mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
«ud de« Beilage«: .Literarischer Anzeiger-, „Kandmirtschaftliche Keilnge- und „Illustrierte- Sormtagsblatt-.
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mittag toure eine serbisch-montenegrinische unk türkische Demonstration vor einigen diplomatischen Missionen inszeniert, bei der die Fahnen der beteiligten Nationen getragen wurden und Rufe: „Nieder mit Oesterreich!" laut wurden.
| erwachens der Balkanstaaten. Es hat in den Et- I folgen der Balkanstaaten stets einen gemein« I famen, somit auch seinen eigenen Erfolg gesehen. | Deshalb begrüßt Montenegro freudig den Tag I der Unabhängigkeitserklärung Bulgariens und I den Anschluß Kretas an das Königreich Grie- I chenland als Sieg des Nationalitätenprinzips, I worin das Wohl des serbischen Volker liegt. I Ein Stück dieser Freude ist indes genommen I durch den Beschluß Oesterreich-Ungarns, das I Herz des serbischen Volkes, das durch Bosnien I und die Herzegowina repräsentiert wird, an sich I zu nehmen. Schmerz und Erregung erfüllen | da» ganze Serbentum, namentlich Montenegro. | Für diese fdjnnerige Lage gibt es kein Wort, und I die ernsten Tage, die wir durchmachen, fordern I von uns kaltes Blut und kluges Vorgehen."
I Fürst Ferdinands Einzug in Sofia.
I Sofia, 12. Oft. Fürst Ferdinand hielt I heute Nachmittag seinen feierlichen Einzug in I die Residenz. Die Stadt war auf das prächtigste I geschmückt und Militär bildete Spalier. Den I Vereinen und Schulen waren besondere Plätze I angewiesen. Einige Kilometer vor der Haupt- I stadt hatte der Fürst den Zug von Philippopel I verlassen und war mit seinem Gefolge zu Pferde I gestiegen. Nachdem sich die höheren Offiziere I der Garnison um ihn gesammelt hatten, ritt er I auf der Chaussee von Zargrodsko her unter Sa« I lutschießen von den Ehrenbatterien in die Rest- I denz ein. Hier war am Eingänge ein Triurnph- I bogen errichtet, bei dem der Präsident und die I Mitglieder der Sobranje sowie Stadtraf und | andere Behörden Aufstellung genommen hatten. I Der Bürgermeister bot dem Fürsten mit einer I Begrüßungsrede Brot und Salz. Hierauf be» I roegte sich der Zug nach der Kathedrale, wo der I Fürst von dem Metropoliten von Sofia und der I gesamten Geistlichkeit begrüßt wurde. Nach An- I hören einer feierlichen Messe begab sich der I Fürst nach dem Schlosse und nahm dort den Vot- I beimarsch der Truppen der Garnison ob. Der I Fürst wurde während seines Einzuges von dem I auch aus der Umgegend herbeigeströmten Volke I enthusiastisch begrüßt.
In den annektierten Bezirken ist man zufrieden.
Setttjetoo, 12. Okt. Nach hier eingelaufenen Meldungen ist der Eindruck der Annexion im allgemeinen in den Bezirken noch viel günstiger als in der Landeshauptstadt. An man»
I chen Orten griff anfänglich wegen der unter den Moslirns herrschenden Ueberraschung eine unsichere gedrückte Stimmung Platz, die jedoch überall der Zuversicht gewichen ist. Die serbische Landbevölkerung ist wider Erwarten sehr zu- I frieden. Der Eemeindevorstand von Tuzla I drückte dem Kaiser seinen Dank für die An- I nexion aus, welche Bürgschaft er als eine Bürg- I schäft für den Frieden ansehe. Die Bauern zei- I gen eine derartige Begeisterung, daß sie die I Moslirns fortrissen. In Srebrencia an der ser- I bischen Grenze veranstalteten die Serben be= I geisterte Kundgebungen anläßlich der Annexion. I In Eracac erschienen die morlemitischen Ee- I
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 81.
j Die Lage im Orient.
Die Kreter.
Athen, 12. Ott. In einer Versammlung der in Athen und im Piräus ansässigen Kreter wurde gestern eine Resolution angenommen, < welche die lebhafte Dankbarkeit des kretischen Volkes gegenüber den Schutzmächten ausdrückt und die Bitte an sie richtet zur Vereinigung Kretas mit Griechenland ihre Einwilligung zu erteilen. Die Resolution wurde den Vertretern der Mächte in Athen übersandt und dem Präsidenten der kretischen Kammer telegraphisch übermittelt.
K a n e a, 12. Okt. Die Kammer ist heute Vormittag zu einer Sitzung zusammengetreten, an der die muselmanischen Abgeordneten nicht teilnahmen. Die Kammer sprach sich offiziell für die Vereinigung mit Griechenland aus.
Die Serben noch immer kriegslustig.
B e Ig r a b, 12. Okt. In der Skupschtina unterbreitete der Kriegsminister einen Gesetzentwurf betreffend die Bewilligung von 16 Mill. Dinars zur Ergänzung der Heeresausrüstung. Der Entwurf wurde dem Finanzausschüsse überwiesen. Präsident Ljub« Jowanowitsch beantragte sodann, der heute in Cetinje zusammentretenden montenegrinischen Skupschtina die brüderlichen Grüße der serbischen Skupschtina übersenden. Der Antrag wurde unter stürmischem Beifall einstimmig angenommen. Hierauf hielt der Präsident eine längere Rede, in der er konstatierte, daß die Skupschtina in der gestrigen geheimen Sitzung bewunderungswürdige Einmütigkeit bewiesen habe. In dieser Sitzung legte die Regierung die politische Lage dar und die von ihr getroffenen Maßnahmen und führte an, die Einmütigkeit der Serben sei in der Annahme einer von dem Nationalisten Ribarac beantragten Resolution zum Ausdruck gekommen, nach d'er die Skupschtina die bisherige Haltung der Regierung billigt und im Namen des serbischen Volkes einmütig der Regierung Hab und Gut zur Verfügung stellte.
Serajewo, 10. Ott. Gestern wurde die erste Verhaftung eines serbischen Agitators auf bosnischem Boden vorgenommen. Man fand bei ihm Hunderte von Proklamationen mit der Aufschrift: „Brüder, Serben und Türken, vereinigt euch, um die Schwabos (die Deutschen) aus Bosnien zu vertreiben. — Mehrere Moslirns versuchten heute nacht die Eisenbahnbrücke bei Meg- I jeje zu überschreiten. Auf Anruf des dortigen I Wachpostens sprang ein Moslim mit einem I Messer auf den Posten los, der feuerte und den I Moslim tötete. Die übrigen ergriffen die Flucht. I
Auch Montenegro protestiert nochmals. I Cetinje, 11. Ott. Das hiesige Amtsblatt I schreibt: „Montenegro freut sich des Wieder- I
| meindevorsteher auf dem Bezirksamt und baten, daß dem Kaiser für die durch die Annexion er«
I wiesene Gnade der Dank der Bewohner ausgedrückt werde. Bei der niederen serbischen Bevöl-
I ferung in den Savegegenden bricht sich neuerlich die frühere Ueberzeugung Bahn, daß nur vom Kaiser Heil zu erwarten sei. In Zepce ist ein
I Huldigungstelegramm an den Kaiser abgegan- I gen. lleberall herrscht Ruhe.
I Budapest, 12. Ott. Der König empfing I heute die kroatische Deputation aus Bosnien. I Vizebürgermeister Manditsch aus Serajewo hielt I eine Huldigungsansprache an den König, worin I er ausführte, daß die Bevölkerung nunmehr im I Schutze der mächtigen habsburgischen Monarchie I einer glücklichen Zukunft zuversichtlich entgegen« I sehe. Darum komme die Deputation int Namen I des kroatischen Volkes von Bosnien und der I Herzegowina, um vor den Stufen des Thrones die Gefühle ewiger Dankbarkeit auszudrücken
I und den Beweis höchster Loyalität und unwan- I beibarer Treue und Ergebenheit niederzulegen.
Der König erwiderte hierauf, er nehme den I Ausdruck der loyalen Gefühle mit Dank und Befriedigung entgegen. Er versicherte, daß das
I Wohl ihres Volkes und ihrer Länder ihm am I Herzen liege. Sie sollten ihren Auftraggebern I mitteilen, daß sie der Fürsorge seiner Regierung I in demselben Maße versichert sein könnten, wie
I er sie für beide Teile der Monarchie hege.
I Zu Deutschlands Stellung.
I Köln, 12. Okt. Die „Kölnische Zeitung" I meldet aus Wien: Man bestätigt hier freimütig I den vorn deutschen Botschafter in Konstantinopel I Freiherrn Marschall v. Bieberstein gegenüber I dem Sultan festgestellten Sachverhalt über I Deutschlands Stellung in den schwebenden Fragen. Von einer vorherigen förmlichen Zustimmung Italiens und Rußlands könne ebenfalls nicht gesprochen werden. Man habe sich begnügt, diesen Mächten gegenüber von einer Angliede- rungsabsicht zu sprechen und zugleich durchblicken lassen, welche Entschädigungen zu geb;n man be« I reit sei. I
Weitere Nachrichten. I
I Konstantinopel, 11. Okt. Da auch gegen Reichsdeutsche Maueranschläge gerichtet I wurden, hat der deutsche Botschafter das Polizei- I Ministerium darauf hingewiesen. Dieses veranlaßte die Entfernung der Anschläge. Vor den I österreichischen Geschäften stehen kompakte Massen, die die Käufer vom Betreten der Läden ab- I halten und Widerstrebende belästigen. Türkische I Frauen, die im österreichischen Kaufhaus in I (Balata gekauft hatten, wurden angespien. —
.Der frühere Chef der Jungtürken und jetzige I Führer der Reaktionäre, Murad Bey, wurde I verhaftet.
Sofia, 10. Ott. Eine bulgarische Theater- I gesellschaft, welche zuletzt in Uesküb eine Vorstellung geben wollte, mußte auf Anraten des Walts schleunigst abreisen, da Ausschreitungen I gegen sie zu befürchten waren. I
Konstantinopel, 11. Okt. Heute Nach- I
— Der Kaiser stattete gestern der Untergrundbahn einen Besuch ab. Der Eisenbahnminister, die Direktoren der Hochbahngesellschaft und einige Herren des Gefolges empfingen ihn um 4 Uhr am Bohnhof Kaiserhof. Der Kaiser ließ sich über die Ursache des Unfalles und der Einrichtung zur Verhütung von ähnliche:. Fällen eingehend Bericht erstatten und sprach nochmals sein Bedauern über den Unfall aus. Minister Vreitenbach sprach von den Erweiterung»- plänen der Hochbahngesellschaft, die eine Umgestaltung des Gleisdreiecks zu zwei selbständigen Linien im Gefolge haben werden.
— Born Grafen Zeppelin. Friedrichshafen. 12. Ott. Prinz Heinrich von Preußen begab sich heute früh von St. Moritz nach Ragaz, von wo er im Automobil über Bregenz und Lindau nach Friedrichshafen fuhr, wo er um 3^ Uhr ankam. Der Prinz begab sich sofort zum Grafen Zeppelin, mit dem er im Deutschen Haus eine längere Unterredung hatte. Um 5 Uhr begab sich der Prinz ins Königliche Schloß, wo ihm zu Ehren heute Abend ein Diner stattfindet, z» dem auch Graf Zeppelin geladen ist. Die Ab« reife des Prinzen ist auf Mittwoch früh festgesetzt. — Es steht nunmehr fest, daß Zeppelin vor dem 20. Oktober keinen Aufstieg unternimmt und erst kleinere Versuchsfahrten macht.
— Aus dem Flottenvereine. Der sachsen- koburgische Landesverband des Deutschen Flottenverins hat ein Rundschreiben an das Präsidium und die sämtlichen Landes- und Provinzialverbände gerichtet, indem er sich durchaus auf die Seite des bayerischen Landesverbandes stellt und die Resolution des weimarischen und Rudolstadter Landesverbandes scharf verurteilt.
— Die Mecklenburgische Bersassungsfrage. Schwerin, 12. Okt. Der Landtag wurde um 2 Uhr eröffnet. In dem von den Kommissarien eingereichten allerhöchsten Reskript wird ausgeführt: Die Landesherren treten in eine erneute und eingehende Erwägung der Frage ein, welcher Weg für die Durchführung der Ver- fassungsreform der gangbarste sei, da der von der Ritterschaft gemachte Vorschlag für die Re* gierung als unannehmbar erachtet werden müsse; letzteres wird eingehend begründet. Sodann schließt das Reskript: Wir müssen demnach unsere Vorlage in unveränderter Gestalt zur erneuten Beratung stellten. Wir wollen aber dabei nicht unerwähnt lassen, daß wir an Ein- zelheiten nicht unbedingt festhalten. Sodann wurde nach längerer Debatte beschlossen, Deputierte der Ritterschaft und der Landschaft zu wählen, um mit den Vertretern der Regierung Verhandlungen zu pflegen.
— Internationaler Arbeits-Berficherungs« Kongreß. Rom, 12. Okt. In Anwesenheit de» Ministers Tittoni, des Handels- und Acketbau- minifters Cocco-Ortu und des früheren Schatz-
iNochdruu werteten.! I bösartigen Welt schützen. Und das soll ge- Getrennie Welten. I schehen; übetbem, Du kannst Asta damit be-
I ruhigen, geht die Randolf vorläufig erst nach Roman von Claris a Lohde. Kreuth ins Bad. Und ob wir uns überhaupt
m . (gortfefcunß.) I treffen, so lange ich in Partenttrchen bin, ist
... .-Rein, nein, rief sie, nun schon wieder be- noch dahingestellt. Asta steht es ja frei, sich von
fanftigt. Es ist ja auch so gegen alle vornehm« I meiner Tugend selbst zu überzeugen. Ihr habt
Art und Sitte. Ich begreife Dietrich nicht, daß uns ja Euren baldigen Besuch zugesagt um uns
er, ein Rothenfels, das nicht fühlt." die selbst auferlegte Langeweile tragen zu
„Ihm fehlt die Selbstzucht, Liebe und ohne I helfen."
diese verliert der Mann gar zu leicht die Gewalt I Das war das ganze Resultat, das Graf Alten über seine Leidenschaften." erreichte, ein Resultat, das Asta keineswegs zu-
'.Das ist aber furchtbar, Odo! Ich bitte Dich, friedenstellte.
rette Dietrich! Er ist ja mein Bruder, und mir I XV.
t|t, als wenn mit Editha ihn sein guter Engel I Die Abendschatten breiteten sich über das oerlaffen würde. Und das war auch des Vaters I weite Tal von Partenttrchen. Noch hafteten an Meinung; denn eigentlich, das mußt Du doch I einzelnen Berghauptern weiße flatternde Wol, auch zugestehen, ist sie eine ganz ausgezeichnete I kengebilde; aber die klar ins Blau des Himmels “rau~. I steigenden zackigen Felsenspitzen de» Wetter-
... -y™e zu ausgezeichnete vielleicht," meinte I steins strahlten, noch in Glut getaucht, das Licht achelnd der ®raf I des hinter den Bergriesen im Westen bereits
ie fugend ist nicht so amüsant wie da» I sunkenen Sonnenballe» wieder. Editha lehnt« hat man uns ja heute schon im I auf der Balustrade ihr«» fleinen Balkons und xijeater drastisch genug bewiesen." schaute verklärten Blicke» auf da» herrliche Bild,
»rt* n? a,n^Vetl Margen, noch vor der Abreise I Ihr war, als sei sie hier der allmächttgen Batm- L^ Partenkirchen, führte Graf Alten da» seiner Herzigkeit naher, als fühle sie hier deutlicher la »,aÄtn 0e9^ene Berfpre($en aus urnd sprach | Gottes schützende Hand über ihrem und ihres L. Dietrich, der ihn mit gerunzelte« I unschuldigen Knaben Haupte. Dietrich suchte sich
^ "dwehrender Haltung anhörte. I mit Anstand in die ihm auferlegte Einsamkeit davon absehen, sich in mein ehe» I zu finden. Zahlreiche Partien wurden unter- I mü tms ®.e:6, rote ich ! nommen zu Wagen und zu Fuß, doch immer nut
mentaitih M«« h°be. Sie ist senkt- I solche, von denen man abends wieder heimkehreN Dom ti»? EEt aus ihrer Pensionsvorstelluna konnte, da Editha um des Kindes willen kein« fci?,;»! <£iar5' mu) man sie auch Nacht fortbleiben mochte.
Ken JSna£n und -hre Am gestrigen Taae erst waren sie hinaufge- * 8en vor dem Anblick der ihr so verhaßten, I stiege« nach dem Schechen zu dem KönigliK« I
I “n01utffr$er Monarch sich I konnte die mit elettrischen Lampen vom Bahn-
I xinst in die hehre Einsamkeit des Hochgebirges I Hof nach dem langgestreckten Partenkirchen sich I von bem Treiben der Welt, zurückgezogen I hinziehende Straße übersehen. Sie führte an bet I .Auch jetzt haftete Edithas Blick auf bem I Grabkirche mit bem sie umgebenden Kirchhof von bet dunklen Felsenwand I vorbei, dessen zahllose Kreuze und Denksteine hell abbebenben Äonigsbaus, rote es im I in die Nacht hinein schienen. Edithas Blick blieb
Munde des Volkes heißt, das den so tragisch Ge- I unwillkürlich darauf haften.
sagenhafter I „Der Tob mitten im Leben," zog es ihr durch Edithas Geiste zog der I den Sinn, „ein memento mori für alle, die hier hnrt mit bem Gemahl I genießend» weilen, und doch kaum einer läßt fein
l ^t°6en »erlebt h?ite. ®tn Führer hatte sie I Luge dort haften. Mit abgeroenbetem Blick eilen
T“* 1 Meirich voll chevale- ste vorüber, sie wollen nicht batan benten. daß
I testet Aufmerksamkeit für he gewesen. Auch er I die Freude am Leben, der Genuß an der fdjönen
Sitttur an bem SBan» I Welt ein Ende hat, ein Ende haben muß. Und
reine auXnd)t,t0et Freude I doch, würde nicht mancher anders sein, wenn «t A.Agt. In dem gemeinsamen Genuß hatte sie I das bedächte, sich auf sich selbst besinnen wollte?" kurzen ^eretrc ^ett> b.er I Dietrich hatte, wie schon öfters zu dieser Zeit,
idtöner ®s.war_ein I einen Gang nach den St. Antonsanlagen unter»
erften getrübter Tag gewesen. Zum I nommen, von wo der Sonnenuntergang beson-
tön« wcÄ” 3e^ £“tte wieder bers schön erschien. Einige Male schon war sie
empfunden und es roat | mit ihm gegangen, heute aber fühlte sie sich von
0eroort*"> als sie an seinem I bet gestrigen Anstrengung noch zu mübe und miTb?? röj?n I hatte es daher vorgezogen, zu Hause zu bleiben,
durchziehenden Wiesen- I In dem kleinen, an den Balkon stoßenden Speise.
belesener zimmer stand der Tisch zum Abendessen gedeckt.
Kraft und Unermüdlichkeit lobte. Dunkler wur- I Sie wartete bereit« lanae Eben mar li- bi« bet Tels?oiben^btettet^^n^^2" das leichttRot I Wendeltreppe hinaufgeeilt, um noch einen Blick
E 0"her Schein. I in das Schlafzimmer de» kleinen Günther M einzelne Steine^ SÄ6, «u1* 2etLen- als ste unten die Tüte gehen hörte. De« \
M Sterne blickten am nächtlichen Hirn- Knabe schlief ruhig, di« Händchen noch gefaltet, revili- I wie sie sie ihm beim Abendgebet zusammengelegt
ftaS £ S h! Sc3U,aT,k! Jübler batte. In auffallender mittterlicher Zärtlichkeft Wiesen auf Die Lichtet in I bauchste ste einen Kuß auf die weiße reise Sttrtz InirtinT Rrh ien^e«6 bnJ3a?tn^ lm | ünb «itt« hinunter, den Gemahl zu empfang«», Lotsachtal sich hinziebenben Garmisch leuchteten I tFortletzuna folat l '
durch die aufsteigenden Nebel herüber, 61« I . —■ fotßt\