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Anspruch nehmen werden. Die Schlacht bei Leipzig habe drei, die Schlacht bet Metz fünf bis sechs und die Schlacht bet Mulden vierzehn Tage gedauert.
44. Jahrg.
Der heutigen Stummer liegt bei Kreisblatt Nr. 2.
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Die Neujahrsansprache des Kaisers.
Der Kaiser soll, wie bereits gemeldet, in feiner Ansprache an die kommandierenden Generäle auf einen Artikel der „Deutschen Revue" verwiesen und den Artikel vorgelesen haben. Als Verfasser des Artikels: „Der Krieg in der Gegenwart" wird Graf Schlieffen genannt. Der Ver- faffer schildert darin, wie sich eine moderne Schlacht abspielen würde. Er erklärt, daß die allgemeinen Fortschritte der Waffentechnik dem «inen oder dem andern Staate keinen Vorzug gegeben hätten. Die Riesenzahlen der zur Verfügung stehenden Streitkräfte seien imaginär. Landwehr und Landsturm, Territorialarmee und Reserve der Territorialarmee werden nur in sehr beschränktem und bedingtem Maße dem Volk in Waffen zugezählt werden können. Von lern, was übrig bleibt, mutz noch viel als Besatzung von Festungen und als Ersatztruppen zu- ruckgelasierr werden. Wenn man die Verhält- «isse von 1870 in Vergleich zieht, wo der Landsturm gar nicht, die Landwehr nur in sehr geringem Matze in Betracht kamen und doch von 1 200 000 Mann Gesamtstärke nur 500 000 das Feldheer bildeten, so wird man dieses gegenwärtig auf mehr, aber nicht auf allzuviel mehr als eine Million veranschlagen können. Ein Krieg werde heute kurz geführt werden müssen. Eine Ermattungsstrategie lätzt sich nicht treiben, wenn der Unterhalt von Millionen den Aufwand von Milliarden erfordert.
Zum Schluh geht der Verfasser auf die politische Gesamtlage über. Er schildert die politische Lage Deutschlands als recht ungünstig. Frankreich habe seine Revanche-Ideen noch nicht aufgegeben. Der gewaltige Aufschwung seiner Industrie und seines Handels hat Deutschland einen weiteren unversöhnlichen Feind eingebracht. Der Haß gegen den früher verachteten Konkurrenten laß' sich weder durch Versicherungen aufrichtiger Freundschaft und herzlicher Sympathie mildern, noch durch aufreizende Worte verschärfen. Nicht Gefühlsregungen, sondern das Soll und Haben bestimmen die Höh« des Krolls. In Rußland wirke die ererbte Antipathie des Slaven gegen den Germanen. In Italien denke man daran, die Fremden auch von
26 verboten.)
Unter Feinden.
Roman von Karl Matthias.
l Fortsetzung.)
XL
Das fast Unglaubliche war geschehen. Die Schlinge, in der sich das französische Heer sangen sollte, war fest zugezogen. Nachdem der preußische Kronprinz den Wald von Earenne in weitem Bogen mit seiner Armee umgangen hatte, war auch der letzte Ausweg nach Norden abgeschlossen. Auf der Hügelkette bei Jlly standen zweihundert deutsche Geschütze, sozusagen fünf Kilometer Artillerie, und sandten ihre veroer- benbringenden Geschosse in die unglückliche Stadt. Nachdem die preußische Armee St. Menges, Fleigneux und Serifontaine mit unwiderstehlicher Tapferkeit besetzt hatte, und die Artillerie dem Calvair gegenüber aufgefahren war, schlugen ihre Geschosse schon in die Gebäude Sedans ein, während zu allen Toren die Flüchtlinge in wahnsinniger Angst, Menschen und Tiere in unauflösbarem Knäuel, hineinström- ten. Jede Schranke war gefallen, jeder Standes- «nterschied verwischt. Die fortdauerndenVerluste an Blut und Menschenleben, das unaufhörliche Zurückweichen, die Kopstofigkeit und die allmählich zu Tage tretende Feigheit der Vorgesetzten hatten dem Soldaten jeden Glauben an die Möglichkeit einer Befreiung aus den Klauen de» unerbittlichen Feindes geraubt. Rur da»' eigen« Leben gu retten, «ar das Bestreben. Mit
den Küsten des Adriatischen Meeres zu verdrängen. Freilich trage jede einzelne Macht Bedenken, den Anfang mit dem Vorgehen gegen das Deutsche Reich zu machen.
Durch die Taktik der Gegner, Oesterreich- Ungarn für die nächste Zukunft zu beschäftigen infolge der „jüngsten Ereignisse auf der Balkanhalbinsel", sei die Lage noch vorteilhafter geworden: Deutschland hat Front nach Westen, Oesterreich-Ungarn nach Süden zu nehmen. Oesterreich und Deutschland sollen zunächst durch inneren Zwiespalt geschwächt werden. Zn Oesterreich wird der Nationalitätenhader durch freundschaftliche Vorstellung der Diplomatie, durch zum Kampfe ermutigende Abordnungen und durch die Schlachtrufe der Presse emsig geschürt. Wie in Deutschland der gleiche Zweck mit einem kurzen Zeitungsartikel, mit hinterlistig zusammengestellten, verjährten Anklagen zu erreichen ist, hat sich erst kürzlich gezeigt. Und doch ist für den ferneren Kampf, er mag mit den'Waffen in der Hand oder mit anderen Mitteln geführt werden, wenigstens nach außen hin ein „einig Volk von Brüdern" nötig, sowie eine große, starke, mächtige Armee, die von einer festen Hand geführt wird und von unbedingtem Vertrauen erfüllt ist.
Diese Auffassung der Lage dürfte sich mit der des deutschen Volkes decken. Nach der von uns gestern bereits mitgeteilten Behauptung der bülow-offiziösen „Südd. Reichskorresp." hat der Kaiser aber eine politische Ansprache an die Generale nicht gehalten, und es ist daher anzunehmen, daß er sich bei seiner Behandlung dieses Artikels in der „Deutschen Revue" auf seine militärisch-technischen Erörterungen beschränk hat. Die „Hamb. Nacht." wollen bereits wissen, daß der Kaiser bei seiner Ansprache an bic kommandierenden Generäle nur den militärischen Teil des „Revue"-Artikels verlesen habe! daß er sich mit dem ganzen Inhalt einverstanden erklärt habe, sei irrtümlich. Es hat sich bereits zu einer nicht ungefährlichen Unsitte herausgebildet, alle Aeutzerungen unseres Kaisers, selbst die im engsten Kreise getanen, politisch auszubeuten. Dagegen wird sich nun einmal nichts machen lassen, dafür aber sollte gesorgt werden können, daß der Kaiser vor Indiskretionen aller Art geschützt bleibt, zumal man ja gewohnt ist, daß nicht nur das, was wirklich gesagt worden ist, sondern auch noch ein gut Stück mehr weiter kolportiert wird. Es ist zu glauben, daß die Unterredung diesmal einen rein militärischen Eharakter trug. Umso merkwürdiger ist die Entstellung in der Oeffentlich- teit und die begangene Indiskretion überhaupt.
Zu dem Artikel in der „Deutsch. R." meldet der „Lokal-Anzeiger": In einer Zuschrift an uns legt der Verfasser des „Revue"-Artikels über den Krieg in der Gegenwart auf folgende Feststellung Wert: Er habe in dem Artikel ausdrücklich ausgeführt, daß eine Hinschleppung des Krieges mehr als je vermieden werden müsse, und daß die Aussicht auf Erringung entscheidender Siege so gut wie früher bestehe, wenn auch die Schlachten an und für sich längere Zeit in
der Waffe, wenn er sie nicht in der Angst von sich geworfen, machte er sich Platz. Der Gemeine warf den- Offizier bei Seite, wenn sich dieser ihm in den Weg stellte. Der Offizier kletterte über die Köpfe der Soldaten, um auf die Wälle, hinter die Palissaden zu gelangen, wenn sich der Menschenstrom vor den Toren staute. Pferde und Rinder, Kleinvieh und Wagen aller Art, Reiter und Fußvolk aller Regimenter, braune schwarze und weiße Menschen, Verwundete und Gesunde strebten zugleich den Toren zu und füllten die Stadt in wirrem Durcheinander, Schutz suchend vor den Geschossen, die anfangs spärlich, aber allmählich dichter einschlugen, verwüstend, zündend, vernichtend und Trümmer zurücklassend. Ein undurchdringlicher Qualm lagerte auf den Gefilden und den Abhängen, der Rauch eines großen, alles zerstörenden Brandes. Und schon stiegen aus den Magazinen der Stadt, den Citadellen schwarze Wolken auf. Allgemach schossen die Belagerer den Brand ick die Stadt, überall schlugen die Flammen zum Himmel empor.
In der Rue d'Espagne lag ein Haus, welches durch eine hohe Mauer und einen kleinen Vorgarten von der lärmenden Straße getrennt war. Dieses Anwesen gehörte Herrn Jules Preven- daux, welcher selbst auf der Place de la Mer wohnte. Seine Baptistere, wie er das alte Gebäude in der Rue d'Espagne nannte, hatte er seinem Freunde Bourlier eingeräumt, der beim Vordringen der Deutschen nach der Stadt gekommen war und dort mit seiner Familie Wohnung genommen hart«.
Der Fabrikant snß sorgenvoll am Fenster de«
Das Erdbeben in Süditalien.
Rom, 7. Jan. General Mazza sandte an Giolitti aus Messina folgendes Telegramm: Ein Ueberwachungsdienst zur Verhinderung von Diebstählen und zur Einschränkung des Zudrängens der Bevölkerung ist eingerichtet. An der Wiederherstellung des Aquacdukis wird gearbeitet, um für das nötige Wasser zu sorgen; in drei bis vier Tagen wird diese Arbeit ausgeführt sein. Ein Militärgericht ist eingesetzt. Der Dampfer „Taormina" ist mit etwa 40 Verwundeten und 150 anderen Ueberlebenden heute von Messina nach Livorno abgegangen, etwa 200 Tote sind beerdigt. Mehl und Holz langen fortwährend an und werden dorthin geschickt, wo sie am nötigsten sind. Man versucht auf den Eisenbahnlinien Palermo-Messina und Syrakus-Catania-Messina Lebensmittel und andere Bedarfsgegenstände nach Messina zu bringen. — In Brancaleone wurde gestern Abend eine leichte Erderschütterung wahrgenommen. — Der Vizedirektor des öffentlichen Gesundheitsdienstes hat aus Messina telegraphiert, er habe die kalabrische Küste besucht und für den Rettungs-, Sanitäts- und Veerdigungs- dienst, sowie für die Zusendung von ärztlichen Instrumenten, Verbandszeug und desinfizierenden Mitteln Vorsorge getroffen. In den von ihm besuchten Gebieten Messinas sei der Gesundheitszustand zufriedenstellend.
lut in, 7. Jan. Ein Vertreter der „Stampa" hatte mit dem Minister der öffentlichen Arbeiten, Bertolini, nach seiner Rückkehr von Messina eine Unterredung . Bertolini sagte: Als er Messtna verlassen habe, fei die Lage im Hinblick auf die ungeheure Größe der Katastrophe verhältnismäßig günstig gewesen. Die Verhängung des Belagerungszustandes habe sich nicht vermeiden lassen, um die Ausübung des Sicherheitsdienstes und die Aufrechterhaltung der Ordnung zu gewährleisten. Das Rettungswerk sei nahezu beendet. Man könne annehmen, daß kein Lebender mehr sich unter den Trümmern befinde. Messina sei vollständig verloren, nur ein einziges Haus mit einem Stockwerk und den Erfahrungen der Erdbebenforschung entsprechend aufgebaut, sei unversehrt geblieben; der Wiederaufbau Messina» werde nur möglich sein, wenn man den Erfahrungen auf diesem Gebiete strengstens Rechnung trage. In Reggio seien die Bedingungen für den Wiederaufbau günstiger. Die Stadt sei teilweise erhalten geblieben, da sie zum größten Teile aus kleinen Häusern bestand. Sehr schlimm sehe es in dieser Hinsicht für die Ortschaften längs der Küste und der Gebirge in Calabrien aus, die durch die Erdstöße vollständig verwüstet worden seien. Die Regierung beabsichtige, soviel Zelte und Baracken wie nur irgend möglich aufzustellen, damit die Ueberlebenden, wenn sie wollen, auf ihrer Scholle bleiben könnten. Der Minister erklärte sodann die Kritik, die einige an der Armee und der Marine geübt haben, für unberechtigt. Die Armee und Marine be-
Parterrezimmers, indeß Herr Prevendaux erregt auf- und abschritt.
„Klagen Sie, Freund," sprach er, vor dem Trostlosen stehen bleibend. „Wir sind verraten, verkauft, an Herrn von Bismarck wie eine Ware verhandelt worden. Das ist das Schimpfliche an der Sache. Nicht die Verluste, die Schmach der Niederlage, die Einbußen am Volkswohlstand — der Verrat allein ist es."
„Sprechen Sie nicht so," fuhr Bourlier auf, di« Hände verzweifelnd in den Schoß legend, „bie Unfähigkeit unserer Generalität hat Frankreich an ben Abgrund des Verfalls gebracht . . . O, mein schönes Vaterland, was ist aus dir geworden! Eine ungeheuere Brandstätte, ein grenzenloses Leichenfeld, ein Friedhof, auf dem die Blüte unserer Jugend modert, soweit sie nicht in den Festungen der Prussiens Bagnoqua- len erduldet. Und wem verdanken wir das alles?"
„In erster Linie der Leichtfertigkeit de» Mannes, der sich Kaiser der Franzosen nennt. Fluch dem Toren, der den Streit vom Zaun« brach!"
„Der Prügelknabe der Ration," lachte Bourlier bittet. „Hören Sie, wie das Volk auf den Gassen „Nieder mit Napoleon, nieder mit Ba» binguet! schreit?"
„Auch er verriet uns," beharrte Herr Prevendaux mit der ihm eigentümlichen Zähigkeit. „Vielleicht tat er es um Geld, vielleicht auch, um seinen wackelnden Thron zu stützen und die rostenden Flitter seiner Krone mit neuem Glanze aufzuputzen."
„Ja, ja. Sie haben Recht," fegt« Bourlier
wiesen in hohem Grade Selbstverleugnung, Menschenfreundlichkett und Opferwilligkett. Auch die Schiffskommandanten verdienten di« Anerkennung des ganzen Landes.
Rom, 7. Jan. General Mazza telegraphiert: Die Nachforschungen auf der Trümmer- Hätte von Messtna werden ohne Untetbredjuita fortgesetzt, nicht nur bei Tage, sondern auch nachts bei Fackelbeleuchtung. Sie sollen fe lange andauern, bi» die Möglichkeit ausgefdjlof« fen ist, daß noch Uebetlebenbe aufgefunden werden.
Rom, 7. Jan. Außer den bereits gespendeten 200 000 Lire für die in Sizilien und Ea« labrien Geschädigten bewilligte der König nunmehr für denselben Zweck noch eine Million. Er überwies davon dem italienischen Rote» Kreuz 500 000 Lire und ebenfalls 500 000 Lir« dem Nationalkomitee zur Hilfeleistung für bie Geschädigten.
Da» deutsche Hilfskomitee.
B e r l i n, 7. Januar. Das unter dem Pro- tektorat der Kaiserin stehende deutsche Hilfskomitee macht bekannt: Es fand heute eine Sitzung des Präsidiums statt, an welechr als Vertreter des Reichskanzlers der Unterstaatssekretär von Löbell, ferner der bayerische Gesandte Graf Lerchenfeld, der sächsische Gesandte Graf Vitzthum, der Vorsitzende des Zentral komitees vom Roten Kreuz, Vizeoberzeremo- nienmeister von dem Knesebeck, Geheimer See« Handlungsrat Schüller, Generalkonsul v. Koch, Kommerzienrat Emil Selberg und der Adjutant des Reichskanzlers, Hauptmann von Schwartzkoppen, teilnahmen. Es wurden die bisher eingegangenen Nachrichten und die sich daraus ergebende allgemeine Lage im Unglücksgebiet besprochen. Unter anderen hatte der deutsche Konsul Jakobi durch Staatstelegramm über Malta mitgeteilt, daß sich in Catania 20 000 Flüchtlinge aus Messina, darunter einige Tausend Verwundeter, mittellos dem Elend preisgegeben, befänden und daß hie dortigen Hilfskomittees nicht genügend Mittel zur Verfügung hätten. Gleichzeitig habe der Konsul dringend um weitere Hilfeleistung gebeten. Mit Rücksicht auf diese dringende Bitte wurde beschlossen, dem Zentralkomitee vom Roten Kreuz die Entsendung weiterer Hilfs- züge zu übertragen und ihm die erforderlichen Geldmittel zur Verfügung zu stellen. Das Komitee bittet deshalb, ihm baldige reiche Mittel zuzusenden, um den gestellten Anforderungen weiterhin gerecht werden zu können. Das Bureau befindet sich Alsenstratze 10.
Politische Umschau.
Uebet die Reichssinanzreform
bringt der Jahresbericht der Bremer Handelskammer für 1908 folgende Auslassung:
„Schon in unserem vorigen Berichte mußten wir aussprechen daß die Steuergesetzgebung be» Jahres 1906 sich als völlig unzulänglich erwiesen hat. Inzwischen hat sich die Finanzlage weiter verschlechtert und eine schnelle und durchgreifende Reform ist unabweislich. So drückend die Belastung durch neue Steuern bei der gegenwärtigen schlechten Geschäftslage empfunden werden wird, so liegt e» doch nicht zuletzt im
nachdenkend. „Er trägt die ganze Schuld, et allein. Wie stolz zog er zum leichten Siege, den et mit übertriebener Reklame in die Welt hinausposaunen ließ, wie prahlte er nach dem Putsch von Saarbrücken; wie gebrochen sieht et heute aus! Gelb, krankhaft, in sich zusammengebrochen hing er auf seinem Gaul, al» et gestern über die Esplanade ritt. Rur mit Widerwillen konnte ich ihn betrachten. Ich wußte, daß alles verloren fei."
„Was ist verloren? Vergessen Sie nicht, daß General Wirnpfien angelangt ist," unterbrach ihn Prevendaux, den Kopf in den Racken werfend. „Dieser Marschall ist der einzige ehrliche Offizier Frankreichs. Er ist nicht bestochen; et wird das Vaterland retten. Unter uns gesagt, er soll zum Stellvertreter Mac Mahon» bestimmt sein, falls diesem etwa» passiere« sollte."
„Eine halbe Maßregel, wie alle» in diesem Kriege," seufzte Bourlier. „Ich habe keine Hoffnung mehr."
„Ich beklage Sie von ganzem Herzen, Wert- geschätzter. Freilich sind in Bazeilles hart« Kämpfe gewesen. General' Lebrun, der Kommandeur bet Marine-Division, ist bet Hebet» macht bes Feindes erst nach langem Widetstanb« gewichen und hat sich auf Solan zurückgezogen, wo jetzt noch der Kampf lobt. Die verwundeten Marinesoldaten erzählen e» wäre dort schrecklich zugegangen. Tausende oer Prussiens wurde« niedergemacht; aber immer neue Tausend« tauchten auf, unoertilgbat «le die Köpfe bet Hydra."
(Fortsetzung folgt.) >