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Sonnabend, 6. März 1909.

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-N-ulidruet verboten >

" Der heutigen Nummer liegt bei Kretsblatt Nr. 18.

Aus dem Reichstage.

Die Beratung des P o st e t a t s pflegt sich im Reichstag von dem üblichen Duell der Sozialdemo­kraten mit dem Staatssekretär abgesehen ruhig und sachlich vor nicht allzu besuchtem Hause zu voll-

trennt, und ohne den er doch nicht leben konnte. Sein Mißmut wuchs, als er in seinem Heim um sich sah.

Man spürt das ehemalige Lazareth," sprach er, sich in einen Sessel werfend.Eine entsetz­liche Luft, riecht nach Karbol und Pat- choult.«

Du hast eine feine Nase, Papa, der Karbol kommt von mir, mein Arm ist noch nicht in Ordnung, das Patchouli von Madelon."

Madelon, die Haushälterin?" fragt« De­siree.

Rein, Madelon, meine Braut," entgegnete ihr Bruder herausfordernd.

Deine Braut, eine verheiratete Frau? Du weißt wahrscheinlich nicht, daß Pumarquet lebt?"

Ich glaube nicht daran. Aber wenn das auch wäre, Gott weiß, wo er ist, ich denke nicht daran, mich von Madelon zu trennen."

.Dann hast Du wahrscheinlich die Absicht, ein anderes Logis zu beziehen? Desiree und Madelcn unter einem Dache. Das geht wohl ni ht."

Weshalb nicht? Die Weiber werden sich schon vertragen."

Der Krieg hat Dich verroht," unterbrach ihn der Pater empört.Es ist unmöglich. Die Frau muß fort?"

Sicher nicht! Wenn es Euch nicht bei mir gefällt, so könnt Ihr in Gottes Namen gehen woher Ihr gekommen seid."

Unverschämter," brauste Bourlier auf,ver-

Oesterreich und Serbien

Wien, 3. März. DasFremdenblatt" schreibt: Der Weg, den wir in der serbischen Frage zu gehen haben, ist uns klar vorgezeich­net. Wir wollen nur, ehe wir ihn beschreiten, die öffentliche Meinung Europas auf zwei Dinge aufmerksam machen. In der bosnischen Frage waren traktatmäßige Rechte der Berliner

I Signatarmächte im Spiel, wodurch für diese eine Möglichkeit zu einer Stellungnahme ge­geben ist. Bei Serbien aber handelt es sich um einen wahnwitzigen Versuch, großserbische Agi­tationen zu verwirklichen und einen Angriff auf die Jntecstität der Monarchie zu begehen. Das is. eine Angelegenheit, die nur uns und Ser­bien angeht; uns, das der völkerrechtlichen Diskussion nicht unterliegende Selbsterhaltungs­recht des Staates auszuüben; das serbische Königreich, das uns durch seine Prätensionen zur Abwehr im Sinne jenes Rechtes zwingt.

i Wir übten bisher Geduld, und wollen uns vor­läufig von dieser Linie nicht entfernen. Wir wünschen nicht, Serbien zu demütigen und es gleichsam an die Wand zu drücken und seine Entscheidung zu erpresien. Wir geben vielmehr Serbien Zeit zur Überlegung und verzichten noch immer nicht auf die Hoffnung, daß es sie benutzen werde, um normale Beziehungee zu der Nachbarmonarchie anzubahnen. Der zweite bv der internationalen Presse viel verbreitete Irr­tum betrifft die Frage der wirtschaftlichen Zu- geständnisie. Wir wollen Zugeständisse machen, aber nicht, um eine von uns an Serbien ge- schiisdete Kompensation zu leisten, sondern weil wir das Interesse haben, daß Serbien sich wirt­schaftlich entwickle und zu der Ueberzeugung gelange, daß wir seiner Entwicklung nicht ent­gegentreten wollen. Die öffentlich« Meinung Europas darf nickt aus dem Auge verlieren, daß es sich hier ui" Zugeständnisse handelt welche die Hobeitsr Oesterreich-Ungarns betreffen, hinsichtlich bc>. er als Souverän zu entscheiden fia\ Eine Intervention dritter Mächte wäre schon deshalb ausgeschlossen, weil sie über keiner­lei Recht verfügen, an das fie für ein solches Vorgehen anknüpfen können. Die Monarchie kann keinesfalls zu Konzessionen gezwungen werden, die zu gewahren sie nicht gewillt oder nicht in der Lage ist.

Köln, 4. März. Ein Berliner Telegramm derKölnischen Zeitung" führt aus: Gegenüber den irreführenden und widersprechenden Mittei­lungen über die serbische Antwort glauben wir folgendes mit Bestimmtheit feststellen zu kön­nen: Nachdem der russische Gesandte den Serben den Verzicht auf Erhebung von Territorialfor­derungen angeraten hatte und nachdem die Ver­treter von Frankreich, Engla.ch und Italien sich in dem gleichen Sinne ausgesprochen haben, hat der serbische Ministerpräsident Novakowitsch er­klärt. daß er sich dieser Forderung unterwerfe. Serbien werde daher die Territorialforderun- ge-, nicht aufrechterhalten und jede Provokation gegen Oesterreich unterlassen. Was die Frage der Autonomie Bosniens und der Herzegowina f anbelange, so betrachte er sie durch.das türkisch- österreichische Abkommen in der Weise geregelt, daß Serbien sich nicht mehr mit ihr befassen föi.ne.

Paris, 4. März. Eine Note der Agence Havas" meldet: Serbien teilte dem russischen Gesandten die Antwort mit, die es den Mächten übermitteln wird. Es versichert darin seine friedlichen Dispositionen und be­zeichnet seine militärischen Vorsichtsmaßregeln okg rein defensiv. Es wünsche lediglich die Wiederherstellung eines normalen Zustandes an seinen Grenzen und fordere nichts Bestimmtes. Es vertraue den Möchten sein« Interessen an, falls Europa die Annexion von Bosnien und der Herzegowina anerkenne.

Unter Feinden.

Roman von Karl Matthias.

l Fortsetzung.)

Du hast Recht, Bruder; ich war wie die Jungfrau von Orleans, welche von ihren Ver­wandten für irrsinnig erklärt wurde."

Ah, der Prusfien hat geplaudert," lachte Olivier.Wie befindest Du Dich, Papa?"

Richt zum Besten. Der stürmische Empfang hat mich alteriert," antwortete Bourlter sar­kastischAber wollen wir nicht ins Haus gehen und dort das Wortgefecht fortsetzen?"

Du hast Recht, droben ists bequemer," sagte der Sohn ungerührt und bot dem Vater den Arm.

Aber Bourlier nahm ihn nicht sondern stieg, auf feinen Stock gestützt, die Stufen hinan.

Der Papa ist wohlauf," meinte Olivier spöttisch zu Desiree.Die Gefängnisluft hat ihn nicht geschwächt."

Gottlob, nein. Die Luft von Dresden hat etwas Herzerquickendes, das fehlt hier ganz," entgegnete Desiree und folgte dem Vater mit leichten Schritten.

Das kann hübsch werden," lachte Olivier und ging hinterdrein.

Als Bourlier in den Salon trat, holte er tief Atem, als wollte er seine Brust von einem Alp befreien. Run war er wieder zu Hause, und doch vermißt« er etwas. Die Zufrieden­heit mit sich selbst und den Mann, den er so innig haßte, von dem et sich in Unfrieden ge-

Polittsche Umschau.

Sin Landrat al- nationalliberaler Agitator?

B e r l i n. 3. März. DerDeutschen Volks­zeitung" in Hannover Heg* ein Briefumschlag vor, welcher auf der Vorderseite die Adresse des Empfängers und den Stempelfrei lt. Avers Rr. 21,Königlich Pr. Landrat" trägt und auf der Rückseite: Königlich Preußischer Landrat des Kreises . . ." Mit der Nennung dcs Namens dieses Kreises hält das Blatt vor der Hand zurück. Der Inhalt des verschlossen geschickten Briefumschlages war ein Aufruf der nationalliberalen Partei zum Abonnement auf di« Nationalzeitung. Ihm lagen sechs Bestell­scheine auf die Nationalzeitung bei.

Angelo Janks Reichstagsbilder.

München, 4. März. Der Streit um die Reichstagsbilder ist nach derFrkf. Ztg.« ent­schieden: Professor Angelo Jank hat das be­dungene Honorar erhalten und sich mit dem Vorschläge der Ausschmückungskommission ein­verstanden erklärt, daß die Bilder nicht im großen Sitzungssaale, sondern in einem Raume des Reichstagsgebäudes aufgehängt werden. Prof. Jank wird persönlich nach Berlin fahren und etwa nötig« Aenderungen an den Gemälden vornehmen.

Der neue Präsident von Amerika.

Washington 4. März. Heute mittag erfolgte die feierliche Amtseinführung des 26. Präsidenten der Vereinigten Staaten, William Howard Tast. Die gesamte Zeremonie ging in­folge des Schneesturmes im Senatssaale vor sich. Die Parade hat trotz der Ungunst des Wetters siaftgefunden. Oberrichter Fuller vom Ober­bundesgericht nahm dem Präsidenten den Eid ab. Tast wiederholte die Eidesformel mit lau­ter Stimme und küßte die ihm entgegengshal- tcr'e Bibel. Alsdann nahm der Präsident die Glückwünsche der Nächststehenden entgegen, zu­erst die Futters und Roosevelts. Hierauf hielt er seine Antrittsrede. Der Amtseinführung Tafts ging unmittelbar die des Vizepräsidenten James S. Sherman voraus. Sodann erfolgte die Vereidigung von 31 neuen oder wiederge­wählten Bundessenatoren. Mit den bisherigen V°rtretern des diplomatischen Korps wohnte auch der deutsche Botschafter der Zeremonie bei. Die Straßen der Stadt, deren reicher Flaggen-, Blumen- und Euirlandenschmuck wegen des Un­wetters nicht zur Geltung kam, waren trotz­dem mit großen Menschenmengen angefüllt die dem scheidenden und dem kommenden Präsiden, ten auf ihrem gemeinsamen Wege vom Weißen Hause zum Kapitol lebhaft« Huldigungen be­reiteten. Nach der Zeremonie begab sich Roose­velt mit seiner Gattin und der Ehreneskorte so­gleich zum Bahnhofe, um die Fahrt nach sei- nem Landsitz in Osterbay anzutreten. Tast kehrte zur Abnahme nach dem Weißen Hause zurück. An der Inauguration der Parade'nah­men mehr als 25 000 Mann der Bundesarmee, der Bundesmarine und der verschiedenenStaats- milizen teil.

Das Ftnanzkompromiß.

In der Reichsfinanzkommisston wurde heute Von der Reichspartei der Antrag vorgelegt, fol- genden Gesetzentwurf an^unehmen;

Die Bundesstaaten haben nach Maßgabe dieses Gesetzes an das Reich «ine Abgabe zu entrichten, die von dem Besitze erhoben wird kBefitzsteuer) und in den vom Bundesrate zu »«stimmenden Fristen abzuführen ist.

§ 2.

Der Gesamtbetrag der zu entrichtenden Ab­gabe wird alljährlich durch den Reichshaus- baltsetat bestimmt; er darf bis zum 1. April 1914 Me Summe von 100 Millionen Mark nicht überschreiten. Zu dem bezeichneten Zeitpunkt und.weiter von fünf zu fünf Jahree kann der Hochstbetrag erhöht werden, jäwch um nicht mehr als fünf vom Hundert des für den vorher­gehenden Zeitraum bestimmten- Höchstbetrages.

Für eine Aenderung dieser Bestimmungen gilt die Vorschrift des Artikel- 78 Abs. 1 der Reichsverfassung.

_ § 8.

Der von den einzelnen Bundesstaaten zu errichtende Betrag ist auf Grund der Ergeb­nisse der Veranlagung zu Einkommen-, Ver­mögens- und sonstigen Besttzsteuern vom Bun­desrabe nach einheitlichen Grundsätzen festzu- flellen. Die Unterlagen hierfür sind von den Bundesstaaten nach näherer Anordnung des Bundesrats zu beschaffen.

fttitt*B< ^"d*t <tn< neue Feststellung

§ 4.

Die auf di« einzelnen Bundesstaaten ent­fallenden Beträge dürfen nur durch allgemeine Steuern auf Einkommen, Vermögen ober Erb­schaften aufgebracht werden. In den Staaten, in denen weder eine allgemeine Einkommen­steuer noch e*ne allgemeine Vermögenssteuer be­steht, find als' Vermögenssteuer auch Ertrags- steuern von Grund- und Gebäudebesitze, sowie vorn Kapital anzusehen, sofern sie in Verbtn- dui'.a mit einander erhoben werden.

' -nkommen bis zu 3000 Mark, sowie solche Vermögen, di« nach Abzug der Schulden den Be­trag von 20 000 Mark nicht erreichen, sind von der Steuer freizulassen. Die Besteuerung der Erbschaften darf nur nach Maßgabe der §§ 50, 60 des Erbschaftssteuergesetzes vom 3. Juni 1906 erfolgen

§ 5.

Soweit die Beträge nicht durch neue Steuern der im § 4 bezeichneten Art erhoben werden, find sie durch Zuschlag« zu bestehenden Steuern dieser Art aufzubringen. Für Bundes­staaten. in denen Landesgesetze, die eine solche Regelung sicherstellen, nicht rechtzeitig erlassen werden, bestimmt der Bundesrat, daß und in welcher Weise Zuschläge zu den bestehenden Steuern der in 8 4 bezeichneten Art erhoben werden müssen

§ 6. :

Von den Beschlüssen des Bundesrates (§§ 3, 5) ist dem Reichstag alsbald Mitteilung z.. machen.

8 7.

Dieses Gesetz tritt mit dem Tage seiner Ver­kündung in Kraft, mit der Maßgabe, daß die Erhebung derBesttzsteuer spätestens vom 1. April 1911 ab erfolgt.

Die Bettreter der Blockparteien erklärten, um ein wesentliches Ergebnis zu schaffen, dem Antrag« der Reichspattei vorläufig zuzustin^ men mit dem ausdrücklichen Vorbehalt einer anderen Stellungnahme in der zweiten Lesung der Kommission. Staatssekretär Sydow er­klärte, daß eine Stellungnahme namens des Bunberateg zur Zeit nicht möglich fei, da dieses l^r den Kompromißantrag keinen Beschluß ge­atzt habe. Er sehe in dem Kompromiß die Ab- lcht, vorwärts zu kommen. Daher verzichte er auf eine Cinzelkrittk. Der Bevollmächtigt« von Bayern schloß sich gleichzeitig namens der übrigen Bevollmächttgten dieser Erklärung an und betonte, daß seine Regierung sich alles vor­behalte.

Am Schluss« der Sitzung wurde der Antrag der Reichspartei mit den Stimmen der Block- patteien gegen die 13 Stimmen des Zentrums, der Sozialdemokraten und Polen angenommen. Damit ist der Zentrumsantrag erledigt.

Es läßt sich aus der Art, wie der Beschluß, dessen Annahme wir gestern noch Mit­teilen konnten, zustande gekommen ist, schlie­ßen, daß noch nicht alle Schwierig­keiten überwunden sind. In bett Par­teien bestehen bei bett einzelnen Mitglittern noch erhebliche Bedenken; bei der Rechten mehr prinzipieller Natur während die Linke erst nach schweren inneren Parteikämpfen und nur ganz zögernd aus Gram über di« gefallene Nachlaßsteuer sich zur Zustimmung entschloß. Ob die bundesstaatlichen Regierungen ihrerseits dem Kompromiß zustimmen werden, tst außerdem noch zweifelhaft. Kaum geringer dürsten auch die Schwierigkeiten sein, die die verschiedenen indirekten Steuern, die nun beraten werden sollen, machen. Ihrer In­angriffnahme stand freilich bis jetzt entgegen, daß eine Einigung über die direkten Reichs­steuern noch nicht zu erzielen war. Man wird an seinem Urteil über den Wert der gestttgen Einigung zunächst vorsichtig sein müssen, da ja die indirekten Steuern den größten Teil bet Ausgaben und des Defizits decken sollen. Wenn man aber auch diesem ersten Schritte auf dem Wege der Verständigung über die Reichsfinanz­reform nicht eine übertrieben« Bedeut­ung beilegen wird, so mutz man ihn doch als eine entschiedene Wendung zum Bessern aus dem Negieren und Zurückhalten heraus be­grüßen. Er eröffnet die Aussicht, daß die Par­teien des Blocks auf diesem Weg« zu einer Ver­ständigung über die gesamte Eesutchung unserer Finanzpolitik kommen werden, was im Inter­esse unserer Inneren, vor allem aber un­serer auswärtigen Politik zu erwarten ist.

giß nicht, mit wem Du sprichst! Jetzt bin ichGenug, ich gehe auf mein Zimmer," sagte ^"-S^r im Haus« und in der Fabrik!" Bourlier. sich erhebend.Welche Räume hast

Pah. in der Fabrik hast Du schon gar nichts Du für mich Herrichten lassen?"

mehr zu sagen teurer Papa,-- lachte Olivier.Das linke Eckzimmer und den anstoßenden Die habe ich langst verkauft." I Salon "

Verkauft ohne meine Einwilligung?"Um Corteswillen, dort pflegte ich Walde- | fragte der Vater statt vor Uebertafchung und mar," raunte ihm Desiree zu.Papa weitz es I 3otn. I und wirb sich dort höchst unglücklich fühlen."

Du warst ja tot, Papa, vergiß bas nicht,(Eben deshalb," antwortete Olivier in glei- ich aber brauchte Geld. Ich hatte di« Sammet- cher Weise.Du magst im roten Salon Deinen

Vorräte in der Rue d'Espagne versilbett und Aufenthalt nehmen wo Dir nach Laurences

einen Teil des Kapitals auf der Bank erhoben, Angaben Pava so hübsch fluchen konnte " aber Devereux wollte keine Hypotheken vettau- ,D)u bist ein Ungeheuer," sagte Desiree als sen, da sie jetzt gar so schlecht stehen, da mußte sich per Vater entfernt hatte und fie fich gleich-

die Fabrik springen.« . falls zurückzog.Wo ist der treue Laurence?"

Meine Vorrate menie Fabrik, meine Ka-Auf der Straße. Er war mir zu treu. Jetzt pitaüen! Olivier, bist Du rasend geworden?« kann Herr Tyrolt etwas für ihn tun wie et

Keineswegs. Papa nur ein flotter Erbe versprach als ick dem Alten gebührenden Lohn

glaubt« ich zu fein, und Du warst ia tot, wenig- für Verrat und Tücke gab"

stens wolltest Du dafür gelten, da Du kein Le-Ich wollte, die Bayern hätten Dich bei benszeichen von Dir gabst. Di« Konsequenzen jenem Banditenstreich mit den Uebrigen ding- mufjt Du tragen.« fest gemacht. Verdient hast Du es lange schon."

Bourlrer lehnte fich stöhnend tn seinen Sessel Olivier lachte und wandte seiner Schwester zuruck Ja et trug schwer an den Folgen den Rücken, welche, da sich kein weiblicher seiner Verbitterung I Dienstbote zeigte, allein zu ihren früheren

Olivier betrachtete ihn mit spöttischer I Z.mmern hinausstieg.

Miene. Abends sechs Uhr rief man zum Diner. De-

Darf ich jetzt Madelon herbeiholen, um sie I siree wat bc ihrem Vater gewesen Als fie in Euch votzustellen?" fragte er frech. den Speisesalon einttaten, fanden fie Olivier

,, »Ich kenne die Person und mag fie nicht vor, der Madelon Pumarquet am Arm führte.

antwortete der Vater wütendIch Er war entschlossen, der letzteren den ersten

wollte, ich wate gar nicht hierher gekommen." Platz fm Hause zu erhalten mochte daraus ent»

. »Das wate mir auch lieber gewesen," lacht« I stehen, was da wollte ' der liebevolle Sohn cynisch I , Fortsetzung folgt.)