sten Herrn Mitteilung machte. Seine Majestät
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«Nachdruck verboten.)
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genehmigen zu wollen."
— Aus Württemberg. Die Regierung hat dem Landtag eine Nachtragsforderung über eine Million vorgelegt zur Erweiterung der Zentralstelle für Gewerbe und Handel und die Errichtung eines Schulmuseums und einer Postscheckanstalt.
— Die Redner im Abgeordnetenhaus. Die eben versandte Rednerliste des Abgeordnetenhauses weist nach, in welchem Mähe die einzelnen Mitglieder sich an der Debatte beteiligt haben. Die höchste Stelle mit 53 Reden nimmt der freisinnige Eyßling ein; nach ihm kommt der
Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 40.
Die Freundinnen.
Originalroman-v-n Irene v. Hellmuth. (Fortsetzung.)
Der Baron macht« eine Pause und blickte besorgt nach der Gattin hin, Vie mit der Tochter am Fenster stand und leise etwa« sagte. St bemerk», da- die beide« v^eutsame Wicke wech-
„Das tut mir aber aufrichtig leid, Fräulein von Schmettwitz, daß Ihr Papa so viel durchzu- machen hatte," sagte er im Laufe des Gesprächs. Daß er gerade jetzt unpäßlich sein muß! Ich hatte mich so auf ein paar angenehme Plauderstündchen gefreut. Herrgott, was fange ich nur an? Ich werde mich ja zu Tode langweilen! Jetzt im Winter!"
„Ich hoffe, daß es Papa bald wieder besser geht," tröstete Sylvia. „Aber wie kommt es, daß Sie um diese Jahreszeit Berlin verließen und auf Reisen gingen? In der Residenz muß es jetzt doch sehr lebhaft sein?"
,Mas habt Ihr denn?" fragte er in sanftem Ton.
„O nichts — nichts."
Die kleine Baronesse kicherte leise. Sie hielt ihr Taschentuch vor den Mund, um ihr Lachen zu verbergen.
Der alte Herr fuhr eifrig fort: „Also kur» und gut, der Dottor erklärte mir rundweg, rch müsie mit meiner Frau unverzüglich abreisen. Irgendwohin, wo es still und ruhig sei. Sie müsie Ruhe haben, etwas anderes sehen, ganz für sich allein leben. Bei unserem großen Bekanntenkreise gibt es ja freilich täglich Besuche, Gesellschaften, Einladungen und so weiter. Man ist da förmlich gezwungen, hinzugehen, sonst beleidigt man seine Freunde. Run blieb )a meine Frau öfters zu Hause, aber — ich und meine Tochter hatten dann wieder die Sorge um unsere Kranke. Der Dottor hielt also eine Reise für das allerbeste. Er riet mir dringend die, Gegend aufzusuchen, weil die Luft hier besonder», günstig sein soll für derattige Krankheiten. So; entschloß ich mich denn schweren Herzens, dem Rat des Arztes zu folgen. Ich kam in die Stadt, wo ich meinen alten Jugendfreund wußte, um :ir Auskunft zu holen, wo ich in der Umgegend ein pasiendes Quartier finden könnte. In de« Stadt erfuhr ich, daß Hauptmann von Sckmett- witz jetzt in Neunlinden wohne und so nahm rch mir ein Fuhrwerk und kutschierte heraus. Nu« raten Sie mir, liebes Fräulein, was ich tu« loll?"
„Ich denke." Hub di« Baronin rasch an, „wen« es möglich ist, hier ein paar bescheidene Zimmer zu bekommen, so richten wir uns hier auf einig« > Wochen ein. Wir haben doch gleich einen An-, schlutz gefunden und sind da«« «icht gan, allem» Mtt gHalli « hier sehr gut* (Forts, folgt.) '
Muley Hafid.
Wie wir gestern berichteten, hat der Em- «fang der marokkanischen Gesandten im Auswärtigen Amt stattgefunden. Ueber die Einzel- I Beiten der Besprechung mit dem Legations- /ekretär Langwerth von Simmern dürften noch nachstehende ausführliche Meldungen von Interesse sein:
Außer Herrn v. Langwerth und den beiden Gesandten nahm nur noch Herr Prof. Kampff- yreyer vom Orientalischen Seminar teil, der als Dolmetscher fungierte. Die Gesandten überreichten das Handschreiben Muley Hafids an heu Deutschen Kaiser. Alsdann trug erst Ben Mus und darauf Ben Nis an der Hand schrift- :ficher Aufzeichnungen vor, was ihnen auf- tzetragen war. Ueber den Inhalt der etwa drei- viertelstündigen Unterredung wird selbstverständlich strenges Stillschweigen bewahrt. Nach den Auslassungen, welche die Gesandten schon vorher in Privatbesprechungen kundgegeben hatten, läßt sich mit einiger Bestimmtheit ver- ’muten, daß sie die Bitte aussprachen, Deutschland möge helfen, daß die französischen und spa- v^'chen Truppen Marokko verlasien, damit das £avy wieder zu innerem Frieden komme. Mu- A) Hafid will sich ferner verpflichten, die fran- jösische Anleihe von 60 Millionen Franks zu- xückzuzahlen, damit die Zollämter, auf denen die Franzosen 50 Proz. der Eingänge für die Verein ung der Anleihe kasiieren, wieder frei werden. Den von den Franzosen mit Abdul Afis getroffenen Vertrag über diese Anleihe will Muley Hafid bis zur Rückzahlung des Kapitals prompt erfüllen. Wie Muley Hafid bereits dem General Drude in einem Schreiben mitgeteilt hat, haben ihn alle Stämme in Marokko bis auf die Hafenstädte als Sultan anerkannt. Die Gesandten wollen ferner, wie sie sich in ihrer Sprache ausdrücken, zu Allah beten, daß Deutschland und die anderen europäischen Völker in Marokko Eisenbahnen bauen und industrielle Werke schaffen, jedoch soll damit gewartet werden, bis die Ordnung und Ruhe in Marokko wiederhergestellt ist.
In Berichtigng einer Mitteilung aus Paris sei hierdurch festgestellt daß die beiden nach Berlin gekommenen Gesandten Muley Hafids nicht nur als Rakkas (Briefboten), sondern als offizielle Gesandte Muley Hafids zu betrachten sind. Es ist unwahr, daß allein nach Paris eine offizielle Gesandtschaft von Muley Hafid geschickt worden sei. Nach Paris sind ebenso wie nach Madrid, London und Berlin nur je zwei Gesandte geschickt worden. Wenn in Paris eine größere Anzahl von Marokkanern eintraf, so ist
seine Minister die Delegierten anhörten. Wir I gardehusaren rst am Dienstag rum erstenmale verstehen diesen feinen Unterschied gar wohl Don imet Df.
nach seinem Wert einzuschätzen und hofien zu- Meren und>60,Mann-angelegt worden. Sie »ersichtlich, daß Deutschland in seiner korrekten I M aus leichtem, grauem Tuch gefertrA uno Haltung Frankreich gegenüber ausharren und die Ungehörigkeit der alldeutschen Preßkam- pagne gegen die französische Nation «och erke«-
„Sehen Sie dort das Eichhörnchen? Da, ja — jetzt ist es schon wieder fort. — Ach wie schön und still und friedlich ist es hier. Und der glitzernde Schnee, so weiß. Wahrhaftig, einen Roman könnte man hier dichten. Aber Romane werden so schlecht bezahlt. Und dann ein Weib Has dichtet! Bah — Weiberromane. Dre find zu süßlich, zu sentimental, die handeln immer vom Mondschein, von Liebe — and zuletzt kriegen sich die Liebenden immer. Das rst langweilig. Müsien sie sich denn immer kriegen? Im Leben ist es doch auch nicht so." Sie stampfte zornig mit dem Fuße auf.
„Wenn ich einen Roman schrrebe — bei mir müßten die zwei, die sich lieben, auseinander weit auseinander, — und zuletzt müßten sie sterben — sterben an gebrochenem Herzen! Das wäre doch mal was anderes!"
Maja mußte eine Sekunde Atem schöpfen. Das benützte ihr Begleiter zu der in leidenschaftlichem Tone gesprochenen Aeußerung: „Ich möchte lieber einen Roman erleben, anstatt dichten, — einen schönen, süßen Roman — o Maja"--
Er versuchte den Arm um ihre Taille zu schlingen. Sie mochte wohl so etwas vorausge- sehen haben, denn mit lautem Lachen floh Re eilig aus die andere Seite des Weges und be- Yann von da aus wieder zu plaudern und zu erzählen.
Leo« war ganz entzückt. Er bemertte e» wohl, daß feine junge Begleiterin lebhaft er- regt war. doch weit entfernt» !
dies darauf zurückzuführen, daß auch die beiden Madrider Gesandten zunächst nach Paris gefahren find, und daß fich der Pariser Gesandtschaft, abgesehen von den Dienern, auch einige marottanische Kaufleute ««geschlossen haben.
Selbstredend wird der Empfang der Gesandten und das Resultat von der Auslands- presie, hauptsächlich von der französischen, nicht nen werde. wenig besprochen. So wird aus Paris unter I Siefen teilweise etwas schiefen französqche« dem 18. Mai gemeldet: „Temps" und „Journal Darstellungen gegenüber ist nochmals zu beto-
des Döbats" verzeichnen mit Befriedigung die nen, daß es sich für Deutschland zu keiner Zett
korrekte Haltung der deutschen Regierung gegen- um die Oberhoheit und Unabhängigkeit des Ab«
über den Boten Muley Hafids. Der „Temps" dul Asis, sondern stets um die Oberhoheit und
erklärt seine kürzliche unfreundliche Haltung mit Unabhängigkeit des jeweiligen Sultans von
den „bedenklichen Provokationen der Deutschen Marokko gehandelt hat.
Marö'kkogesellschaft", die den Frieden beider Länder stören könnten, wenn nicht die Regier- I ungen einig wären. Die französische Regierung I habe wiederholt bewiesen, daß sie den Wünschen der antideutschen Marokkopartei in Frankreich nicht nachgebe. Wenn ste die Ansprüche dieser Partei als eine Rechtfertigung für eine Eroberungspolitik in Marokko benutzen wollte, wurde man das in Berlin nicht gelten lassen. Deshalb sei zu erwarten, daß auch die deutsche Regierung nicht die gefährlichen Hetzereien einiger deutscher Blätter als maßgebende Stimmen der öffentlichen Meinung betrachten werde.
Das „Echo de Paris" sagt: Wenn auch die Gesandten nicht in offizieller, sondern nut in offiziöser Weise empfangen wurden, so handle es sich doch um einen Regierungsatt. Deutschland habe damit den Muley Hafid als Herrscher anerkannt. Wenn es aber einen Staat gibt, der sich jeder Parteinahme für Muley Hafid enthalten sollte, so ist dies Deutschland, denn um die Oberhoheit und Unabhängigkeit des Abdul Asis zu verteidigen und zu proklamieren, unternahm Kaiser Wilhelm vor vier Jahren seine Reise nach Tanger, und um die Unabhängigkeit Abdul Asis zu stützen, provcqierte das Deutsche Reich die Konferenz von Algeciras. Frankreich, gegen welches man die Algecirasakten annehmen ließ, unterstützt nun den-dortigen rechtmäßigen Sultan, während Deutschland sein Ohr dem rebellischen Bruder leiht. Dort hat man offen einge- standen, daß man zu Muley Hafid hält, weil dieser ein Anhänger und Verteidiger des deutschen Einflusies in Marotto ist. Die Abgesandten Muley Hafids reisen denn auch nicht nach London, Petersburg, Wien oder Madrid, weil ste wissen, daß ste dort nicht empfangen werden
mit dem Kreisblatt'für die Kreise Marburg und Kirchhain
JfÄ Ile) 2.'^» Bezugspreis bettägt durch die Post 2,25 Mk. (ohne S0MabMd, 16. MiN 1908. Inhaber Dr. L. Hitz er oth .Marburg, Markt 21. - Telephon 55.
Bestellgeld), ber unfern Zeitungsstellen und der
darf nur im Außendienst gettagen werden. Die Pelzmützen bestehen, nach der „Magd. Ztg.", bei den Offizieren aus Oposiumsell, bei der Mannschaft aus kurz geschorenem, grau gefärbtem Kalbsfell. Schuppenkette und Cardestern find dunkel gefärbt. An die Stelle des Attila ist eine graue Litewka getreten, die mit dunkel- grau gehaltenen Husarenschnüren und fU6et« weiße« Knöpfen besetzt ist. Die Gardelitzen find aus grauen Besatzstreifen mit gelber Einfassung hergestellt; mit diesen Besatzstreifen wer- den auch die Hosen verschnürt. Die Achselschnur« find gelb durchwirtt. Das Bandelier ist weg- gefallen. An die Stelle des Kavalleriesäbels wird das kurze Seitengewehr in einer gelbe«
Deutsches Kelch. I Ueberschnallkoppel treten, an der auch die
eniUmaat Wiesbaden 14 Mai. I Patronentasche befestigt wird. Die Stiefel find Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin in ^Earbenem Leder gehalten, sind um 12 Uhr 50 Min. hier eingetroffen. Sie I — Ein Dankschreiben aus Oesterreich. Ber begaben sich im Automobil nach dem Schlosie, I lin, 14. Mai. Aus Anlaß der Kundgebung des wo ste Wohnung nahmen. Ein zahlreiches Reichstages zu Ehren des sechsjährigen Re« Publikum begrüßte die Majestäten auf dem I gierungsjubiläums des Kaisers Franz Joses Wege dorthin. Die Stadt ist reich geschmückt, I richtete, der „Norddeutschen Allg. Ztg. zufolge, die Feststratze vom Bahnhof zum Schlosie und I der österreichisch-ungarische Botschafter - von zum Königlichen Theater ist wie immer mit I Szoegyeny-Marich an den Präsidenten de» fortlaufenden Dekorationen versehen. Unmittel- I Reichstages Grafen Stolberg-Wernigerode fol- bar nach dem Eintreffen der Majestäten wur- gendes Schreiben: «Euer Exzellenz! Anläßlich den die Fahnen der Garnison ins Schloß ge- I der so erhebenden BeglÜlttvunschung Sr. Maj^ bracht. Der Kaiser zeigte sich auf dem Balkon I ftät des Kaisers und Königs Franz Josefdurch und routbe von der versammelten Meng« I die befreundeten und verbündeten deutschen stürmisch begrüßt, was er freundlich erwidert«. I Bundesfürsten zur Erreichung seines 60. Regier- Sailerlicke» Dank Der Kaiser bat an I ungsjahres veranstaltete der Deutsche Reichstag den Reichskanzttr^Fürsten v Bülow nachstehen- I auf Antrag Euerer Exzellenz eine Shmpathie- des Telegramm geratet: „Ich habe aus Eurer kundgebung für Seine Kaiserlich-Koniglich-apo- Durchlaucht Schreiben vom 7. d. M. mit großer I stolische Majestät, von der Seine Maiestat Kai- Befriedigung entnommen, eine wie ausgiebig« I fet Wilhelm Höchstselbst meinem Allergnadig- Tättgkeit der Reichstag in seiner soeben beschlos- I ften Herrn Mitteilung machte. Seine Majestät senen Session entfaltet und welch eine bedeu- bet Kaiser und König Franz Josef haben da- tende Anzahl wichtiger Gesetzesvorlagen und I taufwn Seine Majestät Kaiser Wilhelm Höchst- Verträge derselbe erledigt hat. Zu diesem sehr I um Vermittelung seines Dankes an den erfreulichen Ereignis welches neben der patrio- I deutschen Reichstag ersucht, außerdem aber an- ÄBÄ «Ä8e? SÄ °u-ch meine Se..
schickten und unermüdlichen Bemühungen ist, I Mittelung Eurer Exzellenz bekannt gegeben spreche ich Eurer Durchlaucht hierdurch wieder- I werde. Indem es mir zur blonderen Ansreich- holt von Herzen meine- kaiserliche Anerkennung I nung gereicht, diesem Allerhöchsten Befehle hier- und meinen aufrichtigen Dank aus. Möge dem mit zu entsprechen, bitte ich Eure Exzellenz, den Vaterland« diese nutzbringende Arbeit des | Ausdruck meinet ausgezeichnetsten Hochachtung Reichstages zum immerwährenden Segen gereichen und für denselben ein Ansporn fein, die großen ihm noch bevorsthenden Ausgaben in mürben? ' — " Die ministerielle „Petite Repu- I gleicher Weise auch fernerhin einem erfolgreichen bllque" ------- -°>-t -Ä D-, K-l!-- Z'Lpmmt, d°d
des Empfanges der hnf^schenGesandtMft i6. Armeekorps und die ihm nach der ruhiger als das natwnalistische Blatt, indem sie Kriegsgliederung zugeteilten Truppen im ausführt: In Wirklichkeit scheint mnii sich in der I Kaisermanöver 1908 versuchsweise zur Unter«
Wilhelmstraße den Abgesandten Muley Hafids I Scheidung ein rotes Band nach einer vom Kaiser
gegenüber nicht sehr entgegenkommend gezeigt I genehmigten Probe an den Helmüberzügen zu haben. Die Gesandtschaft wurde zwar I tragen, während die Truppen des 15. Armeeempfangen, aber die Wichtigkeit dieses Aktes I korps Helmüberzüge ohne farbiges Band anzu-
fehr eingeschränkt, da weder der Kanzler noch I legen haben. — Die neue Uniform der Leib-
Crund zu ahnen, glaubte er, daß ihre anscheinend ausgelasiene Lustigkeit nur ihm gelte und knüpfte daran die kühnsten Hoffnungen.
Maja hatte ihren Begleiter, ohne daß er es merkte, auf dem kürzesten Wege wieder zu dem alten Herrenhause zurückgeführt. Er machte ein sehr enttäuschtes Gesicht, als er das graue, langgestreckte Gebäude plötzlich in unmittelbarer Nähe vor sich liegen sah. Als Maza wieder bei der Freundin eintrat, hatte dieseBesuch bekommen und zwar einen ganz merkwürdigen Baron von Albersdorf mit Frau und Toch- ter "aus Berlin," lautete di« Vorstellung
Der alte Herr war ein ehemaliger Jugerw- i »as ist es ja eben," erwiderte der alte Herr fteurtb und Krtegskamercü» von Sylvias Vat^ tfi glimmigem Tone. „Zu lebhaft sogar Aber Sie hatten zusammen die Jahre ibw » 1 ich muß Ihnen die Sache naher et«
und 70 mitgemacht und rn "EcherSchla^ dem ^ren, wenn Sie verstehen sollen. Also: meine Tode ins Auge geschaut. Sylvias Vatn er u mat bisher immer kerngesund Niemals zählte in früheren glücklicheren S^en oft unb Me leiseste Klage von ihr. Plötzlich,
gerne von seinem Freunde und den Gefahren, einem Schlage, veränderte sich das Bild,
denen sie mit einander ausges«cht war^. Sie ^^ne Frau wird launisch, gereizt, bald fehlt es führten nach Beendigung des letzten ve^uges Kopfweh, Schmerzen in den Elie-
«ch m---.- s-ll "‘.mÄ S d-m/Ä, --- MÄ- auszuhalte». 3» aber nach und nach hörte diese cmfi Nun hatten unseren alten erfahrenen Hausarzt kvm- st- lange nichts von einander gehört Und lm mU ^denklicher Miene den
tauchte Plötzlich dieser BaronvonAlbersdorf Kopf, zuckt Äe Achseln und will nicht heraus mit
auf, den Sylvia aus den Erzählungen de» Ba- ^'Sprache. Endlich erttätt er, meine Frau
ters wohl kannte. tunken I sei nervenleidend. Ich bitte Sie, meine Frau,
Der alte bewegliche perr modern «md«n überI)aupt „icht gewußt hat, daß es
glattrasierten Gesicht und den kMiw«. Usttg»« <tmas roie Nerven gibt. Ich war irn ersten
Augen machte eine« günsttae« Eindruck. Er Augenblick sprachlos. Aber der Doktor hielt den
strotzte vor Gesundheit, währei^ sein« etw^ 1 <ÜI ernst. Die Geschichte wurde auch
perament des Vaters geerbt und bereits mtt I Sylvia Freundschaft geschlosie«. ____ I
____ .. Da» stark gerötete Gesicht de» ahtzW ßSPW I den wahr« « drückte ei« herzliche» BÄumer« «W, / I
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