Erstes Blatt
sprechen die gesetzgebenden Körperschaften de« Lehrerinnen das Recht ab, einen eigenen Haus« stand zu führen; kenn daß die bewilligten Summen dafür nicht ausreichen, beweisen schon die für die Lehrer festgesetzten Zahlen, die in der Kommission niemand für die unverheirateten Lehrer als zu hoch bemessen befunden hat. Da aber in den Bestimmungen über die Größe der Dienstwohnungen ausdrücklich der Lehrerin dieselbe Dienstwohnung zugesprochen wird wie dem unverheirateten Lehrer mit eigenem Haushalt, so stellt die den Lehrerinnen bewilligte Mtetsrntschädigung nicht „eine ausreichend« Entschädigung für die nicht gewährte Dienstwohnung" dar. entspricht also nicht der Vorschrift des Gesetzes.
Wir hoffen von dem Gerechtigkeitsgefühl der preußischen Abgeordneten, daß sie tm Plenu» des Abgeordnetenhauses dafür eintreten, daß
1. neben den 1200 M Grundgehalt die Gesamtsumme der Alterszulage« nach der Regier.-Vorlage (1350 -st) beibehalte« werde, aber mit ungleuher Verteilung t» Gunsten der erste« Stufen;
2. ine Mietsentschädigung dieselbe fei ®N bei den Lehrern.
Lueger, zu veröffentlichen, worin sich Dr. Lueger für einen unbÄingten Anhänger des treuen Bündnisses mit dem Deutschen Reiche erklärt, das er so nehme, wie es sei, ohne ein Verlangen zu haben, daß etwas davongenommen oder hinzugesetzt werde. Dies sei die Meinung aller seiner Parteigenosse« ohne Ausnahme, die offen für dieses Bündnis einstände« — und das deutsche Volk werde kaum anders denken.
Inzwischen werden die Verhandlungen der Türket sowohl mit der habsburgischen Doppelmonarchie als auch mit Bulgarien unter der Hand fortgesetzt und dürften für die Pforte insofern ergebnisreich verlaufen, als man wegen der dauernde« Schädigung durch den konsequent durchgeführten Boykott der österreichischen und bulgarischen Waren mehr denn je geneigt ist, in irgend einer Form der osmanischen Regierung Kompensationen in Geld zu gewähren.
Während so unser Vundesgenosie an der Donau vollauf mit seinen Balkansorgen, und das verbündete Italien mit den Sorgen um die Zerstörung Siziliens und Calabriens beschäftigt sind, arbeitet Frankreich weiter mit fieberhafter Anstrengung an dem Ausbau seiner Wehr- und Seemacht. Der neue französische Marineminister Picard läßt eine Inventur der gesamten Kriegsflotte aufstellen, die ein genaues Bild der französischen Kriegsmacht gewähren und als Grundlage der Marine dienen soll. Der „Matin" bemerkt hierzu, das französische Volk werde gewiß vor keinen Opfern zurückschrecken, um die Fortentwickelung der Seemacht zu sichern.
Aus England ertönen anläßlich der bevorstehenden Reise des Königspaares nach Berlin bemerkenswerte Friedenstöne. Der konservative Londoner „Daily Graphtc" hofft, daß die Reise ebenso zu angenehmen Beziehungen zwischen dem deutschen und dem englischen Volke führen werde, wie die Reisen des Königspaares nach Paris und nach Reval zu der entente cordiale Englands mit Frankreich und Rußland geführt haben, die keine ausschließende Form habe. Im Gegenteil! Die alte Politik, der Verbündete jedes Landes zu sein, das den Frieden wolle, sei noch heute die Politik Englands, und es sei be- rett, dies jeden Augenblick durch eine engliich- deutsche Eütente zu versichern, die ebenio herzlich wäre, wie die, welche England mit Frankreich und Rußland verbinde. Das find allerdings nicht nur bemerkenswerte, sondern auch erfreuliche Auslaffunaen, von denen zu hoffen ist, daß sie ehrlich gemeint sind.
Umschau im Auslande.
3# Beginn des neuen Jahres drohte die Spannung zwischen Oesterreich-Ungarn und Serbien in «inen offenen Konflikt auszubrechen, da der vielgenannte serbische Minister des Aeußern Milowanowitsch in der Skupschtina sich zu Aeuße- rungen gegen die österreichische Besitznahme der Okkupationsländer hinreißen ließ, die der internationalen Uebung widersprechen. In Wien verstand man aber über diese neue internationale Gepflogenheit keinen Spaß und verlangte, daß Milowanowitsch öffentlich sein Bedauern äußere. Diesem Verlangen ist die serbische Regierung sofort nachgekommen und hat dem österreichischen Gesandten Graf Forgach versichert, daß Mtlo- wanowitsch in seiner Rede keine aggressiven Tendenzen gegen Oesterreich hegte, daß ihm jede verletzende Absicht fern lag, und daß der Minister bedauere, wenn seine Aeußerungen über die bosnische Frage in Oesterreich als Feindseligkeit ausgelegt wurden. Er gab ferner noch zu, daß die von anderen Rednern in der Skupschtina geübte Kritik an den inneren Zuständen Oesterreichs ungehörig gewesen sei, und daß er sie mißbillige. Diese Erklärung entspricht den österreichischen Forderungen, und der Zwischenfall ist somit beigelegt. Da Milowanowitsch durchaus nicht zu den serbischen radikalen Schreihälsen gehört, ist anzunehmen, daß seine Rede von dem Wunsche diktiert war, sich von dem in kurzem kommenden Kabinett Paschitsch nicht den Rang ablaufen zu lassen. Das alte Ministerium dürfte kaum über die Mitte Januar hinaus tätig sein, um dann von einem Koalitionsministerium abgelöst zu werden, dessen Chef Paschitsch sein wird, der zu den schärfsten Gegnern des österreichischen Vorgehens auf dem Balkan gehört und die volle Autonomie Bosniens und der Herzegowina verlangt.
Bemerkenswert ist, daß jetzt, da Serbien in fester Zuversicht auf die mindestens moralische Unterstützung Englands sich ein offen österreichfeindliches Kabinett zulegen will, die englische Presie von der Hetze gegen Oesterreich-Ungarn abläßt und Serbien zur Ruhe mahnt. Gleichzeitig nehmen aber die Rüstungen auf beidenSei- ten ihren Fortgang. In Belgrad sollen sich die serbisch-mazedonischen Bandenführer versammelt haben, um unter Mitwirkung der serbischen Regierung den Bandenkampf in Bosnien zu organisieren. Da diese Meldung von der der Regierung nahestehenden Wiener „Reichspost" verbreitet wird, dürfte es kaum Wunder nehmen, eines Tages zu erfahren, daß Österreich-Ungarns Heer, um diesen Umtrieben zuvorzukommen, die serbische Grenze überschritten hat.
Was die von einigen deutschen Zentrumsblättern verbreiteten Nachrichten betrifft, daß man in österreichischen christlich-sozialen Kreisen, die dem Thronfolger Franz Ferdinand nahestehen, die Unterstützung des Deutschen Reiches in der Balkanpolitik für ungenügend halte, so genügt es, eine Aeußerung des christlich-sozialen Führers, des Wiener Oberbürgermeisters Dr.
mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilagen: „Nach Feierabend" (wöchentliche Unterhaltungsbeilage) und.Landwirtschaftliche Benage
StellunanaWe d's : imdesvereins PreuWIier Volkslchnl'eh erinnen zu de« Beschlüfie« der Lehr-rbesoldungs-
Kommisfio«.
Das Lehrerbesoldungsgesetz, defien 2. Lesung nunmehr in der Kommission des Abgeordnetenhauses beendet ist, trägt den vom Landesverein Preußischer Volksschullehrerinnen eingereichten Wünschen der Lehrerinnen nur in geringem Maße Rechnung. Eine Verbefierung hat das Grundgehalt erfahren. Das Grundgehalt der Lehrer ist von 1350 M auf 1400 M, das der Lehrerinnen von 1050 M auf 1200 erhöht worden. Dadurch ist da^ große Mißverhältnis, das zwischen dem Grundgehalt der Lehrer und Lehrerinnen in der Regierungsvorlage hervortrat, etwas ausgeglichen, wenn auch der Forderung des Landesvereins Preußischer Volksschullehrerinnen „Gleiches Grundgehalt für Lehrer und Lehrerinnen" noch längst nicht entspro- chen ist. _ t ,, .
Was hier «« einer Stelle de« Lehrerinnen gegeben ift, soll ihnen aber an anderer Stelle ge- Romme« werden. Für die Bemessung der Alterszulagen schlägt die Kommission vor:
tut xseüter >ur Deuterinnen
2 X Ml- 3 X 100 Mk.
2X250. 5 X Iw ,
5 X 200 ■. 1 X 200 ,
Wiederbeqinn der Parlamentsarbeiten.
Am 12. Januar beginnen Reichstag und Abgeordnetenhaus ihre Arbeiten wieder.
Rach Einbringung des preußischen Etats durch den Finanzminister wird man im Abgeordnetenhause, wie üblich, einige Tage für die Stellungnahme der Fraktionen zum Etat und für Kom- mijfionsberatungen freilafien. In der Woche vom 18. bis 23. Januar hofft man die erste Lesung des Etats beendet zu haben. Die Budgetkommission mußte sich beeilen, soll das Budget rechtzeitig fertiggestellt werden. Man hat angeregt, auch die zweite Lesung im Plenum recht einzuschränken. Denn man hat noch die zweite
JDiefe~ Vorschläge haben in den Reihen der preußischen Volksschullehrerinnen große Enttäuschung hervorgerufen. Die Regierungsvorlage setzte für Lehrer 9 X 200 M, für Lehrerinnen 9 X 150 J*. an, bewilligte also den letzteren 75 Prozent der Zulage des Lehrers. Die Kommission hat die Zulagen der Lehrer in den mittleren Jahren erhöht die der Lehrerinnen aber noch herabgesetzt. Dadurch verschiebt sich das Verhältnis der Alterszulagen des Lehrers und der Lehrerin um «in Wesentliches zu Un- gunsten der letzteren.
Auf den ersten beiden Stufen erhält die Leh.
renn nur 50' , auf der 3. Stufe 40 ,
auf der 4. Stute ,
auf der 5. 8 Stufe .
, nb auf der letzten Stufe 10,
vo« den Alterszulagen des Lehrers. Wieder sieht also die Frau ihre Arbeit außerordentlich gering bewertet im Vergleich zu der des Mannes.
Besonders muß aber die Art der Verteilung der Alterszulagen bei den Lehrerinnen Verstimmung Hervorrufen. Dreimal erhält die Lehrerin Alterszulagen von 100 «M. und zwar gerade im Anfang, sie muß also 13 Iahre lang arbeiten, umum300-K zu steigen. Auch die nächsten Zulagen von 150 «M, bringen keinen Ersatz für diese Kürzung. Daß mit dem
Man abonniert auf die täglich erscheinende „Oberhessische
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31. DienstjaHr endlich eine Höhere Zulage gewährt werden soll, wirkt wie Hohn, wenn man bedentt, wie wenige Jahre denen der Genuß der Zulage noch gegönnt sein wird, welche sie überhaupt erreichen. Die Gehälter der Lehrer (Grundgehalt und Alterszulagen zusammengenommen) erfahren durch die Beschlüfie der Kommission auf jeder Stufe eine Steigerung gegenüber der Regierungsvorlage, die der Lehrerinnen erfahren auf der 3. bis 8. Stufe garreine Aufbesserung.
Am kränkendsten zeigt sich die geringe Bewertung des Lehrerinnenstandes in den Festsetzungen über die Mietsentschädigung, die der Entwurf nach dem für die übrigen Beamte« maßgebenden Ortsklafiensystem regelt. Es sind für die 5 Ortsklassen für die Lehrer Mindestsätze von 810, 650, 540, 450 unb 330 Jl angenommen werden. Das sind die Summen, die, wie das Gesetz vorschreibt, „eine ausreichende Entschädigung für die nicht gewährte Dienstwohnung" darstellen sollen. Abgesehen von den einstweilig und den noch nicht 4 Jahre beschäft tigten Lehrern sollen nur unverheiratete Lehrer ohne eigenen Hausstand eine geringere Mietsentschädigung erhalten. Die unverheirateten Lehrer mit eigenem Hausstand erhalten sämtlich die volle Mietsentschädigung. Für die Lehrerinnen aber find die Summen von 540, 480, 400, 320 unb 250 Jl festgesetzt. Damit
Die (fnfettion8gebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile ober deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — ii -Yrrflffl Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversttätSbuchdruckere' *' Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
und dritte Lesung der Besoldungsgesetze für die I Die in dieser militärischen Arbeit auch enthaft Beamten, Geistlichen und Lehrer und der Steuer- I tenen politischen Gedanken und Ausblicke tarne« Vorlagen möglichst vor dem 1. April zu erledige«. I in den Ausführungen des obersten Kriegsherr« Auch das Herrenhaus bedarf zur gründliche« I nicht in Betracht." Durcharbeitung der Besoldungsvorlagen tm Pie- I Damit ist die auf verschiedenen Seiten — mim und Kommission gehöriger Zeit und es I auch von uns gestern — aufgenommene Vermu- wird sie auch beanspruchen. Dazu müßte es den I hing, daß der Artikel des Grafen Schlieffen nut Etat spätestens etwa am 18. oder 19. März er- I nach seiner militärischtechnischen Seite Gegen« halten. Da Ostern auf den 11. April fällt, dürft I stand der Ausführungen war, bestätigt. — Frage« ten die parlamentarischen Osterferien spätestens I muß man aber: Wie war es möglich, daß diese am 2. April eintreten. Die Sekundärbahnvor- I Dinge in die Oeffentlichkeit bringen? Kann der läge dürfte kaum vor Mitte März eingehen. Kaiser nicht einmal mit seinen Generalen über
Schwieriger lasten sich die Arbeiten des I militärische Ansichten und Vorkehrungen, deren Reichstages übersehen: hier häng! alles vom I Natur doch schon an sich Geheimnis et« Fortgänge der Kommissionsarbeiten ab. Aus- I forderte, sprechen, ohne daß dies Gegenstand der schüsten noch nicht überwiesen ist von größeren I Neuigkeitskolportage zum Zwecke der Befriedi- Vorlagen bisher allein noch nicht das Arbeits- I gung der stark erregten Kritiklust gegenüber kammergesetz. Dabei sind der Etat, das Befol- I dem Kaiser wird? Der Reichsbote erfährt, daß dungsgesetz und die Steusrgesetze so gut wie noch I bereits eine Untersuchung wegen der begangenen nicht in Angriff genommen. Das Plenum wird I Indiskretion angeordnet ist. Der Kaiser soll " ' einmal, wie das Blatt weiter zu berichten weiß,
gesagt haben: „Ich weile gern unter Ihnen, hier braucht man wenigstens nicht zu gewärtigen, daß jedes meiner Worte, ob im Ernst oder Scherz gesprochen, sofort weitergetragen wird und dan« oft mißverstanden Anlaß zu Deutungen gibt, an die niemand gedacht hat." Darin scheint er nun jetzt bitter getäuscht worden zu sein?
Es ist tief zu bedauern, daß durch diese Indiskretion, die noch dazu Falsches verbreitete, wieder der Kaiser in eine Debatte gezogen wurde, nachdem die letzte Zeit doch deutlich genug bewies, daß der Kaiser persönlich möglichst aus dem politischen Kampf zurückzutreten wünscht«, um dem Willen des Volkes entgegen zu kommen.
neben Petitionen zunächst das Arbeitskammergesetz beschäftigen. Dann fcpfft man, in der HaushaltungskommiNo« erledigte Etatsteile beraten zu können. Die näheren Dispositionen dürften erst nach Wiederbeginn der Verhandlungen getroffen werden.
Tagesordnung für die 182. Plenarsitzung des Reichstages, Dienstag, den 12. Januar 1909, nachmittags 2 Uhr. Berichte der Kommission für die Petitionen.
Tagesordnung für die 12. Plenarsitzung des Hauses der Abgeordneten, Dienstag, den 12. Januar 1909, vormittags 11 Uhr. 1. Entgegennahme von Vorlagen der Königlichen Staats» regietung, 2. Fortsetzung der Besprechung der Interpellation des Abgeordneten Trimborn, betreffend die Linderung der Arbeitslosigkeit. — I UttlfcbttU.
In Verbindung damit: Fortsetzung der Beratung I des Antrages der Abgordneten Aronsohn uu I 3*6® 3ahre deutscher Kolonisation. Genossen, betreffend die schleunige Jr.angrisf- I Im Jahre 1897 lebten in den damaligen nähme öffentlicher Arbeiten zur Hebung des Ar- | deutschen Kolonien 2667 weiße Ansiedler aus. beitsmarktes — und des Antrages des Abgeord- I schließlich der Schutztruppenangehörigen und Re- neten Rahardt, betreffend die schleunige Ver- I gierungsbeamten, im Jahre 1908 ist die Zahl ge- gebung öffentlicher Arbeiten, 3. Interpellation I stiegen auf 12 387, das heißt, sie hat sich unge- des Abgeordneten Roeren (Trier) betreffend die I führ verfünffacht. Der Handel unserer Schutz- Verhinderung der Schaustellung nackter Personen. I gebiete bewertet sich in Einfuhr und Ausfuhr zu- __ i I sammen im Jahre 1897 auf 32,5 Millionen <*,
~ — , ' . .. _ I im Jahre 1907 aber auf 130 Millionen X Hier
Keme politische Nknjllhrsrcde ocd Stdtfcre. I hat also in einem Jahrzehnt eine Lervierfc chung
Der gestrige „Reichsanzeiger" enthält sol- I stattgefunden, die sich auf Einfuhr und Ausfuhr gende Erklärung: I in gleicher Weise »ereilt, das heißt die Ausfuhr
Seine Majestät der Kaiser und König hat | unserer Kolonien in Attika und in der Südsee ist am "2. Januar wie alljährlich, eine Besprechung I von 10 auf 41 Millionen =*, die Einfuhr von 22 mit den hier zur Neujahrsgratulation ver- auf 88 Millionen M hinauf gegangen. Die Zahl sammelten kommandierenden Generalen abge- der in unseren Kolonien tätigen größeren Ha«, hatten Die Aeußerungen Seiner Majestät wa- dels- und Plantaoenunternehmunaen betrug int ten nicht für die Oeffentlichkett bestimmt und I Jahre 1897 72 und im Jahre 1908 213. Allerhätten nicht den Gegenstand öffentlicher Kritik dings ist diese Angabe etwas vage, da hier nicht bilden dürfen. Trotzdem find Nachrichten darüber angegeben wird, welche Kapitalien diese Unter« in die Presse gelangt. Gegenüber den in auslän- nebmunaen in dem übertteischen De'tt'üsand irdischen Blättern erschienenen Angriffen stelle« beiten taffen. Doch ist, meint die „Deutiche Kolo- wir fest daß sich die Besprechung lediglich auf I niakzeitung", eher Grund zu der Annahme, daß militärische Fragen bezog. Im Anschluß an eine sich die Geldmittel der einzelnen Anterneh« Betrachtung der bei den letzten Manövern ge- I mutigen vermehrt, als vermindert haben machten taktischenErfahrungen wies Seine Ma- I - - - 1 ==
jeftät der Kaiser auf eine kürzlich erschienene I m.tx
akademische Studie hin, in der die Gestaltung des I -DCUt|C!)C5 JtClCy.
modernen Krieges und die Einwirkung der neu- I _ Konfirmation im Deutschen Kaiserhause, zeitlichen Waffen auf das Gefecht entwickelt find. I Da der Prinz Joachim von Preußen, jüngster