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Vormittag mit dem zum Vor-

v e n - mit-

mit dem Kreisblatt für die Kreis- Marburg und Kkchham

«.".-- ^it-r°-isch-- A»r-iS^, »r'Md«irtsch»stiich- K-ilag-« u.d ^«ustri-rt-. S-untagabl-tt«.

glied wurde von be: Tagesordnung abgesetzt und dem neuen Präsidium überwie­sen: die anderen Anträge wurden zum größten Teil zurückgezogen. Unter stürmischem Beifall wurde dem Rest des alten PräsiRums der Dank des Vereins abgestattet. Geheimrat Busley bat, auf ben guten Geist im Deutschen Flottenverein unb auf ben Flot­tenverein selbst ein Hoch auszubringen, bas begeistert und stürmisch ausgenommen wurde. Schluß der Sitzung 3 Uhr 15 Minuten. Das Telegramm, das an General Keim abgesandt wurde, lautet: An General Keim in Wehlen (Elbe), Elbterrasse.Die Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins spricht Ihnen für Ihre unvergleichliche Tätigkeit, durch welche Sie wesentlich zur Blüte unseres geliebten Flotten­vereins beigetragen haben, den herzlichsten und wärmsten Dank aus und gibt ihrem dankbaren Empfinden Ausdruck für Ihren hochherzigen Entschluß, welcher die Einigkeit hergestellt hat."

Deutsches Nelch.

Der Kaiser empfing gestern

den Generalfeldmarschall v. Hahnke Kirchenkollegium der Earnisonkirche . trag über den Wiederaufbau der Garnisonkirche. Spater empfing der Kaiser den neuernannten amerikanischen Botschafter Dr. Hill in

Dis Hauptversammlung des Deutschen Flottenvereins.

Zweihundertundfünfzig Vertreter von Lan­desvereinen und Ortsgruppen des weitperzweig- ten Flottenvereins hatten sich gestern in Dan­zig zusammengefunden, um auf einer ordent­lichen Hauptversammlung über die Zukunft Sein oder Nichtsein des deutschen Flottenver­eins zu entscheiden. Um nichts anderes handelte es sich diesmal, nachdem im Januar in Cassel die Entscheidung nur vertagt war. Daß es den Bayern wesentlich nur um eine Entfernung General Keims aus der verantwortlichen Stelle zu tun war, scheint auch aus der gestrigen Ver­handlung hervorzugehen. Das haben sie nun erreicht. Darüber kann nun auch der unerquick- liche Prinzipienstreit, ob politischer oder unpoli­tischer oder nationalpolitischer Verein, ruhen und der Flottenverein aus der Krise neu erstarkt zu frischem Werben vorgehen.

Hebet die Versammlung wird folgendes be­richtet:

Die 8. ordentliche Hauptversammlung des deutschen Flottenvereins wurde von Geheimrat Busley eröffnet. Busley verlas zunächst ein Schreiben des Protektors des Vereins, des Prinzen Heinrich, der bedauerte, nicht anwesend sein zu können. Nach einem dreifachen Hurra auf den Kaiser ergriff Oberpräsident v. Jagow namens der Vertreter der königlichen Staats­regierung das Wort: Die Lage des deutschen Flottenvereins ist eine ernste. Die königliche Regierung wünscht, der Flottenverein solle nicht verschwinden, sondern weiter ausgebaut werten. Der deutsche Flottenverein darf nicht ein Appendix des Reichsmarineamts sein, sondern muß selbständig sein; er muß das Vertrauen des ganzen deutschen Volkes haben: er darf nicht als eine Organisation der Regierung angesehen werden, sondern als der Ausdruck des Willens des deutschen Volkes. (Lebhafter Beifall.) Die Regierung wünscht, daß die heutige Hauptver­sammlung dem Deutschen Flottenvereine den alten Frieden bringen möge und daß der Verein in seiner Selbständigkeit keine falschen Bahnen einschlagen werde, dagegen schützt ihn die Liebe zu Kaiser und Vaterland. Nach weiteren Be­grüßungen wurde dem geschäftsführenden Aus­schuß die Zustimmung gegeben, zu folgendem Telegramm an den Kaiser:Eurer kaiserlichen und königlichen Majestät bringen die in Danzig zur 8. ordentlichen Hauptversammlung zusarn- mengetretenen Mitglieder des Deutschen Flot­tenvereins ihre alleruntertänigsten Huldigun­gen dar. Hnverrückbar verfolgt der Deutsche Flottenverein sein Ziel unser Vaterland in den Bentz einer Flotte zu setzen welche den für ferne Wohlfahrt nötigen Frieden sichert.

Nach dem Rechenschaftsbericht des Prä,idrums wurde ohne Widerspruch die Aenderung des § ne Absatz 3 der Satzungen angenommen.. Hier­nach müssen in Zukunft nur der geschäftsfüh­rende Vorsitzende, besten Stellvertreter und der Hauptschatzmeister in Berlin wohnen (früher mußten auch 4 Beisitzer in Berlin wohnen.) Es folgte eine Debatte übet den Anttag auf eine Aenderung bet Satzungen, durch die der Deutsche Flottenverein als na.ional-politischer Verein erklärt wird. Demgegenüber wurde vom Bankier Deichmann-Köln beantragt, aus juristischen Gründen von der Aenderung der Satzungen ab­zusehen und folgende Resolution anzunehmen: Die Hauptversammlung vom 14. Juni 1908 er­klärt, der deutsche Flottenverein ist und bleibt ein national-politischer, also ein vaterländischer Verein, der über den Gegensätzen der Parteien und Konfessionen steht, und daher keine Partei- politik treibt. Hm das Verständnis für die Not­wendigkeit einer starken Flotte im Volke zu stär­ken, sieht der deutsche Flottenverein seine vor­nehmste Aufgabe darin, die Betätigung des Na­tionalgefühls zu heben. Der deutsche Flotten- eetein nimmt für sich das Recht in Anspruch, zu Fragen des schnelleren Ausbaues der Flotte Stellung zu nehmen." Nach kurzer Debatte würbe die Resolution mit überwiegen-

Bestellungen

für das dritte Quartal 1908 auf die

»Oberhesfische Zeitung- nebst ihren Beilagen werben von unserer Expebition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstaiten und Landbriesträgern ent- sgegengenommen.

AilSlaitd.

* Eine spanisch-französische Ausstellung in Zaragossa. Madrid, 14. Juni. Der König ist zur Eröffnung der französisch-spanischen Aus­stellung nach Zaragosta abgereist. Der franzö­sische Handelsministet Cruppi ist hier eingetrof- fen unb vom Justizministet Figueroa empfangen worben Er wurde von der Menge lebhaft be­grüßt. Cruppi wird mit dem König von Spa- nien die Ausstellung eröffnen. Dem Könige wurden von der Studentenschaft und einer un­geheuren Menschenmenge begeisterte Huldigun­gen dargebracht. Nach dem Tedeum in bet Notre Dame bei Pilar-Kirche kehrte bet König zu Fuß nach bem Palais zurück. Unter den Ovationen bet Bevölkerung mußte er wieberholt auf bem Balkon erscheinen. Der Bürgermeister verlas sodann unter dem Jubel der Menge ein königliches Dekret, durch welches Zaragosta zur unsterblichen Stadt ernannt wird.

Marokko. Tanger, 14. Juni. Nachrichten aus Fez vom 9. Juni berichten von bem Erfolg, ben Mulay Hafib butch seinen Einzug in bavongetragen hat, bestätigen aber zugleich auch bie Gerüchte von seinem Mangel an Gelbmitteln. Man spricht bavon, baß die im Januar abge­schafften Steuern wieder eingesührt werden -sollen. Bucht« ben Bagdadi ist in Fez eingetrof- fen unb von Mulay Hafib empfangen worden. Die Unterhaltung zwischen dem Sultan und set- nem Heerführer dauerte zwei Stunden. Aus Casablanca wird unter bem 12. Ium ge- melbet: Von Mulay Hafid abgefanbte Agita­toren reizen in Settat und Umgebung die untere | worfenen Stämme gegen die Franzosen aus.

** Die Frauenrechtlerinnen in England. London, 13. Juni. Ein Zug von 10 000 Frauen mit Fahnen und Musikkorps zog vom Themse­ufer zur Albert-Halle, um den Wahlrechts-Sonn' abend zu feiern; die Demonstration, die eitz außerordentlich belebtes Bild bot, wurde von I mehreren Damen bet Gesellschaft geleitet. Untei ben Teilnehmerinnen befanden sich Vertreterin' nen der bildenden Künste, der Musik, hervor. I vorragende Schriftstellerinnen und Aerztinnrt neben Fabrikmädchen und Dienstmädchen, der Albert-Halle wurden leidenschaftliche Rede, zu Gunsten des Frauenstimmrechts gehalten.

* Kein Attentat in Wien. Wien, 13. Juni | Die von den Abendblättern wiedergegebenß I Meldung derBohemia", der zufolge gelegen!: I lich des Aufenthaltes des Deutschen Kaisers i» I Wien ein Attentatsplan aufgedeckt und zwq I Damen deren eine eine Bombe bei sich gehabh I haben soll, verhaftet worden sind, entbehrt, wis I bie Korresponbenz Wilhelm erfährt, jeber tat

Mr-urls lind UmgigcuÄ.

(Nachdruck aller Originalartikel ist gemäß § 18 bei Urheberrechts nur mit der deutlichen Quellenangabe

.Oberhess. Ztg." gestattet.) i

Marburg, 15. Juni.

* Der gestrige Sonntag bildet den Abschluß der sogenanntenfestreichen" Hälfte de- Kirchen­jahres bie mit ber Abventszeit beginnt unb bte biet hohen Feste einschließt. Es heißt Trini­tatisfest b. h. Fest bet heiligen Dreieinigkeit. Das Trinitatisfest, von bei Kiiche festum trini- tatis genannt, mibe bereits im 11. Jahrhun». bett gefeiert, aber erst im Jahre 1334 würbe e* zu einem allgemeinen Kirchenfeste erhaben und, seine Feiet auf den ersten Sonntag nach Pfing' sten festgesetzt. Die großen Kitchenfeste hab« ja nun für Monate Ruhe. Die schwere Eryte^ orbeit des Sommers rückt nähe, und naher, |

Die Jnsertionsgebühr beträgt für die 7gespaltene,Zell« oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. in

Druck und Verlag: Joh. «ug. Koch, UnwerfitätsR,chdruckerei "dWW Inhaber Dr. C. Hitzeroth, Marburg, Markt 21. Telephon 55.

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberhessische

Zeitung" bei allen Postämtern und unsern ZeitungSstellen in

Äfo 1-<U Kirchh ain und Wetter sowie bei unserer Expedition Markt 21. A o . lnnQ

_ Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2,25 Mk. Äe Dienstag, 16. Ium 1908. Bestellgeld), be? unfern Zeitungsstellen und der Exp-ditron 2 Mk. ___________

ber Militär uniform. .

Ein deutscher Kreuzer in New-Park. New-Bork 14. Juni. An Bord des Kreuzers Bremen"', der täglich bas Ziel vieler Tausender ist fand gestern ein glänzender Empfang statt, zu dem Vertreter des New-Yorker Deutschtums geladen und bei dem die deutsche Botschaft in Washington sowie das hiesige deutsche General» foniulat vertreten waren. Der Kommandant, Kapitän zur See Alberts und das Offizierkotps sind Gegenstand zahlreicher Aufmerksamkeiten. Gestern gab ihnen zu Ehren der New-Yorker Arion" einen großen Empfangsabend.

" _ Auslunfb-Über Rußland unb Mittelasien. Berlin, 13. Juni. DieNotdd. Alig. Ztg." schreibt: Der Kaiserliche Konsul in Baku, Röhll, iwtd am 19., 20. und 22. Juni vormittags von 10^2 bis iy2 Uhr nachmittags im Auswärtigen Amt in Berlin, Wilhelmsstraße Nr. 75 für die Interessenten, welche über die Handelsverhält­nisse in Baku und Russisch-Mittelasien Auskunft wünschen, zur Verfügung stehen.

. Der Eulenburg-Prozeß. Berlin, 13. Juni.

Antrittsaudienz. Wie dieUniversitäts-Korr." meldet, soll gegen

Die Steile des Herzogs von Koburg. Ko- | dürften Eulenburg nicht nur ein Verfahren bürg, 13. Juni. Der Herzog und die Herzogin j e" Meineids, sondern auch wegen Verleitung von Sachsen-Koburg und Gotha sind heute Abend I .um Meineid eingeleitet worden sein. In einem 6% Uhr von Schloß Callenberg mit Gefolge nach I ben bem Zeugen Ernst beschlagnahmten Briefe Sofia zum Besuch des Fürstenpaares abgereist. I werte der Tatbestand bet Verleitung zum Mein- Am 27. Juni begibt sich das Herzogspaar zu elf- | eide erblickt.

her Mehrheit angenommen. (Stür- I tägigem Aufenthalt nach Konstantinopel. Auf Mischer Beifall.) Alsdann folgte die Wahl des I der Hin- unb Rückreise ist in Wien je ein ein« Präsidiums Vorgeschlagen wurde auf Beschluß I tägiger Aufenthalt geplant. Das Herzogspaar des gesamten Vorstandes Fürst Otto zu Salm- will ain 9. Juli wirtet m Callenberg e "treffen. TOÄSfÄFä Ä «iSRÄ ÄÄÄjs wurde mit großer Mchrheit angenommen Bei Dernburg in Durban ein.

der Abstimmung darüber, ob, wenn Fürst zu _ $et neue amerikanische Botschafter. Ber- Salm-Horstmar die Wahl nicht annimmt, Ad- I 13 juni. DerNordd. Allg. Ztg." zufolge miral v. Köster als gewählt gelten soll, kam es I emp«nfl Reichskanzler Fürst Bülow am Sams- zu einer stürmischen Debatte. Landrat Heyd- ben amerikanischen Botschafter Dr. Hill. Dr. weiller beantragte, die Eventuellwahl heute I battete ant Freitag dem Staatssekretär des nicht vorzunehmen. Von 190 ftiTnmbeteajtigten I Auswärtigen einen Besuch ab.

Mitgliedern waren 92 für ben Antrag und ge- l _ $-e parlamentarische Informationsreise, gen den Antrag 96. Der Antrag Heybwetller I $ ig Funi. Die Mitglieder an bei pat- wutde somit rtgelehnt. Dei Eventuellantiag, I sarnentärischen Informationsreise sinb in Be- ob im Falle einer Ablehnung bes Fürsten zu I Leitung von Vertretern bes Reichsmarineamts Salm-Horstmar Abmiral v. Köster als gewählt I heute früh hier eingetroffen. Sie begaben sich gelten soll, würbe mit großer Majorität ange- '

nommen. Bankier Deichmann-Köln hatte bei I ben nicht anwesenden Mitgliedern bes früheren Priisibiums telegraphisch angefragt, ob sie eine eventuelle Wiederwahl annehmen. Es liefen verneinende Antworten ein, auch vom General I Keim aus politischen Gründen. Geheimrat I Hamm-Bonn unb Bankier Deichmann beantrag­ten, ein Telegramm an Keim abzusenden, in I welchem ihm ber Dank des Vereins abgestattet I wirt für feinen opfervollen Verzicht, durch ben I der Friede in dem Verein von vornherein ge­sichert ist unb in bem ber Dank für seine »er« bienstvolle Tätigkeit im Präsidium des Vereins ausgesprochen werden soll.

Zum ersten Vizepräsidenten wurde Exzellenz v. Liebermann-Casssfel gewählt. Als Ort für die Hauptversammlung im Jahre 1909 war Weimar in Aussicht genommen; ber Vor­schlag mußte auf ein Jahr zurückgestellt werden. Als Ort wurde Nürnberg festgesetzt. (Stür­mischer Beifall.) Generalmajor v. Thater-Fürth begrüßte die Wahl aufs herzlichste und bat, Vergangenes vergessen sein zu lassen unb ausbriicklich zur Notiz zu nehmen, baß dies die einzigen Worte seien, die Bayern am heutigen Tage ge­sprochen habe. (Lange anhaltender, stürmischer Beifall.) Für Lehrerfahrten wurden 13 000 Ä bewilligt und die Fahrten auf 4 bis 5 Tage festgesetzt. Der Antrag der Lan­desverbände für Sachsen-Weimar-Eisenach und Eotha-Schwarzburg-Rudolstadt wurde in folgen­der veränderter Form angenommen: Die Haupt­versammlung spricht be.t hochverdienten Mit­gliedern des Präsidiums, die in Cassel ihr Amt niedergelegt haben, für die umsichtige Leitung des Deutschen Flottenvereins, durch welche dieser zu der jetzigen Blüte gelangt ist, ihren unein­geschränkten h e r z li ch e n Dank aus. Der Antrag auf Ernennung des Fürsten Otto zu Salm-Horstmar zum GI)ienpiär!V- ten und des Generals Keim zum Ehr

nach ber Kaiserlichen Werft unb besichtigten bte Wohlfahrtseinrichtungen. Hieran schloß sich ein Besuch ber Schichauwerft. Nachmittags nahmen die Herren auf eine Einladung der Stadt an einem Mahle im Ratskeller teil. Die Weiter­fahrt nach Kiel erfolgte heute abend auf dem LloyddampferDerfflinger".

Die Tagung bet deutschen Kolonmlgesell- schaft. Bremen, 13. Jui. Die auswärtigen Teil­nehmer an der Tagung ber beutschen Kolontal- gesellschast folgten einer Einladung des Nord­deutschen Lloyd zu einer mehrstündigen Fahrt in die See, an welche sich eine Besichtigung bes SchnelldampfersKaiser Wilhelm" anschloß. An Bord dieses Dampfers fand sodann ein von dem Lloyd gegebenes Diner statt.

Ein Dementi der Phantasien des Temps" übet die deutsche Finanztesotm. Die Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Das Pariser Blatt Le Temps" enthält einen ausführlichen Artikel seines Berliner Korrespondenten über bie Fi­nanzen des deutschen Reiches, worin deren Lage zahlenmäßig dargestellt und demnächst die zu ihrer Besserung geeigneten Wege erörtert wer­den. Der Berichterstatter desTemps" erwähnt im Eingänge, daß er die Zahlenangaben über das Budget des Reiches unb bas Reichsdefizit vom Staatssekretär Sydow und Unterstaats­sekretär Twele erhalten habe. Die deutschen Blätter haben hieraus die Folgerung gezogen, daß auch die Auseinandersetzungen des Bericht­erstatters über die zum Zwecke der Finanzreform zu ergreifenden Maßregeln auf Mitteilungen des Reichsschatzsekretärs oder anderer Mitglieder des Reichsschatzamts beruhen. Das ist nicht der 1 sächlichen Grundlage. Fall. Ein Einblick in den Artikel desTemps I ** $on der englischen Flotte. Norfolk (Vir, ergibt daß der Berichterstatter bei ber Erörte- I ginia), 13. Juni. Hier wurden erfolgreiche Der, runa ' der wahrscheinlichen Reformmaßregeln suche zur Besttmmung ber Zerstörungskraft be< lediglich das Ergebnis seiner persönlichen An- I Whitehead-Torpedos unternommen. Es wurdtz sichten und Studien zum Ausdruck bringt. We- gegen ein wasserdichtes Schott des Panseikreu Kte6taats?e1reteär Sydow noch ein anderes g« glorrta" gefeuert bas SJeebe M Mitglieb des Reichsschatzamts hat gegenu er I Aehnlichkeit mit den Versuchen, welch^

dem Berichterstatter des-temps «der einem Admiralität im Jahre 1903 mit bei

anderen Vertreter einer deutschen ober auslan I -?le" unternahm. DieFlorida" wurde dischen Zeitung Mitteilungen über bte in Aus- I ernstlich aber nicht bis zur Gebrauchsunfähigkeit sicht genommenen Maßregeln zur Reichsfinanz- tzeschäbigt Die Staatssekretäre bes Krieges untz «form gemacht. ber Marine, Taft unb Metcalf, ber Generalposü

Das Urteil gegen ben Grase« Hohenau. I meister Meyer unb ein Dutzend Marineoffizier« Berlin 13 Juni. Der Kaiser und König be- I wohnten den Versuchen bei. Es war auf eins (tätigte den ehrengerichtlichen Spruch gegen ben Entfernung von 400 Metern ein Leitungsdraht Generalleutnant z. D. Grafen Hohenau.. Der gezogen, um ein Abweichen der Torpedos zq Spruch lautet: Verlust des Offiziers- | verhindern und die gewünschte Stelle unterhalb titels und des Rechts zum Tragen | Wasierlinie zu treffen. -

** Die Lage auf Samos. Konstantinopel, 13.

Juni Nach Angabe der Pforte verließ ein Ba­taillon bereits Samos. Die Kriegsschiffe erhtel- ten bis auf Weiteres gleichfalls Ordre, zuruck- zukehren. Die griechische Regierung entsendet den zweiten Eesandtschaftssekretär in Konstan­tinopel, Delyannis nach Samos zur Untersuch- ung der von der Pforte gegen den dortigen flrte«' chische« Konsul Zulumis erhobenen Beschwerden.