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Erstes Blatt.

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fBr das zweite Quartal 1948 auf die

^vrerhessische Zeit»««- nebst ihren Beilagen werden von unserer Expedition (Markt 21) unseren Ausgabestellen in Kirch­hain, Neustadt und Wetter, sowie von allen Postanstalten und Landbriesträgern ent- gegengenommen.

Die Entwickelung der Retchsfinanzen während des Etatsjahres 19 )7

läßt sich immer besser übersehen. Jetzt liegen die Ergebnisse der Haupteinnahmequellen für die ersten elf Monate vor. E'e Zölle, auf die es in erster Reihe ankommt, haben in diesem Zeit­raum nahezu soviel Einnahme gehabt, als von ihnen während des ganzen Jahres im Etat er­wartet wurde. 598,4 Millionen stehen einem Jahresetatsansatze von 600 Millionen gegen­über. Man darf danach annehmen, daß die Zölle einen Ueberschuß von rund 45 Millionen M, d. h. etwa eine Monatseinnahme abwerfen werden. Was die Verbrauchssteuern betrifft, io wird nach dem jetzigen Einnahmestande die Zigarettensteuer voraussichtlich am Ende bes Jahres einen Ueberschuß über den Etat in Höh« von 1,5 Millionen M, die Zuckersteuer von 1 Million, die Salzsteuer von 2 Millionen, die Branntweinoerbrauchsabgabe von 7,5 Milli­onen, die Schaumweinsteuer von 0,5 Millionen, zusammen 12,5 Millionen M abwerfen. Tabak­steuer und Brausteuer dürften die Etatsansätz« erreichen oder doch nur wenig hinter ihnen Zu­rückbleiben. Bei der Maischbottichsteuer aber wird mit ziemlicher Sicherheit auf einen Aus­fall von 2,5 Millionen M mindestens gerechnet werden müssen. Danach würden Zölle und Ver­brauchssteuern zusammen gegenüber dem Etats­anschlage ein Mehr von etwa 55 Millionen M ergeben, was jedenfalls ein recht günstiges Er­gebnis ist.

Bei den anderen Einnahmequellen find di« Aussichten aber ganz anders. Zunächst ver­sprechen die den Einzelstaaten zu überweisenden Reichsstempelabgaben einen Ausfall. Die Bör­sensteuer wird etwa 32 Millionen M Jahresein­nahme zu verzeichnen haben, was einem Zurück- bleiben binter dem Etat um etwa 15 Millionen 'M entspricht, und wenn auch die Losesteuer dies­mal ein Hinauswachsen über den Etatsansatz um 0,5 Millionen M in Aussicht stellt, so ist diese Summe doch zu klein, um den Fehlbetrag der Börsensteuer wesentlich zu kürzen. Dazu kommt, daß von den neuen Steuern gleichfalls ein be­trächtliches Defizit zu erwarten ist. Der Fracht­urkundenstempel wird den Etatsansatz voraus- stchtlich um 2 Millionen M überschreiten, bei der Personenfahrkartensteusr aber ist auf einen Ausfall von 11 Millionen, bei der Kraftfahr­zeugsteuer von 1,5 Millionen, bei der Aufsichts­ratsvergütungssteuer von 6 Millionen, bei der Erbschaftssteuer von 11 Millionen.«, zusammen auf einen Ausfall von 29,5 Millionen zu rech-

45 <Wadiöri<f öfrbrwn?

Die weiße Frau von Oldensloe.

Original-Roman von O. Elster.

l Fortsetzung.)

Sie hatte die Hand vor die Augen gelegt und ich bemerkte, daß ein leichtes Schluchzen ihre Ge­stalt erzittern ließ. , ,,

Weinen Sie nicht, Amalgunde," fuhr tch bittend fort.Wenn wir auch nicht Geschwister sein können, so dürfen wir doch Freunde bleiben über meine Lippen soll nie wieder ein Wort von Liebe kommen, welches Sie verletzen könnte, tch will schweigend in der Erinnerung an den schönen Traum dieser meiner Liebe gedenken und nie, nie sollen Sie mich wiedersehen!"

Da sank ihre Hand nieder und sie blickte mich mit tränengefüllten Augen an.

Weshalb sprechen Sie so grausam, Gundo« kar?" fragte sie leise.Wußten Sie nicht schon längst, daß ich Sie liebte?"

Amalgunde?"

O, Sie törichter Mensch . . . weshalb haben Eie nicht schon längst so zu mir gesprochen? Wie viel Schmerzen und Leid wäre uns allen er­wart geblieben! And doch, wie gut, wie edel Sie sind! J->tzt verstehe ich Sie erst ganz jetzt erst weiß H Ihre Handlungsweise richtig zu beurteilen und ich danke Ihnen au» tiefstem Herzen für Ihre Liebe .. .*

nen, denen der Ueberschuß von 2 Millionen M gegenübersteht. Bei der Reichspost« und Tele­graphenverwaltung dürfte ein Fehlbetrag von 18 Millionen, bei der Reichseisenbahnverwalt- ung ein Ueberschuß von 4 bi» 5 Millionen M zu erwarten sein.

Den 55 Millionen M Ueberschuß aus Zöllen und Verbrauchssteuern würden demnach ebenso­viel Fehlbeträge gegenüberstehen. Ziwem find aber ganz sicher größere Mehrausgaben zu ver­zeichnen. Wie hoch sie find, läßt sich vorläufig auch nicht schätzungsweise sagen. So muß denn leider befürchtet werdem daß fich die Reichs­finanzen für 1907, die schon nach dem Etat bei einem ungedeckten Matrikularbeitrage von 88 Millionen sich recht ungünstig darstellte, in Wirklichkeit noch ungünstiger abschließen werden.

AAs den Parlamenten.

Preußischer Landtag.

Abgeordnelenhan«.

Das Abgeordnetenhaus begann am Dienstag di« erste Lesung der Eisenbahnanleihevorlage, die für neue Eisenbahnzwecke insgesamt 502 Millionen flüssig macht. Minister Breitenboch bezeichnete die Vorlage als die umfangreichste seit Bestehen der Staatseisenbahnen. Für den Westen seien zwei neue Hauptbahnen zugunsten des rheinisch-westfälischen Jndustrierevier» vor­gesehen. Die seit Begründung der Staatsbahn­verwaltung verausgabten außerordentlichen Mittel haben sich bis Ende 1907 auf 4y? Milli­arden belaufen. Die jetzt neu angeforderten Mittel sollen tunlichst bald verwendet werden. Abg. v. Quast (kons.) bedauerte, daß der Geld­markt gerade jetzt mit so großen Summen be­lastet werden müße. Abg. Wallenborn (Ztr.) war mit der Vorlage einverstanden. Abg. Maeeo (nl.) betonte, das beste Betriebsmaterial sei für die Bahn stets das billigste. Abg. Hof- mann (nl.) befürwortete Bevorzugung der in­ländischen Arbeiter. Abg. v. »ockelberg (kons.) bot Normen für das Vorgehen beim Erwerb von Grund und Boden. Nachdem noch eine Reihe von Rednern für die in der Vorlage enthaltenen neuen Strecken gedankt hatten, schloß die allge­meine Besprechung. Nunmehr trat Redner auf Redner auf, um die Bahnwünsche seines Wahl­kreises mit mehr oder weniger großer Ausführ­lichkeit und Lebhaftigkeit zu befürworten. Im ganzen lagen heute 140 Wortmeldungen vor, so daß die Besprechung gegen 4y8 Uhr auf Don­nerstag vertagt werden mußte.

--*--

Aus den Kommissionen de« Reichstag».

In der Budgetkommisfion des Reichstages führte Staatssekretär Dernburg bei der Berat­ung derKolonialeisenbahnvorlage" aus, er halte es für seine Aufgabe, die Ausgaben für die Kolonien auf eine programmatische Basis zu stellen. Das vorliegende Gesetz stelle den Grundsatz auf, daß die Schutzgebiete für alle Bedürfnisse mit Ausnahme der Kosten für das Militär aufzukommen haben. Die Kolonien hätten also aufzubringen: J) die lau­fenden , 2) die einmaligen Ausgaben des ordent­lichen Etats, 3) die Zinsen und Amortisations­quoten. Man habe in der Vorlage vier Schutz­gebiete zusammengespannt, Südwestafrika mit Kiautschou seien dagegen ausgenommen, weil dort die Berhältnisse anders lägen, als in den

Sie reichte mir die Hand, die ich tief be­wegt küßte.Amalgunde, Du, Du liebst mich?"

Schon lange, Du lieber, törichter Mensch.." Ich sank vor ihr nieder. Da eiÄang von dem Lager der Kranken ein leiser Ruf:

Meine Kinder . . ."

Edith war aus ihrem Schlummer erwacht und hatte sich empor gerichtet, die Arme nach uns ausstreckend.

Meine Kinder, kommt zu Eurer Mutter!"

Ich eilte zu ihr und kniete neben ihrem La­ger nieder. In dem Antlitz der Kranken war eine seltsame Veränderung vor sich gegangen. Es war, als wenn eine himmlische Verklärung über ihm ausgebreitet wäre, als wenn das Licht der so lange entschwundenen Vernunft wieder in ihren Augen leuchtete.

Sie legte die Hand auf mein Haupt. Die andere Hand streckte sie nach Amalgunde aus; diese ergriff sie und küßte sie, um dann ebenfalls neben mir auf die Knies zu sinken.

Meine Kinder ich segn« Euch werdet Ö! so rangen sich die Worte in voller t von ihren Lippen.Mir ist es, al» sei ein Schleier, der lange Zeit vor meinem Geiste gelegen, gerissen ich sehe in die Vergangenheit ich sehe in die Zukunft die Vergangenheit ist voll Nebel und Dunkelheit, voll Kummer und Leid, voll eitlen Wabns und Schuld die Zu­kunft leuchtet im glänzenden Lichte, rein und hell wie der geöffnete Himmel, und Ihr, meine Kinder, wandelt darin, umflösse» von dem

vier hier in Frag« stehenden Kolonien. Di« Kommission beschloß einen schriftlichen Bericht über diese« Gegenstand.

Deutsches Reich.

Der Kaiser und die Kaiserin trafen gestern Abend um 93,4 Uhr in München ein. Zur Be­grüßung hatten fich der preußische Gesandte von Schlözer mit Gemahlin, sämtliche Herren der Gesandtschaft und die Gemahlin de» Militär­attaches Major Frhrn. von Sallmuth eingefun- den. Im Auftrage de» Prinzregenten überreicht« der Vorsteher de» Hauptbahnhofes der Kaiserin ein Bukett und überbrachte die besten Wünsch« de» Prinzregenten für di« Reis«. Um 9 Uhr 55 Min. erfolgte die Weiterreise nach Kufstein.

Im Reichstage sprach Fürst Bülow über die Auswärtige Politik. In Bezug auf Marokko betonte er, daß man in Deutschland die Alge- cirasakte nicht kleinlich auslegen werd«. Ma« erwart« aber, daß Frankreich die Akt«in fried­licher und freundlicher Weise" beachten werde. In der valkanfrage stellte er fich ganz an di« Seite de» österreichischen Bundesgenofien. Er kam dann auf den Brief des Kaiser» an Lord Tweedmouth zu sprechen. Dieser Brief war nach Form und Inhalt ein Privatbrief, und er war gleichzeitig ein politischer Brief. Da» eine schließt da» andere gar nicht aus, und ein Brief eines Souveräns wird dadurch, daß er politische Fragen behandelt, noch nicht zu einem Regie« rungsakt. (Sehr richtig!) Es handelt sich hier um ein Betätigungsrecht, das von allen Souve­ränen beansprucht wird, und das unserem Kaiser zu beschränken niemand das Recht hat. Unser Kaiser ist der letzte, zu glauben, daß der Patrio- tismus eines enlischen Ministers es ertragen würde, vom Auslande Ratschläge zu akzeptieren hinsichtlich der Gestaltung des englischen Marine« budgets. Der defensive, rein defensive Charakter unseres Flottenprogramms und unserer Flotten­politik kann gegenüber den unaufhörlichen Ver­suchen, uns England gegenüber aggressive Ab­sichten und Pläne anzudichten, nicht oft und nicht scharf genug hervorgehoben werden. Fürst Bülow wandte sich dann gegen die Deutschenhetze der englischen Presse. Auf eine Anfrage führt« Fürst Bülow über die Frage der elsaß-lothringi­schen Verfafiung au», daß viel nachdrücklich ange­strebt werden müße, die staatsrechtliche Stellung Elsaß-Lothringens im Sinne einer Annäherung an die bundesstaatliche Verfafiung auszugestal­ten. Er sei in eingehende Erörterungen hier­über mit der Regierung eingetreten.

Ordensverleihungen. DerReichsanzeiger" veröffentlicht die Verleihung des Rote« Adler­ordens 1. Klasse an den Präsidenten de» Würt- tembergischen Staatsministeriums Dr. v. Weiz­säcker, de» König!. Kronenordens 1. Klasse an den General-Intendanten des Hoftheaters in Weimar, v. Vigenau und Generaldirektor Ballin-Hamburg.

Münzgesetznovell«. Der angekündigte Ent­wurf eines Gesetzes betreffend Aenderungen im Münzwesen ist dem Reichstage zugegangen. Der Inhalt der Vorlage ist durch die Mitteilungen, die der Retchsbankdirektor vor kurzem im Reichs-

Glanze der Liebe, der Treue ich sehe Euch ich danke Euch werdet glücklich glücklich glücklich!"

Ihre Stimme erstarb. Wir fühlten ihre Hände schwerer und schwerer werden auf unfern Scheiteln, ein tiefer Seufzer der Erleichterung entfloh ihren Lippen und mit geschlofienen Augen, aber ein selige» Lächeln auf dem ehr­würdigen Ereisinnenangesicht, sank fte in bi« Kissen zurück.

Ich richtete sie empor; ste öffnete noch ein­mal die Augen und sah mich mit einem Blick unendlicher Liebe an.Mein Sohn meine Kinder* kam es wie ein Hauch über ihre Lippen, dann schlossen sich ihre Augen wieder, ihr Haupt sank schwer auf die Brust nieder.

Noch atmete sie leise und mühsam, aber immer schwächer wurde ihr Atem immer müh­samer hob sich ihre Brust, und nach wenigen Mi­nuten lag sie still da, totenstill.---

Erschüttert standen Amalgunde und ich an ihrem Lager. Amalgunde hatte meine Hand umfaßt und lehnte, leise weinend, da, Haupt an meine Schulter.

,Zhr Segen wird uns Glück bringen, mein Eundokar. . . flüsterte sie mit zuckenden Lip- Sm.Und ich schätze mich glücklich, ihre letzten uaenblicke mit Freude erfüllt zu haben."

Ich preßte Amalgunde a« mich keine» Wor­te» mächtig. Zuviel war an diesem Tage auf «ich eingestürmt, ich vermochte die Träne» nicht

tag« gemacht hat, bekannt. Es handelt sich e« die Einführung von Fünfundzwanzigpfennig­stücken, um die Erhöhung des gesetzlichen Kopf­betrages für die Ausprägung von Silbermünze» von fünfzehn auf zwanzig Mark und um den Er­laß von Bestimmungen über die Ausübung d« Münzpolizei, die den Zweck verfolgt, die äußere Ordnung im Geldwesen aufrecht zu erhalte«. Di« 25 Pf.-Stücke sollen nach dem Vorgänge Oester­reich-Ungarns, Frankreichs, Italiens und der Schweiz aus Reinnickel hergestellt werden mtt einem Durchmesser von voraussichtlich 22 oder 23 mm. Der Bundesrat erhält die weitere Er­mächtigung, bei diesen Scheidemünzen unter 2 M die Jahreszahl und die InschriftDeutsches Reich" auf der Adlerseite anbringen zu lassen, um nach Bedarf die Schriftseite zu entlasten und die Wertangabe deutlicher in die äußere Erschei­nung treten zu lassen. Wie aus der dem Ent­würfe beigegebenen Tabelle ersichtlich ist, beträgt der Bestand an Talerstücken am 31. Januar 1908 nur noch 23,4 Millionen oder 0,4 auf den Kopf der Bevölkerung. Ein Wiederinverkehrsetzen dieses beliebten Geldstückes hätte also wenig Zweck und einer Neuausprägung von Taler­stücken widersetzt sich der Bundesrat. Wie in der Begründung der Münzgesetznovelle mttgeteilt wird, soll für die weiteren Silbermünzen da der Talervorrat fich dem vollständigen Ver« brauche nähert da» Prägemetall durch Ankauf beschafft werden. Daraus roftb fich ein erheb­licher Münzgewinn ergeben, ber sich nach dem Stande des Silbervorrats bemißt und unter Einrechnung der Prägekosten auf etwas mehr als 50 Prozent des Nennwertes der auszuprä­genden Eilbermünzen zu veranschlagen ist. Es ist in Aussicht genommen, den Münzgewinn bis auf weiteres zur Deckung gemeinschaftlicher außerordentlicher Ausgaben, und zwar zunächst zur Verstärkung der feit langer Zeit unzureichen­den Betriebsmittel ber Reichshauptkasse zu ver­wenden.

Die Frage der Arbeitskammern. Die Han­delskammer in Stuttgart hat einstimmig de» Entwurf zur Errichtung von Arbeitskammern als ungeeignet abgelehnt.

Die Entschuldungsvorlage der ostpreutzi« schen Landschaft. Die Nachricht von ber erfolgten allerhöchsten Bestätigung der Entschuldungsvor­lage der ostpreußischen Landschaft ist aus dem landwirtschaftlichen Ministerium in Königsberg i. Pr. eingegangen.

Au den Teuerungszulagen schreibte eine Berliner Korrespoichenz: Der Nachtragsetat, durch welchen Teuerungszulagen für mittlere, unter« Beamte und Lehrer bewilligt werden sol­len, kann int Reichstage wie im Abgeordneten­hause erst um Montag vorgelegt werden. Im Reiche handelt es sich in der Hauptsache um ein« Wiederholung der diesjährigen Bewilligung, die Vorlage wird daher voraussichtlich rasch verab­schiedet werden können. In Preußen muß ber Nachttagsetat auch noch das Herrenhaus passie­ren; die Teuerungszulage für die Lehrer bietet nach verschiedenen Richtungen Schwierigkeiten. Hier also wird etwas längere Zeit für die Er« ledigung erforderlich sein. Die erste Lesung dürste Mittwoch, den 1. April, stattfinden.

zurückzuhalten, sank auf einen Stuhl und weinte heftig.

Da legte Amalgunde den Arm um meinen Nacken und ihre Lippen berührten in innigem Kuß meine Stirn.Du Lieber" flüftette fie. Jetzt kann uns nichts mehr trennen ... Du bist mein, wie ich Dir auf ewig gehöre! Laß jetzt die Welt zwischen uns treten, laß die Ver­gangenheit ihre Schatten Über uns werfen, sie hat keine Gewalt mehr Über uns, die Sonne unserer Liebe vertreibt die Schatten die Ver­gangenheit ist tot die weiße Frau hat ihren Frieden gefunden . . ."

Dann kniete st« vor mir nieder, ergriff meine Hände und fdjaute mir liebreich in» Gesicht.

Hier, Du Lieber, angesichts der Toten, di« unsere Liebe segnete, schwöre ich Dir, daß nicht» mich von Deiner Seite reißen soll, wie e» auch kommen mag, ich bin Dein und Du bist mein.

Ich zog sie in mein« Arme und küßt« ihr« Lippen. Doch rasch entwand ste sich meiner Uw armung. v w «

Nicht hier . . . nicht angesichts de» lobest ( Komm, Lieber, wir wollen zu den andern gehe« j zu meinen Eltern, die jetzt auck Deine Elter» - werden, wenn Du*' setzte fie mit leichter Schel­merei hinzuauch nicht mein Bruder wirst,*

Roch einmal küßten wir die Hand der J rasch Verschiedene«, dan« ginge« wir, und ich benachrichtigt« bi« Pflegerin von dem Vorfall I

(SchlußfolM^/