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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und den Beilagen: .Flach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) undLandwirtschaftliche Benage."

Erstes Blatt

Offizier« zur «erfügung -es Sultan« in Fe, Sache im Stand wat, fuhr der Wagen ptriftk

gegen %12 Uhr die Lage ernster wurde, räumte die Wache den Graben und verhaftete nochmals mehrere Personen. Erst gegen 1 Uhr trat Ruhe ein.

** Kommt König Eduard nach Konstanti­nopel? Konstantinopel, 9. Jan. Der Groß­

leichter gemacht, denn mit großen Schippen über» schüttete man zunächst die Straße mit Asche und dann mit Sand. Damit es auch richtig gemacht wurde, stand ein Aufseher dabei. Wenn dir

Marburg

Dienst««. 12. Januar 1909.

Mittwoch abend um 8 Uhr sollen von jetzt ab nicht mehr in der kalten Michaeliskapelle, son­dern in dem großen Saal des Julienstiftes am Leckergäßchen gehalten werden.

)( Lahn frei! Die letzten Tage waren den Wintersporten, besonders dem immer mehr auf­blühenden Rodelsport sehr günstig. Vor ein paar Jahren waren es nur einzelne erwachsen« Damen und Herren, die zum Erstaunen der schlittenfahrenden Jugend sich auf den Bahnen die man dann als Rodelbahnen bezeichnete, ein- fanden. Die beiden letzten Winter waren dem Rodelsport fördernd: es fanden sich immer mehl Freunde dieses gesunden Sports und heute rodelt fast jedermann. Selbstredend kann nicht überall gerodelt werden, besonders da nicht, wo der Ver­kehr darunter leidet. Reben den verschiedenen Privatrodelbahnen, wie auf dem Frauenberg, in Marbach usw., hat auch die Stadt am Abhang« des Orteyberges im vorigen Winter eine provi» sorische und im letzten Sommer eine fertige Ro­delbahn geschaffen, die fleißig benutzt wird, aber doch den Ansprüchen nicht völlig genügen soll. Die Rodler klagen darüber, daß sie zu steil un- voller Löcher sei. Abgesehen davon, daß leicht Unglücksfälle paffletten, gingen die Schlitten dort sehr leicht entzwei. Ob dies stimmt, wollen wir hier nicht näher ergründen. Die städtisch« Rodelbahn stand vorgestern und gestern unter polizeilichem Schutz: anfangs wurden auch 1( Pfg. für Benutzung derselben erhoben. Alle dies« Umstände und wohl auch die Tatsache, daß dies« Rodelbahn für manche Rodler zu weit ab liegt, mochten wohl dazu geführt haben, daß trotz der polizeilichen Verbotes sich am Sonnabend und gestern auf der Landstraße nach Wehrshausen, vom Sellhof bis da, wo der Rotenberg durch große Erd- und Eesteinsmassen verengt ist, Hun­derte von Rodlern versammelt hatten und ach dieser schönen Bahn eifrig dem Sport huldigten. Hier soll aber nicht gerodelt werden, weil mor­gens früh diese Straße von zwei Milchwagen und nachmittags von einem oder zwei Schlitten befahren wird. Das ist jetzt, nachdem bU Ockershäuser ihren Dünger auf die Felder beför­dert haben, so ziemlich der ganze Fuhrwerksver­kehr auf der Wehrshäuser Landstraße. Um di« bösen Rodler zu vertreiben, war man diesmal ganz schlau. Mittags 2 Uhr kamen, von eine« Anzahl städtischer Arbeiter begleitet, große Wa­gen mit Kehricht, Asche und Sand. Alle 39 Meter wurde den schwitzenden Pferden ihre Last

Marburg und Umgegend.

«Nachdruck aller Cngmalartitel ist genta § 18 bei Urheberrecht- nur mit der deutlichen Quellen angab« Oberheff. Rfg " gestattet l

«1»' nr-r 11. Jonnvr.

Systematischer und intensiver betrieben und daß ogar schon mit sonntäglichen Hausagitationen Versuche gemacht werden. Das Korrespondenz- ilatt mißt denn auch dem wirtschaftlichen Nie- derganae die Hauptschuld an den gewerkschaft­lichen Mitgliederverlusten zu.

In mancher Hinsicht mag diese Annahme zu­treffen. Aber im großen Ganzen halten wir sie nicht für richtig. Der wirtschaftliche Niedergang

würde schwerlich bei der Gewerkschaftsbewegung sich derart fühlbar gemacht haben,wenn nichHie Mitgliedsbeiträge im Laufe der letzten Jahre in so exorbitanter Weise gesteigert worden wären. An und für sich müßten in schlechten Zei­ten die Gewerkschaftsmitglieder noch kräf­tiger sich an die Verbände gefeffelt fühlen als in guten Zeiten. Denn gerade in schlechten Zeiten müssen sich die Organisationen bewäh­ren. die es auf eine Jahreseinnahme von ins­gesamt über 50 Millionen und auf einen Vet- mogensstand von über 33 Millionen Mark ge­bracht haben, ihren Mitgliedern reichliche Un­terstützung gewähren.

r Das gewerkschaftliche Korrespondenzblatt -«chnet freilich mit ganz unangebrachter Prah- heraWs, daß die Eewerkschaftsverbände im Whte insgesamt etwa 10 Millionen Mark Mr Arbeitslosenunterstützung verwandt hätten. Das ist eine ganz respektable Summe: aber sie stellt nicht mehr als den fünften Teil der Ge­samteinnahmen dar und sie sticht sogar von der kraftvollen" Unterstützung ab, die den russi­schen Revolutionären von deutscher gewerkschaft­licher und sozialdemokratischer Seite zugewendet worden ist. Das Korrespondeniblatt gibt selbst zu, daß die in den Gewerkklbaftsoerbündeu be­hufs Festhaltung der Mitglieder ziemlich wider­willig eingefiihrte Arbeitslosenunterstützung

ihre Wirkung als Bindemittel versagt". Wes­halb? Weil die Unterstützung in Anbetracht

her Beiträge zu gering ist.

Wie schon zu früheren Zeiten, so fordert die Gewerkschaftsleitung die Unterstützung ihres Ar­beitslosenfonds aus Staatsmitteln. Ganz naiv schreibt das Korrespondenzblatt, das würde für die heute noch den Gewerkschaften fernstebenden Arbeitermasien ein Ansporn zur Selbstbülse frin. Also der Staat soll durch öffentliche Mit- j tel die sozialdemokratische Gewerkschaftsbeweg­ung fördern! Das dies nicht geschehe, sei wie das Korrespondenzblatt schreibt die Folge verblendeten Klasienhaffes einer nur das Un- ternehmerintereffe stutzenden Regierungsklique". Die Folge des Klasienbasies ist es freilich, daß »er Staat das freundliche Anerbieten der so- ßialdemokratischen Gewerkschaften nickt anneh- Men kann und darf. Aber dieser Klasienhaß be­steht nicht aus bürgerlicher Seite, sondern im Lager derjenigen Arbeitermasien, die sich der sozialdemokratischen Organisation in die Arme geworfen haben. Solange die Gewerkschaften ausgesprochene Klasienkampforganisattonen und sozialdemokratisch« Hülfstruppen sind, haben sie

Die Jnsertion-gebübr beträgt str bte 7gespaltene Zeile

"der deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. .. .

Druck und Verlag: Iah. «Ufl. Koch, UniverfttStSbnchdruckerel

Inhaber Dr. T. H itzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberhessische Zeitung" bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen in Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition Markt 21. Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bet unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

bleiben werden, um daselbst eine Pulverfabrst einzurichten und als Truppeninstrufteure jw dienen. Der ftanzösische Gesandte RegnauU wird demPetit Parisien" zufolge sich am Mon­tag zunächst von Paris nach Rabat begeben unb dort die Ankunft Muley Hafids erwarten, event nach Fez Weiterreisen.

** Persien. Teheran, 9. Jan. Ein Mann versuchte heute nacht den Scheik Fazelulah zn morden, der zu den einflußreichsten Mitgliedern der reaktionär-klerikalen Partei und zu de» hauptsächlichsten Ratgebern des Schahs gehört.

- . , .. ... . - s Der Täter, der nach seiner Verhaftung eine«

bemerklich. Gleichwohl wies in diesem Jahre I enthält der zweite Teil von Band 187 der Sta- I «oumier" verbreitete Melduna"von demBesucke I "^ersuch machte, soll der nationalisti' die gesamte Gewerkschaftsbewegung noch eine I tistik des Deutschen Reiches einige Zusammen- I v $ b { snüontinone1 ' ^en aitgehoren.

Zunahme von über 73 800 Mitgliedern auf. Im I stellungen, über die bereits im 4. Hefte des I Eduard in Konstantinopel bisher

Jahre 1908 aber ist keine Mitgliederzunahme, I Jahrganges 1908 der Vierteljahrshefte zur Sta- I unt^stattgt ist, erklärtdem Eazetta aus sondern ein fast allgemeiner Rückgang einge- I tistik des Deutschen Reiches kurze Mitteilungen I authentischer Quelle, daß König Eduard hierher

, treten. Das gewerkschaftliche Organ schätzt ihn I gemacht wurden. Im Jahre 1906 sind danach I kommt und den Wunsch geäußert hab«, daß man,

für die ersten drei Vierteljahre auf 56000, | 71 deutsche registrierte Seeschiffe mit einem I da es sich um eine Privatreise handle, von einem

glaubt aber, daß er sich im vierten Quartal, l Eesamttaumgehalte von 42 074 Registertons I Empfange absehe. Das Blatt hebt die Bedeu-

fiber das natürlich Berichte noch nicht vörliegen/ I brutto und 29 313 Registertons netto verloren I tung des Besuchs hervor und sagt, die Otto-

keicht um einige Tausend vermehren werde. gegangen, und zwar sind 32 Schiffe gestrandet, manen werden natürlich den Wunsch des Königs . . ~. . .

Dieser Rückgang ist, wie in dem Korrespon- I 1 gekentert, 13 gesunken, 8 infolge von Zusam- I beamten Trotzdem werde der einfache Emviana I « "»rstlich^. Wie dieDeutsche Forsizeit-

denzblatt tröstend bemerkt wird, bei den Riefen- I menstößen. 5 infolge schwerer Beschädigungen | anee in Daaemesene iistei-steia-n ' 9 I nrelbet, ist dem Regierungs- und Forsttal

Ziffern der Gewerkschaftsmitglieder ein mini- I verunglückt und .12 verschollen. Dabei büßten I **-.<* , r. , * ® 1 Hoomes in Oppeln auf seinen Antrag dis Ober,

malet; aber er stellt gleichwohl eine recht be- I von 1349 an Bord gewesenen Menschen (874 I Ein Konflikt Roosevelts mit dem Repro- I försterstelle Marburg im Regierungsbezirk denkliche Erscheinung dar. Mit dieser Bemer- I Mann Besatzung und 475 Reisende usw.) 174 I ftntantenhaus. Washington, 8. Jan. In der I Cassel übertragen worden.

kung hat das Organ der Generalkommisston un= I Personen (158 Mann Besatzung und 16 Rei- I heutigen Sitzung des Repräsentantenhauses I )( Wissenschaftliche Bavonaufstiege. Aus

bestreitbar recht. Denn wenn auch der Rückgang I sende usw.) ihr Leben ein. Im Vergleiche zum I wurde übet die in der Jahresbotschaft des Prä- I Straßburg wird gemeldet: Am Montag Diens-

von rund y> Prozent der Gesamtmitglieder sehr I Bestände der registrierten deutschen Seeschiffe I fibenten Roosevelt aufgestellte Behauptung v«r- I tag und Mittwoch berrll, 12 und 13 Januar.

beträgt bet Schiffsverlust handelt, der Kongreß habe Abstriche an dem für finden in den Morgenstunden international« - ättgefidjte bet mit Glien Mitteln bet I bes ^Ghtes 1,60 v. wäbtenb et sich in ben I Dienst bet ©ebeintDolixei oefotbettett Ätebit I StarinnmiHHofto Ft«*** ß?« rtwi

Heberte bung unb bes Zwanges betriebenen Jahren 1905, 1904. 1903 und 1902 auf 1,78 v. "l" «St iS? X! «nn® WitnflXrn h J, uJ, u Propaganba unb in Anbetracht bet bi« Eewerk- I H., 1,85 v. H.. 2,15 v. H. unb 2,45 v. H. vom SÄmhUnfJj'«SS2 .u"be'"annte

fchaftsbewegung belebenden Zuversicht auf ein I Schiffsbestande bes betreffenben Jahres stellte. I Aufmerksamkeit Geheimdienstes fürchte. Das I Ions in den meisten Hauptstädten Europas auf.

unaufhaltsames in die ^Hunderttausend« gehen- I Für die Schiffsbesatzung berechnet sich das Der- I ®en Präsiden ten bereif ersucht, diese I Der Finder eines jeden unbemannten Ballon«

des Wachstum bet Organisierten. Woher dieser I lustverhältnis derart daß in ben Jahren 1906, I Erklärung zu rechtfertigen. Dieser hatte ihm I erhält eine Belohnung, wenn er bet jedem Bal-

Rückgang bet Gewerkschaften? So stützt das I 1905, 1904, 1903 unb 1902 1 Mann von je 405, I eine Sonderbotschaft zugehen lasien, in bet er I lon beigegebenen Instruktion gemäß den Ballo»

Korrespondenzblatt. Auf dem Gebiete der Agi- I 190, 362. 259 und Ä87 Seeleuten, die auf deut- I zu seiner Rechtfertigung die Reden verschiedener I und die Instrumente sorgfältig birgt und an bi«

tatton bfirft« kein Verschulden zu finden fein. I schen Schsisen bienten, verunglückten. Aus bem I Mitglieder bes Hauses anführte. Mte mft biefer I angegebene Adresie sofort telegraphisch Nachricht

Wir haben erst kürzlich barauf hingewiesen, I Jahre 1907 sind bisher 56 Verunglückungen von I Angelegenheit betraute Kommission sprach sich I sende», - l

daß die gewerkschaftlichen Agitationen immer I deutschen Seeschiffen mit einem Eesamtraumge- I nunmehr dahin aus daß die Unterftettuna I *v ... <

naue oon a<: jtegi|tertons Brutto uno d4 M44 i Roosevelts ungerechtfertigt und grundlos fei, 1---- ...

^ch wer- ^d daß das Haus ablehnen müße, sich mit der eine Ergänzung erfahren ®»«Ö>u0<n noch Mitteilung zu befassen, die in ihrem Urteil die eine Ergänzung erfahren^ Achtung vor dem Hause verletze. Die Sonderbot-

. . , .. I schäft Roosevelts sei keine Antwort auf das Er-

Wanb sucht Soldaten durch die 3«itut^.^ I suchen des Hauses, sie bilde einen Eingriff in . V," ^^n »ngen hat bte Loniwner West- I dessen Privileg, da sie bte Beweggründe und bte &N?5ÄiZ Einsicht feinet Mitglieder bei bet Ausübung

schen Hauptstadt aufgefordert wird, in die Ter- I A"r t)^a^95m^t0fn FZ^ge

ritorialarmee bes Erafschastsbezirkes einzutre- I Das Haus lehnte infolgedessen bte Siel­ten. Der Mannschaftsbestand, den der Bezirk lungnahme zu der Erklärung des Präsidenten ab. zu stellen hat, wird auf 27 175 Mann angegeben. I Washington, 9. Jan. Das Repräsdntanten- llnterzeichnet ist der Aufruf int Namen der I Haus faßte mit 212 Stimmen gegen 35 Stimmen Association of the Country of London 1907 I eine Entschließung, die es ablehnt, auf jene von Herzog von Fife und Lord Esher. Dem I Stelle in der Botschaft des Präsidenten Roose- Inserat selbst entnehmen wir nach demHan- I nett einzugehen, die sich auf den Geheimdienst noBerfojen Courter" folgende Stellen: bezieht. Die von Roosevelt veröffentlichten Ein-

häMfÄTis s«Xt«StJÄX «täfnS ' n'nl'd^'SetaMlm mit SanbennnfegeWften

Verein mit Freunden und Kameraden. Ihr bür- I zweifelhafter Natur tm Staate Oregon in Zu- gerticher Beruf wird dabei nicht ungebührlich I sammenhang gebracht wird. Senator Tillmann unterbrochen und während der Hebungen erhal- I erklärte, er werbe am Montag im Senate auf die ten sie Sold."Der Eintritt ermöglicht dem I Angriffe antworten.

Citybewohner, Reiten und Schießen zu fernen I ** Venezuela, Bordeaux, 10. Jan. Der mit und für acht oder vierzehn Tage von dem einer Mission nach Europa betraute venezola- Lager Nutzen zu Ziehen. Er I nische Sondergesandte Paul ist gestern abend

eines seiner bürgerlichen Rechte in Friedens- I »en«jol«nif4e Spezral-

zeiten aufzugeben." Und zum Schluß:Ver- I gesandte Paul erklärte gestern her einer Unter­trauend auf ben Patriotismus feiner Bürger, "bung, bte Stellung Castros fei bie eines Man- rufi bas Land zu freiwilligem Dienst in einer I nes, der sich mit ben Bestrebungen bes Lanbes Freiwilligen-Streitwacht auf. Die einzige Al- I in Widerspruch befinde. Den Titel Präsident ternative zufreiwilligem Dienst" istZwangs- I streite man ihm nicht ab; aber Castro wolle eine dienst". Die Association vertraut, daß bie Be- I persönliche Politik, bie mit bet bes venezolani- völkerung von London auf diesen Appell in schen Volkes unvereinbar sei. Wenn Castro nach ?V"r, antworten wird, die ihrer Ge- I Venezuela zurückkehre, werbe das Volk die Ent- schichte und ihrer heutigen Stellung tm Reiche.1 scheidung treffen.

, Ministerwechsel in Rumänien. Bukarest,

Es wäre intere ant, wenn man erfahren I ~ ... .... , _. . y, ,

könnte, wie dieses originelle Inserat gewirkt I » ^aJ!- . Ministerpräsident Sturdza gab infolge hat. Zu verwundern ist es nur daß es in Eng- I Krankheit feine Demission, die vom König an- land überhaupt nötig ist. durch Zeitung?- I genommen wurde. Auf einmütigen Vorschlag inferate Vaterlandsverteidiger zu suchen, zu I der Kabinettsmitglieder und des Kammerpräsi- einer Zeit, in der dort bie Furcht vor einet I benten ernannte bet König ben Minister bes Jn- deutschen Invasion systematisch verbreitet wird. I nein Bratianu zum Ministerpräsidenten. Sämt- Soll etwa dieser Appell an die Furcht dazu I fiche Minister behalten ihre Portefeuilles.

tUotlalatmee Zalaa, zu Waffen?____________ den« tlemeneeau, «niste, L «enste-n Piche».

z*-- ' ;|" " " I Kriegsminister Picquart und General Lyauteq

Ausland I hatten heute früh eine Besprechung über Ma-

* | rokko. DemEcho be Paris" wirb aus Mabtid

Unruhen in Prag. Prag, 10. Jan. Aus I gemeldet, daß die demnächst nach Fez abgehende

Anlaß des ersten Studentenbummels nach den I spanische Gesandtschaft aus dem Gesandten in

Hochschulferien hatten sich am Vormittag Tau- Tanger, Mery bei Val, einem Legationssekretär, sende von Menschen auf dem (Staben eingeftm- einem Dolmetsch, einem Arzt unb 6 Arttlletie- ben. Die Führer bet Tschechen waren wegen I unb Genieoffizieren besteht. Es heißt, daß bte Teilnahme an einer Versammlung an einem I r~* "" "

keinen Anspruch auf Förbetung seitens bes I Vororte Prags nicht anwesenb. Es kam meht- Staates unb bet bürgerlichen Gesellschaft Wenn fach zu groben Ausschreitungen, sodaß die Polizei erst die Arbeiter erkennen werden, daß dieser J sich veranlaßt sah, wiederholt einzuschreiten und organisierte Klassenkampf ihre Beitrage ver- 1

, schlingt und ihnen statt des verheißenen Nutzens I Verhaftungen vorzunehmen. Als

Nachteile bringt, wird der Mitgliederrückgang

klktUttfi vcllNrwcrlfll'U'lvvcwrfiUUfi. I zunehmen, und bann wird die Bohn für andere.

In einem Rückblicke auf das Jahr 1908 stellt I friedenfördernde Gebilde frei werden.

bas Korrespondenzblatt der gewerkschaftlichen I - g

. Ceneralkommission einen Rückgang der Mit- I .

gliedziffern der Gewerkschaften fest. Bis zum I Polttische Umschau. . r .... . ,

Jahre 1907 war diese Ziffer andauernd und I .. I wesir erklärte einigen Diplomaten, die ihn be­

stärk angewachsen; es machten sich aber schon seit I statistisches vom Schiffsverkehr. I fragten, daß er von einer Reise König Eduards 1907 namentlich in dem baugewerkschaftlichen I Hebet die Verunglückungen (Verluste) deut- I »ach Konstantinopel nichts wisse. Während Organisationen erhebliche Mitgliederverluste | scher Seeschiffe in den Jahren 1906 und 1907 ' ....

enthält ber zweite Teil von Banb 187 bet Sta-