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Abend kurz nach y27 Uhr zum Besuche der Großherzogin Luise hier eingetrofsen. Zur Begrüßung waren aus dem Bahnhose erschienen. Prinz und Prinzessin Max von Baden, ferner der preußische Gesandte v. Eisendecher mit Gemahlin. Die Kronprinzessin ist abends kurz nach 8 Uhr wieder nach Baden-Baden zurückgekehrt.
— Vom Bundesrat. Berlin, 30. Mai. Der „Reichsanzeiger" meldet: Der Bundesrat beschloß gestern, dem Gesetzentwurf über die Anwendung des Paragraphen 63 des Handelsgesetzbuches in der vom Reichstag angenommenen Fassung seine Zustimmung nicht zu erteilen.
— Verleihung des Schwarzen Adlerordens. Der „Reichsanzeiger" meldet die Verleihung der Brillanten zum Schwarzen Adlerorden an den i Ersten Eeneraladjutanten des Kaisers Franz Joseph Grafen Paar und des Schwarzen Adlerordens an den Zweiten Eeneraladjutanten des Kaisers von Oesterreich Feldzeugmeister Frer-
— An Rentenbriefen find in Preußen bi» । zum 1. April 1908 für 606 Millionen Mark in ; Umlauf gesetzt, wovon 98,1 Millionen Mark auf , das Gesetz vom 1. Juli 1891 kommen. Ausgelost waren zu dem gleichen Zeitpunkte für rund 333 Millionen Mark, sodaß noch für etwa 273 Mill. . Mark unverlost im Umlauf waren. Von den aus Grund des Gesetzes vom Jahre 1891 ausgegebenen Rentenbriefen waren am 1. April 1898 für 7,9 Mill. Mark ausgelost, sodaß von ihnen zum gleichen Zeitraum noch für 90,2 Millionen Mark im Umlauf waren.
— Der erste internationale Kongreß für Rettungswesen findet zu Frankfurt a. M. in der Pfingstwoche vom 10. bis 14. Juni 1908 in der Akademie für Sozial- und Handelswiffenschaf- len statt. Von Mitgliedern des Reichsverstcher- ungsamts wird über Unfallverhütung nach dem Stande im Jahre 1908, über die Leistungen der Berufsgenosienschaften auf dem Gebiete der ersten Hilfe und des Rettungswesens und über die frühzeitige Uebernahme des Heilverfahrens durch Berufsgenosienschaften nach Betriebsunfällen berichtet werden. Mit dem Kongreß rst eine Ausstellung verbunden, welche die Krankenbeförderung, die Geräte für die erste Hilfe und das Samariter- und Rettungswesen umfaßt. Auch an dieser ist das Amt beteiligt.
— Die Fusionspläne der Handlungsgehilfen» Verbände. Wie das „B. T." wisien will, seien die Pläne einer Fusion des deutschnationalen I Handlungsgehilfenverbandes mit dem Leipziger I Verbände endgültig gescheitert.
Marbmg
Dienstag. 2. Juni 1908.
birtas eine trostlose Aussicht. Zu Fuß nach krause gehen konnte Maja keinesfalls. Und herm mußte sie doch. Wie würde der Vater sich ängstigen. Sie durfte ihn nicht noch mehr er- ^Ratlos standen sie auf der beschneiten Land-
iNachbruck verboten.)
Tie Freundinnen.
^^sjtein armes, liebes Mädchen," sagte Ar- I nold „in welch unangenehme Situation bist Du | du^E^gentttch ist mein Vater schuld. Weshalb sperrt« er mir meine Ponys ein? Er kennt mich doch und weiß, daß ich das, was ich mir vornehme, auch ausführe. Aber so kommen wir nicht weiter. Ich muß versuchen, zu Fuß nach Hause zu wandern."
Um Eotteswillen," rief Arnold erschrocken, jetzt _ hei diesem Schneetreiben? Rein, nein, Maja das dulde ich auf keinen Fall."
„Ra also, dann bin ich auf Deine Vorschläge
Herrn von Volfras.
— Ein neues Dementi. Die „Rordd. Allg. Ztg." schreibt: Wie wir der „Täglichen Rundschau" entnehmen, behauptet eine hiesige parlamentarische Korrespondenz, die Regierung habe im Frühjahr unverbindlich im Reichstage die Frage angeschnitten, wie dieser sich zu der Reichsapanage für den Kaiser stellen würde. Aus den Besprechungen soll dann die Regierung die Ueberzeugung gewonnen haben, daß es besser sei, zunächst den Plan zu vertagen. Die Angaben sind unwahr. Der Reichskanzler hat in keinerlei Form wegen der Reichsapanage verhandelt und niemals an eine solche auch nur gedacht.
— Die deutschen Geistlichen bei König Eduard. London, 30. Mai. Die deutschen Geistlichen wuden heute Vormittag vom Könige im Buckingham-Palast empfangen. Der deutsche Botschafter führte die Gäste ein. Der König, der sehr liebenswürdig war und deutsch sprach, fugte, er sei sehr erfreut and befriedigt über den Besuch. Er hoffe, daß es den Geistlichen bis zum Schluß gefallen werde. Der König kam auf die Sehenswürdigkeiten zu sprechen, welche di« Geistlichen bisher in Augenschein genommen haben. Er erwähnte auch die Universität Cambridge, wo er selbst unterrichtet worden sei. Erbeglückwünschte berichts über den Verband das Unterhausmitglied Allen Baker herzlich zu 1 mit 193 530 Mital,
dem Erfolge seiner Anstrengungen. Die Eerst- lichen wurden alsdann durch den Buckingham- Palast geführt und besichtigten die Staatsgemächer. Nachmittags verweilten die Gäste in der französisch-englischen Ausstellung. Vach dem Besuch der Ausstellung nahmen die deutschen Geistlichen an einem Gartenfest teil, das der Bischof von London ihnen zu Ehren gab.
— Die Ausführung des Börsengesetzes. Der Reichsanzeiger" veröffentlicht die Bekanntmachung betreffend die Zulasiung von Börsentermingeschäften in Anteilen von Vergwerks- I und Fabrikunternehmungen. Danach sind Bör-
Deutsches Reich,
— Die Potsdamer Frühjahrsparade. Potsdam, 30. Mai. Heute Vormittag um 10 Uhr fand die Parade über die Potsdamer Garnison I bei sehr schönem Wetter im Lustgarten statt. Die Kaiserin, die Großherzogin von Baden und die I Prinzessin Eitel-Friedrich trafen im vierspännigen, a la Daumont gefahrenen Wagen mit Cpitzreitern vom Neuen Palais aus ein. Der Kaiser in der Uniform der Eardedukorps mit schwarzem Küraß und dem Feldmarschallstab kam mit dem Eroßherzog von Baden zu Pferde. Der Eroßherzog trug die Uniform des 1. Garde- Regiments zu Fuß. Der Kaiser ritt die Front der Regimenter ab, nahm darauf zwei Vorbeimärsche entgegen und führte beide Mal das Regiment Eardedukorps der Kaiserin und seinen hohen Gästen vor. Nach der Parade nahm der Kaiser zahlreiche Meldungen entgegen. Um 12u, Uhr fand im Königlichen Stadtschloß ein Frühstück statt. Aus Anlaß der Parade wurden Prinz Oskar von Preußen und der Erbgroßherzog zu Mecklenburg-Strelitz zu Oberleutnants ernannt.
— Ein erneuter Aufenthalt des Kaisers an der englischen Südküste ist, wie die „Rh.-Westf. Zta." wisien will, auch für diesen Spätherbst schön jetzt in sichere Aussicht genommen. Die geplante Reise soll Erholungszwecken dienen. Sie wird aber voraussichtlich u. a. einen neuen Besuch auf Schloß Windsor einschließen, zu dem, wie verlautet, König Eduard persönlich seinem kaiserlichen Neffen die Einladung aussprechen will Eine dahin abzielende Meldung des Londoner „Standard" ist zwar deutscherseits als leere Kombination bezeichnet und bestritten worden; es wird jedoch die Richtigkeit eines für Homburg und den August geplanten Zusammentreffens des Kaisers mit dem König von England von immer gut unterrichteter Seite nicht allein auf das bestimmteste aufrecht, erhalten sondern auch behauptet, daß von König Eduard für den November eine Begegnung des Zaren mit dem Kaiser auf englischem Boden vorbereitet sei. .
— Kronprinzessin Cecilie. Karlsruhe, 30. Mai. Die Kronprinzessin Cecilie ist heute
Originalroman von Irene v. Hellmuth. (Fortsetzung.)
.Dein Plan entzückt mich, Maja! Ich sollte wieder eine geordnete Tätigkeit finden, sollt« wieder meine Kräfte ausnutzen dürfen, ach, wie mich das freut! Dein Vater soll es nie bereuen, wenn e. mir einen neuen Wirkungskreis öffnet!“ . „
Ja. — aber wohin verlieren wir uns Arnold. ich muß doch heim, sonst wird der Vater ernstlich böse!" _
Sie traten zusammen vor das Haus. Der Schnee fiel noch immer in dichten Mafien. Alles ringsum schimmerte weiß, so daß es eigentlich gar" nicht dunkel war.
„Bleibe nur ein wenig hier, schlug Arnold do. „Ich laufe in das Dorf hinunter, ich hoffe bor1 ein Fuhrwerk aufzutreiben."
Nein, nein, das dauert zu lange, ms -vu wieder zurück bist. Ich kann nicht so lang« warten! Am besten ist es, ich gehe gleich mit
Aber Du wirst Dich erkälten, mein Lieb! De'" Schnee liegt schon sehr hoch!"
Ach bin ich denn ein so zimperliches Ding, das' man vor jedem bischen Schnee behüten muß? Komm nur, Arnold!"
Sie hing sich an seinen Arm und schritt wacker aus. Der frische Schnee drang freilich empfindlich durch die feinen Stiefelchen, die für solches Wettet nicht gemacht waren. Dennoch erreichten sie in verhältnismäßig kurzer Zeit das Dorf. Der Fuhrwerksbesitzer aber erklärte achselzuckend, ">aß der Baron von Albersdorf mit Frau und Tochter nach der Stadt gefahren sei.
Ein anderer Wagen war aber nicht auszu- fceiben im ganzen Dorf. Da» war nun aller-
neugierig!"
In diesem Augenblick ließ sich aus der Ferne Schellengeklingel vernehmen. Angestrengt lauschten die beiden.
„Ich wette, das ist unser alter Fritz," lachte Maja aufatmend -r.
Nähet und naher kam das Gefährt.
„Fritz, bist Du es?" tief das Mädchen in die Dunkelheit hinein.
„Jawohl, Fräulein!" schallte es zurück. „Ich bin mit dem Schlitten da."
„(Bott sei Dank!"
Fritz war schon ganz nahe. Das EAHtt hielt mit jähem Ruck. Ma)a stieg ein und hüllte sich in die warme Decke, die Fritz fürsorglich mitgenommen hatte. Dann wechselte sie noch einen innigen Händedruck mit Arnold und der Schlitten sauste der Stobt zu. a „
„Das war klug von Dir, daß Du kamst, lobte Maja den Alten, der eifrig erzählt«:
sentermingeschäfte in den Attien folgender Aktiengesellschaften zulässig: 1. Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft Berlin, 2. Bochumer Verein für Bergbau und Eußstahlfabrikation zu Bochum; 3. Deutsch-luxemburgische Bergwerks- und Hüttenakttengesellschaft-Bochum; 4. Union Aktiengesellschaft für Berg-, Eisen- und Stahlindustrie-Dortmund; 5. Gelsenkirchener Berg-' werksaktiengesellschaft-Eelsenkirchen; 6. Harpe- ner Bergbau, Dortmund; 7. Hohenlohewerke- Hohenlohehütte; 8. Laurahütte-Berlin; 9. Phönix Aktiengesellschaft Duisburg-Ruhrort; 10. Rheinische Stahlwerke Duisburg-Meiderich; 11. Rombacher Hüttenwerke, Rombach.
— Die deutschen Beamtenvereine. München, 30. Mai. Die Hauptversammlung des Verbandes Deutscher Veamten-Vereine wurde heute Vormittag im alten Rathaussaale unter dem Vorsitz des Unterstaatssekretärs Wermuth eröffnet. Anwesend waren über 200 Delegierte aus allen Teilen Deutschlands, Vertreter der bayerischen Staatsregierung und der Stadt München. Der Minister des Innern v. Brettreich begrüßte die Versammlung namens der bayerischen Regierung. Er hob hervor, der Der- I band hab« eine große Anzahl Wohlfahrtseinrichtungen geschaffen, er verfolge daneben aber auch ideale Zwecke, besonders die Hebung des Standesbewußtseins, und pflege auch die Treue zum Landesfürsten, zu Kaiser und Reich. Bürgermeister Brunner-München hieß die Versamm- I lung namens der Stadt München willkommen.
I Unterstaatssekretär Wermuth dankte für die Be- -
I grüßungsreden und den Empfang in München. I AllSlaUo.
Bayern habe den Grundstein für den modernen I »» gum Jubiläum Kaiser Franz Josefs. I Staat legen helfen, da sich hier im 13. Jahrhun- I Wien, 30. Mai. Heute Mittag fand hier im I bett zuerst dis Beamtenschaft gebilbet habe, im I Zeremoniensaale bet Hofburg bie feierliche Hul»
16. Jahrhundert durch Einrichtung einer Hof- I bigung für ben Kaiser Franz Josef burch bie kämmet bas erste Vorbilb zum heutigen Finanz- I Generalität bet bewaffneten Macht Oesterreich- Ministerium geschaffen worben sei und alle deut- I Ungarns statt, an die Erzherzoge Franz Fer- schen Staaten einem ähnlichen Wege gefolgt I dmand Ferdinand Karl, Le°pow ^alv , feien. Ueb-r-ll Wien dl- Beamten W ben »“"L“«'WÄSS? Ä dentfchen 6eb«n!en mltgemlA &> feien pe I Bejben Lagt,M„,etdt,IM,-Minister, faule die nunmehr eine fest« Säule des Deutschen Reiches I Spitzen der Armee und Marine teilnahmen.
I geworden. — Darauf begannen die eigentlichen I PjjElich um 12 Uhr erschien bet Kaiser in Verhandlungen mit ber Erstattung bes Jahres- I Marschallsgalauniform mit bem Bande de» _____\ ' >, welcher jetzt 235 I Maria Therefienordens. Erzherzog Franz Fer«
। Vereine mit 193 530 Mitglieder umfaßt, sowie I dmand hielt eine Ansprache an den Monarchen, I mit ber Beratung über eine Reihe einzelner I in bet et bie Glückwünsche ber Armee anläßlich I Stanbesfragen, Wohlfahrtseinrichtungen und I bes 60jährigen Regierungsjubiläums zum Aus-
I lungsheimes in Bad Liebenstein ein Grundstück I Illustrationen versehenes Werk, be-
zu erwerben. Als Ort bet nächstjährigen Tagung I Wehrmacht". Der Kaiser hielt
I wurde Eisenach bestimmt. Damit wurde die I darauf Cercle ab und begab sich sodann in die I Hauptersammlung geschlossen. Sonntag Mittag I neue Galerie, wo et bie Aufwartung ber Regi« I wirb ber Vorstand des Verbandes unter der I mentsdeputationen entgegennahm. Die An- Führung des Unterstaatssekretärs Wermuth von I spräche hielt Oberst Fischer, ber bem Kaiser ben bem Prinzregenten Luitpolb in Aubienz emp- I Dank für bie ben Kaiserregimentern gewidmete fangen werben. Stiftung von je 15 000 Kronen ausbrückte. Hret»
Mau abonniert auf die täglich erscheinende „Oberhessische __z, Zeitung» bei allen Postämtern und unfern Zeitungsstellen m
M 128 »irchh akn und Wetter sowie bei unserer Expedition - Markt 21 — Der Bezugspreis betragt durch d'- Post 2I5 Mk. (ohne Bestellgeld), bet unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.
Bestellungen für den Monat Juni aus die
-Oberhessische. Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirchhain, N en st ad t und Wetter, sowie von tzllen Postanstatten und Landbriesttägetn ent« gegengenommer.. ~
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Wit ängstigten uns seht, weil Sie so lange I von Deiner Arbeit abnehmen zu dürfen. Er will aus'blieben Und da dachte ich mit, schaden I Dir dienen und alles tun, was in kann- ja nicht, wenn man sich mal umsieht." Kräften steht. Und verlassen kannst Du Dich
Wat mein Vater schon zurück, als Du weg- I auf ihn, dafür stehe ich ein Aber natürlich vet« fnfirfP“ I langt er auch etwas von Dir; — etwas, das Dir
Fritz nickte „Et kam eben heim." I im ersten Augenblick vielleicht ein wenig zu viel
Ist «t sehr böse?" erscheinen mag!"
Ich glaube, — ja, Fräulein!" Maja schwieg schwer atmend still.. Das Her,
Ma wir werden schon sehen." I klopfte ihr doch sehr, als sie so unmittelbar vor
Als'Maja nach Hause kam, sand sie den I ber Entscheidung stand. ____
Vater allerdings in grimmigster Laune. Aber I Reinau mochte ahnen, was man von ihm ver» das hinderte sie nicht, direkt auf ihr Ziel los- langte. Doch kam er ber Tochter um keinen Auaefien. Schritt entgegen. Er blickte sie gespannt on als
Nicht böse sein Väterchen," bat sie schmei- I sie nach einer kurzen Pause fortfuljt: „Kurz chelnd. „Siehst Du, ich mußte boch fort. Und unb gut, — Papa, — erfahren mußt Du es ja toenn Du jetzt bie Zornessalten von Deiner I doch, — ich habe mich heute nut Atnolb von Stirn vetschwinben läßt, bann werde ich Dir Brandt verlobt."
eine interessante Neuigkeit erzählen." I Dem alten Herrn schien diese Nachricht gar
Aha!" machte der Vater gedehnt. I nicht so überraschend zu kommen. Er blieb ganz
Maja legte den Arm um den Hals des alten I ruhig. Kannte er doch fein eigenwilliges Toch- Herrn unb fuhr fort: „Hast Du eigentlich schon terchen gut genug, um ju wissen, oaß an ber an einen Ersatz für Deinen Inspektor Dötting I vollendeten Tatsache Nichts mehr zu ändern war. gebacht?" Auch hatte et, als fürsorglicher Vater, bereits
Der Vater hatte offenbar etwas ganz an- I an Arnolds früherem Aufenthaltsort Erkundig« deres erwartet, denn er schaute fast betroffen auf ungen über diesen eingezogen. Man berichtet« das junge Mädchen. I ihm nur das Beste von dem ehemaligen Offizier.
Aber Maja, der Mann ist ja erst seit ein I An dem Unglück, das ihn betroffen, war er j« paar Stunden tot. Wie sollte ich da schon an völlig schuldlos. c ~ ,,
einen neuen Inspektor denken können. Ich hatte I Lange saßen Vater und Tochter beisammen, noch gar keine Zeit dazu. Auf diesen Posten Reinau hatte das Versprechen gegeben^ Ar« kann ich nur einen Mann brauchen, dem ich mein nold von Brandt mit seiner Werbung um Maja» volles Vertrauen schenken kann." I Hand nicht abweisen zu wollen.
Siebst Du. Vater, — so einen Mann wüßte I „Du bist doch der beste, gütigste Vater, den ich für Dich!" I es geben kann," jubelte das Mädchen, ihn innig
Reinau lachte. Et wußte offenbat nicht, wo I umfassend. „Du wirst es nicht beteuert, Dem fie hinaus wollt«. Kind so glücklich gemacht zu haben. Atnoll, und
Du? Das wird was Rechtes fein!“ I ich, wir werden es Dir zu danken wifien!
"Gewiß, Papa!" Ich hoffe, Du bist zufrieden . (Fortsetzung folgt.)
mit ihm. Ich kann ihn Dir seht empfehlen. Et I • _<
kennt keinen innigeren Wunsch, als Dir etwas I
Die Insertionsgebühr beträgt für bie 7gespaltene,Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen SO Pfennig. — iq Druck und Verlag: Joh. Aug. Koch llnwersitätsbuchdruckerei ' Inhaber Dr. C. Hitzer o th, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.