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steuerfrage zu willen ist, in den anderen Steuer« fragen aber kaum sich mit *hr auf der jetzigen Grünblaue verständigen wollte. An eine Auflösung im gegenwärtigen Augenblick ist also nicht zu denken.
So ffeibt nur ein Ausweg, recht bald zu einem positiven Ziele zu kommen. Dieser Wunsch besteht ja nun auch bei den Parteien: die Frage ist nur „wie?".
umsonst gebracht wird und di« Linke den anderen Steuern zustimmte. Auch wird man verlangen können, daß für die Erbschaftssteuer zunächst positive Vorschläge gemacht werden, wozu die nationalliberale Partei bereit sein soll. Für eine Erbanfallsteuer ist jedenfalls ein Teil der konservativen Abgeordneten zu haben, wenn auch die Mehrheit sich ablehneich verhält, und leider scheint e», als ob dieser Widerstand fest sei.
Die „Nordd. Allg. Ztg." schreibt heute zu den zitierten Ausführungen der „Kons. Kort?:
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 85.
Kein Wort hört oder liest man von der Ablehnung der Tabak-, Wein-, Inseraten-, Plakat-, Elettrizitäts- und Eassteuer. Kein Wort verlautet davon, dah von freisinniger Seite ganz offen erklärt worden ist, es werde den liberalen Parteien gar nicht einfallen, selbst bei der Zustimmung der Konservativen zur Erbanfallsteuer nun gleich 400 Millionen indirekter Steuern zu bewilligen. Dem „Berliner Tageblatt" schien es neulich noch, als würden dann erst die „sachlichen Bedenken" anfangen. Kann man es da den Konservativen verdenken, wenn sie bei dem geflissentlichen Verschweigen ihrer Bereitwilligkeit zur Mitarbeit an der Reichsfinanzreform, bei dem absichtlichen f inweggleiten über das ablehnende Verhalten der anderen Parteien gegenüber anderen, ebenso ertragreichen Steuern mehr und mehr das Gefühl bekommen mußten, in einem Kampfe zu stehen, der allein gegen sie geführt wurde? Was sie in diesem Kampfe aber unbedingt auch von den Gegnern verlangen dürfen, das ist Achtung vor ihrer ehrlichen und offen bekannten Ue^erzeugung und kein Unterschieben von Motiven, die einer Partei stets fremd fein müffen, für die das Wohl des Vaterlandes das oberste Gesetz ist." —
Marburg
Sonnabend 8. Mai 1909.
tUl dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend« (wöchentliche Unterhaltungsbellage) und.Landwirtschaftliche Beuage
Baron Schöninqk fen. mit strahlendem Gesicht ins Zimmer. Er hält einen Bries in der Hand. „Kinder!" ruft er, „ratet, welche gute Nachricht ich bringe?"
„Sie ist außer Gefahr?" fragt Fränzchen.
„Ja, Gottlob, und — der Dickkopf, der Adam, hat sich mit seinem Sohn ausgesöhnt, Freud« herrscht in Trojas Hallen, hört nur Minchens Brief:
„Mein lieber, alter Freund!
Mein Herz ist voll Dank und Glück' Eörner hält Fee für gerettet und Adam hat sich mit Friedrich ohann ausgesöhnt. Angesichts des Krankenbettes unseres Lieblings schmolz di« harte Rinde und das Vaterherz verlangte endlich sein Recht. Eörner meint, das fei das sicherste Mittel zu Fees vollständiger Herstellung. Ich weiß nicht, wer glücklicher ist, sie oder ich, ich weiß nur, daß wir beide Gott innig danken für feine Gnade.
Wenn ich die hohen Gestalten von Mann und Sohn nebeneinander sehe, wenn ich st« wieder in Liebe vereint miteinander wie früher sprechen höre und meines Alten Gesicht um Jahre verjüngt scheint durch den Frieden, den er gefunden, wenn ich Hans Leopolds ernst« Züge aufleuchten seh« und meinen lieben Jungen wiedersinde, dann fehlen mir die Worte, um das zu beschreiben, was sich nicht ausdrücken läßt. Ich schweige besser und sage nur: „Komm und sieh selbst, alter Freund, und freue Dich mit Deiner treuen
Wilhelmine von Rothenfeld." (Fortsetzung folgt.)
Das offizielle Parteiorgan mahnt di« An- h inger der Partei zur Einigkeit und Ruhe. Der Regierung wird in der „Kons. Korr." zum Vorwurf gemacht, daß fie die Ausdehnung der Erbschaftsbesteuerung auf Kinder und Ehegatten fetzt betreibe, während bei dem Erbschaftssteuer- yesetz 1906 Fürst Bülow :.nd Frhr. v. Rhein- La :n feierlich erklärt hatten, daß dies« Steuer
Zur inneren Lage.
Zu der — gestern auch von uns wiedergege- Jenen — Nachricht einer Berliner Korespondenz, daß Fürst Bülow noch vor Pfingsten zurücktreten werde, wenn sich bis dahin die Lage in der Fi« nanzkommission nicht zu seinen Gunsten geändert habe, schreibt der Berliner Vertreter der „Köln. Ztg.":
_ ®i« „Gberhrssische Zeitung" erscheint täglich mit Ausnahme der
110 Iß/ Sonn- und Feiertage. — Der Bezugspreis beträgt viertel.
* 1 jährlich durch die itio’t bezogen 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei
unfern ZeiMngSstellen und der Expedition Mar» 21 2 Mk
Wir können, wie wir beretts hervorhoben, der konservativen Partei in dem Punkte der Ablehnung der Erbschaftssteuer in der jetzigen Situation nicht folgen, möchten aber den letzten Wunsch der „Kons. Korr." besonders unterschreiben. Die demagogenhafte Art, wie die Partei in dem Steuerdeklarationen«eschrei z. B. behandelt wurde, verdiente die schärfste Zurückweisung. Zum Schluß wollen wir noch hervorheben, daß Reichstagsabgeordneter Dr. Böhm« in einer Broschüre sein« Stellung zur Erbschasts- besteuerungsfrage präzisiert hat: — er tritt für eine Erbanfallsteuer ein. Wir kommen auf seine beachtenswerten Ausführungen noch zurück.
Dw Fasert, ousgebüor beträgt für bte 7gespaltene Zeile
»der deren Raum 16 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — i . cx..
Druck und Verlag: Foh. Aug. Koch, Unioersttätsbuchdruckere, IllytU
Jnbaber Dr. T. Hiheroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55
Franziska von der Unterhaltung im Eisenbahn- Coup^, deren unfreiwilliger Zeuge die gewesen, für deren Ohr das unfreundliche Urteil nickt bestimmt war. Von der Mitauer Saison erzählt« er und wie er zur Erkenntnis seiner Liebe gekommen und sie nach und nach gewachsen sei, 6;5 <"r sie Fee veraten auf der Jagd bei Sickerns. Urrd dann verschwieg er das letzte nicht, wie er die Baronesse leblos im Walde gefunden und daß fie ihm jene Worte gesagt, die ihn seitdem überall verfolgten und die ihn glücklich und verzweifelt machten.
„Ich weiß, daß Felicie von Rothenfeld Dich liebt, Hans Leopold," erwiderte Fränzchen bestimmt, „trau nur meinem Scharfblick, er täuscht mich nicht und ich hab« die Vestättgnng meiner An. cht gefunden/'
„Wie so!" lief Schöningk lebhaft.
. „Ich halte Fee für sterbend, da kann ich es Dir wohl sagen," entgegnete Franziska tief bewegt, mit Tränen in den Augen.
In einer Nacht wachte ich bei ihr, fie fanta- fierte und Dein Name kam oft in den wilden Reden: sie sprach mit Dir und sagte, daß fie nicht in Kurland bleiben könne, so lange ihr Vater verstoßen sei. In herzbewegenden Tönen bat fie um Dein« Verzeihung und wiederholte: „Ich hab« Dich ja so lieb, Hans Leopold. Du sollst es nie erfahren, es kann ja nicht sein!"
„Ich danke Dir, Fränzchen!"
Er verläßt das Zimmmer und reitet durch die Nacht davon, Franziska hat das tiefste Mitleid mit ihm, ihr eigenes Herz ist voll Unruh« feit Re Friedrich Johann so nah« weiß. Wird fie ihn wiedersehen, wie werden fie sich nach den langen Jahren begrüßen? —
Und einige Tage später — Han» Leopold ift gerade wieder in Groß-Trost«, — da kommt |
„Nein, sie wird leben," versetzt Eörner zuversichtlich, „ich Hube begründete Hoffnung, daß sie gerettet ist. „Das hast Du brav gemacht, Adam," iü^t er leise, an den alten Freund gewendet.
So stark die Bedenken gegen eine Erbschafts- I „In ihrer Betrachtung über den Stand der besteuerung auch sein mögen, es wäre zu wün- I Reichsfinanzreform greift die „Kons. Korr." auf scheu, daß die Konservative Partei hier nach- I die Reichstagsverhandlungen vom Jahre 1906 gäbe, freilich nicht, ohne sich zugleich versichert zu I zurück. Als damals ein Teil der Konservativen haben, daß dies Opfer ihrer Ueberzeugung nicht I dem Erbschaftssteuergesetz zustimmte, sei es ge-
„Diese Nachricht wird wohl von irgend einer Seite stammen, die ein Interesse daran hat, den fetzigen Wirrwarr der innerpolitischen Lage noch zu vergrößern. Wie wir nach bester Quelle mit- i . zx,z ------
teile:: können, ist die Meldung eine freie Er- I und Kindeserbe ausgedehnt
findung ohne jeden Hintergrund." I ®ann heißt es weiter:
Eewiß wird Fürst Vi'low — worauf die „Deutsche Tagesztg." hinweist — solange bleiben, als er das Vertrauen des Kaisers hat, andrerseits aber wird der Reichskanzler, falls „sein" Reichstag — so kann man ihn wohl bezeichnen — in dieser wichtigen Frage versagen sollte, kaum anders können, als die politischen Konsequenzen Stehen, und es ijt dann trotz der „Deutschen 'agesztg." zweifelhaft, ob der Kaiser ihn dennoch halten wird. Die Situation ist also ernst, denn der Rücktritt des Fürsten Bülow würde für unsere Politik im Augenblick ein schwerer Verlust sein, davon sind auch alle konservativen Kreise überzeugt, und die „Kons. Korr." weist nachdrücklich darauf hin, daß ihr Widerstand gegen di« Erbschaftssteuer sich keineswegs gegen die Person des Fürsten Bülow richte.
Eine andere Eventualität, die der jetzigen gewittert wülen Situation ein Ende bereitet, wird namentlich von der freisinnigen und radikalen Press« erwogen: di« Reichstagsauflösung. Hier ist offenbar der Wunsch der Vater des Gedankens. Mit dem Optimismus, der dem Freisinn eigen ist, wenn er auch durch die tatsächlichen Verhältnisse nie gerechtfertigt wird, hofft man hie: auf bedeutenden Mandat- «uwacks bei einer Neuwahl. Ziemlich sicher dürfte zwar die konservative Partei in diesem Falle Verluste habe«, die aber nicht dem Freisinn, viel eher dem vollständigen Radikalismus zufallen würden. In derartigen Fragen siegt immer, tret es versteht, am meisten zu versprechen und gegen fr'1 alles zu opponieren. Die Regierung dürfte wohl einen Reichstag wiederfinden, der ihr vielleicht in der Erbschafts-
schehen im Vertrauen auf die feierlichen Erklär- I Ordnung forbert. Eine offizielle Ankündigung M^L?^n BÜ^w und des Frhrn von des Polizeiministers besagt, daß türkische Frauen ßÄs 6Uf Ä* lmf der Straße tief verschleiert gehen müssen und Solche Erklärungen find nicht abgegeben" worden, «n Waffen" ^l^unfl tta«
Der Reichskanzler hat bei den damaligen Ver- foltcn' Dn-Zweck dieser undanderer «er- Handlungen lediglich seine Bedenken gegen bte *ö6un6en ist zweifellos bet, auf bte Stimmung bet Erbschaftssteuer Überhaupt entwickelt, um zu be- I alttürkischen Bevölkerung Rücksicht zu nehmen, weisen, daß die verbündeten Regierungen an I die von bet letzten Umwälzung eine Verletzung diesen Bedenken nicht achtlos und leichtsinnig I der Religion und Sitte befiirchtet nnd ihr daher vorbeigegangen find. Der preußische Finanz- I andauernd feindlich gesinnt ist.
Minister hat bei jenen Beratungen zwar feine Konstantinopel, 6. Mai. Der frühere WriE?SÜLJ?8*? die von dem Abgeordneten Kommissar in SofiaNedschib Melhame wurde zu «nbentSeuer b-ff, ^.^behandelten Des- einem Jahr Gefängnis verurteilt, well er vier in binbenbÄrfPt!S «genbiefe Skuw^bS Untersuchungshaft befindliche Armenier hat prü- geben. Unrichtig ist auch die Darstellung, ^ls «e(,n beweis für die Beschuldigung,
würdige die Reichsregierunx nicht in sachlicher daß er bte Häftlinge auch foltern ließ, wurde nicht Weise die konservativen Einwände gegen die I erbracht.
Nachlaßsteuer und die Erbanfallsteuer. Wenn I .......
^-^^chskanzler an der Grwei'erung bet Erb-
schaftsbesteuerung festhält, so geschieht dies nicht I ’JJOllttfaJC UMsHlkU»
aus Gegnerschaft gegen die ^nservative Partei, Der Entwurf eines Münzaesetzes. sondern, wie er am 20. April ausgeführt hat, I - „ ., , * ... . , * , .
in der Erwägung, daß der Besitz nach fast allge- Reichstage ist der Entwurf eines
meiner Uebereinstimmung n der Höhe des aus MÜnzgefetzes zugegangen der eine Zusammen- ber Nachlaßsteuer veranschlagten Betrages an CnaC
den neuen Steuern beteiligt sein muß und eine I ^^en soll. Entsprechend diesem Zweck andere gerechte, zweckmäßiae und gleich ertrag- der Vorlage find in emer Anlage der Entwurf reiche Besitzsteuet mit besserer Aussicht auf An- und» bte bisherigen Reichsgesetze einander nähme im Reichstag zur Zett :tcht vorgeschlagen I WAubergesttllt, und habet bte Aenderungen werben kann. Auch hat sich bet Reichskanzler Ä'VA
gegenüber bett konservativen Vorschlägen in bei r upben kenntlich gemacht. An Stelle der Finanzkommisston nicht ablehnenb verhalten, d^/denben 18
vielmehr bie Wertzuwachssteuer auf bett Erunb- I ^I^t enthalt bet Entwurf nur 16 Paragrabesitz durch ben Mund des Reichsschahsekretärs dden.tn denen bte neuen Bestimmungen. sowie als wohl erwägenswert bezeichnen unb bie Aus- I r900 unb 19
arbeitung eines entsprechenben Gesetzentwurfes I ^5 -908 in 'ss^U^ter Kurze zusammengefaßt zusagen lassen. Als Ersatz für bie Deszendenten- K; 8 des Entwurfs daß im Dent-
bestenerung kann der konservative Vorschlag des- Ae» «-H, die Eolbwahrung gilt bereit Rech,
halb nicht in Betracht kommen, weil ein aus- Sebert bte Mta:rk bissbet» r
reichender Betrag aus dieser Quelle nicht zu Mennige etngeteilt wird Infolgedessen ist die
gewinnen ist. Weiter muß die Auffassung als oer S"ber- usw Münzen eine beschrantte,
falsck bezeichnet werden, als richte die Reichs- €5.§ t8 b« Gesamtbetrag der
regierung die Aufmerksamkeit allein auf die Be- atv wettere? 20 Mark, ber«
kämpfung der ablehnenden Haltung der Konser- "nb Kupfermünzen zwei und
vativen in der Frage der Erbschaftssteuer. Der Bevölkerung
Reichskanzler hat vielmehr nie Zweifel darüber Ä "f«? S. Jr9 niemanb
gelaßen, daß er das Aufkot men von 400 Milli- I ermun?en tm Betrage?ton mehr
cnen Mark aus indirekten Steuern als eine I Kupfermünzen
ebenso notwendige Basis für bie Reichs,manz- als einer Mark tn §ah-
refortn betrachte, wie die angemessene Besteuer- I j ‘ "ben Reichs-und Landes-
una des Besitze« ” I kaffen müssen Stlbermünzen in jedem Betrage
9 5 " I in Zrhlung genommen werd n. Nach § 10 findet
i .. — . I die Verpflichtung zur Annahme auf durch-
~ I löcherte und anders als durch den gewöhnlichen
Die Laqe in der Türkei. I Umlauf im Gewicht verringerte, sowie auf ver«
ist außerordentlich besorgniserregend. Die Un- das Münzgesetz vom 9. Juli 1873, das Abäin ruhen, woran bte Behörben mitschuldig sind, n«h- I derungsgesetz vom 1. Juni 1900, sowie vom 19.
men eine größere Ausdehnung an. Die Truppen I Mai !908 durch die entsprechenden Vorschriften
sind ohne jede Manneszucht. Es verlautet, baß I des Entwurfs aufgehoben.
furchtbare Ausschreitungen vorgekommen feiert I Unsere englischen Freunde.
Konstantinopel, 6. Mai. Der Groß- Wien, 6. Mai. Die .Times" hat ein Wiener a r* a <^a J“nbk A b e $5tla*etd ^ne I Telegramm veröffentlicht, in dem behauptet wirb, Ztrkularbepesche, worin er seine Ernennung mit- daß in den Bestimmungen bezüglich bes Besuche» teilt unb eine rasche Herstellung ber Ruhe unb I Kaiser Wilhelms in Wien ein plötzlicher Wechsel
(Nachdruck verboten.) I unb man täglich ihren lob erwarten konnte,
Enterbt. I war Hans Leopold in verzweifelter Stimmung.
, ! Er fühlte erst jetzt, wie tief seine Liebe war unb Orlgmal-Roman von Freifrau Eabriel« der Gedanke, Fee zu verlieren, war entsetzlich.
v. S ch l i p p e n b a ch. I Der kurze Augenblick, als sie im Walde zum
tgortkemifl > I Bewußtsein kommend, bie Worte gestammelt.
Alle drei treten in Fees Zimmer, fie liegt I die er heiß ersehnt, kam ihm wie ein Traum vor: mit weitoffenen Augen da, als erwarte sie et- I er erinnerte sich ihres Erschreckens, als sie in ber was, denn ein freudiger Ausdruck spiegelt sich in I Buschwächterei erwachte, et sah, wie sie sich von dem schmalen Gesichtchen. I ihm abroanbte unb lange Zweifel folterten ihn.
„Ich bringe Dir Deinen Vater, Schmaltier- I Liebte sie ihn auch wirklich? Warum bann die- ch-n, nun mußt Du bald ganz gesunb werben," I ses Zurückbeben bei seinem Anbli-'? Wenn sie sagt Baron Adam. I starb, blieb bas. was er wissen wollte, auf ewig
„Unb Du hast ihm verziehen? Wirklich, I ein ungelöstes Rätsel, ber Munb, ben er geküßt, Großpapa." I würbe verstummen unb nie würbe er das be-
„öo unb er bleibt bei uns in Kvrlanb unb I stätigen, was er verraten.--
Du auch," fügt Frau von Rothenfeld glücklich I Der alte Baron Schöningk unb Franziska f , I hatten seine Neigung entbetft; fie waren sehr
»Ich — ich glaube es — nicht," stammelt I freundlich unb teilnehmend, aber das stolze ... ., . , I Herz Hans Leopolds litt darunter. Niemand
, x\?r; Mlter kniet an ihrem Lager nieder und I sollte die Qual ahnen, die seine Brust zerri'i. ^gt feierlich: «h'kaube es^»ur, mein Tautropfen, j Täglich ritt er nach Hollen hinüber unb erfuiu Du hast es zur Wahrheit gemacht. Dir habe ich I digte fich nach bem Befinben ber Kranken und es zu verdanken. I in.mer lauteten bie Nachrichten gleich traurig
aber ist ^schwach, daß das Glück sie „Friedrich Johann ist telegiaphisch he!bei- überroaltipt ihr Kopf stakt gegen Friedrich I gerufen,“ erzählte Schöningk dem Sohn, „es hat Johannes Brust, sie steht wie eiiw Tote aus, I einen harten Kampf gegeben, bis Frau von die Augen sind geschlossen und die Hautfarbe ist Rothenfeld es durchgesetzt hat."
I ßcopolb hörte cs unb cntnuhnt but«
..Doktor, fie stirbt," jammert Frau v. Rothen- aus, daß Fees Zustand h°ffn!!!!gsL L K ..... I wand verstand ihn so in dieser schweren Zett wie
von Drachenstätt: bas Verhältnis zwischen ihr unb Hans Leopold war das von ,e chwiftern und endlich kam es eines Tages zu _ | einet offenen Aussprache. Wie zu einer ge-
Minzu. I liebten, alteren Schwester redete ber iunae
! ...... 11. Kapitel. I Man zu ihr, die selbst heimlich liebte; er sagte
i Wahrend Fees Leben en einem Haare hing I ihr alles und verschwieg nicht», et unterrichtete