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mit dem Kreisblatt für die Kreise Marburg und Kirchhain
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Marburg
Freitag 28. Februar 1908.
Die Jnsertionsgebühr beträgt für die 7gespaltene Zeile oder deren Raum 15 Pfennig, für Reklamen 30 Pfennig. — Druck und Verlag: Joh. Bug. Koch, Unwersitätsbuchdruckerei Inhaber Dr. C. Hltzeroth, Marburg, Markt 21. — Telephon 55.
43. Jahrg
Zweites Blatt.
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. für de» Ranat RSr, -W „ auf die
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Vom Deutschen Handwerks- und Gewerdekammertag.
1 Der geschäftsführende Ausschuß des Deutschen Handwerks- und Eewerbekammertages !trat am 14. und 15. Februar in München zu .einer Sitzung zusammen, nachdem vorher seine ständigen Kommissionen für das Eewerberecht, für Handel und Verkehr und für das Unterrichtswesen getagt hatten.
Die Beratungen des Ausschusses erstreckten ,pch zunächst auf die gesetzgeberischen Vorlagen, .die dem Reichstage teils schon zur Beschluß- lfassung vorliegen, teils in absehbarer Zeit zu- igehen werden.
Zu dem Gesetzentwürfe betr. die Aenderung ■bes zivilprozeßualischen Verfahrens beschloß der 'Ausschuß eine Resolution, worin er für eine möglichst baldige Reform des gesamten Zivil- Prozeßverfahrens eintritt. Um jedoch eine erhebliche Verzögerung der von der vorliegenden Novelle zu erwartenden Verbesserung im amtsgerichtlichen Verfahren zu vermeiden, stimmt der Ausschuß der durch die Novelle beabsichtigten einstweiligen Reform des amtsgerichtlichen Verfahrens zu. Allerdings wird die Erhöhung der Zuständigkeit auf 800 M als au weit gehend abgelehnt und eine Zuftändig- reitsgrenze von 500 J*. vorgeschlagen. Zurück- aewiesen werden ferner der Ausschluß der Derufsmöglichkeit bei Streitgegenständen unter 50 <M und die Verteuerung des Verfahrens, wie sie von der Festsetzung von Pauschalgebühren und von Zusatzgebühren bei der Abhaltung von mehr als 3 bezw. 6 Terminen befürchtet wird. Die Resolution tritt ferner dafür ein, daß die verschiedenen neuen Vorschriften, soweit sie zur Erleichterung und Beschleunigung des amtsgerichtlichen Verfahrens geeignet erscheinen, soweit als möglich auch auf das landgerichtliche Verfahren ausgedehnt werden sollen. Endlich gibt die Resolution Vorschläge zur weiteren Verbilligung und Beschleunigung des Prozeßverfahrens.
Bei der Beratung der Börsengesetznovelle stimmte der Ausschuß deren Tendenz, Minder
28 «Nachvruct DetDoten. ।
Die weiße Frau von Oldensloe.
Original-Roman von O. Elster.
«Fortsetzung.)
Weshalb hat man diese Papiere beschlagnahmt? Mit welchem Rechte hatte die Gräfin mir die Aufzeichnungen meines Vaters vorenthalten, die mein rechtmäßiges Eigentum waren?
Ich stand vor einem Rätsel. Aber ich war entschlossen das Rätsel zu lösen und mein Eigentum — die Aufzeichnungen meines Vaters — mir nicht wieder nehmen zu lassen.
„Wissen Sie, was in diesen Briefen steht?" fragte ich die Alte.
„Rein, nein," kicherte sie. „Ich kann die Zaubersprüche nicht lesen, Du sollst sie lesen .
„Diese hier werde ich lesen," entgegnete ich.
In diesem Augenblicke erscholl in dem finsteren Gang ein lauter Ruf. Die Alte schrak zusammen.
„Er ruft mich," flüsterte sie ängstlich. „D, et ist eben so böse, wie die Frau... ich muß fort — er darf Dich nicht hier sehen — morgen komme ich wieder . . .“
Damit ergriff sie die Lampe und eilte hinaus, die Tür hinter sich schließend.
Ich stand im Dunkeln und lauscht« eine Weile atemlos. Mir war es, al» ob ich das Schelten einer tiefen männlichen Stimme und das schrille Aufschreien der Allen hörre. Dann war es totenstill.
Ich bebte vor Aufregung über dieses nächtliche Abenteuer. Ich glaubte geträumt zu haben, «ber noch hielt ich die Papiere in der Hand. Endlich zündete ich ein Streichholz an und leuchtete mich in die Bibliothek zurück. Dann nahm Ich die Lampe und trat wieder in das Archiv.
kaufleute von der Beteiligung an Börsentermingeschäften fernzuhalten, im allgemeinen zu. Mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten der Unter« fcheidung zwischen Fabrik und Handwerk hielt et jedoch die Aufnahme des Begriffs „Handwerker" in die Paragraphen 50 und 54 der Novelle für bedenklich, weil bisher eine einwandfreie Definition des Begriffes fehlt, und infolgedessen neue Schwierigkeiten und Streitigkeiten von einer Aufnahme des Begriffes befürchtet werden. Der Ausschuß beschloß, in einer Resolution dafür einzutreten, daß von der Aufnahme de» Handwerksbegriffs in die Novelle Abstand genommen und die Eintragung ins Handelsregister als ausreichend für das Vorhandensein der Eigenschaft als Vollkaufmann im Sinne Der Novelle angesehen wird.
Beschlossen wurde ferner bei der Beratung des Scheckgesetzes, in einer beschleunigten Eingabe an den Reichstag den Wunsch des Kammertages zur Kenntnis zu bringen daß die im Paragraph 11 des Scheckgesetzentwurfes bemessene Frist zur Zahlung des Schecks von 10 Tagen auf 14 Tage erhöht und daß die Sollvorschrift des Paragraph 2, bett, die passive Scheckfähigkeit, zu einer Mußvorschrist umge- wandelt wird. Beschlossen wurde ferner, den Handwerks- und Eewerbekammern eine lebhafte Agitation in der Richtung der Einbürgerung des Scheckverkehrs in den Handwerkerkreisen zu empfehlen.
Der Ausschuß beschäfttgte sich ferner mit dem Entwurf eines Gesetzes betr. die Errichtung von Arbeitskammern. Von einer endgiltigen Stellungnahme wurde abgesehen, vielmehr beschlossen, zunächst den deutschen Handwerksund Eewerbekammern Gelegenheit zu geben, sich gutachtlich zu dem Entwürfe zu äußern.
In gleicher Weise wurde eine Stellungnahme zu den Vorschlägen betr. die Regelung der Sonntagsruhe im Handelsgewerbe und die Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs verschoben bis zum Eingang der Aeußerungen der deutschen Handwerks- und Eewerbekammern.
Zu der Eewerbeordnungsnovelle beschloß bet Ausschuß eine Resolution, worin er seinem Bedauern Ausdruck gibt, daß die Handwerks- und Eewerbekammern zu dieser Novelle nicht rechtzeitig gutachtlich gehört worden feien, obwohl diese Eewerbeordnungsnovelle mit der Ausdehnung der Arbeiterschutzbestimmungen die Produktionsbedingungen gerade des Handwerks erheblich beeinflussen würde. Die Resolution ersucht ferner um Aufnahme einer authentischen und klaren Bestimmung in den endgiltigen Wortlaut des Gesetzes, wonach die Novelle lediglich die einheitliche Durchführung des Arbeiter- fchutzes regeln soll, daß aber die Zugehörigkeit zur Organisation des Handwerks hierdurch in keiner Weise beeinflußt werden soll. Endlich stellt die Resolution das Ersuchen, daß unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse des Handwerks von vornherein im Reich tag bestimmte Grundsätze festgestellt werden möchten, nach denen für das Handwerk Ausnahmen gemacht oder bestimmte Vorschriften für einzelne Handwerkszweige ausgedehnt werden sollen.
Die Briefe des Gatten der Gräfin und einige andere Papiere legte ich an ihren alten Platz, aber die Aufzeichnungen meines Vaters nahm ich mit.
Ich versuchte die geheime Tür zu schließen. Ich suchte nach der Feder sie war nicht schwer zu finden; ich drückte daraus und mit einem dumpfen Gepolter schloß sich die Tür, die so genau in die Mauer paßte, daß man keine Spur einer Furche entdecken konnte.
Und dann setzte ich mich zitternd vor Erregung an den großen runden Tisch. Die Aufzeichnungen meines Vaters lagen vor mir; noch waren sie mit einer Schnur umwunden, die mit dem Wappen der Gräfin versiegelt war. Unter dem Siegel stand mit ihrer eigenen Handschrift: Nach meinem Tode uneröffnet zu verbrennen. Amalgunde, Gräfin Oldensloe.
Hatte ich ein Recht, dieses Siegel zu erbrechen? Ja, ich hatte das Recht, es war mein Eigentum, was mit bislang widerrechtlich vorenthalten worden war.
Mit entschlossener Hand löste ich Siegel und Schnur; ich fand ein sauber geschriebenes Heft von der mir bekannten Hand meines Vaters, überschrieben:
„Das Geheimnis meines Lebens".
Und ich las und las, daß mit die Augen brannten und die Wangen glühten, was ich hier wörtlich folgen lasse. .
Mein lieber Sohn! Nach meiner Bestimmung gehen Dir diese Aufzeichnungen erst nach meinem Tode zu, weil ich Deine Jugend nicht mit einem Geheimnis beschweren wollte, welches mir das Leben verbittert und mich zu dem mürrischen Mann gemacht hat unter dessen Launen nicht nut Du, sondern auch Deine Mutter leiden mußte. Ich weiß es wohl, daß Ihr darunter littet, und oft nahm ich mit vor, mich zu ändern, doch wat bet Eebanke an dieses Ge-
eigenen Ermessen.
Und nun zur Saihe!
Ich bin in demselben einsamen Waldhause aufgewachsen, wie Du. Meine Kindheit verfloß in ähnlicher Weise wie die Deinige, nur darfst Du nicht den Unterschied vergessen, den die Reihe von Jahren, die zwischen meiner und Deiner Geburt liegen, bedingt.
Meine Geburt fällt in das Iaht 1814, die Deinige in das Iaht 1850, mehr als ein Menschenalter liegt zwischen Deiner und meiner Geburt, und diese Zeit hat manche Veränderung mit sich gebracht. Zur Zeit meiner Geburt war ber Wald, der Schloß Oldensloe umgibt, noch weit ausgebreiteter und wilder. Eine rationelle Fotstkultm kannte man noch nicht, bet Forst
12 Stunden am Tage, zu beschäftigen. Hat eint solche Ueberarbeit stattgefunden, so ist den Arbeiterinnen danach eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 10 Stunden zu gewähren. Weiter wurde empfohlen, an Sonnabenden unt den Tagen vor Festtagen Ueberarbeit über bU gewöhnliche Arbeitszeit nut unter bet Bedingung zu gestatten, daß am folgenden Sonn- ob et Festtage eine Beschäftigung bet Arbeiterinner überhaupt nicht stattfinben biitfe.
— Liberale „Blockpolitik". Bei ben Hamburger Bütgetschaftwahlen haben bie Vereinigten Liberalen der Sozialdemokratie ein neues Man-
Ich schicke diese Bemerkungen voraus, um Dir die folgenden Ereignisse erklärlich 8$ machen.
Meine Eltern nannten sich bet Förster Franz Decket unb seine Frau Christiane.
Der Förster, welcher früher Soldat gewesen wat und mit dem Grafen Oldensloe mehrere Feldzüge zusammen gemacht hatte, wat et» roher, wilder Mensch, dessen breites brutales Gesicht ein fuchsroter Batt zur Hälfte bedeckte, und dessen graugrüne Augen wilb unter de» buschigen Augenbraunen hervorleucheteten. «seine Frau Christiane wat früher Markeden» terin bei einem französischen Regiment gewesen. Sie stammte vom Rhein und mußte in ihrer Jugend «ine lcköne Erscheinung gewesen sein, (gortiegung folgt.)
heimnis meines Daseins stärker, als mein Wille I glich mehr einem Urwalde, den nur wenige, im und stürzte mich immer wieder in meine I Winter fast ungangbare Wege durchschnitten, mürrischen Launen zurück. I Zur Winterszeit waten wir acht Wochen lang
Andrerseits wollte ich nicht, wie es Deine I von jedem Verkehr abgeschnitten, selbst in bas Mutter wünschte, daß das Geheimnis mit mit I nächste Dorf, in bas unser Haus eingepfattt wat, ins Grab sinke. Du solltest es wenigstens kennen I tarnen wir bann selten. Zu uns petaus lam lernen, fei es auch nur, um Deinen Vater tich- I niemand, als bet Waldheger ober einige Wald« tiger beurteilen zu lernen. Was Du mit diesem I arbeitet, bie sich mühsam durch den Schnee Geheimnis beginnen willst, ob Du versuchen I kämpften.
willst, ben Schleier vollständig zu lüften, ob Du I Diese Verhältnisse bedingten es auch, daß bie es bet Vergessenheit anheimfallen lassen willst, I Vorgänge in unserem Hause ober in unserer Fasei Dir allein überlassen. Ich kann Nicht wissen, I mtIte cr«t spät an bie Oeffentlichkeit gelangten, unter welchem Umständen Dernes Lebens Dir I unJ) $ meine Geburt erst nach einigen biefe Papiere in bie Hände kommen; vielleicht I Wochen bei dem zuständigen Pfarramt ange- bift Du noch ein Junglrng, von leidenschaft- rour))e Man kümmerte sich damals nicht liebem Ehrgeiz gequält, vielleicht bist Du schon s eingehend wie jetzt um die Ereignisse in einet ein reifet Manw ber eingesehen hat, daß äußere 1 j>amme Jemanb konnte sterben, ober es tonnte Umstänbe bas Glück eines Menschen nicht be- I Kind geboren werden, ohne daß sich Dok- ftimmen. Dann wirst Du vielleicht, ebenso wie toien Bürgermeister unb Pfarrer viel darum
ich es nach schweren inneren Kämpfen getan kümmerten namentlich in einer solch einsamen
habe, darauf verzichten, den Schleier zu lüften, I uni) bilden Gebirgsgegend, wie es unsere Hei- wirst Vergangenes vergangen sein lassen und I mot wat Dich mit bet Gegenwart abfinben. Ich gebe Dir in bieset Sache keinen Rat, hanble nach Deinem
Vor bet Amoenbung dieser Vorschriften sollen bte Hanbwetks- unb Eewerbekammern gutachtlich gehört werben.
Zum Reichsveteinsgesetz würbe beschlossen, in einet Eingabe beim Reichstag batum nachzusuchen, baß jugendliche Personen unter 18 Iahten von bet Teilnahme an politischen Vereinen ausgeschlossen würben.
Aus ben übrigen Verhandlungsgegenständen bet Tagesordnung seien noch folgende Punkte hervorgehoben:
Zur Klärung bet Frage ber Lehrlings- Haltung butch unselbständige Handwerker wurde beschlossen, durch eine besondere Erhebung bie gpMSÄÄ I-ÄÄM«
Zu bet' Frage bes Eigenstumsvorbehaltes ben Kandidaten bet Fraktion ber Linken zum an Maschinen soll bem preußischen Minister für I Siege verhalfen. Ihr Führer, Herr Dr. Carl Handel unb Gewerbe ein eingehenbet Bericht I Braband, hatte bie Parole dazu gegeben. Er erstattet werden, worin die Stellungnahme ber I hatte erklärt, vereinigte Liberale könnten bem Handwerks- und Gewerbekammern gekennzeichnet I Gegner der Sozialdemokratie ihre Stimme nicht werden soll. Der Ausschuß beschloß, prinzipiell I „eben: denn dieser sei ein ebenso großes oder im Interesse des Handwerks für die rechtliche vielleicht zur Zeit noch größeres Uebel als bei Zulassung bes Eigentumsvorbehaltes sich zu er- I Sozialdemokrat. Das besagt nichts anderes al» SsÄ-s» sä sa-ÄÄg ftfifet werden gern ganz richtig verstanden worden: bte reich-
Zur Bekämpfung bes Botgunwefens im liche Hälfte bet vereinigten Liberalen hat in bet Handwerk beschloß der Ausschuß, gemeinsame I Stichwahl bem sozialdemokratischen Kandidaten Maßregeln vorzubereiten und diese Frage auf I ihre Stimmen gegeben. — Der liberale „Ham- bem nächsten Kammertag in Breslau zur Be- I burgische Korrespondent" schreibt dazu: „Wik ratung zu bringen. I haben keine Entschuldigung dafür, daß Hambur-
Die wetteren Verhandlungen betrafen end- I cr Juristen in derselben Woche, bie uns be« lich die Errichtung von Jnnungsschiebsgerichten I skandalösen Ausfall Stadthagens gegen bie harn-
.3 m! 6urSifd)= 2« b-M-, einen Genossen besfel« Handwerkern als Äontursoerwalter unb b I Stadthagen als Bürgerschaftskandidaten em« Regelung bet Vetbandspapiete._______________ pfchien uüd wählen." Es M in bet Tat für
I biefes schmachvolle Verhalten bet Hamburger iranisches Utich. I Liberalen keine Entschuldigung; bie P: ras«
- Beirat für «rbeiterstatistik. Der Beirat I 0 0 “ mVnb P r ViV'siVne tVu«g
für Arbeiterstatistik hielt am 20. bs. Mts. unter | e 1 n. 93 0L® , 0;f,, Jr» « , „ , G a.
schLftlichen Angelegenheiten wurde in die Be- I des Liberalismus für d ckp
ratung über die Ergebnisse bet Erhebungen über I — Der Arbeitsmarkt im Monat Januar 1908. bie Arbeitszeit in Plätt- und Waschanstalten I Der Monat Januar brachte auf dem deutschen eingetreten. Die Erhebungen hatten bie allge- I gewerblichen Arbeitsmarkt, wie bas „Reichs- meine Beobachtung bestätigt, daß in ben Plät- I atbeitsblatt" berichtet, einen weiteren Rückgang tereien unb Wäschereien bezügt. ber Arbeitszeit I der Beschäftigungsgelegenheit in einer Reihe Mißstände zutage getreten sind, denen durch ge- I von Gewerben. Zum Teil hing dies mit ben fetzliche Bestimmungen entgegenzuwirken gebo- I Witterungsverhältnissen zusammen, insofern ten erscheint. Der Beirat für Arbeiterstatistik I Frostwetter während bes größeren Teiles be» beschloß zu empfehlen, daß di' Paragrapten 135 I Monats bie Tätigkeit im Baugewerbe beetn« bis 139 und 139b ber Gewerbeordnung auf bie I trächtigte unb bie Rhein- und Elbschiffahrt auf gewerblichen Plättereien und Wäschereien mit 1 3 Wochen still legte. Diese Störungen wirkten weniger als 10 Arbeitern ausgedehnt werden, I wiederum auf andere Gewerbe zurück. Im daß aber gestattet sein soll, an höchstens 60 Ta- I übrigen sind es in erster Linie bie Eisen« gen im Jahre, von denen jedoch nur 30 solche vor I gießereien unb Eisen verarbeitenden Werke, in Sonn- und Festtagen sein dürfen, Arbeiterinnen I denen sich ein Rückgang im Zusammenhang mit über 16 Jahre bis abends 10 Uhr, aber höchstens I den Verhältnissen auf bem amerikanischen Selb«