Einzelbild herunterladen
 

.....«> !M, W,W», W«UW^M,!I!W«GlD,WI. ..................

'7/"2 _ _

£nni)ivirtf(l)aftli(i)t Beilage

zur

Oberhessischen Zeitung in Marburg.

Dienstao, den 12. Za»nar

S*iTTTter

Sßtater

5

Zur Wiesendüngung.

38

36

58

24

52

25 29 43

29

S

2

8

11

28

2

14

15 25

5 28 22 20

8 4 L> 20 17 11

3 13 21

15

17

33

16

33 a

14

22

1909 r

l

Schlüchtern - EL m alkalden , Witzenhaufen , Woliba«en , Zieaeniain Reg -Bez Wiesbaden

Kreis ckastek

, Elchwege

, Krautenberg

, Britz'ar

Gelnhausen

, Sers leid

, Hanau

, Hersfeld

, Holgeism«

, Homberg

, Hünfeld

, Kirchbai«

, Marburg

Provinz Hannover . Westfalen

Jahre tarnt man auf 600 ober 500 Kilogramm zurückgchen. Die Düngung wird so zeitig wie möglich vorgenonnnen, und eignet sich hierzu be­sonders ein heller Frosttag. der da» Betreten der Wies« «leichtert.

19

20

8

19

16 15

21

Schüler

" Kreis Rotenburg

Melsungen Rinteln lGrafsch.

Schaumburgs 32

Die Zahl der Winterschulen im Regierungs­bezirk Taffe! konnte im laufenden Jahr wieder «m eine vermehrt werden, indem in Ziegenhain «ine neue Schule eröffnet wurde. Die neue An« statt ist, gleichwie die übrigen Minterfchulen, eine Einrichtung der Landwirtschaftskammer und unter tatkräftiger Mitwirkung des Kreises Zie­genhain errichtet worden. Sie hat ihren ersten Kursus mit 29 Schülern eröffnet. Die Zahl der Winterschulen im Bezirke Ca^el beträgt nun­mehr neun. Die acht alten Schulen werden rm laufenden Winter von 303 Schülern besucht, gegen 286 im Vorfahr. Die Zunahme betragt fomit im ganzen 46 Schüler

Auf die einzelnen Schulen verteilen sich ote Schüler In folgender Weise:

- - - " imDoi fahr 35 48 45 18 40 28 35 37

im er ft en im zweit. Holkn- Mu­tanten lammen

Von der Landwirtschastskammer.

Obstbau-Lehrgang.

Um den im Laufe der Jahre in der Obstbau» knstalt der Landwirtschastskammer bezw. im pomologischen Institut zu Caffel ausgebildeten Baumwärtern Gelegenheit zu geben, ihre obst- baulichen Kenntniffe zu erweitern und aufzu» frischen, soll der im Jahr« 1904 erstmalig abge­haltene Wi ederholungskursus in den Tagen vom 1. bis 5. März wiederholt werden. Im Gegen­sätze zu den eigentlichen Baumwärterkursen wird der geplante Wiederholungskursus in der Hauptsache aus Unterweisungen, Demonstra. turnen und Besichtigungen von Obstanlagen rc. bestehen. Die prattische Mitarbeit der Besucher fällt hierbei weg. Hingegen soll den Teilnehmern Gelegenheit gegeben werden, in besonderen Ee- sprächsstunden selbst zu Worte zu kommen und damit gegenseitige Erfahrungen rc. auszutau­schen. Eine Zahlung für den Besuch dieses Kur- jns ist nicht zu leisten unb erwachsen den Teil­nehmern außer Unterhaltung und Fahrgeldern für ihre Person weitere Kosten nidrt. Auster den in der diesseitigen Anstalt ausgebildeten Baum­wärtern steht auch den sonst im öffentlichen Dienste stehenden mit dem Obstbau beschäftigten Personen, wie Gemeinde- und Kreisbaumwär- tern, Stadtgärtnern der Besuch dieser Kurse frei und ist deren Teilnahme erwünscht. Anmel­dungen sind an die Obstbauanstatt Oberzwehren $h richten.

Herzogtum Sachsen-Co» bürg-Gotha 1

Zusammen 832

Landwirtschaftliches.

Die vorjährige Ernte in Preußen.

Die amtlicheStatist. Korr." enthält die Hauptzahlen der letztfährigen Erntestatistik für Preußen, der wir entnehmen, daß di« gesamte Getreideernte nicht ganz so groß war wie im Jahre 1907, das den bisher größten Ernteertrag gehabt hatte Berückst<taigt man aber nur das Brotgetreide also Weizen, Roggen und Spelz, so lag die diesjährige Ernte noch erheblich (um 13 v. H.) über der vorjährigen. Die Gerste da­gegen und vor allem der Safet, der im Vor­jahre allerdings einen beispiellos hohen Ertrag gehabt hatte, zeigt jetzt einen recht wesentlichen Ausfall. Der Ertrag der Kattoffeln war grö­ßer als im Vorjahre wobei noch zu berücksich. ttgen ist daß die Erkrankungsziffer mit 3,5 v.H. nicht halb so groß war wie im Vorjahre mit 7,5 v. H. Die Heuernte war sehr ergiebig und wird nur von einer der früheren Jahre (1905) übertroffen Im einzelnen sei bemertt:

Der Winterweizen hat einen Ertrag von 2 064 241 To. gehabt, gegen 1459 259 im Jahre 1907. Die sehr große Steigerung ist hauptsäch­lich dlckurch veranlaßt, daß die Anbauflache um 200 000 Hektar größer war als im Vorjahr, weil

Schüler

, 8

. Sachlen 1

Fürstentum Waldeck 4

Gro-cherzogtum Sachsen-

Weimar »

Aus dem Regierungsbezirk Caffel entstammen

Eins der wichttgsten Kapitel unserer Dunger- I bemnaA zgy Schüler, aus anderen preußischen trifte ist die Wiesendüngung. Nichts wird I Gebietsteilen 25 und aus anderen Ländern T schlechter und unzweckmäßiger behandelt, aber I Schüler.

nichts dankt eine Düngung mehr als gerade die I '"*** .....

Wiesen. Es hängt ja auch mehr davon ab, als I , - ' M!

man gemeinhin den»; das Wohlbefinden des I . Die verbreitvna btr Getreidearte«. * j ViÄstalles. Gutes Heu gibt viel Milch, guten I m

Mist Ist dagegen schlechtes Gras auf der In Deutschland waren Weizen und «oftgen Wiese gewachsen so ist der Milcherttag gerin- I schon lange vor Karls des Großen Zett »er es kommt hinzu, daß teure Kraftfutter- I könnt. Am meisten sind durch DNkerwanderung mittel anqekauft werden müffen, um das Vieh I und Krieg Getreidearten und Pflanzen «er» im Stande m hatten. War die Ernte schlecht und breitet worden. So kam der Reis nach Grie» ist daher das Geld knapp, so wird meist der I chenland durch die Züge Alexanders des Großem Biehstand verringert und im nächsten Jahre I der Roggen soll von den Hunnen nach Deutich« müffen die Aecker büßen, daß es weniger Mist I land gebracht worden sein. Trotzdem der Rog- gibt Anders bei gutem DLngungszustand der I gen eine der wettvollsten Brotfrüchte ist, Y« Wiesen. Durch Kali und Phosphorsäure tarn- I et sich weniger weiter als über dre germanu men die Kleeatten und Wicken hervor, die bis» I scheu und slawischen Lolksgebitte Verbreiter, her von SauergrÄern und Moos unterdrückt I Hafer ist feit nahezu 2000 Jahren nachgewree waren, und gutes Gras breittt sich aus, wo man I fen, schon Tacrtus und Plinius erwähnen ihn früh« nicht glaubte, daß es wachsen könnte. I mit der Gerste, und war Hafer wahrscheinlich Der Ertrag wird dadurch verdoppelt und ver» I die Hauptfrucht und Haferbrei eine bettest« dreifach! und die Wiese wird zu einer Einnahme- I Kost bei den alten Germanen. Den Mars ver­quelle welche unter Umstanden ein« schlechte I danken die Europäer Amerika. Dafür erhielt andere Ernte herausreißt. I der neue Erdteil Len Weizen von Spanien, 1493

Ost ist die Kalidüngung allein rentabel, I brachte Kolumbus mit zur Zucht b^mEN «eist muß dagegen noch ein Phosphorsäure- I Tieren auch Weizen und Reis nach amenta. Länger gegeben werden, ob im Thomasmehl, I und schon am 30. März 1494 brachte man rym Knochenmehl oder Superphäqchat, ist gleich. I reife Weizenähren, welche Lott erst im Januar EttMoffdüngung ist nur bei ganz vernachlässig. I gesät waren. Kolumbus war eg auch, der schon ten Wiesen am Platze, denn es ist nachgewiesen, I 1493 den ersten Mais nach Europa brachte Im daß Kali auf das Wachstum der stickstoffhaltigen I Jahre 1575 gab es im Mailändischen bedenteiw« Klee- und Wickenatten den graten Einfluß aus- I Maisfekder, und die Venezianer treiben mit übt so daß diese dort üppig zur Entwicklung I dieser Frucht, welche in vielen Gegenden t^rst» kommen, wo man sie in früheren Jahren kaum I und Hafer verdrängte, einen bedeutenden Han- sah Sin« geringe Wiese braucht im ersten Jahr I del. Bis der Mais tu Deutschland ordentlich 800 Kilogramm Kainit für 1 Hektar und außer. I zum Anbau tarn, scheint man sich ein« ganz« dem einen Phosphorsäuredünger; im nächsten I Zeit über seine Heimat mck fernen Rammt 1 --1 gründlich gezankt zu haben. Wie die Stame«

Welsch Korn". Türkisch Korn", .Türkische* Weizen" beweisen, wollten die Leute an bta amettkanisch« Herkunft des State nicht recht glauben.

gangen sind. In zahlreichen Fällen waren die I Besuch der tanteiHWo{tlWn «interschulen Saaien überhaupt nicht mehr gekommen. An- | im Winter 1908/09.

dererseits ist aber mehrfach die schon verloren geglaubte Saat noch im Dezember zum Vorschein gekommen, stellenweise hatte sich sogar die im November zu Boden gebrachte Saat vor Eintritt der gegenwärtigen Frostperiode noch soweit ent­wickelt um bei entsprechender Witterung eine günstige Ueberwinterung erwarten zu taffen. In den letzten Dezembertagen setzte in ganz Deutschland ein außergewöhnlich starker Frost ein, der di« jungen Saaten vielfach ohne Schnee­decke anttaf. Noch am Schluffe des Jahres war das nordwestdeutsche Binnenland fast vollstän­dig und teilweise auch die Nordseeküste von Scknee entblößt, während in Ost-, Mittel- und Süddeutschland der Schnee in mäßiger Höhe den Boden bedeckte. Am meisten Sckmee lag an der unteren Weichsel und Oder. Zu Marrenburg lag der Schnee 21 Ztm., zu Neufahrwaffer 9 Ztm. und zu Stettin 10 Ztm. hoch. In der , 6^roege Provinz Posen und an vielen süddeutschen Otten I g^ular beträgt die Höhe des Schnees zwischen 59- I ojuj^a Ztm., in den meisten anderen Gegenden aber I Elnhausen nur zwischen 24 Ztm. . I Hofgeismar

Eine die Arberterverhaltnrffe in der Land- I gjjQ^urg wirtschatt betreffende Umfrage haben dre mer- I Melsungen st-en Berichterstatter dahin beantwortet daß Rodenberg sich der immer noch vorhandene Mangel an | 29

Arbeitskräften im abgelaufenen Jahre rm all- ° -föä---M 5 MZ 286

gemeinen weniger fühlbar gemacht habe, eine 1 .«ots

Erscheinung, die zum Teil mit der geringeren | Die in Es^ere a°An den v Reschättiauna verschiedener Industriezweige in I jahrrgen Stand annähernd gleich geblieben, ote Zusammenhang gebracht wird. Die schwächere I Schulen in Marburg und Melsungen weisen! erne Nachfrage nach industriellen Arbeitern habe die | kleine Abnahme auf, welche vorwiegend durch die Abwanderung nach den Städten etwas verlang- Neuerrichtung der L!E^nhainer Schule bedrngt samt Immerhin fehlt es an guten Arbeitern, I fein durfte. In Fritzlar hat ern zremucy er für 'welche die minderwettigen Saisonarbeiter heblicher Rückgang staitgefunden. Dre übrigen keinen entsprechenden Ersatz bieten. Vielfach I Schulen weisen einen erfreulichen Zuwachs auf, wird die Ansicht geäußert daß Verluste bei der I der bei Rodenberg und Gelnhausen 6, der Hof

I Hackfruchternte bei geschulterem Arbeitermate- I geismar 8 tai gutaa 13 e^utat ferftast rial wohl batten vermieden werden können. I Der Durchschnittsbesuch einti Schule betragt Neber den Wert der feit kurzem für fremde Ar- I 36 gegen 30 im Voriahro.

beiter eingeführten Legittmattonskarten sind die I Nach der Herkunft verteilen sich dre Schuler Ansichten noch geteilt, doch scheint sich die neue I auf folgende Kreise, Bezirke; Promnzen und Einrichtung, wie aus der Mehrzahl der einge- \ Länder:

taufenen Berichte hervorgeht, im allgemeinen zu bewähren, wenigstens haben die früher so häufi­gen Klagen über Kontrattbruch merklich nachge­lassen. Ein abschließendes Urteil lassen die

I bisherigen Erfahrungen aber nicht zu, denn wie I mehrfach mitgeteilt wird, haben Arbeiter, dre I ihre Stellung verlassen hatten, sich unter Vor­weisung faffcher Ausweispapiere oder von Jn-

I validerrkarten neue Legitimationskarten ver­schafft, verschiedentlich aber auch ohne diese an«

I derwer-trg Arbeit gefunden, so daß der Wunsch I nach einer strengeren Kontrolle laut wird.

damals wegen Auswinterung 34 v. H. der ur- fprünglich bebauten Fläche umgepflügt werden mußten, während es in diesem Jahre nur 3 v.H. waren. Dagegen find aus derselben Ursache, weil die Fläche um 100 000 Hektar zurückgegan- gen ist, nur 284 844 To. Sommerweizen geern- i trt worden gegen 606113 To. im Vorfahr. Die I gesamteWeirenernte betrug allo 2349 085 To. I gegen 2 065 372 To. im Jahre 1906 und 2 490 744 im Jabre 1905. so daß die diesjährige Ernte um 283 713 To. oder 13,7 v. H. über der vorjähriaen liegt. Außer dem Jahre 1906 hatte noch 1904 ein« größere Weizenernte. Der Hektarertrag berechnet sich beim Winterweiren auf 2115 Kg. gegen 1891 im Vorjahr und 1892 im neunjährigen Durchschnitt, beim Sommer­weizen aus 2117 gegen 2025 unb 2571 Kg. Winterroggen sind 8110115 To. geerntet gegen 7 159 001 int Jahre 1906, Sommerroggen 85 572 gegen 70 640. Die.gesamte Roggenernte beläuft sich auf 8175 687 To. gegen 7 229 641 im Vorjahre, so daß die Zunahme 946 046 To. ober 137 b H. beträgt. Die diesiährige Roggen- ernte ist die größte, die wir in Preußen jemals gehabt haben. Der Hektarertrag wird beim Wintattoagen auf 1762 Kg. berechnet gegen 1576 im Jahr« 1907 und 1512 im zehnjährigen Durchschnitte, beim Sommerroggen auf 1120 gegen 997 und 1137. Rechnet man den Spelz hinzu so eroab die gesamte Brotgetteideernte an Weizen, Roggen und Spelz 10.55 Millionen To gegen 9,32 im Vorjahr, also jetzt 1.23 Mil- ttonen To. oder 13.2 v. H. mehr. Die Haferernte bttrug nur 5123 097 To. gegen 6 189 565 im Vorjahr, ist also um 1 067 468 To. oder 17,2 I » H. geringer gewesen als in dem allerdings

Buchführungs-Lehrgang, I »jne ^^^s reiche Haferernte geseg-

Die Landwittschaftskammer beabfichttgt in I neten Vorjahr. Es sei dabej bemertt. daß die diesem Winter wiederum einen Lehrgang für I tm Jahre 1907 infolge der Umpflügungen von einfache landwirtschaftliche bzw. bäuerliche Buch» I Wintersaat um 105 000 Hektar gestiegene Hafer, führung abhalten zu lasten, obwohl im vergott- I fläche jetzt um 66 000 Hektar zurückgegangen ist. genen Winter die Bemühungen in dieser Hin« I Der diesjährige Hektarertrag beträgt 1828 Kg. ficht ohne Erfolg geblieben find, weil die Land- I gegen 2157 tm Vorjahr, liegt aber immer noch wirte sich nicht in genügender Anzahl beteilig- I über dem neunjährigen Durchschnitt (1887) ten. Die Kammer läßt sich dadurch nicht ab- I Die Gerste ergab eine Ernte von nur 1740 44s

halten, immer wieder von neuem auf die große I To. gegen 2005 497 im Vorjahr, also setzt

Wichttakeit einer geordneten Buchführung hin- I 265 049 To. oder 23.2 v. H. weniger. Auch hier zuweisen und den jungen Landwirten Gelegen» spielt die um 58 000 Hektar zurückgegangene

heil zu geben sich mit einem einfachen, den wirt- I Anbaufläche eine Rolle. Der Hektarertrag ist

schaftlichen Verhältnisten in jeder Weise ent» auf 1993 Kg. berechnet gegen 2152 lm Jahre

sprechenden Rechnungswesen vettrout zu machen 1907 und 1923 tm neunjährigen Durchschnitt,

oder sich darin zu üben. I Die Kartoffelernte belief sich auf 32 187 5^ To.

Der Lehrgang wird durch den Eachverstän- gegen 31 086 476 im Vorjahr, so daß die vor- digen der Landwirtschastskammer für Buchfüh- I jährige Ernte um 110158 To. oder 3,5 v. H. rungssachen, Herrn G. Gerland, nach der von I übertroffen wird. Das Mittel aus den neun der Kammer herausgegebenen und in deren I Vorjahren, das 29 619 000 To. beträgt mtrb landwirtschaftlichen Schulen mit Erfolg be- I eon bet diesjährigen Ernte um 2% Millionen nutztenbäuerlichen Buchführung" in der zwei- I To. oder 8,7 v. H. übertroffen. Der Hettarettrag ten Hälfte Februar in den Geschäftsräumen der I belief sich auf durchschnittlich 14 411 Kg. gegen Cast. Landwirtschaftskammer (Weißenburgstr.12) 13 870 tm Vorjahr und 13141 tm neunjährigen

abgehalten werden. Derselbe wird W« bis 2 I Durchschnitt. Nur 1901 und 1905 hatten eine I Wochen dauern bei 4 Stunden Arbeitszeit tag- I bestere Kattoffelernte. Die Heuernte betrug I sich von vormittags 9 bis 1 Ahr, sodaß die I insgesamt 21.80 Millionen To. gegen 17,91 tm I Näherwohnenden täglich nach Hause zurückkehren Vorjahr und 17,81 im neunjährigen Mittel, können. Das Honorar bettägt für jeden Teil» I Nur einmal, im Jahre 1906. war die Heuernte I nehme, 20 und ist zu Beginn des Lehrgangs I m|t 22,85 Millionen To. größer. I

zu entrichten. Di« nötigen Bücher rc. erhalten I I die Teilnehmer auf dem Bureau zum Selbst- ------

kostenpreis von etwa 1.20 -4t, etwas Papier- I |

Feder. Bleistift. Lineal, Löschblatt haben sich Bericht Sbe, Saateustand, Schneedecke und «r- dieselben mttzubringen. -Anmeldungen sind bis britarBerhältniste vom 1. Januar 1909.

Ende Januar an dre Kammer ober an yerrn 1 I

® Gerland, Geschäftsstelle für landwirtschaft» I Angesichts der ungewöhnlichen Verhältnisse, I ftche Buchführung Eaffel-Wilhelmshöhe, Wil- I #ntet denen der Anbau der Winterfrüchte er- I helmshöher Allee 278, Fernruf 2399 zu richten. folgt ist, hat die Preisberichtstelle des Deutschen Tag und Stunde des Lehrgangs soll jedem ein» I Landwirtschaftsrats in den letzten Tagen des I »inen Teilnehmer durch Postkarte mltgeteilt alten Jahres noch eine Umfrage vor genommen. I werden. Wenn die vielfach erst im November erfolgte I

Aussaat auch heute noch eine gewisse Vorsicht bei I der Beurteilung dieses Teiles der Saaten erfar, I bett so war eine große Anzahl von Bericht- I «rstättern doch in der Lage, auch in dieser Be- I ziehung genauere Angaben zu machen, was um I so wichttger ist, als der spät« Anbau diesmal I einen ansehnlichen Prozentsatz des getarnten I Areals darstellt. In erster Reihe handelt es sich I doch darum, festzustellen, inwieweit das bis vor I Weihnachten andauernde milde Wetter auf die I Wintersaaten von Einfluß war und ob der Mangel einer Schneedecke während dieses Zett- I raumes einen irgenböie erkennbaren Schaden I verursa-ta hat. Nach dieser Richtung hin lauten die zahlreich eingetanfenen Berichte aus allen I Teilen des Reiches im ganzen ziemlich befrie­digend namentlich was die rechtzeittg, d. h. im September und Anfang Oktober bestellten Saa­ten anlangt. Diese haben sich nach Eintritt der milden Witterung im November zusehends er­holt und im Dezember gut weiter entwickelt. Auch zeigte sich, daß ihnen der schneelose Frost im Oktober nur wenig ober gar nicht geschadet hat. Die Hauptforge der Landwirte gilt jedoch nach wie vor den in der zweiten Oktoberhalfte und im November bestellten Saaten, die trotz einer Reihe milder regnerischer Tage im No­vember und Dezember spärlich aufgelaufen find, im allgemeinen einen dürftigen Starck zeigen und meist schwach entwickelt in den Winter ge»