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Sept.

11,00

Englisch» Kohle

13

und

und

1907

6,18 Mill.

114 700

Riederschlesische GaS- Srück-Kohle Oberschlestsche GaS-

19,00

14,20

12,75

Die Ausbildung des Kronprinzen. Der ^r$n?rtn^ ^ird sich den Abendblättern zufolge nach beendeter Tätigkeit im Ministerium des Innern werter in der Zivilverwaltung orientie­ren. Als nächste Zentralbehörde ist das Fi- nanzminrsterium in Aussicht genommen. Nach vierteliahrrger Tätigkeit dort wird der Kron­prinz rm Reichsmarineamt arbeiten.

- ~ Mrnisierzusammenkunft. Berchtesgaden, x Nachdem der österreichisch-ungarische sichern, Frhr. v. Aehrenthal, am 4^ d. M. eine Begegnung mit dem italienischen Minister der Auswärtigen Angelegenheiten Tit- tonr tn Salzburg gehabt, hat er heute dem ihm bereits von Petersburg her nahe bekannten und befreundeten Staatssekretär v. Schön einen Besuch in Berchtesgaden abgestattet. Wie in Salzburg, sind auch in Berchtesgaden die aktu­ellen Fragen der internationalen Politik be­sprochen worden, und es ist dabei die erfreulichste Harmonie in der Auffassung der Kabinette der Drerbundmachte bestätigt worden .

Stiick.Kohlr Ausilihikohle Dortmund Poddelkohle Dortmund

V.

Bruno hatte eine aus drei Zimmern be­stehende Earconwohnung in der Siegmund- strahe inne, von der es nicht zu weit nach seinem Gymnasium r-r, Die einfache Einrichtung war allmählich selbst von ihm geschaffen worden,' Stück für Stück sprach von seinem Fleiß, von dem Erfolge seiner Arbeit. Nach dem Tode der geliebten Mutter waren alle die Gegen­stände dazu gekommen, die sie wert gehalten hatte und die eine Erinnerung an sie waren. Dazu gehörte ein Porträt von ihr, das im ersten Jahre ihrer Ehe von einem damals re­nommierten Künstler aus Königsberg angefer- trgt worden war. Es hing über seinem Schreib­tisch, und wenn er von der Arbeit aufsah, grüß­ten rhn die lieben, gütigen Augen, die sich jetzt

Natürlich, da kommt schon wieder der Di- »um Vorschein, der überall vermitteln mochte. Aber bedenke, was wir verlieren

..Das haben wir, Asta und ich, doch vielleicht noch mehr zu beklagen, als Du."

Du weißt, ich habe auf Schönwalde be- ftimmt gerechnet und bin infolgedessen Verbind- lann ^"^angen, We jc^t nicht erfüllen

~ ich verstehe der Rennstall." wofür," brauste Dietrich auf. Zch habe Summen zu zahlen, die das Majorat Frauenstein nicht abwirst."

appelliere an die Kasse Deiner Fram« warf Graf Alten gelassen ein.

r Du nicht, wie demütigend das für

, , wuß? Edithas Vermögen wird laut jp "^iskontrakt von einem alten Sachverwalter -oer Familie verwaltet. Die Zinsen hat sie mir, ft* .Ausnahme eines Nadelgeldes, das sie für £7 'n Anipruch nimmt, stets ohne Widerrede auegeliefert."

f>n,r®xVinb diese Zinsen reichen nicht? Ich t°ag «ba^ iie eine enorme Summe be-

16,80

13,00

12.60

wenn? Ich habe mehr verbraucht im «ertrauen auf den soliden Reichtum des Vaters JSL- ^dteil, das mir zufallen mußte, wovon den größten Reichtum repräsen-

''Das freilich ist schlimm. Indessen Editha lernen Augenblick zögern, Dir so viel von Kapital zur Verfügung zu stellen, als Du tGUnjit.

toriAio IfK9etoI?nen hatten. Mit dem weißen, schlichten Eewande, eine einfache Perlenschnur

Nacken, dem halb fragenden, schuchternen Blick ihrer Augen, der ihr bis zum Alter geblieben war, als hätte sie der Welt etwas abzubitten, erschien sie, ein Abbild an- schmlegender, zartester Weiblichkeit.

I Wie diese zarte Seele geknickt, gebrochen worden, wie sie sich in Entsagung verzehrt hatte, bas war dem Sohne erst zum wollen Bewußtsein

I siewmmen, als ihm die den nahen Tod fühlende I ihr ganzes Leid gebeichtet hatte, ihre Schuld' wie sie hinzugcfügt. Denn wie eine Schuld' WM« es, daß sie aus Liebe und Schwäche für

I den Mann, der sich ihres jungen Herzens zu be­mächtigen gewußt, die Zukunft ihres Kindes um des Vaters Ehrgeiz, seinem stindhaften Verlangen nach einem anderen Weibs nicht entgegenzutreten. Wie schmerzlich sie dabei mit ihren alten, von den Jahren und

' «E'" D.^uen getrübten Augen auf dieses ihr Bild geblickt hatte.

, .-'Perlen bedeuten Tränen," hatte sie mit leichtem Zittern in der Stimme hinzugefügt. l£nb ahnte es, als er sie mir damals im j erfkn seligen Jahre unserer Ehe um den Hals legte, dag dieses unbeschreibliche Glück, das mir seine Liebe bereitete, nicht von Dauer sein könne. Denn nte konnte ich die Kluft vergessen d,e zwischen mir und ihm lag. und doch fühlte ich mich nicht fähig, sie zu überbrücken Ein einfach erzogenes Mädchen, das nicht viel mehr als ein- Dorfschule besucht hatte, wie sollte ich mich plötzlich in eine große Dame verwandeln können? Aber um Deinetwillen, Bruno hätte ich das nicht tun sollen. Immer auch habe ich den Vorwurf in mir gefüllt, daß ich Unrecht gegen Dich getan: aber als ich mich später ein­mal dazu aufraffte, ihm meine Zweifel zu be­kennen und zu erklären, daß ich zu einer an- >

I deren Ueberzeugung gekommen sei und es für

I meine Pflicht halte, von ihm zu fordern, daß er

I Dich als seinen Sohn öffentlich anerkenne und

I erziehen lasse, da antwortete er und bat mit

I flehenden Worten, davon abzustehen. Seine

I Gemahlin würde ihm nie verzeihen, daß er ihr

I von der Geburt des Sohnes nichts gesagt habe, I und er hätte das nicht tun können, weil sie ihm dann niemals ihre Hand gereicht hätte. Denn

I das Auslöschen dieser Vergangenheit, von der sie nie etwas hören wollte, war die Bedingung * ihrer Einwilligung zu der Verbindung mit ihm gewesen. Später, später wollte er alles gut machen. Jetzt aber würde ich, wenn ich daraus bestände,. sein Lebensglück für alle Zeit zer, stören. Dieses Später aber wäre nie gekommen,

I jetzt stehe sie vor dem Grabe, und ihr Sohn, der gleiche Rechte habe, wie die nachgeborenen Kinder des Barons, die in Glanz und Fülle lebten, mußte sich mühsam sein Brot erwerben." Das beklage nicht, Mutter," hatte er ihr entgegengehalten.Meine Arbeit ist mein Stolz, und ich möchte von niemand anderem erzogen sein, als von Dir, Du Liebe, Gute: am wenig­sten aber von einem Vater, der mich schon vor der Geburt verstoßen hat."

Und doch, es ist Dein Recht." Dabei war sie geblieben und hatte ihm anvertraut, daß sie sich vor kurzem noch einmal an das Herz des Mannes gewandt habe, der sie einst geliebt, da die stolze Frau, die zwischen ihm und ihr ge­standen. nicht mehr am Leben sei. Bis jetzt habe sie jedoch noch keine Antwort erhalten. Sollte wirklich so gewissenlos fein, nicht von selbst sein Unrecht gegen sein erstgeborenes Kind gut zu machen, so hoffe sie. daß er, Bruno, sobald :

-^^".geschlossen, Segen den unnaiür- lichen Vater seine Ansprüche geltend mache« Werde.

^Fortsetzung folgt.) '

I Reichsgerichtsrat Eduard Müller ist ie 54. Lebensjahre zu Leipzig gestorben. Der Per« storbene stammte aus Herrischried in Baden. Er war früher Landgerichtsrat in Mosbach, dann ; Oberlandesgerichtsrat in Karlsruhe. Seit 1900

I gehörte er dem 2. Zivilsenat des Reichsge- I richts an.

I Deutsche Aerzte in Spanien. San Se­bastian. 5. Sept. Die deutschen Arzte kamen

I heute auf ihrer Studienfahrt nach Spanien, den Kanarischen Inseln und Madeira hier an. Sie

I wurden von einer Abordnung spanischer Aerzte I sowie von den Stadtbehörden gastfreundlich auf- I genommen. König Alfons empfing am Vormit- I tag eine Abordnung der deutschen Aerzte im I Schlosse Miramar.

Keine Universität in Posen. Gegen den I Plan der Errichtung einer Universität als Aus- I bau der Akademie zu Posen, wie er u. a. auch I von dem kürzlich verstorbenen Professor Paulsen befürwortet wurde, schreibt dieOstmark": I Dem Vernehmen nach sind wieder Bestrebungen I im Gange, in Posen eine Universität zu errich­ten. Der Deutsche Ostmarkenverein hat schon des Oefteren Gelegenheit genommen, sich auf das Entschiedenste gegen diesen Plan auszu- sprechen. Es kann für heute erübrigt werden, auf die Sache näher einzugehen. Es mag nur betont werden, daß der Ostmarkenverein durch seine reiche und gründliche Erfahrung und nur nach eingehenden Erwägungen zu dieser seiner I ablehnenden Stellung gekommen ist und sich auch für die Folge unter allen Umständen gegen die Gründung einer Universität in der Stadt Posen erklären wird."

Zu der ausgefallenen Heidelberger Sedan­feier schreibt derHann. Courier" sehr richtig: Wieder einmal das berühmte deutsche Zart­gefühl gegen dis Ausländer, das dem so notwen­digen deutschen Selbstgefühl in den Nacken schlägt. In Heidelberg, wo die Ruinen des Schlosses täglich predigen, wessen man sich von Frankreich zu versehen hat, sollte man sich doch wahrlich einer würdigeren Haltung befleißigen. Vor hundertfünfzig Jahren knirschte schon der alte Johann Jakob Moser über dieHunde­demut", die man dem Deutschen abgewöhnen müsse. Sie scheint aber ein Erblaster zu sein, da selbst die Ereignisse von 70/71 sie noch nicht haben verdrängen können." VonNationalstolz" scheint die freisinnigeFranks. Zig." dem Hei­delberger Vorkommnis gegenüber nichts zu be­sitzen. Sie benutzt Ausführungen derTägl. Rundschau", die das Verhalten der Heidelberger tadeln, zu einem Ausfall, der verdient, niedriger gehängt zu werden. Das Blatt schreibt:Diese Auslassung derTägl. Rundschau" zeigt, daß man in Heidelberg zum mindesten mehr Takt besitzt als in der Redaktion des Berliner Blat­tes, in der man Grobheit und Ungezo­genheit gegen fremde Gäste zurNa-

ww

Ä ~ Kaiser in Straßburg. Straßburg, 5. Sept. Der" Kaiser, der gestern abend um 9 Uhr vorn Besuch der Hohkönkgsburg int Kaiserpalast tt>tc?et etngetroffen war, besichtigte heute vor- mittag utt 10 Uhr mit den Prinzen und dem Gefolge das Münster. Hierauf begab sich der Kaiser mit den Herren seiner Begleitung nach der Orangerie und machte dort einen Spazier- P?i dem Besuche des Münsters wurde Kaiser von dem Bischof Fritzen und dem Weihbischof Zorn von Bulach empfangen. Im Munster hörte der Kaiser den Vortrag des Mün- sterbaumeisters Knauth über die vorzunehmen­den baulichen Arbeiten. Nachmittags um 5 Ulir machte der Kaiser mit den Prinzen und den Herren der Umgebung eine Automobilfahrt » xMLEeßendem Spaziergang am Rheinufer nördlich Straßburgs durch den Rheinwald und die Hafenanlagen. Um halb 8 Uhr folgte der Kaiser einer Einladung des Statthalters Grafen Wedel zur Tafel. Der Kaiser besuchte heute nachmittag die vom Oberrheinischen Regatta- vereln veranstaltete internationale Regatta im Kehler Hafen, wo kurz zuvor von Karlsruhe der Eroßherzog von Baden eingetroffen und vom Landvolk in malerischen Trachten und von einem sehr zahlreichen Publikum begrüßt worden war. Die Begrüßung erneuerte sich beim Eintreffen des Kaisers und der Prinzen August Wilhelm und Oskar, die tm Motorboot zur Tribüne übersetzten Hier empfing der Eroßherzog mit dem Statthalter und der Gräfin v. Wedel, Ee- <yCr?J Woßner, sowie der Unterstaatssekretär Freiherr Zorn von Bulach und ein Komitee den Kaiser der mehreren Rennen beiwohnte und den von ihm gestifteten Kaiserpokal dem Sieger, dem Ruderverein Ludwigshafen mit einer An- sprache überreichte. Nach li/2 Stunden verließ bet Kaiser mit Begleitung den Hafen und machte eine Automobilfahrt. Der Kaiser kehrte von ber Automobilfahrt in die Umgebung von Straßburg um halb 7 Uhr in den Kaiserpalast

I

mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain

r-mdwirtl-ch-mch, K-ilag-'- m»All.,eierte« __

aian abonniert auf die tüalich erscheinend-Oberhessische^

M 211 WU. Marburg a :

w» -Ä7 Dienstag 8. September 1908. ^ahrg.

'VarebtHd! verboten.) | "Aber ihr das zu sagen, sie darum zu bitten, Getrennte Mpli-tr f6 Est das schwerste. Du kennst sie nicht, diesen

OCITuinie Lvkt.en. I fragenden, anklagenden Blick ihrer Augen.

Roman von Clarissa Lohde I lieber dem bösesten Wucherer in die Hände

' Wen, als ihn aushalten."

------ ' l b g.) IUnd doch mußt Du es, und ich meine Du übertreibst. Man sagt, ich stehe unter dem Pantoffel, aber bei Dir scheint cs noch schlimmer zu sein. Du fürchtest Dich vor Deiner Frau."

Dietrich murmelte etwas vor sich hin. ^Jn demselben Moment klopfte es an di» Tür. Der Diener trat ein und meldete, daß serviert sei. Auch wäre der Administrator. Amtmann Wese, da, den der Herr Baron herbefohlen hätten.

Er mag sich zum Teufel scheren," stieß Dietrich wütend hervor.Ich habe keine Zeit."

Die Unterredung." meinte der Graf auf­stehend,hätte vorläufig ja auch keinen Zweck. Aber nun komm zum Essen und fasse Dich, damit die Frauen nichts merken."

Er legte den Arm in den Dietrichs, der sich ohne Widerstand von dem Grafen fortziehen ließ.

Poddelkohle Dortmund 11,00 10,80 Flammkohle Saarbrücken 18,40 12,80 Fettkohle Saarbrücken 12,76 12,20

Qitr jffnMfrtftfW I Don 660 000 Tonnen (oder 9 Proz.) ent«

OTVyicnfTttgc. fällt tn der Hauptsache auf England, das ja auch

DasBerliner Tageblatt" läßt sich Wter I M unserer Steinkohleneinfuhr am meisten intet« dem 21. August aus London folgendes deve« I *st- Die Einfuhr von England ging zu­schieren: I rück von 6,21 auf 5,63 Mill. Tonnen, also um

Deutsche Kohlenhändler erhielten eine Ordre X®nnc? (=9-8fW). Dabei ist aber

-<ruf 12000 Tonnen Kokskohle für Dünkirchen I ? Gesamtausfuhr Englands an Kohlen in die« wobei Rewcastler Firmen um 2 Schillina 12 64 I ?alre großer gewesen als im Vorjahre. Sie Mark) per Tonne unterboten mürben 1 betrug tzanuar/Juli:

Das ist wieder einmal eine treffliche Jllu- I 1907: 37'12 tn

ftrßtion zu den Klagen der englischen Kohlen« I Also an den englischen Verhältnissen Hixrt intereffenten über bie Konkurrenz von fetten des I der Rückgang unserer Kohleneinfuhr nicht« deutschen Kohlensyndtkats, das den inländischen k »17 , V,

Konsumenten hohe Preise abnimmt, um tm Aus- ftatoMd^unS ^^^ohlen ge-

lande Schleuderkonkutrenz treiben au können »7 Außenhandel in Braunkohlen:

Denn während in England die Kohlenvreife nur I ber Ausfuhr, Rückgang

rückläufige Bewegung gehabt haben sind sie bei I tm* Anfuhr, wenn auch nicht in dem gleichen «ne in Deutschland noch weiter gestiegen Mr W bCn Stei*-

geben im folgenden die Großhandelspreise für I Ä Tonnen

deutsche und englische Kohlen für den Monat I 19Ö8 6T 3uI -----

Juli 1908, verglichen mit dem Jahresdurch- | Eins« hr: 5,08 Mill.

schnittspreise 1907 wieder, und zwar für die sechs Ausfuhr: 155 ^00 ______

gangbarsten deutschen und die zwei gangbarsten I Demnach hat also der Erlaß des Eisenbahn- englischen Sortens Es kosteten per Tonne in Ministers vom 11. Dezember 1907, daß der Roh- Matk: stostarif (der bisher nur für den inländischen

Deutsche Kohlen I Versand galt) ausgedehnt werde auch auf aus«

luli gttioerum I indische Kohlen und Koks, wie wir das votaus- E07 in Dozenten I ße^t baben, recht wenig genützt.

I Erlaß des Ministers vom 15. Februar + 18,1 I 1908, der Bestimmungen trifft über, wie es amt- -4-ifiS I beißt,Aufhebung bezw. Einschränkung der + 10 ermäßigten Kohlenausfuhrtarife,, tritt erst am

+ 1,8 | Oft ob er in Kraft, und bezieht sich übrigens, + i7 I wie vielfach nicht bekannt ist, in der Haupt- + ^9 auf Koks und Briketts, während Kohlen nur

I ganz nebensächlich behandelt werden. Dem gro- Loko Hamburg ^uli 1908 cXuti 1907 I -^obleuerporihandel aber dürften die neuen

West Hartl eh Steam ß ® I Tarifbestimmungen wohl sehr wenig weh tun,

(grobe) 16,70 18,80 11,2/<» bafüt sorgen schon die verschiedenen Kautelen,

Sunderland Nußkohle 18,70 20,20 - 8,8/. welche das Bestehenbleiben der wichtigsten Aus-

Jeder Kommentar ist angesichts dieser Zah- fuhrausnahrmetarife für Kohlen garantieren! len überflüssig! Während in England die Preise I Dabei sind bei uns die Kohlenpreise weiter weichen, steigen sie bei uns immer lustig weiter, I in einer aufsteigenden Bewegung begriffen wie : «7tl£tenbr unfere Kohlenausfuhr fortgesetzt aus verschiedenen Zeitungsnotizen hervorgeht' im Wachsen begriffen ist, ist int laufenden ein So hat z. B. nach einer Meldung aus Breslau bedenklicher Rückgang der Einfuhr eingetreten! «om 20. August die Königliche Bergwerksdirek-

Es betrug die Ausfuhr von Steinkohlen in S? in $reifc fr Nußkohle, Stück-

Tonnen: I iohle und Wurfelkohle um 50 Pfennige per

1104: 1800 I 2'0nne erhöht.

1905: 18,16 Es wird nun endlich einmal Zeit, daß an- I

iw7:. H sesichts dieser Verhältnisse gegen die Ausbeu-

a ' ' iung des Konsums durch den Kohlentrust (wo-

Jn oen ersten sieben Monaten (Januar/Juli) möglich noch zugunsten des Auslandes) eiter« Hs laufenden Jahres ist int Verhältnis zur glei- I gische Front gemacht und auch der Regierung Oen Zeit des Vorjahres die Steinkohlenausfuhr klar gemacht wird, daß sie ihre verhätschelten

noch weiter gestiegen, denn sie betrug 11,46 Mill. Schoßkinder, die Kohlenmagnaten bezüglich der

Tonnen, gegen 11,25 Millionen im Vorjahre. I Tariffrage etwas schärfer als bisher anfaßt.

bre Einfuhr von Steinkohlen auf I Dr Gerber !

6,55 Millionen Tonnen, gegen 7,21 Millionen ________

Sonnen im Jahre 1907 zurückgegangen. Dieser