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Di« JttsertivnsgebLhr beträ, »der deren Stamn 15 Bfemria. fi

(Nachdruck verboten.)

Druck und 1

Inhaber Dr.

Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 37.

Marburg

Sonnabend 15. Mai 1909.

Im Abaeordnetenbauie

wurde am Donnerstag, 13. Mai, die dritte Beratung des Etats beim Ministerium des Innern fortgesetzt. Abg. Hirsch.Berlin (Soz.) versuchte die durch Zitate aus sozialdemokratischen Schriften unterstützten Aus­führungen der Abq. Straffer (fonf.) und v. Arnim- Züsedom (fonf.) zu entkräften, wonach die Sozial« demokratte ihre Endziele nur mit Gewalt zu erreichen gedenke. Abg. Heckenroth (fonf.) wiederholte noch­mals, daß er bezüglich der Fürsorgeerziehung der Familienerziehung vor der Anstaltserziehung den Vorzug gebe und nur gerügt habe, baß man bei der Unterbringung von Kindern in Fürsorgeerziehung sich nicht vorher rechtzeitig mit dem Ortsgeistlichen inS Einvernehmen setze. Hiervon habe er nichts zurück­zunehmen. Abg. Riffen (Däne) beklagte sich über die Ueberwachung der dänischen Vereinshäuscr, sogar Hochzeiten würden durch zwei Gendarmen beaufsich- iigt. Abg. Dr. Schifferer-Kiel (natlib.) erklärte, daß die Dänen das Vorgehen der Regierung nur ihrem eigenen Verhalten zuzuschreiben hätten. Abg. vo« Arnim-Züsedom (fonf.) verlas nochmals verschiedene von ihm vorgebrachte Zitate unter Angabe der Stellen, wo diese Zitate zu finden wären. (Der Redner wurde durch fortwährende Zurufe der Sozialdemokraten unterbrochen, wobei sich der Abg. Hoffmann (Sog.) einen Ordnungsruf zuzog.) Der Redner schloß mit der Bemerkung, daß er die Richtigkeit seiner Zitate nachgewiesen habe. Das sei den Sozialdemokraten natürlich unbequem. (Lebh. Beifall ) Abg. v. Wen­den (fonf.) begründete einen Antrag, der Maßnahme« zur Ausrottung der Animierkneiven verlangt. Fall» die bestehenden Gesetze keine genügende Handhabe da­für bieten sollten, möge die Regierung auf schleunige Einführung solcher gesetzlichen Bestimmungen hin­arbeiten, die sicher zum Ziele führen. Der Besuch der Animierkneipen führe viele junge Leute auf die Bahn

Wir lassen Dich nicht so baü» fort, Bäter- chens" ruft Fee.

Schmeichelkatze?"

Nun find die Wagen der Gäste forgerollt, Hans Leopold un sein junges Weib find allein, die Johannisfeuer brennen und der Gesang der Bauern klingt rhytmisch aus der Ferne herüber. .Bist Du glücklich, mein Lieb, fehlt Dir mchts?" fragt Schöningk und zieht Fee in die Arme.

Da roirft fie sich an feine Brust und ihre Sippen drücken ihre Antwort auf seinen Mund tm innigen Kutz.

, Dreizehntes Kapitel.

Uni> reiht sich an Jahr. Äutfcnb ist

Aus dem Reichstage.

In der 256. Sitzung vom 13. Mai kamen mehrere Vorlagen zur Beratung. Als erste steht die revidierte Berner Konvention auf der Tagesordnung, die de» Schutz der Werke der Litteratur und Kunst bezweckt. Staatssekretär Frh. v. Schoen empfiehlt den Entwurf, mit dem sich jetzt auch die Vereinigten Staaten be« freundet hätten und dem sich demnächst auch Rußland anschließen werde. Der Abg. Jungk (natlib.), Pfeiffer (Ztr.), Müller-Meiningen (freis. Vp.) und Dietz (Soz.) begrüßen die Vorlage mit Genugtuung und Abg. Dove (freis. Vgg.) spricht sich lediglich gegen eine etwa beabsichttgte Verlängerung der dreißigjährige« Schutzfrist für Literaturwerke aus. Abg. Hennin, lkons.) ist ebenfalls mit der Vorlage zufrieden. Trotz- dem nicht alle Wünsche erfüllt seien fei doch ein Fort­schritt erkennbar. Auch er müsse vor einer Verlänge­rung der dreißigjährigen Schutzfrist warnen, damit die literarischen und Kunstwerke Eigentum des Volke» werden. Die Berner Uebereinkunft und das Ueber- einkommen mit den Vereinigten Staaten über den gegenseittgen getverblichcn Rechtsschutz werden in erster und zweiter Lesung angenommen und die de­battelose Annahme des Münzgesetzes schließt sich an. Zur zweiten Lesung der Novelle zum Bankgcsetz liegt ein Antrag Raab vor, von dem Reingewinn der Reichsbank den Anteileignern nur 15 v. H. (statt 25 v H.) zukommen und die Dividende im Höchstfälle nur 6 v. H. betragen zu kaffen. Abg. Raab' (wirtsch. Vgg.) begründet den Antrag, der in seinem zweiten Teile Ersatz schaffen solle für den Ausfall an Noten« steuer, der durch das Bankgesetz veranlaßt werde. Neichsbankpräsident Havenstein bittet, den Antrag ab­zulehnen. Ihm schließt sich Abg. Dove (freis. Vgg.)' an. Es sprechen noch die Abg. Dr. Arendt (Rp.). Frank-Mannbcim (Soz.) und Kretft (kons.) für und di« Ab«. Weber (natlib.) und Faßbender (Ztr.) gegen den Antrag. Nächste Sitzung Freitag 2 Uhr. Tagesordnung: Namentliche Abstimmung über den Antrag Raab.

Dampflokomotiven wurden 1050 verwendet, elektrische Motorwagen 423.

Die Gesamtzahl aller Personen-, Euter-, Gepäck-, Post- und Spezialwagen betrug 17 779 (tm Borfabre 16 713).

Der Personen- und Güterbeförderung dien­ten 234 Bahnen (8588 Klm), nur der ~ ' nenbeförderung 2 (17,24 Klm.), nur der beförderung 19 (126 Klm.l.

Vorzugsweise dem Handel und der In­dustrie dienten oder sollten dienen 63 Bahnen V®5) Klm.). vorzugsweise landwirtschaftlichen Zwecken 92 Bahnen (4708 Klm), beiden in annäbernd gleichem Maße 89 Bahnen (2764 Klm.). 7 Bahnen waren für Fremden- (Bade-) Verkehr bestimmt.

ningks in Klein-Troska vereinigt und das zu« friedene Glück liegt auf den jungen und alten G- stern. Hans Leopold hat im Walde einen Fernblick nach Hollen durchhauen lassen: da» tr*e, l be Haus ist von der Veranda zu sehen und oft neckt er Fee, daß sie ihr eigenes Heim nickt so wie das der Großeltern liebt. Sie lächelt dazu und verteidigt sich nicht, denn ihr Mann weiß, daß ihr nichts über das eigene, baute Nest geht. Die junge Baronin Schöningk ist noch ebenfo zierlich und schlank wie damals, als fie cm Arm Baron Adams im Kasino stand und das Gefühl des Rekruten vor der Schlacht hatte.

Jetzt schlüpft ihre Hand in die des Vaters, der sein blühendes Weib um die Schulter um­faßt hält, so gehen fie zu drei in den Garten hinunter.

Wie üppig die Rosen dieses Jahr bei Dir blühen," sagt Franziska,welch schöner Sommer heuer ist."

Friedrich Johann zieht die beiden Frauen fester an sich.

Und wie schön ist das Leben so mit Euch, zwischen Euch, Ihr meine beiden guten Enge^ Euch habe ich viel zu danken, durch Euch bin ich im lieben Gottesländchen wieder heimisch geworden, ein Sohn Kurlands, unter dessen grün-blau-weißem Banner ich das wahre Glück wieder fand."

,, Stimme ist tief bewegt und er blickt hinüber zum stattlichen Hanse seiner Ahnen, ein j stummes Dankgebet im Herzen. 1

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fegjjgas1 u'3a6r9,

in seinen tiefsten Tiefen erschüttert durch den Tod seines geliebten Kaisers Alexanders des Oriainal-Roman nn» c.ui.t. I Zweite-. Wie ein Schrei schmerzlicher Entrüst-

v Sck li «Gabriele I ung hallt es vom Oberllinde bis zur preußischen .«LEV.** Grenze und ie loyalen Untertanen des Zaren

QD. te, 'D-mutz.) I trauern aufrichtig, haben doch viele der Balten

. t,!?11 es recht betrübend, lieber Vater, I den Kaiser und seine erlauchte Gemah.in per- foHft$Ubem^ft0 ftnnT P?n^IO50 MtÜ? sönlich kennen gelernt als die Herrscherfamttie Kv bemerkt Hans Leopold im Laufe des im Jahre 1862 in Lisau zum Bade weilte und

Abends, wir werden oft bei Dir fein, der die Allerhöchsten sich den Adel der Provinz und t<i"8 an., die Spitzen der Stadt vorftellen ließen.

... »Unser guter Doktor Gorner, der ja Witwer Auch Rothenfelds und Schöningks trauerten wirbln? I Don ganzem Herzen und mit Enttüftung las

alte 4unofer Är ' Äen/ ^ist eine man die näheren Details der beklagenswerten

3 LL* * »u-U.

ktXr in eutm metne lieben I Fünf Jahre find es her, feit derEnterbte« 1 heimgekehrt war, jetzt hat er wieder festen Fuß in Kurland gefaßt und sich die Stellung gege­ben. die ihm zukommt, die er um feiner Liebe willen opferte. Geachtet und angesehen füllt er seinen Platz aus, und kürzlich hat man ihn Zum Kreismarschall gewählt, einen Vertrauens­posten. den man nur dem Würdigsten anträgt.

. »3«, Friedrich Johann ist wieder Einer der Unseren geworden," sagt Mandau,als echter Sohn der kurischen Gaue und Wälder lebt et in Hollen."

--Au die Tür der Löwenhöhle klopfen kleine Finger und feine Sümmchen rufen:

Großpapa, laß uns hinein."

Schmunzelnd, steht der Greis auf, trotz der Eichtfchmerzeu im Bein, die ihn zuweilen pürgen.

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg » KirMai«

und den Beilage«: .Flach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) «nd.Landwirtschaftliche »euage.

'M/, 44«! SHhms erscheint täglich mit Ausnahme der

JK 113 Sonn- und Feiertage. Der Bezugspreis beträgt viertel-

ZfS I IO jährlich durch die üoft bezogen 2^5 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der @$pebitiort Markt 21, 2 Mk.

Brandenburg von 113,00 km I der Kommission. DieDeutsche Tageszeitung" ProNz WektfaÄ »nn be? treibt, vielleicht wollen die Herren wn SafiS.

Westfalen von 66,34 km (3 Bahnen) mann mit Bebel eine Staatsaktton herbei-

I fich^auf ^K^llSoS^ r<^nmnf^at ^^ntcht^so tragisch ' ?ehmen!^l2^ein^

Di-Entwicklung bet nebenb-hnähn- EFÄJIE

ltchen Kleinbahnen in Preußen. 8iT£n5 i%Ts*man»urkI48 480 JtiL * (ai Sn* I

-m d«. l.»lM Lff-M Ä" A 4 ±2

» Ergebnisse vorliegen (31. März 1908), mVr ®Is im Jahre vorher. Von dem Gesamt- t

waren rund 8730 Klm. nebenbahnähnliche anlagekapital der Kleinbahnen find oder wer- I önlitif UmtotolL

Klernbahnen genehmigt, der Zuwachs der ^en ausgebracht tn runden Ziffern vom Staate: t'uiuqqje uniftyuu.

Streckenlänge beziffert sich auf 4,55 v. H. (im (Kleinbahnunterstützungsfonds) 81563 000 M., Die Sicherung der Banforderungen. ei2tlo<o.e ar46 3m Betriebe befanden | ®on be" Provinzen 65,1; von den Kreisen 122; | Der Gesetzentwurf betreffend die Sicherung

Unternehmen) I 595; in sonstiger I der Bauforderungen, der die dritte Lesmtg im

gegen 7906 Klm. (232 Bahnen) im Jahre vor- I ^95,8 Millionen. I Reichstage passiert hat, wird nunmehr bald

fonÄo 97ß 6etkUfl<-?i7 Zunahme der Strecken- I !--- zum Gesetz werden, und damit wird eine For-

«ti'Ä t?rn. We. dl- $.a, Ei« Zwischen» in derFin°nck°mmisfi°».

te et^? W29 Klm., Die Finanzkommisfion des Reichstages be- Abschnitte und enthält fortlaufend 67

i drittel der Gesamtlänge, die I riet heute den Tabaksteuerentwurf der Realer- Paragraphen. Der erste Abschnitt (§ 18)

betten1223UKrtfi^>f s/"^"trven beför- I ung, die sogenannte Banderolensteuer, nachdem behandelt .Mgemeine Sicherungsmaßregeln",

r<^nen<n?n^nr»^aiQe* ^^01 Klm), mit elektrl- sie gestern den Entwurf der Subkommission im ber zweite Abschnitt (§ 967) behandelt die n^n C84 Ksn, ) ? $a^ Prinzip angenommen, die entscheidende Ab- Dingliche Sicherung der Bauforderungen" und

w r bedienten sich des Dampfes und I stimmung aber ausgesetzt batte Nach der Nl sieben Titel gegliedert. Aus dem ersten der crel-n'chen Kraft schlichten Beratung ckm es zu einer längeren Abschnitt sei erwähnt die Vorschrift über Ver-

fttn.. .n,t P^rden oder Drahtseilen I lebhaften Eeschäftsordnungsdebatte ba® bie u?en))un5 des Baugelbes unb über Führung ' n- " Regierung auf eine Anfrage aus der Mitte der eines Baubuches, deren Uebertretung mit er-

Kornm'ision einen Vorschlag des Herrn F ei st beolicher Geld- oder Freiheitsstrafe bestraft

in Straßburg Aufhebung der Jnlandssteuer ^«?em zweiten Abschnitt feien er-

und Ermäßigung des Zolls unter gleichzeitiger ,nt Vorschriften über den Baubeginn. Erhöhung der Verbrauchssteuer für einen Eintragung des Bauvermerks und die Fest-

gangbarcn Weg erklärt hatte, wurde von dentenn?. b®r Belastungen. Der dritte Titel be-

Konservativen beantragt, die Abstimmung auch *)anbe.t das für Bauhandwerker so überaus Perfo- I über den entscheidenden Paragraphen (2) der I ?"h"ge Kapitel betreffs der Vaugläubiger.

Guter- I Regierungsvorlage auszusetzen und in die Be- I « üte!te P'tel handelt von den Bau- und

ratung bei übrigen Paragraphen unter Ver- Baugeldhypotheken. Der fünfte Titel behan- wenbung des erwähnten Vorschlags einzutreten bcIt Sicherheitsleistung gegenüber den Der Vorsitzende, Abg. Dr. Paasche hielt ein «au?l^fct9rn- ®et sechste Titel handelt vom solches Verfahren, das eventuell zur Annahme I ®woffenomt und der siebente Titel enthält zweier einander anschließender Gesetzentwürfe Schlußbestimmungen. Die Einführung des

führen könne, für geschäftsordnungsmäßiq un- Baubuches, m welches sowohl alle Verbindlich-

zulässig. Er meinte, es sei unbedingt erforder- at& °"ch die zur Verfügung stehenden

. , , , lich, erst eine endgültige Entscheidung zugunsten einzutragen sind, ist eine wichtige

p- rv . Betriebe der nebenbahnähnlichen I des einen oder des anderen Entwurfs herbei- I Neuerung. Desgleichen ist neu die Einrichtung

54,9< V^fsste unb 6838 I zuführen. Gegen die Nationalliberalen Frei- I b.es Bauschöffenamts, dem eine ähnliche Funk-

5074 Unl> 6463 tm finnigen und Sozialdemokraten beschloß' jedoch !ton ®?e Kaufmanns- unb Eewerbegerich-

P^ahre) beschäftigt bie Kommission, nicht abzustimmen fonbern Jen fliegen soll. Eine neue Art ber Sicherung

hIe (Eigentum) der Unternehmen entsprechenb dem konfervattven von der Reichs ber Bausorderungen int voraus ist auch die Ein- f^uberwiegt nch wie vor die Form I Partei unterstützten Anträge fortzuberaten Tragung des Bauvermerks im Erundbuche. Sö­der Gefellschattsunternehmen. Es find deren I Darauf erklärte der Abq. Dr Paasche er I ?eht zu hoffen, daß das neue Gesetz den (gegen 161 tm Vorjahre) vorhanden, wäh- müsse es sich überlegen, ob er unter diesen Um- Punschen der Bau-Lieferanten und Handwer- rend Kommunalverbande Kreise oder Ge- 1 ständen, bei einem nach seiner Meinuna ae- I gerecht geworden ist und jeder Art von meinben ^ Unternehmer von 82 (im Vorjahre I schäftsordnungswidrigen Vorgehen der Kom- I Bauschwindel einen Riegel vorschieben wird. 79) nebenahnlichen Kleinbahnen sind Einzel- misstonsmehrheit - den Vorsitz beibchalt7n Cine Einigung.

R-- Ät'JkWS«1??,. 2?heÄe,p*n«"W8 "inem 6M1 tataÄÄ" S.l.iM«upP,4 (gegen 305?km°i!n^Vorjah?) Ä^nlO^km bemorSlerHärten ^PeTülSn "sich an^derVb de/Vorsitzenden

gewerbsmäßigen Betriebsunternehmern gesuhr? beraten b Unfallberufsgenossenschaften fallen und er hatte in einer öffentlichen Per- I Die preußische Staatseisenbahn Verwaltung tritt I Die 9Pnr»entos++or . n. , ., I sttmrnluiig dem Dr. Dorsthoff grobe Unwahr- I

für Rechnung Dritter als Betriebsführerin i -n I her Trr ®c^cn in Beurteilung I heit und Unzuverlässigkeit vorgeworfen. Dr. I

186,35 km (11 Bahnen), >« £1« As Vorganges wett auseinander. Stöver wellte übrigens vor Gericht den Wahr-

------------ Provrnzrawer- DasBerl. Tgbl. spricht von einem Krieg in heitsbeweis für seine Behauptungen antreten.

f9?nrflhnfff h#rhni»w ) I iw ____e««*. . -r I I

Ra, ihr kleinen Strolche," sagt er,was I wollt ?br denn?" I

Spazierenfahren," sagt Adam, das vier- I jährige Söhnchen FriÄrich Johanns und der I kleine dicke Wilhelm, der erst drei ist, wieder- I holt:Pazieren, pazieren fahren " I

»Ra, dann sagt Janze, daß der Jakob beu I großen Wagen anspannt; Großmama und ich I werden mit Euch nach Klein-Troska fahren" I sagt Baron Rothenfeld und streichelt bie beiden I niedlichen Blondköpfchen, bie jubelnd davon- I stürmen. I

..Muß den kleinen Halunken schon den I Willen tun, brummt Rothenfeld,wahrhaftig I ia, glaube, ich verwöhne sie zu sehr." Er dentt I an den Morgen, als wieder ein junges Leben I tn Hollen erwachte und die alte Madde an der I plumpen, wappengeschmückten Wiege saß. I

Es ist ein Knabe, Vater'" hatte Friedrich Johann gerufen,der Erbe von Hollen," fügte I bet alte Mann feierlich hinzu. Seine Lippen I bewegten sich leise und er legte die große Hand I auf des Neugeborenen Köpfchen. I

Etwa ein Jahr später trat auch in Klein- I Troska dasselbe Familienereignis ein unb Fee I hielt ihr ältestes Söhnchen in den Armen, das I nack ihr Felix getauft wurde, während das I eben erst ein Jahr alte kleine Mädchen den I »tarnen Stefanie trägt unb bet ersten Frau I Friebrlch Johanns zu gleichen verspricht. I

Die beiben Onkel, Fees Brüderchen, sind bie I besten Spielkameraden des kleinen Felix unb I i mer glücklich, wenn er nach Hollen kommt I oder wenn fie zu ihm dürfen. ~ I

beute finde wir alle. Rothenfelds unb Schö- J