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Für das neue

= 2. Quartal £

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laden wir zum Bezüge unserer Zeiwng höflichst eiu.

Deutsches Reich.

Der Kaiser wurde vom Prinzregenten von Bayern zum Besuch der Münchener Ausstellung eingeladen. Sein Erscheinen zur Einweihung der Kaiser-Friedrich-Eedächtniskirche in Liegnitz in der ersten Hälfte d^s Juni hat der Kaiser in Aussicht gestellt.

Die Kaiserin hütet infolge einer Erkält­ung das Zimmer und sagte deshalb die Teil-

Der 'hsährllche BeWspreis $ .OberheMlche Zeitung' mit dem amtlichen KreiSblatt für die Rretje Marburg und Kirchhain, dem Jlluitr. GouutagS- dlatt, der eigens Tüt untere Gegend ein- gerichteten und des salb auch in unserer Druckerei herge''tellten für jeden Landwirt und Gartenbesitzer sehr rw-ckmärigen Landwirtschaftliche« Beilage sowie demLiterarische« A«,eiger" beträgt nur 2 Bit. bei der Expedition, 2.25 Mk bei den Postanstalten.

Der Inhalt der Zeitung Vr reichhaltig und trögt den Lesebedürs. nisten und Jaterrfse« aller Solls- schichte« Rechnung. Der besseren und vielseitigen Ausgestaltung wird fortgesetzt die größte Aufmerksamkeit gewidmet.

Der lokale und provinzielle Teil behandelt die neuesten Ereignisse in der Stadt, in der Nmgeb««g, der Provinz und den angrenzenden Bundesstaaten' bringt ferner Bersam»ln««S- und Verriusbrrichte, sowie ivterefsaut» Nachrichten aus allen Gebieten des öffent­lichen Lebens, insbesondere Aufklärung «der Frage« der Kommnualpoltttt.

Die Oberhesfische Zeltu«,

stets wachsenden Auflagehöhe daS größte, am «elfte« gelesene und ««gesehenste Blatt i« Marburg und den angren­zenden Kreisen. Sie eilt als das Organ der Gebildeten aller Vollskreise in Stadt und Land.

Der allgemeine u. unterhaltende bringtlPannendeRomaur,kleinere Feuilletons, Theater- Mus», und Knnftbesprechnuge«, Hochschul- «achrichte«, Geschichten aus MaiburuS Vergangenheit. sowie A«!sätze wissen- schaitlichen und belehrenden Inhalts au» Schule «ud Kirche, Heer »ud Flotte, a«S der Fra«e«welr ««d für die Frauen, die vielen Anklang ge­sunden haben.

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Der wirksame Erfolg aller Au- loirt#« ist in der .Oberhefs. Ztg.' ge- gvlyCU sichert durch deren Berbret- t««g in Stadt und Land im hiesigen und den umliegenden Kreisen und durch gediegene, zweckmäßige Ausstattung des Inseratenteils.

Zugehende Abonnenten erhalten dieOberh. Zeitung" bis zum

1. April 1908 gratis.

streifte, der jetzt nicht mehr so streng abgeschlossen gehalten wurde. Vergeblich aber versuchte ich eine vertrauliche Unterredung mit Amalgunde herbeizuführen; sie schien mir absichtlich auszu- weichen ein Benehmen, welches mir ganz unver. stündlich war, da sie doch nach dem Erlebnis in der Kapelle eine nähere Aufklärung wünschen mutzte. Ihr Benehmen erfüllte mich mi4, tiefem Schmerz. 2 alle meine Versuche einer An­näherung scheiterten und ich mich auch sonst für überflüssig auf Schloß Oldensloe hielt, beschloß ich abzureisen und teilte dies dem Grafen mit. In herzlicher Weise streckte er mir die Hand ent­gegen.

Er ließ mich darauf in sein Arbeitszimmer bitten und bat mich, Platz zu nehmen.

Sie wollen abretsen, Eundokar?" fragte et.

Ja, Herr Graf. Ich glaube, daß ich Sie und die Ihrigen in dem Schmerz um den Ver­storbenen nur störe. Ich würde schon früher ab­gereist fein, wenn ich nicht noch eine Unterredung mit Ihnen gewünscht hätte, um die ich Sie in den ersten Tagen der Beisetzung nicht ersuchen wollte."

Diese Unterredung betrifft wohl Ihre un­glückliche Erotzmutter?"

Ja. Ich wollte Ihnen und der Frau Erä. fin-Witwe noch einmal danken für die Sorg­falt in der Pflege der Unglücklichen zugleich aber auch Sie bitten mir zu erlauben, diese Pflege selbst zu übernehmen, wenn ich eine aus- Ümmliche Stellung gefunden habe."

Und haben Sie eine solche in Aussicht?"

Ja. Ich hoffe binnen Jahresfrist eine Oberlehrerstelle an einem Berliner Gymnasium zu erhalten."

Und von Ihrem Oberlehrergehall wolle« Sie Ihre Erotzmutter noch unterhalten? Da« wird schwierig fein. Die Kranke bedarf «i«r ständigen Pflege, die nicht billig ist.4

»ahme an dem gestern aus der österreichisch-un­garischen Botschast stattgesundenen Diner ab.

Kronprinzessin Eecilie soll, wie in mili­tärischen Kreisen verlautet, zum Ches des zwei­ten Husaren-Regiments Nr. 11 irt Krefeld er­nannt werden. Damit würden die Krefelder Husaren ganz zu Damenhusaren werde:.

Fürst Bülow über die Lr e lpolitit Deutschlands. Die PetersburgerNowofe Wremja" veröffentlicht ein Interview mit dem Reichskanzler Fürsten Bülow. Fürst Bülow er­klärte in demselben kategorisch, datz die Regier­ung mit Oesterreich-Ungarn gleichzeitig die Ka- binette von Petersburg und Berlin über da» Sandschakbahnprojekt benachrichtigt habe. Daher seien die Behauptungen der russischen Presse, das Projekt sei von Berlin angeregt worden, vollkommen irrig. Deutschland verfolge auf dem Balkan seine Handelsinteresien und die Herstel­lung der Ruhe in Verbindung mit den anderen Mächten. Deutschland halt« an der Gemeinsam, leit der Aktion der Mächte fest, und falls ge­legentlich deutsche Vo- chläge nicht die Billigung Europas fänden, würde Deutschland den mehr interessierte-' Mächten den Vortritt lassen. In der Angelegenheit der Bagdadbahn wies der Reichskanzler die phantastischen Gerüchte zurück, datz Deutschland beabsichtige, die Hand an Per­sien zu legen. Das deutsche Kapital nehme in der Bagdadbahngesellschaft die erste Stelle ein. Daher stehe das Unternehmen, obwohl es dem Sinne nach deutsch sei, unter türkischer Flagge. Es werde von Deutschen geleitet, es sei jedoch auch fremdes Kapital in der Administration vertreten. Mk DSÜM- nui Meter Industrie Arbeitsmärkte schaffen. Es sei durchaus ver­ständlich. datz das Unternehmen die deutsche Eti­kette bewahre, da es auch ohne Teilnahme frem­den Kapitals deutscherseits durchführbar sei. Die Angriffe der rusiischen Presie seien in jeder Hin­sicht ungerechtfertigt. Einst habe Fürst Bismarck diese Angriffe mit dem WorteDruckerschwärze" abtun können. Inzwischen aber habe sich der Einfluß der russischen Presse vergröbert, auch in Rußland selber, weshalb die immer feindlichere Haltung der rusiischen Presie gegen Deutschland nicht länger ignoriert werden könne. Deutsch­land beabsichtige niemand anzugreifen. Der Ausbau seiner Flotte sei gegen niemand gerich­tet; nur müsie Deutschland als Großmacht für jede Eventualität gerüstet sein und seine Gren­zen zu schützen wisien. Die Gerüchte von einer Einmischung Deutschlands in die innerrusiischen Verhältnisie seien lächerlich.

Die Besoldung der Universitätsprofestore» Bei der Beratung des Etats der Landes-Univer­sität in der letzten Sitzung der Zweiten Kammer in Darmstadt erklärte der Minister des Innern, Braun, es sei nicht richtig, datz die derzeitige Finanzlage die Regierung nicht in die Lage ver­setze, ihre Versprechungen bezüglich der Gehalts-

Aus den Parlamenten.

Deutscher Reichstag.

Der Reichstag nahm am Dienstag tonödtft namentliche Abstimmung über den Antrag Hompesch (Ztr.) vor, nach dem als hilfsbedürftig alle Veteranen anzusehen seien, deren steuer­bares Einkommen nicht über 900 JA beträgt. Der Antrag wurde mit 167 gegen 128 St-mmen bei 3 Stimmenthaltungen abgelehnt. Damit war die zweite Lesung des Etat» des Renys- schatzamts beendet. Es folgte die zweite Berat­ung des Etats des Kolonialamts. Nachdem Abg. Dr. Semler (natl.) den Kommissionsbericht erstattet hatte, nahm Staatssekretär Dernburg das Wort. Er begrüßte zunächst, daß das Jn- teresie der deutschen Nation für sämtliche Fragen des kolonialen Lebens sich dauernd in steigender Richtung bewege. Dies sei um so mehr zu be­grüßen als die Aufgaben der Beamten dort draußen deutsches Wesen und deutsche» Em- pfinden den Schwarzen näher zu bringen, so außerordentlich schwierig sei, datz jede materielle und moralische Unterstützung auf das dankbarste begrüßt werden müsie. Aus dem Bestreben eine deutsche Regierung zu schaffen, welch« sich das Vertrauen aller in den Kolonien vertretenen Stände und Rasien erwerbe, und die sich ihren großen wirtschaftlichen Aufgaben gewachsen zeige und sich auch das Ansehen wahre, daß ihren Anordnungen unweigerlich Folge geleistet werde, folge, daß es eine Regierung lein müsie der Gerechtigkeit und des Wohlwollens gegen Weiße und Farbige. Langsam, aber zielbewutzt, in der Erkenntnis, daß eine Kolonisation größeren Stils nicht in einer Generation zu Ende geführt werde, müsse die Entwickelung der Kolonien sich vollziehen. Vor allem gehöre dazu die Eröffnung von Verkehrswegen. Die Regierung erkenne aber auch den wichtigen Faktor der Pflanzer in unseren Kolonien an und ist bereit, den Farmern zu einer Verständig­ung wohlwollend und loyal die Hand zu bieten. Mögen sie dieselbe ergreifen und mit uns an der großen und nationalen Aufgabe Mitarbeiten, zum Wohle des Reiches. Abg. Frhr. v. Richt- hofen (kons.) erkannte den guten Willen des Staatssekretärs zur Förderung unserer Kolonien an. Missionsschulen und Regierungsschulen müßten neben einander auszukommen suchen, Mission und Verwaltung aber dürften nicht durcheinander geworfen werden. Am wichtigsten fei die Erziehung der Eingeborenen zur Arbeit. Daneben sei eine wichtige Bodenpolitik zu er­streben, damit nicht wie in der Vergangenheit weite Landesstrecken an Landgesellschaften fallen. Auch zwischen Verwaltung und Rechtsprechung seien scharfe Grenzlinien zu ziehen. Abg. Arning (natl.) begrüßte die in den einzelnen Kolonien erzielten Fortschritte, bedauerte aber, datz der Staatssekretär die kulturelle Bedeutung der Ar­beit der Weißen in seiner Rechnung nicht hin­länglich berücksichtige. Darauf sprach noch der Abg. Spahn (Ztr.), der sich namentlich über die Erziehung der Neger zur Arbeit verbreitet^

Der politische Teil gÄff» biete der innen« «uv auswärtige« Politik, beten Fragen von echt natio­nalem, im besten Sinne konservativen, aber, wo es angebracht ist auch frei­mütigem Standpunkte behandelt werden.

Die Beisetzungsfeierlichketten am folgenden Tage hatten eine große Menschenmenge nach Schloß Oldensloe geführt. Nicht nur das eigent­liche Trauergefolge, die militärische Ehren­eskorte, die Beamten der Herrschaft füllten die Räume und Höfe des Schlosses an, sondern auch die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften hatten sich in großer Anzahl eingefunden, um der gräflichen Familie ihr Beileid zu bezeugen. Erregte doch das tragische Schicksal des jungen Grafen, des einzigen Erbens des alten Namens, das allgemeine Mitgefühl.

Unter dem Trauergefolge der Beamten be­merkte ich zu meiner größten lleberraschung auch meinen liebenswürdigenOnkel" Karl, der sich zu dieser Feierlichkeit die Mühe gegeben hatte, seinen feisten Leib in ein frisch gesteiftes weißes Hemd und in einen altmodischen schwarzen Frack zu zwängen. Er selbst bemerkte mich nicht oder wollte mich nicht bemerken; vielleicht erkannte er mich auch nicht, da ich in Uniform ich war mittlerweile zum Reserveoffizier ernannt erschien und mich der Deputation des Earde- dragoner-Regiments angeschlosien hatte.

Ich beschloß jedoch, auf meinen Onkel ein wachsames Auge zu haben, da ich ihm kein« guten Absichten zutraute.

Mit Amalgunde zu sprechen, fand ich in die­sen Tagen keine Gelegenheit. Im klebrigen ging die Feierlichkeit der Beisetzung ohne Stör­ung vor sich. Ich hatte der Gräfin-Witwe von dem plötzlichen Erscheinen Ediths in der Kapelle Mitteilung gemacht und die Gräfin trug Sorge, datz Edith an diesem Tage ihre Zimmer nicht verlasien konnte.

Auch die folgenden Tage tetlebte die trauernde Familie in größter Zurückgezogenheit. Ich bemerkte jedoch, daß der Graf eine längere Unterredung mit seiner Mutter hatte und daß Amalaunde mehrere Male de» alten Park durch-

Der Nachrichtendienst Zeitung' ist ein ausgedehnter. Telegraphische und tele­phonische Bedienung von Frankfutt und Berlin durch das Wolffsche Tel-Bureau. Eigene ParlamentSberichle über die Sitzungen des Steich-tages und des preußischen Landtages. Außerdem befitzl Die Zeitung zahlreiche Korrespondenten und Mitarbeiter.

Die weiße Frau von Oldensloe.

Original-Roman von O. E l st e r.

(Fortsetzung.»

Mit erhobenen Armen rückwärts schreitend, verschwand sie durch die kleine Seitentür in dem dunklen Gange.

Bebend hing Amalgunde an meinem Arm. Ich legte meine Rechte um ihre zitternde Ge­stalt und versuchte, sie fortzuführen.

Erklären Sie mir," bat sie.

Kommen Sie nut! Ich will Ihnen später alles erklären. Sie hätten ja, die Irrsinnige hält mich für ihren Sohn. Achten Sie doch nicht auf ihre Worte sie weiß nicht, was sie spricht."

Es lag ein geheimer Sinn in ihren Wor­ten den ich mir nicht enträtseln kann. Ein Geheimnis bergen diese alten Mauern das wußte ich, das ahnte ich schon lange. Sie kennen das Geheimnis?"

Ich bitte Sie, Amalgunde, ist hier Zeit und Ott, über den Wahn einet unglücklichen Geistes­kranken zu sprechen?"

Sie wollen mir ausweiLen, ich fühle es," sagte sie traurig.Aber Sie haben recht, hier ist nicht der geeignete Ott, am Sarge meines armen Bruders. Lasten Sie uns gehen!"

, Gestatten Sie mir nut, jene Seitentihe zu schließen, die Jttsinnige könnte sonst wieder kommen und neue Störungen veranlassen."

Sie haben recht!" ,

Ich verschloß rasch die Türe, in deren Schloß der Schlüssel steckte. Dann bot ich Amalgunde den Arm und fühtte sie fort __ t

Schweigend legten mit de» Weg durch de» dunklen Patt zurück.

Man abonniert auf die täglich erscheinendeOberhessische ... Zeitung" bei allen Postämtern und unftrn Zeitungsstellen m

-Äfo 67 Kirchhain und Weiter sowie bet unsererExpedttlon Markt 21. Der Bezugspreis beträgt durch die Post 2^ Mk. (ohne Bestellgeld), bei unfern Zeitungsstellen und der Expedition 2 Mk.

Preußischcr Landtat.

Ab«e»rdnetenhaur.

Da» Abgeordnetenhaus fühtte am Dienstag die dritte Lesung de» Etat» beim Landrsirt- fchaftsetat fort. Im Vordergründe stand zunächst noch der Antrag des Abg. v. Arnim (kons.) durch Abstriche an anderen Positionen 200 000 JA zur Beschaffung von Saatgut und Saatkartof- fein für die Provinz Ostpreußen flüssig zu machen. Die Abgg. Eyßling (frs. Vp.), Glatzel (natl.) und Dr. v. Woyna (flonk.) waren mit dem Anttag einverstanden, ebenso Landwirt» schastsminister ». «rnim. Abg. e. Regelet» (kons.) empfahl Ausbau des ländlichen Fortbild, ungsunterrichts. Abg. Wallenborn (Ztr.) bat die Kosten der Fleischbeschau dem Staate zu übertragen. Abg. Dr. v. Woyna (flons.) trat für die Beschleunigung der Moorkultur in Han. hottet ein. Minister o. Arnim sagte dies zu und versprach auf Anregung des Abg. v. Eaoigny (Ztr.) eine einheitliche Regelung des Winter- fchulwesens in Westfalen in die Wege zu letten. Der Antrag v. Arnim wurde fast einstimmig an. genommen. Auch die weitere Beratung bekun- bete besondere Fürsorge für die Provinz Ost­preußen. Abg. v. Bieberstein (kons.) begründtte einen Antrag, in drei Raten 4 Millionen zur Gründung einer Landbank für Ostpreußen zu be­willigen. Die jetzt bestehende ostprcutzische Land- gesellschast sei unpopulär. Landwirtschastsnn- nister v. Arnim hielt es jedoch nicht für ratsam, der bestehenden Gesellschaft ein Konkurrenzunter­nehmen an die Seite zu stellen. Nach längerer Debatte, an der sich u. a. die Abgg. v. Dewitz, Frhk. v. Sar,.^ (flsnsZ, Glatze! (natl.) und Eich­ung (frs. Vp.) beteiligten, ging der Antrag an die Budgetkommission. Beim Etat des Ministett- ums des Innern lenkte Abg. v. Arnim (kons.) die Erörterung auf die von der Sozialdemokratie für den 18. März geplanten Straßendemonstra- tionen. Minister v. Moltte erwiderte, die Po­lizei werde auf ihrem Platze sein und die Ord­nung mit allem Nachdruck aufrecht erhalten. Die ruhigen Mitbürger sollen sich nicht hinreißen lasten, bei den Demonstrationen als Mitläufer mitzuwirken. Mittwoch: Fortsetzung.

*

Aus den Kommissionen de» Reichstag».

Die Wahlprüfungskommission des Reichs­tages hat die Wahl des Abg. Boltz (natl., 5 Trier) beanstandet und die Wahl des Abg. Nie» derlöhner (kons., 5 Mittelfranken) für gültig erklärt.

SRdtbtttd 'lettnr Stotm8 Sl£>b ernii^l^t Altanen Ä''Pfennig - 4Z ^sabra«

Donnerstag. 19. März 1908. e?o th.^arbwtt^'Markt Ä Le^phon 65.