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deuten begrüßte; auf dem nämlichen Kutter

lRachdruck aller Originalartilel ist gemäß 8 18 Le» Srbeberrecht» nur mit der deutlichen Quellenangabe .Oberheff. Ng-" gestattet.)

Äsrb«rg 28. Juli.

1( llniverfität. Die Studierenden, die wäh- rend des Wintersemesters 1908/09 der ersten theologischen Prüfung sich unterziehen wollen, werden am schwarzen Brett ersucht, Dienstag, den 4. August, 9 Uhr, in den Räumen des theo, logischen Seminars ftch einzufinden.

)( Akademisch« Lesehalle. Für das Winter, semefter besteht der Vorstand aus folgenden Her­ren: Konfistorialrat Prof. D. Mirbt, Vorsitzen, der; Prof. Dr. Leonhard, Prof. Dr. Thumv, Kassenführer; Prof. Dr. Schenk; Privatier A. Contzen, Privatier M. Seippel, Stud. theol. Twele. Stud. jur. Erünthal, Stud. med. denk. Salber. Jeder der Herren ist zur Entgegen­nahme von Wünschen bereit.

)( Landwirtschaftlich« Versuchsstation. In einem kürzlich veröffentlichten ««richt übe, eine vor längerer Zeit abgehaltene Satzung der Ackerbaukommission heißt es wörtlich: ,,Der gegenwärtige Stand der Verhandlungen ^e die Verlegung der landwirtschaftlichen Versuchs- Patron von Marburg nach Easielwrrd bespro­chen und dabei zum Ausdruck gebracht, daß dre Kommission die Verlegung als durchaus not­wendig erachtet und daher den Vorstand drin­gend bittet, den Beschluß der Bollver ammlung ko schnell wie möglich auszuführen. Dre baldige defintive Reglung liege im Jnteresie derg^ samten hessischen Landwirtschaft." Daß dres« Kommission den Beschluß gern ausg«suhrt h°ben nlöchte, ist ja selbstverständlich und nahmen «tt desdalb auch seither kerne Notiz davon. OS er a^ausgefiihrt wird, ist ein« Frage, dre noch nicht entschieden ist. 9R.

* Radsport. Bei dem am Sonntag ,den 28. d. M. vom Nordbezirk des Gaues 9 des D. R-B. : veranstalteten RennenRund im Bezirk" über , 160 Kilorntt, Start und Ziel Herborn, hatte bte i vom hiesige» Radfahrer-Verein 1891 startende

Kenntnis.

Der folgende Punkt betraf die Wahl von vier Mitgliedern in die Finanzkommispon. Die ! Wahlvorschlagskommisfion hat die Stadtverord­neten Dörffler, Stumpf, Spörhafe undStrornsky vorgeschlagen, mit der Maßgabe, daß dre erste Wahlperiode dis zum 1. Januar 1910 dauert. Die Vorgeschlagenen wurden gewählt.

Betreffs der Gewährung von Umzugskosten an hierher versetzte Lehrer und Gewährung von Zulagen an die Lehrer und Lehrinnen wurden die betreffenden Bestimmungen zur Verlesung gebracht. Nach längeren Verhandlungen wurde die erstere Sache von der Tagesordnung abgesetzt und der folgende Titel genehmigt.

Der Uebertragung des Restes der für 1907 bewilligten Kosten für Beschaffung von Zählern auf das Rechnungsjahr 1908 stimmte man zu.

Ebenso auch der Anstellung einer Schreib­kraft im «lektrizitSlswerr.

Weiter besprach man den «loscht ich «me» Vertrages mit Bauunternehmer Heinr. Wers- haupt wegen Abtretung einer »einen Flache Ecke Biegen- und Heufingerstraße. Nach Einsicht der Pläne war man damit einverstanden.

Die Verrechnung der Kosten für den Kohlen­bezug im elektrischen Werk hat schon einmal di? Stadtverordnetenversammlung beschäftigt. Die an sich unwesentliche Sache fand heute end- giittige Erledigung.

Den Erlaß eines Nachtrages zum Statut der Sparkasse und Leihbank wurde nach Verlesung des betreffenden Paragraphen zugestimmt.

Zwischen der Friedrich- und Moltkestraße in Verlängerung der Weißenburgstra^ soll ein Verbindungsweg geschaffen werden. DieWeißen- burgftraße hat bekanntlich den städtischen Körperschaften schon viel Kopfzerbrechen gemacht und gar manchmal war diese Gegenstand von Verhandlungen. Es wurden auch aus den Akten eine Anzahl Beschlüsse, die in Sachen der Weitzenburgstraße gefaßt worden waren, zur Verlesung gebracht. Berschiedenemale wurde die Straße aus der Baufluchtlinie gestrichen. Jetzt hat der Magistrat in Berücksichtigung bes Um­standes daß auch Kleinfamilienhauser hier ge- baut werden müsien, den Antrag gestellt, «inen Verbindungsweg hier zu schaffen. Stadtv. Eichelberg mack V« darauf aufmerksam, daß ewige Straften im Südviertel nicht sachgemäß chaus- fterl seien, da würde man böse Erfahrungen machen. $n einer anderen Straße dort fei die Packlage zu hoch. Der Oberbürgermeister wie, diesen Einwurf mtt der Maßgabe zurück, daß da, Stadtbauamt wohl die erforderliche Sach- kenntni, bezüglich der Chaussierung besäße «nfc fcte hoho Packlage in der anderen Eirahe hab.

man absichtlich gemacht, weil das Material «t- Eas schlechter gewesen sei. Stadtv. Rohde meinte, das ganze Gelände gehöre dort dem Bauunter­nehmer Münscher. Man könne ja diesem viel­leicht die Bebauung dieses Terrains als Privat­weg überlassen. Der Oberbürgerm.ister war gegen diesen Vorschlag, weil sich durch solche Maßnahmen Unzuträglichkeiten herausstellten und das unstöne System der Erbauung von Hinterhäuser" gefördert wurde. Er fugte fer­ner hinzu, daß feste Zusagen noch mcht gemaa;t worden feien, weil einer der eiet Interessenten schon feste Bedingungen gestellt habe. Man könne ja abwarten. Stadtv. Eichelberg wünschte, daß das definitive Projekt unter Berücksichtig­ung von Vorgärten vorgelegt würde. Ern An­trag, eine Ortsbesichtigung vorzunehmen, fand schließlich Annahme. .

Auf der Ketzerbach-Promenade soll ern Fuß­weg hergestellt werden. In den Etat sind hier­für ja auch schon 1000 M vorbehaltlich einer Spezialoorlage eingestellt. Stadtv. Professor Reissen wies darauf hin, daß die Ketzerbach- Promenade bei Regenwetter und im Winter unpassierbar sei, abgesehen davon, dich hier wegen der vielen spielenden Kinder der Verehr erschwert würde. Er halte es aus diesen Grün­den für zweckmäßig, dort einen Fußweg M machen Stadtv. Schäfer hielt es nicht für zweck- mäßig, in der Mitte einen solch erhöhten Fuß- weg anzulegen. Stadtv. Profesior Reissert fugte hinzu, er gönne den Kindern den Spielplatz, man möge aber das Dreieck (gemeint ist die neue Anlage) dazu einrichten; die größeren Kinder, die Fußball spielen, könnten auf die Schul,piel- plätze gehen. Der Oberbürgermeister war der Ansicht, daß man bei einer richtigen Unter« läge mit einem Kiesweg auskomme, der passe auch besser zum Eharaktev der Ketzerbach, wie ein Bürgersteig mit Plättchenbelag. Der diesbezügliche Antrag fand Genehmigung.

Punkt 12 mußte abgesetzt werden.

Betreffs der Weiterführung der Gas, leitung am Wehrdaerweg handelte es sich um eine Eingabe seitens Anlieger dieser Stra^. Die Leitung soll bis etwa 10 Meter hinter der Arminenkneipe zu liegen kommen. Stadtv. Schäfer glaubte, es bleibe schließlich doch weiter nichts übrig, als die Leitung am Wehrdaerweg bis zur Gemarkungsgrenze zu . "tun

könne doch gleich etwas weiter gehen. Die seh, eingehende Debatte über diese Angelegenheit endete schließlich mft der Annahme des An-

I Es kamen dann noch einige Dringlichkeits­anträge. Zunächst handelte es sich um die Ueber- dachung der Maschinenhalle und des Genera- torenraumes im Elektrizitätswerk. Ueber den Maschinenraum soll eine feste Betondecke ge­macht und diese mit einem flachen Dach geschützt werden. Beigeordneter Sardemann gab die nötigen Erklärungen zu diesen Notstandsarbei- len dort und begründete auch den weiteren An- trckg daß die beschädigte Akkumulatorenbatterie in Stand gesetzt bezw. erweitert wird Di« Kosten für die Betondecken werden durch me I Versicherungssumme gedeckt. Die Vorlage wurde I genehmigt Ebenso wurde auch ein Betrag für, I die Reuherstellung der Kartenblätter verlangst.: I Die Kosten betragen rund 10000 <A. Wie der

I Beigeordnete Sardemann anführte, ist da» I Kartenmaterial durch den vielen Gebrauch sei- I tens Privater besonders, in schlechtem Zustande. I Dies zu verbessern liege wohl auch im Inter», esse der Bürgerschaft. Stadtv. Rohde memte

I d« Betrag sei hoch, man könne vielleicht di«, I Sache auf einen längeren Zeitraum verteilen. I Der Oberbürgermeister hielt dies nicht für I richtig und gab auch seine Gründe hierzu an. I Auch der Stadtv. Stumpf hielt es für richtiger, I wenn solche Fragen bei der Etatsberatung zur. I Sprach« kämen.

I Als die Debatte hierüber sich zuspitzte, ««an, I traate der Oberbürgermeister Ausschluß der I Oesfentlichkeil. Bemerkt sei, daß sowieso noch I eine Sache vertraulich behandelt werden sollte.,

heischen Interessen Deutschlandsunddie Ehre I ^Konstitution' Ä Jn^der Menge befaße« I fuhr Präsident Fälliges mit seinem Gefolge And Sicherheit seiner im Ausland tätigen Bür- I die Konstitution, usw. In de 9 ' I dem Minister Dikow nach derStandard". I

wt gewährleisten helfen. § 3. Der] deutsch, sich auch viele türkische Frauen Im Jiwis an, w beim Eintreffen des Präsidenten um Luftflottenverein wird « als seine Hauptauf- I gelangt, zogen die Demonstranten bis vor das I g be^n Flagge auf Großmast, während das I oafiß betrachten nach seinen Kräften dafür zu | große Tor, wo es zu neuerlichen, noch begeister- I TransportschiffAlmas" einen Salut von 21 j

Lrocn daß lenkbare Luftfahrzeuge in hin- I teren Huldigungen für den Sultan kam. Eene- I Schuß feuerte, den eines der französischen Schiffe I

«icken'der Anzahl und Größe gebaut werden, I rale überbrachten sodann den Demonstranten I beantwortete. Auf dem Deck der Jacht standen I

um Aukaabe voll und ganz gerecht zu wer- den Ausdruck der Befriedigung des Sultans und I die Ehrenwache mit Musik, ferner die Offiziere |

«äMä» «sg Bäääk

Anmeldungen zum Beitritt (Jahresmindestbei- I für Telegramme wurde mft dem Heutigen Tage I 6es Präsidenten von derStandard" I

ttaa 2 ^l) sind zu richten an: Oberinpektor von I aufgehoben. Durch ern Jrade wird die,Instand- I J bie ^ma6 abermals einen Salut von 21 I SSenitfin Mannheim, Augusta-Anlage 7. setzung und die Ausstattung der Parlament ^ß ab. Bald naächer begab sich der Käfter

L ,^«reratentteuer Wir lesen in der I räumlichkeiten ruf Kosten des Sultans an^- | mtt den Ministern und dem Gefolge zur Er- I rtSSs

auftauchten und daß diesmal ihre Richtigkeit | » Minister^des Aeußern von dort zu- I Schuß, denn dieAlmas" erwidette. Auf dem

dem Blatte bestätigt werde. Rach unserer Kennt- I und mit dem Minister des Aeußern | ^nschiffe wurden dem Kaiser, nachdem

nis der Verhältnisse ist eine Inseraten- I rückkehrte, ^nftmd lebhafter Ovatwnem Die f ^renwache und der Besatzung

steuer nicht geplant. Man hat wohl den I lärmenden Manifestanten $ 8 I ß^geft^ritten hatte, das Gefolge des Präsidenten

Gedanken erwogen, ist aber davon abgekommen, | amtlichen Auffordernng^die ^undgEngen I unb bie Kommandanten der französischen Schiffe moif man mti Giäerheit voraussab daß eine I zustellen, sofort aus. .junge Leute, zweifellos 1 ^rgestellt. Bei der Abfahrt des Kaisers feuerte Mfe Zn ÄXSlSZ Sunetürt«, richt-«-» «» ««- -nd S-». ,in8f,".»**. Schm .i7°»s°lx jw 21 6** ES«?SSL 9 W angenommen ^rmen Ansprachen, in denen sie Gehorsam gegen I _ ^eval, 27. Juli. Präsident Fälliges wurde

Versen wuroe I den Sultan empfahlen. Eine Beilage der tür- I an Bord desStandard", wohin er nicht rote zu-

t U I kftchen Blätter vom 26. Juli abends besagt: Der I erst gemeldet, in einem russischen Kutter,

Profesior Eüttler, Extraordinarius fiir Milo- I Sultan ein« Dankadresse I sondern in seiner eigenen, mit einem roten Bal- I

iophie, hatte Ende des vorigen Jahres etne Bevölkerung vorgelegt. Der Sultan habe dachin geschmückten Barkasse fuhr vom Kaiser Preßerörterung darüber veranlaßt, daß den I bei Verfasiuna angeordnet, I mit herzlichem Händedruck begrüßt. Der Besuch

Alumnen des georgianischen Seminars in Mun- das Znkrasttrtt« Er Un ertanen wünsche dauerte zehn Minuten. Der Gegenbesuch des chen der Besuch seiner Vorlesungen von ihrem weil erdasMuckseinerUntertanen roun,^. PräsidentenschiffeVertt^"

Direktor, dem Pastoraltheologen Unversttäts- Wenn Die Verfassung nicht Aher in Kr f g I ' rine Stunde; während dieser Zett konfe- Profesior Schmid, verboten worden sei. Wegen W worden sei, s- hätten die 3«ttoerhaltnisie bie Minister Iswolski und Pichon

der entstandenen Zeitungspolemik zwischen den dies verschuldet. Der Sultan habe die Dank- »* Marokko. Tanger, 26. Juli. Am Mrtt- n-ihsn mmtettnren stellte bei Kultusminister I adresie mit großer Befriedigung zur Kenntnis I mo(^ lieg die marokkanische Regierung einen

«-n-mmen. Er sei überzeugt, daß die Kammer ^Dienst der deutschen Gesandtschaft stehen­den Profesior Eüttlerzur>e und forderte om « ben Sultan und das Reich ttn Marokkaner verhaften, angeblich we-

Senat auf, dazu j5teQng ^oimmoeiinäer^na I treu erfüllen werde. Eine Beilage von heute gen persönlicher Beziehungen zu dem Haftbischen lehnte es ab, die öffentliche Meinungsäußerung I « . . , e offizielle Mitteilung, in der I Pascha von El Kasar. Tatsächlich steht der

irgend eines Universitätslehrers zu beWänken, I 1 fr 9 Freudenkundgebungen I Mann den politischen Vorgängen fern. Der

I- lang- di-- in dm ««-N--N ».» Sim« »n» »<**« ÄÄZ d-°«ch- E-lind«- ft»«- noch in d-,ftlbm Mchi

Pflicht geschehe. Der Senat, den auch zwei theo- I der Bevölkerung dem Suua z pn g[ wb j<inc Filasiung durch und verlangte Ve- logische Fakultätskollegen des Profesiors Schmid ^^"..^hi?B-?sassun^bis auf den letzten straf ung der marokkanischen Soldaten, die angehören, hat sodann auch den Verweis, den Wunsch daß d'e Verfa^ng bis auf den letzten ^erSchimpsreden gegen Deutsch­er Kultusminister dem Profesior Eüttler er- I Buchstaoen durchgefilyrt werde nnb daß die I Unb ins Gefängnis brachten.

Minister. Dieser ist bereits erkrantt. Die Etats- überall sofort und rasch)( Marburg, 27. Juli,

beratung ist verschoben worden und dadurch die Kammer werde am ^. Rovember «oftn - ^ie heutige Stadtverordnetenfitzung stand liberale Interpellation, ob der Ministerrat sich den. D'e Abgeordneten "Een die g^ d anscheinend bereits unter dem Zeichen der

solidarisch erklärt hat mit dem Kultusminister, | ten Eigenschaften besitzen. Dw ^JerlanMUene Sommerferien, denn ern Teil der Stuhle bfteb

zunächst vereitelt toorden. Die Stellung des lege der Bevölkerung die Pflicht auf, jede Hatch- ttnbefe§t

Z t ailt als erschüttert lung und jede Forderung zu vermeiden, die mit $ei MUteilungen zur Kenntnisnahme zirku-

Herrn von Wehner gilt als erfq . bet P^fasiung und der Ergebenheit und Treue Werten bte Kasienüberfichten vom Monat Juni.

Interpellation in Sachen Grete uiwetein6ar seien, um der Welt zu beweisen, «ei der Etatsberatung wurde bttanntlich der Beier. Nach den ^nservativen »Sachs. Pol. I ^et kaiserlichen Gunstbezeugung würdig I Antrag an den Magistrat gestellt, für «ine Nachr." werden die Konservativen den Justiz- I ® , geringste, gegen den Willen des Sul- I bessere Beleuchtung der Haspelstraße Sorge zu Minister im Landtag darüber interpellieren, I ' Handlung würde dem Lande I ttagen. Die Antwort des Magistrat» lautet

warum die Hinrichtung der Grete Beier durch ^sE^Verluste bringen Schließlich enip- dahin, daß zur Zeit dort auf verschiedene Art Zulasiung von 200 Personen zu einem Schauakt I Mitteiluna der Bevölkerung I Beleuchtungsversuche gemacht und diese noch

KZM-M ftaatsanroaU in Freiberg zur Hinrichtung 200 I - I Verttetenden Vorsitzenden des Kaufmanns-

Karten für sonst unbeteiligte Zuschauex Ausland. gerichts eingetroffen8 sei. Weiter brachte der

ausgegeben? Die Strafprozeßordnung schreibt ge- I .. ©änia» von England nach Siadtverordnetenvorfteher die mit der Spar-

nau vor, welche Personen der Hinrichtung bei- in^Schloß Friedrichs^ £ff« in Easiel gepflogenen Verhandlungen we-

wohnen müssen und welchen der Zutritt zu ge- I M deutschen Kaiser zusam- I gen der Abtragung der btt dieser entnommenen

statten ist. Es find das wenige Personen, die I ^^^ber^ intt^ oem oeui^en I fettens bei Stadt Marburg zur

sachlich am Verfahren beteiligt find, ferner der I ^rieten.' Ueber Dover begibt stch der König Verteidiger, der Geistliche und 12 Zeugen aus I gera^en 2ßS0es nach Kronberg. Die Abreise von | der Gemeinde. Gewiß ist dann auch noch be- I erfolgt am Abend des 11. August. Die Zu­stimmt, daß der Vollstreckungsveamte n a ch s e i - I sammenkunft mit Kaiser Franz Josef in Ischl Hem Ermessen auch anderen Personen den I findet am 12. August statt. Sie Ankuft in Zutritt gestatten darf. Allein selbstverständlich I Marienbad wo der König mindestens drei ist hierbei nur an einzelne, wenige Personen | Wochen zubringen «nrd ^>"^1 am 13. A g s. gedacht, die ein besonderes, roisienschaftliches In der? auswärtige

oder sonstiges ernstes jachliches Jnter- I ^^g^heiten^Sir Charles Hardinge, der 5en «{je, das der Allgemeinheit nützlich werden I ^9. ^uch nach Reval begleitet hatte kann, an dem Vorgang haben. Keinesfalls ent- I »* Faternationaler Friedenskongreß. Lon- strricht es aber dem Sinne des Gesetzes, daß 200 I 27. Juli. Der König und die Königin Eintrittskarten an Personen aus allen mög- I empfingen im Buckinghampalast 24 Mitglieder lichen Ständen ausgegeben werden und die Hin- I gegenwärtig hier tagenden internationalen richtung dadurch tatsächlich zu einer äff ent« I Friedenskongresses. Der König hieß tn feiner lichen gemacht wird. Die Hinrichtung eines I Erwiderung auf eine Ansprache, in der er oer Menschen ist der ernsteste, gewichtigste Akt der Förderer des Friedens senannt worden war °ie

ÄÄS BäwäKÄS einer sensationellen Schaustellung angenorn- Eerhaltung°des Friedens unter den Völkern «en. I aicht fruchtlos gewesen seien und das Bewußt-

..........'«" = _ZZj [ti,t der hochherzigen Wertschätzung, die seine _. t ' I Bestrebungen in England sowohl wie in anderen

Die Lage in der Türker. Ländern gefunden hätten. Die Herrscher konnten

K.nstantinop-l. 27. Z.««. Di- 2»b-I. M «nb°»SÄÄ

tuubgebungen d-r »-völk-r»n, >»«««'" Kationen. ?l«' fei d»,

ganze Rächt fort. Unbehindert von der Polizei I I?U5te3 geradeste Mittel, durch das die wurden auf öffentlichen Plätzen Reden gehalten. I Menschlichkeit ihr vornehmstes Ideal zur Wirk- Die Volksbegeisterung gipfelt in Hochrufen auf I ^^Eeit machen könnte. Dies Ziel zu erreichen, den Sultan. Türkischen Blättern zufolge ei- I Lj ^in unausgesetztes Bemühen und Gebet, hielten die Prooinzialbehörden den Befehl, I Der König sprach schließlich die Hoffnung aus, künftighin nur mit der Pforte zu korrespondie- I daß die Arbeiten des Friedenskongresies gesegnet «nNchwnng. Di- «nWn Iw "-ach sich di-MUtti«.

riesig gestiegen; da» türkisch« Publikum recht sich I Eemmission einstimmig für die endgültige An- um die Nummern und zahlt den vierfachen '

Preis. Heute Nachmittag fanden vor dem I ^^ent Fallftres bttm Zaren. Reval, Jildis große Kundgebungen statt. Aus allen I 27. Juli. Das französische Geschwader traf heute Stadtteilen kamen während des ganzen Nach- I morgen am Kap Dagerort beim Eingang in den mittag größere und kleinere Gruppen zu Wagen, I finnischen Meerbusen ein und wurde hier von zu Pferde, auf Fahrrädern oder zu Fuß an. Die einer Abteilung Torpedoboote unter dem Kom- meiften Teilnehmer gehörten den mittleren oder I mando KöntreadmiralLr von Esien. begrüß,

unteren Volksklasien an. Man sah viele Ossi- der ba» Eeschw^ »»r ^^^beglettete. Gegen |i«e, Mannschaften, sogar Schulkinder, Haupt- rosiischen Linienschiffen und

tzchlich Mohamedaner aberauch Christen. Di« Z^"n mit ttn«m Salut von 21 Schuß be- Gesamtzahl kann auf viel« Tausende geschätzt Me französischen Schiffe «widerten,

werden. An d« Spitz« ber meisten Gruppen I Schiff, auf dem fich Präsident

Achreu oder gingen Geistliche, fortwährend I Fälliges befand, Anker geworfen hatte, wurde heteud und die Bevölkerung anredend. Siele I WH ^Standard" ein Dampfkutter abgeMtt, Demonstranten trugen Fahnen ob« Tafeln mit I auf dem sich bet russische Marineminister Dikow Anschriften wie Padischahi« «schek Pascha; M I befand, btt im Kamen des Kaisers den PM-