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Zur Erdbebenkatastrophe in Süditalien.

Aus dem Ungliicks-ebiet.

Neapel, 4. Jan. In Taormina fanden keine llnglücksfälle statt. Die Kabelverbindung Neapel-Palermo ist ungestört, der Draht nach Reggio und das Kabel nach Messina sind wieder hergestellt, jedoch besteht noch keine Gewähr für die Nachrichtenbestellung. Auskunft aus Palermo und Catania erhält man wohl am sichersten über Neapels hierher wandte sich die Hauptmenge der Flüchtigen: die übrigen begaben sich vermutlich nach Palermo und Catania.

Rom, 4. Jan. Ein Sonderzug mit 400 überlebenden Verwundeten aus Calabrien und Sizilien ist heute hier eingetroffen. Zum Emp­fang fanden sich Mitglieder mehrerer Komitees, darunter auch einige vom vatikanischen Komitee, ein. Die traurig blickenden Ueberlebenden waren in alle möglichen Kleidungsstücke, hauptsächlich Militäruniformen, eingehüllt. Erschütternde Szenen spielten sich zwischen den Angekommenen und ihren am Bahnhof mattenden Verwandten ab. Die Ueberlebenden wurden in verschiedenen Herbergen und Spitälern untergebracht. Ein weiterer Zug wird unmittelbar erwartet.

Rom, 4. Jan. DieEazetta offiziale" ver­öffentlicht ein Dekret, das über die Gemeinden Messinas und die Gemeinden des Kreises Reggio den Belagerungszustand verkündigt und den Generalleutnant Mazza zum außerordentlichen Bevollmächtigten in Messina ernennt.

Rom, 4. Jan. DieAgenzia Stefani" er­hält folgende Note des Ministerpräsidenten zur Veröffentlichung: Einige Journalisten, die sich nicht im Gebiet des Erdbebenunglücks befinden, im Gegenteil sehr weit davon entfernt find, sen­den zur Zeit Mitteilungen an ihre Zeitungen, in denen sie die Ereignisse entstellen, phantastische Schilderung entwerfen, von Maßnahmen der Regierung sprechen, die in Wirklichkeit nicht ge­troffen wurden, und überhaupt falsche Meldun­gen dieser Art verbreiten. Hierzu gehören unter anderen die Meldungen von einer beabsichtigten Bombardierung Messinas und Reggios sowie von dem Tode sechs russischer Soldaten infolge eines Zusammenstoßes mit Plünderern. Solche L======

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Unter Feinden.

Roman von Karl Matthias.

i Fortsetzung.!

..Sehen Sie, unsere Leute haben keine trübe« Gedanken," schmunzelte der Hauptmann.Die sind schuß- und wetterhart.Wies trifft, so triffts," sagen sie und gehen durch Dick und Dünn."

Ein langgezogener Ton vom Flusse her brachte Leben in die Kolonne. Die Brücken waren fertig: die Pontoniere hatten ihre Schul- diateit getan. Nun schmetterten die Hörner; die Regimenter schwenkten in Kompagnien ab und marschierten in Halbsettionen über die Maas.

Dann ging es vorwärts auf der Straße, die nach Norden abbiegt, Artillerie und Jnfanteri» nebeneinander. Allen voran jagte der preußische Ulan, der über Hecken und Gräben setzte und die geschlcssenen Tirailleurketten der Feinde ausein- anderjprengte. Das neunte Jägerbataillon säu­berte die rechte Flanke von den versteckten Frank­tireurs, welche aus Busch und Wald auf die ge­schloßenen Heermassen schossen. Sie wurden ohne weiteres niedergemacht. Wenige flüchteten auf ihr Eros zurück, von den Jägern so lange verfolgt, bis diesen eine ratschende Mitrailleu« senbatterie Halt gebot.

Indessen hatte das zweite bayerische Infan­terieregiment, welches die Eivopnehöhen nach Ctürmung des Parkes von Montvilliere erklom­men. diese feindliche Batterie überflügelt, war

Nachrichten in dieser schmerzlichen Zeit sind ge­eignet, die öffentliche Meinung zu beunruhigen unb nicht nur in der von dem Unglück so grausam geprüften Bevölkerung sondern im ganzen Lande lebhafte Befürchtungen hervorzurufen. Es wird deshalb an den Patriottsmus aller italienischen Zeitungen appelliert und das Ersuchen an sie ge­richtet, Nachrichten nicht aufzunehmen, die der Begründung entbehren und über deren Herkunft und Glaubwürdigkeit keine Bürgschaft zu er­langen ist.

Deutsche Hilfe.

Berlin, 4. Jan. Das unter dem Protek­torat der Kaiserin stehende deutsche Hilfskomitee für Süditalien setzte sich mit dem deutschen Gene­ralkonsul in Neapel und dem Konsul Jakob von Messina in Verbindung. Messina wird evakuiert. In Neapel find bereits 30 000 kranke und gesunde Hilfsbedürftige gelandet worden. Das deutsche Hilfskomitee hat sofort 50 000 Lire an das dort aus dem deutschen, österreichischen, englischen und schweizerischen Konsulat gebildete Hilfskomitee überwiesen. In Neapel konzenttiert sich vor­läufig die gesamte Hilfstätigkeit. Rasche und kräftige Hilfe ist erforderlich. Das deutsche Hilfs­komitee bittet daher um schleunige Zuführung von Mitteln. Das Bureau des Hilfskomitees befindet sich Alfenstraße Nr. 10. Das Komitee beabsichtigt, abgesehen von den per Bahn zu be­fördernden Hilfsexpeditionen, falls sich die Not­wendigkeit erweist, in Verbindung mit der Ham- burg-Amerika-Linie bezw. dem Norddeutschen Lloyd Dampfer raschestens nach Süditalien zu dirigieren, um dort Verwundete und Notlei­dende aufzunehmen. Fortwährend laufen be­deutende Geldbeträge aus ganz Deutschlaiü» ein.

Frankfurt a. M., 4. Jan. DieFrank­furter Zeitung" übersandte heute aus ihrer Sammlung für Süditalien als erste Rate 30 000 Lire an den Ministerpräsidenten Eiolitti und 10 000 Lire an den deutschen Konsul in Neapel, Aselmayer.

Berlin, 4. Jan. Das deutsche Schulschiff Hertha", das am 2. Januar im Laufe des Vor­mittags in Neapel die dorthin überführten Ver­letzten ausgeschifft hatte, wurde während seines Aufenthaltes vom Herzog v. Genua besucht. Nach­mittage ergänzte das Schiff seine Kohlen und ging am selben Tage abends 7 Uhr wieder nach Messina in See. Einige Bhätter haben heute den Tod zweier Matrosen des SchiffesHertha", die bei den Aufräumungsarbeiten verunglückt sein sollen, gemeldet: an zuständiger Stelle ist über ein derarttges Unglück bisher nichts bekannt.

Hilfsaktionen.

Berlin, 4. Jan. Auf Antrag des Kaiser­lichen Botschafters in Rom hat die italienische Regierung für die aus Deutschland mtt.der Eisenbahn oder per Schiff über Neapel zur Ver­sendung gelangenden Liebesgaben zum Besten der bei dem Erdbeben in Süditalien Geschädig­ten die zollfreie Zulassung in Italien ungeord­net. Die Sendungen sind dem Konsulate in Rom anzukündigen und an den Präfekten in Neapel zu adressieren.

ihr in die Flanke gefallen und hatte die Ka­noniere, soweit sie nicht davongelaufen waren, nredergemacht. Dadurch wurde die Eivonne- schlucht frei: die sächsischen Regimenter konnten unbclästigt vordringen. Das 107. Regiment stürmte La Monzelle, das 108. rückte bis Ba- zeilles, wo ihm Verhaue und Erdschanzen, hin­ter denen Kanonen heftig Kartätschenladungen spieen, ernsthafte Hindernisse in den Weg stell­ten. Allem Anschein nach mußten die Franzo­sen hier einen größeren Heereskörper zusammen­gezogen haben und zu hartnäckigem Widerstande entschlossen sein.

Unter dem Hagel der Geschosse zogen sich die sächsischen Schützen gegen die Mulde des Ei- vonnetals. Der Nebel wich allmählich hinter ihnen, aber vor ihnen ballten sich Rauch und Vulverdampf zu greifbaren Massen zusammen. Man tappte wie im Dunkel der Nacht. Doch in der Schlucht war Tyrolt zu Hause. Er stellte sich an die Spitze des Bataillons und führte es so, daß es unbelästigt von Feind und Freund bis jenseits der Schanzen zu dem Schlosse Beur- niann gelangte. Hier erst wurde feine Annäher­ung bemerkt. Die Franzosen, meistens Marine- truppen, hatten die Fenster des Gebäudes zu Schießscharten umgewandelt. Auf einem Schneckenberge des Parkes stand eine Batterie, welche sofort ein lebhaftes Feuer eröffnete. Allein wieder gelang es der neunten Kom­pagnie. die Flanke zu gewinnen. Durch die Parkanlagen, gedeckt von dichten Büschen, rückte sie bis zum Berge, und drang so unerwartet und unwiderstehlich vor, daß die Kanoniere

Gerettete Deutsche.

Catania, 4. Ja«. Er werden al» bei dem Erdbeben in Messina gerettet noch folgende Deutsche gemeldet: Dollsus aus Augsburg, Dan­ziger, Müller, Kapitän Eilstrand. Der Lloyd- dampferTherapia" brachte sie nach Neapel.

Politische Umschau.

van dem Neujahrsempfang der kommandierende« Generäle beim Kaiser

kursieren mehrere Gerüchte in der Presse. Nach derFrankfurter Ztg." soll der Kaiser eine Pre­digt gehalten haben Über das Thema:Ich will Frieden haben mit meinem Volk". DasBett. Tgbl." weiß sogar mitzuteilen, daß bet Kaiser nach Aushebung der Festtafel einen sachlich mili­tärischen Vortrag über die Aufgaben und Lehren der letzten Manöver gehalten hat. Der Kaiser rotes an der Hand von Karten auf diejenigen Momente der Manöver hin, die seiner Meinung nach geeignet sein könnten, anregend und beleh­rend zu wirken. Am Schlüsse dieses militärtech­nischen Vortrages spielte der Kaiser mit einigen Worten auf die Vorgänge an, die sich im An­schluß an die Veröffentlichung desDaily-Tele- graph"-Jnterviews ereignet. Der Kaiser sprach in sehr ruhiger Weise und das, was er sagte, ließ erkennen, daß die letzten Ereignisse einen sehr ernsten Eindruck auf ihn gemacht haben. Er ver­las auch einen kürzlich erschienenenRevue"- Artikel und fügte hinzu, daß dieser Artikel unge­fähr das enthalte, was et selbst über die jüngsten Vorgänge sagen könnte. Als der Kaiser seine Rede geendet, nahm der rangälteste der anwesen­den Generäle das Wort, dankte dem Monarchen und versicherte ihn des rückhaltlosen Vertrauens der Armee. Es ist wohl selbstverständlich, daß hier bloße Kombinationen vorliegen.

Die große juristische Prüfung.

Zu den Ursachen, welche eine Umgestaltung der großen juristischen Prüfung nötig gemacht haben, schreibt man derPost" von unterrichteter Seite: Der Teil der mündlichen Prüfung, auf welchen sich die unerlaubten Hilfen in erster Linie bezogen, war bet freie Vortrag. Für die­sen wurde früher da» Thema drei Tage vorher gestellt. Run' bestand feit vielen Jahren eine Sammlung solcher Themata mit den dazugehöri­gen Ausarbeittlngen, welche jedem Ptüfungs- kandidaten gegen Entgelt zur Verfügung stand. Nach beendigter Prüfung mußte dann der Be­nutzer auch feinen Vortrag bet Sammlung ein­verleiben. Von diesem geheimen Archiv bekam die Justizverwaltung schon vor zwei Iahten Kenntnis: und es wurde infolgedessen das Thema für den Votttag erst 24 Stunden vor dem mündlichen Examen gestellt in der Annahme, daß diese Verkürzung der Frist die Benutzung der Sammlung unmöglich machen würde. Diese Er­wartung hat sich nicht erfüllt: es wurde vielmehr nach wie vor das Archiv von den Examinanden benutzt. Aus diesem Grunde ist nunmehr der freie Vortrag in ein Referat aus alten Gerichts­atten umgewandelt worden, für welch« natur«

nicht Zeit fanden, die Pferde anzusträngen, son­dern fliehend die Geschütze im Stiche ließen. Wer sich widersetzte, wurde niedergestoßen. Ty­rolt aber ließ zwei der Geschütze, die nicht de- monliert waren, sofort gegen bas Schloß richten, und gegen eine Abteilung Zuaven, welche, aus dem Gehöft hervorbrechend, den Artilleristen zur Hilfe kommen wollten, feuern. Trotzdem die Sachsen nicht besonders zielten, richteten die Kar­tätschen doch Schaden genug unter den Söhnen Afrikas an, so daß diese sich heulend in die Schloßmauern zurückzogen. Das bayerische Leibregiment hatte den Augenblick der Bestürz­ung wahrgenommen. Mit Hurra drang es vor und erzwang sich den Eingang zum Schloß. Die Türen wurden aufgebrochen, Treppe für Treope, Zimmer für Zimmer gesäubert und die Feinde herausc-etrieben, oft so, daß sie durch das Fen­ster flüchten mußten, wo sie dann den wärnr- sten Empfang durch die eigenen Kanonen fanden.

Im Souterrain drängten sich die Gefangenen zusammen, die laut um Gnade baten. Sie wurde allen Uniformierten, Turkos und Ma­rinesoldaten gewährt. Die Zivilisten indessen, die man mit der Waffe in der Hand getroffen, wurden niedergemacht.

Während die Hundertachter Halt machten, um die Erfolge der Artillerie abzuwarten, marschier­ten die Bayern vorwärts und drangen bis zum Marktplatz von Vazeilles vor. Hier wiederholte sich immer wieder das fürchterliche Schauspiel, daß die Häuser von den heimtückisch feuernden Einwohnern gereinigt werden mußten. Tob

gemäß eine Sammlung nicht existieren kann. Außerdem ist ein generelles Verbot erlasse«, mündliche oder schriftliche Mitteilungen über die Gegenstände der Prüfung zu machen, wobei eine etwaige lleberttetung bei den im Staatsdienst verbleibenden Assessoren eine spätere disziplina­rische Ahndung finden kann. Außerdem ist es dem Prüfungskommissar überlassen, der verlang­ten Erklärung seitens bes Examinanden, daß kei­nerlei unerlaubte Hilfsmittel benutzt Pnb, jede ihm angemessen erscheinende Form zu geben.

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Herrn Erzberger wird auf die Finger geklopft.

DieKöln. Volkszeitung", das erste Organ des Zentrums, schreibt von ihm:Herr Erzberger redet und schreibt und er redetundsch reibt Diel. Aber Herr Erzberger ist eben nicht nur Parlamentarier, sondern auch Journalist und zwar einer der fleißigsten. Seine Artikel schreibt er aber nicht im Auftrage der Zentrumsfraktion, sondern auf eigene Rechnung und Ge­fahr. Man mag ihnen Beachtung schenken, so viel man will, aber man darf nicht sagen: Da redet und schreibt die Zentrumsfraktion. Die Fraktion übt zurzeip eine große Zurückhaltung, und sie hat Recht, das zu tun* Das nennt man wohl ein wenig Abschütteln!

Wie sozialdemokratische Wahlsiege erföchte« werde«.

Bei den letzten Berliner Eewerbegerichts- wahlen haben die sozialdemokratischen Gewerk­schaften einengroßen Sieg" errungen. Ihre Liste brachte es auf 75 945 von 83 221 überhaupt abgegebenen Stimmen, während die Liste der Hirsch-Dunckerschen Eewerkvereine nut 3732, die der christlichen Gewerkschaften 2798 und eine Sonderliste des sozialdemokratischen Metall­arbeiterverbandes nut 529 Stimmen erzielte. Mit welchen Mitteln die Sozialdemokraten operierten, um zu einem solchen Ergebnisse zu gelangen, erzählte in einer Berliner Versamm­lung der Vorsitzende des Metallarbeiterver- bandesGenosse" Wiesenthal. Danach ist der tollste Terrorismus von sozialdemoktattscher Seite ausgeübt worden. Sogar dieGenossen", die für die Liste des erwähnten Verbandes und nicht für die offizielle Eewerkschastsliste hätten stimmen wollen, feienStrolche, Verbrecher, Schweine u. a. geschimpft worden. Ins Gesicht habe man ihnen gespukt, Wahlzettel aus den Händen gerissen, auf den Boden geworfen und darauf herumgetreten," Massenhaft stellten sich Leute um einen andersdenkendenGenossen" herum und hinderten ihn. An den Türen stan­den Aufpasser, die sich den Zettel der Eintreten- ben ansehen, oft ihm seinen Zettel wegnahmen und gegen einen anderen umtauschten und sagten:Den hier wählst du!" DerGenosse" Reichstagsabgeordneter Heine habe im Prozeß Krämer sich sehr über die Zwangsmaßregel der Bürgerlichen aufgehalten und mit Recht. Aber die eigenen Klassengenossen trieben es ja noch viel schlimmer und machten jeden andersdenken­den Arbeiter wirtschaftlich faput, bis er aus der Hand freffe! Es scheine wirklich, als ob die BerlinerGenossen" den Beweis hätten erbrin­gen wollen, daß ste noch nicht mündig seien. Viele hätten sich so flegelhaft benommen, daß die

war ihr grausames Loos und Einäscherung bet Häuser bie schreckliche Folge.

Das brüte Bataillon bet Hundertachter la­gerte in der Givonneschlucht, unmittelbar neben der zerstörten Villa Beurmann. Nach dem hef­tigen Ringen wurde ihm eine kurze Rast ge­gönnt. Die Schützen reinigten ihre Gewehre, wuschen die von Rauch und Blut entstellten Ge­sichter, kühlten ihre Wunden in dem klar zu Tal fließenden Quell. Die neunte Kompagnie hatte bei dem Sturme abermals elf Mann und einen Unteroffizier verloren. Die Offiziere des Bataillons waren unverletzt. Nur Tyrolt, wel­cher in der Hitze des Kampfes seinen rechten Arm überanstrengt hatte, fühlte diesen kraft­loser als je. Einen leichten Riß im Gesichte be­achtete er gar nicht. Neumann hatte ihm den­selben mitten im Pulverdampfe mit englischem Pflaster zugeklebt.

So'n Gefitzel," hatte er gesagt.Sie be- schmuddeln ja die nagelneue, scheene Uniform."

Der Hauptmann war ganz Freude und Stolz.

Sie werden dekoriert." sagte er zu seinem Leutnant,das ist so sicher, wie wir heute noch einen Mordskrawall haben."

Indessen der Donner der Geschütze unauf­hörlich über ihrem Haupte rollte, das Kleinge­wehr bald ferner, bald näher knatterte, standen sie wohl eine halbe Stunde beschäftigungslos. Endlich bekamen die Kolonnen Lust. Signale verkündeten den Vormarsch, und die Sachse« gingen tambour battant durch Dusch U«b Wald ins GefechL.

(ftOYtHiir.g fol-ü.1