MchM Mutig mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain «ud den Beilagen: „Merarischrr Aur-iger-, „Kandwirtschaftliche Beilage" uud „Illustrierter Komkürg-Llatt«.
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Marburg
Sonntag. 19. Juli 1908.
Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 80 Pfennig. — in Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, UniversitätSbuchdruckerei Inhaber Dr. T. Hitz etoth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
Erttes Blatt.
Aus der Woche.
Graf Zeppelin hat die 24-Stundenfahrt, die über den Ankauf seines Luftschiffes durch das Reich entscheiden sollte, noch nicht durchführen können, weil das Reihen der Zugtrosse und das Versagen des Motordampfers beim Heraus- fchleppen des Luftschiffes aus seiner Schutzhalle in Verbindung mit einer Winddrehung das Höhensteuer und einen Teil des Ballons beschädigt haben. Die Reparatur und die notwendige Neubeschaffung der Gasbehälter zur Füllung des Ballons verursacht einen Zeitverlust von drei Wochen. Beweist auch dieser Unfall nichts gegen die Konstruktion des Ballons selbst und gegen das starre System und hoffen wir auch, dah Eraf Zeppelin in drei Wochen seine Probefahrt endgültig mit dem gleichen Erfolge landen wird wie seine 12-Stundenfahrt, so dürfte diese Havarie vor dem Aufstieg doch immerhin geeignet sein, die allzu phantasievolle Escomptierung dieses Fortschrittes im Bau lenkbarer Luftschiffe auf das Maß der nüchternen Tatsachen zurückzuführen und einen Teil der englischen Presie von ihrer Nervosität zu heilen, die bereits ein deutsches Luftheer mit lenkbaren Zeppelinen und mörderischem Vernichtungsmaterial über London und über den großen Werften stehen sah, zur Vernichtung englischer Seeherrschaft bereit Bis das Luftschiff ein wirkliches Kriegsmittel wird, Dürften noch viele Jahre ins Land gehen. Als Rekognoszierungsmittel aber ist es schon in der früheren unvollkommenen Form verwandt. Diese nüchterne Erwägung hindert aber unsere Freude darüber nicht, daß ein Deutscher und zwar ein einstiger Reiterführer es ist, der das neue Problem einer Beherrschung des Luftmeeres im Wesentlichen gelöst hat. Die Gegner des „Militarismus" seien dabei zugleich daran erinnert, dah aus den Militär bezw. militärischen Bildungsanstalten auch andere hervorragende Entdecker hervorgegangen find, so Siemens (Telegraphen), Helmholtz, Virchow, Wal- deyer usw.
Die bayrische Regierung hat um den Preis von 2y2 Million J*. das einzige im rechtsrheinischen Bayern vorhandene Steinkohlenwerk, den bisher von Swaineschen Bergwerksbesitz bei Stockheim und Neuhaus erworben, der rund 1700 ha in Bayern und Sachsen-Meiningen um saht. Man will vornehmlich Steinkohlenkoks selbst gewinnen und berechnet die Ersparnis für die Jahresproduttion eines Hochofens von 36 000 To. des Staatshüttenwerks in Amberg auf 252 000 M.
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Zwei schöne Marburger Lieder.
Don L. Müller.
(Fortsetzung.)
Infolge des Prozesies mit Weber und der harten Strafen, welche die Stadt bezahlen muhte, taten sich damals eine Anzahl Bürger zusammen und wählten 1878/79 den ganzen städtischen Körper bei der Neuwahl ab. Nach der damaligen kurhessischen Eemeindeverord- nung wurden alle fünf Jahre 48 Ausschußmit- glieder neu gewählt, welche denn den Stadtrat wählten. Nach beendeter Wahl war gerade großes Wasser, und wer den Schaden hat,- braucht für den Spott nicht zu sorgen. Die Zeitung brachte dem alten abgewählten Stadtrat folgenden Nachruf:
Die Leute rennen zu der Lahn,
Zur Flut, die sie so niemals sah'n, Wie stieg der Strom im Tal so hoch, Und höher heut als gestern noch! Wie kommt das, sprich, o Element? „Der alte Stadtrat sitzt und flennt, Der Tränenstrom, der niederfloß, Der machte meine Lahn so groh."
Kurz nach diesem Witz erschienen genannte zwei neue Marburger ßtebet, von denen sich das zweite auf den eigentlichen Ausfall der Wahl bezieht.
2. Lied:
Ti, wen wählt man »och in den Ausschuß hinein?
Ei, wen wählt man wohl in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Zuerst da wählt man 9 Bäcker hinein. Denn vor allem muh Eesäure drin sein.
9 Bäcker,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger,
Zur Reichsfinanzreform hat der Ausschuß der Vereinigung der Steuer- und Wirtschaftsreformer am 29. Juni eine jetzt bekannt werdende Resolution gefaßt, die für die Neichsfinonzreform den Ausbau nur indirekter Steuern als zweckmäßig bezeichnet und zwar mäßige Steuern für alle großen Gebiete des Konsums, aber besondere Vorsicht bei einer etwaigen Renderung der Steuern auf das wichtige landwirtschaftliche Gewerbe der Brennerei empfiehlt, zugleich eine umfangreiche Zunahme des Verbrauches des zu technischen Zwecken zu verwendenden Alkohols.
Die öffentliche Diskussion wurde von einer Polemik gegen die verschiedensten Steuervorschläge beherrscht, namentlich gegen eine Elektrizitätssteuer. Längere Artikelreihen beschäftigten sich mit Forderungen an die kommende Bankgesetzgebung; sie entwarfen Maßnahmen, die eine Wiederkehr der überhohen Diskontsätze verhüten sollen, nötigenfalls durch Verstaatlichung der Reichsbank, jedenfalls aber durch stärkere Zurückdrängung des Einflusses der Großbanken auf die Gestaltung unseres Zinsfußes.
Der Engländer hat 50^, mehr an Zöllen zu zahlen als der Deutsche. Diese Tatsache ist wiederum in den Vordergrund der Erörterung durch den -überraschenden Vorgang gerückt, daß die englische liberale Regierung sich hat entschließen müssen, eine statistische Arbeit des britischen Handelsamts über die Lebenshaltung der deutschen und englischen Arbeiter zurückzuziehen, weil die Unterlagen, die natürlich die Besserstellung der englischen Arbeiter ergeben sollten, gar zu offenkundige Irrtümer enthielten.
Deutsches Refch.
— De» Kaisers Rordlandsreise. Berlin, 17. Juli. Ein Telegramm aus Bergen meldet: Am gestrigen Tage sah der Kaiser nach seiner Ankunft in Bergen den früheren Staatsminister Michelsen und Gemahlin, sowie den Konsul Mohr und Gemahlin zur Abendtafel. Der Kaiser unternahm heute, wo am Ort Kohlen genommen werden, einen Spaziergang und begab sich nach Stupet zur Frühstückstafel beim Konsul Mohr. Das Wetter ist nicht ganz sicher. An Bord ist alles wohl.
— Nordlandsreis« des Königs von Sachsen. Dresden, 17. Juli. Heute vormittag trat der König mit dem Kronprinzen und dem Prinzen Friedrich Christian die angekündigte Nordlandsreise an. In ihrer Begleitung befinden sich der Gesandte Eraf Vitzthum von Eckstädt undFlügel- adjutant Major von Arnim. Die Rückkehr soll am 6. August erfolgen.
— Dei preußische Landtag und di« Reform des Landtagswahlrechts. Vor einiger Zeit wurde die Nachricht verbreitet, die preußische
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Burger!
.Leimfieden verstehen die Schreiner so schön, Drum müssen 6 Schreiner zur Sitzung mit gehn. 9 Bäcker, 6 Schreiner, Die wählt man in den Ausschuß hinein, Denn das nur find richtige Bürger.
Wen wählt man noch in den Ausschuß hinein? Natürlich nur richtige Bürger!
Der Krämer haßt jeden Konsumverein, Drum müssens mindestens 6 sein.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, Die wählt man in den Ausschuß hinein, Denn das sind nur richtige Bürger.
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Die Metzger, sie treiben viel Kopfarbeit, Drum nehmt ihrer 4, dann seid ihr gescheit».
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer 4 Metzger, Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find die richtigen Bürger
Wen wählt man noch in den Ausschuß hinein? Natürlich nur richtige Bürger!
Daß Malz und Hopfen dem Ausschuß nicht fehlt, Drum werden 2 Bierbrauer auch noch gewählt. 9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger, 2 Bierbrauer,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger.
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Vom Gerber wird mancherlei gar gemacht, Drum hat man auch 3 in den Ausschuß gebracht.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger, 2 Bierbrauer, 3 Gerber,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Den» dar find nur richtige Bürger.
Wahlrechtsreform würde im nächsten Frühjahr im Landtag eingebracht werden. Hierzu erfährt die „Inf." von maßgebender Seite folgendes: Abgesehen davon, dch eine so wichtige Vorlage wie die genannte nicht gegen Ende einer Session eingebracht werden würde, sondern zu Anfang, d. h. also im Herbst, kann schon jetzt bestimmt erklärt werden, daß Vorschläge seitens der Regierung über Abänderung des preußischenWahl- rechts den Landtag in seiner nächsten Tagung nicht beschäftigen werden. Um in die vom Fürsten Bülow s. Z. in Aussicht gestellte Prüfung des Wahlrechts eintreten zu können, muß der Regierung vor allem das einschlägige statistische Material für die Wahlen vorliegen, das sich gegenwärtig im Abgeordnetenhause befindet. Wenn dies zur Verfügung steht, wird es noch geraume Zeit dauern, ehe die Erwägungen über eine so wichtige Angelegenheit zu einem Abschluß gedeihen können. Es muß demnach auch sehr zweifelhaft erscheinen, ob die Regierung in der Lage sein kann, mit bestimmten Vorschlägen in der übernächsten Landtagstagung hervorzutreten.
— Das neue Beamtengesetz in Bayer». München, 17. Juli. Die Abgeordnetenkammer nahm einstimmig das neue Veamtengesetz an.
— Der Wert des deutschen Außenhandels betrug im 1. Halbjahr 1908 in der Einfuhr 4303 Millionen Mark, gegen 4423 Millionen im gleichen Abschnitt des Vorjahres; in der Ausfuhr 3308 Millionen Mark gegen 3345 Millionen Mark im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Einfuhr ließ um 121 Millionen, die Ausfuhr um 42 Millionen nach. Der in obigen Zahlen enthaltene Edelmetallverkehr erreichte in der Einfuhr 143 gegen 79 Millionen Mark im gleichen Abschnitt des Vorjahres, in der Ausfuhr 33 Millionen Mark gegen 39 Millionen Mark im gleichen Abschnitt des Vorjahres.
— Zeppelingedenkmünze. Frankfurt a. M., 17. Juli. Wie die „Korrespondenz am Main" erfährt, trägt man sich in leitenden Kreisen mit dem Gedanken der Prägung einer Zeppelingedenkmünze. Sobald Graf Zeppelin die große Fahrt gelingt, soll der Plan greifbare Gestalt gewinnen. Die Münze soll aber nicht nur als Erinnerungszeichen der Fahrt gelten, sondern vielmehr als dauernde Medaille gegründet und Luftschiffern verliehen werden, die sich durch hervorragende Leistungen auszeichnen.
— Ein Gerichtsverfahren in Sachen der preußischen Landtagswahl hat der sozialdemokratische Wahlverein für Rixdorf eröffnet. Er will 35 seiner Mitglieder ausschließen, die der Landtagswahl absichtlich fernblieben oder sogar den Gegner wählten. Zum größten Teil sind es Geschäftsleute, die gegen die „Parteigrundsätze" verstoßen haben und ausgeschlossen wurden. Es wurde empfohlen, bei der Werbung von Mitgliedern für den Wahlverein unter den Geschäftsleuten für die Zukunft recht vorsichtig zu sein, da viele von ihnen nur in der Annahme Mitglied werden, daß sie dann in der Arbeiterstadt Rixdorf ein besseres Geschäft machen kön-
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Damit man stets mache den richtigen Schluß, Von Schlossern ein Paar auch drunter sein muß.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Gerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser, Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger.
Wen wählt man noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Es machen die Maurer nichts ohne Grund, 2 Maurer nicht fehlen dürfen im Bund.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Gerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser, 2 Maurer,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger.
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger?
Dachdecker, ste treiben nur höhere Sachen, Drum muß man einen zum Mitglied machen.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Eerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser, 2 Maurer, 1 Dachdecker,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger.
Wen wählt man nun noch in den Ausschuß hinein?
Natürlich nur richtige Bürger!
Was Leisten ist, wissen die Schuster allein, Drum muß auch einer bei uns sein.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger, 3 Eerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser, | 2 Maurer, 1 Dachdecker, 1 Schmied, I 1 Schuster, I
Die wählt man in den Ausschuß hinein, | Denn da» find nur richtige Bürger. ,
nen. Außer den Geschäftsleuten wurde noch ei» Zahntechniker au» dem Wahlverein ausgeschlqf- sen, dessen Kundschaft fich zumeist aus den konservativen Kreisen der Staat zusammensetzt und der nicht wählen ging, um nicht großen Schaden zu erleiden, sowie zwei Buchdrucker, die von einem Verbandstag in Köln nicht sofort zurückkamen, sondern eine Rheinreise machten, wodurch sie die Wahl versäumten. Eine von dem Verein einberufene General-Versammlung stimmte allen Ausschlußanträge« zu, über di« dann besondere Schiedsgerichte zu entscheide« haben.
Der Prozeß Eulenburg vertagt.
Berlin, 17. Juli. Die heutige Verhandlung im Prozesse Eulenburg begann um 10Z4 Uhr. Der Fürst befindet sich heute leidlich wohl. Auf Aufforderung des Vorsitzenden sprach sich Medizinalrat Dr. Hoffmann über den Gesundheitszustand des Fürsten aus. Eine Aussicht auf Transportfähigkeit sei in absehbarer Zeit völlig ausgeschlossen. Das Vein sei am Unterschenkel noch dicker geworden, während die Schwellung des Oberschenkels nicht nachgelassen habe. Ober, stabsarzt Dr. Steyrer hätte den Transport gewissermaßen für einen Kunstfehler erklärt, der eventuell strafbar wäre. Hierauf wurde seitens des Vorsitzenden und der Geschworenen durch Befragen der Aerzte auf die Verhandlungsfähigkeit des Angeklagten eingegangen, die trotz de» Widerspruches von den Aerzten im allgemeinen in Frage gestellt wurde. Schließlich fragte der Präsident: Wir müssen hier ganz sicher sein, daß sich der Angeklagte so vollgültig verteidigen kann, wie jeder gesunde Angeklagte; ist dies bei dem Fürsten zu bejahen? Hierauf antwortete Geheimrat Krause: Nein! weil bei ihm die Ermüdung stärker ist. Auch auf die weitere bestimmte Frage des Präsidenten, ob der Angeklagte imstande sei, sich voll zu verteidigen, lautete die Antwort der Aerzte verneinend. Nachdem auch noch Oberstaatsanwalt Dr. Jsenbiek sich vergewissert hatte, daß ärztlicherseits eine Ueberführung in das Moabiter Untersuchungsgefängnis für ausgeschlossen gehalten werde, stellte er den Antrag, die Verhandlung auf unbestimmte Zeit zu vertagen. Zur Begründung dieses Antrages führte der Oberstaatsanwalt aus: Die Staatsanwaltschaft sei zu ihrem schmerzlichen Bedauern nicht in der Lage, einer Fortsetzung der Verhandlung in der jetzigen Art zuzustimmen. Er brauche nicht zu sagen, daß ihm diese Erklärung nicht leicht falle. Denn er hätte von vornherein das dringendste Interesse gehabt, zur Wahrung der deutschen und preußischen Rechtspflege dieses Verfahren so schnell und energisch wie irgend möglich durchzuführen. Durch Handlungen, an denen nicht zu deuteln
Wen wählt man noch in den Ausschuß hinein? Natürlich nur richtige Bürger!
Die Weißbinder sind von Weisheit ganz voll, Ein Weißbinder drum nicht fehlen soll.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Gerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser, 2 Maurer, 1 Dachdecker, 1 Schmied, 1 Schuster, 1 Weißbinder, Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das sind nur richtige Bürger.
Wen wählt man noch in den Ausschuß hinein? Natürlich nur richtige Bürger!
Des Zimmermanns Arbeit ist genau wie ei»
Haar, Drum, fehlte einer, wärs schade fürwahr.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Eerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser,
2 Maurer, 1 Dachdecker, 1 Schmied,
1 Schuster, 1 Weißbinder, 1 Zimmermann, Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das sind nur richtige Bürger.
Wen wählt man in den Ausschuß noch nein? Natürlich nur richtige Bürger.
In Marburg geht es doch nie ohne Kohlen, Einen Kohlenhändler müssen wir auch noch holen.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
3 Eerber, 2 Bierbrauer, 3 Schlosser,
2 Maurer, 1 Dachdecker, 1 Schmied,
1 Schuster, 1 Weißbinder, 1 Zimmermann,
1 Kohlenhändler,
Die wählt man in den Ausschuß hinein. Denn das find nur richtige Bürger.
Wen wählt man in den Ausschuß noch hinein? Natürlich nur richtige Bürger!
So zäh wie Sohlleder «in Mitglied muß sein, Drum muß auch ein Lederhändler hinein.
9 Bäcker, 6 Schreiner, 6 Krämer, 4 Metzger,
• Eerber, 2 Bierbrauer, 8 Schlosser,