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tuu dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchham

uvd d.<r« Beilage«:Literarischer ..««»dwirtfck-MÄe Heil«««" nnd ..9«n6riede« Srwntagshlatt,

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Erttes Blatt

men soll. Indessen sprechen viele Gründe dafür. I daß im Jahre 1909 Kaiser und Zar fich treffen I werden.

man tausend fünf-imdert zalt

Als

Und fiebenzig zwei Jahr darzu, Eot geb dem Land und Fürsten Rhu.

200 die der auf der

von seiner zentralafrikanischen zutückkehtenden Herzogs Adolf Mecklenburg ein Bankett.

Mit besonderer Genugtuung

Landgraf anlegen, mendie zu einer Behring.

Der durchluchtig Fürst hochgeborn, Von Got zum Regiment erkorn, Ludwig Landgraf, Her zu Hessen, Lies dies Gemach von new abmessen Und aufführen in der Gestalt,

Ei« neuer Truppenübungsplatz. Stutt­gart, 14. Aug. Nach einer Meldung d sNeue« Tagblatts" ist der Ankauf des Truppenübungs­platzes an der badisch-hohenzollernsthrn Grenz« bei Ebingen, Balingen und Pfraustettra für das 14. badische Armeekorps zum Preise von 2 Mill. Mark erfolgt.

Der erste Aufstieg des Parseral-Ballon». Berlin, 14. Aug. Der neue Parsevalballon der

mit den Anlagen diente im Jahre 1814 zum Begräbnisplatz, als auf dem Schlöffe fich ein großes Lazaret befand und eine große Seuche ausgebrochen war. An der Südseite des Schlaffes wurde ein auf Arkaden ruhender schwerfälliger Bau mit barokem Eiebel und der­artigem Erker dieneue Stube" genannt, er­baut. An diesem steht die Inschrift:

Windgeschwindigkeit nur rroa 3 Meter in Sekunde betrug, stieg Je in größeren Höhen 8 bis 10 Meter, auch war es besonders in Gegend von Zehlendorf in einer Höhe von

gen für das Verhältnis zwischen Oesterreich- Ungarn andererseits erwartet werden. König Eduard werde aber erfahren, daß die öster­reichisch-ungarische Politik dem Bündnis mit Deutschland treu bleibe und fich nicht zur Teil­nahme an einer Einkreisungspolitik hergebe, die darauf gerichtet wäre, Deutschland zu isolieren. Bei dieser Gelegenheit werde dem König Ge­wißheit darüber gegeben werden, daß die deutsche Politik ganz genau so wie die öster­reichisch-ungarische lediglich den Ehrgeiz habe, für die Aufrechterhaltung des europäischen Frie­dens zu wirken. Ueber die Befferung der Be­ziehungen zwischen Deutschland und England werde Kaiser Franz Josef gewiß am meisten er­freut sein.

Auch sonst ist man erfreulicherweise im Aus­lande bemüht, seinen freundschaftlichen Gefühlen für Deutschland Ausdruck zu verleihen. Wir wollen hier nur noch einige besonders bemer­kenswerte Daten bringen. In Spanien lud der Bürgermeister von Barcelona den Kommandan­ten des deutschen DampfersVittoria Luise" ein, an dem Festmahl teilzunehmen, das der Magistrat zu Ehren der Offiziere des britischen Geschwaders gab. Das fft gewiß keine große politische Tat, aber als Symptom für die Stim­mung im Auslande charakteristisch. Man be­müht fich darum, uns Freundlichkeiten zu erwei­sen und gleichzeitig die alle Welt beängstigende deutsch-englische Spannung zu mildern. Mit 78 gegen 35 Stimmen beschloß die belgische Kam­mer, einem deutschen Kapitän das Kommando des neuen belgischen Schulschiffes zu übertragen, und der König der Belgier gab zu Ehren des

Marburg

Sonntag, 16. August 1908.

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberhessische Mtuna" bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen in chhainund Wetter sowie bei unserer Expedition Markt 21. Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. lohne Bestellgeld), bei unser» Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

Umschau im Auslande.

Die Friedrichshofer Zusammenkunft zwischen «nserem Kaiser und dem Könige von England ßst insofern als von ausschlaggebender politischer Bedeutung aufzufaffen, als fie den Beweis er­bracht hat, daß die Besorgnis über etwa be­gehende Gegensätze in der Orientfrage gegen­standslos ist, und daß alle Großmächte fich jetzt zu dem deutschen Standpunkt bekannt haben, der Türkei die Ordnung ihrer inneren Staatsange­legenheiten selbst zu überlassen. Besonders für die englische Politik bedeutet dieser Schrittt eine Abkehr von ihrer früheren Gepflogenheit, die 'inneren türkischen Zwistigkeiten zum Gegen­stand von Interventionen zu machen. Doch hat .die englische Regierung gleichzeitig der Hoff­nung Ausdruck gegeben, daß das neue türkische Regiment auch für Mazedonien Erfolge zeitigen würde. Aus jeden Fall aber ist die Gewißheit, daß die Fragen des nahen Orients die Mächte nicht entzweit haben, als ein Gewinn im Inter» Itsse des Weltfriedens zu betrachten.

Bezüglich der deutsch-englischen Beziehungen sehen wir, daß die wechselseitigen Aufklärungs­bemühungen immer mehr von Erfolg gekrönt werden. Trotzdem kann, man nicht erwarten, daß in wenigen Monaten alle Mißverständnisse aus der Welt geschafft werden. Die Gefahr einer (weiteren Entfremdung zwischen den beiden gro­ßen Staaten ist durch die Zusammenkunft in Friedrichshof jedenfalls verringert worden und die, weniger bei uns als in Frankreich und Eng­land, von einem Teile der öffentlichen Meinung vertretene Theorie, als sei ein bewaffneter Zu­sammenstoß zwischen Deutschland und England unpermeidlich, kann man schon jetzt zu den Akten legen. Der Berliner Gegenbesuch des englischen Köngspaares im Januar k. I. ist ein weiterer Beweis dafür, daß die deutsch-englischen Bezieh­ungen vor der Bedrohung durch einen offenen Bruch gesichert sind. Vielleicht ist es angebracht, daran zu erinnern, daß vor 50 Jahren, im August 1858, die Königin Viktoria ihrer Tochter ln Berlin einen Besuch abstattete und dann als East des Prinzen von Preußen längere Zeit in Reu-Babelsberg weilte.

Auch der Besuch, den König (Kmard dem greisen Franz Josef in Ischl abgestattet hat, ist als ein Beweis dafür anzusehn, daß starke Kräfte bemüht sind, die zwischen den Interessen der einzelnen Mächte bestehenden Spannungen :gu vermindern. Die österreichische Presse spricht es offen aus, daß von dem Besuche günstige Fol-

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Der Baumeister Ebert Baltwein bet dem Landgrafen Ludwig IV.

Von L. Müller.

etwa 200 Metern sehr böig. Trotzdem entwickelte der Basson eine sehr gute Geschwindigkeit und gehorchte willig dem Ste ler. Die Stabilität war ausgezeichnet.

Das Arbeitskammergesetz. Der Arbeits­kammergesetzentwurf wird dem Reichstage wahr­scheinlich in diesem Jahre nicht mehr zugehen. Der Entwurf soll bekanntlich umgearbeit wer­den, und diese Umarbeitung wird vermutlich viel Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem ist die nächste Tagung des Reichstages so belastet, daß es unzweckmäßig erscheinen würde, den weit­schichtigen und überaus wichtigen Entwurf dem ohnehin stark belastete« Hause noch zu unter­breiten.

Der Konflikt i« bet Werftindustrie. Stet­tin, 14. Aug. Die Nieter der Vulkanwerft hiel­ten gestern Abend eine Versammlung ab, in der es zu einem außerordentlich heftigen Tumult kam. Ein Teil der Versammelten drang auf die Tribüne los und konnte nur mit Mühe zurück- gehalten werden. Die Abstimmung ergab, daß alle Anwesenden fich gegen die Wiederaufnahme der Arbeit erklärten. Auf der Werft des Vul­kan hat heute das versuchsweise wieder zuge- laffene Drittel der Arbeiterschaft, etwa 2000 Mann die Arbeit ausgenommen. Von den orga­nisierten Nietern ist niemand zur Arbeit er­schienen, dagegen haben sich etwa 80 Nichtorga- ~~ , .! (Es waren seine Räume vor längst vergangner Zeit

Dem Orden, jenen heil'gen Dominikus, geweiht. Und käm ein Mönch heut wieder von jener alten Schar,

Er würde vieles finden, so wie es eh'mals war. Noch sprossen am Spaliere die Reben risch und grün.

Noch blühn im Klostergarten die Ros,.« «ich und Jasmin,

Es spiegeln sich die Fenster im goldne« Sonne«, schein,

Noch duften blaue Veilchen am hohen Galten, rain.

Noch tonet von der Kirche des Glöckchens Heller Klang,

Noch tönt's vom Saal de: Hora wie frommer Mönchsgesang,

Noch ziehen Prozessionen zum alten Kreuzqanr ein:

Prorektor, Professoren im festlichen Verein Noch sieht man in dem Lenze, wenn Wald urb Flur erwacht,

Die schönsten Rosenkränze in wunderbarer Pracht.

Mehr als ein Halbjahrtaufend steht dies.» Kloster schon,

In Stürmen wild und brausend auf seinem Felsenthron.

Es bot in schlimmen Zeiten, im wilden Krieg» gewühl, ,

Den schönen Wissenschaften ein freundliches Asyl Das hat es treu bewahret in alter deutscher Kraft,

Noch bienen seine Räume der Kunst und Wissen-

Ob manche Klostermauern im Sturm der Zeit verweh'n,

Dominikus, dein Kloster wird lange noch be» steh'n.

(Fortsetzung folgt.)

Motorluftschiffstudiengesellschaft vollsührte heute Vormittag eine Fahrt von 2% Stunden rund um Berlin. Um 6 Uhr 15 Min. stieg das Luft­schiff auf dem Tegeler Schießplatz aus und ging über Pankow, Weißensee, Strahlau nach Ober­schönweibe. Von bort ging bie Fahrt nach bem Tempelhofer Felbe unb dann über Friedenau, Steglitz, Groß-Lichterfelde, Zehlendorf, Wann- see, Kladow unb Gatow zurück zum Aufstiegsort, wo um 9 Uhr bie glatte Lanin« ng erfolgte. In bet Gondel befanden sich Hauptmann von Keh­ler als Führer, Hauptmann v. Krogh unb In­genieur Kiefer, bie bie Höhen- unb Seitensteue» tung bebienten. Das Luftschiff hielt sich wäh­rend ber Fahrt durchschnittlich in Höhen von bis 400 Metern. Während bei der Abfahrt

Dieser Anbau diente als fürstliche Reittkam- mer. Oberhalb ber Ritterstraße, südlich von dem Schlosse ließ der Landgraf durch diesen Baumei­ster aus Bruch- und Quadersteinen ein stattliches Gebäude von 4 Stockwerken aufführen. Das­selbe bildete ein Rechteck mit einem an ber Langseite vorspringenden Treppenhause. Es wurde 1575 als Kanzlei erbaut, auf bem Grunb unb Boden des ehemals Weitershausen'fchen Vurgfitzes. 1872 wurde das Gebäude unter Leitung des Landbaumeisters Regenbogen durch einen Anbau nach Norden vergrößert. Das Portal am Treppenhause ist mit dem hessischen Mappen unb ber Inschrift des Er­bauers geziert. Die frühere Kanzlei befand fich in ben Gebäuden in bem biesem gegenüber ge­legenen Garten, ba, wo jetzt bie gothische Spitz­bogentüre unb bie alten Kellergewölbe in ber Umfassungsmauer zu sehen ftnb. Bekannt unter dem Namen Regierung wird das Gebäude eben zum Landgericht benutzt. Unter diesem Bau­meister wurde von feiten ber Stabt int Jahre

feinen Baumeister einen Tiergarten Die Feldlage hat heute noch den Na- Tierwiese". Heute dient sie wieder Tierwiese und gehört Professor v.

Der obere, ber Stabt gehörige Platz

das Rathaus gerade nicht verschönert: einen Turm, bet damals auf bem Rathause war, brach man ab unb setzte dafür ein kleines Türmchen mit einer welschen Haube an dessen Stelle, eben­so erhielt auch das Treppenhaus den gegen­wärtigen welschen Giebel. Das jetzige Türm­chen mit ber Wetterfahne würbe 1663 barauf gesetzt.

Im Jahre 1582 ließ ber Lanbgraf durch Ebert Baltwein oberhalb der Weidenhäuser Brücke eine herrschaftliche Mühle mit Mahl- unb Schlagwerk erbauen. An einer Tafel, welche an dem Mittelbau angebracht ist, steht fotgenbe Inschrift eingehauen:

Im tausend fünfhundert Jahr Und zwei unb achtzig fürwahr, Dies kunstreich Müblwetk ist fundiert. Ganz neu von Grund heraufgesührt.' Und also hat erbauen lassen, Mit gutem Rath künstlicher maßen Von Gottes Gnaden Fürst von Hessen, Landgraf Ludwig zu nutzen Dessen, Seinem lieben Vaterland, Welche an diesem Ort hier stand. Verfallen wollt und gehn zu Grund; Anstatt desselben ließ sich schaut, Das neue Mühlwerk meisterlich erbaut. Der gütig und allmächtig (Sott, Aus welcher milden Hand man hat, Solch Gaben all ohn Maaß unb Ziel, Erhalt uns Frieden, Rhu unb still, Bewahre unsere Obrigkeit, Sammt ßanb unb Leuten allezeit.

In ben (Erinnerungen an Marburg von Weintraut kommt Baltwein auch vor.

Das Dominikanerkloster (jetzt llniverfitätsgebäube).

Infolge der Teilung des Heffenlandes unter Philipps 4 Söhne erhielt Marburg wieder eine ständige Hofhaltung, indem Landgraf Ludwig IV. (von 15671604) Oberhessen erhielt und in Marburg residierte. Unter seiner Regierung wurden viele neue Gebäude unb zwar sämtlich im Rennaisancestyl erbaut. Der Lanbgraf hatte fich zu deren Ausführungen den Baumeister Ebert Baltwein beschafft. Es wurden 1570 auf dem Schlosse neu erbaut: ein Zeughaus mit Marstall (jetzt dient das Gebäude zu Wohnun­gen für Archivbeamte), Brau- und Backhäuser. Auf dem Plateau, westlich von dem Schlosse gelegen, wurde eine Rennbahn, ein Lustgarten mtt Springbrunnen angelegt. Ein für die Herrschaften bestimmter, auf Säulen stehender Pavillon Hai sich bis heute noch erhalten, ebenso zwei viereckige Türme, auf welche zur Speisung ber Springbrunnen unb eines Brunnens auf bem Schloßbofe das Wasser durch eine Wasser­kunst getrieben wurde. Arn Grün hatte bet Landg'.af ein großes Wehr unb eine Mühle mit Masst rkunst erbauen lassen: von hier wurde ver­mittelst eines Saug- unb Druckwerkes -bas Wasser in Röhren auf bas Schloß getrieben. Von dem Ueberlauf wurden in ber Stadt einige Brunnen, z. B. im Renihof in der späteren Reitschule und das soo.en. Klingelbörnchen ge­speist. 1884, am 14. Mai, wurde die Wasser­kunst erst geschlossen und das Gebäude vorn Staat verkauft. In der Bergsenkung vom Damunelsberg nach dem Marbachtal ließ ber

D» JnsertionSgebÜhr betrögt für die Tgefpaltene Zeil« oder deren Raum 16 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. ,

Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universttätsbuchdruckerei 'xSOjTfl*

Inhaber Dr. E. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

1581 ber westliche Anbau am Rathaufe, dessen I Hoch über jener Mühle, erbaut vonBaltewein" Unterbau zur Brotschirne diente, um einige I Steht majestätisch prächtig, ein Haus von' Stockwerke erhöht. Durch diese« Anbau wurde I grauem Stein'

t Xtitijf jeS Reich.

vom Kaiser. Wilhelmshöhe, 14. Aug. Der Kaiser hörte heute Vormittag den Vortrag des Chefs des Militärkabinetts, Erafe« v. Hülsen- Häseler. Aus Cronöerg wirb gemelbet: Der Kaiser trifft am Donnerstag, ben 20. b. Mts., nachmittags 3.30 Uhr von der Truppenschau in Mainz wieder hier ein und bleibt bis zum Frei­tag, den 21., nachmittags 7 Uhr, um dann nach Wilhelmshöhe zurückzukehren.

Kriegsminifter v. Einem hat in einem Drahtbericht erklärt, daß die Nachricht von sei­nem Rücktritt falsch sei.

Der Landtag. In letzter Zeit ist mehrfach die Frage der Feststellung deck Zeitpunktes der Einberufung des preußischen Landtages erörtert worden. Es ist selbstverständlich, daß über ben Tag bet Eröffnung bet Tagung ein Beschluß bes Staatsminifteriums noch nicht gefaßt ist. Das kann erst geschehen, wenn sich übersehen läßt, wie sich bie Geschäftsdisposttionen am besten ge­stalten lassen. Sicher ist jedenfalls, baß bet preu­ßische Lanbtag im Herbst einberufen werbe« wirb. Nun würbe in den erwähnten Erörte­rungen hervorgehoben, baß wahrscheinlich bet November herankommen werbe, ehe der Lanbtag werde zusammentteten können. Sine solche Mit­teilung hat lediglich Kornöinationswert. Ihr gegnübet bars barauf verwiesen werben, baß von ber Regierung im Abgeordnetenhause die Forschungsreise I Erklärung abgegeben ist; es sei in Aussicht genorn- Friedrich zu I tnert> den Landtag im Oktober dieses Jahres zu I versammeln, um ihm ausreichende Zeit zur Be- bat man In I ratu.!t9 *et Besoldungsverbesserungsvorlage zu Brasilien die Einladung unseres Kaisers aufge- Iüti>e selbstver-

nommen, bet zufolge mehrere höhere brasilia- I _ werden, _ wenn sich

nische Offiziere, unter ihnen der Kriegsminister I Zwingende Gründe Herausstellen

und General Mendez, an den diesjährigen deut- I 1 nV x__k. ..., . _

schen Kaisetmanövern teilnehmen. Die ganze I Kn . q . diesjährigen Äatfeti.ittno»et in

brasilianische Presse ist des Lobes voll und be- Elsatz-Lochnngen werden auch -retje der Ber-

glückwünscht den neuen Kriegsministet, der sich I e. aus ®ttn kommandiert. Zwei

durch die energische Inangriffnahme ber Heeres- I b®5 ^^^fl^P^nbatatnons Nr. 1

unb Marineorganisation bereits große Sym- I Xrf.^eJ" 0U^ Anhaltet Bahnhof

pathien erworben hat. I "nb. ?c$.xtnm 141 ^ptembet zuruck.

. . . . . m I Das Material wird schon am 18. b. M. in einen

Die immer wieder tn der Presse auftauchende Sonderzug verladen. - Am 30. August gehen

Meldung, daß Vorbereitungen zu einer Zusam- 38 Kraftfahrzeuge von bet Betriebsabteilung

menfunft zwischen unserem Kaiser unb dem Za- der Eisenbahnbrigade tn das Manövergelände

ren noch in diesem Jahre getroffen werden, ist von Berlin ab. - Das Luftschifferbataillon ent-

nicht glaubhaft. An dieser Nachricht ist lediglich sendet zwei Drittel seiner Mannschaften mit 12

richtig,, daß die russische Karserjacht instand ge- Ballons am 3. September zu dem Kaisetmanö-

setzt wird die wahrscheinlich die kaiserlich ruf-er, diese kehren am 22. September in ihren

fische Familie wieder für längere Zett aufneh- I Standort zurück.