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Härte, u~,

eingehen zu können;

wo man sein verfehltes Dasein von sich werfen möchte! Wäre das Kind nicht, wer weist was dann geschähe, ich hatte vielleicht längs ein Ende gemacht Gott verzeihe mir die sün-

Der heutigen Nummer liegt bei Kreisblatt Nr. 26.

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Aus den Parlkwrnten.

Deutscher Reichstag.

Bei der Fortsetzung der dritten Etatsberat­ung wurde in der 134. Sitzung zunächst der Militäretat erledigt. Die Generaldebatte nahm zur allseitigen Ueberraschung über 4 Stunden in Anspruch. Die Diskussion bezog sich im wesent­lichen auf einen Antrag Liebermann v. Sonnen­berg, die gestrichene Stelle für einen vortragen­den Rat bezw. einen Stabsoffizier für die Expe­dition nach Ostafrika zu bewilligen. Namens des Zentrums sprach der Abg. Erzberger dagegen und forderte sogar namentliche Abstimmung, Heft diese Forderung aber nach Einsprache Singers (Soz.) fallen. Abg. Paasche (natl.) stimmte dem Anträge v. Liebermann, den auch Reichsschatzsekretär Sydow befürwortete, zu. Von einigen Rednern, so von Erzberger und Südekum (Soz.), wurde die Affäre des Grafen Lynar in die Debatte gezogen.. Der Vertreter des Kriegsministers, General Sixt v. Arnim, er-

Bestellungen

füe das zweite Quartal 1908

; auf die

^vberhessischs Zeitung" nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriefträgern ent- gegengenommen. ____

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Marburg

Mittwoch, 1. April 1908.

Zur Einkommensteuer

schreiben die ,Berl. Pol. Nachr."'. Daß in der nächsten Landtagstagung auch eine Revision der Einkommenbesteuerung vorgenommen werden soll, ist ebenso bekannt, wie, daß bei ihr nicht blos eine Erhöhung der Besteuerung bestimmter Einkommenstufen, sondern auch Erleichterungen, wie die Ausdehnung des sogenannten Kinder- privilegs geplant sind. Aus diesem Anlaß wer­den in manchen Kreisen der Bevölkerung Wünsche auf Aenderung von Einzelheiten in der Einkommenbesteuerung lg.uk. So ist in Arbeiter­kreisen das Verlangen aufgetancht,die Aus­kunftspflicht des Arbeitgebers über die Ange­stellteneinkommen bis 3000 JA aufzuheben und en deren Stelle die Ausdehnung der Selvstein- schätzung auf sämtliche Steuerpflichtigen zu setzen. Dieses Verlangen dürfte auf Erfüllung keine Aussicht haben. Ganz abgesehen davon, daß der Paragraph 23 des Einkommensteuer­gesetzes in seiner neuen Fassung erst ganz kurze Zeit in Geltung ist, würde die Ausdehnung der Selbsteinschätzung, wie sie hier gefordert wird, nicht angängig sein, weil die Zahl der Steuer­erklärungen, die jetzt rund 700 000 beträgt, da­durch auf mehr als 5 Millionen anwachsen würde, und die vorhandenen Beamten nicht im Stande wären, eine derartige Menge von Steuererklärungen in dem sehr kurz bemessenen, für jede Veranlagung zur Verfügung stehenden Zeitraum zu bearbeiten. Ein weiterer Wunsch, den Beginn der Staatseinkommensteuerpflicht von jetzt 900 JA auf 1200 oder 1500 JA. heraufzu­setzen, würde durch seine Verwirklichung der Staatskasse einen jährlichen Ausfall von 17 oder von 33 Millionen Jl bereiten. Dieser Ausfall

digen Gedanken!" I

Den letzten Satz hatte er nur gemurmelt, I aber Maja hatte ihn doch verstanden. I

Um Gotleswillen," brach sie erschrocken aus I und in ihren Augen lag so viel ehrliche Angst, I daß der Mann an ihrer Seite unwillkürlich I einen Augenblick stehen blieb und sie halb un- I gläubig anstarrte. I

Ohne es selbst zu wissen, dämpfte er den Ton I bei der Frage:Und wenn ich es täte, wer I fragte wohl darnach? Das Kind? E versteht I wohl kaum, was der Tod bedeutet, Kinder I vergessen schnell, und sonst habe ich niemand I auf der Welt, der um mich trauern würde, I nein, niemand," fügte er ganz laut hinzu, I als Maja den vorwurfsvollen Blick zu ihm I erhob.

Sie sollten nicht immer so hoffnungslos I und so voll Bitterkeit sein," sagte sie leise,es I können doch auch für Sie wieder Tage kommen, I die das Glück mitbringen." I

Er lachte höhnisch aus. I

Für mich, Frälein Maja? Für mich? I Sie glauben wohl selbst nicht, was Sie sage«! I

kann gerade jetzt, wo es stch um die Bewilligung großer Mehrausgaben handelt, nicht ertragen werden. Schließlich wird gefordert, den Kom­munen zu gestatten, die Einkommen unter 3000 JA. mit einem geringeren Prozentsatz als die höheren Einkommen zu den Kommunallasten heranzuziehen. Hierbei wird übersehen, daß schon jetzt infolge der degressiven Gestaltung des Einkommensteuertarifs die niederen Stufen er­heblich geringere Prozentsätze ihres Einkom­mens an Kommunalsteuern zu entrichten haben, als die höheren. Sodann ist die gegenwärtige Zeit nicht dazu angetaw den Kommunen die vorhandenen Steuerguellen zu verkümmern. Der Finanzbedarf der preußischen Städte ist von 1900 bis 1905 von 276 auf 378 Millionen JA. und in den zehn Jahren seit dem Inkrafttreten des Kommunalabgabengesetzes bis 1905 um.100 Proz. gestiegen. Fast die Hälfte aller Städte kommt bereits mit 150 Proz. Zuschlägen zur Einkommensteuer nicht mehr aus und fast 200 benötigen deren schon mehr als 200 Proz. Auch würde eine Herabminderung der Zuschläge für die Einkommen bis 3000 JA. eine Abwanderung der höheren Einkommen nach stch ziehen. Schließlich kommen doch die Aufwendungen, die das starke Anschwellen des Finanzbedarfs der Gemeinden verursachen, gerade den breiteren Schichten zugute. Es braucht doch nur an die Volksschullasten und an die Ausgaben für Ver­anstaltungen erinnert zu werden, die die heu­tigen Anschauungen als zu den sozialen Aufga­ben der Städte gehörig betrachten. Alle diese Wünsche haben deshalb wenig Aussicht auf Be- rüüLchtigung, und die Kreise, die sie hegen, dürftAl gut tun, damit zu rechnen, daß ihnen in eine«, nahen Zeit keine Folge gegeben mirb.

Jetzt erst erblickte das lebhafte Kind die hinterher trottenden Pferde mit dem Wagen.

O, sieh nur, Papa was Tante Maja für eine wunderschöne Kutsche hat!" rief es mit leuchtenden Augen.Ach und die hübschen Pferde! Lilly will auch solche Kutsche und solche Pferde und solche Peitsche! Lilly will auch fah­ren Papa, Du mußt mit das alles kaufen, hörst Du?"

Uetzer das Gesicht des Angeredeten flog etn finsterer Schatten und in seine Stirn grub sich eine tiefe Falte. Während er bitter auflachend das Kind ziemlich unsanft hin und her schüttelte, kam es wie zwischen zusammengebissenen Zäh­nen hervor:

Das ist nichts für uns, das gehört für die Reichen! Dein Vater aber ist ein armer Teufel! Das begreifst Du nicht, nun ich denke, Du wirst es bald genug verstehen lernen!"

Lilly schaute erschrocken und scheu zu dem Erzürnten auf, dessen Augen so finster drein­sahen, daß das Kind die Lippen verzog und in bitteres Weinen ausbrach. Maja legte lieb­kosend ihre Hand auf das Köpfchen der Kleinen und sagte begütigend:

Aber Herr von Brandt, was versteht denn so ein Kind von solchen Sachen! Es weiß doch nichts von arm und reich! Wie können Sie das süße Geschöpften nur so böse anfahren!"

Man muß es ihr frühe zum Bewußtsein bringen, daß sie nichts zu hoffen hat im Leben. Ein armes Mädchen muß bescheiden sein in seinen Wünschen. Ich will ihr das klar machen, ehe es zu spät ist, sonst stellt sie Anfor­derungen wie ihre--

Er hielt plötzlich inne, als hatte et schon zu­viel gesagt. ,

Maja schien diesen Ton bereits zu kennen; sie entgegnete nichts. Dann hob sie Lilly nut einer raschen Bewegung auf und setzte sie in den Wagen. Die Kleine lachte schon wieder und klatschte in die Hände, während noch die Tränen über ihre runden Bäckchen liefen.

Mit finster gerunzetter Stirn schaute Herr v. Brandt diesem Beginnen zu. Schweigend

schritt er neben seiner jungen Begleiterin her, die, Lillys Händchen festhaltend, nur mit einem leichten Schnalzen der Zunge die Pferd­chen antrieb, während sich der alte Fritz in ehr- erbiettger Entfernung hielt. Herr v. Brandt hatte den Hut abgenommen. (Er trocknete sich die Stirn mit einem seidenen Tuche; sein Gesicht wollte sich nicht aufhellen, nur von Zeit zu Zeit flog ein rascher Blick über das liebliche Antlitz Majas, die ihre ganze Aufmerksamkeit dem Kinde zuwandte.

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Ich bin ein schlechter Gesellschafter," begann er endlich,der Ihnen die Güte und Liebe, die Sie seinem Kinde entgegenbringen, wenig dankt. Aber es gibt Stunden, wo man das Le­ben nur als eine Qual betrachtet, Stunden,

Woher sollte mir das Glück kommen: Was bin ich denn? Nichts - rein nichts! verabschie­deter Offizier, den man einfach beiseite schob, weil nun weil doch das gehört nicht hier- her," unterbrach er sich jähAber glauben Sie mir es tut mir bitter weh, wenn man fernen Beruf geliebt hat, wie ich, wenn man die Kraft in sich fühlt, etwas leisten zu können, wenn man so gern arbeiten möchte und doch Nicht kann weil einem die Hände gebunden sind. Man hat mich fortgeschickt, obgleich nicht der leiseste Schat­ten einer unehrenhaften Tat auf mich fallen konnte Ich war Soldat mit Leio und Seele und als ich einsah, daß mir nichts weiter übrig

* I L»FHä Grunde gehen. Die Kameraden rühmten ernst mein großes, schriststellerisches^Talent So griff ich dann zur Feder. Halbe Nachte lang saß ,q ettrsam und verlassen an meinem Schreibtisch, ich vergaß Essen und Trinken, ich vernachlässigte mein Kind, wurde ungeduldig »nd nervös wenn es nur ins Zimmer trat, und vertröstete es Üets auf später, wenn es fern Händchen unter meinen Arm fdjob, um mich mit hinauszuneh- men aus der dumpfen Stube. Frühling und Sommer vergingen mir so und nun, wo ich die Früchte der angel'; jten Arbeit einheimsen wollte, wo ich hoffte, ein gutes Honorar zu er- halten nun schickte man mit heute statt dessen mein Werk zurück mit der einfachen Bemerkung: Ungeeignet!" O, wenn Sie wußten, was tq da empfand! Soll man da nicht mutlos wer­den? Ich fühle nicht die Kraft in mir, ein neues Werk zu beginnen, bevor das erste nicht ILSfft. Man kann mein Geschreis ia nicht brauchen, und ich habe doch met« bestes aetanl fügte et in bitterem Tone an.

(Fortsetzung folgt.)

fattenen Junker zurück. Er bemerkte, daß et sehr wohl wisse, ein wie großer Prozentsatz von I diesen Offizieren bürgerliche waren; aber gerade I darüber freue er stch, daß im Offizierftrrps Bür- I »erliche und Adlige von demselben Opfermut be- I fielt seien. Der Abgeordnete Scheidemann l (Soz.) suchte dem Vorredner entgegenzutreten, I hatte damit aber wenig Glück; dann beklagte et I sich über das Schimpfen militärischer Vorgesetz- I ter, wurde darüber jedoch von dem General Sixt I von Arnim eines Besseren belehrt. Abg. Kopsch I (frs. Vp.) brachte die Judenfrage aufs Tapet, I indem er sich über die Zurücksetzung jüdischer I Einjährigfreiwilliger, die nicht Reserveoffiziere I werden könnten, beschwerte, während v. Ezar» I linski über den Zwang an den polnischen Sol- I boten deutsch zu beichten, Klage führte. Es spta- I chen noch die Abgg. Hermes (frs. Vp.), Lehman«. I Jena (natl.) und Zubeil (Soz ) im Sinne des Abg. Kopsch, während Abg. Bindewald (Refp.) eine scharfe antisemittsche Rede hielt. Abg. v. Treuenfels (kons.) sprach einige sehr treffende Worte übet die Legitimatton der Sozialdemo­kraten, sich als Vettreter des guten Tons vorzu­stellen. Hierauf sollte über die Resolutton v. Lie­bermann abgestimmt werden, das Haus erwies stch aber, daHammelsprung" erforderlich wat, als beschlußunfähig, und es war nötig, die Sitz­ung zu vertagen. Eine Viertelstunde spater wurde sie wiäer ausgenommen. Es begann die Spezialberatung des Militäretats, bei der eben­falls reichlich gesprochen wurde, es handelte sich natürlich nur um unwesentliche Sonderbetracht- ungen, auf die General Sixt von Arnim, der mindestens ein Dutzend mal das Wort ergriff, die Antwort nicht schuldig blieb. Nach Erledig­ung dieses Etats ging das Haus zur Beratung des Marineetats über, der ohne jede Diskussion angenommen wurde. Die Diskussion über den Reichsjustizetat leidete Abg. Basserman« (natl.) mit langen Auslastungen über die Strafpro­zeßreform ein und verbreitete stch über die Kri­minalität der Jugendlichen. Staatssekretär Rie- berding ging auf diese Rede näher ein und teilte u. a. mit, daß der Entwurf der Strafrechts­reform gegenwärtig der näheren Prüfung un­terliege. Auf kurze Zeit wurde nun die Debatte behufs Wiederholung der Abstimmung über die Resolution v. Liebermann unterbrochen. Die Abstimmung fiel zu ungunsten der Resolution aus, die mit 132 gegen 116 Stimmen abgelehnt wurde. Beim Etat der Reichsjustizverwaltung, erklärte Staatssekretär Dr. Nieberding, in den letzten 16 Jahren sei eine Steigerung der Kri­minalität der Jugendlichen nicht eingetreten. Der Entwurf der Strafprozeßordnung werde

L 43. J-hrg.

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Preußischer Landtag.

Herrenhaus.

Das Herrenhaus erledigte am Montag in einmaliger Schlußberatung und damit endgültig die Gesetzentwürfe betr. die Koppelfischerei im Regierungsbezirk Cassel, betr. die Erweiterung des Stadtkreises Herne sowie des Stadtkreises ^Die Einzelbesprechung des Etats iegann heute beim Etat der Landwirtschaftlichen Ver- rvaltuna.

In der Debatte beklagte Herr von Sperber die fortschreitende Entwaldung Ostpreußens. Graf Mirbach trat für den Entschuldungsvlan des ostpreußischen Eenerallandschaftsdirektors Kapp ein. Minister von Arnim besprach die Frage der inneren Kolonisation Ostpreußens. Die Regierung sei bereit, die bestehende ost- preußische Landgesellschaft unter Angliederung aller Faktoren, die sich für die innere Kolonisa- tion interessieren, auszubauen. Dberburgermeu ter Wilins-Pofi« sprach die Hoffnung aus, daß ich eine Vereinigung der ostpreußischen Landge- ellschaft mit der geplanten Landbank herbei- ühren lassen werde. Graf Schulenburg-Erun- Hal klagte über die große Zahl der Aus­länder unter den Studierenden der land­wirtschaftlichen Hochschule Berlin und der Forst, akademie Eberswalde. Minister ». Arnim er­widerte, die Erhöhung der Kollegiengelder für die Ausländer habe schon segensreich gewirkt. Auch in Eberswalde seien die Zustande schon bester geworden.

Beim Etat der Forstverwaltung liegt bet An­trag des Fürsten v. Hatzfeldt vor, die Regierung zu ersuchen, Veräußerungen staatlicher Erundo stücke im Grünewald nur mit Zustimmung sämtlicher beteiligter Restarts und des Staats­ministeriums vorzunehmen, sowie so bedeutende Anlagen, wie die Döberitzer yeerstratze in Ein­nahme und Ausgabe im (Etat ersichtlich zu m°2)er Antrag fand im Hause sehr sympathisch« Aufnahme. Minister v. Arnim stellte sich zu diesem Anträge freundlich und bestätigte aus eine Anfrage, daß eine Kabinettsordre besteht, wonach alles zu verkaufende Staatsterrain erst den anderen Restarts angeboten werden muste. hierauf wurde der Antrag mit großer Mehr­heit, in seinem zweiten Teile einstimmig ange­nommen. Der Eestütsetat passierte ohne erheb­liche Debatte. Darauf wandte man sich der Be-

Die Freundinnen.

Originakroman von Irene v. Hellmuth.

(Fortsetzung.-

Der Weg wand sich jetzt ziemlich steil em­por, schon passierte man die ersten Häuser des Dorfes, als Maja sich an Fritz wandte:

Komm, Alter," sagte sie munter,wir wollen aussteigen und die kleine Strecke zu Fuß zurücklegen, die Tiere plagen sich auf bei schlech­ten, ausgefahrenen Straße doch zu sehr. Ich bin ohnehin lange genug gesessen."

Die jungen Pferde machen es aber mit Leichtigkeit," meinte Fritz, folgte aber doch seiner Herrin, die bereits aus dem Wagen ge­sprungen war und nun liebkosend den Hals ihrer Lieblinge klopfte. Bei einer Biegung blieb sie lauschend stehen, denn man vernahm in nächster Räbe das Geplauder eines Kindes. Gleich da­rauf trat ein stattlicher, hochgewachsener Herr, der ein etwa vierjähriges Mädchen an der Hand führte, aus dem die Straße einsäumenden Ge­sträuch. Die Kleine machte sich ungestüm von ihrem Führer los und eilte mit freudigem Auf- jauchzen und dem Rufe:Tante Maja, sieh nur Papa, da kommt Tante Maja!" auf das junge Mädchen zu. das, die Arme ausstreckend, das jauchzende Kind auffing, es lachend wie eine Feder hoch emporschnellte, um es ebenso rasch wieder auf den Boden zu stellen. Die Kleine jedoch wollte das Spiel nochmals wiederholen, streckte die Händchen empor und bettelte:

Bitte, Tante Maja, hebe mich recht hoch!" Der Herr hatte sich inzwischen rasch geniüjert, et zog grüßend den Strohhut und wehrte dem ungestümen Drängen seines Töchterchens:

Lilly sei doch nicht so wild! Du plagst bas Fräulein sehr! Wie oft soll ich Dir noch sagen, daß man das nicht darf!"

Ach, lasten Sie Lilly doch," wehtte Maja, beten Gesicht eine Helle Röte färbte, jedenfalls hervorgerufin durch die ungewohnte Anstreng- «na.

a}nn abonniert auf die täglich erscheinendeOberheffische Zeitung" bet allen Postämtern und unfern Zettungsstellen ui Urchh ain und Wetter Uiebei unsererExpedmon-Mar21 - Ter Bezugspreis beträgt durch bte ^oft 2,25 0>mte Bestellgeld), be? unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

auf diese noch schwebende Frage nicht dem Reichstage voraussichtlich schon, im Herbst tarn bei dieser Gelegenheit noch einmal auf seine jugendlichen Perfinen eiH ^ahrendsich b«.