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__ , _ _ Di- ..»beschesstsche Zririmg" «scheint täglich mit Ausnahme der

Jf6 197 Sonn, und Feiertage. Der »ezua-preiS beträgt viertel-

u 1 jährlich durch die Post bezogen 2,35 Mk. (ohne Bestellgeld), bei

unfern Zeitungsstellen und der Expedition (Markt 21,) 2'M.

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(Nachdruck verboten.)

brennen wie im Fieber! Die Aufregung aber dabei schmiede sie kick ena r« proß für Dich! Wir müfam sehen so widerstrebte nicht wenn leine S I wsemögltch nach Hause zu kommen, Un die ihren suchten E bfe

war

schnell

Dein« Kleider Rnb bis auf den letzten

Göppingen, 1. Juni.

20 Min. wieder aufgestiegen.

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und Leid? Mein bleiches, schönes Lieb, «Du Dich mit so düsteren Gedanken? Du -ank, Deine Hände glühen und Deine Lip. pen brennen wie tm ~ -

Marburg

Donnerstag, 3. Juni 1909.

Die Heimreise des 2. II.

Zum Pfingstfest hatte Graf Zeppelin wieder mrs und der Welt eine große Ueberraschung zu­gedacht, er wollte beweise», daß es möglich war, länger als einen Tag in einemZeppelin' unter­wegs j« bleiben. Bis auf die kleine Havarie zum Schluß, veranlaßt durch dir Unvorsichtigeit eines Steuermannes, der volle 37 Stunden daS Lust- schiff gelenkt hat, ist alles vorzüglich verlaufen. Dabei ist zu erwähnen, daß Graf Zeppelin eine« glänzenden Rekord verzeichnen kann.

Die Höchstleistung des Militärlustschiffes Be­trug 270 Kilometer in 13 Stunden, deS Parseval- ballons 218 Kilometer in 11% Stunden;Z. 2* hat jetzt 1 000 Kilometer in 38 Stunden etwa 25 Kilon-eter in der Stunde zurück- gclegt. Ein glänzendes Ergebnis, und es mag fiir den tapferen Vorkämpfer des starren Systems eine schwere Enttäuschung gewesen sein, daß dieser glänzende Beweis seiner Brauchbarkeit und Tüch­tigkeit durch diesen etwas tragischen Abschluß eine kleine Beei iträchtigung erfuhr. Eine -andere Mah­nung aber ruft diese Fahrt der Regierung und dem Lande zu: Sorgt für genügende Luftschiff­hallen!

Ueber den Unfall und die Heimreise desZ. 2* wird noch gemeldet:

Berlin, 1. Juni. Beim Luftschiffbataillon lief ehte in Leipzig aufgegebene Depesche Zeppe­lins ein, die seine Ankunft meldete. Grat Zeppelin erklärte diese für eine Mystifikation und wünscht, wie gestern bereits in dem Depeschenwechsel zwi­schen ihm und dem Kaiser von uns gemeldet, daß der Töter ermittelt wird.

Graf Zeppelin sandte nach dem Unfall fol­gende Depesche an seine Tochter, die Gräfin Brandenstein^Zevpelin nach Friedrichshafen: Landete, um Benzin einzunehmen. Dabei wurde das Luftschiff durch Ungeschicklichkeit etwas beschädigt. Ich bin wahrscheinlich mor­gen dort."

Graf Zeppelin kehrte um 6% Uhr, nachdem er zweimal das havarierte Luftschiff besichtigt hatte, im Automobil in Begleitung von Dirä- tor Colsmann und Dr. Eckener nach Friedrichs­hafen zurück.

Göppingen, 1. Juni. Graf Zeppelin hat an das Bureau des Reichstages folgendes Tele­gramm gerichtet:Die Herstellung des beschädig­ten Luftschiffes erfordert sechs Wochen, daher Ver­schiebung der Einladung zu meinem tiefften Be­dauern erforderlich. Graf Zeppelin.'

Göppingen, 31. Mai. Um 5 Uhr nach­mittags traf eine Kompagnie des Grenadierregi­ments Nr. 123 aus Ulm hier ein. Sie marschierte sofort zur Landungsstelle und sperrte den Platz in I weitem Bogen ab. Zur Sicherung des Lust- I schiffes wurden von den Pionieren tiefe Schächte I gegraben, um eine wirksame Verankerung dos I Ballons durchzuführen. Gegen 5 Uhr kamen I Direktor Colsmann und Graf Zeppelin jun. fo- I wie eine Abteilung des technischen Personals der I Propellerwerft in Automobilen hier an und be- I gaben sich gleichfalls zur Unfallstelle. Gegen 6% I

Gin Sommerlraum.

Roman von K. va» Beeker.

l Fortsetzung.)

Grell zuckte der Blitz über ihnen hin. alles um sie in ein Feuermeer hüllend. Vom dahin- jagenden Sturm gepackt, bog ier Nachen sich tief, daß der Wellenschaum über Loris Kleid schlug und Heinz, den doch aussichtslosen Kampf auf- gebend, die Ruder einzog.

Im selben Augenblick aber risien auch die das Land verhüllenden Wolkenschleier, und die beiden sich eben verloren Gebenden sahen dicht i vor sich kn einer Entfernung von kaum hundert Schritt das bekannte Ufer liegen.Mut, Mut, Heinz! Das Glück hat uns doch nicht verlasien!" jubelte Lori auf.Nimm noch einmal alle Deine Kraft zusammen, wir müssen das Land erreichen?"

Durch seine Adern floß das Blut im feurigen Strom. Die Hoffnung, der Trieb zum Leben, die Liebe, alles verdoppelte die eben fast ge­brochenen Kräfte. Von neuem packte er die Ruder, und als stünde der Himmel selbst mit ihnen im Bunde, so legte sich plötzlich die tolle Windsbraut, und die noch immer kraus und wild heranstürzenden Wellen halfen dem macht­voll Ausgreifenden den Kahn leicht dem retten­den Ufer zuzutragen.

Knirschend fuhr der Kiel auf den Sand. Mit einem Satze war Heinz aus dem Boote und zog «s höher, immer höher an den Strand, während Troll bewachend neben der Herrin stand und erst mit einem lauten, verständnisvollen

lFonst'-n^z folgt.)

/ mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und »Landwirtschaftliche Berlage."

Dte Jnserttontgebühr beträgt fite die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 80 Pfennig. ii

Druck und Verlag: Joh. Ang. Koch, UnioersttätSbuchdruckerei 44. .jugHü

Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

®raf Zeppelin mit einigen Herren, I mobil die Stadt. Bor Ehingen hatte er eine I 12 Min. folgendes Telegramm: Friedrichs

der Lustschiffbaugesellfchast wieder ein, unaufhör-! I Unterredung mst verschiedenen Herren, wobei er ! Hasen.Z. 2' traf heute früh um 6 Uhr hier

wbelnden Zurufen begrüßt. Der Graf be-' I erklärte, daß das Luftschiff mit einer Gefchwindig- I ein. Er schwebte über der Bucht Manzell. DaS

stchtigte die Reparaturarbeiten, konferierte mst den I kett von nur 13 Kilometer fahre und zwar nicht I Luftschiff wurde bald darauf in der Halle ge-

yngenieuren und gab verschiedene Anweisungen. I ganz sicher. Gras Zeppelin fährt jetzt in der Rich- I borgen.

»Icm ist der Ansicht, daß die Nacht hindurch die I iung auf Ober-Dischingen weiter. I ne6err<fM>uttnh

Reparaturarbeiten ununterbrochen fortgesetzt wer- Laupheim, 1. Juni. Das Luftschiff be- m 8 . J ^""«uschung in Berlin, ben und daß das Luftschiff unter Benutzung der I wegte sich nunmehr wieder in südlicher Richtung I Sn® eIbet.:,, .

jur Zeit herrschenden günstigen Wind- und Wit- und befand sich um 7 Uhr 55 Mn. über dem wabrstbe^li^ in nlü

temngsverhältniffe glücklich in die Friedrichs- Bahnhof von Laupheim. BeamVfi^ntaa

^bracht werden kann. Me voll- Friedrichshafen, l.Juni, S Uhr abends, mschestd Dtt ersteMeldungerhtttt der Kaiser 2!?» Wiederherstellung des Fahrzeuges wird Nach Mitteilung derLustschiffbaugesellfchast Zep- vom Polizeipräsidium, das ein Telegramm aus

mindestens einige Tage in Anspruch nehmen. I Pelin' istZ. 2* bei Schemmerberg an bet Bahn- I Halle vom dortigen Polizeipräsidium erhalten

Gras Zeppelin ist trotz der überaus anstrengenden I linie Laupheim-Biberach südlich von Laupheim I hatte, wonach Zeppelin über Halle gesichtet wor-

Fahrt nach einer kurzen Ruhepause in einem hie zur Landungsstelle gefahren. Von hier aus ist ben fei und in der Richtung auf Bitterfeld

sigen Hotel frisch und wohlauf. Das Zuströmen Gas zur Nachfüllung für morgen früh dorthin | weiterfliege Da keine Möglichkeit war, sich mit

der Bevölkerung hierher hält ununterbrochen an. I abgegangen. Die Zeppelin-Mannschaften befinden I Zeppelin über seine Absichten in Verbindung

Göppingen, 1. Juni, 3 Uhr nachm. Dte M an Ort und Stelle. I ®erIi.n 8

dringendsten Reparaturarbesten sind nunmehr be- I Friedrichshafen, 1. Juni. Die Luft I Glück zu warten. $°Ct 6 aU^ ®ut

enbet Man hat sich entschlossen, ben Motor aus I schiffbau-Gesellschast Zeppelin teilt mit: Das I Der Kaiser, die Kaiserin der Kronvrint die der vorderen Gondel herauszunehmen, sowie die I Luftschiff ist 5 Minuten von der Bahnlinie Schem- I Kronprinzessin, Prinz und Prinzessin Eitel betben Seitensteuer vorn zu entfernen. Man will merberg auf einer im Rißtal gelegenen Wiese glatt Friedrich und die übrigen Mitglieder der kaiser- versuchen, mit dem hinteren Schiss vorwärts zu I gelandet. Es hat einen guten Platz und ist sicher I Familie trafen in Automobilen von fahren. Die reparierte Spitze wird somit rück- verankert. Der Abstteg und die Landung mußten ein. Ferner fanden sich u. a. ein der

wärts gerichtet sein. Graf Zeppelin ist hier noch I erfolgen wegen des durch die nächtliche Kühle un- I Etsenbahnminister, Staatssekretär Dr. v. Beth- nicht anwesend. Oberingenieur Duerr wird das vermeidlichen Gasverlustes. Es wirb noch im I 5^"".Admiral v. Holleben, Regier- Luftschiff über Münsingen nach Friedrichshafen Laufe der Nacht Gasmaterial dorchin verbracht ®

fahren, und sollte sich unterwegs eine Zwischen- werden, damit morgen früh der Aufftteg wieder Reaierungsrat 'Lindes Swot?s-ttpt/^Ä? wndung als nötig Herausstellen, dann ist der erfolgen kann. Alles ist in bester Ordnung. Der v Sch!en Eeneral der ' FnfantÄ^ 9r.ran*inu6Un9S,,Ia^ Münsingen hierfür in I Abstieg geschah lediglich aus den bekannten Grün- I und zahlreiche hohe Offiziere Als dann ^m^lst genommen. Man glaubt, daß das Lust- I ben. Die Heimfahrt wird erst bann angetreten, I Uhr die Nachricht kam, Zeppelin fei umgekehrt Wn, das bereits gewendet und mit dem Hinteren I wenn die Sonne wärmer scheint, also kaum vor I der Kaiser in bester Laune den Befehl zur Teil nach Genslingen zu gerichtet ist, um V24 Uhr 8 Uhr morgens. Die heutige SVMnbige Fahrt I Rückfahrt. Er sagte:Schade, daß er nicht ge. auffteigen wird. I desZ. 2* unter der Führung des bewährten Mtt- I kommen ist, aber raffen Sie mal auf, nächstens

Z 2* ist um 3 Uhr arbeiters des Grafen Zeppelin, des Ober- *<nmt " doch.

. I ingenieurs Duerr, verdient inanbettacht der anor- I n» daß Graf Zeppe-

Göppingen, 1. Juni. In dem aufgestie- men Schwierigkeiten, unter denen sie erfolgte, un- muftt «r" % <r 9e*

I genen Luftschiff befanden sich Oberingenieur eingeschränkte Bewunderung. Auch diese Fahrt I teteV Der Er-riVa/

SaS unh<?tT bie<?eiben Lustschifskapitäne mit dem schwer havarierten und nur notbürftig I Landung in GöpMgen eftahren Er Mauert!

ferner Ingenieur Stahl und ein ausgebesserten Luftkreuzer, der der Hälfte seiner sehr und sagte, Ritte er gewußt daß der Kaiser

Monteur. Gras Zeppelin folgte dem Luftschiff im I bewegenden Kraft beraubt war, und auch nur be- I ihn erwartete, so wäre er auf dem Tempelhofer

I Automobil. Die ursprünglich gehegte Absicht, mit I schränkte Steuermittel hatte, ist eine unübertrofefne I Felde gelandet. Er würde nun aber wirklich vem Heck vorauszufahren, scheint wieder auf- Leistimg, die Wohl nur dem starren System zu ver- kommen und die Enttäuschung wieder gut I gegeben worden zu sein, denn man bemerfte bei I danken ist. I machen.

Münsina^n iim^ 4 rwrV5 .fe.tttart8 bon brn.flc"b Nachfüllmaterial angefordert worden, getroffen worden. Eine Menschenmenge wett Kitfir? Feldstatten und befand sich um I das hierher transportiert werden soll. Man I größer als am Paradetage vorher hielt alle s Uhr über dem Truppenübungsplätze, wo die schließt daraus, daß der beschädigte Lufttteuzer Plätze besetzt. Automobile stauten sich zu einem

Mannschaften der gegenwärtig dort übenden keine Nachffahrt, sondern in der Nacht hier eine Wagenpark. Die Nachricht von der Annäherung

Truppenteile für eine Landung bereit waren. Um 1 Landung vornehmen will, um bann morgen nach Zeppelins hatte ganz Berlin mobil gemacht.

5 uhr 5 Min. passierte das Luftschiff das Ba- Vornahme der Füllung die Heimfahrt *u vollen- Handumdrehen waren alle Feiertagsplane

racfenlager und steuerte in südlicher Richtung. ben. Graf Zeppelin ist kurz vor S Uhr im Auto- S» & Kaufen geworfen. Kein Wort, keine

Eine Landung erfolgte nicht. I modal in Biberach eingetroffen unb vor dem Voll-o 9f ^tte ®üI«Bteit.Zeppelin"

. Thingen 1. Juni, 7 Uhr nachm. Seit amt vorgefahrem -TemLfer^Vld 3lClpUn,t °"-r das enter Sttinde ist das Luftschiff von hier aus zu I Militär, die an der Verfolgung des Ballons be- I ----------------'------

Kben. Es kam um 6 Uhr aus nordwestlicher Rich- I teiligt sind, um gegebenenfalls die nötige HUse zu I hing und befand sich um diese Zeit bei Justingen. I bringen, befinden sich im Anmarsche. I

®üben' ^lug dann Schemmersberg, 2. Juni. Das Lust- Ablehnung des SrMchen Generalstreiks. eäääjk »ää

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Sor^Ä^ mube5'» bei Welt wollten mich Dir nicht Wn, « Heinz Ln®u Mm Fieber!« sagte er erschreckt die Aber, Liebling, Lori, mein geliebtes Weib JS* ®Iut ihrer sonst so kühlen Finger fühlend.

To^und ^kein' Pe^ir gerettet! Kein I Hafter Ferne und in bet Einbildung vereinen I L-Lieber, im Fieber der Liebe und

Seinen?" f fann uns mehr können, während in Wirklichkeit sie weltenweite Segen das bekanntlich ebenso wenig

trennen. I Räume trennen." I £ Är«ut geroaifffenift rote gegen ben Tod.

tote fab mit etnem seltsamen, dunklen, ver- IDie alle die Liebe überflüaelti I ®.aDor hart Deine Wissenschaft auf, Aeskulap»

zweifelten Bltck zu thm auf, während die Trä- Vorläufig wollen wir u^s selbst slüaeln T>t schlummernde Funken im Ä

ubetr;*re . rannen unb der I mein junger Poet denn über den Wassern roefits I ®°?fen ist erwacht und zehrt ihn nun lodernd Mund schmerzlich zuckte: Nein, kein Tod - ich kalt und mir kl^rn die Zähste'vor S auf «schmilzt hin -«

ih" "uch nicht gefürchtet. Vielleicht wäre I Reich mir den Arm, mein Leben komm auf unb Gewähren, meine wilde,

er das beste für uns beide gewesen! Da unten I mein Schloß mit mir! SBenn mänlfrfi >J I stolze Rose!"

M!« «8rt f«»" W«, i».9 f A; «ÄiX W

Leid?, Metn bleiches, schönes Lieb, was haben!" So verlucktt fi» RA Att Wrm

ta auifi I m '-Ober in Tränen! Schmelzendes Eis wird rftrS Wasser! Aber da« ist alles Torheit ich will nicht daran denken, heute nicht. Heute haben!" So versuchte fie" fi^anTinen«rrn ich nur empfinden, daß ich Dich habe und hängend, die ihre Herzen durchzitternde ernstt "Sj*1 brauner Schatz, Deine Augen Über