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Die Truppenschau vor dem Kaiser in Mainz.
Mainz, 19. Aug. Der Kaiser verlieh den Stern zum Roten Adlerorde« 2. Klaffe mit Eichenlaub dem Generalleutnant Scholtz, den Roten Adlerorden 2. Klaffe mit Eichenlaub dem Generalmajor v. Franxois und den Kronenorden 2. Klasse dem Obersten Dewitz.
Mainz, 19. Aug. Der Kaiser mit dem Prinzen Oskar von Preußen, sowie Prinz und Prinzessin Friedrich Karl von Heffen, die Kronprinzessin von Griechenland nebst ihren Söhnen fuhren um 2% Uhr mittels Automobilen nach Cronberg.
Cronberg, 19. Aug. Der Kaiser ist mit dem Pnnzenpaar Friedrich Karl von Hessen und der griechischen Kronprinzessin und deren Söhnen um 3 Uhr 40 Min. auf Schloß Friedrichshof eingetroffen. Im Gefolge des Kaisers befanden sich Hofmarschall Graf von Zedlitz-Trützschler, Generaladjutant von Plessen, Flügeladjutant Freiherr von Senden, Gesandter Freiherr von Jenisch, Oberstallmeister Baron von Reischach und Generalarzt Dr. von Jlberg. Die Kaiserin traf um 4 Uhr 20 Minuten in Begleitung der Gräfin Rantzau und des Grafen von Mirbach hier ein.
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 65.
Zum Empfange des Kaisers, der um 8 Uhr ^.Irüh mittelst Sonderzug am großen Sand eintraf, waren anwesend der Großherzog und die Groß- - Herzogin von Hessen, das Prinzenpaar Friedrich Karl von Hessen, die Kronprinzessin von Griechenland mit ihren Söhnen Georg und Alexander, der kommandierende General v. Eichhorn u. a. Der Raifer trug die Uniform des hessischen Infanterie- Regiments Nr. 116. Er bestieg am Kaiserzelt den Schimmel und ritt nach Ueberreichung des Trup- pcnrapports zum thüringischen Ulanenregiment Nr. 6, das exerzierte. Hieran schloß sich um 8.45 Uhr eine Gefechtsübung. Diese zog sich bis um zehn Uhr hin. Hierauf versammelte der Kaiser die Offiziere zur Krittk um sich. — Um %11 Uhr begann die Kaiserparade, an der 25 Bataillone, 9 Eskadronen und 9 Batterien teilnahmen. Es fanden zwei Vorbeimärsche statt, bei dem ersten defilierten die Jnsanterie in Kompagniefronten, die Kavallerie in Eskadronsronten im Schritt, die Artillerie in Batteriefrontcn im Trabe, bei dem zwciren die Infanterie in Regimentskolonnen, d-e Kavallerie und Arttllerie im Galopp. Der Kaiser, der Großherzog, die Großherzogin und die Prinzessin Friedrich Karl von Hessen führten ihre Regimenter selbst. Nach der Krittk nahm Siaifcr militärische Meldungen entgegen und sodann mit dem Großherzog an der Spitze Fahnenkompagnie nach der Stadt. Als er
Marburg
Sonnabend 21. August 1909.
der beiden Nationen zu behüten. Beide Reden wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Offiziere legten dabei an dem neuen Denkmal und dem französischen Nationaldenkmal Kränze nieder. Die Feier war etwa nach 10 Uhr beendet.
Rentabilität der Aktiengesellschaften im Jahre 1908 bzw. 1908/09.
Nach den Feststellungen Kairoers erzielten tm Jahre 1908 bzw. 1908/09 2926 deutsche Aktien-Eesellschaften mit einem Nominalkapital von 9200 Millionen Mark (% des Eesamtkapi- tols aller deutschen Gesellschaften) einen Reingewinn (abzüglich Verlust) von 10,95 Prozent (gegenüber 11,83 Prozent in 1907), und eine Dividende von 7,28 Prozent (gegenüber 7,94 Prozent in 1907). Im Jahre 1906 war bei einer noch größeren Zahl von Aktiengesellschaften das Reingewinn-Prozent um 0,43 das Dividenden-Prozent um 0,60 höher als 1907. Diese Rückgänge sind aber weit geringer als die von 1900 zu 1901 und 1902. Damals verloren die an der Berliner Börse gehandelten Aktien an Dividende 1901 gegenüber 1900 2,98, 1902 gegenüber 1901 weitere 1,34 Prozent vom Nominalkapital, in Summa 1902 gegenüber 1900 : 4,32 Prozent. Jetzt, 1908, beträgt gegenüber 1906 dieser Rückgang nur 1,26 Prozent. Der Prozeß des jungen Frhrn. Zorn v. Bulach.
Straßburg, 19. Aug. In der heutigen Verhandlung tn den Presseprozessen des Studenten Frhrn. Zorn v. Bulach, sowie denen des Staatssekretärs v. Bulach wurde die Erklärung abgegeben daß die Klagen gegen das „Berliner Tageblatt" durch Vergleich erledigt feien. Dann wurde in den Verhandlungen der Klagen des Studenten Frhrn. Q«» ** mürben? Der Studiosus Frhr. Zorn v. Bulach [ gab hierauf eine Erklärung ab, daß er nre em | ähnliches Erlebnis gehabt hätte, wie es die I Presse aus dem Hause Valentrni schildert. S>tet= I auf legte in längerer Rede der Chefredakteur I der „Rheinisch-Westfälischen Zeitung , Dr. Pohl, bar daß ihm die erste Meldung über diese An- I aeleaenheit aus sicherer Quelle herzustammen fchien und daß seine Zeitung keinen Grund hatte von ihrer Stellungnahme davon avzu- sehen' Irgendwelche persönliche Beleidigungen hätten ihr jedoch fern gelegen Sie hatte dabei nur rein politische Zwecke im Auge gehabt. Hier- auf wurde ein Vergleich angebahnt der auch erreicht wurde. Die „Rheinisch-Westfalische Zeitung« verpflichtet sich in diesem zu einer entsprechenden Erklärung und Tragung der Kosten. - Ein von der „Straßburger RunbMu angeregter Vergleich wurde von den Vertretern der beiden Kläger abgelehnt Die Straßburger Rundschau" wurde ^200 -K Geldstrafe, Tragung der Kosten und Veröffentlichung tn einer Reihe von Zeitungen verurteilt.
Politische Umschau.
Feie, aus dem Schlachtfelde von Mars la Tour.
„Nancy, 19. Aug. Der Minister des Aus- wartigen und der deutsche Botschafter hatten seit einiger Zeit die Einzelheiten der heute vormittag auf dem Schlachtfelde von Mars la Tour rwranstalteten Feier geregelt. Der deutsche Bot- schaster hatte ersucht, daß etwa zehn deutsche Offiziere in Uniform teilnefimon "'v
um Zwischenfälle zu vermeiden der D-slcht, daß es vorzuziehen sei, wenn von den zehn OfNz ren nur zwei in Uniform, die anderen tn Z erscheinen würben. Schließlich wurde.^französischer Eendarmerieofftzier damit betrag, der Abordnung im Automobil 6ts an die Grenze
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nung preußischer Offiziere und etne Deputation der Soldaten, die an dem Kampf am 16. August 1870 teilqenommen haben, traf um » tlyr -tu Minuten an der Grenze ein und wurden von einem französischen Eendarmeneoffizier, dem Unterpräfekten Briey. dem Bürgermeister und dem Pfarrer von Mars la Tour empfangen. Nachdem Major von Barensprung etne kurze Ansprache in deutscher Sprache gehalten hatte dankte Major Zedlitz in französischer Sprache für ben guten Empfang, der der Abordnung von der ritterlichen französischen Nation berettet worden sei und bat den Bürgermeister, der Regierung diesen Dank zu übermitteln - Sodann empfahl Major Zedlitz das Denkmal dem Schutze des Bürgermeisters. Dieser versprach tn ferner i Erwiderung, den letzten Schlummer der Toten
Deutsches Reich.
Der Reichskanzler von Bethmann Hollwea ist von Wilhelmshöhe wieder in Berlin eingetroffen. u
— Von den Zollbeamten. Berlin, 18. Aug. Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: In den Kreisen der mittleren Zollbeamten ist neuerdings das Gerücht verbreitet, es sei beab- sichttgt, die Stellen der Oberzollinspettoren künftig ausschließlich mtt Juristen zu besetzen. Ein weiteres Gerücht geht sogar dahin, die Hauptzollämter sowohl wie die Oberzolldirekttonen sollten ganz beseitigt und an ihrer Stelle kleinere Zoll- direttionen errichtet werden, die dann unter gänzlicher Ausschaltung der aus Supernumeraten hervorgegangenen Beamten nur noch mit Juristen als leitenden Beamten besetzt werden würden. Diese Gerüchte entbehren jeder tatsächlichen Unter- läge; Aenderungen der bezeichneten Atten in der Organisation der Zollbehörden sind nicht beabsichtigt.
— Saatenstand in Preußen. Berlin, 19. Aug. Saatenstand in Preußen Mitte August; wenn 9 gut, 3 mittel bedeutet. Winterweizen 2,8, im Vor- monat 2,9. Sommerweizen 2,5 (2,6). Winter- speh 2,2 (2,5). Winterroggen 2,6 (2,7). Sommerroggen 2,9 (2,9). Sommergerste 2,5 (2,5). Hafer 2,4 (2,6). Erbfen 2,5 (2,5). Ackerbohnen 2,7 (2,6). Wicken 2,5 (2,6). Kartoffeln 2,3 (23). Zuckerrüben 2,4 (2,5). Flachs 2,6 (2,6). Klee 3,1 (2,3). Luzerne 2,9 (2,1). Rieselwiefen 23 (3,2), andere Wiesen 3,1 (3,4). — «fa bm tottoe»; kämen Anfang August endlich schöne warme Tage, die für die Entwickelung der Feldfrüchte von größtem Votteil waren, allerdings hatten sie hefttge Gewitter im Gefolge^dre von schädigendem Hagel begleitet waren. Nur ganz vereinzelt wird auch jetzt noch über zu große Trockenheit geklagt. Die Getreideernte ist im vollen Gange und mtt dem Erntewetter ist man jetzt zufrieden. Der Winterroggen ist zur Zeit wohl schon zum größten Teile eingebracht. Für Roggen ist das langsame Reifen von großem Votteil ge- wefen und bei dem allmählichen Wachstum haben sich die Körner vorzüglich ausgebildet. Winter- weizen ist teilweise noch grün. Das Schneiden hat kaum begonnen. Er ist stark gelagert ttnb totel von Rost befalle, worüber besonders aus Pom- mern und Schleswig -Holstein Meldungen vorNe- gen. Von dem Sommergetteide hat Hafer am meisten gewonnen. Das Schneiden der Gerste und des Hafers hat begonnen, eingefahren ist erst wenig. Die Befürchtungen, die verschiedenüich ausgesprochen wurden, daß die Hulsenfruchte vor lauter Blühen und Wachsen nicht zur Reife kE
Kirchen zu läuten.
Vor dem grobherzoglichen Schlosse netz Kaiser die Fahnenkompagnie und Standatten- e&tabron vorbeimarschieren. Im Vestibül wurde der Kaiser vom Oberbürgermeister von Mainz Dr. Göttelmann im Namen der Stadt begrüßt. Der Kaiser zog den Oberbürgermeister tn ein längeres Gespräch, an dem auch der Großherzog terlnahm. »er Kaiser bemerkte, daß der Kreuzer „Mainz demnächst in Dienst gestellt werden durste, und meinte auf die Bemerkung des Oberburgermei- sters. die Bürgerschaft von Mainz würde es sich jedenfalls nicht nehmen lassen, dem Schisse ein Geschetlk zu machen, daß etwas zum Lesen für die Mannschaft dazu besonders gut wäre. Der Kaiser beauftragte den Oberbürgermeister, der Bürgerschaft seinen herzlichsten Dank und feine Freude über die Begrüßung zu übermitteln. Er freue sich jedesmal besonders über die gute Haltung und die lustige Art der Mainzer. Um 1 Uhr fand bei dem Großherzog und der Großherzogin Fruh- stückstafel statt, an der der Kaiser und die anderen hier anwefenben Fürstlichkeiten teilnahmen.
schafterin zu engagieren, die mit ihr mufiiieten, I malen und anderswie arbeiten .^nnte. ^tzt I bietet sich eine Gelegenheit, ein junges Mädchen aus guter Familie bei uns aufzunehmen. - au- gleich tut man da ein gutes Werk — bitte, lies I btee" wichte ihr den Brief den er vorhin auf I den Schreibtisch gelegt, und seine Gattin las mtt einigem Ersttuinen.Hen Äommei^cniati Per- I reihen Sie wenn ich mich unbekannter Weise I an Sie wende, um für ein junges Mädchen Ihrer Verwandtschaft Ihre Güte tn 1
zu nehmen. Jedoch hat es nur mein Freund, der Maler Arnold Walterling, auf feinem Sterbebett — er starb vor einigen Wochen zu Düsseldorf in sehr ungünstigen Vermogensum- ständen - zur Pflicht gemacht mich an Sie — seinen Vetter und einstigen ZUgend- freunb — zu wenden, der Sie gewiß bereit sein würden, seinem Hinterbliebenen einzigen fime, Brunhilde, die helfende Hand zu reichen., Brmu Hilde befindet sich augenblicklich bei mir, doch bin ich, ein alternder Junggeselle, kaum in der Lage, ihr ein vollständiges Heim zu bieten ob- qleid) ich alles, was ich besitze, bem atmen Mad- (ben herzlich gern zur Verfügung stellen mochte.
Ich enthalte mich aller Vorschläge,-wie Sie dem armen Mädchen helfen konnten, auf Zh Großmut vertrauend. Rur erwähne ich noch daß Brunhilde eine gute Erziehung genossen ha" und sowohl musikalisch rote auch künstlerisch sehr talentiert ist. , „ . . .
Indem ich Ihrer freundlichen Antwort enU gegensehe, zeichne ich mit vollster Hochachtung Ihr ergebenster
Charlottenburg, Christoph Wackernagel, Fastrnenstr. 118 Portrat- u. Historienmaler.
Erstaunt blickte die Kommerzienratin auf. Von dieser Verwandtschaft weiß ich ja gar
Ihr Gatte seufzte leise aus.
Arnold Walterling und ich ««"n Freunde, ehe ich Dich kennen lernte, entgegnete et.
Seine Mutter war die Schwester meines Ba- ters- er war sehr jung Waise geworden und wurde zusammen mit mir in meinem elterlichen fSe er ogen. Aus ihn hatte sich das ungluck- ttche Talent vererbt, das schon manchem '" unserer Familie zum Verderben gereichte. Auch mein Vater war ja von Haus aus Maler btS er sich dem Kunstgewerbe zuwandte und dadurch den Grund zu unserem Vermögen legte. Er war eben eine praktischere Natur. Doch das nur nebenbei. Gegen den Malerberuf besaß et eine Antipathie, er hatte die Misere desselben an sich selber erfahren. Darum sollten wir beide, Arnold und ich, einen praktischen Berus ergreifen. Aber Arnolds Künstlernatur sträubte sich dagegen, und als et mündig geworden war, verschwand er eines Tages aus dem kauftnanni- schen Geschäft, in dem rott beide arbeiteten, und ging nach München auf die Akademie. Ich sah ihn später noch einige Male setzte btt Kon^ merzienrat noch mit einem.stnneAen Ausdr^ hinzu bann trennte uns das fieben — und jetzt ist "er in Rot und Elend gestorben Das hohe Ziel, das feiner Künstlerseele vorschwebtt, hat et nicht erreicht. Für ferne ^rwaiste^ch- ter appelliert et nun an unsereVerwandtschaft und unsere frühere Freundschaft — und ich glaube, ich darf mich dieser Pflicht nicht ent- ^^Natürlich nicht "erwidette seine Gattin mit stolzer Gebärde. „Aber ob diese PflichtDit!ge
I bietet, die Tochter Deines Setters tn Dem Haus I aufzunehmen ist eine andere Frage. Vor allem I muß man sich^doch das junge Mädchen zuerst ein- I Metdings — und wenn Du bamiteinver- standen bist, fahren wir heute nachmittag bet
| Herrn Wackernagel vor.- (Forts, folgt.) )
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Benage
®ie "«bevhefftscheZeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der .Ho 199 fCLCtta3\- Der Bezugspreis beträgt viertel-
e/,=1 100 lahrlich durch die 'üoit bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungstzellen und der Expedition (Markt 21j 2 Mk.
D-- JniertionSgebühr beträgt für die 7gespaltene Hefte
oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig? - AA CV u«
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UmoersitätSbuchdruckere, 44. Jllhrg«
Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55. ö
I reiner Standesgenossen und der gesamten kaus- (Rachdruck verboten.) I ’männl^en Welt erregt hatten und noch er-
Slai? UM jftxxif» I regten. Das Bankhaus Hildebrandt und Sohn
- ® A (=<u,T batte sich einen Weltruf erworben und gebot
"Roman aus dem Leben von O. Elst-r. H°U° KLn
: I Wie konnte da dieser armselige Brief, der da
„Es wird uns nichts anderes übrig Nejben, atf ^ßen^Eeldmann''^auch nur ^die geringste als das Mädchen zu uns zu nehmen, Jagte bet I oe 9 nn9 Warum verschwand das satt- Kommerzienrat Hildebrandt, mtt einem leichten M besten. j
Seufzer den. Brief, den er soeben gelesen, auf Augen einen so weichen Aus-
^^Dann°lehn?e er sich in den bohen mit rotem I die Erinnerung an eine Zeit in
Leder überzogenen Sessel zuruck unb .blickte I <r weniger reich, weniger einflußreich
sinnend in den Garten hinaus, dersichin w . glücklicher gewesen war? Die Zett,
der mit einem roten Saffianschuh bekleidete I H ^Kommerzienrat drückte auf den Knopf rechte Fuß wippte leise auf und nieder. I . elektrischen Klingel, und nach wenigen
ten, deuteten in ihrem «auzen Ausdruck an daß I z c;niaet Zeit wurde die Portiere einer der Geist dieses Mannes fi^ oft mit Ertragen. I zurückgeschlagen; man vernahm das
den Plänen und tiefen Gedanken getragen Sei^ur^zuru-gttch ag Kammer-
Haben mutzte. o„, f v- t0 ou seine I zienrat Aurelie Hildebrandt trat ein. Sie war
Nur das satirische Lächeln, das soi oft |ei i s hagere Erscheinung, die selbst mit
Livoen umspielte, und der kalte Glanz seiner I g Re 9 n0(h schön genannt hatte
g oTS blauen Augen konnten « rweiselhast Sen »eV i^r ©0^ nicht durch
mach°n,°b ob^e/nichtnv^lmehr ?in^"tiesen ^Leideliszug in schmerzlicher Weise
heitssragen beschäftigt ober oo e I entstellt gewesen wäre.
fein Streben und Denken auf das ret P -I 1 Du wolltest mich sprechen, Edmund? fragte
sichtet hatte. bcr Der sie mit leiser, heiserer Stimme, die ihr Leiden
Gelderwerb war^^s Ziel seines L^en^..ge- verriß _ ^nR ich Dich störte," ent- wesen und dieses Ziel hatte er mi I gegnete ihr Gatte höflich. sprachst Elich MiATg«" taa|e' g,
einer Strebsamkeit, einer Klugheit und e | unfere Mary eine Gesell- nichts, sagte sie.
Kühnheit verfolgt, welche die Beronnveran»