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und den Beilagen:Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und »Landwirtschaftliche Benage.^

Man abennitrt auf die täglich «scheinend«Oderhessisch»M

Q Z-itung- dei ÄlenPsstämt^m und nnlera ZeitungSItellen i» ^«t Ar di. 7«spalte« «eile

HS, O Sirchkain und »etter sowie bei unserer «Spedition - Markt 21. ofcet deren Raum 16 Pfennig, fite Reklamen 30 Pfennig. ii cy R

-.D«r v«äub«pret, beträgt durch die Post 2^8 Mk. tohn« SntTttflM 10 1QßQ ®ru<t, »ud Berlay: J»h. Aug. Koch. Unloersitätsbuchdruckere« xlUYIg»

Bestellgeld), bei unser« Zeitunggstellen und der Expedition 2 ML öUH Ullis, J-V. ^UtlUlll ItfUif. Inhaber Dr. L. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 56.

Zweites Blatt.

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Dich. Xante.« batDefk«, ,«. OfftaÄ

Du weißt es, Papa, weil sie sich von mir in meinem Unglück nicht trennen wollte."

Du bliebst, weil ich nicht mitkam, und sie blieb, weil Du nicht kamst. Ein» wollte da» andere trösten, und schließlich fitzen wir alle in der Falle. Herrgott", rief er auffpringend, wenn ich nicht bald Nachricht wegen Bazaille» erhalte, werde ich noch wahnsinnig!"

Frau von Tarandal kam zitternd die Treppe herab. Sie war außer Atem und lieft sich in einen Fauteuil fallen.

Im Kloster der Dominikaner brennt er in der Rue neune gleichfalls. Vom Turm bet'6t Agathakapelle hat eine Kugel das halbe Dach fottgettssen; im Nebenhause legen sie nasse Matratzen auf» Dach. Wenn das noch so fort. Seht, sterbe ich vor Furcht."

Das fehlte mir," brummte Vourlier,auch nach der Jammer zu meinem Leid."

Bestellungen

fit da» erste Quartal 1801 -f-

auf die

^vterhefslfche Zeit»»^ nebst ihren Veilagen werder. noch von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch. Hain, Reustadt und Detter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern ent» gegengenommen.

,Zch bin ein Mann und wehre mich meiner Haut," antwortete er eigensinnig.Das find alles Faseleien. Woher sollen die Mcnschenrnen- gen kommen? Die Soldaten liegen außerhalb der Stadt, sie verteidigen un, und machen un» aufhörlich Ausfälle, die dem Feinde fühlbare Verluste zufügen. In der Stadt sind nur Ver. wundete, flüchtige Bauern, Kranke und deren Pfleger. Sie füllen nicht die Straßen, und die venrrten Eeschoffe bringen mir nicht mehr 6e» fafir. eU bi-' r« ft«.«?.* (Forts, folgt)

> Nachdruck verboten.).

Unter Feinden.

Roman von Karl Matthia». - lstorttetzung.»

Zur Reichserbschaftssteuer.

Auf der Generalversammlung der Steuer, und Wtrtschastsreformer beschäftigte sich der Königsberger Professor Dr. Otto Eerlach in einem Referate über die Reichsfinanzreform ehr eingehend auch mit der Reichsetbschafts- teuer Gerade jetzt dürfte e» angezeigt sein, die noch heute sehr zeitgemäßen Ausführungen wei­teren Kreisen in Erinnerung zu bringen. Wir entnehmen deshalb dem Referate folgende oieffpTt .*

Jur eine allgemeine Erbschaftssteuer, welche auch die Descendenten und Ehegatten trifft wer­den folgende Gründe geltend gemacht:

1. Die Besteuerung de» Befitzwechsel« im Erbgang sei ebenso berechtigt wie jede andere Abgabe »om Güterverkehr.

Hier wird also die Erbschaftssteuer al, eine «erkehrssteuer aufgefaßt. Daß jede Verkehr», steuer berechtigt sei, kann doch aber wohl nicht ^Häupter werden: vielmehr muß jede einzelne «erkehrssteuer auf ihre volkswirtschaftliche Wirkung, sowie auf ihre Stellung und ihre Auf. gaben innerhalb des ganzen Steuersystem» eine» Staates geprüft werden, soll ihre Berech- Ngung dargetan werden. Es ist wohl richtig, daß man mit der Besteuerung an jeden Güter. Umsatz anknüpfen kann, es fragt sich aber, ob man es tun soll. Die Alcavala von allem Ber» kauften war eine sehr schlechte Steuer. Die Be- grundung der Erbschaftssteuer durch Verweisung auf die Berkehrsbesteuerung ist keine Be­gründung.

.. Die Erbschaftssteuer sei ein Entgelt für dre Gewährung des Rechtsschutzes.

Als Entgelt für den Rechtsschutz, für die Sicherung der Person und de» Eigentum» gegen innere und äußere Feinde könnte man dann alle Steuern auffassen, ebenso wie die Erb- schaftssteuer auch die Einkommensteuer die Ver« I mogenssteuer und die Verbrauchsabgaben. Die I einzelnen Steuern sind nur die verschiedenen I »armen, in welchen die zur Erfüllung der Staatsaufgaben erforderlichen Mittel aufge- I 010(01 werden. Die Gewährung des Rechts« | schütze« ist ein Grund für die Besteuerung über- I

Auch Waldemar handelte gezwungen, aber er handelte als Mann von Ehre. Ich kann ihm nicht zürnen und bete für ihn, als ob er bei den Unseren stände."

Du betest für ihn? Aber für den Bruder betest Du nicht, der sich in größerer Gefahr be» findet," zürnte Sourtier.

Doch, Papa, da» tue ich wohl, um so mehr, al» er sich leichtsinnig in Gefahr begab. Mir bleibt nur das Eine, zu beten, daß Olivier ge­rettet werde."

Bourlier nickte, trübe vor sich hinstarrend.

Wo ist die Tante?" fragte et.

Sie stieg nach der Mansarde hinauf, um ein wenig Umschau zu halten."

Wenn die Frau doch in ihrem Zimmer bleiben möchte,« sagte der Vater ärgerlich. Rataly ist von einer Nervosität, die mich selber nervös macht. Warum reiste sie nur nicht nach Brüssel zurück?"

I Haupt, nicht aber für die eine ober andere ein« I zelne Steuerart.

| 3. Rach der heute in bet Finanztheotie am

I weitesten verbreiteten Anschauung hat die I Erbschaftssteuer ihren Grund in einem Mit- I erbrecht des Staate»: es werde um so berech, I tigter, je mehr sich das Privatvermögen von I einem Familienvermögen, an welchem dem I Familienoberhaupt vorwiegend nur die Rutz« I »ng zusteht, zu feinem Einzelvermögen ent« I wickelt, je geringer die privatrechtlichen Ver« I Pflichtungen be, Familienverbandes für feine I Angehörigen werden, und je mehr di« Ver« I pflichtung zur Hilfeleistung. Armenunter« I «. stützung und bergt von der Familie auf die I öffentlichen Verbände übergeht. Zm befon« I deren erkläre die» Miterbrecht des Staates, I al» dessen Aequivalent wenigstens ein Teil I der Erbschaftssteuer anzusehen sei, die höhere I Belastung der entfernteren Verwandten.

I Ferner lasse sich die Erbschaftssteuer au, I dem Umstande rechtfertigen, daß der Erbe, I auch das Kind und der Ehegatte, in bet Erb« I schäft einen Zuwach, an Vermögensmacht et« I hält: um so mehr, al» bieser Zuwachs nicht I durch Arbeit und wirtschaftliche Tätigkeit be» I Erben gewonnen wird, sondern einErwerb I durch Anfall" sei, denCharakter des Unver- I dienten habe und sich barin und in dem Zu­

fälligen, da, ihm eigen ist, mit Lotterie- und Konjunkturgewinnen und ähnlichen Erwerb­ungen berühre".

Demgegenüber betone ich: Ein Miterbrecht de» Staates erkennt unsere Rechtsordnung nicht an: sollte eine Reform in dieser Beziehung not­wendig sein, so wäre ihr Platz nicht im Steuer-- recht, sondern im Bürgerlichen Gesetzbuch. Die­ser formale Unterschied in der Behandlung be, Rechtsprinzip, ist materiell insofern von Wich­tigkeit, al» die Gefahr einer Uebertreibung ge­ringer ist, wenn die betreffenden Rechtsgebote dem Privatrecht einverleibt find, al» wenn sie dem Steuerrecht angehören, wo bei jeder Steu­erung des Finanzbedarf, die Erhöhung des Staatsanteik» an den Erbschaften erörtert wer­den würde.

Aber: Steuern find keine Miterbrechte de» Staats. Man soll nicht Artverschiedenes zu- sammenwerfen: da» führt zu Unklarheit. Des- halb vermag ich mich auch nicht zu der Theorie zu bekennen: die Erbsteuern seien einAequiva­lent" für ein Miterbrecht be, Staates. Zu welchem Zwecke biefe Umwege? Die Gründe, welche für eine Beschränkung de» gesetzlichen Erbrecht» auf bie näheren Verwandtschafts­grade angeführt werben können, lassen stch direkt auch für eine höhere steuerliche Belastung bet I Erbanfälle an entferntere Verwanbte unb an I Fremde geltend machen, wenn man sich nut I nicht auf die paar festen Formulierungen der I Steuergerechtigkeit in der neueren Finanztheorie I eingeschworen hat. Diese find keinesweg» er- I schöpfend wie unser Beispiel wieder zeigt. Für I eine Besteuerung der Deszendenten unb Ehegat. I ten reichen aber jene (Sriinbe nicht aus: hier be- I steht ja der enge Familienzusammenhang ebenso I wie bie Unterhaltungsverpflichtung weiter; I

Das ist bie Handvoll Preußen, von der man anfangs dieses Krieges faselte!"

^^"^dRilliarde ist es," meinte Prevendaur wichtig,eine Zahl, wie die bet Sterne am Him- mel, wie die Heuschrecken in Arabien. Gleich Viesen Schwärmen find sie In unser Land getont, men; Wimpffen hat übrigens bereits einen «oritoü nach Süden versucht, um die Preußen, wse er sagte, in bie Maas zu werfen unb sich mit bet Armee von Metz zu »etbinben. Aber es war ihm unmöglich, burch biese lebendige Mauer von Menschenleibern zu dringen. Der ganze Weg bis nach Metz wäre ein einzige, großes Grab geworden."

Schrecklich, entsetzlich!" stöhnte Bourlier, «und mein «ohn mitten in dieser mordenden Menschenflut. O, daß et meinem Willen ge­folgt roare!" "

Ich meine, al» umfichtsvoller Soldat wird Ihr Sohn früher den Rückzug angetreten haben, als die Bazeiller Truppen sich auf Balan zurück, zogen Das lehrt doch der einfache Verstand. Mit dreißig Leuten oder weniger konnte et die Prussiens doch nicht aufhalten. Gr wird stch in die Stadt geflüchtet haben."

Möglich. Aber wo bleibt et? Warum kommt er nicht hierher, da et doch weiß, daß man seinetwegen in Sorge ist."

Gedulden Sie sich nur. Vielleicht bringe ich anseren jungen Helden selbst zur Stelle. Ich will zuerst in seiner Junggesellenwohnung nach, fiagen lassen. Er liebt es, bie Seinen zu über, raschen. Denken Sie an den Verlobungsabend, *6 welchem Herr Tytolt

wird so schlimm nicht werden. In wenigen Tagen wird die Belagerung zu Ende sein: bann gehen wir nach bet Villa zurück, wo Dir bie Stille boppelt wohl tun wirb."

Rach bet Villa," versetzte Bourlier mit schmerzvollem Hohn.Sieh zu, ob bergleichen braußen noch steht. Wo bie Prussiens hinkom­men, rauben, zerstören, »e-brennen fie alle». Rauchenbe Trümmer unb verwüstete Felder be­zeichnen ben Weg, ben bie Barbaren nehmen."

Hast Du keine Nachricht von meinem Neffen Olivier?"

,D>a» ist es eben, roa» mich rasend macht. E, leidet mich nicht mehr hier, unbeschäftigt, hof­fend, fürchtend, grübelnd dazusttzen. Ich werde, versuchen, bi» ,um Markt vorzubringen."

,^Eue es nicht, Papa," bat Desiree ängstlich. Olivier kommt von selber hierher, sobald es ihm möglich ist. Bleibe bei uns! Laß uns nicht schutzlos zurück."

Schließt bie Tüt hinter mit unb laßt nie­mand herein. Hinter der unscheinbaren Mauer scheint dieses Hau» unbewohnt. Ich kehre bald zurück, gleichviel, ob ich Olivier treffe oder nicht."

Und wenn Du zu Schaden kommst " warnte Nataly,wenn Du in dem Gewühl überfahren, zertreten, getötet wirst? Wa» fangen wir ar­men Frauen an?"

I ~Roden Sie mir nicht von dem Feinde I Frankreichs! Geben Sie mir Nachricht von I meinem Sohn!"

I Bourlier blieb in trübem Sinnen zurück. Zu der Angst um das Schicksal feines Sohnes hatte Prevendaur auch den Groll gegen Tytolt in feinem Hetzen geweckt.

Ein leiser Kuß auf Bourlier» Scheitel, ein Hauch, der wie ein Frühlingsduft übet ihn hin­wehte, weckte ihn aus seinem Sinnen. Fragend erhob et sein gesenktes Haupt und sah seine

| Tochter vor sich.

! "Zu bist es, Desiree^" sprach et müde,suchst Du Deinen einsamen Vater auf? Da» ist nicht votstchttg. Die gewölbten Hintetzimmet find ficheret für Dich, während bet Aufenthalt in bet Nähe^ be» Vorgartens burchau» nicht gefahr- Dann solltest Du auch nicht hier bleiben, Papa," entgegnete fie, seine Wangen streichelnd, aber ich fürchte mich nicht. Der Feind wird nicht so grausam sein, in die von Menschen über­füllte Stadt ziellos Geschosse zu werfen."

Et ist so grausam, Kind, vielleicht wird et noch schlimmer Hausen. O, rote unglücklich bi» ich tm^ich nicht darauf drang. Dich nach Belgien zu

Nein, Papa, ich sollte Dich allein lassen, Dich der Du so unglücklich bist? Ich wäre in Brüssel vor Angst um Dich gestorben.«

Und jetzt stirbst Du vielleicht durch die Waffen der Barbaren, die unser Land zu einem Massengrab machen."

Das ist nicht ihre Schuld Papa. Sie ergtif. fen die Waffen, weil wir sse dazu zwangen. Hätte Frankreich fie nicht herausgeforbert, so lebten sie heute ruhig als unsere Nachbarn "

.Du sprichst, al» ob Du ein Sachwalter be» Unbankbaren wärst, bet uns verlieft, um sich in I dir feindlichen Reihen zu stellen." W I

Rechte unb Pflichten entsprechen sich hier wäh- I al» Abart bet Vermögenssteuer rechtfertigen,

.tenb das bei den Seitenverwandten nicht der I Da, wo man keine Vermögenssteuer hat, rote

I Fall ist. Die Erbschaftssteuer der getaben Linie in England, unb da. wo man keine Einkommen- und der Ehegatten aber als eine Ablösung für steuer und keine Vermögenssteuer hat, wie ie bie einst weiterreichende Unterhaltungspflicht I Frankreich, ist die allgemeine Erbschaftssteuer

I gegenüber entfernteren Verwandten aufzufassen, al» Surrogat der Vermögenssteuer am Platze. | entbehrt des inneren Zusammenhangs. Ein« I Da wir aber In vielen Bundesstaaten eine voll Vermögenssteuer roürde dies in gerechterer entwickelte Vermögenssteuer haben, so liegt nicht

I Rierse leisten; benn »on dieser Pflicht ist das I der geringste Anlaß vor, daneben noch eine I ständig, nicht aber im Augenblick des I Erbschaftssteuer einzuführen, bie auf die Defcen-

I Erbgange» befreit I benten unb Ehegatten ausgedehnt wirb.

I Unb nun zur Begrünbung der Erbsteuer als I--. _______________________

I einer Wettzuwachssteuer! I.....j

I t. ^5 kann ich für» erste der Auffassung, daß I Politische Umschatt.

I der Sohn, als Erbe, einen unverdienten Wert- I'IW I >

I zuwachs empfängt, nicht beitreten. Wie kann I Die deutsche Ciiterroagcirgememschaft.

I man ben Erbanfall an bie Deszendenten gleich- I Die Bestrebungen des Fürsten Bismarck zur I stellen einem Lotteriegewinn oder dem Anwach- I Errichtung eines gemeinsamen Reichs-Eisen- I fen des Wertes eines Grundstückes in der Leip- I bahnunternehmens unter Ausschluß Bayerns, I zigetstraße oder im Grünewald! Da» Erbe ist I das fein eigenes Eisenbahn Reservatrecht besaß, zurückzuführen auf die wirtschaftlichen Leist- I find bekanntlich gescheitert. An die Stelle der

I ungen bet Eltern unb ber Vorfahren, bie für I Reichsbahnen find in den Einzesstaaten bie bie Stellung ihrer Nachkommen gesorgt haben, I Staatsbahnen getreten, deren Einnahmen in unb bas ist doch kein unverdienter Wertzuwachs. I Preußen das Rückgrat der Staatsfinanzen bil- Das Erbrecht ist einer bet Grundpfeiler un- I ben. Aber bas Streben nach einer deutschen feret Wirtschaftsordnung. Weshalb strengt sich I Eisenbahngemein' : ist wach geblieben, unb bet Einzelne bis zur Erschöpfung an, weshalb I es finb immer r Vorschläge aufgetaucht, die spart et an seinem Einkommen unb verbraucht I ein engeres Zusaw.a cnarbettcn der einzelstaat- nicht alles? Doch nut, um es seinen Kinbern I lichen Eisenbahnverroaltungen herbeizu führen zugute kommen zu lassen, um seine Kinder in I suchten. Lange Zeit stand bann das Problem eine bessere wirtschaftliche Stellung zu bringen. I bet Betriebsmittelgemeinschaft im Vordergründe Richt zuletzt auf dem Erbrecht beruht ber An- I be» Interesse» unb bet Beratungen bas fick reiz zur Kapitalbildung unb bet Fortschritt der I schließlich zum Problem der deutschen Güter wirtschaftlichen Kultur. Diesen wirtschaftlichen I wagengemeinschaft verdichtet hat unb als solch Vorgang sollte man nicht unter ben Begriff be» I jetzt seiner Lösung entgegengeht. Wie schwirrst unverdienten Wertzuwachses bringen. I auch biese beschränkte Lösung des großen Pro

Der Erbgang zwischen Ascendenten uitb I blem» bes engeren Zusammenarbeitens ber JMcenbenten unb zwischen Ehegatten ist ju- I deutschen Eisenbahnverwaltmigen ist, geht nsiisch gewiß ein Eigentumsübergang, welcher I daraus hervor, daß sich bie Einzelstaaten nicht retu formttt genommen die Verfügungsgewalt I zu einem Staatsvertrage haben entschließen der Erben vergrößert Der Zusammenhang der I können, sondern daß lediglich ein privates Ab- aus den Ehegatten, aus Eltern und Kindern I kommen zwischen ben Bahnverwaltungen ge­bestehenden Familie al» Lebens-, Erwerbs- und I troffen ist, das am 1. April 1909 in KM ft Wirtschaftsgemeinschaft ist aber bei uns in I tritt, zunächst drei Jahre bauert unb bann ®eutfdjfanb noch so innig, baß bas Vermögen I einer einjährigen Kündigung unterliegt, cvcn- in bet Regel als Familienvermögen angesehen I tuell immer wieder um ein Jahr verlängert rotrb, dessen Uebergang an Kindern und Ehe- I wird. Da in dieser deutschen Güterwagen-

-ten nicht als ein neuer Vermögenserwerb I gemeinschaft die preußisch-hessischen Staatsbah- aufgefatzt werden kann. Um so mehr wider- I nen 80 Proz. ausmachen, kommt die Leitung streitet die in bet Theorie herrschend geworbene I nach Berlin unb wirb hier als Wagenamt dem Anschauung ben wirtschaftlichen Verhältnissen, I Zentralamt angegliedert.

al» die erbenden Ehegatten und Kinder vielfach I Der Zweck der GLterwagengemeinschaft ist, Werbung bes Vermögens im Witt- I die Freizügigkeit bet Eüterwaaen unter Bcsei- fchastsbetriebe des Erblassers mitgewirkt haben I tigung aller administrativen Schranken herzu- und ihn nach seinem Tode fortsetzen. Das gilt I stellen. Es fällt bie bisher übliche Untersuchung,

von landwirtschaftlichen rote von ge- I Uebetgabe unb Ausschreibung bet Güterwagen werblichen Betrieben. Die Erbschaften ber Sei- I an ben Grenzstationen weg, wodurch Gelb unb tenverwandten unb bet Fremben können dage» I Zeit gespart wirb. Ferner konnten bie fremden gen unter bem Gesichtspunkte bes Wertzuwachses I Güterwagen bisher nicht beliebig »erroenbet

Steuer erfaßt werben. I werden, sondern mußten, wenn sie innerhalb

In Abwägung aller Gründe Für unb Wider einer bestimmten Frist eine Rückladung nicht komme ich zu bem Ergebnis: Eine Erbschaft?- I erhielten. leer in bie Heimat zurückgeschickt wer» llEuer von Seitenverwandten unb Fremden ist I ben. Dom 1. April ab gehen die Güterwagen al» Steuer vom Wettzuwachs berechtigt. Eine I ungehindert übet bie Grenze unb schweifen je allgemeine Erbschaftssteuer dagegen, welcher I nach Bedarf bet Verwaltung ungehemmt in -t Descenbenten unb Ascendenten sowie I ganz Deutschland umher, um in der Regel all« die Ehegatten unterworfen werden, läßt sich nur drei Jahre in bie Heimat zur Untersuchung