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(Nachdruck verboten.)
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Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 66.
I Wühlereien gegen das Deutschtum ein. Um so I schmerzhafter ist es noch, daß der Sprosse zweier I deutscher Dynastengeschlechter und Sohn eines I deutschen Vaters, König Eduard, im Mittelpunkt I der antideutschen Treibereien der ganzen Welt steht, erfreulich dagegen, daß Kaiser Franz Josef I sich nach wie vor offen als guter Freund und treuer Verbündeter des Deutschen Reiches bekennt.
I Und wie innig auch heute noch dieses Verhältnis I ist, geht schon daraus hervor, daß nicht nur unser I Kaiser an den österreichischen Manövern teil« I nimmt, sondern auch der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand den deutschen Kaisermanövern beiwohnt.
Zu ihnen ist auch der türkische Generaliffi- mus Schewket Pascha geladen worden. Dieser neue Beweis deutschen Wohlwollens gegenüber dem neuen Regiment in der Türkei hat dort große Befriedigung und Freude erregt. Die Türken fühlen sich aufs neue dem Deutschen Reiche besonders verpflichtet, das ihnen seinen berühmten | Heerführer Frhr. v. d. Goltz als militärischen Berater überlassen hat. Seit dem Erstarken des osmanischen Reiches können die Türken auch die Wahrheit des Spruches erproben, daß der Starke nicht allein ist. Das bislang so wenig freundlich gesinnte Albion bittet aus Ängst um seine Besitzungen in Aegypten und Indien um gut Wetter, und der neue Zar der Bulgaren bietet dem Halb- n-ond ein türkisch-bulgarisches Bündnis au. Die Hohe Pforte steht diesen neuen Freunden allerdings mit großem Mißtrauen ge- genüber und hat den bulgarischen Vorschlag noch n'ch> an^ .......-.en.
Während die Türkei so auf dem besten Wege ist, ein moderner Staat zu werden, scheint es damit in Persien noch lange Wege zu haben. Rach außen hin ist seit der Absetzung des Schahs und der Berufung einer Regentschaft für den neuen Schah, oder vielmehr Sultan, wie er jetzt auch hier heißt, Ruhe eingetreten. Da aber die Rusien gar keine Anstalten zu treffen scheinen, das Land zu räumen, ist der Ausbruch neuer Unruhen zu befürchten. Mit eignem gewissen Bangen sieht man auch auf die Türkei, die kaum untätig bleiben dürste, falls ihre alten ruffischen Freunde sich
'-äusUch im Lande des Königs der Könige niederlasien sollten. Trotzdem auch den Engländern das Verhalten Rußlands nicht gerade an- I genehm ist, suchen sie doch auch in Persien nicht I dieses, sondern die deutschen Vettern zu verdäch- I Eigen. Tie Konzession einer deutschen Bank und I der freundliche Empfang des deutschen Gesandten genügen ihnen schon, von besonderen deutschm I Bestrebungen zu faseln. Sollten diese wirklich Vorbanden sein, so haben sie auf jeden Fall keinen | politischen, sondern lediglich wirtschaftlichen und I kulturellen Charakter, und im übrigen ist ja auch | für Persien das Prinzip der offenen Tür bei Ab- I schluß des englisch-russischen Abkommens über I Persien feierlichst anerkannt worden. I
Ausland.
** Vom Streik in Schweden. Stockholm, 23. Aug. Der Minister des Innern ricktete an die Oberstatthalter und Prooinzialregierun- gen einen Erlaß, in dem es heißt: Da vermutlich an verschiedenen Plätzen die Arbeit in größerem Umfange wieder ausgenommen wird, ist es wichtig, daß die Arbeitgeber den Behörden Mitteilen, was sie selbst zum Schutz der Arbeiter und Arbeitsplätze gegen eine Bedrohung durch Ausständige getan haben, um es den Behörden zu erleichtern, ihrerseits geeignete Maßnahmen in dieser Beziehung zu treffen. Die Staatsregierung wünscht, daß alles getan roirb, um der Forderung der Arbeitswilligen nach Arbeit gerecht zu werden.
** Kreta. Konstantinopel, 23. Aug. In der Antwort auf die Kollektivnote der Schutzmächte wird die Pforte, wie der „Courrier b'Orient* ' eldet, darauf Hinweisen, daß es sich bei der Regelung der mazedonischen Verhältnisse um innere Angelegenheiten der Türkei Handeft und daher ersuche die Pforte die Mächte, die Souveränität der Türkei zu achten und der türkischen Regierung bei der Regelung der mazedonischen Angelegenheit freie Hand zu lassen, zumal die Absichten der Pforte durchaus friedliche seien. — Wie ins Kanea gemeldet wird, verlangte das Exukutivkomitee von den Konsuln der Schuhe machte die Räumung der Forts durch die intet»
Deutsches Reich.
— Bom Grasen Zeppelin. Stuttgart, 23. Aug. Wie der „Schwäbische Merkur" ersähtt, hat Gras
Stal; um Stols.
Roman aus dem Leben von O. Elster.
l Fortsetzung.)
„Bitte, treten Sie näher. Ich glaube nicht, Herr Kommerzienrat, daß Sie zu mir gekommen sind, um über mein'e Wohnungsverhältnisse zu sprechen," knurrte der kleine Porträt- und Historienmaler.
„Allerdings nicht. Ich komme infolge Ihres Briefes, durch den ich den Tod meines Vetters Arnold Walterling und die bedrängte Lage seiner Tochter erfuhr. Ich danke Ihnen, Herr Wackernagel, daß Sie sich meiner Richte so edelmütig angenommen haben. . ."
„Don Edelmut kann da gar keine Rede sein, Herr Kommerzienrat. Es war nur meine verdammte Pflicht und Schuldigkeit, das arme Kind meines alten Freundes Arnold nicht zu verlassen. Ich würde Brunhilde auch gern bei mit behalten, aber ich bin ein alter Bursche, bei bald sterben kann, und dann stände das arme Mädchen ebenso verlassen da, wie jetzt. Darum glaube ich, daß Sie als der Vetter Är- nold Walterlings . . .“
„Aber das ist doch ganz selbstverständlich, Herr Wackernagel, daß ich mich meiner Richte annehme. Arnold war nicht nur mein Vetter, sondern auch mein Jugendfreund, mit dem mich manche freundliche Erinnerung verbindet."
„Ja, er erzählte mir während seiner letzten Krankheit davon. Sie gingen dann verschiedene Wege — Ihr Weg war wohl der be- ffuemere . . .*
„Glauben Sie, Herr Wackernagel?" fragte der Kommerzienrat. „Auch auf meinem Wege ßab es viele Schwierigkeiten zu überwinden.
Marburg
Mittwoch. 25. August 1909.
Umschau im Auslande.
Am 18. August vollendete Kaiser Franz Josef von Oe st erreich sein 79. Lebensjahr. Richt nur in der habsburgischen Doppelmonarchie, sondern auch im Deutschen Reiche wurde dieser Tag' festlich begangen. Besonders bemerkt wurde es, daß König Eduard von Großbritannien und Irland, der, wie alljährlich um diese Zeit, in Marienbad zur Kur weilt, Veranlassung nahm, auf fein altes freundschaftliches Verhältnis zum Habsburger Herrscher hinzuweisen und die englische Mißstimmung über Oesterreichs Annektion feierlichst für beendet zu erklären. Mag diese Besserung in den seit dem vergangenen Herbst etwas gespannten österreichisch-englischen Beziehungen an und für sich auch erfreulich erscheinen, so sind doch mit ihr Symptome verknüpft, welche auf eine englische Hinterhältigkeit gegenüber dem Deutschen Reiche schließen lassen. Das berüchtigte antideutsche Hetzblatt, die „Times", hatte seit bet Annektion auch gegen Oesterreich-Ungarn alle Register seines vergifteten jingoistischen Journalismus gezogen, mit dem bis dahin vorzüglich die deutschen Vettern gütigst bedacht worden waren. Jetzt auf einmal wieder eine Umkehr, gleichzeitig mit der offiziellen Leitung bet englischen Politik vollzieht auch die große englische Presse einen Frontwechsel in der auswärtigen Politik und überhäuft unseren Verbündeten jenseits ber schwarz-gelben Pfähle mit Liebenswürdigkeiten. Vorläufig reagiert ja die öffentliche Meinung in Oesterreich-Ungarn noch nicht barauf, verweist vielmehr auf bas unfreundliche Verhalten Englands während des österreichisch-sekbischen Konflikts und auf seine boshafte Forderung des tür- fischen Boykotts gegen österreichische Waren. Doch die englische Politik ist vielseitig und in der Wahl ihrer Mittel gewandt und — skrupellos. Hand in Hand mit der Umschmeichelung des offiziellen Oesterreichs geht eine Begünstigung der panslawistischen Bestrebungen, die sich jetzt in den tschechischen Vorstößen in den deutschen Kernlanden der habsburgischen Monarchie äußern. Nicht genug damit, es ist ferner noch eine tschechische Reisegesellschaft unterwegs, die für einen cnaercn Zusammenschluß der Tschechen und Polen Agitiert. In Galizien sind die Herren allerdinas abgefallen, da die Polen dort unumschränkte I Herren sind, haben aber in Russisch-Polen beste Ausnahme gesunden, trotzdem Rußland int Begriff ist, die Zügel gegenüber den Polen wieder I efivas straffer anzuziehen. Diese Ungelegenheiten, I bie dem deutschen Element in Oesterreich erwach- I fen, finden leider auch in einem Teile ber alten I deutsch-österreichischen Hocharistokratie Freunde, I und hier setzt auch die englische Mitarbeit an den I
scheue Nachricht, daß bie Jubelfeier ber Grafschaft Mark auf ber Hohensyburg, bie nur eine Stunde gedauert habe, 700 000 Mark gekostet habe und daß diese Kosten zum größten Teile von den Gemeinden aufgebracht werden müßten. Die Nachricht flang von vornherein unglaublich. Nun stellt sich heraus, daß, was bie Höhe ber Summe a 'langt, wahrscheinlich ein Druckfehler vorliegt. Die Gesamtkosten ber Hohensyburg-Feier betragen nur 70 000 Mark; bavon wurden 14 000 Mark allein zu den Kosten ber Festschrift beigefteuert. Uebrigenk sind diese 70 000 Mark durch private Sammlungen ausgebracht worden; die Gemeinden wurden nicht in Anspruch genommen; auch wurden öffentliche Sammlungen nicht veranstaltet.
In Anschluß hieran weist die „D. Tagesztg." wiederum auf die Notwendigkeit schneller Berichtigung fettens amtlicher Stellen hin, Wenn derartigen Enten nicht von vornherein der Kopf ab- geschossen wird, so werden fte zunächst zu allerband Hetzereien benutzt und tun ihre Wirkung. Ein verspätetes Dementi hat meist keine Bedeutung, und es ist ja bekannt, daß viele Blätter sich zur Aufnahme derartiger Berichtigungen nicht einn n' verpflichtet fühlen.
----- ! ~ _____। mund Hildebrandt von dem Freunde zurückgezogen, hatte ihn niemals wiedergesehen und ihn im Laufe der Jahre und in seinem von Erfolg gekrönten Leben vergessen, bis der Brief Wacker» nagels ihn wieder an den Freund erinnerte.
Nun war es z« spät, die alte Freundschaft wieder aufzunehmen. Der Freund feiner Jugend war tot — gestorben war auch die Fra«, die einst trennend zwischen sie getreten — aber bas Kind der geliebten Frau stand vor ihiH stolz und schön, in Jugenb prangend, wie einst ihre Mutter, die er. der jetzt so mächtige Finanz, mann, einst so heiß geliebt. In Schönheit unb in Jugend prangend stand fie da, seine Hilfe heischeich.
Er war erschüttert. Die Erinnerungen feines Lebens drangen mit überwältigender Macht auf ihn ein, fein Herz pochte in rascheren Schlage« und feine Wangen Lberflammte eine heiße Röt«.
„Mein Fräulein . . . mein Kind!" ftammette er und streckte ihr die Hände entgegen.
Brunhilde war gerührt. Ihr Stolz, ihre Zu. rückhaltung schmolzen vor der Bewegung de» alten Mannes dahin .von dem fie stch ein ganz anderes Bild gemacht hatte. Sie legte di« Hände in die seinigen und sprach mit bewegter Stimme: ।
„Ich danke Ihnen, daß Sie gekommen find, Herr Kommerzienrat." •
Er hielt ihre Hände fest. Rach und nach gewann er seine Fal> tng wieder.
„O, nicht so, mein liebes Kind," sagte et lebhaft. „Ich bin der Vetter Deines Vaters und habe daher ein Anrecht auf den Titel eines Onkels. Ich bitte Dich, mich so zu nennen uiti> mir zu erlauben, Dich als meine liebe Richte zu umarmen.“ ■
, ? 12 . (Fortsetzung folgt.) 7
mit dem Kreis blatt für die Kreise Marburg und Kirchhain K und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und.Landwirtschaftliche Benage)
Doch nicht von uns Alten wollen wir sprechen, I dachte bei sich: „In dieses Milieu paßt Aurelie sondern von Brunhilde, und davon, wie ich ihr allerdings nicht hinein. Es ist nur gut, daß sie heften kann. Ich habe die Absicht, Herr Wacker- I nicht mitgekommen ist."
Nichte in mein Haus zu nehmen. Der Kattun-Vorhang wurde wieder zur Seite Sie ist doch wohl ungefähr in demselben Alter geschoben und eine junge Dame trat ein, ge- nne meine Tochter Mary . . . I folgt von dem kleinen Maler.
„Brunhilde ist neunzehn Jahre alt" „Fräulein Brunhilde Waltzerling - Herr
- e isi zwanzig. Ich hoffe, die Kommerzienrat," stellte der Künstler mit würde- oeiden jungen Mädchen sollen Freundinnen, ja I voller Miene vor
Schwestern werden." Im ersten Augenblick sah der Kommerzienrat
„Sre sind sehr gütig, Herr Kommerzienrat. I erstaunt auf die junge Dame. Er hatte ae- Wenn Sie Brunhilde in Ihrem Hause eine neue I glaubt, ein kleines, verschüchtertes Mädchen zu §/Eat schaffen, so übertrifft das die Hoffnung sehen, das voller Befangenheit die' Blicke vor Arnold. Auch ich wagte kaum, das I dem mächtigen, reichen Manne, von dem ihre zu gurren. I Zukunft abhing, niederschlagen würde — und
„Wofür halten Sie mich, Herr.Wackernagel?" statt dessen sah er sich einer schlanken hochge- entgegnete ber Äommerjlcnrai^mit edlem Stotz I wachsenen, jungen Dame gegenüber, deren
”ilnb k I und stolze Haltung ganz das einfache,
„Und glauben Sie, daß mit dem Reichtum schwarze Kleid vergessen ließ, welches sie trug. bas m Ch Wl?? 9: «« . . v Goldblondes, leichtgewelltes Haar krönte in
Jft,bas ber meinte der üppiger Fülle das Haupt und fiel in einzelnen
X; Löckchen auf ihre weiße Stirn herab. Ihr schö-
ÄraüSuA bei meiner nes klassisch geschnittenes Gesicht war blaß, viel-
sind stets bereit, zu bei» I leicht durch die Erregung des Augenblicks- ihre aenua k Sie tiefblauen Augen, umrahmt von dunklen Wim-
nZ l meine Absicht — I pern und überwölbt von dunklen Augenbrau-
ftlbst sprechen? I neu, blickten den fremden Mann stolz und ohne tinen^WtB‘ Ich "Erde fie sofort benachrich« I Befangenheit an. und ihre ganze Haltung zeigte
, , -, . „ . M «ine anmutige Würde und Zurückhaltung, welche
... Worten begab sich der kleine Ma- I den Kommerzienrat selbst befangen machte.
1 ® bte Portiere aus geblumtem Kattun. Ein Bild aus seiner und seines freundes
P«rn2)n bent Ei"- Jugendzeit stieg vor seinem seelischen Auge em- batt? X Platz genommen por! Das Bild jenes Mädchens um Men
erb Steher um. Jetzt I Liebe er einst geworben, das aber dem genialen
r -?!"Erkte er die höchst einfache Ausstattung I Künstler den Vorzug vor dem prosaischen Bank- be? aCeH’reeM.Eh!^ ffil* Buchhalter gegeben und dessen Gattin geworden
®ct unb Brunhildens Mutter. Die Liebe hatte
Tabakspfeifen die Fruendschaft der beiden jungen Männer ge» unv leeren Bierflaschen in den «en, und et | trennt! Verletzt in feinem Stotz hatte fich Ed-
Roch etwas weiter fort von der europäischen i Zeppelin heute nachmittag das Krankenhaus in Kultur, mitten hinein in die islamitische führen I Konstanz verlassen und stch um 3y2 Uhr mit dem uns Bettachtungen über die marokkanischen I Kurschiff nach Friedrichshafen begeben. Der Graf Ereignisse. Während den Spaniern bisher I sieht vortrefflich aus.
noch keine besonderen Erfolge Über die Rifkabylen _ Die Schuldenbelastung der deutsche, I beschieden waren, ist es dem Sultan Muley Städte ist in den letzten Jahren ganz gewaltig
H a f i d gelungen, seines schlimmsten inneren gestiegen und wird ohne Zweifel in der nächsten
I Widersachers, des Roghi Bu Hamara, Herr zu I Zeit noch rapider als bisher wachsen. Rach den I werden. Seine Trupepn sind vernichtet oder in I neuesten Ermittelungen ist die Schuldenwirt» I alle Winde zerstreut und feine Gefangennahme ist I schäft geradezu erschreckend. In zahlreichen I stündlich zu erwarten. Inzwischen ist nach mau- I Städten beanspruchen die Zinsen einschließlich risch-mohammedanischem Ritus die Strafe an den | ®ef Tilgung fast den ganzen Einkommensteuer» I gefangenen Rebellen vorgeuommen worden, die I ;.e!rac’-t.,n E^elnen Städten sogar noch wesent» zwar nicht den Beifall der Franzosen gefunden ;XSrc Vertage Angesichts der ganz be-
I hat aber »ur SReruhimmn hoa ort„h„a führ.» I trachtlich neuen Belastungen durch die Gehalts»
dürfte Beruhigung des Landes fuhren aufbesserungen usw. sind die Aussichten der
«ni- an , . ... I städtischen Finanzen im allgemeinen keine rofi«
I Wie wirDhon das letzte Mal voraussagten, I gen. Es betrugen z. V. pro Kopf
ist mit dem Versiegen der Mittel auch die Lust und I “ie —
Kraft zum Streik bet den schwedischen Ar- I gdMbe«
beitem geschwunden. Die Arbeit ist zum Teil I A^"Efurt a. M. 655 bereits wieder aufgenommen, und bald durfte auch I tcharlottenburg 534 dieser Generalstreik zum Schaden der Arbeiter und I DM-ldart" der Industrie ausgefallen fein. Ob dies aber eine I Dortmund Lehre und Warnung vor Nachahmungen fein I Krefeld wird — wer möchte das behaupten! I Köln a. Nh.
—; . ---------- I Schöneberg
’ " --------------------------- I Dresden
Aushetzende „Enten'. 1;^™“ '
Eine Reihe von Blättern brachte schon vor I Groß-Berlin
einer Woche die mit je nach der Parteistellung Leipzig mehr oder weniger entrüsteten Kommentaren ver- I Nixdorf
Die „Göerhesstsche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der H2 iQQ Sonn- und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt viertel- -IvO jährlich durch die Bost bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21,) 2 Mk.
Die JnsertionSgebühr beträgt für bte 7gespaltene Zelle oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — i i Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Unwersttätsbuchdruckerei Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg. Markt 21. — Telephon 55.
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