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Zweites Blatt

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

«ndde»KeUagr«:Aterarischrr A«rrigrr-.ßarrdwirtschaftlichr Keilage- n«dIllastriertrs Somrtagsblatt-.

Sogar mehrere Indianer sah man so fern von ihrer Heimat sich umhertreiben. Colombo ist noch viel schöner als Port Said. Schöner konnte selbst das Paradies nicht gewesen sein. An der stattlichen Landungsbrücke derPetti" umringen uns die Rickdschah-Kulis. um zu einer Fahrt in ihren kleinen, zweiräoerigen Karren einzu­laden. Kaum find wir diese lo», so fallen wir

leitung, die für die Gemeinde sehr notwendig ist, sicher. Nach Aussage der Baubehörde ist der Bau mit keinen großen Schwierigkeiten oet» knüpft, zumal jetzt noch eine zweite Quelle ge­funden ist. (Gieß. Anz.)

Au» btm Ohmtal, 30. Nov. Noch immer läßt der chausseemäßige Ausbau des nächste« und natürlichsten Verbindungsweges zwischen Schweinsberg und Niederoffleiden auf sich war­ten. obwohl diese neue Straße bereits seit Jahr­zehnten seit Verkoppelung der Gemarkung Schweinsberg eingerichtet ist und auch ei« dringendes Bedürfnis für deren Chaussierung besteht. Es sollte dem Ausbau der Straße im Ii.:.resse des lebhaften Fährverkehrs endlich näher getreten werden.

Winnen (Kreis Marburg), 27. Nov. Die Gemeinde hat den Bau einer Wasserleitung be­schlossen. Sie soll mittels Widder betrieben werden. Es hat sich deshalb eine Gegenpartei gebildet und es gibt hier jetzttrockene und nasse", aber dennoch ist der Bau der Wasser-

Die JnsertionSgebüdr beträgt für die 7gespalten- Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. «q Druck und Verlag: Joh. Bug. Koch, UnwersitätSbuchdruckerei Inhaber Dr. T. Hitzero th, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Hessen-Nassau uno Nachdargebiete.

Cassel, 30. Nov. 2000 bis 3000 aufgeregte Menschen drängten sich am Sonntag abend gegen 9 Uhr in der Bahnhofsstraße zwischen Vahnhofs- platz und Schomburg- bezw. Orleansstraße um die daselbst mit sämtlichen Löschzügen ange­fahrene Feuerwehr. Von allen Seiten wurden die, bei den Fahrzeugen harrenden Feuerleute nach der Veranlassung ihres Erscheinens gefragt, ohne daß doch eine andere Antwort hätte er­folgen können, als:Wir wissens selbst nicht." Schließlich stellte es sich heraus, daß ein zwi­schen Schomburgstraße und Bahnhofsplatz woh­nender Hausbesitzer auf dem Dache des Nachbar­hauses zwei Männer wahrgenommen hatte, die in verdachterweckender Weise die Dächer abge­sucht und namentlich den offenstehenden Boden­luken ihre Aufmerksamkeit geschenkt hatten. Der Hausbesitzer beeilte sich, seine Wahrneh­mung den Nachbarn mitzuteilen, die nun als­bald sämtliche Wohnungen der nächstgelegenen Häufe: absuchten. Tatsächlich stellte sich auch heraus, daß in der Wohnung eines Bahnhofs- schlosses, die im 4. Stock des betreffenden Hauses gelegen ist, ein Vertiko und ein Kleiderschrank erbrochen worden waren. Ob aus den Behäl- tert irgendwelche Gegenstände entwendet, konnte nicht sofort festgestellt werden, da die Inhaber der Wohnung nicht zu Hause weilten. Die Nach, suche nach den Einbrechern wurde trotzdem fort­gesetzt und da man sie auf den Dächern ver­mutete, alarmierte jemand die Feuerwehr, da man annahm, daß diese mit einigen kalten Wasserstrahlen die Spitzbuben am leichtesten aus ihrer schwindelnden Höhe herabtreiben könne. Doch war, als Feuerwehrleute und Polizei nach- her die Dächer absuchten, nichts mehr von den r Einbrechern zu entdecken: sie mußten sich schon gleich nach dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht haben. (Allg. Lass. Ztg.)

Allendorf a. d. Werra, 28. Nov. Hier grün« beten vor einiger Zeit drei Casseler Architekten eine Gesellschaft m. b. H. unter der Firma: Zement-Beton-Jndustrie Allendorf a.d. Werra" ohne die genügenden Mittel zur Aufbringung des Stammkapitals zu besitzen. Einer der Ec- fellschafter hat überhaupt nichts, ein anderer nur

Annäherung der verschiedenen in Deutschland zur Entwicklung gelangten Systeme geführt wer­den, und daß das Bestreben dabei obwaltet, die aus nationalen und praktischen Gründen gleich erwünschte Schaffung eines einheitlichen deut­schen Kurzschriftsystem» mit allen Kräften zu fördern.

Man aboun.ert auf die täglich erscheinendeOberbestische

*/- ttoo Zeitung" bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen in UritttvtttU

J12. 400 Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition Markt 21.

Bezugspreis beträgt durch die'Post 2^5 Mk. (ohne WttttDOCh 2 £6X6111 btt 1908

Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 ML 2/tlU.lUUU|, £i. JLvjvUlUa ±t7UO

Marburg und Umgegeno.

Machdruck aller Originatartitel ist gemäß 6 18 bei Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oderheff. Ztg.' gestattet.)

Vitttuura, 1. Tezbr.

Alters«, Invaliden- u. Krankeurenten. Für den Kreis Marburg (üanb) stellen sich die Ergebnisse der Bewilligung von Alters-, Invaliden- und Krankenrenten m der Zeit vom L Januar 1891 bis Ende Sept. 1908 tote folgt: Die eingegangmen Anträge auf Altersrente betrugen 29b. Davon find erledigt durch (Renten» bewilligung 18b, durch Ablehnung SS, durch Tod der Antragsteller ic 16. Der Gefamt-IahreSbetrag der be­willigten Renten belief sich auf 2116g Ml. Son den Rentenempfängern find bezw. waren beschäftigt in der Landwirtschaft 134, in der Industriell, im Handel und Verkehr I, durch Lohnarbeit wechselnder Art 10, im Staatsdienst 20 und im Gefindedienst 6. Nach Abgang durch Tod ic. bleiben noch zu zahlen 46 Posten im Be­trage von 6122.00 Mk. Die eingegangenen Anträge auf Invalidenrente betrugen oll. Davon find erledigt durch Rentenbewilligung 670, durch Ablehnung 17-, durch Tod der Antragsteller rc. 64. Der Gesamtbetrag der bewilligten Renten belief sich auf 96070.60 Mk. Bon den Rentenempfängern find bezw. waren beschäftigt ui der Landwirtschaft 850, in der Industrie 17 <, im Handel und Verkehr 10, durch Lohnarbeit wechselnder 2rt 5-, im Staatsdienst <7, im Gefinde- bienft 49. Nach Abgang durch Tod ic. bleiben noch zu zahlen 324 Posten im Betrage von 47 0,9.20 Mark. Die eingegangenen Anträge auf Krankenrenten betrugen 8t. Davon find erledigt durch Renten-

2. wartet bet" letzte Wagen äm Bahnhof den I aSntiL a«?i9rob,ecmbe*

fahrplanmäßig um 10.24 Uhr abends eintreffen- I ^n Sientenemsfänaero fajh hnm1

fährt 6 Minuten nach Eintreffen des Schnell- I im Handel uns Verkehr 4. durch Lohnarbeit zuges am Bahnhof ab; aber nicht später als I wechselnder Art 6, im Staatsdienst i, im Gesinde- 10.40 Uhrs 3. der letzte Wagen fährt von der I dienst 12. Nach Abgang durch Tod bleiben noch Haspelstraße 10.50 Uhr ab; 4. an Konzert- und I IF zahlen 15 Posten tm Betrage von 2-0.20 Mark. Theaterabenden fährt um 7.45 Uhr abends vom I Gesamt. Jahresbetrag der bewilligten Renten Bahnhof ein zweiter Wagen; 5. die Wagen I ~ ^on

fahren vom Bahnhof wie folgt: vormittags I Re^u?unaSbe^rk^ Caste? und°W^8knd-n

6.45, 7.05, 7.25, 7.45, 8.05 usw. bis 10.05 abends, Kemurn Äbed umfafe" fi^S Sem L 3anuar dann Anschluß an den Schnellzug bis 10.40 Uhr; I 1891 überhaupt bewilligt: 10 L23 Ättersrenten t m@£ 6. der erste Wagen vom Wilhelmsplatz fährt I sammi-JahreSbettage von 1411118. 0Mk., 3S474 In- vormittags 7.05 Uhr, dann alle Stunden bis I vatidenrenten im Gesamt » Jahresbetrage von 10.05 Uhr abends; 7. der erste Wagen von der I xyc'3531 Krankenrenten im Gesamt- Bismarckstraße fährt vormittags 7.07 Uhr dann I Aahresbetrage von 578610.40 Mk., im Ganzen 53 0-8 aff. Stunden bis 10.07 Uhr abends; 8. der erste 7917^33 Ttgnfetn^Th Ä8be-Ä 70°^ Ubr "bann' 7A" 7V« fährt vormittags der durch To?,c. krfolgten Abgang?En^At M ^O UHr, bann 7.20, 7.40, 8.09, 8.-0 usw bis I noch zu zahlen 24-0 Altersrenten tm Gesamt» 10.25 Uhr, bann frühestens 10.50 Uhr abenbs. | Jahresbetrage von 384.42. 0 Btl., .0474 Invaliden­renten im Gesamt-Jahresbetrage von 318344 ,.»U j,t 5 0 Krankenrenlen im Gesamt - Jahresbetrage von 101 dbe.oO Ml., tm Ganzen 21534 Renten mit einem Gesamt ° Jahresbetrage von 3669050.30 Ml. Der vom Reiche zu leistende Zuschuh betragt 1176700 SU. Mithin bleiben Ende sept. 1903 aus Mitteln der Landes-Versicherungsanstalt Hessen-Nassau an Renten zu zahlen mhrlich 2 492 350.30 Mf.

den Verkäufern in die Hände, welche unter den I schmeckenden Mangustinen. Sehr viele Friseure Kolonaben stehen. Jeber labt zur Besichtigung I fitzen hier mit ihren Kunben auf bet Erbe und feiner Waren ein. Sie sinb wohl sehenswert, I rasieren benfelben Stirn, Hinterkopf ober Ge- alle diese indischen Sächelchen, und man kann I sicht. Wir gehen weiter und kommen durch eine be Gelbbeutel, festhalten, um sich nicht zu ver- I Palmenallee an einem Hinbutempel vorbei; auf ausgaben. Die europäische Stabt mit ihren I dem großen Hof werden von Bambus und Mat- Kaufleuten, den großen Hotels und dem Leucht- I ten zu einem bevorstehenden Pilger- türm ist bald durchwandert, so daß noch Zeit ist, I fest die Unterkunfsräume geschaffen. An den die berühmten Sehenswürdigkeiten in Augen- I Toren des Tempels betteln Priester für Buddah schein zu nehmen. Es kommt da zuerst das I der in Lebensgröße aus Stein gehauen auf Burenlager; es ist mit einem Zaun umgeben, I einem Altar sitzt. Unseren Weg fortsetzend kom- innerhalb dessen sich die armen Gefangenen be- I men wir über eine eiserne Brücke, unter welcher wegen können. Sie wollen nur Neuigkeiten I ein tiefeingeschnittener Fluß fließt. An dem- horen, besonders solche aus ihrer Heimat und I selben waschen Männer ihre schwarzen Haare, freuen fick, wenn sie von einem Sieg der ihrigen ! welche sie wie die Frauen an einem Knoten Horen. Da uns der Weg zum Mont Lavania I am Hinterkopfe tragen. Die zum Teil sehr wett- zu weit ist, begaben wir uns zum Zimt- und I vollen Schildpattkäme, welche sie wie eine Krone Paradies-Garten. Dieser Garten mit seinen I vorn auf dem Kopf tragen, rutschen bei den vielen verschiedenartigen Gewächsen gewährt I alten kahlköpfigen Herren nach vorn, was im- einen wunderschönen Eindruck. Am meisten ist I mer sehr komfich aussieht. Mann, Frau, Knabe die Kokospalme vertreten , welche auf einem I und Mädchen zu unterscheiden ist hier schwer, schlanken Stamm ein mächtiges Blätterdach I Beide sind meistens bartlos, haben dasselbe trägt. Auch die bekannte Fächerpalme und die I seine Gesicht .dieselbe Haarfrisur, den schlanke« Sagopalme trifft man hier sehr häufig. Da- I Körper und dieselben Kleidungsstücke, den ein- zwischen sieht man die haushohen Mangobäume I fachen, um die Hüften geschlungenen Unterrock, rhre Wipfel hoch in die Lüfte erheben. Ein Ee- I Die kleinen weißen, rot eingefaßten Betfähnchen strupp von Kakteen und Tropenschlingpflanzen, | zu beiden Seiten des Weges künden die Nähe wie wir zu Hause in Treibhäusern haben, bildet I des Buddhatempels an. Unter Palmen weiter« «ne natürliche Hecke um den ganzen Garten. I gehend kommen wir nun zu einer alten, z«,

Durch diesen kommen wir in die Singhalesen- I (offenen Steintreppe, über welche man auf eine

ftabt. Die Straßen sind alle sehr schmal und ein I kleine Anhöhe mit Gebäuden kommt. Dort be» Laden reiht sich an den anderen. Diese Kauf- I findet sich ein weißes, nach oben spitz zulaufen,

laben sind nur einfache Lehm- oder Bretter- des Gebäude, ähnlich einem Zirkuszelt. Dort

buden, mit 2 bis 3 Räumen, deren größter die I soll Buddha gestanden oder gesessen haben Ei« vordere Front einnimmt und zugleich den La- I kleiner Tempel zeigt eine aus Alabaster gt. ben bubet Hier hangen an einer Schnur aller. I hauene Statue des sttzenben Budbha. Ein an. hanb Früchte, z. B. Bananen, Ananas unb Man. I derer Tempel enthält die 5-6 Meter lange 80«. In geflochtenen Körben liegen Zitronen I Figur be» liegenden Buddha mit grüne« <Stah und große, grüne, bittere, aber doch sehr saftige I äuge«.

Apfelsinen. Andere Händler verkaufen die I - ä (6<6üA Mat) ;

roten Hülsen be» Cayennepfeffer, und die wohl- I . » - J ,

Meine Ausreise naÄ Kiautschou. KteUn3finb9ei^Ie m?n®in9e6ore"en- Diese I -ooote sind schmal, daß em Erwachsener «Fortsetzung.) I nicht darin sitzen kann. Dafür sind sie aber

Die große Hitze, welche tagsüber herrscht, I 56 Meter lang, und haben an einer Seite kühlt sich nachts nur sehr wenig ab. An Ober- I einen Ausleger, der das Boot int Gleichgewicht deck war ein Faß mit einem Erfrischungstrank I hält. Die Segel sind aus braunen Pflanzen- aufgelegt aus welchem wir uns nach Belieben I fasern gemacht. Vom Land aus zieht sich ein schöpfen konnten. Mittags wurde Portwein an I 2 Kilometer langer Steinwall ins Meer und die Mannschaft ausgegeben, welcher in Port I bildet so ben Hasen. Einen fesselnden Anblick Said an Bord kam, wo er sehr billig war. Wir I boten die vielen Schiffe mit den verschieden­bekamen so viel, daß wir ihn garnickt aanz trin- I artigsten Flaggen. In dem Hafen steht man die ken konnten. Andern morgens sahen wir auf I einfachsten Fahrzeuge: ausgehölte Baumstämme beiden Seiten des Schiffes hohe Gebirge, die I oder auch nur einige zusammengebundene Baum- Nordausläufer des Sinai. Als wir früher in I ftämme. Da lag es nun vor uns, das von allen der Schule von Moses Gesetzgebung hörten, hätte I Reisenden als Wunderland und Paradies ge- sich wohl keiner von uns träumen lassen, dieses I priesene Ceylon. Ueberall und am ganzen Gebirge jemals zu sehen. Nun lag es vor uns: I Strande streckten schlanke Palmen ihre volle schroff steigt es kahl mit zackigen Spitzen aus der I Blätterkrone hervor. Es war ein unvergleich­großen Sandwüste empor. Hier kann man sich I lich schöner Anblick. Um 7 Uhr waren wir in vorstellen, wie das Volk Israel nach Wasser ge- I den Hasen eingefahren. Der Zahlmeister begab dürstet hat. Es herrscht die reinste Treibhaus- I P 1 an Bord, um einheimisches Geld einzuwech- hitze. Wir schlafen jetzt auch nachts an Ober- I sein. -Um 8 Uhr hieß es: Antreten zum Löh­deck. Auch an dem Hafen der Insel Parim I nungsappell. Wir bekamen unser Geld in eng- kamen wir vorbei. Alsdann sahen wir nach unb I lischen Rupien und Cents. Um 9 Uhr begann nach in der Ferne 12 hohe, steile Felsen auftau- I bte Ueberfahrt nach der Stadt und Mar in sog. chen, die sogenannten 12 Apostel, sie stehen mit- I Leichtern. Es sind dies große Boote welche ten im Meer, und der kleinste wird Jubas ge- I immer 6070 Mann zugleich trugen. Sogar bei ttdnnt. Am 25. März passierten wir bte Straße I der Ueberfahrt in diesen Booten wurden wir Bab el Mandeb". auch Tor der Tränen ge- I noch von den Bumbooten verfolgt, welche uns nannt, weil hier so viel Schiffe verunglücken. I ihre Ware anboten. Auch sehr schöne, geschnitzte Auf Backbord liegt die englische Festung Aden, I Sachen aus Elfenbein unb Ebenholz konnten wir welche in einem erloschenen Krater erbaut ist. I hier bekommen. An Land gekommen, sahen wir Nachdem wir sie passiert hatten, fuhren wir bi» I ein buntes Durcheinander aller Rassen der (Erbe. Colombo ohne Land zu Gesicht zu bekommen. ' ~' -

3t Indischen Ozean, wo wir jetzt fuhren, gibt e» viele Fliege-Fische. Dieselben fliegen große Strecken überm Wasser. Auch bekamen wir meh­rere Haifische, an denen der Indische Ozean jo reich ist. zu sehen. Am Dienstag, den 8. Aprkk, kam der Hafen von Colombo in Sicht. Schon bevor eit in de« Hafen einfuhren, begegneten

* Boe Einkäufen. Man schreibt uns: All­jährlich. wenn das Weihnachtsfest herannaht, denkt man daran, die lieben Angehörigen durch Geschenke zu erfreuen. Ost ist man aber nicht klar darüber, was unb wo man einlaufen soll, unb erst kurze Zeit vor dem Feste entschließt man sich endlich zum Einkauf. Dann brängt sich die Käufermasse in ben letzten Tagen vor dem Fest in ben Läden bedenklich zusammen, und die Ar­beit häuft sich ins Unermeßliche. Prinzipal unb * an-. ' - - , 1 Angestellte müssen ihre ganze Kraft ber Saum-

.."^angenem Sonntage be« I feligfeit bet Käufer opfern. Es wird eine Hetze ^boentsjeit, bte Vorläuferin bet froh- I erzeugt, die bis zum Fabrikanten zurückwirkt Weihnachtszeit, ^"ePerwde I und so bei ungezählten Tausenden werktätiger Heimlichkeiten und froher Geschäftigkeit I Hände ungewöhnlich hohe Anforderungen an bricht an; ein Wünschen, Traumen, Ahnen Körper unb Geist stellt. Vom frühen Morgen ^.'Elischer Wunderdinge erfüllt bis Herzen bet I bis in bie Nacht hinein müssen bie Angestellten n»« k Spanne Zeit noch, und I arbeiten unb finben kaum Zeit, durch längere

^^b""chEsfest strömt feines Segens Fülle I Ruhe unb regelmäßige Nahrungsaufnahme neue nimmt auch ber November Kräfte zu sammeln. Deshalb richtet bet Ver- t®^nee.' ®tur!n- Sjoft Siegen, I ein für Handlungs-Commis von 1858 in Ham- Dutcheman- I bürg an alle, benen bas Wohl ihrer Mitmenschen I am Hetzen liegt, bie bringende Bitte: Besorgen erth.rrR»^en -u6e^t,9^aU^V %.u?ten I Sie rechtzeitig Ihre Weihnachtseinkäufe unb ' nsn< U1 ro« afcCI# ^te ?ur?ctt I bevorzugen Sie habet bte Tageszeiten an ben

eusgeubt unb uns nicht zur Ruhe kommen lassen. I Werktagen'

Wie oft wir uns übet bie Unbeständigkeit des I * V. ,

Wetters auch im kommenden Monat noch zu be- I <nAQ &<r Pfeedebah«. Am 1. SJejembet klagen haben werden, bis der Winter zu dau- I 1^9® tjitt ein "EuerFahrplan für bte Pferde« trnber Herrschaft gelangt müssen wir abroarten I melcher gegenüber dein alten

in jedem Falle aber wäre Schnee und Eis eine I 1SSerbefferimgen aufroeify 1. Fahren prächtige Winterlandschaft, das beste iveih- sämtliche Wagen durch bis zur Haspelsttaße; Nachtsgeschenk für unsere Mutter (Erbe. " ftm *rtf,nhnf tu,n

* Reue Stubienorbnung ffit Zahnärzte. Wie derInf." von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, hat bas Kultusministerium eine neue Studienordnung für Zahnärzte erlassen, die am L April 1909 in Kraft treten soll. Danach ist die Verlängerung des Studiums auf 7 Semester beschlossen worden, zu denen noch ein halbjähri­ges praktisches Studium hinzutritt. Vorbe­dingung für das Studium ist nach der neuen Ordnung das Reifezeugnis. Gleichzeitig hat das Kultusministerium den übrigen Bundes­staaten von der Verordnung Mitteilung ge­macht und ihnen anheimgegeben, gleichlautende Bestimmung-'n in Kraft treten zu lassen.

* Bolksunterhaltungsabend. Am Sonntag abend fand im Turnergarten eine Volksunter- baltung statt, die einen besseren Besuch verdient hätte. Musikalische und theatralische Vorträge wechselten in bunter Mannigfaltigkeit. Der Ein- gangsmusik (Ouvert. z.Weißen Dame") folgte I * Wirtschaftliche Depression. Im Oktober ein Vorkrag eines Studenten, des Herrn Ernst I b- 3- sind rund 78 000 offene und über 10 000 Neubauer über das moderne Zeitungswesen. I gedeckte Eisenbahnwagen innerhalb des preußi- Nach den mit Beifall aufgenommenen Ausfüh- j scheu hessischen Bezirks weniger beloben worden rungen spielten Herr Felix Stöckhardt unb I als im Oktober 1907.

Fräulein Hanna Puff Bargiels Adagio 6-Dur » Stenographisches. Man schreibt uns- Für für Cello mit Klavierbegleitung. Auch diese den im Jahre 1909 in Stuttgart stattfindenden Vorführung wurde mit Befriedigung aufgenom- I 4. Stenographentag der Schule Stolze-Schrev Besonderen Beifall erntete Herr Philipp ha Seine Durchlaucht der Reichskanzler Fürst Strobe., der mehrere Lieder fang. Auch die von Bülow den Vorsitz im Ehrenausschuß wie- onberen Mustkvortrage und Rezitationen sind der, wie in früheren Jahren, übernommen als gelungen zu bezeichnen. So nahm der I Seine Durchlaucht hat dabei den Wunsch und die Abend einen guten Verlauf und das Publikum Hoffnung ausgesprochen, daß die Verhandlungen ging befriedigt auseinander. I des Stenographentages in dem Sinne einer