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43. Jahrg.

:Iaq: Job. Aua. Koch, Nniversltätsbuchdruckerrt Hstzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 56.

Druck und Berlm

Inhaber Dr. C.

sonderen wirt!

tag vertreten.

existierten.)

wie auch die übrigen Herren

amm- » ver-

geschästsführenden Verbandsvorstand in Berlin gewählt. Die Kosten für die Vertreterkonferenz der Bezirksverwaltungen in Magdeburg wur­den auf den Verband übernommen. Die vom Gesamtvorstand vorgeschlagene Abänderung der Satzungen der Verbandssterbekaffe wurde ein- Lj genehmigt. Der nächste ordentliche verbandstag wird Ostern 1910 in Stuttgart zu-

verficherung.

Hinsichtlich der Gewerbeordnungsnovell« stellt der Verbandstag mit Genugtuung fest, daß die durch die Kommisfionsaniräge im Reichstag vor-

lich dem Wagenpark eines nach Karlsruhe abg<«! reisten Zirkus angehängt worden.j

zunehmen. ----------------- , ,,

Anstellung von drei Oberbeamten als Agita-

Lietrn bewegen, nam'.tch aus letiiet eteuung» nähme xur Gewcrbeordnungsnovelle, zur Frage der Arbeitskammern und zur Privatbeamten-

»Oberheff. Ztg.' gestattet.)

Marburg, 16. Juni.

Marburg

Mittwoch. 17. Juni 1908.

Unpolitische Tagesnachrichten. i

Hochschulnachrichten.

X München, 14. Juni. Die Berufung de» Profeffors Theodor Fischer-Stuttgart auf den Lehrstuhl für Architektur an der hiesigen techni­schen Hochschule an Stelle des Profeffors August Thierfch ist zwar noch nicht definitiv, doch be­steht kein Zweifel, daß Prof. Fischer dem Ruf« folgen wird trotz der Bemühungen, ihn fitt Stuttgart zu erhalten.

X 3«m Präsidenten der Berliner Akademie der Künste für das Jahr vom 1. Oktober 1908 bis dahin 1909 ist der Vorsteher des akademischen Meisterateliers für Figurenmalerei, Geschichts­maler Prof. Arthur Kampf gewählt und Aller­höchst bestätigt worden. Als Stellvertreter des Präsidenten wird der Vorsteher einer akademi­schen Meisterschule für musikalische Kompositio­nen, Dr. Max Bruch, fungieren.

X 1280 studentisch« Körperschaften bestehen nach denVresl. Akad. Mitteilungen, an den 46 deutschen Hochschulen. Hiervon haben sich 704 in 33 Verbäichen zusammengeschloffen. 227 freie Verbindungen und 179 wissenschaftliche Vereine gehören nur einem örtlichen Verbände an. Weiter bestehen 146 interkorporative Vereinig­ungen und akademische Ortsgruppen anderer Verbände und gegen 40 Ausländervereine, mei­stens ohne Korporationscharakter.

zahl 1903 tragen, von den echten ohne Schwie­rigkeit zu unterscheiden. Denn sie sind ziemlich plump nachgemacht, laffen sich leicht biegen und haben ein fettiges Aussehen.

* Viehseuchen. Im Regierungsbezirk Caffel herrschen zur Zeit in folgenden Ortschaften Vieh­seuchen: Maul- und Klauenseuche: Kreis Herrschaft Schmalkalden: Schmalkalden. Schweineseuche (Schweinepest): Stadtkreis Caffel: Caffel. Landkreis Caffel: Ochshausen, Sandershausen, Niederzwehren, Oberkaufungen, Obervellmar, Ihringshausen. Kreis Fritzlar: Gudensberg. Kreis Gelnhausen: Kaffel, Witt- genborn Leisenwald, Lieblos, Hettersroth, Geißlitz. Landkreis Hanau: Rüdigheim, Nieder­dorfelden, Langendiebach, Eichen .Roßdorf. Kreis Hofgeismar: Niedermeiser, Gottsbüren, Immenhausen. Kreis Melsungen: Melgers­hausen. Kreis Rotenburg: Oberthalhausen. Kreis Schlüchtern: Bellings. Kreis Ziegenhain: Ibra. Influenza der Pferde (Brust­seuche): Stadtkreis Caffel: Cassel. Kreis Hof­geismar: Beberbeck. Kreis Herrschaft Schmal­kalden: Oberschönau. Kreis Witzenhausen: Unterrieden, Ermschwerd. Kreis Ziegenhain: Holzburg.

Vermischtes. >

Zn« österreichischen Kaiserjubiläum. Anek» boten von Kaiser Franz Joses. Jy der vom Verlage von Robert Lutz in Stuttgarts erscheinenden Anekdoten-Btbliothek ist neben! anderen Anekdotenbüchern rote: Bi»marck-An«t»

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberhessisch« » Zeitung" bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen m 76(? Illi Kirchhain und Wetter sowie bei unserer Expedition - Markt 31.

- Der Bezugspreis beträgt durch dre Post L,2o Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

Die JnsertionSgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeil« oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 80 Pfennig.

* Steuerzahler. Im Laufe dieser Woche werden die neuen Steuerzettel für das Steuer­jahr 1. April 1908/09 zugestellt. Die auf den­selben angegebenen Hebetermine für das 1. Quartal find bereits vorüber; es muß deshalb die Bezahlung innerhalb 8 Tagen nach Empfang des Steuerzettels erfolgen. Die Kirchensteuern und Betriebssteuern werden bekanntlich mit der

meister der hiesigen Friseur-Innung, Herrn Quell. Nach Erledigung einiger geschäftlicher Puntte besprach man den Antrag Marburg, die dreistündige Arbeitszeft an Sonntagen auf sün Stunden zu verlängern. Man war damit ein­verstanden, ebenso mit der Bewilligung einer Prämie für ausgestellte Lehrlingsarbeiten zum Verbandstag. Bei der Wahl des Bezirksvor«

erkannten Bauschulen Deutsch als Hauptfach in den Lehrplan ausgenommen wird, oder daß die Aufnahme der Schüler von dem Bestehen einer Vorprüfung in Deutsch abhängig gemacht werden soll Ebenso wurde der Verbandsvorstand beauf­tragt, mit allen Mitteln dahin zu wirken daß den Absolventen der technischen Mittelschulen die Berechtigung zum einjährigen Pienst ge-

Zweites Blatt.

19. Verbandstag des Deutschen

die Einnahmen des Verbandes (einschließlich Reservefonds) 356 784,16 M, die Ausgaben 355 822,82 M. Dazu treten 29 810 'M Außen­stände. Die Zahl der Mitglieder beträgt 25 052. Dank der Rührigkeit der Zweigvereine hat der Verband in der letzten Zeit wieder eine ganz außerordentliche Entwicklung aufzuweisen ge­habt. Beschlossen wurde, daß in Zukunft Be­zirksverwaltungen mit mehr als 500 Mitglie­dern einen, und je zwei Bezirksverwaltungen mit weniger als 500 Mitgliedern zusammen auch einen Vertreter in den Gesamtvorstand zu wäh­len haben. Auch den drei Sondergruppen der Eemeindetechniker, der Maschinen- und Elektro­techniker und der sächsischen Eisenbahntechniker wurde es freigestellt, auf Kosten des Verbandes in den Eesamtvorstand je einen Vertreter mit beratender Stimme zu entsenden, um ihre be-

l mit dem Krcisblatt für di- Kreise Marburg uni> Kirchhain j

d-a K-Uag^rtt-r-risch" ..««.dwirtschastllch, K-ilngr« «»> Kmmt-g-blM«.

)( Bezirkstag. Jrn Restaurant Schulz fand gestern unter zahlreicher Beteiligung der 22. Hessische Bezirkstag des Bundes deutscher Bar­bier-, Friseur- und Perrückenrnacher-Jnnungen statt. Die Verhandlungen begannen um 10 Uhr mit einem Willkommensgruß durch den Ober­

ersten Rate für das ganze Jahr auf einmal er­hoben. Das Amtslokal der Stadthauptkaffe ist nur vomittags von 81 Uhr geöffnet.

* Postausweiskarte«. Für den inneren deut­schen Verkehr besteht die Einrichtung der Post- ausweiskarten, die dazu bestimmt ist, beim Empfange von Postsendungen Weiterungen zu vermeiden, und auf die wir bei Beginn der Reisezeit besonders aufmerksam machen möchten. Die Karten dienen als vollgültiger Ausweis an den Postschaltern wie auch gegenüber dem Post­bestellpersonal. Bet der Abtragung von Post­anweisungen sowie von Wert- und Einschreib­sendungen an einen dem bestellenden Voten un­bekannten Empfänger, der sich durch Vorlegung einer Postausweiskarte ausweisen kann, bedarf es daher der sonst vorgeschriebenen Bürgschafts­leistung durch den Gastwirt oder eine andere be­kannte Person nicht. Die Postausweiskarten haben eine Photographie, eine kurze Personal­beschreibung und die eigenhändige Unterschrift des Inhabers zu enthalten. Für ihre Ausstel­lung ist eine SchreibgebLhr von 50 Pf. zu ent­richten. Anträge auf Ausstellung sind an ein Postamt persönlich unter Vorlegung einer un­aufgezogenen, nicht zu dunklen Photographie in Visitformat zu richten. Dem Postamt unbe­kannte Personen haben sich durch eine andere Person, oder in sonst zuverlässiger Art auszu- sweisen. Postausweiskarten sind ein Jahr, vom Tage der Ausstellung ab gerechnet, gültig. Post­ausweiskarten, während deren Gültigkeitsdauer im Aussehen des Inhabers solche Aenderungen eintreten, daß die Photographie oder die Per­sonalbeschreibung nicht mehr zutreffen, müffen schon vor Ablauf der Frist erneuert werden. Die in Deutschland ausgestellten Postausweiskarten werden auch in Oesterreich, Belgien, Luxemburg und in der Schweiz bet der Aushändigung von Postsendungen al, vollgültige Ausweispapier« angesehen.

wollende Gesinnung . .

Der Verbandstag bittet daher den den Kommiisionsbeschlüffen seine Zustimmung rc cn zu wollen. Um ferner der Gefahr vorzu- be gen,' daß nach Wegfall der Kouknrrenzklausel V;reindarungen zwischen Arbeitgebern getroffen werden, wonach Angestellte nur unter osstimm- ttit Bedingungen nach vorheriger Verständigung des neuen mit dem früheren Arbeitgeber enga­giert «erden dürfen, bittet der Verbandstag dringend, auch diese, sowie die durch Abnahme des Ehrenwortes eigeftthrte Art der heimlichen 5'on!urreuzklauseln zu verbieten. Endlich möge die Gehaltszahlung während der Dauer mili- Marburg UNd UllMgtlld.

tärischerUebungen. ebetffo die übrigen Mörder- Nachdruck aller Oriainalarttkel ist gemäß § 18 be« ungeil mit iwingenoem Recht Mafien »erben. Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe Die gänzliche Abschaffung der Konkurrenrklausel----- -

wurde durch einstimmigen Beschluß a-s Leitsatz in das sozialpolitische Programm des Verbandes ausgenommen. Ebenso dttftimtnta wurde be­schlossen, die Regelung der Gehalts- um> An- stellungsbedingunaen als ein dringendes Bedttrs- nii zu erklären und die Lösung dieser Frage zu­nächst durch Schaffung eines Normalarbeitsver- träges anzustreben, der den Mitgliedern beim Vertragsschluß als Richtschnur dienen soll.

Auch wird die Einführung sozialpolitischer Kurse zur Schulung der Verbandsmitglieder be» schloffen und der geschäftsführende Vorstand mit der weiteren Ausführung beauftragt. Dagegen wird der Anschluß des Verbandes an den so­zialen Ausschuß von Vereinen technischer Privat- angestellten nach stundenlanger Debatte abge­lehnt, dann aber ein Vermittlungsantrag an­genommen, wonach der Anschluß nur dann er­folgen soll, wenn dem Verbände genügender Ein­fluß in jenem Ausschuß gewährleistet wird. Zur Vorberatung von Minimalgehaltsfragen wird eine Kommission eingesetzt, die in Gemein­schaft mit dem Gesamtvorstand diese Angelegen­heit weiter behandeln soll. Zur Wahrung de» Koalitionsrechtes der technischen Angestellten wird dem Verbandsvorstande die Genehmigung , erteilt, bei vorkommenden Mahregelungen di« Verbandstag Bei der Wahl des Bezirksvor­materielle Mithilfe der Mitglieder anzurufen. I stände« wurde der Bezirksvorllkende Albin Jahn

Heber Schulwesen und fachwissenschaftliche ausTasselsop)ohl^wieauchdi« Angelegenheiten sprachen der ^rbandsvor- wiedergewahtt. Als Ort der nächsten fitzende Kräcker-Berlin und Richter-Aachen Bei lungwurde Fulda bestimmt Ansihl^ der Besprechung der geplanten Neuorganisation I einigten sich die Teilnehmerzu einem gemein- der Baugewerk^hulen wurde von dem Verbands- samen Ä «nb hieran sM stch ein Gang tag beschlossen, an maßgebender Stelle dahin $u W bi« «fobt «nb et« Ausflug in die llnt- wirken, baß an ben staatlichen unb staatlich an» I gevung.

Köln, 14. Juni. Kaum hat sich die Aufreg­ung über die Ermordung des Knaben Hammel gelegt, so versetzt das Verschwinden zweier Mäd« chey zwei Familien in großen Schrecken. In einem Falle handelt es sich um ein neunjährige- Mädchen, das seit Freitag spurlos verschwunden ist, im anderen Falle um ein zweijährige» Kind, das gestern morgen mit einem neuenga­gierten Dienstmädchen sich vom Hause entfernt« und mit dem Dienstmädchen nicht mehr zurück­kehrte. Trotz fieberhafter Bemühungen der Kri­minalpolizei ist bis jetzt von den verschwunde­nen Kindern keine Spur entdeckt worden. 1 Dortmund, 15. Juni. Bei einer Schlägerei in der Nähe Fredenbaums erschoß der Fuhmann Lippe den Fuhrmann Ludmoeller und verletzt« dessen Bruder, einen auf Urlaub weilenden Soldaten, sowie den Fuhrmann Boettger lebens­gefährlich. Der Täter ist verhaftet.

München, 14. Juni. Gestern abend ereignet« sich an der Bahnüberfahrt in Wolfratshausen ein schweres Automobil-Unglück. Ein von fünf Personen besetztes Automobil wurde in dem Augenblicke, als es das Bahngleis überquerte, von einem einfahrenden Personenzug erfaßt. Der Chauffeur, sowie die 16jährige Schwester des Besitzers sind sehr schwer verletzt; an ihrem Auf­kommen wird gezweifelt.

Stuttgart, 15. Juni. Auf dem Wege zwischen Ruit und Eßlingen wurde ein junges Mädchen Überfallen, durch drei Schüsse verletzt und seiner Barschaft beraubt.

Toulon, 15. Juni. Infolge von Lohnstreitig­keiten sind die Dockarbeiter in den Ausstand g«- treten. Mehrere Schiffe werden dadurch an der Aus.reise verhindert. Zwischenfälle ereig«

* Falsches Geld. Aus Caffel wird gemeldet: I neten E.

Falsche Geldstücke, namentlich nachgemachte Immobilien-Schwindler. '

Zweimarkstücke, sind hier «och immer anschei- feR ^ren Monaten hier unb in bet

nenb in größeren Mengen im Umlauf. Gestern I roe|frcn Umgebung betriebener Schwindel durch wurden wieder zwei solche Falsifikate in Ge- I t Immobilien-Makler mit Hilfe eines in schäften in der Holländischen Straße und der I ifcerItrt angeblich in einer Auflage von 2000 Schlachthofstraße angehalten. Bei einiger Auf- I (tatsächlich find es nur 60 Exemplare, die ge« merksamkeit sind die falschen Geldstücke, die da» I druckt werden) erscheinendenBerliner Grund- Bildnis Kaiser Wilhelms H. und die Jahres- I stücksbörse" kam heute vor der Strafkammer ' zum Abschluß. Der frühere Litograph, jetzige Agent Christoph Lauterbach wurde wegen Be­truges und Erpreffung zu 10 Monaten Gefäng­nis verurteilt und sofort verhaftet, sein Helfer, der Agent Bernhard Müller, kam mit zwei Mo­naten Gefängnis davon. Der Staatsanwalt be­zeichnete das BlattBerliner Erundstücksbörse" als ein Schwindelunternehmen der schlimmsten Sorte; er werde jetzt gegen den Besitzer Straf­anzeige erstatten.DieAgenten" erpreßten von den Jmmobilienbesttzern Jnseratgebühren von 80 bis 300 Mark. (Es ist wirklich gut, daß diese Sorte Schwindler dann und wann ins Garn laufen. Hier in Marburg find be­kanntlich auch schon Leute solchen Gaunern in die Hände gefallen, indem sie Inseraten aufträae für Zeitungen aufgaben, die eigentlich gar nicht

HrjskN«ÄsM iM '^kchnfri'sMcie.

Wiesbaden, 15. Juni. Ein Buchhalter hier hatte sich gebrüstet, daß es ihm seinerzeit gelun­gen sei, durch eine Manipulation seine Freilas­sung vom Militär herbeizuführen. Die Behörde erhielt davon Kenntnis, musterte den Mann, der sich demnächst verheiraten wollte, aufs neue und steckte ihn sofort in ein Regiment. Nun kann er mit 29 Jahren noch einmal Rekrut spielen.

Frankfurt a. M., 15. Juni. Heute Nachmittag geriet an einem Türmchen des Schauspielhauses, das sich auf einem Seitenbau befindet, aber mit den Haupträumen des Theaters nicht in Ver­bindung steht, wahrscheinlich infolge Schorn- stetndefektes, die Holzverschalung in Brand. Das Feuer wurde jedoch sofort durch die herbeige­rufene Feuerwehr gelöscht. Der Schaden ist un­beträchtlich, da das Feuer sich nicht auszubreiten vermochte.

Mainz, 15. Juni. Hier warteten dieser Tage nrehrere Kolonialwarenhändler vergeblich auf «inen gemeinsam bestellten Eisenbahnwagen mit Zucker. Al» ihnen die Zeit zu lang wurde, ließen sie von der Bahnverwaltung nachforschen, und siehe da der Zuckerwagen «ar versehent-

I Qejjen

-Sas Mingstfest hatte aus allen deutschen In bezug auf die Wohlfahrtseinrichtungen Gauen die Mitglieder des Deutschen Techniker- des Verbandes wurde eine Zentralisierung und verbandes nach Königsberg zu ihrem 19. Ver- Reform des Stellenvermittlungswesens und ein bandstage geführt. Die Anwesenheitsliste wie» I zweckentsprechender Ausbau der Auskunftei über

d 600 Teilnehmer auf. Am Sonnabend I Firmen und Ortsverhältniffe in Aussicht ge« wurde im Handelshause in Gegenwart der I kommen.

Spitzen der Staats- und Kommunalbehörden I Nach dem Rechenschaftsbericht des Verbands- bcr Verbandstag mit einer Begrüßungsansprache I direktors Dr. Feldgen betrugen im letzten Jahre des Verbandsvorsitzenden, Ingenieur Kräcker- I die Einnahmen des Verbandes (einschließlich Berlin, eröffnet. Oberpräsident von Windheim | Reservefonds) 356 784,16 M, die Ausgaben Kbcm Verbände und der deutschen Technik olle Interesse und Wohlrvollen der Staat»« regierung aus, Oberbürgermeister Körte den Willkoinmengruß der Stadt. Verbandsbirektor Dr. Feldgen-Berlin brachte das Kaiserhoch aus und r-erband damit eine scharf« Absage an die Sozialdemokratie. UinorrfitStsprofessor Dr. Diehl, der bekannte Nationalökonom, hielt dar­auf einen bedeutsamen Vortrag über die sozial- apolitische Bedeutung des tonischen Fortschritts. Im Saale der Palaestra Albertina begannen nachmittags die Beroandsverhandlungen, die am ersten Feiertage dort fortgesetzt wurden. Da der Verband die Sozialpolitik zum Hauptgegen- stand seines gesamten Arbeitsgebietes gemacht hat, so wurden zunächst alle sozialpolitischen i beratender Stimme zu entsenden, um ihre oe- Fragen besprochen. Als Einleitung dazu hielt I sonderen wirtschaftlichen Interessen dort wahr- bet 'Verbandsdirektor Dr. Feldgen einen Vor- zunehmen. Zu Agitationszwecken wurde die trag über die sozialpolitischen Forderungen der I Anstellung von drei Oberbeamten al» Agita- Verbandes, die fick zurzeit auf drei Hauptge- tionsredner mit einem Jahresgehalt von je 4000 nämlich auf feiner Stellung» I Mark beschlossen. Der Verbandsvorsttzende " ' wird in Zukunft auch besoldeter Beamter de»

Verbandes sein. Gr wird zwar den Vorsitz selbst ehrenamtlich versehen, daneben aber als Chef­redakteur derDeutschen Technikerzeitung" ein Gehalt von 6000 M beziehen. Zum Verbands- ,, , Vorsitzenden wurde Ingenieur Kräcker-Berlin

gesehene Art der Regelung seiner Bitten bett. I mit großer Mehrheit wiedergewählt. Im übri- bie einmonatige Gehaltszahlung, die Ausstell- I gen wurde die von der Vezirksverwaltung ung des Dienstzeugniffe» nm Kündigungstage, I Brandenburg vorgelegte Vorschlagsliste für den die Beseitigung des den Aibeitgebern bisher zu- "----«*-«-

stehenden Rechtes der Aufhebung des Dienstver- häliniffes infolge einer achtwöchigen Pflicht­übung und die Verpflichtung be» Arbeitgebers zur Fortzahlung des Gehalts bei unverfchulde- tem Unglück auf sechs Wachem auf eine den In- , VUgUlia, tereffcn der technischen Angestellten wohl- I stimmig wollende Gesinnung der Parteien schließen läßt. I Verband..-^----

Der Verbandstag bittet daher den Reichstag, | [ammentreten. Inzwischen wird, da der Deutsche Lechnikerverband im Jahre 1909 sein 25jähriges Bestehen feiert, voraussichtlich noch ein Jubi- läumsverbandstag stattfinden. Am 2. Feiertage gab die Stadt Königsberg dem Verbände ein prachtvolles Schloßteichfest.

DerTechniker-Verein Marburg" als Zweig- verein desDeutschen Technikerverbandes" war durch einen Abgeordneten auf diesem Verbands-

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