ß mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain W
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Berlage."
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44. Jahrg.
Zweites Blatt
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Zwist in der Finanzkommission.
Gestern wurde in der Vorrnittagssttzung di« zweite Lesung des Branntweinsteuergesetzes zum Abschluß gebracht. Die Zollsätze, die in erster Lesung erhöht waren, wurden nach Befürwortung durch den Reichsschatzsekretär und den Hanseatischen Gesandten, nach der Regierungsvorlage gegen Zentrum und Polen wiederhergestellt. Sie betragen danach: bei Fässern für Likör 800 M, für anderen Branntwein 225 M, bei anderen Behältnissen allgemein 800 M für den Doppelzentner. Die Kommission nahm weiter einen Zusatzantrag zu § 103 an, demzufolge Riech- und Schönheitsmittel, Kopf-, Mund- und Zahnwasser, Aether- oder weingeisthalttge und andere wohlriechende Auszüge und Wasser je nach dem Verkaufspreis von 25 Pfg. bis 25 M einer Steuer von 5 Pf. bis 8 M unterliegen, die vom Hersteller mittels Anbringung von Steuerzeichen an den Packungen oder Behälter zu entrichten ist. Die Vorschriften über die Steuerzeichen gelten auch für die einge- führten Erzeugnisse dieser Art; es kann jedoch zugelassen werden, daß die Verpackung erst im Jn- lande vorgenommen wird.
Es ensstand dann eine lange und äußerst erregte Geschäftsordnungsdebatte über den nächsten Puntt der Tagesordnung, als welcher die von den Konservattven beantragte Erhöhung des Kaffee- und Teezolles angesetzt war. Nationalliberale, Sozialdemokraten und Freisinnige erklärten, daß sie bei dem Vorgehen der Mehrheit sich nicht in der Lage sehen, an den weiteren Beratungen teilzunehmen. Die Abg. Weber und Mommsen erklärten, dckß sie nicht mehr als Berichterstatter fungte-
auf sein Verlangen Material überlassen werde; das geschehe regelmäßig. Die GeschästSordnungs- kommission sei für daS Reichsschatzamt nicht maßgebend; die Abändemngsanträge, von denen der Abg. Weber spreche, seien in dessen Abwesenheit an dessen Partetfteund Sieg abgegeben worden in der Meinung, daß dieser die sofort dem Abg. Weber Mitteilen werde.
Anstelle der ausgeschiedenen Berichterstatter wählte die Finanzkommission folgende neue: Rehbel (kons.) für Branntwein, Erzberger (Ztr.) für alle Erbfchastsvorlagen, Wein- und Schaumwein, Dr. Röflcke (kons.) für Beleuchtungskörper, Zündhölzer, Jnseratensteuer und Kaffee, Raab (wirssch. Vgg.) für das Finanzgesetz und Graf Westarp (kons.) für die Besitzsteuern.
Zu der Rachmitagssitzung der Finanzkommis- sion Haien sich von 28 Mitgliedern nur 18 Mitglieder der Mehrheitsparteien eingefunden. Zwei Sozialdemokraten und ein Freisinniger waren anwesend, hatten aber abseits Platz genommen. Es wurden zunächst neue Referenten gewählt und dann in die Beratung des Anttages auf Besteuerung der Glühörper eingetreten, der genau dem enssprechenden Abschnitt der Gas- und Elektrizi- tätssteuer enffpricht. Graf Westarp begründete den Anttag. Er erwartet einen Reinertrag von 20 Millionen. Bedauerlich, aber unvermeidlich sei, eine Belastung der Spiritusbeleuchtungskörper. Reichsschatzsekretär Sydow bezog sich auf die Begründung der Regierungsvorlage. Das Petro-
Marburg
Sonntag, 30. Mai 1909.
leum, das Licht der Armen, sei mit 75 Millionen -M belastet. Die vorgeschlagene Steuer sei demgegenüber unerheblich. Schon fingen die Gemeinden cm, sich dieser Steuer zu bemächtigen. Ein Re- giemngskommissar gab genaue Unterlagen und schätzte den Rohertrag auf 23, den Reinertrag auf 20 Millionen. Abg. Raab (wirssch. Vgg.) lehnte den Vorschlag im Interesse der kleinen Gewerbetreibenden und Minderbemittelten ab. Seine Fraftion habe noch nicht dazu Stellung genommen. Abg. Scholtz (Reichsp.) befürwortete den Antrag. Nach zustimmenden Ausführungen der Abg. Gröber, Müller-Fulda (Ztr.) und Graf Mislezynski (Pole) wurde die vorgeschlagene Besteurung der Belenchtungsmittel mit unwesentlichen Abkinde rungen nach dem Anträge der Konservativen angenommen. Gegen den Paragraphen 1 stimmte die wirtschaftliche Bereinigung.
Zum Pfkngstfeste.
Im natürlichen Kreislauf des Jahres bildet Pfingsten den Glanz- und Höhepuntt. Ein Schein der Verklärung ist über die weiten Lande ausge- gossen; im Blumenschmuck und dem tausendstimmigen Sängerchor der Vögel feiert die Erde den Triumph der Liebe, die auch deren festgefügte Gesetze und Ordnungen durchhaucht, und weckt in der Menschenbrust ein lautes, beglückendes Echo. Bei diesem wundervollen Aufleuchten der Natur regt in der Seele sich wirklich die Sehnsucht nach einer neuen Offenbarung, und sie lauscht, ob nicht ein Rauschen des Geistes aus der Höhe sich vernehmen lasse, das ihr eine lang erwartete, noch nicht gehörte Frohbotschaft verkündige.
Mehr denn je geht dieser Zug des Sehnens durch unsere Tage. Und gerade wir Deutsche stehen besonders in seinem Bann. Wir spüren es, daß wir auf der Grenzscheide einer alten und einer neuen Zett stehen: jene eine abgeschlossene, nicht wiederkehrende Periode der politisch geschichtlichen Entwickelung, der Poesie und bildenden Kunst, ja selbst der Philosophie, tutb somit Abschluß einer ganzen Weltanschauung; diese eine völlige Um- und Neuorganisation staatlicher, künstlerischer, wissenschaftlicher und insonderheit sozialer Ideen und Probleme, deren Bild trotz allen fieberhaften Eifers doch noch unfertig und selbst dem geistigen Fernblick verschleiert dasteht und um dessen Vollendung wir uns mühen mit tastenden Organen. Daher denn auch der völlig schwankende Boden einer unfertigen und ungeklärten anderen Weltanschauung, von der man sich verspricht, daß sie zugleich zu stolzen Höhen geistiger Gesamt- erkenntnis führen werde.
Da Weltanschauung und Gottesanschauung innig mit einander verknüpft sind, werden wir uns nicht wundern dürfen, wenn die Stürmer und Dränger der neuen Zett nicht bloß die Welt, son- 1 ®*rn <wch — Gott verbessern wollen. Und wie der radikale Flügel aller Neuerer von jeher das Allheil in Revolution, der Vernichtung des Bestehenden, erbNckt hat, so machen auch jetzt diese Ultras den alten Versuch, Gott zu „reorganisieren", indem sirihn streichen. Solche krankhaften Wallungen
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Politische Umschau.
Handwerk und staatliche Lieferung.
Am den Handwerkern eine Beteiligung an den von fetten der Staatsbehörden auszuschreibenden Lieferungen zu ermöglichen, will die Preußische Staatsregierung, wie kürzlich halbamtlich gemeldet wurde, die Handwerkerkarn« mern veranlassen, eine Normalpreistabelle aus- zuarbeiten, die als Grundlage für die Beurteilung der von den Handwerkern abzugebenden Gebote dienen soll. Es ist anzunehmen, daß dieses dankenswerte Vorgehen der Staatsregierung eine Folge des konservativen Antrages Hammer ist, bei Aufstellung von Preisverzeich- nisten Sachverständige aus den Reihen der Innungen heranzuziehen. Der geplante Vessuch soll, wie wir hören, zunächst nur in etwa sechs Handwerkskammerbezirken gemacht werden, um dann, wenn das Ergebnis befriedigt, auf sämtliche Bezirke ausgedehnt zu werden. Wer die einschlägigen Verhältnisse kennt, wird nun natürlich nicht eine Normalpreistabelle mit Gültigkeit für ganz Preußen erwarten, sondern es kann sich nur um Normalpreistabellen für einzelne Städte und die benachbarten Wirt- schaftsgebiete handeln. Es bestehen in einem und demselben Handwerkskammerbezirke für die gleichen Arbeiten recht erhebliche Preisunterschiede, die nicht aus der Welt zu schaffen sind. Wenn mit dem geplanten Vorgehen der Staatsregierung eine Schablonisierung für die ganze Monarchie geplant sein sollte, was wir indessen bezweifeln, so glauben wir nicht an einen Erfolg, da unbedingte Schädigungen der einzelnen in Betracht kommenden Faktore die Folge sein müßten. Wir sind aber überzeugt, daß auch mit diesem Plane der Staatsreqierung nur etwas dem Mittelstände Förderliches in Aussicht genommen ist und bezweifeln nicht, daß die maßgebenden Handwerkerkreise das Vorgehen der Regierung begrüßen weiden.
Arme»»nterstiitz«ng und öffentliche Rechte fn Preußen.
Am 15. März 1909 wurde ein Reichsgeseh erlassen, durch das die Einwirkung von Armenunterstützungen auf öffentliche Rechte in der ' Weise geregelt wurde, daß als Armenunterstütz-
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(Nachdruck verboten.)
und tiefer und hoffnungsloser. Sie wußte, daß und wo er Medizin studierte, hatte mit ihm Plane, Hoffnungen und Träume in die Zukunft hineingesponnem durch die für ihn eng vertun»
Die „Gberhesstsche Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. — Der Bez u g s preis beträgt vierteljährlich durch die Post bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern ZeitungSstellen und der ffijpe&ition (Markt 21J L Mk.
Die JnsertionSgebühr beträgt str die 7gefpaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Bekamen 80 Pfennig. — Druck und B«lag: Joh. Aug. Koch, llniversttätSbuchdruckerei Inhaber Dr. T. Hi tz e r o th, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
So wußte sie sich ihm immer zu entziehen, wenn er die Seele in ihr zu finden gehofft hatte unbjle festhalten wollte, und trotzdem ihn dieses Hangen und Bangen manchmal zur Verzweiflung brachte, waren das doch nur flüchttge dunkle Augenblicke einer Seligkeit, die sonst schattenlos und sonnig wie die Tage des Hochsommers da draußen in seinem Herzen drinnen lebte.
Gin Sornmertranrn.
Roman von Ä. van Setter.
l Fortsetzung.)
®a”n> wenn seine heiße, fieberzuckende Hand sehnsuchtsvoll ihre immer gleich kühlen Finger .suchte, stand sie wohl hastig atmend auf, trat "in den Saal und bat, sich nach ihm wendend, leise: »Wollen Sie mir nicht etwas spielen?"
Und seufzend folgte er ihrem Rufe, setzte sich an den breit in das Zimmer geschobenen Flügel und goß all das, was so sehnsüchtig, flehend und wild seine Seele durchtobte, in die ungebundene epraaje der Töne, die über all ihren Stolz und all i.ire Unnahbarkeit hinfort ihr erzählten, 5tpp.eP sagen durften und ihre HK 2Urf)t .£ötclt wollten. Manchmal ,panb. sie groß, weiß und unbeweglich an das Klavier gelehnt, und der Mond geigte ihr blasses, regungsloses Gesicht mit den großen nachiduukel schimmernden Augen, die so weit' «nb ernst in die Ferne blickten, als glitte all das, was unter ihr die Saiten sagten und klagten, begehrten und erflehten, eindruckslos von thr ab. Dann brach er wohl plötzlich mitten in Kinern Spiel heftig und jäh ab, nahm seinen Hut r.r.d stürmte mit einem finsteren „Gute Acht" in das Dorf hinunter, um am folgenden Morgen sich reumütig und abbittend über ihre Hand zu beugen, die sie ihm lächelnd und frei *on Vorwurf und Frage entgegenstreckte. . L. Meistenteils aber zog Lori sich einen der feinen tiefen Korbstiihle bis fast an feine Knie lab lehnte den blonden Kopf still an die dunkle Alavierwand, während ihre Augen auf feinem
wußte längst, wie einsam und liebearm feine
SS? 9ero.e'en’ , unter I Dann wußte sie immer mit einem Scherz,
’mm" U"ch Ltebe und I einer Neckerei auszuweichen, und als er einmal J®“ bis Reinheit I gar zu leidenschaftlich und dringend seine Frage , >elner Empfindungen und I wiederholte, war sie schweigend zum Klavier ge«
Gestnnungen ihn in hundert Fallen, in denen treten und hatte mit festem, sicherem Fing« andere strau^ln und der Sirene Welt in die I das Lohengrinmottv angeschlagen, wahrend fyt 'En, hoch über den Schmutz und Alltag Blick vorwurfsvoll und zürnend zu ihm herüber,^ hrnausgeschoben hatten, und ohne daß ste es ihm I geflogen war. Da verstummte et, eingetfcrtt Mannte, liebte sie ihn um jeder dies« unbe- I ihrer Bedingungen beim Beginn ihr« Se*1 rechneten Äußerungen und Schilderungen mehr kanntschast, und tröstete sich mit der Hoffnuna, i und tiefer und hoffnunasloser. Sie nmfcte ha6 I mif de» Too h»r 4 « '
werden, wie zu allen Zeiten, so auch jetzt wieder I ren könnten. Schließlich wurde für di: ichmit- bald am gesunden Sinn der Ration zerschellen. | tagssttzung folgende Tagesordnung avo tunten: Aber gerade zu Pfingsten sollten auch edlere I Erhöhung des Kaffee- und Teezolles, Zündhölzer Sucher sich klar werden, daß auf göttlichem Gebiet | und Glühkörperbesteuerung, als letzter Puntt: immerdar daS Neueste der „alte Gott" bleiben Wahl neuer Berichterstatter. ।
toltb denn Gott ist ewig, und somtt unabhängig In bet GeschäftsordnungSdebatte erklärte bet to»n jedem Wchsel menschlicher Zetten und An- I Abgeordnete Dr. Paasche namens d« national- Ichauungen. liberalen Frattion, daß diese sich nicht weiter an
Der Prüfstein des wirttichen Forsschrittes, der I den Beratungen beteiligen können, da der Beschluß inneren Reife dieser Anschauungen kann nur der I des Seniorenonveuts, die Ersatzsteuern esst dem sein, ob ste daS ewige Wesensbild Gottes immer I Plenum vorzulegen, nicht beachtet worden sei, und leuchtender für die Menschheit Herausstellen. Und I das enter die Regierung das Material zu den von auch hier ist fett den Tagen Jesu von Nazarech I ihr in Aussicht gestellten Vorlagen den Konservaii- nach einer Richtung ftir immer bet Höhepuntt bet I ven ausgehändigt habe, ohne selbst Borlagen zu Erkenntnis erreicht. Denn seitdem wissen wir, daß | bringen. Abg. Dr. Wienter protestiette namens Gott die Liebe ist, und für Zett und Ewigkeit gibt I der Freisinnigen gegen die Dutchpeftschung bet es nichts Größeres als die Liebe! Nach einet I vorliegenden folgenschweren Gesetzentwürfe, die cncheren Richtung aber Hai allerdings das pfingst- I eine Vergewaltigung der Minderheit sei. Ihm liche Sehnen und Hatten unserer Tage seine Be- schloß sich bet Abg. Geyer namens der Sozial- rechttgung. In voller Schöne und Klarheit wird I demokraten an. Der Berichterstatter für die die neue Wett- und Gottesanschauung erst bann I Branntwein- und Tabaksteuer, Abg. Weber (not.- sich entschleiern, wenn sie, immer voller vom Geiste I lib.) erklärte, daß weder er, noch seine Parteige- göttlicher Liebe erfüllt, zu immer vollkommeneren I nossen die übernommene Berichtcrstattting erlebt- I Taten der Liebe am Volksganzen wie allen Ein- I gen könnten, da sie nicht mehr zu der Mehrheit ge- I jelnen führt. Und in der Hoffnung solcher Er- I hörten. Dem Reichsschahamt sei vorzuwerfen, I füllung wollen wir freudig und fröhlich Pfingsten I daß es nicht mit ihm, sondern mit anderen Korn- I ’e’ern! I missionsmttgliedern in Verbindung getreten sei. I
Ebenso legte Abg. Mommsen sein Amt als Bericht- I erstatt« für die Erbschaftssteuer nieder. Zuvor I hatte Staatssekretär Sydow die gegen ihn gerich- I tcten Angriffe zurückgewicsen. Es sei weder er« I staunlich noch geschäftswidrig, daß einem Mitglied |
en "Jti> Melodien, die feine So wußte sie sich ihm immer zu entziehen, über diese Zusammengehörigkeit hinfortglitt, Hande schufen, ihm zärtlich und süß den klingen- I wenn er die Seele in ihr zu finden gehofft I und nur sein Name war ein Punkt, den beide den singenden Text erzählten. Dann flocht er hatte unbjle festhalten wollte, und trotzdem ihn I der Verabredung gemäß, stets gleichmäßig stumm wohl alte, tiefsinnige Volkslieder in fein Spiel I dieses Hangen und Bangen manchmal zur Ver« I umgangen hatten
ein, und ihre lächelten, weichen Lippen zweiflung brachte, waren das doch nur flüchttge, I Dagegen wußte er von nichts Nie durL all summten dazu leise dre Worte mit. Aber wenn dunkle Augenblicke einer Seligkeit, die sonst I ihr farbenprächtiges, jedes Gebiet der Wett einmal schattenlos und sonnig wie die Tage des Hoch- streifendes Geplauder klang ein Ton, nach dem
S1 »fVIs putzte eine Nach- sommers da draußen in feinem Herzen drin- man sich ihr Leben hätte anders bilden können
trgall in Deiner Kehle wohnen —", bann neu lebte. I als das einer arosten Dame bi« b.TsnMt m»
töebrh" Lippen feft, und sie I So waren fast zwei Wochen hingegangen, in I ihren Höhen und Tiefen erkannt und burchwan-
b»7kSce£’ Lreb- denen sich diese so verschiedenen Menschen immer bert hatte. Keine Beziehung, von der aus ein ffinwÄÄL“ ?1 ’S* H^ze»!" naher getreten waren Das heißt nur in Pfad zu ihrer Lebensstellung hätte hinüber”
i£s ^>emz das alte, schwermütige Empfindungen und Gedanken, während in all leiten können kein Wort das mehr iaate als
VolksliÄ „Es.ist bestimmt tn Gottes Rat" mit I dem, was die Außenwelt und die Verhältnisse I „ich bin ich lebe ich dachte und enwfanb’“
in fein Spiel einschloß, hatten die dunklen, tiefen I des alltäglichen Lebens betraf, nur er in Harm- I Manchmal riß doch der Faden feiner Unbefan-
Augen im Tranenschimmer geglanzt und ihn so I loser Unbefangenheit Vergangenheit und Ge- I genhett und Sorglosigkeit und dann sraate er xenZ-nlos traurig uni zugleich zärtlich ange- genwart preisgab, während sie mit über- wA an^oll: Lori Lori wa! steckt hint« fe^n, daß er, hlugerissen von Liebe und einem I rafchender Geschicklichkeit, die er fieilich im I Ihnen? F<e Prinzessin ' oder Alltaaskind? geheimnisvollen Bangen des Verlierens, sich I Sturme feiner Gefühle übersah, jeder Andeut- I Nein letzteres ist für alle Fälle ausaetoloRen Üerabgebeugt und ihr im Mondenschein silber- I ung übet das, was ihr Leben da draußen an- I Mich packt ost die Sorge ob Du nicht zu den schimmerndes Haar, rhre so rätselhaft schönen I betraf, aus dem Wege zu gehen verstand Sie I Sternen oebKrft m, .JL’ >v.i49
Aug-n geküßt hatte Sie ließ es widerstandslos wußte längst, witdnfJm unb Hebearm seine ÄT W
geschehen, als er aber, durch ihre weiche Hin- 1 ----
gebung ermutigt und von der heißen aufwallenden Liebe überwältigt, sie fester in seine Arme schloß und die weichen, warmen Lippen suchte, hatte sie sich mit einer kräftigen, kurzen Bewegung von ihm frei gemacht und mit ihm nur zu wohl bekannten, fpöttisch-schelmischen Lächeln, das gar seltsam zu den noch immer feuchtschim- mernben Augen paßte, gesagt: „Es steht wohl im Liebe: „So Dir geschenkt ein Knösplein was,
mer^unh’to^fn 9r-tC I PIäne> Hoffnungen unb Träume in die Zukunft I Herz 'sich ihm hing'eben und s«iwill