" zu Eurer Exzellenz weiterem Schaffen, ein tausendfaches „Glück auf!" dem Schiffe zu stets glücklicher Fahrt zu Deutschlands Ruhm und Ehre. Oberbürgermeister Holle.
„Das bin ich durchaus nicht, Herr Dettmer. Und ich danke Ihnen herzlich für Ihr Anerbieten, das ich mit Freuden annehme.
„Sie wollten wirklich?«
«freilich will ich, Herr Detmer. Wann soll ich die Stellung antreten? Und welche Pflichten habe ich zu erfüllen?«
Genannten noch die Herren Kommerzienrat und Direktor Ehrenberger von der Firma Das Luftschiff schlug die Richtung über
Der heutigen Auflage für den Kreis Kirchhain liegt Kreisblatt Nr. 73a bei.
„Ah — o — ich bin Ihnen sehr dankbar, Fräulein! Wahrhaftig, sehr dankbar! Ich befand mich wirklich in großer Verlegenheit, denn es ist gar nicht so leicht, eine fein gebildete Dame zu finden, welche gerade diese Stellung ausfüllen kann. Ueber Ihre Pflichten sprechen wir noch, sie sind ja nicht schwer. Die Hauptsache ist: nur immer recht freundlich gegen das Publikum sein und den Leuten bei Auswahl der Stellungen, in denen sie photographiert fein wollen, mit gutem Rate beizustehen. Sie werden das schon machen, davon bin ich fest überzeugt. Sie haben ja einen feinen, künstlerischen Geschmack. Und was den Antritt Ihrer lung anbetrifft — könnten Sie vielleicht morgen früh eintreten?"
Bundesleitung eingenommen worden ist. haben es nidft für notwendig erachtet, bei Verhandlungen des Landes-Oekonornie-Kolle-
Effrn, 20. Sept. „Z 3* ist um 5.25 unter dem Donner der Böller, dem Spiel der Musikkapellen und dem begeisterten Jubel der Menschenmenge wieder aufgestiegen. Direktor Colsmann und Graf Zeppelin nahmen nicht an der Fahrt teil, dagegen außer den bereits Genannten noch die Herren Kommerzienrat
„Gewiß. Je eher, desto besser."
„Also ist es abgemacht — morgen früh zehn
„Morgen früh zehn Uhr," erwiderte Brun- hilde lächelnd und legte ihre Rechte in die ihr entgegengestreckte Hanck des Fürstlich Sonnen- steinschen Hofphotographen.
Ihr war ein Stein vom Herzen gefallen, und sie war Herrn Dettmer aufs äußerste dankbar. Jetzt brauchte sie doch dem braven Onkel Wacker- nagel nicht zur Last zu fallen. Dazu konnte sie auch bei ihm bleiben, ihm den Haushalt führen und hatte selbst ein Heim gefunden, in dem sie sich nützlich machen konnte. Es war ja eine bescheidene Existenz, die sie jetzt führen mußte und fast ärmlich zu nennen gegen das Leben i» der Villa Hildebrandt: aber d« heimliche
Bauernbund gegen denselben Vorwürfe ga erheben und Behauptungen aufzustellen, die wie ich Ihnen versichern kann, der Wahrheit iitett ins Gesicht schlagen.
Daß diese bedauerlichen Auseinandersetzungen nur den Gegnern Wasser auf die Muhle liefern, ist leider nur allzuwahr und zeigt et* Blick in ihre Presse.
Druck, der dort ste^ auf ihrer Seele gelegen, die bange Ahnung eivses nahenden Unglücks, die dort stets ihr Herz bedrückt, war von ihr gewichen, und das gab ihr das Gefühl der Sicherheit zurück, das machte sie aufatmen, das ließ sie wieder leicht und froh in die Zukunft sehen.
Und der Fürstlich Sonnensteinsche Hofphotograph war sehr stolz darauf, eine so vornehme und schöne Empfangsdame engagiert zu haben. Er sah int Geiste seinen Salon schon angefüllt mit Herren und Damen der erstes Gesellschaft, die sich alle dieses Wunder von Empfangsdame anschauen wollten, die alle von der Schönheit und der Liebenswürdigkeit Fräulein Walterlings entzückt waren und sich in allen möglichen Stellungen photographieren ließen. Er sah einer goldenen Zukunft für sein Geschäft entgegen.
Seinen glücklichen Träumen wurde er durch die Rückkehr seines „vortrefflichen Freundes« Christoph Wackernagel entrissen, dem ein Kellnerjunge aus dem „Feuchten Pinsel«, welcher einen großen Korb trug, folgte. In dem Korbe befanden sich Wiener Schnitzel und Münchner ■ Selchfleisch und ein Krug des schäumenden Gerstensaftes, welche guten Gaben der kleine Mal« triumphierend auf dem Tisch aufbaute.
Aber seine Fröhlichkeit verwandelte sich ti ein gährendes Drachengift, als ihm Herr Dettmer vritteilte, daß er Brunhilde engagiert bäte,
------- (Fortsetzung folgt,),
Bestellungen
««f da» vierte Quartal 1909
■-7*f die „Oberhessische Zeitung" nebst L, Ehren Beilagen werden von unserer Expedi- M^kDt (Markt 21), unseren Ausgabestellen in UDirchhain, Reustadt und Wetter, sowie , »OK allen Postanstalten und Landbriestrstgern entgegengenommen.
„Offen gesprochen, Fräulein, Sie tun ein gutes Werk damit. Unser Freund, Herr Ehri- stoph Wackernagel, ist zu sehr Künstler, um sich um die Nichtigkeiten des irdischen Lebens zu kümmern. Sehen Sie sich einmal hier um?
„Es sieht allerdings ziemlich unordentlich aus. Aber ich denke, ich weiche schon bald Ord- itung schaffen.«
„Das denke ich auch. Und deshalb sollten ssie unseren vortrefflichen Freund nicht wieder »erlassen. Und da — und da möchte ich mir erlauben. Ihnen einen Vorschlag zu machen, der
Dr, Böhme
- und der Bund der Landwirte.
Die Angelegenheit des Reichstagsabgeord- neten unseres Kreises, Dr. Böhme, seine, jetzige entschiedene Stellungnahme gegen den Bund der Landwirte, beginnt in der politischen Welt in unliebsamer Weise Aufsehen zu erregen. Wir haben bereits betont, daß wir mit den in dem unserer Zeitung beigelegten Flugblatt geäußerten Anschauungen des Herrn Abgeordneten nicht einverstanden sind, insbesondere verurteilen wir die plötzlichen, heftigen Angriffe gegen den Bund der Landwirte, dessen für die Landwirtschaft nutzbringende Tätigkeit anzu- erkennen auch für den nicht bündlerisch Gesinnten aus der jetzigen Lage der Landwirtschaft des großen wie des kleinen Besitzes heraus einfach selbstverständlich erscheint. Dies hat auch Dr. Böhme früher gewiß selbst ausreichend getan.
Wir haben, wie unseren Lesern bekannt tft, in der nun erledigten Steuerfrage eine Haltung eingenommen, die sich nicht mit der des Bundes der Landwirte und der konservativen Reichstagsfraktion deckt, speziell in der Erbschaftssteuerfrage. Wenn wir uns hier ganz im Einverständnis mit Herrn Dr. Böhme wußten, so bedauern wir es umsomehr, wenn Dr. Böhme jetzt die Tätigkeit des Bundes, als d e s s e n Abgeordneter er im ganzen Kreise bei allen Parteien galt, der ihn den nahestehenden Parteien als Kandidaten empfohlen hatte, in derselben Weise wie irgend ein Freisinniger — etwa Herr v. Gerlach — bekämpft. Inzwischen hat der Kampf auch zu persönlichen Auseinandersetzungen mit den leitenbeit Persönlichkeiten im Bunde geführt, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten dürfen.
Dr. Böhme hatte in einem Artikel des „Tag" seinen Bauernbund gegen die Behauptung des Grafen Mirbach, er propagiere agrarkommistische Gedanken, in Schutz genommen und hierbei bte Führer des Bundes der Landwirte schwer angegriffen. Darauf antwortete Freiherr v. Wangenheim in einem offenen Briefe in der „Deutschen Tagesztg.":
In Nummer 211 des „Tag" veröffentlichen Sie einen Artikel, in welchem Sie unter anderm behaupten:
„Seit Jahren hat die kleine Gruppe, die den Bund der Landwirte leitet, gegen die innere Kolonisation intrigiert."
Ich habe mich niemals über die Stellung gewundert, welche Sie neuerdings eingenommen haben,- ich bin auch fest davon überzeugt, daß
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„Z III* im Industriegebiet.
Düsseldorf, 20. Sept. „Z 8» ist um 1,18 Uhr aufgestiegen, manövrierte 10 Minuten über der Stadt und nahm die Richtung nach Duisburg. An der Fahrt nehmen teil außer den Luftschiffern: Direktor Gillhausen, Krupp von Bohlen-Hallbach, Frl. Kirdorf. Geheimrat Schieß, Prof. Dr. Bammler, Kommerzienrat Leiffmann und Kommerzienrat Sleitmann. Dir Fahrt ging über Kaiserswerth, Großenbaum, Rheinhausen, Duisburg, wo er um 2.25 gesichtet wurde.
Esten, 20. Sept. Das Luftschiff „Z. 3" wurde um 2.50 hier gesichtet. Die auf den Kruppschen Werke» aufgestellten Kanonen feuerten Salut. Die Dampfsirenen alarmierten mit ihrem Gepfeife die ganze Stadt. Unter Glockengeläute manövrierte das Luftschiff wohl eine Stunde über der Stadt, von der Menschenmenge, welche die Straßen, die öffentlichen Plätze und Gebäude besetzt hielt, jubelnd begrüßt. Gegen 3.35 nahm das Luftschiff die Richtung nach dem Landungsplatz in Effen-Lütenscheid. Langsam kämpfte es gegen den heftiger werdenden Wind an. nur mit einem Propeller arbeitend. Um 3.45 er- schien es über dem Landungsplatz, wo dann die Landung glatt erfolgte.
Wie Sie aus beigefügter Stummer bet Kot- responbenz Artikel 2 sehen werben, habe ich bereits, bevor Ihr Schreiben erschien, Ihre Tätigkeit auf bem Gebiete bet inneren Kolonisation anerkannt. Es geht ferner baraus inbireft hervor, baß ich manche Vorgänge in bet Bundes- politik herauf zurückführe, baß Sie nicht mehr wie in früheren Jahren Ihre Arbeitskraft im vollen umfange in ben Dienst bes Bunbes der Landwirte stellen. Ich möchte es aber nicht
(Nachdruck verboten.). I es Ihnen gestattet, unserem Freunbe hilfreich jtnt «falt I Sur Seite zu stehen."
— “'Jot I „Ich bin sehr begierig, Ihren Vorschlag zu
Roman aus bem Leben von O. Elster. I hören, Herr Dettmer."
(Fortsetzung.) I „Sie sagten doch, Sie wollten eine Stellung
„Das intereffiert mich wenig, Herr Dettmer. I annehmen?"
Für mich kommt nur in Frage, ob Sie mir die I „Allerdings." "*w—
Arbeit geben wollen." I „Nun, sehen Sie — das Fräulein, das den
„Gewiß, Fräulein — von Herzen gern — I Delttatessenhänbler heiraten will, war meine niemanbem lieber als Ihnen! Ich kenne Sie I Empfangsdame.« ja als tüchtige Künstlerin! Jawohl, Sie sollen I „Unb biefe Stelle bieten Sie mit an?"
die Arbeit haben — gegen den alten Preis, I „Wenn ich mit erlauben dürfte — ja, ich
Fräulein —" j biete sie Ihnen an. Ich weiß ja, daß Sie viel
»Ich danke Ihnen, Herr Dettmer? I zu gut für eine solche untergeordnete Stellung
' „Und — unb Fräulein, was ich noch fragen I ^nd, aber es ist boch eine sehr anständige Bewölkte? fuhr bet galante Hofphotograph in I schäfttgung, bei bet Sie stets mit feinen Leuten augenscheinlicher Verlegenheit fort, „Sie wollen l in Berührung kommen. Sie hätten nut von hier bei meinem vortrefflichen Freunde Herrn I öehn Uhr morgens bis vier Uhr abends bei mir Wackernagel bleiben?" . .... I zu tun. Ich zahle Ihnen ein monatliches Ee-
, „Ja, wenigstens vorläufig? ' ’ I Hau von hundert Mark. Das Uebetmalen der
Photographien bringt Ihnen außerdem eine hübsche Summe ein, |o daß Sie ganz bequem davon leben können. Aber ich bitte Sie herzlich, meinen Vorschlag nicht Übelnehmen zu wollen. Ich weiß. Sie find eine vornehme, junge Dame. . ?
I damit Ihre politische Entwickelung noch lange I nicht abgeschlossen ist, aber ich hatte doch ange- I nornmen, Sie würden in bem von Ihren I jetzigen Freunden provozierten Kampfe wenig- I stens so viel Achtung vor Ihren früheren Mit- I arbeitern haben, daß Sie übet dieselben nicht I Behauptungen aufstellten, welche bet Wahrheit I direkt ins Gesicht schlagen. Das aber tun Sie I in bem oben zitierten Satze.
I Es ist Ihnen aus Ihrer Tätigkeit beim I Bund bet Landwirte bekannt, baß ich persönlich I seit mehr als einem Jahrzehnte immer unb im- I mer wiebet, zunächst im Abgeordnetenhause, I für die Förderung bet inneren Kolonisation I eingetreten bin. Es muß Ihnen, wenn Sie übet- I Haupt in diesen Fragen mitsprechen wollen, be- I tonnt sein, daß auf meine Veranlassung diese I Frage feit vier Iahten ständig Gegenstand ein« I gehender Verhandlungen im Preußischen Oeko- I nomie-Kollegium gewesen ist unb bies auch im I tommenben Winter wiederum sein wirb. Es I muß Ihnen auch bekannt fein, daß feit Jahren I bet Bund der Landwirte gerade die Arbeiter- I ansiedelung eingehend bearbeitet hat. Viel- I leicht informieren Sie sich auch aus ben Ver- I Handlungen ber Konferenz zur Beratung über I die Organisation der inneren Kolonisation vom I 14. unb 15. Juni dieses Jahres (Berlin bei I Möser) über die Ausführungen, welche ich dort I im völligen Einverständnisse mit bem Vorstand I unb Ausschuß bes Bunbes der Landwirte ge= | macht habe. Ich stelle Ihnen auch anheim, sich I bei bem Fürsten Bülow unb bem jetzigen Ober- I Ueber bie Sache selbst zu streiten, hat außer- > Qn .
präsibenten von Loebell über meine Bemühun- ordentlich wenig Zweck. Ich stehe völlig auf bem Manöver' des U1 war?»
I gen tn dieser Sache zu orientieren, unb ich Boden ber Ausführungen, die Herr Professor Der vorderen Gondel entstieg Obering?nieu? Dürr,
I nehme an, daß Sie dann so ehrlich sein werben, I Sertng tm Landes-Oekononne-Kollegium bar- I während Graf Zeppelin jr. und Direktor'Colsmann
I zu erklären, daß Sie Ihre oben zitierte Be- I übet gemacht hat. Sie werben wissen, inwiefern I bereits eine Stunde vorher im Automobil hier ein«
I Häuptling nicht aufrecht erhalten können. I diese Anschauungen von ben Ihrigen abweichen. I getroffen waren. Oberbürgermeister Holle begrüßte
I Es mürbe mich aber »u meit Hifiren wenn I Bon einer (Enteignung bes gesamten Groß- I die Erschienenen und brachte auf den Grafen Zeppelin
I a0” ru wett 'Uhren, wenn orunbbesitzes ist in ben ftorberunaen ber An- I cm Hoch aus, worauf die Musik „Deutschland,
I 'ch die ganze Frage bet inneren Kolonisation I « ? tforoerungen oer -an- ■ Deutschland über Alles" svielte Um 4 Ubr versam-
I "ufrollen wollte, ich habe das auch nicht nötig; I in I weiten sich die Fahrtteilnehmer'zu dem von der Stadt
I denn jeder, ber daran ein Interesse hat, kann I wohl Jagen. ein Großgrundbesitz, ber I Essen gegebenen Imbiß, an welchem die Stadtverord-
I sich über meine Tätigkeit auf diesem Gebiete I D* nur mit slawischen Arbeitskräften halten I neten, mit dem Oberbürgermeister Holle an der
aus ben betreffenden Verhandlungen insor- ™n.n- hat feinen Anspruch darauf von ber Spitze, teilnahmen. — Das Wetter hat sich mittler»
I mieten. Enteignung verschont zu bleiben. Man mag I weile verschlechtert, leichter Regen fällt und es beginnt
rni.k, ni», ,,, v__I ein noch so entschiedener Freund des Privat- I neBetig und dunstig zu werden. — Wie Direktor Cols-
I wusi aber zu _meinem Bedauern dem I eiqentums sein ein Privateigentum das auf- I mann mittetlt, wird das Luftschiff, ohne weitere« I »reiberrn von Mirbach beistimmen in seinem I erhalten wird auf Kosten der deutschen I Aufenthalt im Jndustrierevier und ohne die beabsich- Urteil übet Ihre jetzige Agitation, wenn ich Nationalität darsesnichtoebpn h0te zweite Landung in Esten vorzunehmen, direkt
auch glaube, daß Sie sich heute selbst noch nicht ffSißF ft? Ä A Düsseldorf zurückkehren. Grund hierfür bildet über bas Endziel derselben klar sind Wer die I ^e-r Nationalität steht über bem Interesse I das schlechte Wetter und starker Wind. Der Zeitpunkt Rechte änderet nicht achtet muß darauf rechnen ^s Einzelnen. In einer Zett ferner, in der der Abfahrt ist noch nicht festgesetzt. An der Rück- daß auch bie seinigen nicht'geachtet werden Wer I Zehntausende von Landarbeitern und Bauern- I Art werden sich beteiligen: PolizeipräsidentGerstei«, öyÄfcÄ s Äbti"bo-e,I?L„,eenÄf "Ä1 »* U.»
di- sh-«, auÄall ’lni
kleinste Besitzer ber Arbeitet mit ihren ftor- I Auslanbe nehmen, bte in keinem persönlichen betungen stehen unb baft b efe Sau mit bem- Zusammenhänge mit ihren Angestellten unb ftlben Rechte die Enteignung bes Vuern Tn Arbeitern stehen, unter Umständen enteignet praktische Kenntnisse führen auf diesem Gebiete I Standpunkt habe ich von
seht schnell zur Auflösung des Besitzes und bet 9s.,k „„„„ ,lnS
3’m SMuna «' Ich torotre « l-bh-ft, daß di-,- all d«, Po.
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Ä ÄXÄ'S & Ä£bÄ'S ittdit Fcfilicftlitfi mit bei am M I AU fein guxuocit Giw^rctt unct bic
man «cynestucy mit bet Waythett am weitesten. z^t ihres politischen Auftretens Ratschläge zu Hierauf antwortete Dr. Böhme in einem I erteilen, selbst aber Ihren Namen bazu her- offenen Schreiben an Herrn v. Wangenheim: I geben, um in einem Nunbschreiben übet den