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«Nachdruck verboten.)

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wünsche.

(Fortsetzung solgt^

Zeit, unfern Gegnern in Frankreich und Eng­end der antideutschen Koalition einmal mit Ernst und Würde zu sagen, daß unser Heer

nicht für Manöver und Parade da ist, und dazu hat immerhin die Döberitzer Indiskretion ver­halfen. Es kann nicht oft genug gesagt werden, daß die Regierung hier alle patriotischen Deut­schen hinter sich hat. Sogar die freisinnigeVoss. Ztg." meint:Das ist nicht eine leere rhetorische

Tage hier zur Beratung zusammengetreten war, und lud darauf sämtliche Mitglieder zur Tafe^ an welcher auch Prinz Ludwig von Bayern und die Minister von Podewils und von Brettreich teilnahmen. Der Prinzregent verlieh dem ersten Vorsitzenden des ständigen Ausschusses de» deutschen Landwirtschaftsrates, Grafen Schwe­rin, sowie dem zweiten Vorsitzenden, Geheimrat Dr. Mehnert - Dresden, den Michaelsorden 2. Klasse mit dem Stern und dem Generalsekretär des Ausschusses, Professor Dade-Berlin, de» Michaelsorden 3. Klasse.

Professor Bernhard hat an den Deka» der Berliner philosophischen Fakultät folgende» Schreiben gerichtet:Hochgeehrter Herr Deka»! Wie ich zuverlässig höre, stößt mein Eintritt i» die Berliner Universität im Kreise der Fakul­tätsmitglieder auf Opposition; man wirft mir vor, daß ich den Korporationsgrundsätzen zu­wider gehandelt hätte, da meine Ernennung ohne Anhörung der Fakultät erfolgt ist. Ich bin mir bewußt, nichts getan zu haben, was ich nicht aus der gegebenen Situation heraus voll­ständig rechtfertigen kann. Um jedoch zu zeigen, wie wenig ich gewillt bin, den korporativen Grundsätzen zuwider zu handeln, erkläre ich mich hierdurch aus freien Stücken bereit, die Ent­scheidung noch nachträglich in die Hände der Fakultät zu legen und, falls diese Entscheidung gegen mich fällt, beim Herrn Minister um meinen Abschied einzukommen. In Ehrerbietung Ihr ganz ergebener Ludwig Bernhard."

Die parlamentarische Informationsreise. Wilhelmshaven, 21. Juni. Die Mitglieder des Bundesrats und des Reichstags, die r.u der Marineinformationsreise teilnehmen, sind mit dem DampferDerfflinger" heute abend hier eingetroffen.

Graf Zeppelins Aufstieg. Friedrichshafen, 20. Juni. Heute nachmittag kurz nach 5 Uhr hatte sich der Sturm so weit gelegt, daß Gras Zeppelin die erste Ausfahrt mit seinem neuen Luftschiff unternehmen konnte. Innerhalb sieben Minuten war das Luftschiff aus der Halle ge­bracht. Es machte verschiedene Wendungen über der Halle und zeigte eine tadellose Fahrt, kehrte aber mit Rücksicht auf die trübe Witterung be­reits nach zehn Minuten nach der Halle zurück. Die Landung erfolgte glatt. In den Be­wegungen des Zeppelinschen Luftschiffes am Rachmrttag ist ergänzend zu bemerken, daß es, was Stabilität, Fahrt und Wirkung der Höhen­steuer betrifft, dieselben ausgezeichneten Eigen­schaften zeigte wie das Luftschiff des vorigen Jahres. Leider bewährte sich die neue Seiten« fteuerung, von der man eine besondere Wirkung als von der des letzten Luftschiffes erwartete, nicht. Die Eeitenfteuerung muß daher um­gebaut werden, ehe die großen Fahrten des Luftschiffes beginnen, was 14 Tage in Anspruch nehmen dürfte.

Prozeß Eulenburg. Die Anklage geget Fürst Eulenburg wird, wie bestimmt versichert wird, außer auf Meineid auch auf Ver-

Eurer Verbindung ein Herzenswunsch Deines seligen Vaters erfüllt."

Sie sah erstaunt zu ihm auf.

Mein Vater hat gewünscht, daß ich Wolfs Gattin werde?"

Ja, Kind. Jetzt, da Ihr Euch ohne mein Dazutun gefunden habt, kann ich's Euch sagen. Dein Vater hat mir oft gesagt: Wenn Dein Wolf nach Jahren in die Heimat zurückkehrt, und er und meine Liselotte finden sich in Liebe zu einander, dann weiß ich sie wohl aufgehoben."

Liselotte warf sich voll Ungestüm an Wolfs Brust und umschlang ihn mit beiden Armen.

Hörst Du es, Liebster, mein Vater hatte mich Dir schon zugedacht. Schweigt nun Dein Stolz?"

Er sah ihr nur stumm in die Augen. .

In diesem Augenblick trat Fräulein von Schlegel ein, die sich vorhin entfernt hatte, weil sie sich immer ein wenig vor den Strafpredigten Elnrodes fürchtete. Sie war sehr erstaunt bei dem Anblick der friedlichen Gruppe, als sie sah, daß sich Wolf und Liselotte küßten.

Ra, Fräulein Frieda, fallen Sie nicht in Ohnmacht vor Erstaunen. Sie haben ein wirk­liches Brautpaar vor sich. Was sagen Sie dazu?"

Die gute alte Seele sagte vorläufig gar nichts. Sie rieb sich in gerührter Verlegenheit die Hände und drückte dann nur stumm die Hände der Verlobten.

Die etwas lang hinausgeschobene Mahlzeit wurde dann endlich eingenommen. Viel Ehre wurde ihr freilich nicht angetan, es gab zu viel dabei zu besprechen und zu beraten.

So war Liselotte Schönburg Wolf Gernrode» Mckselige Braut. Ein Abglan, ihrer Glückes

Marburg

Dienstag, 23. Juni 1908.

Liselottes Heirat.

Von H. Tourths -Mahler.

(Fortsetzung.)

Donnerwetter, Junge, Du hast Courage das muß ich sagen. Du Rirgendwer und Rirgendwas streckst einfach die Hände aus nach der Herrrn von Schönburg," sagte dieser, seine Rührung unter Grobheit versteckend.

Liselotte warf trotzig den Kopf zurück.

Nun fange Du auch noch mit solchen dum­men Sprüchen an, ich habe Mühe genug gehabt. Deinem Sohn den Kopf zurecht zu setzen."

Beiß nur nicht, Wildfang. Das war wieder einmal die alte ungebärdige Liselotte von einst. Soll die mit der Vrautschaft vielleicht wieder zum Vorschein kommen?"

Sie flüchtete sich lächelnd in Wolfs Arme.

Er macht nur Scherz, Wolf, nicht wahr, ich bin nicht ungebärdig?"

Er zog sie an sich.

Wie Du bist, so bist Du recht."

Sein Vater zwinkerte mit den Äugen, als wäre ihm etrvas hineingeflogen.

Na, dann brauche ich mir ja keine Mühe mehr zu geben."

Nein, Onkelchen, jetzt wird Wolf bestimmen, wie ich sein soll, was ich tun und lasten muß. Aber nun gib uns Deinen Segen, sag, daß Du Dich unseres Glückes freust."

Er strich ihr das Haar aus der Sinn und küßte sie herzlich.

Mein Eoldkind ich gebe ihn Euch von fcer^ÄU. um la liehet, da üb weiß» düst sich mit

Bestellungen fit dar dritte Quartal 1908 auf die dvverhessische Zeitung- nebst ihren ^Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain, Neustadt und Wetter, sowie von »tlen PostansiaUen und Landbriefträgern ent» gegengenommen.

jedoch ein Thema berühren müssen, welches ihre» kindlich reinen Sinn trüben konnte, sie eines Blick tun lasten müssen in des Lebens Tiefe' und das wollte er vermeiden. So schwieg er und als sie ihn eines Tages fragte, ob er vor ihck schon eine andere geliebt habe, antwortete eil

Ja, Liselotte, ich habe ein Mädchen geliebt Sie war arm wie ich und gab mich auf, weil eil reicher Mann um sie warb."

Sie schloß ihn wie schützend in ihre Arme und sah in banger Frage zu ihm auf.

Hast Du sehr um sie gelitten?" fragte si« leise. , '

Im Anfang. Aber die Erkenntnis ihre» Unwertes hat mich verwinden lasten, was si« mir tat. Frag' mich nicht mehr danach, ßiew ling, ich spreche nicht gern davon." i

So tut es Dir heute noch weh?" i

Nein, mein Lieb. Schon ehe ich hierher zu« rücktarn, war ich fertig damit. Seit ich abet, Dich liebe, Liselotte ist selbst die Erinnerung daran ausgelöscht. Üaß es ruhen."

Nur eins sag mir noch. War sie sehr schönt.

Ja." f

Viel schöner als ich?" , t

Du bist mir das liebste und schönste Weid, auf der Welt, mein Lieb." ;

Ist das wahr?"

''Liselotte, Deine Frage birgt einen Zweifel

Das darf nicht sein zwischen uns.

Sie schmiegte ihre Wange an seine Hand.

,I!icht an Dir zweifle ich. Lieber, nur an mir, ob ich fähig bin. Dich zu beglücken, u>U ich #

sollte alles erhellen, was ihr nahe kam. Ihre Verlobung sollte in nächster Zeit veröffentlicht und durch ein glänzendes Fest gefeiert werden. Alle Nachbarn und Bekannte, auch einige Mit­glieder der Hofgesellschaft sollten geladen wer­den. Liselotte wußte, was sie ihrem Namen, ihrer Stellung schuldig war

Einige Tage süßer, köstlicher Heimlichkeit hatte sie sich ausbedungen. Sie wollte ihr Gluck für sich genießen, unbelästigt durch neugierig forschende Augen.

f!Bolf war wie verwandelt durch Liselottes Liebe Sein heißblütiges Naturell, das durch strenge Selbstzucht all die Jahre gezügelt worden war machte sich Luft durchs heiße Zärtlichkeit und' übersprudelnde Lebensfreude. Vergessen waren die leidvollen Zeiten der Vergangenheit, veraesten der Schmerz um die Untreue Sibylles. Er dachte ihrer kaum noch. Liselotte füllte sein ganzes Sein und Denken; er liebte sie mit einer reiferen Liebe als Sibylle, und seiner Liebe war eine grenzenlose Dankbarkeit zugemrschl gegen das holde Geschöpf, die ihm mit ihrer Liebe zugleich das Geschenk vollster Unabhanglg-

I feit und einen fürstlichen Besitz einbrachte. Zu tief hatte er Armut und Abhängigkeit empfun­den um nicht den Umschwung in seinen Verhalt­nisten als großes Glück zu betrachten. Hatte er Liselotte nicht geliebt, wäre er um keinen Preis ihr Gatte geworden, aber da er sie liebte, und von ihr wieder geliebt wurde, betrachtete er es nicht als ein Unglück, daß sie ihn reich und un­abhängig machte.

Eins machte ihm im Anfang einige Beden­ken. Er ging mit sich zu Rate, ob er mit Lise- I {otte von Sibylle reden svllte. Damit hätte er

D« Jnsertionsgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. in Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch, Universitätsbuchdruckerei Inhaber Dr. C. H itzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberheftische eitung bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen m irchhain und Wettersowie bei unserer Expedition - Markt 21. Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2^5 Mk. (ohne Bestellgeld), be? unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

Die Döberitzer Rede.

Wie nun feststeht, sind die Worte des Kai­sers, die er im Offizierkasino geäußert hat, in falscher Fassung Niedergegeben, ungefähr so werden sie freilich gelautet haben. Der Kor­respondent derDortmunder Zeitung", ein früherer Eardeoffizier, will sie von einem höheren Offizier mitgeteilt erhalten haben. Wie dieTägl. Rdsch." mitteilt, soll jetzt dieser er­mittelt werden. Das ist natürlich notwendig; denn der Kaiser darf sich nicht der Gefahr aus­setzen, daß solche Worte, die er im kleinen Kreise äußert, von seinen Offizieren als program­matische Willensäußerunge.'. weitergegeven wer- i 20. Juni. Der Prinzregent empfing heute den. Die offiziösen BttraaMngen der Nordd. Mitglieder ^es ständigen Ausschusses des Allg. Ztg. zur Lage finden überall im deutschen l ^eutfAen Landwirtschaftsrates, welcher dieser Lande volle Zustimmung. Es war allerdings ' '

partien mit bengalischem Buntfeuer. Gegenüber dem Fährhause sprudelte aus dem Flusse heraus eine große bengalische Beleuchtungsfontaine. Es begann nun ein Lampionkorso des Allge­meinen Alsterklubs und des Norddeutschen Regattavereines. Die vielen Hunderte, mit buntfarbigen Lampions behängten Boote defi­lierten unter Hurra »nd füllten dann allmählich den ganzen weiten Raum vor dem Fährhaus. hiernach wurde ein Feuerwerk abgebrannt. Der Phrase, nicht die Ruhmredigkeit des miles glo- Kaiser wurde auf der Automobilfahrt vorn riosus, das ist die Sprache der Regierung einer

Fährhause zurHohenzollern" von vielen Tau- Ration, die den Frieden will, ohne den Krieg

senden stürmisch begrüßt. zu fürchten. Diese Sprache rst zeitgemäß, denn

Hamburg, 21. Juni. Die Kaiserin ist hie und da in einflußreichen Kreisen des Ans-

Der datier in ßtltnßurfl. 1 heute morgen 7% Uhr auf dem Dammtor-Bahn- I lanbes hat neuerdings die Neigung zugenom-

, Hof eingetroffen Der Kaiser war zum Empfang men, Deutschland in den Fragen der Weltpolrtik

Hamburg. 20. Juni. Um 9% Uhr traf I erjA|enen unp geleitete seine Gemahlin an Bord I als quantitö m-gligeable zu betrachten. Die der Kaiser in Hagcnbecks Tierpark ein und be- Hohenzollern". Um 11 Uhr 18 Min. traf IFranks. Ztg." meint freilich, der Artikel der fichtigte eingehend unter Führung des Herrn «ri Joachim aus Plön ein. Heute nachmittagNordd. Allg. Zetg." hätte sich weniger gegen Hagenbecks und desten Sohne den Park, die I ycr begann auf der Rennbahn bei Horn das I das Ausland als gegen dienationalistische" Völkerschaustellung aus Ceylon, wo er den I Sommerrennen de» Hamburger Rennklubs. I deutsche Preste richten sollen, die aus der Rede Dressurvorführungen beiwohnte, in der alten Hurrarufen begrüßt, erschienen gegen 3 Uhr I des Kaisers Gelegenheit geschöpft habe, das Volk Dressnrhalle eine Sammlung sehr wertvollen I Kronprinz die Kronprinzestin, Prinz Eitel I kriegerisch zu beeinflusten. Habeat sibi! Materials als Anfang eines noch zu schaffenden I m|t Gemahlin, Prinz Adalbert und I Soviel ist jedenfalls sicher: das energische Wort

ethnologischen Museums, sowie die Geweihaus- I ger,og Erlist Günther von Schleswig-Holstein. I von der Schürfe des Schweres hat bei unfern

stell iing. Der Kaiser äußerte sich sehr befriedigt I g ^hr 15 Min. trafen im offenen ä la Dau- I Nachbarn und überhaupt im Ausland ernüch-

über die mit großem Fleiße angelegten Samm- I mont gefahrenen Vierspänner die Majestäten Iterni) gewirkt, aber bloß, weil man zugleich in

lungen und meinte im Gespräch mit dem Be- I etn gM ^en Majestäten kamen Prinz Joachim I der deutschen Preste hörte, daß das Volk völlig

fitzer, er habe selten so viel Belehrendes und I $ Prinzestin Alexandra Viktoria zu Holstein- I hinter dem Kaiser und der Regierung steht.

Schönes gesehen. Der Kaiser trug sich in da» I Glücksburg. Um 5 Uhr verließen die Majestäten I ______------------

goldene Buch ein und nahm aus den Händen I untet brausenden Hurrarufen den Rennplatz. I

Hagenbecks ein Album mit Photogrammen aus I Kaiser geleitete die Kaiserin im Vier- I . Deutsches Reich.

dem Park entgegen. Um 1 Uhr verließ bei gerpann $um Dammtor-Bahnhos, von dem die _ Einweibuna der Duisburq-Ruhrorter Ha- Kaiser den Park und begab sich tm Automobil Kaiserin mit der Prinzestin Alexandra Viktoria ranlagen Duisburg, 20. Juni. Anläßlich der zurHohenzollern zuruck, von wo er alsbald I unt) ^em Prinzen Joachim nach Plön abreifte. Einweihung der neuen Duisburg-Ruhrorter mit der Pinasse sich nach Altona begab, um an I Kaiser begab sich nach der Abfahrt der Kai- I Hafenanlagen traf Prinz Oskar von Preußen einem Frühstück bei dem kommandierenden Ee° I yeijn an sgotb derHohenzollern". Um 6 Uhr I kurz nach 11 Uhr, von Bonn kommend, mit mili-

neral Freiherrn von Viettnghosf teilzunehmen. I 5 Min. hatte dieHohenzollern" losgemacht und I tärischer Begleitung auf dem Duisburger Haupt-

Der Kaiser begab sich nach dem Frühstück nach I dampfte unter andauernden Kundgebungen des I bahnhofe ein. Er wurde vom Minister Brei-

der Werft von Blohm und Voß und nahm eine I Publikums das bas Ufer besetzt hatte, gefolgt I tenbach, dem Oberpräsidenten von Schorlemer-

Besichtigung bet Anlagen vor. Von hier aus I Don Sleip'ner" undStettin elbabwärts. Lieser, bem Regierungspräsidenten Schreiber

kehrte der Kaiser an Bord derHohenzollern" I Prunsbüttelkoog, 21. Juni. Der und dem Oberbürgermeister Lehr empfangen, zurück. Um 8 Uhr abends nahm der Kaiser beim I Kaiser traf heute abend um 9 Uhr, von Ham- I Der Prinz bestieg mit dem Minister Breiten-

preußischen Gesandten Grafen von Goetzen das Burg kommend, an Bord der JachtHohen- Rulen de? MeE durch die ftst" ch geschmückten

Diner ein an ^ern« bei der hiesigen Schleuse ein.

folges und der Gesandtschaft teilnahmen. fe I __________ Schifferbörse. Dort fand die Festversammlung

die Herren Bürgermeister Dr. Burchar^ I _ I statt. Regierungspräsident Schreiber begrüßte

L'Swald,, Schee Die Döberitzer Rede. I die Versammlung, der auch Handelsminister

Der Kaiser verlieh Herrn Hagenbeck den Roten I * Dr. Delbrück beiwohnte, und gab einen Ueber-

Adlerorden 4. Klasse mit der Krone. Der Kaiser I Wie nun feststeht, sind die Worte des Kar- übet die Entwicklung der Duisburger und begab sich um 10 Uhr mit Gefolge in Staats- I sers, die er im Offizierkasino geäußert hat, tn I Ruhrorter Häfen. Akinister Breitenbach brachte barkasien vom Palais des Gesandten nach dem I falscher Fassung wiedergegeben, ungefähr so I ein Hoch auf den Kaiser aus und gab eine Reihe Ublenhorster Fährhaus, um die Huldigung der I werden sie freilich gelautet haben. Der Kor- I von Ordensauszeichnungen bekannt. Im Auf- Ri'der vortvereine auf der Alster entgegenzu- respondent derDortmunder Zeitung", etn trage des Prinzen Oskar erklärte er bann die nofimpn Diese aestaltete sich bei einem wunder- I früherer Eardeoffizier, will sie von einem neuen Hafenanlagen für eröffnet. Auf elf nnss-n SnmtJiabenb m einem glanzvollen Fest- 1 höheren Offizier mitgeteilt erhalten haben. Wie Dampfern wurden diese besichtigt Gegen l* 1/?

«SnUnr«'n di-Ingi Rdlch - müleilt, I°il Ich! bi*. ... u».di- Lnndnng in Dni-bu.^ Na« d-,

Si-iz-n. Der Kaisei^begnb fich nnie. donnernden miltelt m»«L D->- ist »atMj« n.l»rat.ia;

Zurufen der Menge am Uhlenhorster Fährhaus I denn der Kaiser darf sich nicht der Gefahr aus- I v städtischen Tonhalle wo ein Festesten den an Land und wurde hier vom Vorstand des I setzen, daß solche Worte die er rm kleinen Kreise Abschluß der Feierlichkeit bildete.

VereinsSeefahrt" zum Balkon des Fahrhauses | äußert, von seinen Öffizieren^^als^ pragram- | _ deutschen Landwirtschaftsrat. Mün-

geleitet. Der Garten war über und über mit Lampions behängt. Die Ufer der Außenalster waren einheitlich mit Flarnbeaux und bunt­farbigen Lampions beleuchtet und die Baum-