Drittes Blatt
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X, wovon 29 257 166 (24 066 353) X zu erheben waren. 7" * ' ' " —
Gesellschaften m. b. H. der Staatskasse zugeflossene Mehrertrag an Steuer beläuft sich auf 8 904 014 (3 205 746) X.
^us der Blütezeit des Handwerksburjck'enlebens und des .^nnttweisns.
Von L. M ü l l e r.
iFortjetzimg.)
Hermann Seeger aus Bremen schrieb folgendes Symbol:
„Ehrlich von Gebliith, tapfer von Eemüth Und im Hertzen treu, ist meine Liebeley.
Wer nicht stets nach Ehr und Tugend strebt, Der ist nicht wert, daß er als Buchbinder lebt."
Im Dezember 1718 wurde Georg Heinrich Kreutzer G^ellenrater.
Johann Gottglück aus Tübingen schrieb: „Ich schreib mich Eottglück, Gott weiß mein Glück, Ich suche mein Glück in der Welt, Gott schickt, was ihm gefällt."
Ä:n 3. Juli 1719 wurde Matthias Bortes 8esellcnvater.
David Behrends aus Halle schrieb am 15. Januar 1720:
»Mei n Glück in dieser Welt geht manche krumme Straßen,
Was mir mein Herrgott gönnt, das muß die Welt mir lassen."
Printz aus Nudolfstadt schrieb am 28.
„Lieber Leser schau, 'S6) lieb keine alle Stau,
Marburg
Somrtaa. 2t. Mär, 1909.
Aus dem Neschslaae.
Mit der 228. Sitzung des Reichstages ist der vierte Tag der Militärdebatte angebrochen, und noch immer wird über das Gebalt des Kriegsministers „beraten". Zunächst ergreift heute Abg. v. Gamet- Zieserwih (kons.l das Wort. Er warnt davor, daß sich Laien sachverständige Urteile über innere Heeres- fragen anmasten. Dadurch werde ein falsches Bild unserer militärischen Zustände hervorgebracht. So sei die Klage über Soldatenmitzhandlungen heute nicht mehr berechtigt, denn es sei in dieser Hinsicht viel besser geworden. Der Redner bittet schließlich um möglichste Ausdehnung des Systems kleiner Garnisonen. Nach dieser Rede beginnt der Sozialdemokrat NoSke eine zweistündige, wütende „Anklage" gegen den „Militarismus". Er hat namentlich aus Kriegsgerichtsurteilen und Berichten über kriegsgerichtliche Verhandlungen sein Material geschöpft; der aufmerksame Leser kenne es aus der sozialdemokratischen Preffe. Mit prononzierter Schärfe wendet sich der sozialdemokratische Redner gegen die seiner Partei vom Kriegsminister gemachten Vorhaltungen, deren Berechtigung er mH großer Künhheit leugnet. Dadurch erregte er Gelächter und Widerspruch unter den bürgerlichen Parteien und lärmende Zustimmung bei der Sozialdemokratie. Einige Unrichtigkeiten des Vorredner stellt der bayerische Bundesratsbevollmächtigte Generalmajor Frhr. v. Gebsattel mit packender Ironie richtig; andere Uebertreibungen rektifiziert der sächsische Oberst Frhr. v. Salza, so daß von dem „Anklagematerial" Roskes nicht viel übrig bleibt. Nunmehr nimmt sich auch der Abg. .Hagemann (natlib.) die sozialdemokratischen Redner von heute und gestern vor und gibt außerdem eine Reihe von Wünschen an den Kriegsminister kund. Der Abg. Kapsch (freif. Vp.) dagegen wendet sich gegen den Zentrumsredner
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg uud Kirchhain
und den Bellagen: »Aach Feierabend« (wöchentliche Unterhallungsbeilage) und.Landwirtschaftliche Beilage
Im AbyeorDnetenkiMje
wurde am Freitag, 19. März, die zweite Beratung de, I Ersenbahnetats fortgesetzt. Minister v. Breitenbach I erklärte, daß er sich im Einverständnis mit dem Fi- I nanzminister auf den Boden der Resolution der Bud- I getkommission stellen könne. (Abführung eines be- I stimmten Prozentsatzes des Reinüberschusses zum I Ausgleichsfonds und Begrenzung des Extraordina- I riums.s Abg. v. Quast (kons.) wies darauf hm, daß I auf Grund alter Verträge noch heute alle Postsachen I von den deutschen Bahnen umsonst befördert würden. I Dieses Verhältnis sei dringend revisionsbedürftig, da I daraus den deutschen Bahnen eine jährliche Kostenlast I von etwa 50 Millionen auferlegt würde. An eine I Herabsetzung der Tarife könne jetzt kaum gedacht wer- I den, wo die Betriebskosten ständig wachsen und die I Beamtengehälter erheblich größere Aufwendungen bet* I langen. Wir könnten mit stolzem Vertrauen betonen, I daß solche Zustande und Vorkommnisse bei uns un- I möglich sind, wie man sie jetzt in Frankreich bei der I Post- und Telegrapbenverwaltung beobachten könne. I (Beifall.) Abg. Gypling (fretf. Vp.) wünschte, daß I auf dem Gebiete der Elektrisierung so schnell wie mög- I lich vorgegangen würde. Abg. Dr. v. Wvyna (frei- I kcns.) meinte, es könne bei den Hochbauten noch er* I heblich gespart werden. Abg. Tourneau (Ztr.) be* I antragte eine Petition wegen Bewilligung von Arbei- I terfahrkarten Amshausen—Mühlhausen der Regie- I rung zur Erwägung zu überweisen. Abg. Straffer
(kons.) beklagte es, daß das Publikum durch rückstchts- lose Reisende, die übermäßig viel Handgepäck mit sich führten, belästigt werde. Ferner trat der Redner für I Vermehrung der Raucherabteile ein und für Freigabe der einen Hälfte des Speisewagen« — außerhalb der Essenszeit — für Raucher. Minister v. Breitenbach will die bestehenden Vorschriften wegen des Handgepäcks den Schaffnern wiederholt einschärfen lassen. Abg. b. Wenden (kons.) ersuchte die Regierung, daß die Vorschriften über den Transport lebender Tiere genau beachtet würden, um den Tieren unnötige Qualen, zu ersparen. Nach Schluß der Debatte wurde die Resolution der Kommission angenommen, der Antrag Tourneau (Ztr.i abgelehnt. Das Hau, vertagte sich um 4 Uhr auf Sonnabend 12 Uhr. Fortsetzung der heutigen Beratung.
6. Sitzung des Herrenhauses am 19. März.
In der Sitzung, die nur 1% Stunden dauerte, Ivurbe eine Reihe kleinerer Vorlagen ohne Debatte erledigt, u. a. der Staatsvertrag zwischen Preußen und dem Großherzogtum Sachsen, nach dem die Grundstückszusammenlegungen und die damit verbundene« Ablösungen im Großherzogtum Sachsen durch die preußischen Auseinandersetzungsbehördcn erfolgen soll. Der Entwurf eines Gesetzes betr. die Verpflichtung der Gemeinden in Hessen-Nassau zur Haltung von Ziegenböcken wurde nach dem Referat des Herrn Riedesel Freiherr» zu Eisenbach unverändert angenommen. Sodann erteilte das Haus dem Amtsanwalt zu Metz seine Genehmigung zur Einleitung der Untersuchung gegen das Herrenhausmitglied v. Klihing wegen Jagdpolizeikontravention. Herr v. Buch (Carmzow) erklärte als Referent, die Gieschästsord- nungskommission glaube nicht, daß das Vorgehen des Amtsanwalts auf die politische Tätigkeit des Herrn v. Klitzing zurückzuführen sei. (Gr. Heiterkeit). Oberbürgermeister SchustehruS (Charlottenburg) berichtete
J»s-rti»n«gebühr beträgt für bte 7gespaltene Zell« ober deren Raum 15 Pfennig, für Reklame« §0 Pfennig. — , . q. ,
®rudt und Verlag: Iah. Aug. Koch, UnwersttätSbuchdruckerei Inhaber Dr. 6. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Die Jungfer lieb ich sehr, Gott schick mir eine her."
Folgender Eintrag ist ganz in Reimen geschrieben :
„Dies Buch für reisend« Gesellen ist gemacht, Daß man sie alle behält in Acht, Wenn sich» begibt eine solche Zeit, Daß wir von einander wohnen weit.
Der eine reist ins Bayerland, Bleibt lange aus, wird unbekannt. Wenn ich dann für mich nehm dies Buch, Und fleißig hin und wieder such, So find ich manchen Namen drin, Der mir sonst kam in meinen Sinn. Gesellen, Ihr sollt gebeten sein, Schreibt alle Eure Namen ein, Andreas Klug bin ich benannt, Eoßlar, die Reichsstadt, ist mein Vaterland, Von Duderstadt nach Marburg hingereist Beim Vater Baries eingekehrt mit Fleiß. Hab keine Arbeit funden dorten, Viel Gutes mir erwiesen worden, Dafür ich schönstens danken thu. Und schreib den 1. Junius 1722 dazu."
Am 6. Dezember wurde Johannes Wentzel kefellenvater.
Anno 1723, am 16. November, heißt es:
„Friedrich Jakob Filet bin ich genannt, Frankfurt ist mein Vaterland, Ueber Gießen ich meine Reife nahm. Von wo ich bald nach Marburg kam.
Man abonniert auf die täglich erscheinende „vberhesfisch« H ßO Zeitung" bet allen Postämtern und nnsern ZeitungSstelleu m 05 Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition — Markt 21.
— Der Bezugspreis Beträgt durch di« Dost 3,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern ZeitungSstellen und der Ervedition 2 Mk.
v- • o~ | >timeier 34,33, zu den „kleinen" von 160 bi» 165
MotBe der Besteuerung der Zentimeter 22,46, zu den „sehr kleinen" Leuten unter 160 Zentimeter 7,26 v. H. des Eesamt- bestandes. Mehr als ein Drittel der Mtlttär-
Erzberger, der gestern die Eparsamkeitsaktion de, Blocks diskreditiert hatte. Der Redner weist diese» Angriff, soweit et feine eigene Partei betrifft, zurück unb rühmt die von ihr gemachten Abstriche an verschiedenen Etatsforderungen. Dann tritt et für Gleichstellung der Juden im Heere ein. Sodann nimmt AriegSminister b. Einem das Wort, um unter dem Beifall des Hauses und dem Lärm der Sozialdemokraten die Behauptungen des Abg. NoSke zu tob verlegen.
Tie EmkommensverhSUnifse in Preußen.
Die veranlagt« Bevölkerung" (d. h. die Zahl der Zenfiten mit Einschluß ihrer Angehörigen) umfaßte in Preußen in den Jahren 1908 und 1907 nicht ganz die Hälfte der Ee- famtbeoölkerung des Staates, im Jahre 1908 Insbesondere in den Städten schon fast drei und auf dem Lande fast zwei Fünftel der dortigen Bevölkerung überhaupt, diejenigen mit mehr als 3000 X Einkommen 5,04 v. H. gegen 4,85 im Vorjahre. Die einkommensteuerpflichtige Schicht hat fich in Preußen in den Jahren 1907 und 1908 im Verhältnis von 4445 zu 4758 ausgedehnt. Die einkommensteuerfreie Schicht ist in beiden Jahren im Verhältni» von 5555 zu 5242 zurückgegangen.
Die günstige Entwickelung, welche in diesen Ziffern hervortritt, prägt fich noch schärfer aus, wenn man die Zenfiten mit Einkommen von mehr als 900 X, die jedoch aus Gründen der §§ 19 und 20 des Einkommensteuergesetzes frei- gestellt find, nebst ihren Angehörigen der veranlagten Bevölkerung hinzurechnet. Dann ver. größert fich der Bruchteil, der an einem Einkommen von mehr als 900 X beteiligten Personen von 49,71 auf 52,78 v. H. der Bevölkerung. Gegenwärtig hat also die Hälfte der Eesamtbevöl- kerung ein Einkommen von über 900 X. Daher ist zu berücksichtigen, daß zu dem Rest von 47,22 v. H., dessen Einkommen über 900 X nicht hinausgeht, ohne Zweifel noch eine groß« Anzahl von Personen gehört, die durchaus nicht den unbemittelten Schichten zuzurechnen ist. so z. B. Söhne und Töchter wohlhabender Bauern, die in fremder Haus- oder Landwirtschaft ein eigenes, aber 900 X nicht überschreitendes Arbeitseinkommen erwerben, oder Kinder reicher Leute, welche ein eigenes der Verfügung des Familienhauptes nicht unterliegendes Zinseinkommen von nicht mehr als 900 X besitzen oder die zeitweilig erwerbslosen Militärpersonen und Strafgefangenen.
Das Durchschnittseinkommen auf den Kopf ser Zensiten stellt sich in den Städten auf 2402,22 (im Vorjahre 2407,45) X, auf dem Lande auf 1777,20 (1772,12) X. überhaupt auf 2177,24 (2181,76) X. Das Durchschnittseinkommen für die einzelnen Städte gibt aber kein zutreffendes Bild für deren Wohlhabenheit, weil einzelne febr reiche Einwohner den Durchschnitt stark erhöhen können. Einen ganz zuverlässigen Maßstab für die Wohlhabenheit würde aber selbst eine völlig gleichmäßige Einschätzung schon deshalb nicht ergeben, weil die immerhin noch zahlreichen Einkommen von nicht mehr als 900 X in ihrer Höhenlage nicht untersucht werden können.
Zur Erhebung gelangen auf den Kopf der Bevölkerung in den Städten 10,25 (9,80), auf dem Lande 2,96 (2,68) und überhaupt 6,35 (5,95) X Einkommensteuer.
Juristische Personen waren insgesamt 7632 (6967) zur Einkommensteuer veranlagt mit einer Gesamtsumme von 29 546 871 (24 307 759)
Personen, nämlich 35,75 v. H., erreichten also immerhin da» gewöhnliche Mindestmaß der
P.Msche Umschau. I Ä*n
fionbesam^ flB^K Gtanh hl?h-Swff SS Aufreizung der Bergleute im „Berliner Tage- £ ÄS blatt« geschrieben: „Bis zum 35. Lebensjahre «rB6p0nthi tsS. 19wL qr?16 starben im Jahre 1896 nicht weniger als 39 v.
I H- der aktiven Knappschaftsmitglieder. So
HM».nmititR77^ UQb Mannschaften des war es damals. Jetzt aber sind es 46 v. H."
^-?u^eter. Bei den fflle bie „Nationalzeitung« aus der amtlichen
tto“8t-4 i Statistik nachweist, starben aber 1896 nur 0,506
171&62 ^bnftiaen^Än rfäten“ 1R7 m ". H. und 1906 sogar nur 0,443 v. H. Naumann
1/1,vei den sonstigen Mannschaften 167,49 I fiat allo in den Za bien ielfift bmU^^iÄ^atöSV'al^bk^Un^rnfH^erT^nh übertrieben und mit seiner Behauptung von bkU* einem Fortschreiten der jugendlichen Sterblich-
b e^mn0^n^e« keit direkt die Unwahrheit gesprochen. Ob er
.Lm hie^fibfiA# ^nrFMTnna b 65 soeben und berichtigen wird? Wir wollen
beutr&^^amJnWA3^» esbn» 65 boffen. Immerhin wird aber von seinen Be-
Häuptlingen noch genug hängen bleiben und als r>ftfee18^herte^H6^fr^ht sozialpolitisches Matrial benutzt werden, und
8 1 das ist sehr schlimm. Da» schlimmste aber ist —
nnrrfbeTTtt Rnh <T>?5 Cd botin stimmen wir der „Nationalzeitung« bei
~ baß die blanke Urteilslosigkeit, die hier ein denburger, Mecklenburger, Schleswig-Holster- I Naumann an den Tag legt, heute als typisches Dilrck^ntttsm^ß' Merkmal bei so manchem Sozialtheoretiker an-
ftnht^pna*iinhMftant^Ct nnh ^n^nien »«treffen ist, der wohl schnell mit dem Urteil, RMben unter b Hm »ter ^renben bas sich aus Schlagworten aufbaut, bei der
Oeae^ffne^Hnr^HARQQ^^nnn^ I ^°"b ist, aber für die vielseitigen Lebensinter-
^iastu’ I effen unseres Wirtschaftslebens und die prak- Ostpreußen ((168,21j. Westpreußen (168,19)' befu b°S I
Stadtkreis Berlin (168,18) und Hessen-Nassau ' 1 Augenmag veptzt.
(168,05) die größten Soldaten. Die meisten preußischen Provinzen bringen also einen Ersatz hervor, der da» Reichs-Durchschntttsmaß (167,74) stark überragt.
Am kleinsten find in Preußen die in den Provinzen Posen, Sachsen und Schlesien gebäre ien Militärpersonen mit 167,43 bezw. 167,24 und 166,61 Zentimeter Durchschnittsgröße. Hinter Schlesien steht nur noch das Königreich Sachsen mit 166,39 Zentimeter. Unter 167 Zentimeter bleiben sonst noch das Fürstentum Reuß ältere Linie mit 166,95, Südbayern mit 166,85 Nordbayern mit 166,71 und Sachsen- Altenburg mit 166,64 Zentimeter. Die kleinsten Leute liefert also das östliche Mitteldeutschland: aber auch in Süddeutschland überschreitet nur Elsaß-Lothringen mit 167,78 Zentimeter den Reichsdurchschnitt um ein geringes, während (außer Nord- und Südbayern) auch das Eroßherzogtum Hessen mit 167,60, Baden mit 167,40, Württemberg mit 167,26 und die Pfalz mit 167,07 Zentimeter hinter ihm zurückbleiben.
Die Stattstik ergibt außer der Durchschnittsgröße der in Deutschland geborenen Militärpersonen auch deren Verteilung nach Gruppen der Größe. E» gehörten danach zu den „riesenhaften" Leuten von 190 Zentimeter und darüber nur 0,03, zu den „sehr großen" Leuten von 180 bis 190 Zentimeter 2,12, zu den „großen« von 175 bi» 180 Zentimeter 9,00. zu den „ziemlich großen« von 170 bis 175 Zentimeter 24,60 v. H., zu den „mittelgroßen" von 165 bis 170 Zen-
Wo ich in der „Sonne" einkehren that, I Symbol: „Ist Gott für mich, wer kann wider
Da Herr Vater Baum die Herberg hat. mich fein!“ Ich habe Schläge bekommen von
Von Handwerks wegen ward mir alles Guts I jjettn Matthias Bories.
... ... . _ . . erwiesen: I 1728 den 19. Dezember schrieb Heinrich
Ihnen sei dafür mein Dank gepriesen." I $efle( QU5 Reutlingen:
„Anno 1724, den 13 August, bin ich Johann „Ob ich auch muß leiden, Peter Borres. gebürtig aus Marburg von Mrd Gott nicht von mir scheiden,
Dreslau nach Marburg gekommen, und ist mit I Drum leid' ich was ich soll von Handwerks wegen alles Liebes und Gutes I Und bin immer freudenvoll." wiederfahren, wofür ich mich schönstens bedan- I
ken ihun. Bin auch bei meinem Vater Matthias I f L *ugemacht
Bories in Arbeit kommen und ist Herr G. H. I .^^rag.
Breutzer Gesellen Vater gewesen. I D0,n
, 1 I Hain bin von Ziegenhain nach Marburg ge«
, Symbol; kommen und vor offener Lade losgesprochen und
^Durch manchen rauhen Wind und Wellen I wt einem ehrsamen Handwerk vor einen echt«
SBoßcn sich frische Buchbinder-Gesellen. i ffchen Gesellen erkannt worden und habe «ich
Am 25. November 1725 hat Johannes Groß I Handwerksgebrauch auch umgefchaut, habe aber
das Eesellenbuch bekommen. 1726 hatte es I keine Arbeit bekommen. Joh. Ulrich Fischer ist
Wilhelm Funk. Bei den beiden folgenden Ein- I Eesellen-Vater gewesen und ist mir nach Hand- trägen hatten zwei Vuchbindergesellen ihren I werksbrauch alles Liebe und Gute widerfahren, üblichen Dank nicht ausgesprochen, da heißt es: I wofür ich mich schönstens bedanken thu.« „Diese oben zwei Bemeldete haben Handwerks- I Symbol: „Ich liebe den Buchbinderordea, gebrauch nicht genossen, weilen fie gekommen, I drum bin ich fein Schneider worden, die ehrn« daß Handwerksgebrauch aufgehoben war." I Kron bleibt mir zum Lohn." Weiter heißt es von einem anderen: „Dieser I Heinrich Schmitz aus Stuttgart schrieb am Buchbindergeselle mit Namens Christian Mess- 27. Januar 1831:
kr aus Halberstadt hat auf der Herberge seinen „Vettrau aus Gott und ermatt der Zett. 9?cmen verlaugnet und geschrieben Christian I Aus armen Gesellen werden auch Leut.* , - Springau, hat Handwerksunkosten genossen, sich I w
Umschauen und Einbringen lassen, ist aber ohne I 01 • ?/«
Gruß einholen davongegangen. Jeder ehrliche I ®ott im Herzen, die Jungfer im Atm, - '
Geselle muß diesen Bösewicht vertreiben, wo et I Das eine macht selig, die andere warm* if,ni727b£n 16. Juli schreibt Alexander Köhl« I (Fottsetzung folgt.)
au» Heilbronn: | —