43. Jchrg.
Zweites Blatt
Die Reichseinnahmen.
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bereitwilligst von dem ihr zustehenden Recht« der Uebernahme der Krankenfürsorge Gebrauch macht. Alljährlich werden Tausende von er,. krankten Versicherten aus Kosten der Landes« Versicherungsanstalt in Bädern und Heilanstal, ten behandelt.
Beitragserstattung oder Weiter- Versicherung.
stcherung ein." —
Und die Moral von der Eeschicht? — „Ver-
Marburg
Sonntaz 21. Juni 1908.
Bestellungen
für das dritte Quartal 1908 auf dis ^vberheffifche Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition !(Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch« ßain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstaiten und Landbriefträgern ent« gegengenommcn.
Mau abonniert auf die täglich erscheinende „Oberhessrsche __ ... Zeitung" bei allen Postämtern und unfern Ze,tungsftellen in Jtto 14.4. Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition- Markt 21. _ Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.
mit sich selbst
Da lächelte sie ihm voll lieblicher Schelmerei zu und sang leise: „Ihr tausend Blätter im Walde wißt, ich habe schön Rotrauts Mund geküßt." Und dann sagte sie innig- „Bereut Wolf Gernrode, was er getan?"
Er la» sie mit" iLmerrverroaener Miene an.
„Ich habe mich vom Augenblicke hinreißen lasten. Liselotte, es war unrecht von mir."
„Warum?"
„Weil es nicht sein kann, daß die Herrin von Schönburg und der arme heimatlose Wolf Gernrode zusammenkommen?"
Sie faßte seine Hand.
„Nein? Geht es wirklich nicht?"
„Liselotte, Sie sollen nicht spotten. Mir ist ernst und schwer zu Mute. Es wäre gewistenlos von mir, wollte ich Ihre weiche Stimmung ausbeuten. Um Sie zu werben, verbietet mir mein Stolz."
Sie sah ihn unverwandt an. Sein Gesicht war gerötet vor unterdrückter Erregung. Wie lieb sie ihn hatte, diesen stolzen, trotzigen Mann, der sich selbst jetzt noch nicht ergeben wollte."
„Sie sollten diesen bösen Stolz recht energisch von sich weisen. Wenn Sie nicht um mich werben wollen, warum haben Sie mich denn geküßt?"
„Weil ich einen Moment die Macht über mich selbst verlor, weil sie so hold und reizend sind, Liselotte, und weil Ihre Augen mich zum Toren machten."
„Also zuwider bin ich Ihnen nicht?" fragte sie mit schelmischer Koketterie.
„Sie spielen mit mir, wie die Katze mit der Maus, machen Eie mich nicht toll," sagte er ge- p eßt und vorwurfsvoll.
Da wurde sie ernst und sah ihn mit großen, strahlenden Augen an.
„Wolf Gernrode, Du hast Liselotte Schönburg geküßt, folglich bin ich Deine Braut. Wenn Du zu stolz bist, um mich zu werben, ich bin demütig genug gegen den Mann, den ich liebe, um mich mit allem, war mein ist, in feine Hände -u geben."
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Die Fnsertionsqebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile ob« deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. - Druck und Verlag: Joh. «»g. L°4. Universitätsbuchdruckerei Inhaber Dr. C. H, tz e r 0 th, MarbAg, Markt 21. — Telephon 56.
stcherung gehört. Sie macht ihre Berechnungen und sagt dann zu ihrem Mann, der die Ber- tragserstattung haben möchte: „Der nächstliegende Vorteil ist nicht immer der beste, lieber Mann. Wir lasten uns die Beiträge nicht zurückzahlen, sondern machen die Sache anders. Jedes JaHr klebe ich zehn Marken 1 Klaffe. Das kostet nur 1.40 Mark. Wenn ich das tue, habe ich jederzeit das Recht, Invalidenrenten zu beanspruchen, sobald ich kränklich und nicht mehr imstande sein werde, ein Drittel des ortsüblichen Tagegeldes zu verdienen. Schon anfangs der 50er Jahre sind ja viele Frauen im gesetzlichen Sinne erwerbsunfähig. Aber ich bin ja kerngesund und werde wohl auch lange gesund bleiben. Aber freilich, immer wird das nicht so sein. Die zunehmenden Jahre werden auf die Gesundheit drücken. Ich will nun den Ja« setzen, daß ich mit dem 60. Jahre erwerbsunfähig würde. Dann hätte ich bis dahin im Ganzen 37 X 1.40 M = 51,80 M für die Weiterversicherung ausgegeben. Ich würde alsdann aber für solche geringe Kostenaufwendung bis a» mein Lebensende eine Rente von jährlich 148.80
k Deutsches Reich. i|.
__ Bureauwahl des Abgeordnetenhauses. Wie verlautet, tritt das Abgeordnetenhaus nur zu einer rein formalen Sitzung von ein paar Tagen zusammen. Da es sich um ein neues Haus handelt, ergeben sich daraus allerlei Schwierigkeiten. Der Präsident und die Vizepräsidenten werden zu Anfang einer Legislaturperiode das erste Mal auf 4 Wochen, dann aber für die übrige Dauer der Session gewählt, wahrend in den folgenden Sessionen einer Legislaturperiode die Wahl sofort für die ganze Dauer der Session erfolgt. Abweichend davon geschieht die Wahl der Schriftführer sofort für die Dauer jeder Session, jedoch kann der Gewählte nach Ablauf von 4 Wochen zurllcktreten. Würde nun also das Haus nach einigen Sitzungen bis zum Herbst vertagt, statt geschloffen so würde der etwas sonderbare Fall eintreten, daß nach 4 Wochen zwar die Schriftführer ihr Amt ort« nungsmäßig weiter führen können und muffen, dagegen das Haus des engeren Präsidiums ent« Lehrt. Diese Bestimmungen haben ihre Geschichte. Nach der ältesten Geschäftsordnung sollten der Präsident und der Vizepräsident sogar in jeder Session zweimal auf 4 Wochen und dann erst für die übrige Dauer der Session gewählt werden. Aber schon durch Beschluß vom 7. Febr. 1852 wurde die zweite Probewahl beseitigt. Wiederholt sind Versuche gemacht worden dl« Stellung des Präsidenten zu heben und seine Autorität zu stärken, z. B. durch Ausdehnung der Amtsdauer auf die ganze Legislaturperiode, durch Entziehung der Stimme außer bei 6hm« mengleichheit, durch Uebertragung der Auswahl der Schriftführer und der Kommissionsmitglieder auf ihn und durch völlige Ueberlaffung der Redeordnung. Die endgültige Wahl des Präsidenten ist im Jahre 1861 anders als bei der Probewahl ausgefallen. Damals ergab sich beim letzten Wahlgang Stimmengleichheit und das Los entschied gegen den vorläufigen Präsidenten. Die endgültigen Vizepräsidentenwahlen sind mehrfach anders als die vorläufigen ausgefallen. Die Berechtigung der «Schriftführer dauert zwar gleich bis zum Schluffe der Session, wie erwähnt, aber nicht über diese hinaus, während die Berechtigung der Präsidenten, der Vizepräsidenten und Quästoren innerhalb der Legislaturperiode bis zum Wiederbeginn der Sitzungen in Kraft bleibt.
— Die Frage de» Gleichlegung der Ferien in Orten mit verschiedenen Schulgattungen ist im preußischen Landtage bereits mehrfach zur Verhandlung gekommen. In allen Fällen lauteten die Beschlüffe beider Häuser des Landtages ablehnend. Auch die Unterrichtsverwaltung ist nach wie vor der Meinung, daß einer Aenderung des bisherigen Zustandes erhebliche Bedenken entgegen stehen. Der Ministerialerlaß vom 19. März 1904 hat eine allgemeine Ordnung der
Sie reichte ihm die Hand. Er zog sie voll Inbrunst an seine Lippen.
„Liselotte — süße Liselotte — ist das Dein. Ernst? Du willst des armen Wolf Gernrode sein Weib werden?"
„Ja ich will, wenn Du mich lieb genug hast, um alle Aeußerlichkeiten zu vergesten."
Er zog sie fest an sich und küßte sie innig.
„Böser Wolf, so schwer hast Du es mir gemacht," flüsterte sie lächelnd mit feuchtem Blick.
„Mir ist es noch immer unfaßbar. Wer bin ich denn, daß mir dies reine, stolze Herz gehört?" sagte Wolf zärtlich. i.
Sie lächelte. ;
„Wer Du bist — ich will es Dir sagen. Du bist Liselottes Herzliebster."
„Süßes Lieb — ich drücke Dich tot in meinen Armen vor übergroßer Wonne."
„Tue es nicht — am Ende gereut es Dich dann doch."
Es wurde sehr spät, bis die beiden nach Buchenau kamen, und auch der Rückweg nahm sehr viel Zeit in Anspruch. Fritz Gernrode und Fräulein von Schlegel warteten über eine Stunde mit dem Esten auf die Säumigen. Der alte Herr wollte, als sie endlich eintrafen, eine Strafpredigt loslasten, aber er kam nicht dazu.
„Zanke nicht, Onkel Brummbär^ ich habe Dir auch etwas schönes mitgebracht. Schau Dir den! da einmal an. Was meinst Du, wer das ist? Dein Sohn etwa? O nein, das ist Liselotte Schönburgs Bräutigam. Gefällt ei Dir?" ;
Der alte Herr fetzte sich überrascht nieder und 1 sah die beiden glückstrahlenden Menschen an. ;
„Macht Ihr etwa dumme Späh' mit mit?" »Rein Vater, Liselotte spricht di« Wahrheit,"
_________^Fortsetzung folgt.)
qütungen an Mitglieder von Aufsichtsräten noch um 0,1 Mill. cH verschlechtert. Die Ausfälle gegenüber dem Etat betragen somit bei der Personenfahrkartensteuer 11,2 Millionen <K. bei den Vergütungen für Aussichtsratsmitglieder 57 Mill. cU. und bei der Erbschaftssteuer 9,7 Mill. M. Das Mehr des Frachturkundenstem- pels gegenüber dem Etat beläuft sich endgültig auf 2 Mill. M. Der Eesamtfehlbetrag bei den neuen Steuern stellt sich somit auf 25,9 Mill. M.
Die gesamten, vorstehend aufgefuhrten Einnahmequellen, deren Ertrag im Etat auf 1187 5 Mill eK angenommen war, haben endgültig erbracht 1209,4 Mill. cK oder 5,8 Mill. -K mehr, als die vorläufigen Ziffern erkennen Ireßem Der Ueberschuß gegenüber dem Etat erhöht sich infolgedeffen von 16,1 auf 21,9 Mill. -H.
Dieser Ueberschuß wird aber empfindlich geschmälert durch das Ergebnis der Einnahmen bei der Post- und Telegraphenverwaltung. Wahrend die Eisenbahnverwaltung gegenüber dem Etat, im Endergebnis ein Mehr von 3,6 Mm. M erzielt hat, stellt sich der Ausfall bei der Post- und Telegraphenverwaltung noch etwas hohe^ . ^^^^^s^guterGewinn,"nicht wahr?» als bisher angenommen werden mußte nämlich Marr eryane . » vräcktiae Sache," ent-
von 4251 Mark gesammelt haben. Das ist 82 mal soviel, als Dich Deine Rentenversicherung kostet. Selbstverständlich verzichtest Du auf Beitragserstattung und trittst in die Weiterver-
' Nach den endgültigen Ziffern für die hauptsächlichsten Reichseinnahmequellen im Finanzjahr 1907 haben sich zunächst die Verhältniffe für die Zölle und Verbrauchssteuern etwas günstiger gestaltet, als es auf Grund der vorläufigen Anschreibungen angenommen werden mußte. Die Gesamteinnahme aus den Zöllen und Ver« branchssteuern stellt sich nicht auf 1043,2 Mill., sondern auf 1047,1 Mill. M. Das Mehr gegen- über dem Etat steigt damit von 52,7 auf 56,6 Mill. -Ü. An dem Mehr find beteiligt: die I beeinflußt. Zölle mit 44,3 Mill. M, die Zigarettensteuer mit 1,5 Mill., die Salzsteuer mit 2,5 Mill., die Branntweinverbrauchsabgaben mit 8 Mill., die Schauinweinsteuer mit 0,5 Mill, und die Brau-
fen Mehreinnahmen stehen Fehlbeträge gegen- von Landessekretar J. . tz.)
über bei der Tabaksteuer mit 0,5 Mill., bei der Nach dem Jnvaliden-Versicherungsgesetz steht Zuckersteuer mit 0,2 Mill., bei der Maischbottich- den jungen Ehefrauen innerhalb eines ^yres
steuer mit 1,6 Mill. M. Die Einnahmen aus nach der Verheiratung das Recht zu sich ote
Svielkartenstempel- und Wechselstempelsteuer I Hälfte der eingebauten Verstcherungsbertrage find mit 19,1 Mill, und 3 Mill. Mehrertrag I zurückzahlen zu lassen In den Esten Fallen gegenüber dem Etat unverändert geblieben; | machen die Verheirateten hiervon Gebrauch und Ebenso die Statistische Gebühr, die mit einem freuen sich über die erlangte Gabe Nichts ist Aufkommen von 1,5 Mill. den Etatsansatz I törichter als das. Es wird dies ledern einleuch um 9,2 Mill, -st überschritten hat. Bei den I ten, der bedenkt, daß mit der empfangenen Bei- Ueberweii-ingssteuern, die bekanntlich einen sehr tragserstattung nur d" Hälfte der gesamten Beibeträchtlichen Fehlbetrag aufweisen, ist das Er- I träge zurückgezahlt wird, daß dagegen 1 die gebnis dadurch, daß die Einnahmen bei der I andere Hälfte der Beitrage unwiederbringlich Börsensteuer (aus Kaufgeschäften) um 0,1 Mill. verloren geht, 2. keinerlei Zinsen oder Gewinn- und bei der Losesteuer (für Lose von Staats- I anteile von den jahrelang geleisteten Veitragen lotterten) um 0,6 Mill, -st sich höher gestellt zur Auszahlung kommen und 3. das Recht zur hat, um den Betrag von 0,7 Mill. M günstiger Weiterversicherung zwecks leerer Erlangung geworden. Immerhin bleibt gegenüber dem I einer Rente weggegeben wird. Die Verluste sind Etat ein Ausfall von 12 Mill, -st, und zwar | alfo^viel großer als d^r angebliche Gewinn.
ist bei der Vörsensteuer ein Weniger von 14,9 Mill., bei der Losesteuer ein Mehr von 2,9 Mill, «st zu verzeichnen.
Die reichseigenen Steuern waren im Etat mit 92 8 Mill, -st angesetzt. Sie haben tatsächlich 66ch Mill, --st oder 1,2 Mill. M. mehr er« irtdjt, als aus der vorläufigen Anschreibung sich
h„boten V I Fast drohend und dich mit heißer Zärtlichkeit 'Nachdruck verboten.! 1 rief er ihren Namen. Sie lächelte und ihre
Liselottes fötittlt. I Augen wurden feucht. Sprechen konnte sie nicht,
■ aber ihre Augen hatten einen so beredten Aus-
Don H. Courths -Mahler. I t>rutf daß er ihn nicht mißverstehen konnte.
< Fortsetzung.) Er neigte sich zu ihr herüber Atemlose
Würden Sie sehr traurig sein, wenn ich da Spannung prägte sich in seinem Echcht aus und hinüitterstürzteo" fragte sie wie spielend. seine Augen forschten voll zärtlicher Liebe in
$ Er sah sie ernsthaft an Aus seinen Augen ihrem erglühenden Gesichtchen.
ruckte ein heißer Strahl zu ihr hinüber, und sie Sie ritten dicht Seite an Serie, tn lang« ah, wie sich die Worte auf seine Lippen dräng- sameni-Schritt Er: hielt seinWert
ten die damit im Einklang standen. Aber et be- dem ihren tn dre Zugel StE Auge rn Auge
herrschte sich und antwortete sehr ruhig: versenkr hielten sie auf dem schattigen Waldweg
Sie fragen recht töricht — verzeihen Sie- In den Blattern rauschte leise, geheimnisvoll der
meine Offenheit, gnädiges Fräulein. Auf diese Wind. Sonst Stille ringsum tm Äretfe
Frage muß ich Ihnen die Antwort schuldig bler- Wie es kam daß Ltselotte, von Wolfs Arm ben" umschlungen, sich an ihn schmiegte, dag beider
Seine ernsten Worte trieben ihr das Blut Lippen im ersten seligen Kuß aufeinander
in« ßeMit brannten. - sie hätte es später nicht zu sagen
J Verreiben Sie mir" bat sie leise und reichte vermocht. Schweigend, voll glühender Zartlich- ifim bie Annb Mnii6er Er faßte sie mit festem, leit küßte Wolf wieder und wieder den roten fast rauhem Griff und gab sie dann schnell wieder I Mädchenmund mit ..^kurzen eigenwilligen frei mit einem tiefen Atemzug. Sie sah ihn I Oberlippe. Er bot sich ihm willig »an an daß er wie in einem jähen Schrecken einen I neuem wieder dar Im Uebermaß,der.Empfind- LL $ **••*m-3W“ R’US&’SÄ itsam MÄ Kt o®» Jhn?n, Unheil damit zu stiften " stieß auf und strich sich wie besinnend über die hohe .r^heis-r vor Erregung zwischen den gähnen | Stirn. ^!« rief er, unzufrieden
Sie wurde noch viel röter, hielt aber den Blick unverwandt mit heißem Flehen in seine Augen gesenkt.
„Nicht Unheil, Wolf Gernrode — das um alles nicht. Ich würde lieber sterben, als Ihne» ein Leid zufügen."
säumt das Weiterkleben nicht!"
Hierzu wird noch folgendes bemerft: Einer Antragstellung auf Eintritt in die Weiterver- ficherung bedarf es nicht. Es ist nur nötig, alljährlich wenigstens 10 Marken in die vorhandene gelbe Quittungskarte einzukleben. Ferner muß darauf geachtet werden, daß die Karte alle zwei Jahre dem Bürgermeister oder Polizeiverwaltung zum Umtausch vorgelegt wird. Will eine Person sich nicht nur für den Jnvaliditäts- fall, sondern auch für den Altersfall (Vollendung des 70. Lebensjahres) zwecks Erlangung der Altersrente versichern, so muß sie bis zur Erreichung einer Gesamtzahl von 1200 Veitrags- wochen jährlich mindestens 40 Marken 1. Klaffe (5.60 Mark) kleben. Man kann bei der Weiterversicherung auch höhere Marken als die der 1. Lohnklaffe verwenden, um sich eine höhere Rente zu sichern: sehr empfehlenswert ist's auch, ' Nehmen^wir "ein 'Beispiel: Lieschen Müller I mehr als zehn Stück jedes Jahr zu kleben, weil
hat vom 16 bis zum 23. Lebensjahre mit ge- I die Beiträge sich außerordentlich gut verzinsen,
ringen Unterbrechungen versicherungspflichtig I Die Markenbeitrage 2 Klaffe z. B. werten bei
nLorfteitet ' Bei ihrer jetzt erfolgten Verheirat- der Jnvaliden-Rentenberechnung Mit 30 Proz.
SlÄ 3uf«mmn It»,-n (I- 8 M M 2« M >. -I- Mn'-nft-tg-..
ha? sie 340 Marken 2. Klaffe geklebt. Sie kann ung gerechnet. Je großer dre Zahl und Hohe
NU.... ............| k nun dl« Mitt« her »'«7« »“'“Ä?1™ & «Ä
ftVÄ-Ä». Ä °i. D-- I-M-n'stch--« V«-t,ch-.t«n M..I-N B--ch.
I ^? grÄn!nsabrka7ten^r um 0 6 Mill'' gefunden. Doch Lieschen Müller ist schlauer. tenswert ist ferner, daß dre Landesversicherungs-
?e! «er Jffpiier oleickialls um 0 6 Mill' 1 Sie hat nicht umionst das Rechnen gelernt und I anstatt bei Erkrankungen, die den frühzeitigen
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