Zweites Blatt
handeln müsse.
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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
und den Beilage«: .Merarischrr Ameierr-, „Zaudwirtschaftliche Keilagr" und „Illustrierte- Somttagsblatt«.
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 83.
) der Meinung, daß ein im ganzen Umfange be-
Denkmals durch die Deutschen zu Konflikten zwischen den Deutschen und den Tschechen zn kommen. Der Polizei und der Gendarmerie ge lang es, die beiden Parteien zu trennen. Zn Teplrtz fanden blutige Zusammenstöße Mi. schen den Deutsch-Nationalen und den Sozialdemokraten statt. Sechs Personen wurden verletzt, davon eine schwer. Die Polizei und di« Gendarmerie zerstreuten die Menge. Zehn Personen wurden verhaftet, von denen acht aber wieder freigelaffen wurden. Zn Karlsbad fanden auch Ansammlungen vor dem tschechischen Vereinshause statt; eine Fensterscheibe wurde durch Steinwürfe eingeschlagen. Da die Wiederholung von Demonstrationen befürchtet wird, wurde die Gendarmerie verstärkt.
** Marokko. Zur Anerkennung Muley Ha- fids schreibt die „Nordd. Allg. Ztg." aus Berlin: Der französ. und der spanische Botschafter übergaben heute dem Staatssekretär des Auswärtigen Amtes den Entwurf eines Schreibens, das der Doyen des diplomatischen Korps in lang?: in der Anerkennungsfrage an Muley Hafid richten soll. — Melilla, 19. Okt. Die Lage el Roghis verschlimmerte sich. Gestern abend wurde « von den Truppen Muley Hafibs angegriffen und ins Gebirge zurückgeworfen. Seine Verbindung mit Melilla ist abgeschnitten. Die Besitzungen seiner Parteigänger wurden von den Hafidisten geplündert. An der Besitznahme der von el Roghi eingerichteten Zollstationen konnten die Truppen durch den Gouverneur von Me- lilla gehindert werden.
gensätze zurück. Aus unerklärlichen Gründen, mag es nur Größenwahn oder französische Jn- trigue sein, ist die Stimmung in Italien sehr erregt gegen Oesterreich. Die Minister allein scheinen den Kopf nicht verloren zu haben, aber ihn gerade dadurch zu gefährden. Tittonis Stellung scheint schwer erschüttert. Wenn sein eventueller Nachfolger sich von den irrÄ>entischen Schreiern blenden läßt, kann jeder Zufall zu schweren Konflikten führen.
Auf der anderen Seite verdient der rusiisch- österreichische Gegensatz alle Aufmerksamkeit. Iswolsky und Aehrenthal standen nicht besonder« gut miteinander. Heute scheinen ihre Beziehungen bis zu einem Grade erkaltet, der eine dirette Verständigung der beiden Kabinette wenig wahrscheinlich erscheinen läßt.
England, dem Frankreich sekundiert, kann in dieser Situation wenig machen. Seine Stimme muß in Wien nicht gehört werden und jeder Versuch, dem rusiischen Freunde zu helfen, muß den türkischen verstimmen.
So scheint es bisher, als liege dank der Zurückhaltung, die man in Berlin geübt hat, für diesmal der Schlüssel der Situation in Bülows Händen. Wenn nicht, und da» scheint auch in den Intentionen Deutschlands zu liegen, eine direkte Verständigung zwischen der Türkei einerseits, Bulgarien und Oesterreich andrerseits über die schwebenden Fragen ungebahnt wird, worüber bereits berichtet ist, so wird voraussichtlich das tatsächliche Konferenzprogramm vielleicht in Berlin aufgestellt werden.
Schwager Rothenfels mit der Familie in Partenkirchen. Hatte schon das Vergnügen, dem Herrn Baron zu begegnen, und zwar in Tiroler Joppe, die Svielhahnfeder auf dem Hut, den Rucksack auf dem Rücken--ha, ha, der ele
gante Herr Baron? Aber es stand ihm prächtig, auf Ehre, er sah gut aus."
Graf Alten blickte mit einiger Sorge nach Editha hin. So oft der Name seines Schwagers genannt wurde, konnte er nie die Furcht unterdrücken, daß et etwas Unangenehmes hören werde, und nun gerade jetzt —.
„Za, mein Schwager macht eine Bergtour," entgegnete er kühl.
„Hebet den Fernpatz," fiel ihm Graf Holm ins Wort. „Gerade dort, wir kommen auch eben daher, sahen wir ihn, das heißt, er verließ gerade das Fernsteingasthaus, als wir ankamen. Aber das mutz ich sagen, ein Glück hat Baron Rothenfels, das grenzt schon an den berühmten Ring des Polykrates. So durch dies herrliche Stückchen Erde zu wandern, ein fesches, vergnügtes Weibchen, wie die Randolf, am Arm; ich hatte auch einmal den Vorzug, zu ihrem Freundeskreise zu gehören; das muß beneidenswert fein.“
Vergeblich hatte Graf Alten dem frivolen Schwätzer, wie er innerlich den Grafen Holm nannte, Zeichen gemacht, zu schweigen. Erst jetzt schien dieser sie zu verstehen.
„Pardon," rief er nun, scheinbar erschreckt. «Ich hoffe, keine Indiskretion begangen zu haben. Sie haben mich nicht vorgestellt; ich ahnte nicht."
Graf Alten» Stirn hatte sich merklich verfinstert.
»Für Damenohre« schienen mit Ihre Be-
Hur Orientfrage.
Eine direkte Verständigung?
K ö l n, 19. Okt. Der „Köln. Ztg." wird aue Konstantinopel vom 18. Okt. telegraphiert: Die leitenden Kreise sind immer weniger geneigt, bi< Konferenz zu beschicken; sie würden jetzt eine uw mittelbare Verständigung vorziehen. Die Press« verlangt einstimmig die Abschaffung der Kapitulationen als eine der unvermeidlichen Entschädigungen.
Die Truppenverschiebungen der Türkei.
Paris, 19. Okt. Der „Matin" meldet, daß der französische Botschafter in Konstantinopel, Constans, sich am Samstag nachmittag zum Erotzvezier begeben und ihm gesagt habe, daß die türkischen Truppenverschiebungen von den Bulgaren al» ein Akt der Feindseligkeit gedeutet und ihnen den Vorwand bieten könnte, die Grenze zu überschreiten. Gleichzeitig war Constans ermächtigt, dem Erotzvezier die friedlichsten und versöhnlichsten Versicherungen de» Fürsten Ferdinand zu übermitteln. Infolge dieses Schrittes des französischen Botschaften seien die Befehle für die Truppenverschiebunger zurückgezogen worden.
Aus Bosnien.
S e r a j e w o, 19. Okt. In einer Vollversammlung der serbischen selbständigen Partei, der größtenteils die Bauernschaft angehört, wurde gestern beschlossen, an den Kaiser eine
AMnch.
** Neue Krawalle in Böhme«. Prag, 19. Okt. Im Lauf des gestrigen Tages fanden auch in anderen Städten Ruhestörungen statt. In Gablonz wiederholten sich die Zusammenstöße zwischen Sozialdemokraten und Deutsch- Nationalen. Die Gendarmerie stellte die Ruhe wieder her. Zn V u d w e i s drohte es anläßlich der Bekränzung des Kaiser Franz-Zosef-
— Wie die „Fälle" kn Wahrheit aussehe«. Berlin, 18. Okt. Die „Norddeutsche Allg. Ztg.“ schreibt: Das „Berliner Tageblatt" hat in einem Artikel vom 14. Sept, unter der lleberschrift: „Ein Rektorexamen" die Behauptung aufgestellt: Der jetzt in den Ruhestand getretene Geh. Regierungsrat und Schulrat Diercke aus Schleswig habe zu dem zweimal im Rektor-Examen durchgefallenen Lehrer Hansen-Toenninig gesagt: „Sie sind nicht wegen Ihrer Unfähigkeit in der Schule, noch aus Mangel an Kenntnissen durchgeplumpst; gehen Sie nur hin und bedauern Sie Ihr bisheriges politisches Verhalten, dann haben Sie Ihr Examen gemacht." In Verbindung hiermit wurde zugleich angedeutet, daß der Schulrat Diercke „als Geograph und durch seine musterhafte Offenheit, die schon seit langem bekannt sei, entsprechend verfrüht" in Pension habe gehen müssen. Diese Behauptungen de» „Berliner Tageblatts" sind sämtlich frei erfunden und widersprechen der Wahrheit. Diercke ist, wie et selbst bestätigt, aus eigenster, durch Familien- und Eesundheitsver- hältnisse bedingten Entschließung am 1. Oktober 1908 in den Ruhestand getreten. Die Geschichte von dem Nektorexamen Hansens ist ebenso unrichtig. Von Politik und von Hansens politischer Gesinnung sei bei der ganzen Unterredung weder dem Wortlaut, noch dem Sinne nach die Rede gewesen.
— Bo« der Schutztruppe. Berlin, 19. Okt. Oberstleutnant Quade vom Kommando der Schutztruppen wurde als Abteilungschef in den Eeneralstab der Armee zurückberufen und wird Chef der Eisenbahnabteilung des großen Eene- ralstabs; beim Kommando der Schutztruppen im Reichskolonialamt tritt an Stelle des Oberleutnants Quade Oberst v. Elasenapp, bisher Inspekteur der Marine-Infanterie, und zwar als Kommandeur der Schutztruppen.
Krieg oder Konferenz?
Ma« kann sagen, daß durch die englisch-russi- fchen Verhandlungen zwischen Grey und Iswolsky in London sich die Situation auf dem Balkan um nichs geklärt hat. Die Hydra diplomatischer Fragen hat im Gegenteil noch einige neue Köpfe gekriegt. Die vorhandenen Gegensätze sind nicht gemildert, sondern zum Teil wenigstens verschärft, die Kompensationsgelüste der kleinen Valkanstaaten, die die Lage sehr komplizieren, nicht enttäuscht, sondern geweckt worden. Zudem hat England, dessen Politik zu kompliziert zu sein scheint und diesmal ein paar Eisen zuviel im Feuer hat, das Kunststück, sich zugleich mit Rußland und die Türket zu verbinden, doch nicht fertig gebracht. Das von Grey mühsam zusammengestellte Konferenzprogramm hat in Konstantinopel keineswegs erfreut und das Barometer der neuen Englandfreundschaft ist um einige Grad gefallen.
Die Situation ist immer noch ungemein kompliziert. Das Hauptinteresse des Augenblicks muß den bulgarisch-türkischen Beziehungen gelten. Die Kriegsgefahr, die schon bereits beseitigt war, ist drohender als je. Fürst Ferdinaird scheint zwar friedliebend zu sein, über seine Minister aber nicht mehr die volle Herrschaft zu besitzen. Und diese Minister kümmern sich wenig um Europas Ratschläge, denn sie wissen, daß man ihnen nichts tun kann. Deshalb behandeln sie dis Bahnfrage trotz des offenbarsten Unrechts mehr als intransigent. So bleibt die Frage offen und die Türkei und Bulgarien umschleichen sich wie zwei Ringer vor dem Kampfe gleichsam mit verschränkten Armen, jeder bereit, nach der erften Bewegung des Gegners den Kampf zü eröffen. Keiner glaubt dem anderen, daß dieser nicht mobilisiert. Zudem ist der stärkste Trumpf und die einzige Siegesmöglichkeit der Bulgaren ein Vorsprung in der Mobilisation, der einige Wochen beträgt. Sie müssen auf die türkische Mobilisationsorder losschlagen. So bleibt die Lage zwischen den beiden Staaten höchst prekär und jeder Zufall kann hier den Krieg bringen. Die Großmächte verwenden sich nach Möglichkeit für den Frieden, sie versichern bei beiden Parteien, daß der andere nicht mobilisiert. Die Optimisten halten die bulgarische Haltung für Bluff, die Bulgaren wollen den Großmächten Schrecken einjagen und für ihre Frieoensliebe und Zurückhaltung dann in der Bahnfrage belohnt werden.
Hinter dieser anderen und dringendsten Gefahr treten andere nicht minder bedeutsame Ee-
— Bon der Krankheit des junge« Fürste« Bismarck. Regensburg. 19. Okt. Die Besserung in dem Befinden des jungen Fürsten v. Bismarck hält an. Es besteht die Aussicht, daß er übermorgen nach Friedrichsruh verbracht werden kann.
— Deutschland und Schweden. Stockholm, 18. Okt. Der Berliner Korrespondent des „Svenska Dagblad" erfährt, daß Deutschland seine Bereitwilligkeit ausgesprochen habe, an den in Christiania stattfindenden Besprechungen betreffend Spitzbergen teilzunehmen, die zur Vorbereitung einer eventl. Konferenz dienen sollen.
— Der Zwischenfall in Casablanca. Köln, 19. Okt. Der „Köln. Ztg." wird Übereinstimmend aus Berlin und Paris gemeldet, daß bei den Besprechungen, die Mischen den Kabinetten Über den Zwischenfall von Casablanca stattgefunden haben, auch die Frage des schiedsgerichtlichen Austrages gestreift worden ist, falls sich eine Einigung auf andere Weise nicht erzielen Netze. Formale Vorschläge in dieser Richtung sind jedoch nicht gemacht worden und auch keine Entschließungen getroffen worden. Von deutscher Seite war das nicht möglich, weil das zur genauen Prüfung der Streitfrage erforderliche amtliche französische Material erst in diesen Tagen in die Hände der deutschen Regierung gelangen wird. Die Meldung mehrerer
i'nndiärmt Verboten.)
Getrennte Welten.
Roman van Clarissa Lohde.
«Fortsetzung.)
französischer Blätter, daß die deutsche Regierung bereits einen formellen Antrag auf schiedsgerichtliche Regelung gestellt habe, ist demnach unzutreffend. — Paris, 19. Oktober. Es roirb bestätigt, daß Frankreich gemäß seiner Überlieferten Politik es nicht ablehnen würde, die Regelung der Deserteurangelegenheit einem Schiedsgericht anzuvertrauen. Angesichts des völligen Auseinandergehens der Berichte der französischen und deutschen Beamten über dir tatsächlichen Vorkommnisse und den Rechtsstand-
An einem der Nebentische rüstete sich eine Gesellschaft eben zum Aufbruch. Weder Asta noch Editha hatte bemerkt, wie ein hübscher, dunkler Mädchenkopf bei ihrer Annäherung sich stolzer in den Nacken warf, wie ein Paar brauner Augen sich voll inneren Verdrusses auf sie hefteten.
„Hast Du sie erkannt?" flüsterte die Korn« merzienrätin ihrer Schwester zu. „Es find di« Altens und Dietrich von Rothenfels Frau."
„Laß sie," meinte Ellen mit einer abwehrenden Handbewegung. „Die sind doch zu hoch- miitig, um uns kennen zu wollen. Bruno hat mich ihnen ja nicht einmal vorgestellt."
„Die Altens reiften gleich nach Deiner Verlobung ab," suchte die Kornrnerzienrätin zu be« ^wichtigen, ;,unb mit feinem Stuber steht Sruno außer jeder Verbindung, bas hat et Dir ja selbst gesagt."
. „Ja, ja, und doch, es ärgert mich, baß es so ist. Was sind sie denn mehr als wir? Und Mn gar dieser Dietrich? Seine Frau hat doch wirklich am wenigsten Grund, den Kopf hoch zu tragen.“ .t1
Auch fiter die verlebten Züge des Grafen volm flog es wie eine Wolke des Verdrusses. Dtaf Alten war dicht an ihm vorübergegangen. Hatte er ihn nicht gesehen, oder wollte er ihn Kiebet einmal nicht sehen? Das war ihm, besonders wenn er in Gesellschaft seiner hochmütige" Gemahlin war, wohl zuzutrauen. Man er» Job sich etwas geräuschvoll. Die neben ihnen
Sitzenden sollten merken, daß man ihre Unhöflichkeit nicht beachte.
„Bitte, meine Damen," sagte Graf Holm jetzt laut, Ellen sorgfältig einen Schal um die Schultern legend, „bleiben Sie ruhig sitzen. Ich gehe, bas Anspannen zu bestellen, bet Wagen soll hier Vorfahren."
Et eilte fort, um nach einigen Minuten wiedetzukehren, nicht ohne eine leichte Schwenkung, bie ihn in einiger Entfernung an bem Tische Altens vorüberführte. Jetzt erst schien et bie bort Sitzenden zu erkennen, zog seinen Hut und machte Miene, auf Alten zuzugehen.
„Um Himmels willen," flüsterte Asta bem Gemahl zu, „halte uns diesen Holm fern! Du weißt, ich mag ihn nicht leiden."
Der Graf nickte nut zustimmend, erhob sich, um bem Wunsche seiner Gemahlin nachzukommen unb ging dem schon Nahenden einige Schritte entgegen.
„Sie hier, Graf Holm?" begrüßte er den ihm mit kordialer Zuvorkommenheit die £janb Ent- gegenstteckenden. „Ich glaubte Sie noch in Gastein?"
. „Bin eben auf der Rückreise begriffen mit Herrn Kommerzienrat Winter aus Berlin und feinen Damen, die Ihnen ja wohl auch bekannt fein dürften."
Graf AliM wandte sich jetzt den etwas zur Seite stehenden Damen zu und zog grüßend den Hut, ohne jedoch bet eben gemachten Bemerkung eine weitere Folge zu geben. Ein höhnisches Lächeln umspielte für einen Moment bie schmalen Lippen des Grafen Holm, in seinen kleinen Augen blitzte es wie eine Drohung.
„SBie ich höre," fuhr er in seinem platthöf- "chen Konversationston fort, „weilt Ihr
merkungen überhaupt nicht geeignet," entgegnete er scharf.
„Bitte um Verzeihung. Aber bie Sache ift doch ganz harmlos. Eine gemeinsame Patti« über bie Berge, vielleicht nur ein zufälliges Zusammentreffen."
„Schon gut, verlieren wir kein Wort mehr barüber."
Graf Alten verneigte sich mit einet kühl »et« abschiedenben Bewegung unb zog sich an seinen Tisch zurück.
Gras Holm reichte Ellen ben Atm, sie zum Wagen zu geleiten.
„Hab ich's gut gemacht?" fragte er, sich mit zärtlichem Blick zu ihr neigenb. „Ist bie hochmütige Baronin, bie Sie so ganz zu übersehe« schien, nun genug gestraft? Ich denke, bet Pfeil hat gesessen."
„Also absichtlich haben Sie bas gesagt?“ mischte sich bie hinter ihnen schreitende Kom- merzienrätin jetzt ein. „Das wat aber boshaft. Ich habe bie atme Frau bebauett.“
„Hat sie es benn gehört?" fragte bet Kommerzienrat.
„Beim Himmel, bie Situation war höchst peinlich. Graf Alten schien ernstlich verletzt.“
„Das sollte et auch fein,“ entgegnete Graf Holm gelassen. .Labe oft von ben beiben Herren, bem Grafen Alten unb feinem Schwager, Sottisen hören müssen. Jetzt hatte ich einmal Gelegenheit, mich zu revanchieren.“
„Für Ellen aber kann bie Sache seht unangenehm werben," bemertte bie Kommetzk» rätin. „Bruno wirb ihr eine solche Kränkung der von ihm so hochverehrte« Schwägerin seht Übel nehmen,“ .5«
'(Fortsetzung folgte
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