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Prozeß Eulenburg
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6000 Kreter flohen im Jahre 1867 vor den türkischen Mördern nach Griechenland, und die
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angcbotenen günstigen Frieden anzunehmen; ich selbst darf aus jener Zeit als Zeuge für Kreta auftreten. Rein, dieses kräftige Volk verträgt keine türkische Herrschaft und ist völlig geeint in dem Wunsche, sich an Eriechenlaich anzu- schließen.
Kreta ist freilich für die Türken nicht so leicht niederzuzwingen, wie das griechische FG- land, denn das Sphakiotengebirge, die Gita- delle Kretas, ist nur durch Hunger zu bewältigen, dort bleichten die Knochen von Tausenden türkischer Soldaten, „dort regt noch ein Stamm die frischen Glieder, der Heraklidenblut verrät". (Byron.) Die Sphakioten sind sehr wahrschein- lich Abkömmlinge der Dorer.
Regierung, Volk und Presse in Griechenland und Kreta beweisen heute durch ihre korette
waffenfähigen Männer kämpften fast drei Jahre lang, bis der Hunger ste veranlaßte, den ihnen
Möchte es der Diplomatie gelingen einen Kompromiß zwischen den Wünschen der Gegner zustande zu bringen; eine Annexion an Griechenland ist in absehbarer Zeit zu erhoffen.
Max war wirklich wie ein ertappter Verbrech« zusammengefahren. Diese Begegnung war fast ebenso schlimm wie die gefürchtete Ritas, und es klang keine sehr freudige Üeber- raschung aus seiner Stimme, als er mehr passend wie höflich ausrief: „Ah, Sie, mein gnädiges Fräulein! Wo kommen Sie denn jetzt noch her?"
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: ,Mach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Betrage
Marburg
Freitag. 9. Juli 1909.
(Nachdruck verboten.)
Gin Sommertrarim.
Roman von K. van Steter.
tFortsetzung.»
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Die „Gverhesstfche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der B e z u g s preis beträgt viertel, jährlich durch die Poft bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestelh,eld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21") 2 Mk.
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Kreta, Griechenland und die Türkei.
Ein Diplomat, von dem gesagt wird, er Anne die Verhältnisse in Kreta, hat dem v. Mitarbeiter des vielgelesenen „Tag" anvertraut, daß nur eine Minorität der Kretenser für die Annexion der Insel an Griechenland zu Mafien sei, es handele sich hauptsächlich nur um eine griechische Agitation. Der erwähnte Diplomat kann nur ein Türke, oder türkischer als ein Türke sein! — Will er uns glauben machen, daß das seit Jahrzehnten gleichsam in Blut und Tränen schwimmende Kreta sich ohne Not in diese Würgekriege gestürzt hat?
Der beklagenAverte Gefangene machte auch gar keinen Ansatz dazu, denn die Worte „Unverdienter Glück" und „Entzücken, Ihnen zu folgen" die etwas abgerissen an das Ohr der leichtfüßig Voranschreitenden klangen, sprachen
Di« JnsertionSgebühr beträgt für die 7qefpaltene Zelle oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen SV Pfennig? - ii
Druck und Verlag: «oh. Aug. Koch, IlnloersttätSbuchdruckeret 44. Jahkg.
Inhaber Dr. E. Httzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
'n 'n7:, $uI,V, Am Gegensatz zu der ersten Verhandlung hatten stch heute nur wenig Neugierige «ngeftnden, die vor dem Gerichtsgebäude warten, -er Fürst wird nicht getragen, sondern stieg, gestützt mtf den Arm einer seiner Söhne, die Treppe zum Schwurgertchtssaale hinauf, wo et im Krankenstuhle Landgerichtsdirektor Kanzow eröffnete darauf bte Sitzung. Ein Geschworener erklärte I'^kur voreingenommen und befangen und wurde ^ln,,9e Leugen fehlten, unter ihnen r»,™ Moltke der krank ist. Die Fürstin Eulen- burg und der Sohn des Angeklagten erklärten, von ihrem Recht der Zeugntsverweigerung keinen Gebrauch machen zu wollen. Hierauf gab der Fürst eine ErHä» h«ntm1\lnJ?er eS ^ißt: Ich bin schwer in der Lage den Verhandlungen folgen zu können; ich leide feit bangerer Zeit hauptsächlich an Herzanfällen, die jeden Morgen in großer Heftigkeit auftreten und deren Wirkung sich im Laufe des Tages abzufchwächen pflegten. Niemand auf der Welt wünscht wohl so wie ich, den Prozeß zu Ende zu führen. Ich habe deshalb Alles aufgeboten, um meine Gefundheit zu kräftigen, deshalb bin ich nach Gastein gegangen. Verhältnisse haben es herbeigeführt, daß ich zurückkehren mußte. Ich mn kaum in der Lage gewesen heute zu erscheinen. Auf Einwendungen des Vorsitzenden, daß es sehr auf« J v Je’, daß der Fürst beim Erscheinen der wissen- schaftltchen Deputation in Liebenberg vom Garten plötzlich nach oben gegangen sei und sich zu Bett gelegt und bei der ärztlichen Untersuchung plötzlicki den Atem auffallend angehalten und auch int Gehen übertrieben haben solle, erklärte der Angeklagte: Dagegen muß ich mich entschieden verwahren, daß ich simuliere. Nachdem Eulenburg nochmals erklärt hatte, daß er momentan nicht folgen könne, erklärte der Vorsitzende: Wir könnten ja morgens hier antreten, bis zum Abend sitzen und wenn Sie verhandlungsfähig sind, immer ein Stündchen verhandeln. Sodann wies Oberstaatsanwalt Preuß darauf hin, daß der Fürst von Gastein nach Berlin in einem gewöhnlichen Kupee reifen konnte, dann in Berlin noch ein Kaffee besuchte und Humor besaß sowie in höhnender Weise den beiden Polizeibeamten, die ihm in einer Droschke folgten, für ihr sicheres Geleit zu danken. Der Staatsanwalt beantragte, den Angeklagten in Uniersuchungshast zu nehmen, um zu verhüten, daß er Mittel anwende, um künstlich seinen Zustand zu verschlechtern und weil
Die türkische Armee, geführt von geschulten I Verdunklungsgefahr vorliege. Fürst Eulenburg führte jus: uürkischen Offizieren, kann auch heute ohne I dann aus: daß er lediglich, um die geforderte Kaution
' ■ Schwierigkeiten von Saloniki nach Athen I J’A d? ~?,a’?rn Mark aufzubringen, so schnell habe "chicren, nur allgemeine Ausstände im Her- * '„' IS ®Vet Ausfalls so "ich,
ui ** Xav ßrv-e, I vtclfQcb angenommen foctbc. D»e Beamten Eobc
Ca -turtet, oder ein Machtspruch der Groß- I er gar nicht verhöhnt; er habe sich eingebildet, daß ^e aufhalten. Dte Slaven I die hinter ihm herfahrenden Männer Oesterreicher
Balkanstaaten wurden aber bet dem grte- I feien, denn sie hätten sich von Gastein aus" im Zuge chischen Zusammenbruch nur schadenfroh grinsen. I befunden. Nach der Ankunft in der Wohnung habe er 'bnen durch seinen Diener sagen lasten, daß er sich nunmehr in feiner Wohnung befinde und ihnen danke. Im weiteren Verlaufe der Verhandlung erstattete der Hausarzt des Fürsten, Sanitätsrat Generich, fein Gutachten sicher den Gesundheitszustand des Fürsten und drückte sein Erstaunen darüber aus, daß die wissenschaftliche Deputation bereits nach 20 Minuten ZU einem Gutachten gekommen sei. Geheimer Medizinalrat Straßmann vertrat hierauf das Gutachten der wissenschaftlichen Deputation und erklärte die Angriffe Generichs für umso weniger begründet, als wefenlliche Differenzen zwischen dem Gutachten der Deputation und der Ansicht von Dr. Generich gar nicht beständen; im übrigen sei er der Meinung, daß die Verhandlung wohl möglich sei. Medizinalrat Hoffmann erklärte, die Verhandlungsfähigkeit des Fürsten fei nur eine zeitweise und relative. Medizinalrat Störmer erachtet die Verhandlungsfähigkeit des Fürsten keinesfalls für zweifelsfrei, et möchte sie beinahe verneinen. Geh. 'Medizinalräte Führbringer und
Krauß erklärten den Verdacht der Simulation für I sollen auch Quittungen aus Geldsummen fair»* grundlos. Oberstaatsanwalt Preuß zog darauf seinen I - wen fallen.
Vorwurf der Simulation zurück. Ncnhdem sodann die I bos 3n^rcftttttcn ist beim
Sachverständigen die Frage des Vorsitzenden, ob eine I AAckstempel der 1. Oktober 1909, für alle . nochmalige Untersuchung des Angeklagten wünschen». I übrigen Stempelsteuern der 1. August 1909 in wert sei, bejaht hatten, wurde der Fürst in Anwesen- I Aussicht genommen. Nur noch über unwesent- heft des Gerichtes und der Geschworenen im Gerichts. I kichere Einzelheiten sollen noch Meinungsver«
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fei ein außerordentlich schwerer und jeder Simulation I !TZlt,0.rt< ^och Mit der Besoldungsordnung be- gänzlich ausgeschlossen. Der Fürst sei nicht verhand. I Giafttgt ist, heut« eine Abendsitzung abbalten. lungsfähig. Die übrigen Sachverständigen Betätigten I Soll die Absicht verwirklicht werden, so müßt« dies und erklärten gleichfalls üBcreinftimmenb, daß I am Donnerstag. Freitag und Sonnabend noch auch die Haftfähigkeit des Fürsten ausgeschlossen sei. I die zweite Lesung der Reichsfinanzreform z« Herauf beantragte Oberstaatsanwalt Preuß Vertag- I Ende geführt und die dritte vorgenommen wer- uug der Verhandlung und zog den Antrag auf Ver- I Kan ferner müsste ba«
Haftung zurück. Der Vorsitzende erklärte nunmehr die »efpftutgsgeto, Über
Verhandlung auf unbestimmte Zeit für vertagt. Fürst I ?u.7 «tne Einigung erzielt ist, in z weiter Eulenburg wurde darauf auf einer Krankenbahre nach I unB dritter Lesung bis dahin erledigt werden, dem auf dem Hofe wartenden Automobil getragen I Wahlrecht und Kinderprivileg.
Er soll zunächst nach feiner hiesigen Wohnung und I ”
dann nach Liebenberg gebracht werden. I „ y” Presse ist wiederholt der Annahme ■
„ — I Ausdruck gegeben worden, die durch das Gesetz
,, ,,, , I vom 26. v. M. erfolgte Ausdehnung des soge-
Poünsche Umschau. nannten Kinderprivilegs habe für die beteilig-
^die .,Post fest daß bis zum Augenblick der Grund der §§ 19 und 20 des Einkommensteuer'
Nachfolger des Fürsten Bulow noch nicht er- gefetzes einer großen Zahl von Steuerpflichtigen
nannt oder bestimmt ist und daß ferne Bekannt- I gewährten Steuerermäßigungen feien auf die gäbe Nicht früher zu erwarten ist als am Tage Aufstellung der Wählerlisten von nicht uner-
des Rücktritts des Kanzlers nach Erledigung heblichem Einflüsse. Diese Annahme ist nicht
der Flnanzreform im Reichstag. zutreffend. Es ist dabei übersehen, daß durch
In weiten Kreisen nahm man an daß gleich. das Gesetz vom 26. v. M. in das Einkommen-
zeitig mit dem Fürsten Bulow auch die Staats- steuergesetz ein neuer § 20a eingefüqt worden
prekäre Sydow und Dernburg ihre Posten ver- ist, nach welchem die in den 58 19 und 20 des
lassen wurden oder müßten In amtlichen Krei- Einkommensteuergesetzes gewährten Ermäßigun
sen, auch außerhalb des Relchsschatzamtes ist I gen bei der Berechnung der zu entrichtenden man aber der Auffassung, daß Reichsschatzsekre- Steuerbeträge für Wahlzwecke außer Betracht zu
tär Sydow keinen Grund zum Ver- bleiben haben.
lassen seines Postens habe, wenn es ihm l tu,,,,,
gelungen fei, die jetzigen Verhandlungen mit I ® e ,Dhronwirren in Marokko, den Mehrheitsparteien zu einem für die ver« I Köln, ft Juli. Der Korrespondent der „Köln, bündelen Regierungen annehmbaren Ergebnis I 3tg. in Tanger meldet: Von Fez erfahre ich zu führen. I aus sicherer Quelle, daß das vielfach -gemeldete.
Nicht unbeachtet ist geblieben, daß sich I von mir aber als unglaubwürdig nicht erwähnte Staatssekretär Dernburg von Anfang an beson- I Frücht, nach welchem Muley Hafid den gewalt- ders für die Finanzreform interessiett hat. Und I famen Tod seines Bruders Muley Muhammed es ist richtig, daß er sich schon früher einmal zur | veranlaßt habe, falsch ist. Muley Muhammed Uebernahme des Reichschatzamtes bereit erklärt I nach wie vor im Gewahrsam im Sultans- hat. Seine Aussichten erscheinen aber außer- I p"laste. Daß der andere Bruder des Sultans, ordentlich gering. Man weiß, daß mit dem I Muley el Kebir, dem Sultan seine völlige Unter- Fürsten Bülow seine einzige Stütze ge- I iverfung angekündigt hat, bestätigt sich. In fallen sein wird, und das Experiment im Ko- I ctTKm vom 22. Juni datierten Briefe schreibt lonialamt reizt niemand zu seiner Wiederholung I Muley el Kebir an den Sultan, er habe dan- in einem noch verantwortungsreicherem Amte. I kend die Antwort auf sein erstes Unterwerfungs-
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ungen und den Vertretern der Mehrheit, die Treuen an den Sultan zu wenden. Muley el
auch gestern wahrend der Plenarsitzung erwähnt Kebir spricht in diesem Briefe seine tiefe Reue
wurden und den Anlaß zur Absetzung der aus und bittet um die Erlaubnis, eine Pilger-
Stempelsteuern waren, sind gestern zum Ab- fahrt in den Orient antreten zu dürfen. Er
schluß gelangt Ihr Ergebnis liegt jetzt in empfiehlt gleichzeitig seine in Fez lebenden
Form eines Kompromißantrages der Mehrheit Frauen und seinen Sohn der Obhut des Sul-
D.01- Der Feuerversicherungsstempel soll durch fans. Die Unterwerfung der rebellischen
etn.e Ta^nsteuer ersetzt werden, deren Betrag Stämme, die Rekrutenstellung, sowie die Lie- -
Ä 20 Millionen berechnet ist. Der Stempel fernng von Tribut geht glatt von statten. Die
für Kauf- und sonstige Anschaffungsgefchafte soll I Riffstämme schließen sich wohl wegen der Sal. wieder gestrichen werden; unter die Schecksteuer I tung Spaniens enger an denn Maghsen an, so-
„Sehen Sie," unterbrach der Fürst den Gedankengang des Doktors, „welch großer Tor ich noch immer bin trotz meines grauen Kopfes und der reichlichen Enttäuschungen meines Lebens! Da rede ich davon, daß ich die Hoffnung nicht in mir aufkommen lassen will, und all meine Gedanken beschäftigen sich doch nur mit dem Ent- wersen der Pläne, wie ich mein wiedergewon- nenes Augenlicht benutzen würde. Seit gestern bin, ich auf einer großen Reise um die Welt, die ich sogleich antreten will, wenn unser Geheimrat mich „als vollständig geheilt aus seinen Fingern lafit.“ Das launige Lächeln, welches dabei das hässliche, aber geistvolle Gesicht des Sprechers erbellte, fand einen flüchtigen Widerschein in Werners Zügen. Das wird wohl ganz so schnell, wie Sie es denken, nicht gehen, Durchlaucht! Denn selbst wenn Sie hier als geheilt entlassen werden, müßten Sie doch noch längere 3ett unter ärztlicher Aufsicht stehen, und auf 1 pelzumhüllten schla einer Reise um die Welt ist diese doch nicht 1 ihm herüberbeugte, leben Augenblick zur Hand."
„Aber gewiß! Das würde halten! Ich könnte mir ja Arzt mitnehmen. Was meinen Sie, Doktor, zu solchem Vorschlag? Hätten Sie Lust, den Flug »rn unsere kleine Welt mit'mir zu wagen?"
..Lust schon, aber keine Freiheit, mich fesseln *^ine eingegangenen Berufspflichten an den ‘yW- ,d°- W sich lSl-n, lamti I » S I mÄsln™»"
«' "ooftäufta"n/ck nick/2«^ ^.dveibertreue ein I tinb als ein zierliche?Stubenmädchen die Haus-'
vorläufig noch nicht die ungelegten Stet — beschämendes Ende bereitet habe. Moderner ß* I Mr hinter ihnen schloß, da Amt er sich durchaus
wer weiß, wie alles wird? Gute Nacht, lieber I sprachen, aus der Probe — und als ich Sie da I nicht wie ein freiheitsberaubter Sklave sondern dank?n nich?schlafen l?ssen^wie^Äs" und düster, wie selbst mein gespenstiger wie ein freudig angeregter, angenehm erwar.
Banren nicyr lajioyen lassen, rote es das Beste I Liebhaber es kaum zu fern pflegt, vor mir her- I tunasvoller Men ick vor
fo Zacken Sie fest an und versuchen Sie in I schleichen sah, gestrenger Assessor, da stieg der I ber Teetisch fertig gtofa9 Dann füfiren
ntfnfT^^Ienfen^1 (5oCttU,üefo^)Ie^nn^^t^en Wunsch in mir auf Sie einzufangen S?-bin Herrn Assessor in'das Teezimme/s ^Jch
eleganten Straßen des I schmelzen wie Schnee vor der Sonne. Aber er I der Zigarette und des Behaglichfühlens das in
itadtiichen Mittelpunttes einbog und trotz bet I machte doch einen Versuch, loszukommen. „Ich I dem reizend dekorierten traulichen Raum nicht
BSSÄ' Damen von fürchte, gnädiges Fräulein, die sind nicht ein™
^^teft-»Ef^licher Stellung ihre Ausgange I gefroren, sondern ausgetrocknet, und ich selbst I predigt nach 3 der anderen über Jnkonseauen,
ec*n fchaollen rekognos- ein so trockener, langweiliger Gesell geworden, I und Charakterlosigkeit zu halten die aber alle
ÄÄ S «n- M. et. W. tun Z»,. mrntättg. Knladunz ta dt< Mnd- |S« dSÄ l" tü.
hck *l9t£ eine welche, I zuruckzuziehen und mich wieder ,n Kalte und | öffnete und Nora, gefolgt von Troll in ihrem
klangvolle Stimme in sHprzhaft drohendem Dunkelheit hinauswandern zu lassen!« Rahmen erschien Sie in S’ einfache?
auf ^bren" SMe'ichm^en' ®c.r?Le.^r! . Sw sind | „Sehr schön llM> poetisch ausgedrückt, aber schleppenden, schwarzen Seidenkleid, das bis hot^ Aren Schleichwegen entdeckt und müssen I wenn das em Korb für mich fein soll, ungalan- | an den Hals ging und ihre ebenmäßige runde "A n^5-s°^"is- , klnd zugleich legte sich I testet und undankbarster aller Juristen, so kann I Figur, sowie die Zartheit des blonden Kopfe» Arm 6cf^c.k HaA auf feinen derselbe zwar meine Freundschaft kränken, doch auf das vorteilhafteste hetvorhob, rounberhat
«verschleierte Gesicht einer I meinen Willen nicht erschüttern. Ich habe eine I schön aus; und doch als sie dem aufspringenden schlanken Tarne sich lächelnd zu | kleine Ewigkeit hindurch nichts von Ihrer Fa- Assessor jetzt mit bezauberndem Lächeln die
milie geschen und gehört, da muß. ich Sie als Hand entgegenstreckte, wat dieser, trotz der ihn
Geisel und Berrchterstatter ein Weilchen gefan- mit gleichet Stärke wie sonst überflutenden Be-
gen nehmen. Bitte nur in die Haustür hinein- rounberung dieses ganz entzückenden Reizes,
zuspazieren und weiter keine Ausreden hervor- überrascht, nichts von dem heißen Rausch zu
zusuchen! | fühlen, der ihn sonst bei jeder Berührung dieser
schlanken, kühlen Hand befallen hatte. War da» doch Ritas Einfluß, wat es die Furcht de» Kampfes, den et feit jenem Wiedersehen mit seiner kleinen, braunen Sommerfreundin so unausgesetzt mit sich und feinem leichtbewegliche» Temperament geführt hatte?