*
Zweites Blatt
Verantwortlich für die Redaktion: Dr. phil. Tarl Hitzeroth in Marburg.
Der Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs bittet aber, alle freien Wohnungen neben der Bekanntgabe durch die Zeitungen alsbald auch in das Verzeichnis, Elisabethstraße 4, aufnehmen zu lassen. Mitglieder des Vereins und des Hausbesitzervereins erhalten einen Eintrag ja kostenlos, jeder weitere Eintrag beträgt 50 Pfg. Im vergangenen Jahre allein waren über 100 auswärtige Anfragen zu erledigen.
trockener Humor entzückt, unterstützt noch durch den Akzent, mit dem er das Deutsche, das er übrigens glänzend beherrscht, spricht. Köstlich
Für die unter dieser Rubrik veröffentlichten Artikel übernimmt die Redaktion «tut die prehgcsetzliche Verantwortung, nicht aber die dem Publikum gegenüber.
Von der Auskunftstelle des hiesigen Verein« für Fremdenverkehr erhalten wir folgende Zu« fchrift.
Der Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs arbeitet seit Jahren mit Erfolg für Zuzug von Pensionären nach Marburg. Erst kürzlich ist ja über die Tätigkeit des Vereins im ver-
Seschäftlich« Mitteilung.
Ordensverleihung. Der König von Preuße» bat dem Fabrikanten Herrn Kommerzienrat Wilhelm Opel zu Rüsselsheim a. Main den Rote» Adler-Orden verliehen.
Aerzten ol8 eine der ’einften, hygienischen Toilette» leise empfohlenen M y-rholinseif e, welche a!S kosmetischen Bestandteil aas MyrrsioUn mit anerkannter unc> bewährter Schönheit-Wirkung aus die Haut enthält.
Marburg
Donner-ta« 1. April 1909.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und „Landwirtschaftliche Benage.
Marburg und Umgegend.
(Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß h 18 des Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe »Oberhess. Zig." gestattet.)
Marburg, 31. März.
* Vom Monat April. Der April ist gerade nicht gut angeschrieben unter den Menschen. Die Leute schelten ihn einen unbeständigen Monat, aber wenn man mit rechten Blicken die Dinge betrachtet, so mutz man sich sagen: datz bas gerade das hübsche an ihm ist. Es ist gerade so wie im Theater, immer gibt es da etwas neues zu sehen. Ist es nicht herrlich im April, wenn die Sonne durch den Regen lacht, datz es von den grünbelaubten Bäumen blinkt wie Perlen und Edelsteine und am Abend hoch über dem Sammetgrau des abziehenden Gewölkes der leuchtende Regenbogen steht, oder wenn der Sturm dahinbraust durch den knospenden Wald und dann plötzlich dennoch ein Sonnenstrahl herausbricht aus dem finsteren Gewölk und sich in der Ferne ein leuchtendes Saatengrün oder eine schimmernde Wafferfläche hervorhebt, eine selige Verheitzung. Ja der April ist ein tüchtiger Theaterdirektor, er versteht sich auf das Durcheinander. Lachen r.nb Weinen ist nicht schwer, aber mit bem einen Auge lachen unb mit dem anderen weinen zugleich, das ist eine Kunst, zu welcher es nur wenig Schauspielerkünstler gebracht haben, keiner aber soweit wie der April. Aber in der Natur kann doch der April tüchtig Schaden anricht n und bei Landleuten und Gärtnern ist er ebenso verhatzt wie bei den Gastwirten und in den Sommerfrischenorten, und deshalb steht man ihm mit Recht mit einigem Bangen entgegen, und wenn zum 1. April die Sonne fröhlich lächelt, so sagt man sich un
gangenen Jahr berichtet worden. Infolge der Inserate in geeigneten Blättern laufen bei der Auskunftsstelle fortgesetzt Anfragen ein, und die Beantwortung derselben hatte nachweislich auch den Erfolg, daß Marburg als Aufenthaltsort gewählt wurde und noch mehr gewählt worden wäre, wenn die Betreffenden geeignete Wohnungen gefunden hätten. Ganz besonders fühlbar macht sich der Mangel an Einfamilienhäusern in freier Lage, sowie an Wohnungen zum Preise von 500 bis 700 JUL in freier Lage rr.it Gartenanteil. Auswahl ist nachweislich nicht vorhanden und wohl weniger infolge allzugrotzer Nachfrage, als
auch Sützfeen mit unterirdischen Abflüsien hat Hedin festgestellt. Nach seinem Urteil handelt es sich zumeist um Spen glactaler Entstehung. Wie die früheren Durchquerungen — es sind deren, wie Hedin an einer Karte veranschaulichte, überraschend viele schon durchgeführt worden — so hat auch Hedins Expedition von neuem gezeigt, datz die alte Anschauung, als handle es sich bei dem nördlichen Tibet um ein einförmiges Hochplateau, aufgegeben werden mutz, und daß das riesige Gebiet, es ist etwa viermal so grotz wie Frankreich, von Längsket- ten ganz gewaltiger Ausdehnung durchzogen ist, die sich in noch nicht im einzelnen festzustellenLer Anzahl hintereinander rechen; Tibet ist das größte Faltenland der Erde.
Hedins Reise zerfällt in zwei Teile; die erste führte von Nordostturkestan bis in die Nähe von Lhasia, der heiligen Stadt des Dalailama, und zum Hofe des Papstes von Westtibet, des „großen Lehrers" in Shigatze, wo Hedin außerordentlich gute Aufnahme fand. Die beiden Päpste, der zu Shigatze und der zu Lhaffa, der „große König"', das bedeutet Dalai-lama, stehen in naher Beziehung zu einander; stirbt der eine, so begibt st", der andere Oberpriester in die Residenz des Verstorbenen und installiert den Nachfolger. Von Jnteresie war es, von He- din zu hören, daß der jetzige Dalai-Lama, der ja bis Dezember bekanntlich in Peking weilte, kolossal verhaßt ist bei seinem Volk sodaß Hedin zweifelt, daß er lebendig nach Lhasia zurückkehrt. Von Shigatze aus wandte sich Hedin westlich, zu den Quellen des Brahmaputra und Indus. Die Auffindung der letzteren bot keinerlei Schwierigkeit, und daß Hedin hier als erster Europäer hinkam, ha" : er dem Umstand zu danken, daß fein Vorgänger auf diesem Wege kurz vor der Quelle, wie der Forscher humorvoll hinzusetzt«, glücklicherweise durch Räuber veran-
Die InsertionSgebühr beträgt für bte 7gespaltene Zelle
»der deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig! — . . ,
Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Unwersitätsbuchdruckeret 44- Inhaber Dr. C. Httzeroth, Marbirrg, Markt 21. — Telephon 55.
Bestellungen
(fit da« zweite Quartal 1909 aus die
^berhessisch, Zeitung" nebst ihren Beilagen werder- noch von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstatten und Landbriefträgern ent» gegenaenommcn.
J~~ 1 --------------
Der Permöaenskeltgnd in Preußen.
In einer kürzlich erschienenen Broschüre hat Steinmann-Vucher den Wert des deutschen Lolksvermögens auf 350 Milliarden Mark berechnt- Hieraus ist (in einem Artikel der »Preußischen Jahrbücher" und in der Tages- peesse) der Schluß gezogen worden, datz zu der preußischen Ergänzungssteuer etwa 66 Milliarden Mark ergänzungssteuerpflichtiges Vermögen zu wenig veranlagt werden. Diese Annahme ist aber nicht zutreffend. Steinmann-Bucher schätzt den Wert des in Deutschland vorhandenen Vermögens ohne Rücksichtnahme auf die Verschuldung und auf die Verteilung der Aktiven und Passiven. Diese Methode mag richtig sein um das Gesamtvermögen eines Volkes zu veranschlagen, sie ist aber nicht geeignet, ein zutreffendes Bild des der Ergänzungssteuer unterliegenden Vermögens zu geben, und zwar schon deshalb nicht, weil bei der Ergänzungssteuerver- anlagung allgemein die Schulden von dem Aktivvermögen abgezogen werden, während die den Schulden entsprechenden Forderungen nicht immer ergänzungssteuerpflichtigen Personen zustehen, also in zahlreichen Fällen nicht zur Besteuerung herangezogen werden können.
Von dem von Steinmann-Bucher ermittelten Gesamtbeträge sind ferner nicht nur, wie es in bem Artikel der „Preußischen Jahrbücher" geschieht, die Eigentumswerte der produktiven und werbenden Reichs- und Staatsanlagen sondern auch noch zahlreiche andere Werte, die der preußischen Ergänzungssteuer nicht unterliegen, in Abzug zu bringen. Es sei nur hin- gewiesen auf die den Steuerpflichtigen gehörigen Möbel und Hausgeräte, deren Wert auf 20 Milliarden Mark zu veranschlagen sein dürfte, auf die in ausländischem Grundbesitz und in' ausländischen gewerblichen Anlagen angelegten Kapitalien und auf alles Vermögen,, einschließlich des Grundbesitzes und der Gewerbebetriebe, der Gemeinden, Kreise, Provinzen. Kirchen und Stiftungen. Von der preußischen' Ergänzungssteuer sind ferner bekanntlich befreit auch alle Vermögen, welche die Höhe von 6000 JH nicht übersteigen. Nach den hierüber vorhandenen Anhaltspunkten ist der Wert dieser Vermögen
waren so seine Randbemerkungen, wenn er et« ge- I zählte, wie er bte Schafe getrieben und er dabei datz I so gar kein angeborenes Talent zum Schaftreiben habe. So pointierte er drastisch die Auseinandersetzungen mit den fünf Regierungsbeamten, die ihn befrageii, was ihn' veranlasse, wider len Befehl der Regierung nach Tibet zurückzukehren: Ich liebe da- Land sosehr: Antwort: Das sei ja ganz schön und gut, aber er solle doch lieber versuchen, seine Liebe seiner Heimat zuzuwenden, hier lege kein Mensch auf seine Liebe Wert. Hedin setzt den Beamten auseinander, daß er unmöglich auf demselben Wege, den et gekommen zurückkehren könne, das verbiete das Gesetz seines Landes. Komisches Land, meint bet Beamte. Viel berichtete Hedin von den Sitten des Lamas; so von der Sekte der Tempellamas die die Eebetsmühle nicht im Sinne des Uyrzeigers, wie alle anderen Lamas, drehen, und deshalb grimmig gehaßt werden. Einer seiner Begleiter versuchte, durch den schmalen Gang in einem gewaltigen heiligen Eranitfelsen durchzukriechen: nur dem von Schuld Freien gelingt das Experiment, und
Sven Hedins Bericht über feine letzte ^orschnnqsr iie in Tibet.
(Originalbericht der „Oberhesfischen Zeitung".) In bet Gesellschaft für Geographie unb Statistik zu Frankfurt a. M. sprach gestern Professor Sven von Hedin über den Verlauf und die Forschungsergebnisse seiner erst vor kurzem beendeten Reise in Tibet. Das zahlreich erschienene Publikum begrüßte freudig den in Frankfurt von früheren Vorträgen her wohlbekannten Forscher, den als Vorsitzender der Eeorgraphi- schen Gesellschaft Hofrat Hagen in seiner treuherzig-schalkhaften Art willkommen hieß. Ihm stünde diesmal die Gesellschaft mit leeren Händen gegenüber, nachdem er ftüher schon durch die Ehrenmitgliedschast und die goldene Rüpell- medarlle ausgezeichnet worden sei. Er müsse diesmal mit dem wohlgesinnten, ihm voll entgegenkommenden Herzen der Versammlung vor- lieb nehmen.
Drei Jahre unb btei Monate hat Hedins letzte Erpeditron gedauert, und als das Hauptergebnis stellt sich die Durchforschung und teilweise Aufnahme jenes langgezogenen Gebietes dar, das sich parallel dem oberen Vrahmaputra- tal erstreckt und besonders das Quellgebiet und die Wasserscheide zwischen den ost- unb west- wärts fließenden Gewässern des Himalaja 'bildet. Hatte man noch vor kurzem annehmen .zu müssen geglaubt, es handle sich in dem ^fraglichen Gebiet um einen einzigen gewal- jtiflen Kettenzug, so löst sich nach der Forschung Hedins dieser auf in ein ganzes System paralleler Gebirgszüge, die zum Teil mit dem Längs« Ial bet großen Flüsse parallel laufen, zum Teil Dder auch diagonal bis zu dem Brahmaputratal tzorstoßen. Außerordentlich ist die Zahl riesiger Lee» i« diesem Gebiet, Salzseen zumeist, «bet
Unpolitische Tagesnachrichten.
Speyer, 29. März. Gestern nachmittag überfuhr bas Automobil eines hiesigen Möbelhänd- ters die 80 Jahre alte Witwe Michel. • Die Prt<tu erlitt so schwere Verletzungen, daß siebald darauf starb. Den Chauffeur soll keine Schuld treffen.
Dian abonniert auf die täglich erscheinende „Oberbessische "Mß rw-w Zeitung" bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen in
e/fSl « I Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition — Markt 21.
— Der Bezugspreis beträgt durch die"Poft 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.
reuten im Gesanit-Jahresbetrage von 3 28419.10 Mk. I ------- • ----------------
609 Krankenreuten im Gesamt. Jahresbetrage von I h!W liASDMSt Jl t'trt? Rinnen und 1045.-,6.90 Mk., im Ganzen 24765 Meuten mit einem | ,, E-chier Temt; dies zu vermeiden.
Gesamt. Jahresbetrage von 37 14'6.10 Mk. Der I *et, man bestrebt, die Haut gesund und frisch zu et- born Reiche zu leistende Zuschuß beträgt 118s2509911. I !ioIten und bereue sich stets der von Professoren unb Mithin bleiben Ende D zbr. 190, aus Mitteln der Landes-Versicherungsanstalt Hessen-Nassau an Renten ,u zahlen jährlich 2 533156.30 Mk.
laßt wurde, umzukehren. Auf Befehl der Behörden sollte jetzt Hedin das Land verlassen, aber noch war jenes oben genannte Gebiet, das Zur speziellen Erforschung vorgenommen hatte, nur zum kleinsten Teil ihm bekannt ge> worden. Da aber vorauszusehen war, gegen den Willen der Behörden eine Rückkehr ganz ausgeschlossen sei, rüstete Hedin eine ganz neue Karawane aus, diesmal eine viel kleinere, um inkognito, in Verkleidung zur zweiten Mal vorzudringen. In 46tägigcm Marsch ging es wieder durch die öden, ganz menschenleeren Gebiete von Nordtibet, wieder in der Richtung auf das Brahmatal zu. Furchtbare Schneestürme galt es auszuhalten. Kam man an Zelten der Tibetaner vorbei, trieb HÄ>in die Packschafe, bemalt im Gesicht, immer in nervöser Spannung, doch noch erkannt zu werden. Die Einwohner wollten es nicht glauben, daß die Reisenden Kaufleute seien; nie seien aus dieser Gegend solche gekommen, nie zu solcher Jahreszeit. Schließlich wird die Karawane von fü-f Regierungsbeamten angehalten: Hedin erkennt, daß fein Leugnen nichts mehr hilft, er gibt sich als Europäer zu erkennen. Glücklicherweise sind unter den fünf drei, die et auf der ersten Expedition schon kennen gelernt hat, man geht im
Ettärlsche Begleitung I schon blieb der Mann in der Mitte stecken und et.;,*1!», • L’ immer noch I mußte mit Stricken an den „Hinterfützen", wie
o’«et„«rnn! "^lleicht doch wieder iimkehren, I Hedin so schön sagte, herausgezogen werden. So I ™ 8rtn9A dem Forschet wenigstens, eine I war auch neben dem wissenschaftlichen der
*"! "en Ruckweg durchzusetzen. I menschliche Eindruck, den Sven Hedin hinterließ schließlich gelangt er auf dem alten Kulturweg I riesig sympathisch. Eine kräftige, ehrgeizige Na- ins Innere des Himalaja, durch das Sadlay- I tut, und dabei frei und mit einem Blick der E nach Indien. I über den Alltag und die Menge offen und'klar
Nicht nur durch bte wissenschaftlichen Ergeb- I hinausschaut. 1
nifie und den Ueberblick, was eigentlich bis jetzt Eine Reihe Lichtbilder beschloß den Vortrag.
°^s getan ist zur Erforschung Tibets, in- Etwa 600 Photographien und etwa 2000 Zei-A
teressterte der Vortrag, sondern in hohem Grade nungen von Landschaften und Typen bat Hedin
auch durch die persönliche Art des Redners. Sein I von seiner Expedition heimgebracht Dr. B.™ i
auf mindestens 30 Milliarden Mark zu veran- l. willkürlich: Ist das ernst, soll das so bleiben, anuZür ' . ’ , ,r
schlagen. zoder will uns der Wettetgott in den April MttellUlMN ÜUs ÜLM Lk etfieiie.
Im übrigen ist von der preußischen Finanz- Ischicken. — --
SSäS, St L isaa-au»»», r
Hnttemiekn Eitlen Vnl ."“l* I B-willwung von Alters., invalid,n. und Kronkoncent"
hingewresen worden, daß es bisher noch Nicht I m der Zett vorn 1. Januar 1891 bis Ende D-,br 1908 gelungen ist, das in Preußen vorhandene Ver- wie folgt: Die ringegangenen Anträge auf Altersrente mögen und Einkommen bei der Steuerveranlag- I betrugen 3 3. Davon sind erledigt durch Reuten- ung überall in voller Höhe zu erfassen. Hierin I bewilligung 192, durch Ablehnung 95, durch Tod der Besserung zu schaffen, sind die Steuerveranlag- I ^siEragsteller rc. 10 Der Gesarnt-Jahresbetrag der be- ungsbehötden aber andauernd bemüht. In den I *™nigten Renten belief sich auf 23769.00 Mk Bon den lebten lehn wahren 11 ROO hi« 1QOR1 R«s „an I Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt IN der bei, in stabt unh olnh ffL?f, Landwirtschaft 136, in der Industrie 16, im Handel und
abgegebenen Eteuer- I Verkehr 1, durch Lohnarbeit wechselnder Art 10, im erufituitgen nicht weniger als rund 1400 000 1 Staatsdienst 23 und im Gesindedienst 6. Nach Abgang seitens der Veranlagungsbehörden berichtigt durch Tod rc. bleiben noch zu zahlen 50 Posten im Beworben. Das infolge der Berichtigungen mehr- I trage von 6726.10 Mk. Die eingegangenen Anträge veranlagte Einkommen hat zusammen nahezu I auf Invalidenrente betrugen 925. Davon sind erledigt 2y> Milliarden, die veranlagte Mehrsteuer I durch Rentenbewilligung 68 t, durch Rblebnuna 71, nahezu 83 Millionen Mark betragen. Diese ^^n!^?lntragsteller-c. 6^. Der Ketamtbetraa bürften bcroctfen ntif CFrttff* I m vCtöiniQtcn 9tentcit belief ftdb ouf 979 0 ^0 Wt
nnh St «STm? ff ®on ben Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt
und mit w'e anerkennenswertem Eifer bte Ver- in der Landwirtschaft 358, in der Industtte '76, im °"la§ungsbehorden Preußens, städtische sowohl Handel und Verkehr 10, durch Lohnarbeit wechselnder wie ländliche, es sich angelegen sein lassen, ihre j Art 52, im Staatsdienst 36, im Gesinde- Amtspflichten zu erfüllen. Soweit gegen diese I dienst 50. Nach Abgang durch Tod rc. bleiben Behörden in dm oben genannten Veröffentlich- I no<b zu zahlen 329 Posten im Betrage von 47 8/2.40 ungen Vorwürfe erhoben worden sind, entbeh- I Riark. Die eingegangenen Anträge auf Krankenrenten i hnnntinAnÄ e„rt ren sie greifbarer Anhaltspunkte betrugen 81. Davon sind erledigt durch Renten- haupffachttch infolge fast gänzlichen Fehlens der-
ren jie greizoarer Lmyatrspunne. I bewilligung 81. Der Gesamt-Jghresbetrag der be- artiger Wohnungen. Man sollte doch meinen,
willigten Renten belief sich auf 1/319 80 Mk. Bon I daß gerade unsere Lage sich hervorragend zur den Rentenempfängern sind bezw. waren beschäftigt: I Anlage von Kolonien für Einfamilienhäuser in der Landwirtschaft 26, in der Industrie 32, I eignete. Eine solche Anlage würde sicher nicht .Abkehr 4 durch Lohnarbeit I allzuviel kosten und den Zugang nach Marburg wechselnder Art 6, tm Staatsdienst 1, tm Gesinde- I stark fördern “
dienst 12. Rach Abgang durch Tod bleiben noch I jedenfalls wird man aut tun biele Msinfche
zu zahlen 8 Posten im Betrage von 131'.60 Mark ->eoensaus rotro man aut tun, diese Wunsche,
Der Gesamt - Jahresbetrag der bewilligten Renten I fortgesetzt auftreten und hier leider z. Z.
betrug > berhaupt 1310'9 40 Mk. - Von der Landes- unbefriedigt bleiben, zu berücksichtigen und für Bersicheiunasanstalt Seffen-Ngssau. deren Bezirk die I deren Erfüllung bei Aufstellung neuer Bebau« Regierungsbezirke Cassel und Wiesbaden, sowie das I ungspläne Sorge zu tragen.
Mrstentum Waldeck umfaßt, find seit dein 1. Januar - — - - - ...
1891 fiberhaubt bewilligt: 10 IN Altersrenten im Ge- sammt-Jghresbetrage von 1425 655.20Mk., 40241 Invalidenrenten hn Gesamt - Jahresbettage von 6 Os 183 .60 Mk., 3695 Krankenrenten im Gesamt- Jahresbetrage von 606>6l.>0 Mk., im Ganzen 54 047 Renten mit einem Gesamt • Jahresbetrage von 8119 5 .60 Mk. Hiervon find nach Berücksichtigung der durch Tod rc. erfolgten Abgänge Ende Dez 1908 noch zu zahlen 2467 Altersrenten im Gesamt- Jahresbetrage von 3-8 430.30 Mk.. ^0689 Invaliden»