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Aus der Finanzkommifsto«.

4.

Politische Umschau

Die Kretasrage.

Marburg

Sienäfa«. 15. Juni 1909.

lässig.__Groeber bezeichnete es al« nnerUtt,

daß Mitglieder, die freiwillig den Verhaiäx langen fernblieben, nunmehr da» mit besten Absichten eingeschlagen« Verfahren für unzu­lässig erklärten. Nach längeren Auseinander­setzungen erklärte Erzberger, teresse, die Bedenken der (Sei zu bi

f" ^.Überzeugung, daß jeder Stand ohne Unterschied verpflichtet sei, die für die "forderlichen, sein« Existenzfähia- keit nicht bedrohenden Lasten und Steuern zu bem Kaiser al» dem Schirm- b"rn reier Bewegung und gleicher Berechtig- ung aller Stande und Berufe ehrfurchtsvolle Huldigung darbringen. Auf Vorschlag des Lan^ats Rotger übernahm alsdann Geheimrat ®r- Rietzer das Präsidium, in das außer Rötger über 50 hervorragende Vertreter von Handel Industrie und Gewerbe aus allen Teilen Deutschlands gewählt wurden. Hierauf sprachen die einzelnen Vertreter der Körperschaften.

Geheimrat Dr. Rießer, der Vorsitzende des ^entralverbandes des Bank- und Bankier­gewerbes der Leiter der Versammlung, sagte: Es handle sich um den Kampf zwischen dem mobilen und dem immobilen Kapital und um die Zurückdrängung des immer mehr und mehr sich brertmachenden Einflusses des Bundes der Lantwnrte. Ironisch glossierte er die Tätigkeit der Finanzkommission, nicht ohne auch heftige Sertenhiebe auf die Regierung auszuteilen.

Generalkonsul Franz v. Mendelssohn (Ber- un) beschäftigte sich mit der Kotierungssteuer. Geheimer Kommerzienrat Kirdorf sprach für di« Bergwerks- und Hüttenindustrie, welche schon jetzt schwere Lasten zu tragen habe und widmete sich dann besonders dein Kohlenaus­fuhrzoll.

Der Vizepräsident des Reichstages, Abg. Kampf, meinte, wir seien schon längst ein Han­dels- und Industriestaat geworden. Ein weit­blickender Staatsmann, so erklärte Herr Kämpf, dürfe nur einer solchen Finanzreform zustim­men, die gleichzeitig den Boden ebene für einen neuen Aufschwung von Handel und Industrie, sonst bleibe jede Finanzreform ein trauriges Flickverk.

Geb. Vaurat Dr. E. Rathenau von der A. E. E. bekämpfte die Elettrizitäts- und Gasbeleucht­ungssteuer, während Direktor Artmann von den Ludwigshafener Walzmühlen die Mühlenum­satzsteuer erörterte.

Höheres Mädchenjchulwesen.

Versammlung des Hessen nassauische« ver- eins deS höheren MSdchenschulwefen» . Zu der 10. Hauptversammlung des Vereins hatten sich zahlreiche Damen und Herren in der Aula der städtischen höberen Mädchenschule zusammenge­funden. Ms Vorsitzender deS Ortsausschusses er­öffnete der Direktor der oben genannten Anstalt die Verfammlung, indem er auf die Wichtigkeit des Vereins zur Klärung her durch die neuen Ministerialbessimmungen entstehenden Fragen Hin- Wies und den Verein im Namen des Ausschusses wie im Namen des Magistrats begrüßte und den Verhandlungen gedeihliche Ergebnisse wünschte. Der Vorsitzende des Vereins, Herr Direttor Dr. Reinhold aus Frankfurt, dankte den Anwesenden für ihr Erscheinen, erstattete einen Jahresbericht über die Bereinstättgkett, charakterisierte die auf die Tagesordnung gesetzten Fragen und gab, nach­dem Herr Oberlehrer Appel aus Hanau einen Kassenbericht gegeben hatte, Herrn Dr. Horn aus Frankfurt das Wort zur Besprechung der Organi­sation und der Berechtigungen, welche die neue« Bestimmungen der höhere« Mädchenschule ge­währen. Der Vortragende kennzeichnete dir neue« Bestimmungen als einen Kompromiß zwischen den betriebenen Kreisen, denen die höhere Mädchen­schule am Herzen liegt. So sei es natürlich, daß ihnen noch manche Mängel anhaften. Er sprach sich anerkennend darüber aus, daß die staattiche Be­hörde eine Abschlußprüfung für die Absolventinnen der höheren Mädchenschule nicht gefordert habe, stimmte auch der Rüge nicht zu, daß für die Absol- Yentinnen nicht die Berechtigungen der lateinlosen Realschule gewährt seien, zumal nur wenige dieser Berechtigungen für junge Mädchen in Bettacht kommen würde» und die AuSde^mng eines ein-

setzungen erklärte Erzberger, et habe kein In­teresse, die Bedenken der Gegner in den Bericht zu bringen, er sei bereit, sie aus dem Bericht herauszulassen. Gegen 8 Uhr war die Bericht­festsetzung erledigt.

gebenden Berechtigungswesens auf die höheren Mädchenschulen deren Besucherinnen durchaus nicht dienen würde. Immerhin sprach er sich für Verleihung gewisser Berechttgungen an die Abi- turienttnnen der höheren Mädchenschule aus. Den gemeinsamen Unterrich Won Knaben und Mädchen lehntt er im Prinzip ab, ttat aber für die aus­nahmsweise Gestattung des Eintritts von Mädchen in höhere Knabenanstalten aus. Der Redner er­klärte sich gegen die Vermehrung der wöchentlichen Swndenzahl aus über 31, bezw. 33 Stunden, wie sie die Neuordnung für die mittleren und höheren Klassen vorschreibt, wodurch die Wiedereinführung des eingehenden Nachmittagsunterrichts notwen­dig wird. Et erklärte sich für die Einrichwngen von Frauenschulen, nicht aber für deren Kombina­tion mit dem höheren Lehrerinnenseminar und forderte tat ersten Jahre her Frauenschule nur Haushaltungsunterricht, im zweiten Jahre nur Kindergartenunterweisung. Der neuen Organi- fetten des höheren Lebrerinnenseminars stimmte er zu, ebenso der Berechttgung der Seminarabsol- benttanen, nach 2 Jahren praktischer Tätigkeit auf der Universität immatrikuliert zu werde« und sich auf die Prüfung für das höhere Lehramt vorzu- beretten. Bezüglich der Studienanstalten beklagte er, daß sie sich von der höheren Mädchenschule ab- gabeln und nicht auf ste aufbaue«, und zwar ttat er für einen dreijährigen lateinlose« Ausbau ein. So stellte er folgende Leitsätze auf:

1. Die zehnklasstge Höher« Mädchenschule mutz auch in Zukunft die Grundlage aller wet­teren Bildungsgänge für Frauen fein.

1. Di« neugeschaffene Studienanstalt ist bet» halb abzulehnen: nicht Gabelung, sondern Aufbau mutz die Losung sein. Ein drei- jähriger Aufbau, dessen Charakter stch dem der Oberrealschule annühert und ihm gleich­wertig ist, patzt am besten zu der wettet

benfjeit widersetzen werden. Di« Versammlung ist der Ueberzeugung, datz die Reichsfinanz, reform neben der Einführung von Verbrauchs­abgaben den gefunden Gedanken einer allge­meinen Besitzsteuer auf das Zweckmätzigste in Form einer angemessenen Erbanfallsteuer zu verwirklichen hat.

Nach Annahme dieser Resolution wurde dann der eigentliche Zweck der Versammlung offenbar: ein fester Zusammenschluß von Handel und Industrie unter Führung des Bank- und Bankiergewerbes und diesem festen Zusammen­schluß wurde der NameHansa-Bund für Han- del, Gewerbe und Sttbuftrte* gegeben.

DieserHansebund" hat natürlich zugleich große Pläne. Er will das gesamte deuffche Burgertum, Groß- und Kleinbetriebe, Kauf­leute, Beamte, Handwerker, kurz alle« zusam- mensasien zum Kampfe gegenrechts". Wir denken über die Erledigung der Reichsfinanz­reform in vielen Puntten anders als die Kon-

Konstantinopel, 12. Juni. Die türkischen Botschafter haben bei den Schutzmächten Schritte gegen die Zurückziehung der Truppen getan und darauf hingewiesen, daß dies beinahe einer Annexion durch Griechenland gleichiäme. Die .. - , . --- ---- russisch« Antwort besagt, daß das türkische Ver-

servatwe Partei, möchten aber doch bezweifeln, I langen den von den Mächten eingegangenen

ob diese Zusammenstellung von Geheimen I Verpflichtungen bezüglich der Zurückziehung der

Komerzienralen, Borsenvorstanden, General- I Truppen entgegensteA. Im übrigen seien bezüg-

^^bkioren und vielgeplagten Auffichtsräten I lick der Kreta-Angelegenheit unter den Schutz-

wtrfüdj diese Aufgabe erfüllen wird. . | machten Verhandlungen im Zuge. Aehnliche

Antworten sollen auch die anderen Mächte ge­geben haben. Die Diplomatie der Kreta-

® Zetans" erscheint täglich mit Ausnahme der

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Ei« Telegramm derKöln. Ztg." meldet W«s Berlin: Das Haaptstück der neuen Steuern, die dte Regierung als Ersatz für den Ausfall, den die Aenderung der Erbanfallsteuer bedeutet, »orfchlägt, ist die geplante Besteuerung der Feuerverficherungspolice; der Steuerftsz beträgt «Ns Drittel pro Mille. Alt» Ertrag sind 40 Millionen veranschlagt An zweiter Stelle wird die Erhöhung der Emissionssteuer und die Erhöhung der Wechselstempelabgaben auf Wech. sel, die länger als 8 Monate umlaufen, geplant, dann die Besteuerung des Schecks, wobei der Vostfcheckverkehr freibleiben soll, damit dessen Entwicklung nicht Nor leide. Endlich ist noch an Stelle der WertzuwachHteuer eine Steuer auf den Umsatz von Grundstücken, Liegenschaf­ten, Akzisen geplant, wie veMutet in Höhe von ein Drittel Prozent. Der Parfümsteuer, deren Entwurf seit mehreren Jabren in den Akten des Reichsschatzamtes »ergraben lag, wer­den auch di« Regierungen ».«stimmen. Der Er­trag ist auf 8 Millionen ve^mschlagt.

Wir werden noch Gel t haben uns zu den einzelnen Projekten ausführlicher zu äußern, wenn genauer* Meldungen vorliegen. Unsympathisch erscheint uni » diesen Vorschä- gen vor allem die Scheckltempelsteuer da sie Handel und Verkehr belasten und selbst bei kleinen Kosten hindern wird Jnzwisck^n haben verschiedene Korporationen gegen di« Vorschläge der Kommission Stellung genommen, so der ost- preußische Städtetag:

Sensburg, 12. Juni. Der ostpreußische Städtetag nahm in der heutigen Sitzung mit großer Majorität eine Erklärung a t, nach wel­cher der Städtetag gegen die geplante Ein­führung der Erundstückurnsatz- und Wertzu­wachssteuer als Reichssteuer nachdrücklichen Widerspruch erhebt, da sie namentlich eine Be­lastung der Städte herbeiführen würde.

Am Samstag hat dann das Bank- und Börsengewerbe seine Meinung zu den Projek­ten der Kommission gesagt. Darüber wird ge« . meteet: I Nach weiteren Reden wurde folgende Reso-

Berlin, 12. Juni. An der von dem Zen- I lution angenommen:

tralverband des deutschen Bank- und Bankier- Di« heute im Zirkus Schumann tagende Ver- gewerbes tn Gemeinschaft mit dem Zentralver- | sammlung legt einmütig und entschieden Ver- band deutscher Industrieller heute nachmittag Wahrung ein gegen das von der Kommission einberufenen Abwehrversammlung im Zirkus I des Reichstags angenommene Steuerprogramm Schumann nahmen teil: die Vertreter von über I welches durchweg das Bestreben zeigt Gewerbe' hundert deutschen Handelskammern und Bör- I Handel und Industrie zum Nachteil der aesam- '/"vorstanden und Abordnungen von beinahe ten Volkswirtschaft einseitig zu belasten und 400 Verbanden und Vereinen aller Richtungen auf das Schwerste zu schädigen, wie in erster von Handel Industrie und Gewerbe. Im gan- Linie die sogenannte Kotierungssteuer die zen roaren über 6000 Personen erschienen. Nach I Mühlenumsatzsteuer und der Kohlenausfuhrzoll, einer Ansprache des Vorsitzenden des Direttori- I Die Versammlung erwartet, daß der Reichskanz- ums des Zentralverbandes deutscher Jndustriel- I ler und die verbündeten Regierungen dem ler, Landrats a. D. Rötger, beschloß die Ver- I Reichstag gegenüber aufs energischste die lln- sammlung, der auch der frühere Handelsminifter I annehmbarkeit der Kommissionsbeschlüsse vertre- Möller anwohnte, die Ablendung eines Huldig- I ten und daß.sie sich auch künftig jedem Versuche ungstelegrammes an den Kaiser. In dem Tele- I Steuern, welche die Gesamtheit zu decken hat' gramm heißt es, daß die Anwesenden einig I auf einzelne Stände abzuwälzen, mit Entschie-

d) die Berechtigung zum Besuch der Gärt- I Mädchenschule an und wünschte deren wettere He- nerlehranstalt bei Potsdam (Nach- I bung, wie sehr sie auch eine weitergehende Bll- Prüfung in Latein). I bung für besonders Begabte schätzte; Frl. Schür»

6- Jede Stadt, die eine Höhere Mädchenschule I mann wünschte an Stelle der Frauenschule einer» besitzt, muß es als Ehrensache bettachten, mtt I feite gesonderte wissenschaftliche Fortbildungskurse, dieser eine Frauenschule zu verbinden. I andererseits ausgesprochene Fachschulen; Direttor

An der Debate nahmen teil Direktor Bojunga Horn verteidigte die Frauenschule als eine be* mte Frankfurt, bet auf Grund seiner Beobachtung I wirllichen Verhältnissen durchaus entsprechende an bet Frankfurter Studienanstalt gegen die Ab- I Anstalt, ttat aber für Vermehrung bet Stunde» gabetang stimmte, 25 Proz. der ersten Klasse der I zahlen in den ptakttschen Fächern ein und verwarf Studtenanfialt hätten nicht verfetzt werden können, I bie Ausbildung von Fachlehrerinnen auf bet lateta Wune unb ben oberen Klassen bet höheren I Frauenschule. Rach einer Frühstückspause sprach Mädchenschule in etwa vier wöchenllichen Stunben I bie Obetlehterta Frl. Riebour-Frankfurt übet bte fataltatto gelehrt werben, bie Oberlehrerin Frl. I neuen Lehrpläne bet höheren Mädchenschule. «to- ReiShauS, welche bie von bet Bestimmung I bann wurde bte Aula bet Universität unb bte M- votgeschtiebene Organisatton bet Studienanstalten I sabethttrche besichtigt. Den Abschluß bildete de ta «ah« ? Direkter Dr. Krummacher auS I gemeinsames Mittagsmahl tn ben ®tabtfMee und «and, b« für Wahlfteiheit zwischen Latein und I ein Spaziergang durch bte frühltagsfrtsch«, 1*. Heer Wr neuen Sprachen tu ben beiden ober« I lag« des Schloßbetges. ' . J

Höheren Mädchenschule. Die etwa nötigen I Klassen der höheren Mädchenschule eintrat; Direk- Kenntnisse in Latein werden in wahlfteien I tot Reinhold, der tote Horn ben lateinlosen Aufbau Kursen erworben. I fßt ben wünschenswerten Normalweg der höheren

3. Jung« Mädchen, die die Reifeprüfung des I Mädchenbildung bezeichnete; Direttor Bojunga Gymnasiums oder bei des Realgymnasiums I will bie Zulassung von Mädchen ;u höheren Greben können - und zwar am besten^erst Knabenschulen auf bie Städte beschränkt wissen,

"chulezum Besuch d^t Ztt hKe«n K^ '«**«= Studienanstalten für Mädchen bestehen; benanstalt zugelassen werden die Oberlehtetein Frl. Jahnow-Marburg, Herr

So lang« das Berechtigungswesen an den I Direktor Adler-Frankfurt, Bojunga, Frl. Schür- höheren Knabenschulen besteht, mögen den I mann ttaten für weitere Berechttgung der höhere« Absolventinnen der Höheren Mädchenschule I Mädchenschule ein; Herr Apotheker unb Vize« nutzer den bestehenden folgende Berechtig- I bürgermeifter a. D. Siebert sprach warm für bte ungen verliehen werden: Zulassung bet Mädchen zum Apothekerberuf, fot«

öum Besuch der Hoch- I verte aber zur Zulassung zu diesem Berufe wo- M di- x ®e«T^n I möglich das Reifezeugnis einer lateinlebrenben

b) die Berechtigung zum Besuch der akade- I

mischen Hochschule für Musik in Berlin I Studien anstatt, Frau Geh. Rat Westerkamp c) die BerZtZLg zum Eintritt als N wünschte Zulassung bet Abiturientinnen höherer thekerlehrling mit nachfolgender Zu- I Mädchenschulen zu einigen Fächern der Urtfoet- lassung zu der Prüfung als Apotheker I fttät; Fran Gymnasialdirettor Aly erkannte bte (Nachprüfung in Latein), I unbeftiettbaren Vorzüge der bisherigen höheren

Die Finanzkommission des Reichstages trat I Schutzmächte scheint übereinstimmend ben Aus- am Samstag zur Feststellung der Berichte zu- I bruch eines Krieges nicht zu befürchten. Von fammen. Eine längere Debatte entspann sich I russischer und englischer Seite sind der Pforte über Geschäftsordnungsfragen. Im Laufe I fteundschastliche Ratschläge wegen der Lage im dieser Debatte gab der nationalliberale Abg I Vilajet Adana erteilt worden, insbesondere weil Fuhrmann, der mit bem Abg. Dr. Weber (not!) I bisher die anderen Volksklassen, nicht aber auch und den freisinnigen Abgeordneten an der I bie als Anstifter verantwortlichen Notabeln zur Sitzung teilnahm, während die Sozialdemokra- I Verantwortung gezogen find.

ten nicht anwesend find, eine neue Erklärung | Konstantinopel, 12. Juni. Seit einige« ab, nach der fie an der Sitzung teilnehmen I Tagen trifft das Geschwade die letzten Borbe- auch ihr« Unterschrift nicht verweigern für die I «itungen zum Auslaufen. Es unternimmt bei Berichte über die Verhandlungen, an denen fie I Tag unb Nacht kleine Uebungsfahrten. Das nicht teitgenornmen haben, dich ste aber ben I Geschwader wird möglicherweise schon Henle Vorwurf der Geschäftsordnungswibtigkeit er- I abend auslaufen. Türkischen Blättern zufolge neuern unb deshalb auch ihren Protch wieder- I sollen sich alle Kriegsfahrzeuge, welche in be» holen. I verschiedenen Häfen stationiert find, bem Ee-

Die Kommission stimmt dem Vorschläge des I schwader anschließen, sodaß die Zahl der Schiff« Vorsitzenden zu, auf diese Erklärung nicht näher I einschließlich bet Torpedoboote und Material- einzugehen, um keine Zeit mit einer Erwider- I schiffe bis auf 40 anwachsen dürfte. Der Weisung ung zu vergeuden; dies« könne im Plenum I des Großvezirats an ben Marineminister gemäß erfolgen. I wird das Geschwader infolge der Stimmung der

Die Kommission einigte sich dahin, aus allen I Bevölkerung bet Insel Mytilene zunächst horte Spezialberichten die Angabe bet Namen und I hin gehen. Die Instruktionen betreffend Kre- Parteien zu beseitigen. Ohne wesentliche Ein- I tos sollen dem Geschwader eventuell nachfolgen. Wendungen ging bann die Feststellung bet Be- I Bemrkenswert ist, daß eine möglichst rasche Ver­richte betreffend die Braufteuer, bte Nachlaß- I stärkung bet Flotte an gestrebt wird. Der Ma- steuer, bie Erbschaftssteuer und bas Erbrecht des I rineminister hat den Befehl erhalten, ben Bau Staates vonstatten. I aller auf europäischen Werften befindlichen

Bei Schluß des Berichts über die Mühlen- I türkischen Schiffe zu beschleunigen. Türkischen Umsatzsteuer kam es zu einem Zusammenstoß I Blättern zufolge unterhandelt bas Marinemini- zwischen mehreren Abgeordneten. Der Bericht- I sterium auch wegen her Erwerbung dreier Dre- erstatter Erzberger hatte, da die Linke an den I adnoughts, welche für Brasilien in England ge- Verhandlungen der Kommission nicht teilnahm, I baut werden.

die aus deren Reden im Plenum erhobenen I Konstantinopel, 12. Juni. Die Ausreise der Bedenken zusammengestellt tn ben Bericht auf. I Flotte, bte heute erfolgen sollte, fft auf Mitt- genommen. Mommsen erHärte dies für unzu- I woch verschoben worben, da der Sultan den