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(Nachdruck verboten.)
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 31.
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Aus dem Abifeordnetendanse.
In der Verhandlung über den Etat der Ansiedlungskommission begründete Graf Praschma (Zentr.) den ablehnenden Standpunkt seiner Partei mit den alten Gründen. Abg v. Wentzel (kons.) bemängelte, daß mehr als notwendig Domänen aufgeteilt, die Kautionen der Ansiedler zum Nachteile dec Konkurrenz bei der Raiffeisenkasie hinterlegt und auch sonst die Raiffeisengenossenschaften zum Schaden des gewerblichen Mittelstandes allzu stark gefördert tverdcn. Sein Antrag, die Befestigung des Großgrundbesitze- nicht der Bauern- und Mittelstandsbank, sondern der Ansiedlungskommission zu übertragen, sei gestellt, weil jene G. m. b. H. dieser Aufgabe nicht gewachsen seien, daß diese Aufgabe des dabei mitspielenden politischen Moments wegen zweckmäßig nur von einer staatlichen Behörde im engen Zusammenhänge mit den Behörden der allgemeinen Landesverwaltung zu lösen sei. Endlich sei zu befürchten, daß jene Banken durch die Uebertraguna dieses Geschäftes zu einem übergroßen Einfluß gelangen.
Der Minister für Landwirtschaft ging auf die Ausführungen aller Redner ein. Genossenschaftliche Organisationen sind für das Ansicdlungswerk unentbehrlich; durch die Vermittelung der Raifseisen-
,Lihgo, lihgo, Jahnite," tönt es immer entfernter und leiser. Man landet, alle steigen aus, Schöningk will Fee die Hand reichen, sie tut, als sehe sie es nicht :nb springt ans Ufer, aber sie stolpert und wird von seinen Armen aufqesan- gen. Einige Sekunden nur hält er das schlanke Mädchen fest umschlungen, dann gibt er sie frei und verneigt sich mit kalter Höflichkeit, er macht sich an den Booten zu schaffen und als er nach Eroß-Troska kommt, find Rothenfelds eben fortgefahren. -----------—
Der Sommer vergeht, Fee lernt die ländlichen Freuden Kurlands kennen und obgleich sie an allen Teil nimmt, liegt ein Zug frühreifen Ernstes auf ihrem Gesicht: der Herbst steht bevor und die Krisis ihres Lebens wirft im Voraus ihren Schatten auf das Gemüt der Baronesie. Cie hat noch einigemal versucht, den Großvater milder zu stimmen, jetzt tut sie es nicht mehr, denn er ist so heftig gegen sie geworden, daß Fee sich wie ein scheues Reh vor ihm fürchtet. Nur in dieser Sache, sonst ist sie zutraulich und offen gegen den strengen Gebieter Hallens. Mit ihrem geliebten Eroßing ist es etwas anderes, fi« sprechen alle Tage -von Friedrich Johann, einigemal hat der Sohn an die Mutter geschrieben, traurig« Briefe voll Heimweh und ohne Hoffnung, Briefe, die Frau von Rothenfeld, Herz zerreißen. Auch Franziska von Drachen- stätt hört davon und die alte , nie erstorbene Jugendliebe wird aus ihrem Schlummer geweckt. Und Fee versteht sie ohne Worte, fi« schließt sich immer wärmer an die ältere Freundin, zu btt fit bewundernd emporblickt.
(Fortsetzung folgt.)
trag. Ein inzwischen eingegangener nationalliberaler Antrag fordert, daß die Einsuhrscheine nicht mehr ouj Kaffee und Petroleum ausgedehnt werden dürfen Abg. Speck (Ztr.) hebt hervor, daß die Aufhebung de Identitätsnachweise- zum Ausgleich der Gebiete uü: großen und schlechten Ernten erforderlich gewesen fv Abg. Südekum (Soz.) beschuldigt das Zentrum rück ■ sichtsloser Vertretung agrarischer Interessen, während Abg. Graf Kani- auf die geringe Ausdehnung de-. Ausfuhr, nut 13 v. H., gegenüber der Einfuhr hinweist. Gerade der Osten habe besondere Vorteile vom Einfuhrscheinsystem, das ja erst von der Königsberger Kaufmannschaft angeregt worden sei. Außerdem liege «S im Sinne des Freihandels. Um so verwunderlicher sei der freisinnige Antrag. Im Interesse der Industrie und der Industriearbeiter müsse die Landwirtschaft kaufträftig und konsumfähig erhalten werden. Daher dürfte das Einfuhrscheinsystem nicht beschränkt werden. (Beifall.) Abg. Weber (natlib.) findet den Antrag Ablaß undiskutierbar und begründet den Antrag seiner Freunde. Abg. Gothein (frs. Vg.) behauptet, daß der deutsche Konsument durch die Einfuhrscheine um Milliarden belastet werde. Staatssekretär v. Bethmann-Hollweg verzichtet auf eine Auseinandersetzung mit dem Vorredner über seine han- delsvolitischen Ansichten, was die Mehrheit des Hauses ihm Wohl nicht verübeln werde. (Beifall.) Da» Anwachsen des Getreidebaues in Deutschland sei volkswirtschaftlich und auch landwirtschaftlich-technisch sehr erfreulich, nicht, wie der Abg. Gothein behauptet, bedauerlich. Mit Unrecht werfe er der deutschen Sanb< Wirschaft Vernachlässigung der Viehzucht zugunsten des Getreidebaues vor. Denn auch sie habe bedeutend zugenommen. Die ganze. Frage der Einfuhrscheine sei von so einschneidender Bedeutung, daß an ihre Erörterung nur mit größter Vorsicht herangetreten tver- den dürfe. (Beifall.) Es sprechen sodann noch die Abg. Frhr. v. Gamp (freikons.), Stolle (Soz.) tmb Speck (Zesstr.).
Aus den Kommissionen.
Die BeamtenbesoldungSvorlagen sollen von der Bndar!kommission des Reichstages morgen (Freitag), den 23. April, in Angriff genommen werden.
Reis« und UmzngSkoste« der Reichsbeamten. Die Budaetkommiffion des Reichstages setzte heilte die Be- svrechunq über die Möglichkeit einer Herabminderung der Reise- und Umzugskosten der Reichsbeamten fort. In einer Resolution wurde der Reichskanzler ersucht, -Maßnahmen zu treffen, wonach den Beamten nur die tatsächlich ertoachsenden Reisekosten ersetzt werden, in einer weiteren, in Erwägung darüber einzutreten, ob die Umzugskosten nicht nach anderen Gesichtspunkten als bisher festgesetzt werden können.
Aus dem Reichstage.
In der 245. Sitzung vom 22. April steht der An- trag Ablaß n. Gen. sfrs.) zur Beratung, durch den eine Abänderung des § 11 des Zolltarifgesehes in der Richtung erstrebt wird, die Geltungsfrist der Ein fuh-r scheine auf drei Monate herabzusetzen und ihre Geltung auf die Warengattung zu beschränken, für die bei der Ausfuhr der Schein erteilt wurde. In Verbindung damit stehen mehrere Petitionen zur Erörterung, die eine umfangreiche Getreideausfuhr verhindern wollen. Die Kommission hat Ueberwei- sung an den Reichskanzler zur Erwägung beantragt. Abg. Günther-Plauen (frs. Vp.) begründet den An-
Die Militär-Revolution in der Türkei.
Konstantinopel, 22. April Einer Konsularoepesche zufolge hat die Bevölkerung von Damaskus und anderen Orten sich unter der Einwirkung der Zivil- und Militärbehörden beruhigt. Rach einer weiteren Depesche wird die Zahl der Opfer während des armenischen Massakres im Wilajet Adana auf 15 000 geschützt; ganze Dörfer wurden vernichtet. Di« Wilajetsbehörden verlangen von dem armenischen Bischof zur Rechtfertigung vor Europa di« Erklärung, daß die armenische revolutionäre Bewegung die Massakres hervorrief und drohen, andernfalls alle lieberlebenden zu vernichten. Die Armenier in Konstantinopel und anderen Orten find sehr geängstigt. Das Saloniker Korpskommando rechtfertigt in einer Rot« an die dortigen Konsulate das Vorgehen des Korps zur Herstellung der Ruhe und erklärt, alle Be- dingungen bis auf die militärischen Punkte, welche noch geprüft werden, als angenommen. Wenn die Antwort nicht in 24 Stunden gegeben werde, erlangt das Saloniker Korps Aktionsfreiheil und macht die Urheber der Ereignisse für die Folgen verantwortlich.
Konstantinopel, 22. April. Von dem Ministerium des Innern wird die Nachricht, daß in Marasch (Wilajet Aleppo) 400 Menschen umgekommen seien, für unrichtig erklärt; es seien höchstens 20 umgekommen. Da in Kozan (Wilajet Adana) Unruhen befürchtet werden, wurden Truoxen hingeschickt. Auch in anderen Orten Eiciliens und in einigen Orten Syriens kam es zu blutigen Zwischenfällen. Unter der Bevölkerung von Damaskus soll Erregung herrschen.
Konstantinopel, 22. April. Der Ministerrat beratschlagt über die nachstehenden Bedingungen der Anmarscharmee. Erstens: Alle an den letzten Vorgängen Schuldigen werden bestraft. Zweitens: Die Konstantinopeler Garnison wird in ihrem überwiegenden Teile- entfernt. Drittens: Drei Saloniker Jägerbatail- tone werden wegen ihrer verräterischen Haltung entwaffnet und ausgeliefert: die Mannschaften werden bei dem Ehausseebau in Mazedonien beschäftigt. Viertens: lleber Konstantinopel wird der Belagerungszustand verhängt. Fünf- I tens: Die Leibgarde des Sultans, der Jildizgar- I nifon und andere Teile der Sultansumgebung I werden ausgewechselt. Sechstens: Ei« dem Par- I lament genehmes Kabinett wird ernannt. Bei I
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Original-Roman von Frtifrau Gabriele v. Schlippenbach.
(Fortsetzung.)
Es wird dunkel, die Teertonnen brennen aus der Wiese und hin und wieder sieht man sie im Umkreise aufslammen, bald näher, bald weiter in den verschiedenen Gesinden. Die jungen Da- tneh und Herren von den benachbarten Gütern riskieren ein Tänzchen auf der grünen Wiese und alles amüsiert sich ausgezeichnet. Dazwischen werden Raketen und Schwärmer losgelassen, begleitet von lauten gellenden Pfiffe der Dorf« jugend. die zahlreich erschienen ist.
Der See unterhalb Troskas liegt glitzernd im Mondschein da, zwei Boote mit bunten Papierlaternen gleiten über die Fläche dahin. In dem ersten sitzt ein strahlendes Brautpaars Hildegard Mandau und der Assessor von Ulbricht, deren Verlobung kürzlich veröffentlicht wurde, am Steuer Franziska von Drachenstätt, dann noch Lnischen Mandau und der junge Baron von Reckenstein, ein Vetter der beiden Schwestern. Hans Leopold und Fee rudern, da? heißt er zeigt es ihr, und sie find ganz am anderen Ende des ziemlich langen Fahrzeuges, gleichiam von den übrigen Mitfahrenden «sofferr.
Die noch anwesende junge Welt folgt im j zweiten Boot und natürlich singt man das Lurler-Lied, das trotz der allgemein heiteren Stimmung mit den Worten beginnt: 1
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Berlage."
Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7aefpaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — «i -
Sonnabend. 24. April 1909. ÄttiÄ’SiSSSÄ xS TO
Erfüllung dieser Bedingungen sollen die Trup- I Umsatzsteuer würde, da beide Steuern bei bet« pen nicht in di« Stadt einrücken, werden aber I selben Gelegenheit des Verkaufs erhoben werden, marschbereit bleiben. technisch unschwer durchzuführen sein und natur-
Po la, 22. April. Das Schlachtschiff „Erz- I gemäß eine erheblich« Herabmindemng der ein« Herzog Ferdinand Max« unb der Torpedojager $etnen in Aussicht genommenen Sätze ermöglichen. „Satellit" dürsten heute abend nach den tür- I 7 " v u w
rischen Gewässern auslaufen. I Die Anerkennung Bulgariens.
------ ------ ———.jaaass I Paris, 22. April. Frankreich beschloß tot Ein- „ , I Verständnis mit England die Unabhängigkeit Bul-
Ponttfche Umschau. I gariens im Prinzip anzuerkennen. Die Veröffent-
aur ReicksNnanrreiorm I Eichung der Anerkennung, die noch von der vor-
Di- trniforhntit» j,.- I herigen Erledigung einiger Formalitäten ab-
fleftolt ben $8n0i0 ift- dürste wahrscheinlich erst in 24 oder 48
«estern den Beschluß gefaßt, als Ersatz der nach Stunden erkolaen
wie vor abzulehnenden Nachlaß« oder Erbanfall« Ucber Ji(, steuer eine Reichswertzuwachssteuer in Serbin« toirb b $ £?
düng mtt einer Umsatzsteuer zu beantragen. Ein bk Sa
“säxäk
Sih t Immobilien Ungarn auf eine rasche Anerkennung bes unab-
metnen Iwü^küihängigen Königreichs Bulgarien durch bie Pforte
Eintritt un- hinwirken können. Mit Rücksicht aber auf bie noch
S ««^bienten nicht geklärte Frage bet Entschädigung bet
mTÄÄ Orientalischen Bahnen sind bie beiden Kaffer-
Simükahi hierbei die bei der^Be« Mächte genötigt, mit ihrer Anerkennung Bul-
® miU Z«anens vorläufig noch zurückzuhalten.
teile zu erwarten sind. Eine Besteuerung dieses I
Vermögenserwerbes werde die Aufbringung der I ”u6 der ranzösischeu Marine.
für die Reichsfinanzreform benötigten Summe in I Der „Mattn" meldet, daß auf den Schiffen sehr viel angemessenerer und leichterer Weise er« I neuester Konstruktion schwere Fehler entdeckt tour« möglichen. Die Steuer soll beim Verkauf fällig I den, die auf absichtliche (?) Nachlässigkeit zurück- werden und soll nach demjenigen Zuwachs be- I zuführen seien und offenbar bezwecken sollen, die rechnet werden, der seit dem letzten, nicht mehr als I Kriegsflotte kampfunfähig zu machen. So seien 25 Jahre zurückliegenden Verkauf zu berechnen ist. I die Zielapparate für die 30,5 Ztm. Geschütze auf Verträge über die Ueberlassung landwirtschaftlich I dem Schlachtschiff „Vsritä" schlecht, was auf abgenützter Grundstücke an Deszendenten bleiben I sichtliche Fehler im Gusse und in der Montierung frei. Die Steuersätze find so zu berechnen, daß zurückzuführen sei. Auf dem Panzer „Suftice* der Ertrag der Wertzuwachssteuer dem Betrage I seien die Dampfkessel nicht sicher, weil fie liederlich gletchkommt, den das Reich aus dem Erbrecht des I genietet worden seien. Auf dem Schlachtschiff Reichs, der Rachlaßsteuer und Wehrsteuer bezw. I -Democratie", das von Ville Franche plötzlich der für diese als Ersatz gegebenen Erbanfallsteuer I Toulon zurückkehrte, sei die Einbauung der beziehen soll. Es wird weiter beantragt, eventuell I schweren Geschütze so verfehlt, daß das Schiff nicht als Ersatz für die vorstehend genannten Vorlagen I Gleichgewicht habe halten können, sondern einen Gesetzentwurf auszuarbetten, nach dem das I nut m*t Mühe Toulon erreicht habe, wo es ver» Reich einen Umsatzstempel bei dem Verkauf von I ""kert worden sei. Nunmehr müsse es in den Immobilien erhebt und durch den zugleich der I Batterien und Panzertürmen lellweise umgebaut Umsatzstempel für Wertpapiere eine enffprechende I werden. Die größten Fehler aber seien bei dem Erhöhung erfährt und eventuell enffprechende I Unterseeboot „Ampöre" begangen worden, dessen Vorlagen zu machen, die die unter I und II ge- I einzelne Telle so mangelhaft konstruiert worden nannten Steuervorschläge zweckenffprechend mtt- I seien, daß sie nicht ineinander paßten.
einander verbinden. Nach den eingehenden Berechnungen des Antrags würde die Wertzuwachssteuer ergeben:
von Immobilien 43,8 Millionen
von Wertpapieren 49,8 „
zusammen 93,6 Millionen.
Die Umsatzsteuer würde ergeben:
bei Immobilien 28 Millionen
bei Wertpapieren 70 ,
zusammen 98 Millionen.
Eine Verbindung der Wertzuwachssteuer mtt der
uZch weiß nicht, was soll es bedeuten, | Unwillkürlich mutzte er das Wort sagen, fast
2 ärr?ra-Utl0 . I ohne es selbst zu merken. Fee lacht hell auf.
Auch oee Mt ein mit der weichen, süßen I „Undine sagen Sie, soll ich das sein?"
<-• r .. t i <- I so denke ich es mir, dieses Märchen-
„Ich wußte nicht daß Sie singen," sagt Hans wesen, halb Weib, halb Nixe," entgegnet Hans das^Eesicht^ u" sthen roeiU9 Mt’ Um in Leopold sinnend, „Sie kennen doch ihre Ee- | fchlch-e.
,,3ch singe wie der Vogel auf dem Zweig" I „Gewiß, ich habe den Ritter Hugo nie ausversetzt Fee leichthin, „ich hatte noch wenig | stehen können, erst heiratet er fie und dann Stunden, doch hoffe ich sie zu nehmen, wenn ich I Körnt er sich ihrer Abkunft, das ist unmännlich, nächsten Winter mit Papa in Deutschland bin." j schlecht, ist Undine daran Schuld, daß fie nicht „Wie!" ruft Hans Leopold erstaunt, „es ist I in einem adligen Schloß geboren wurde?" das erste, was ich hör«, Sie wollen wirklich I »Nein, aber der Ritter hat unklug gehandelt, Hollen verlassen?" I fie zu erkiesen. Berthalda paßte besser zu ihm, fie
„Natürlich - glauben Sie, daß ich meinen Gitters und vor-
Vater allein lassen könnte? Wenn für ihn in I n
Kurland keine Heimat ist, wenn et nicht wieder- I oee lacht spöttisch.
kommen darf, so will auch ich nicht einen Taa I ersten Bedingungen zu etn«t standes-
länger hier bleiben " 9 I gemäßen Heirat, ich weiß es, hier im Kurland
Zum erstenmal spricht fie mit Schöningk über mat! N" dlnsicht. Herr von Schöningk, Si« das, was ihr so nahe geht und es ist ein leiden- I wirklich nicht notig, es mit noch einmal fchaftliches Auflehnen in ihrer sanften Stimm« I Einzuscharfen,daß meine Mutter kein« „Ee- sie hält den Ruderschaft fest umschlossen, unvor- I 6oi^ie .
sichtig taucht fie das Ruder ein und bespritzt fich I _ «?eT, ^"?.st fo.ßetetjkt, daß Hans Leo-
und ihren Nachbar über und über mit Wasser I ”un Jetn<rfetts ®^/lich wird.
„O! bitt« um Enffchuldigung.« ' I t..,-?ie können doch nicht voraussetzen, datz ick
In iBrpm m ♦ - sticheln wollte," entgegnet er heftig, dazu bin ich
• blonden Haar blitzen die Tropfen I zu wohlerzogen."
im Mondschein, er pflückt einige Wasserrosen, die I Sie rudern schweiaend weiter Tut« Rlätt-1-n tiihfltttwttomli hATUnAtt *,Js I dicht herangekommen, man fährt^Bord
^ ^it Ä reicht Re an Bord und das Gespräch wird lebhaft, nie-
StiaTn1 beachtet er daß Fe« und Schönings nicht
C"i es Leblich st« tn I daran teilnehmen. In der Ferne verlöschen die
bet roei& 6®ld«nen Kelch« ist. | Teertonnrn, der Testng der Bauern hört nach „uirotne. und nach auf.