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bfe heute angesetzte Fahrt doch durch« Der Motor ist stark genug, der war

getan, um

le erhält.

Er

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sich Schönheit des Körpers zu der der Seele verhalte?

ist Gunst der Natur, diese ist eigenes Verdienst,

dem Sterblichen, dem von den Göttern

Der Kaiser stattete gestern Nachmittag dem Reichskanzler, Fürsten Bülow, der gestern früh aus Norderney eingetroffen ist, einen län­geren Besuch ab.

Zum geplanten Ausflug des Kaisers auf französisches Gebiet erfährt das PariserJour- nal", die Mühlhanfer Polizei fei am letzten Freitag verständigt worden, daß zwei als Än- archisten bekannte Fabrikarbeiter sich abends vorher in der Absicht nach der Schlucht begeben hätten, um beim Uebertritt des Kaisers auf französischen Boden einen schlimmen Streich auszuführen. Dieses Paar werde heute noch vermißt. Freitag mittag soll der Kommissar Petri das Erforderliche veranlaßt haben, um den Ausflugsplan des Kaisers abzuöndern.

Staatssekretär D-rnburg übernahm gestern die Leitung des Reichskolonialamts wieder.

Als Nachfolger des verstorbenen Bot« fchafters Speck von Sternburg wird neuerdings Herr v. Reichenau, der derzeitige deutsche Ge­sandte in Brasilien, der sich zurzeit in der Hei­mat auf Urlaub befindet, genannt. Herr von Reichenau ist 1857 in Wiesbaden geboren und stammt aus einer alten nassauischen Adelsfamilie. Seine diplomatische Kar-

Der Unfall des Parseval - Ballons.

Wie wir bereits gestern meldeten erlitt der ,Parsevalballon, der bereits eine Fahrt von 11 Stunden erfolgreich überstanden hatte, einen schweren Unfall. Der Ballon stieg gestern vor« Mittag von neuem auf, um zusammen mit dem .Militärlenkballon dem Kaiser in Döberitz vor- ^-eführt zu werden. Gestern Abend bei der Lan­dung des Ballons empfing nämlich Major von Parseval ein Glückwunschtelegramm des Kaiser», -in dem der Kaiser die Bitte ausspricht, ihm so­wohl denParseval" wie den Militärballon ^heute Vormittag 10 Uhr im Döberitzer Forst ,vorzuführen. Diesem Wunsche des Kaisers sollte Heute von beiden Ballons entsprochen werden. Die Fahrt nach Potsdam-Döberitz war als Schnelligkeits-Wettfahrt zwischen den beiden Luftschiffen, zwischen dem unstarren und dem Halbstarren Ballon gedacht.

Zu dem Ereignis wird ausführlicher gemel­dete Der Parseval-Ballon sollte heute nach dem ,Bornstedter Felde fahren, um dort dem Kaiser vorgeführt zu werden. Der Ballon fuhr mit einer Geschwindigkeit von 15 Meter gegen einen Wind von 1012 Meter Stärke. Eine der am Hinteren Ende des Ballons angebrachten beiden Stabilisterungsflächsn brach und riß in den Ballon ein Loch von 50 Zentimeter Höhe und 30 Zentimeter Breite. Die Bemannung der Gon­del, bestehend aus Major v. Parseval, Haupt­mann o. Kehler, Oberingenieur Kiefer und einem Monteur, gewahrte die Gefahr und ließ den Ballon sofort niedergehen. Es gelang den Luftschiffern, den Ballon so zu dirigieren, daß .die Gondel unmittelbar neben einem Hause nie- derging, während der Ballon selbst teils auf dem Dache, teils auf einer Kiefer landete. Die Mil­mersdorfer Feuerwehr wurde sofort alarmiert und rückte mit zwei Löschzügen an die Unfall­stelle. Mit Leitern, die an das Haus und die Kiefer gelegt worden waren, griff sie die immer aufwärtsstrebende Ballonhülle an und mußte sie Meter für Meter niederziehen. Die Gondel, die hart am Hause niedergeglitten war, zerschlug einige der hohen Kiefern; auch der Dachseiten­erker des Hauses ist zertrümmert.

Die Insassen des Ballons kamen unverletzt ttn._ Major von Parseval hat kurz nach dem Unfall dem Vertreter eines Berliner Blattes einiges über den Unfall mitgeteilt. Er sagte: Das Wetter war stark böig, als wir, von Tegel kommend, über dem Bahnhof Grünewald in einer Höhe von etwa 240 Meter waren. Wir wollten mit dem Ballon, der ziemlich-stark gegen den Wind kämpfen mußte, eine Kurve beschrei­ben, als das Steuer plötzlich mitten durchbrach und der umgebrochene Teil mit dem scharfen Ende gegen den Ballon gedrückt wurde, sodaß die äußere Ballonhülle ein etwa 1 Meter langes

zu zögern:

Gib das Akzept her."

Er konnte eine freudige Bewegung nicht unterdrücken. So rasch hatte er kaum gehofft, zum Ziele zu gelangen. Seine Hand zitterte ein wenig, als er nun das Portefeuille zog und das bis zur Unterschrift vorbereitete Schriftstück vor sie hrnlegte. Mit sicherem Federstrich setzte sie chren Namen darunter. Ein befriedigtes Lächelp trat auf seine Lippen. Er war so gut gelaunt durch das plötzliche Schwinden aller Sorgen, die ihn doch schon zu drücken angefangen hatten, er für einige Augenblicke wieder der lie- veZidc Gatte von einst wurde. Näher zu ihr ^.er^urückend, ergriff er ihre Hand und sagte zärtlich:

Asta teilte mir mit, daß Du den Wunsch hegtest, zu iei|eit. Ist es so?"

gehegt," entgegnete Re

wahrend eme leichte Röte in ihre Wangen stieg' Uber wirst Du es über Dich gewinnen, von Dernem Klub, Deinem Rennstall Dich zu trennen?"

Wie Du fragst! Es wird mich natürlich «reuen, Dir einen Wunsch zu erfüllen." _ Wie ein Schimmer des Glückes breitete es

"ver ihr Antlitz. Das ermutigte ihn, und

Dietrich hatte eine große Rednergabe, verstand, eindringlich, überzeugend zu sprechen und, wo es galt, auch mit Wärme. In dem Eifer, sich gefällig zu machen, bemerkte er nicht, mit welch seltsam prüfenden Augen sie ihn anb'lickte, wie es schmerzlich in ihrem Gesicht zuckte. Den­noch kam kein Wort des Vorwurfs über ihre Lippen, und als er geendet hatte, sagte sie, ohne

Otten ranan io Psemng, jut ateuomen au Psemng. «<>

Druck und Set tag: Jvh. Tug. Koch, llnioersttätsbuchdruckerei Inhaber Dr. <J. H itz e r ctth, Marburg, Markt 21. Telephon SS.

Loch erhielt und auch die innere Hülle verletzt chutche. Sofort strömte das Gas aus, der Bal­lon knickte zusammen, und in zwei Minuten fiel der Ballon auf das Dach de» Hauses nieder. Der Sturz hatte durchaus nichtt Beängstigende«. Herr Hauptmann v. Kehler meint», daß das Wetter doch nicht geeignet gewesen wäre, um den Aufstieg zu wagen. Man hätte e« auch nur

rühmten Namen begnügt, wie es ja auch ihr und ihrer Eltern Streben war, Berühmtheiten in ihrem Salon um sich zu sammeln; nun aber, da sich beides durch einen so seltsamen Zufall vereinigen ließ, Genie und vornehmer Stand, gab es kein Schwanken mehr.

Ehe die Wintersaison beginnt," hatte sie in einer traulichen Stunde triumphierend zu ihrer Schwester gesagt,bin ich Baronin von Rothen­fels."

Baue nur nicht so fest darauf," war die mahnende Antwort gewesen.So lange der Herr Baron unser Schützling war, uns seinen uufsteigenden Ruhm verdankte, da war er unser dankbar ergebener Freund. Wie es jetzt wird, da er ein vornehmer Herr geworden, das wird sich erst zeigen."

Du Pessimistin," hatte Ellen sie darauf ge­scholten.Ein Mann, wie er, mit seinen Grundsätzen, vergißt nicht, was wir an ihm getan."

lind sie sollte Recht behalten. Bruno kam nach wie vor und erklärte, trotz der veränderten Verhältnisse seine übernommenen Verpflich. tungen gegen die Söhne des Kommerzierates zu Ende zu führen und auch seine Stellung am Gymnasium erst mit dem Beginn der großen Ferien aufgeben zu wollen, da vorher schwer ein Ersatz für ihn zu beschaffen sei. Wie pflicht- , getreu, wie außerordentlich bescheiden! Welch ein seltener Mensch! Man konnte nicht genug i des Lobes über ihn finden, nicht genug ihn mit I besonderer Betonung mit seinem neuen Titel Herr Baron" anreden. Er aber entzog sich so viel als möglich allen ihm entgegengebrachten Ovationen. Nur bei Ellens Eltern und im i Hause des Kommerzienrates Winter verkehrtzk er vor wie nach, besonders viel aber bei bet Rätin Arnold, wo er fast jeden freien Ra« mittagzubracht«. 7Lv

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

und de« KeilagrU: .Merarifchrr Ameiger",Kaudmirtschaftliche Beilage« mrdAAvstriertes K-mckrgsdlatt«.

beides beschieden, Was jedes Auge erfreut, was all« Herzen be­glückt."

Sie überlegte, ob diesen etwas unpersönlich gehaltenen Worten doch wohl ein tieferer Sinn unterzulegen wäre. Hatte Ellen bisher es sich noch nicht ganz klar gemacht, ob es nur das In­teresse für das Genie oder wirklich Liebe sei, was sie zu Bruno hinzog, so faßte sie es jetzt als entschiedenes Ziel ins Auge, ihn sich zum Gatten zu gewinn«n. Von jeher hatte sie dafür ge­schwärmt, dereinst ein altes Wappen führen zu können. Freilich wenn es nicht anders ge­gangen war«, hatte sie sich auch mit einem be-

Wir find geschlagen, denn die offiziösen Blätter Ne genötigt. zur Verschleierung der Fehler der MSieruNg di« Mäßigung der Rote zu rühmen. Wir sind geschlagen, da Spanien, dessen klug« Polittk einen für uns so bettübenden Gegensatz Ml französischen bildet, und das sich genau an hie Bestimmungen der Äste von Algeciras ge­halten hat, ohne «inen Soldaten oder einen Pesttg geopfert zu haben, in demselben Tone, wie Frgnkrejch zu den Mächten spttcht und die-

U. a. heißt:Es würde unserseits ein sehr schwe. r«r Fehler «wesen sein, Fattoren der inter­nationalen Polittk, die keineswegs ihren Rech­ten in Marokko entsagt haben, unbeachtet zu lassen, nur um bedingungslos allen französischen Ansprüchen nachzukommen. Und am schwerwiegendsten wär« es gewesen, wenn wir, indem wir die Verantwortung für eine Er­klärung übernehmen, die wir gar keine Veran­lassung hatten, abzugeben, vor die Entscheidung gestellt worden wären, entweder diese Erklä­rung zum Schaden der eigenen Würde zu berich­tigen oder sie zum Vorteil eines andern aufrecht zu erhalten. Es kommt eben darauf an, jeder Aufforderung, uns an einem Vorgehen zu betei­ligen, aus dem für uns nicht der geringste Vor­teil herausspringt, zu widerstehen. Wenn in der französischen Note etwas enthalten war, was einer Kritik gleichkam, worauf die Antwort nicht ausgeblieben wäre, so war unsere Weige­rung, sie zu unterschreiben, ein Akt der einfach­sten Klugheit."

Sehr richtig bemerkt dieKöln. Ztg." dazu: Wenn dem so ist, so hat Spanien sehr richtig gehandelt, ein« derartige französische Herausforderung, auf welche di« Antwort in der Tat nicht ausge- blieben wär«, nicht zu unterschreiben, denn abgesehen von allem andern ist es eine ebenso freche wie dreiste Lüge ge­wisser französischer Blätter, daß Deutschland irgend etwas getan hat oder tun könnte, was mit der Akte von Alge­ciras nicht im Einklang wär e.

zvführeN. -v*» wivwv ip |*u** yeiiuy, «« dem Wind gewachsen, aber das Steuer muh I In London steht man bet übermäßigen Be- eben noch stabiler konstruiert werden; das hab« lastung durch die Franzosen sehr skeptisch gegen- ich heute gelernt! I über. DirTimes" lassen sich aus Tanger

Kurz vor dem Ilnfall traf die Nachricht «in, I melden: Sobald der Sultan, wie vorauszusehen daß auch der Militärballon auf dem Kaiser- | gewesen fei, unverzüglich sein« Zusttmmung zu dämm niedergegangen sei. I den Bedingungen der Note erklärt habe, sollten

Bei dem Parsevalballon hatte sich bald eine die Mächte die Schwierigkeiten der Lage Mulav zahllose Menschenmenge angesammelt, sodaß die I ÄLff« in (Erwägung ziehen nämlich OTZiiA» I die Schuldenlast, die man ihm aufladen wrrd,

Ordnung zu halten unb hie Leere seines Schatzes. Seine Verhei-

Gegen Mittag er chienen Kriegsminister von ßungen würde ebenso wertlos sein, wie die sei- Einem und Eeneraladjutant Graf v. Hülsen- I nes Vorgängers, falls er nicht feine Autorität Haeseler an der Ilnfallstätte. Sie sprachen Ma- I geltend machen und sein Land regieren könne, jor v. Parseval und Hauptmann v. Kehler ihre I In einer späteren Depesche heißt es, Menebhi Teilnahme anläßlich des Unfalles aus, indem I wundere sich sehr zu hören, daß man die D e u t - fi« die Herren gleichzeitig zu der glücklich aus- I scheu beschuldigt habe, gegen ihn Ränke geführten Landung beglückwünschten. I 3« spinnen. Er wisse und glaube nichts davon

Der Kaiser war um »49 Uhr auf dem I und verlache diese Gedanken. Seine Be- Bornstedter Felde eingetroffen. Ihn beglei- Siehungen zur deutschen Gesandtschaft seien sehr teten seine Gemahlin, die Prinzen Adalbert, ^undschaftllch und fern ganzes und einziges Auausi MUbelm Oskar und die Brinrellin gtif- I Bestreben gehe dahin, für das Beste feines Lan« Prinzessin Vik- | des und zur Zufriedenheit aller Mächte zu roh« ras AÄrXpr73enpaör Ae e5tte I km Was ihn anbelange, so habe er fein Wort

[id; ba.d zu ihnen. -0 Minuten vor 10 Uhr I vernommen, was ihn überzeugen könnte daß wurde der Militärballon in flotter Fahrt Über I ein wahres Wort an der Behauptung fei. !S S?ni£TI6e- ytet Inzwischen war Aus Washington wird gemeldet: Amerika uch de. Kriegsminister int Automobil emge- I beobachtet eine abwartende Haltung in der Ma- hoffen und hatte sich beim Kaiser gemeldet. I rokkofrag«. Ein allgemeiner Notenaustausch der Mit ihm beobachtete der Kaiser jetzt interessiert I Signaturmächte wird für notwendig erachtet, die Bewegung des Luftschiffes. Das flböne Wet- I um eine prompte Verständigung über ihre Hal­ter war geschwunden, ein ziemlich heftiger Wind I tung zu den Vorstellungen Frankreichs und Spa- wehte in nordöstlicher Richtung gerade dem I "lens zu erzielen. Amerikas Interesse an Ma- Ballon entgegen. Fast 50 Minuten manövrierte I *offc. W eher passiv und philanthropisch, der Ballon ohne seine Absicht zu erreichen und Amerika werde die Losung der Frage nicht durch mußte schließlich gegen % 11 Uhr, durch Regen I obstruktive Taktik aufhalten.

und fast stürmische Winde gezwungen, die Rück- .. 4>nteLVJonte Enthüllungen über fahrt antreten. Fast zu derselben Zeit ging Borgeschichte der Note veröffentlicht, wie beim Kaiser die Nachricht vom Unfall des Par- I

mieöet ms Neue Palms zuruckkehrte. Umwälzung der Dinge in Marokko enthalten

' '" i1" Am sa '» i und zwar mit einer deutlichen Spitze

, , i gegen Deutschland, da Frankreich von

Die franzoftsch-spamsche Note. eftiger Eifersucht auf einen möglichen deutschen -. ' ... ,7 ' ' . ' Einfluß dort erfaßt sei. Die spanische Regie-

, Erörterungen über die Note nehmen I tung, die der Sache viel leidenschaftsloser gegen« Ä.itgang. Einzelne stanzofische Oppo- I über steh«, habe dem französischen Kabinett da- ^nornT ^eute französisch- I rüber Vorstellungen gemacht und sich schließlich

spanische Note zum Anlaß, um bte Marokkopoli- I rundweg geweigert,eine solch heftige,

Är^rt<lbeInr ^er I ungeziemende Sprache" durch Unter- schlagen samt unserm schrift gutzuheißen, und es habe viele Mühe ge-

FlSsr ^Ur wir demütig kostet Elemenceau und Pichon schließlich davon

»nn ^bitten, und zwar abzudringen. DerHeraldo« behandelt die An-

von Muley Hafid, dem Schützling Deutschlands. I gelegenheit auch in seinem Leitartikel, worin es tonWJSVJ sK, ÜL8? beteuern, wie et schimmernden Bilder undUldchen, und zahllose s) n lange den -plan gehegt habe einen Som- I Zierliche Kleinigkeiten reizend genug ab bem K'nde zusammen im Ellen war selbst in Weiß gekleidet, hier und ^birge ZU ,verleben. Da Alfens I da mit einer flatternden Schleife auf der Taille bald »ach München zuruckkehren wollten, konn- und am Gürtel. Ihre feine weiße Hand hielt m t ^nen re'sen und ms Hochgebirge ein kleines Buch. Sie hatte es sich angelegt um ße^en, das soviel Naturschonherten aufzuweisen I von den zahlreichen Berühmtheiten, die in r,. , , ., I ihrem elterlichen Hause und in dem der Schwe- I

T 'mte l^udig zu. Wenn irgendwo, so I ster verkehrten, sich einige Erinnerunqsworte I Kannte sie rm stillen Beieinandersern in der I einschreiben zu lassen, ein Heiligtum, in dem sie I großen das Herz erweiternden Nattir, ihm wie- in stillen Stunden zu blättern pflegte. Auch der 4tL kvmmen, das sich lösende Band I neueste Star ihres Kreises, der interessante, seit I

mret -rcoe wieder fester knüpfen zu können. I seiner Umwandlung in einen Baron aus altem I rn Arm, rote es lang« nicht geschehen, gin- I Adel von besonderem Nimbus umgebene Dichter I ^2n?en ®alkn> wo der kleine Günther, Bruno Müller-Rothenfels fehlte nicht darin.

l eracht unter der Aufsicht feiner I Ihr zierlicher Finger war an dieser Stelle zwi- I ©nnS! Rasen spielte. Dietrich hob den fchen die Seiten geschoben. Wieder und wieder

A.7°ber-in die Hohe, der laut auffubelte. Edttha hatte sie die wenigen, aber mit einer ungemein e, ne? tn 1&te. Augen treten. Die Hoff- klaren, kräftigen Handschrift niedergeschriebenen nung zog aufs neue tn ihr Herz em, die Hoff- I Zeilen gelesen: I

nung, die nimmer stirbt. ' 1

.VIII.

Fräulein Ellen Hiller lehnte in ihrem reis I Jene zeuden Boudoir im väterlichen Haus« im I Schaukelstuhl« und wiegte sich gedankenvoll hip I Wohl und her. Das Fenster, das in den Gatten führte stand offen. Rosen- und Resedadust flutete in' das mit modernster Eleganz eingerichtet« Ge­mach. Fräulein Ellen hatte sich ganz in das moderne Maigrün verliebt, und da sie das ver­wöhnte Kind ihrer Eltern war, so konnte sie ihrem Geschmack folgen und den ihr überwiese­nen Raum ganz zum Frühlingsgarten umge­stalten. Das Zimmer selbst hatte eine dunste, ins gpldige schimmernde Tapete. Davon hoben sich die grünseidenen Vorhänge, die Wanddeko- rattonen, bi« zierlichen Stühlchen mit bett ver- ^lbohn Lehnchen, bte auf Tischen urtb Kon- Eckschränkchen und Simsen stehenden, den Frühling fpmbolisierenben, ich Fttlhlingsgrün

tNeSdruck verboten.)

(Getrennte Welten.

Roman von Elarissa Lohde.

(Fortsetzung.)

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